DE3852861T2 - Methode zur Aufzeichnung von digitalen Daten. - Google Patents

Methode zur Aufzeichnung von digitalen Daten.

Info

Publication number
DE3852861T2
DE3852861T2 DE3852861T DE3852861T DE3852861T2 DE 3852861 T2 DE3852861 T2 DE 3852861T2 DE 3852861 T DE3852861 T DE 3852861T DE 3852861 T DE3852861 T DE 3852861T DE 3852861 T2 DE3852861 T2 DE 3852861T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
character
digital data
recording
pulse width
characters
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE3852861T
Other languages
English (en)
Other versions
DE3852861D1 (de
Inventor
Hideaki Sato
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE3852861D1 publication Critical patent/DE3852861D1/de
Publication of DE3852861T2 publication Critical patent/DE3852861T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B20/00Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
    • G11B20/10Digital recording or reproducing
    • G11B20/10009Improvement or modification of read or write signals
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B20/00Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
    • G11B20/10Digital recording or reproducing
    • G11B20/14Digital recording or reproducing using self-clocking codes
    • G11B20/1403Digital recording or reproducing using self-clocking codes characterised by the use of two levels
    • G11B20/1423Code representation depending on subsequent bits, e.g. delay modulation, double density code, Miller code
    • G11B20/1426Code representation depending on subsequent bits, e.g. delay modulation, double density code, Miller code conversion to or from block codes or representations thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)
  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft ein Aufzeichnungsverfahren, bei dem digitale Daten auf einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet werden.
  • Verwandter Stand der Technik
  • Als System zum Codieren und Aufzeichnen von aufzuzeichnenden Daten ist ein System bekannt, bei dem eine eingegebene Datenfolge in eine Folge in einem Code mit begrenzter Lauflänge ("Run Length Limited code", nachstehend mit RLL-Code abgekürzt) umgewandelt und gemäß der NRZL- (NRZ-) Regel aufgezeichnet wird.
  • Gemäß der NRZL-Regel werden bei einem System, bei dem beispielsweise RLL-codierte Daten gemäß Fig. 1A vorliegen, diese Daten in ein Signal gemäß Fig. 1B umgewandelt.
  • Beim Decodieren wird ein Intervall zwischen einem Zeichen "1" und einem Zeichen "1" decodiert, d.h. Daten zwischen Kennzeichen.
  • Ein Aufzeichnungsmedium weist allgemein eine derartige Wiedergabe-Kennlinie auf, daß gemäß Fig. 2 ein Frequenzgang eines Wiedergabe-Ausgabesignals bei hohen Frequenzen absinkt. Deshalb sinkt der Frequenzgang ab, wenn eine Impulsbreite des Aufzeichnungssignals schmal ist.
  • Die RLL-Codes werden allgemein durch die Zeichen d, k, m und n ausgedrückt.
  • In diesem Fall bezeichnet m die Anzahl von Bits, die einen Block der eingegebenen Datenfolge bilden, und n gibt die Anzahl der Bits eines Blocks der eingegebenen Datenfolge nach Abschluß der Umwandlung in entsprechende RLL-Zeichen an. Demgegenüber stellt d die Mindestzahl von ununterbrochenen Code- bits "0" dar, die bei den RLL-Zeichen zugelassen sind. Gilt nämlich d ≥ 1, wird das Codebit "1" unterbrochen. Das Zeichen k gibt die Höchstzahl von ununterbrochenen Codebits "0" an, die bei den RLL-Zeichen zugelassen sind.
  • Nachstehend wird bei den RLL-Codes der Fall in Betracht gezogen, bei denen die Werte von k und insbesondere d relativ groß sind. Als Beispiel ist der Fall von d = 3 in Fig. 3 abgebildet.
  • Wenn eine Lichtquelle zum Aufzeichnen flackert und auf einem optischen Aufzeichnungsmedium gemäß der NRZL-Regel aufzeichnet, könnte insbesondere bei einer hohen Dichte und einer kurzen Flackerzeit der Lichtquelle eine derartige Situation entstehen, daß dem Aufzeichnungsmedium nicht genug Energie zugeführt und die optische Aufzeichnung nicht zufriedenstellend durchgeführt wird (d.h. das Ansprechen eilt nach). Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Oberfläche des Mediums durch die Wärme verändert wird, wodurch aufgezeichnet wird.
  • Fig. 4 stellt Beispiele einer Veränderung des Wiedergabe-Ausgangssignals dar, wenn die Länge T der Aufzeichnungszeit groß bzw. klein ist.
  • Deshalb liegen bei der herkömmlichen NRZL-Aufzeichnung der RLL-Codes solche Probleme vor, daß, wenn die Belichtungszeit der Lichtquelle kurz ist, das Wiedergabe-Ausgangssignal mit einem ausreichend hohen Pegel nicht erhalten werden kann und es schwierig ist, Informationsfehler zu verringern. Mit anderen Worten besteht ein Problem insofern, als daß es bei derselben Fehlerrate schwierig ist, die Aufzeichnungsdichte zu verbessern.
  • Die Patent Abstracts of Japan, Band 9, Nr. 312 (P-411) 2035, vom 7.12.1985 offenbaren eine optische Aufzeichnungseinrichtung, bei der die Impulsbreite eines ursprünglichen Signals, das ein Schreibloch darstellt, verbreitert wird, damit das Problem überwunden wird, daß infolge des Schwellenpegels die Schreiblöcher auf einer optischen Scheibe verringert sind. Die Veröffentlichung "Digital Optical Recording - The Case for Coding", die anläßlich des "Topical Meeting on Optical Data Storage" in Stateline, Nevada am 11. bis 13. März 1987 der "Optical Society of America", Washington DC, USA von D.G. Howe und anderen auf den Seiten 106 bis 110 veröffentlicht wurde, offenbart eine digitale optische Aufzeichnungseinrichtung, die einen Modulationscode mit begrenzter Lauflänge (RLL-Code) verwendet, bei dem die dem Zeichen "1" entsprechende Impulsbreite in den eingegebenen digitalen Daten in eine breitere zweite Impulsbreite umgewandelt wird, damit in Verbindung mit der in den Patent Abstracts of Japan, Band 9, Nr. 312 offenbarten Einrichtung das vorstehend angesprochene Problem überwunden wird.
  • Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zum Aufzeichnen von digitalen Daten geschaffen, bei dem durch ein Codiersystem codierte digitale Daten, bei denen ein Zeichen "1". ohne ein Zwischenzeichen "0" nicht zweimal auftritt und die Lauflänge des Zeichens "0" begrenzt ist, auf einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet werden und das Zeichen "1" in einen Impuls umgewandelt und auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet wird, wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt: ein Eingeben der digitalen Daten, ein Umwandeln einer ersten Impulsbreite (T), die dem Zeichen "1" in den bei dem Eingabeschritt eingegebenen digitalen Daten entspricht, in eine zweite Impulsbreite, die größer als die erste Impulsbreite ist, und ein Aufzeichnen der digitalen Daten auf dem Aufzeichnungsmedium, wobei das Zeichen "1" die zweite Impulsbreite aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Umwandlungsschritt der veränderte Anteil der ersten Impulsbreite (T) im Verhältnis mit der Anzahl der Zeichen "0" zwischen benachbarten Zeichen "1" und "1" in den digitalen Daten verändert wird.
  • In der beigefügten Zeichnung zeigen:
  • Fig. 1A und 1B Zeitverläufe von RLL-Zeichen gemäß der NRZL- Regel,
  • Fig. 2 ein Diagramm, das einen allgemeinen Frequenzgang eines Wiedergabe-Ausgangssignals bei der optischen Aufzeichnung darstellt,
  • Fig. 3 eine Abbildung, die ein Beispiel von RLL-Zeichen darstellt,
  • Fig. 4 eine Diagramm, das ein Wiedergabe-Ausgangssignal darstellt, wenn die Länge T der Aufzeichnungszeit groß bzw. klein ist,
  • Fig. 5 ein Blockschaltbild, das einen Einkreis-Multivibrator darstellt,
  • Fig. 6A und 6B Abbildungen, die ein Signal in dem Fall darstellen, daß die zeitliche Länge des Zeichens "1" umgewandelt ist,
  • Fig. 7A und 7B Abbildungen, die zu Vergleichszwecken ein Signal in dem Fall darstellen, daß die zeitliche Länge des Zeichens "1" einer festgelegten Umwandlung unterzogen ist,
  • Fig. 8A eine Abbildung, die ein Signal darstellt, das auf einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet wird,
  • Fig. 8B eine Abbildung, die ein analoges Wiedergabesignal des auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichneten Signals darstellt,
  • Fig. 8C eine Abbildung, die ein binär umgewandeltes Signal des analogen Wiedergabesignals gemäß Fig. 8B darstellt,
  • Fig. 9 ein Blockschaltbild, das eine Anordnung einer Schaltung zum Umwandeln der zeitlichen Länge des Zeichens "1" dar-10 stellt,
  • Fig. 10A bis 10E Abbildungen, die ein Signal an Abschnitten des Blockschaltbilds gemäß Fig. 9 darstellen,
  • Fig. 11 ein Blockschaltbild, das eine Anordnung zeigt, und Fig. 12 ein Flußdiagramm, das ein Verfahren zum Umwandeln der zeitlichen Länge des Zeichens "1" darstellt.
  • Fig. 5 ist ein Blockschaltbild, das einen Codegenerator 1 zum Erzeugen von RLL-Codes und zum Ausgeben von eingegebenen Daten entsprechenden RLL-Codes, einen Einkreis-Multivibrator 2, der als Einrichtung zum Umwandeln einer dem Zeichen "1" in den RLL-Codes entsprechenden zeitlichen Länge T in eine zeitliche Länge T', die länger als die zeitliche Länge T ist, und zum Ausgeben dient, und eine Aufzeichnungseinrichtung 3 zum Aufzeichnen von Informationen auf einem Aufzeichnungsmedium gemäß dem Code mit der umgewandelten zeitlichen Länge T' zeigt. Als Aufzeichnungseinrichtung 3 kann eine optomagnetische Scheibeneinrichtung zum Aufzeichnen von Informationen auf einer Scheibe durch Bestrahlen mit einem Laserstrahl verwendet werden.
  • Fig. 6A und 6B sind erläuternde Abbildungen für die vorstehend beschriebene Anordnung.
  • Nachstehend sei angenommen, daß die zeitliche Länge eines Bits des Zeichens "1" bei dem RLL-Code T ist und daß die Codes gemäß Fig. 6A aus dem Codegenerator 1 ausgegeben werden. Der Einkreis-Multivibrator 2 wandelt die zeitliche Länge T des Zeichens "1" in den RLL-Codes in T' um und gibt es aus. In diesem Fall ist die zeitliche Länge T' länger als die zeitliche Länge T.
  • Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist das Ausgangssignal des Zeichens mit der zeitlichen Länge T' größer als das Ausgangssignal des Zeichens mit der zeitlichen Länge T. Gemäß Fig. 6B ist ein Intervall zwischen einem Zeichen "1" in Fig. 6A und einem nächsten Zeichen "1" gleich einem Intervall zwischen der vorderen Flanke der zeitlichen Länge T' und der vorderen Flanke des Zeichens der nächsten zeitlichen Länge T'. Daher verändert sich selbst dann, wenn die zeitliche Länge des Zeichens "1" durch den Einkreis-Multivibrator 2 verändert wird, der Inhalt der Informationen in den RLL-Codes nicht.
  • Deshalb wird bei Verwendung einer optischen Scheibeneinrichtung oder einer optomagnetischen Scheibeneinrichtung wie die Aufzeichnungseinrichtung eine ausreichend höhere Energie als die bei Bestrahlung der Scheibe mit einem Laserstrahl während der zeitlichen Länge T der Scheibe zugeführt, so daß die aufgezeichneten Daten des Zeichens "1" genauer ausgelesen werden können.
  • Obwohl der Einkreis-Multivibrator 2 in Fig. 5 als Einrichtung zum Umwandeln der zeitlichen Länge T in die zeitliche Länge T' dargestellt ist, kann sie auch durch eine andere Einrichtung umgewandelt werden.
  • Beispielsweise reicht es aus, diese auf eine Weise auf zubauen, daß, wenn ein Zeichen "1" eingegeben wird, das Zählen im Ansprechen auf die vordere Flanke gestartet wird, indem ein Zähler zum Zählen von Taktimpulsen verwendet wird, und ein Signal hohen Pegels wird eingegeben, bis Impulse in der Anzahl gezählt worden sind, die der zeitlichen Länge T' entspricht. Demgegenüber kann das Zählen auch im Ansprechen auf eine hintere Flanke des Zeichens "1" begonnen und Impulse in der Anzahl gezählt werden, die nur (T' - T) entspricht.
  • In Fig. 7A dargestellte Zeichen sind ähnlich den in Fig. 6A dargestellten. Bei dem Zeitverlauf gemäß Fig. 7B gilt bei dem Fall des Umwandelns der zeitlichen Länge T in T' für d = 3
  • T' = (d + 1) T/2 (1).
  • Mit Zunahme der zeitlichen Länge T' kann das Zeichen "1" leicht erkannt werden, aber die Länge des Zeichens "0" ist vermindert. Daher ist es möglich, daß wegen der Überlagerung der Zeichen die Anzahl von Fehlern in dem dem Zeichen " 0" entsprechenden Abschnitt zunimmt.
  • Wenn Daten gemäß Fig. 8A aufgezeichnet wurden und diese aufgezeichneten Daten von einem Aufzeichnungsmedium ausgelesen werden, weisen sie nämlich einen analogen Kurvenverlauf gemäß Fig. 8B auf. Wenn die Länge des Zeichens "0" abnimmt, überlappen der abgerundete Flankenabschnitt des Zeichens "1" und der abgerundete Flankenabschnitt des dem Zeichen "1" entsprechenden analogen Kurvenverlaufs, so daß ein Fall auftritt, daß der Abschnitt, der tatsächlich "0" sein sollte, fälschlicherweise als "1" erkannt wird (Fig. 8C).
  • Allgemein wird bei einem RLL-Code die Dichte des Zeichens "1" in dem Fall maximal, daß d Zeichen "0" zwischen einem Zeichen "1" und dem nächsten Zeichen "1" angeordnet sind. In diesem Fall tritt, da die Länge des Zeichens "0" minimal wird, ein Datenfehler am leichtesten auf. Daher können in einem solchen Fall durch Gleichmachen der Längen der Zeichen "1" und "0" (Tastverhältnis 50 %) die Fehlerraten der Zeichen "1" und "0" gleichermaßen verringert werden. Dementsprechend ist es erwünscht, die zeitliche Länge T' gemäß Gleichung (1) einzustellen.
  • Bei dem vorangehenden Ausführungsbeispiel ist das Tastverhältnis nur auf 50 % eingestellt worden, wenn d Zeichen "0" zwischen einem Zeichen "1" und dem nächsten Zeichen "1" angeordnet sind. Falls jedoch das Tastverhältnis ständig auf 50 % unabhängig von der Anzahl der Zeichen "0" eingestellt ist, können die Fehlerraten der Zeichen "1" und "0" ständig verringert werden. Nachstehend wird für diesen Fall ein Verfahren beschrieben.
  • Fig. 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zum Umwandeln einer zeitlichen Länge. Fig. 10 zeigt Zeitverläufe von Signalen an Abschnitten der Schaltung gemäß Fig. 9. Bezugszeichen 11 bezeichnet einen Eingangsanschluß von RLL-codierten Aufzeichnungszeichen. Es werden beispielsweise Aufzeichnungszeichen mit einem Zeitverlauf gemäß Fig. 10A in den Eingangsanschluß 11 eingegeben.
  • Bezugszeichen 18 bezeichnet einen Taktgenerator mit einer Bitrate, die die doppelte Bitrate der Aufzeichnungszeichen ist. Als Taktgenerator 18 wird beispielsweise ein Kristalloszillator bzw. Quarz verwendet. Fig. 10B zeigt einen Zeitverlauf eines Signals, das von dem Taktgenerator 18 erzeugt wird. Bezugszeichen 19 bezeichnet einen 1/2-Frequenzteiler, der aus einer Flipflop-Schaltung zum Frequenzteilen eines Ausgangssignals des Taktgenerators 18 in ein Signal mit der halben Frequenz besteht. Fig. 10C zeigt einen Zeitverlauf dafür.
  • Bezugszeichen 12 bezeichnet einen hinreichend bekannten Zähler. Die Aufzeichnungszeichen mit dem Zeitverlauf werden in einen Freigabeanschluß dieses Zählers eingegeben. Wenn ein Signal niedrigen Pegels in den Freigabeanschluß eingegeben wird, wird es gezählt. Ein Ausgangssignal c des Frequenzteilers 19 wird in einen Zähleingang des Zählers 12 eingegeben.
  • Eine UND-Schaltung 17 verknüpft den Aufzeichnungszeichen-Kurvenverlauf a und das Ausgangssignal c des Frequenzteilers 19 zu einem UND-Signal. Der Kurvenverlauf des Ausgangssignals der UND-Schaltung 17 ist in Fig. 10D dargestellt.
  • Eine Zwischenspeicherschaltung 13 zwischenspeichert Ausgangsdaten des Zählers 12 im Ansprechen auf ein Ausgangssignal d der UND-Schaltung 17.
  • Bezugszeichen 14 bezeichnet einen Nur-Lese-Speicher bzw. ROM ("read-only-memory") zum Bestimmen der zeitlichen Länge T'. Ein Ausgangssignal der Zwischenspeicherschaltung 13 wird als Adresse in den Nur-Lese-Speicher 14 eingegeben und die T' entsprechenden Daten werden ausgegeben.
  • In diesem Fall werden, wenn man annimmt, daß die Anzahl der eingegebenen Daten n beträgt, n+1 als Ausgabedaten ausgegeben.
  • Eine Zwischenspeicherschaltung 15 ist ähnlich der Zwischenspeicherschaltung 13 und zwischenspeichert ein Ausgangssignal des Nur-Lese-Speichers 14.
  • Bezugszeichen 16 bezeichnet einen hinreichend bekannten Parallel-Serien-Wandler, der aus einem Schieberegister oder dergleichen besteht, das ein Ausgangssignal des Taktgenerators 18 als Lesetakt von seriellen Daten verwendet. Der Parallel- Serien-Wandler 16 weist einen Ausgangsanschluß 20 auf.
  • Bei dem vorangehenden Ausführungsbeispiel beginnt der Zähler 12 einen Takt c im Ansprechen auf die hintere Flanke des Zeichens "1" der eingegebenen Aufzeichnungszeichen zu zählen. Der gezählte Wert des Zählers 12 wird zwischengespeichert, wenn das Signal d aus der UND-Schaltung 17 erzeugt wird. Der zwischengespeicherte Wert stimmt mit der Anzahl der Zeichen "0" überein. Zum Gleichmachen der zeitlichen Längen der Zeichen "1" und "0" ist es ausreichend, wenn man annimmt, daß die Anzahl der Zeichen "0" n ist, T' wie folgt einzustellen:
  • T1 = (n + 1)/2 T (2)
  • Deshalb wird der Wert (n+1), der durch Addieren von "1" zu dem zwischengespeicherten Wert erhalten wird, bald aus dem Nur-Lese-Speicher 14 ausgegeben. Der Wert (n+1) wird sofort durch den Zwischenspeicher 15 zwischengespeichert.
  • Ein Ausgangssignal aus der Zwischenspeicherschaltung 15 wird durch den parallel-Serien-Wandler 16 in eine serielle Datenfolge umgewandelt. Der Takt zum Bestimmen der Ausleserate der seriellen Ausgangsdaten ist das Ausgangssignal b des Taktgenerators 18 und seine Frequenz ist doppelt so hoch wie die des Takts c des Zählers 12. Die zeitliche Länge der aus dem parallel-Serien-Wandler 16 ausgelesenen seriellen Daten beträgt deshalb (n+1)/2. Das bedeutet, daß diese zeitliche Länge in die Hälfte der Datenrate der eingegebenen Aufzeichnungszeichen komprimiert wird.
  • Daher kann gemäß Fig. 10E ein Impuls mit der zeitlichen Länge T' von der Hälfte des Intervalls zwischen den eingegebenen Aufzeichnungszeichen "1" und "1" als Ausgangssignal des Ausgangsanschlusses 20 erzeugt werden.
  • Demgegenüber kann bei einer Anordnung gemäß Fig. 11 ein Tastverhältnis von 50 % auch durch Ausführen eines Programms erhalten werden, das in einem Flußdiagramm gemäß Fig. 12 dargestellt ist. Eine Zentraleinheit bzw. CPU 30 weist darin einen Nur-Lese-Speicher bzw. ROM, in dem das Programm gespeichert ist, einen Schreib-Lese-Speicher bzw. RAM, einen Zähler und dergleichen auf. Die Zentraleinheit 30 empfängt die RLL-codierten Auf zeichnungszeichen (Schritt S1) und erfaßt ein Zeichen "1" (Schritt S2). Wird ein Zeichen "1" erfaßt, wird der Zähler in der Zentraleinheit 30 eingeschaltet, um das Zählen zu beginnen (Schritt S3). Der Zählvorgang wird fortgesetzt, bis das nächste Zeichen "1" erfaßt wird (Schritte S4 und S5). Der Zähler zählt die Impulse in der Zentraleinheit. Wenn das nächste Zeichen "1" erfaßt wird, wird der gezählte Wert des Zählers zu diesem Zeitpunkt ausgelesen und der Zähler zurückgesetzt, wodurch eine zeitliche Länge T&sub1; zwischen den Zeichen "1" und "1" erhalten wird (Schritt S6). Zum Ausgeben von Impulsen der zeitlichen Länge T' wird ein Signal mit Pegel "1" ausgegeben und das Zählen begonnen (Schritt S7). Der Zählvorgang wird fortgesetzt, bis die Zeit T1/2 abläuft (Schritte S8 und S9). Wenn Taktimpulse in der Anzahl gezählt werden, die T1/2 entspricht, wird die Ausgabe des Signals mit dem Pegel "1" beendet, der Zähler zurückgesetzt und der Zählvorgang beendet (Schritt S9). Auf diese Weise werden Aufzeichnungszeichen mit einem Tastverhältnis von 50 % erhalten. Das vorstehend beschriebene Verfahren wird wiederholt, bis die Umwandlung aller eingegebenen Aufzeichnunsgzeichen abgeschlossen ist (Schritt S10).
  • Wie vorstehend erwähnt kann bei dem System zum Aufzeichnen der RLL-codierten Zeichen gemäß der NRZL-Regel die Aufzeichnungs-Fehlerrate mit Sicherheit verringert werden. Mit anderen Worten besteht insofern ein Vorteil, als daß bei derselben Fehlerrate die Aufzeichnungsdichte mit Sicherheit verbessert werden kann.
  • Tabelle 1 veranschaulicht ein Beispiel der Umwandlung in RLL- codierte Zeichen. Dieses Beispiel bezieht sich auf einen Fall mit d = 5 und n = 6. In der Tabelle gibt die linke Spalte die ursprünglichen Daten und die rechte Spalte die RLL-codierten Zeichen an. Tabelle 1

Claims (8)

1. Verfahren zum Aufzeichnen von digitalen Daten, bei dem durch ein Codiersystem codierte digitale Daten, bei denen ein Zeichen "1" ohne ein Zwischenzeichen "0" nicht zweimal auftritt und die Lauflänge des Zeichens "0" begrenzt ist, auf einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet werden und das Zeichen "1" in einen Impuls umgewandelt und auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet wird, wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
ein Eingeben der digitalen Daten,
ein Umwandeln einer ersten Impulsbreite (T), die dem Zeichen "1" in den bei dem Eingabeschritt eingegebenen digitalen Daten entspricht, in eine zweite Impulsbreite (T1), die größer als die erste Impulsbreite ist, und
ein Aufzeichnen der digitalen Daten auf dem Aufzeichnungsmedium, wobei das Zeichen "1" die zweite Impulsbreite aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei dem Umwandlungsschritt der veränderte Anteil der ersten Impulsbreite (T) im Verhältnis mit der Anzahl der Zeichen "0" zwischen benachbarten Zeichen "1" und "1" in den digitalen Daten verändert wird.
2. Verfahren zum Aufzeichnen von digitalen Daten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Umwandlungsschritt die erste Impulsbreite (T) in ungefähr eine Hälfte eines Intervalls (T&sub1;) zwischen den vorderen Flanken der Impulse umgewandelt wird, die nachfolgenden Zeichen "1" entsprechen.
3. Verfahren zum Aufzeichnen von digitalen Daten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Codiersystem ein Codiersystem mit begrenzter Lauflänge ist.
4. Verfahren zum Aufzeichnen von digitalen Daten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Aufzeichnungsschritt die in begrenzter Lauflänge codierten digitalen Daten gemäß einer NRZ- ("Non Return to Zero"-) Regel aufgezeichnet werden.
5. Verfahren zum Aufzeichnen von digitalen Daten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Aufzeichnungsschritt die digitalen Daten durch Bestrahlen des Aufzeichnungsmediums mit einem Licht aufgezeichnet werden.
6. Verfahren zum Aufzeichnen von digitalen Daten nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Aufzeichnungsschritt das Licht durch Impulse in der Anzahl der Zeichen "1" ausgestrahlt wird.
7. Digitaldaten-Aufzeichnungseinrichtung zum Aufzeichnen von digitalen Daten auf einem Aufzeichnungsmedium, bei denen ein Zeichen "1" ohne ein Zwischenzeichen "0" nicht zweimal auftritt und die Lauflänge des Zeichens "0" begrenzt ist, wobei die Digitaldaten-Aufzeichnungseinrichtung eine Eingabeeinrichtung zum Eingeben der digitalen Daten, eine Zeichenumwandlungseinrichtung zum Umwandeln einer ersten Impulsbreite (T), die einem Zeichen "1" in den bei dem Eingabeschritt eingegebenen digitalen Daten entspricht, in eine zweite Impulsbreite (T1), die größer als die erste Impulsbreite ist, und eine Einrichtung zum Aufzeichnen der digitalen Daten als ein Impuls auf dem Aufzeichnungsmedium aufweist, bei dem das Zeichen "1" die zweite Impulsbreite hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeichenumwandlungseinrichtung eine Umwandlung ausführt, bei der der veränderte Anteil der ersten Impulsbreite (T) im Verhältnis mit der Anzahl der Zeichen "0" zwischen benachbarten Zeichen "1" und "1" in den digitalen Daten verändert wird.
8. Aufzeichnungsmedium, das digitale Daten trägt, die durch ein Codiersystem codiert sind, bei denen ein Zeichen "1" ohne ein Zwischenzeichen "0" nicht zweimal auftritt und die Lauflänge des Zeichens "0" begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes von dem Aufzeichnungsmedium zu lesende codierte Zeichen "1" eine Impulsbreite (T1) aufweist, die sich im Verhältnis mit der Anzahl der Zeichen "0" verändert, die auf dem Aufzeichnungsmedium zwischen jedem Zeichen "1" und einem benachbarten Zeichen "1" aufgezeichnet sind.
DE3852861T 1987-10-30 1988-10-28 Methode zur Aufzeichnung von digitalen Daten. Expired - Fee Related DE3852861T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP62275079A JPH01118274A (ja) 1987-10-30 1987-10-30 デジタルデータの記録方式

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3852861D1 DE3852861D1 (de) 1995-03-09
DE3852861T2 true DE3852861T2 (de) 1995-06-08

Family

ID=17550523

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3852861T Expired - Fee Related DE3852861T2 (de) 1987-10-30 1988-10-28 Methode zur Aufzeichnung von digitalen Daten.
DE3856303T Expired - Lifetime DE3856303D1 (de) 1987-10-30 1988-10-28 Methode und System zur Aufzeichnung von digitalen Daten

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3856303T Expired - Lifetime DE3856303D1 (de) 1987-10-30 1988-10-28 Methode und System zur Aufzeichnung von digitalen Daten

Country Status (4)

Country Link
US (1) US5172359A (de)
EP (2) EP0603168B1 (de)
JP (1) JPH01118274A (de)
DE (2) DE3852861T2 (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5099237A (en) * 1990-07-10 1992-03-24 Research Corporation Technologies, Inc. Method and apparatus for providing maximum rate modulation or compression encoding and decoding
JP3428039B2 (ja) * 1992-06-30 2003-07-22 ソニー株式会社 同期信号検出器、同期信号検出方法及び復号化装置
JP3127655B2 (ja) * 1993-03-22 2001-01-29 ソニー株式会社 変調装置及び復調装置
JP3227901B2 (ja) * 1993-05-21 2001-11-12 ソニー株式会社 変調方法及び復調装置
JP3135753B2 (ja) * 1993-08-26 2001-02-19 キヤノン株式会社 プローブを用いた記録再生方法および装置
EP0644544B1 (de) * 1993-09-21 1999-11-17 STMicroelectronics S.r.l. Hochfrequenz Dekodierer mit Pipeline-Struktur für lauflängenbegrenzte Daten
EP0652562B1 (de) * 1993-11-10 2001-10-17 STMicroelectronics S.r.l. Programmierbarer RLL/NRZ-Dekoder für Einzel-/Doppel-Ausgangsdatenströme

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS58158039A (ja) * 1982-03-15 1983-09-20 Toshiba Corp 光ディスクの記録再生装置
US4549167A (en) * 1983-03-03 1985-10-22 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Method of encoding and decoding binary data
JPS60140544A (ja) * 1983-12-28 1985-07-25 Fujitsu Ltd 光学デイスク原盤書込み装置
EP0213623B1 (de) * 1985-09-02 1996-01-10 Sharp Kabushiki Kaisha Wiedergabegerät für optische Platten
JPH0656958B2 (ja) * 1986-07-03 1994-07-27 キヤノン株式会社 情報デ−タ復元装置
EP0289004B1 (de) * 1987-04-28 1994-03-23 Sharp Kabushiki Kaisha Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät

Also Published As

Publication number Publication date
EP0603168A2 (de) 1994-06-22
EP0314512B1 (de) 1995-01-25
EP0603168A3 (de) 1994-07-20
JPH01118274A (ja) 1989-05-10
US5172359A (en) 1992-12-15
EP0603168B1 (de) 1999-02-03
DE3852861D1 (de) 1995-03-09
EP0314512A2 (de) 1989-05-03
DE3856303D1 (de) 1999-03-18
EP0314512A3 (en) 1989-11-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2632943C3 (de) Schaltung zur Prüfung von aufzuzeichnenden Zeitfolgen und Festlegung von Aufzeichnungszeitpunkten
DE3622239C2 (de)
DE3215179C2 (de)
DE3125529C2 (de) Verfahren zum Umkodieren einer Folge von Datenbits in eine Folge von Kanalbits, Anordnung zum Dekodieren der nach diesem Verfahren kodierten Kanalbits und Aufzeichnungsträger mit einer gemäß diesem Verfahren erzeugten Informationsstruktur
DE3644937C2 (de)
DE2844216C2 (de) Erzeugung von Synchronisier-Bitfolgemustern bei Code mit begrenzter Lauflänge
DE3825960C2 (de)
DE69327740T2 (de) Verfahren und Gerät zur Modulation und Demodulation
DE3309779C2 (de)
DE2630197C3 (de) Zeitkorrekturschaltung für ein Datenwiedergewinnungssystem
DE3787441T2 (de) Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät für optische Platten.
DE2828219A1 (de) Verfahren zur aufzeichnung und wiedergabe digitaler daten auf magnetspeicher
DE3009713C2 (de) Schaltungsanordnung zum Dekodieren eines selbsttaktierenden Informationssignals
DE3015849A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur modulation und demodulation von daten
DE3852861T2 (de) Methode zur Aufzeichnung von digitalen Daten.
DE2637963A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur aufnahme digitaler daten auf ein magnetband
DE2135350A1 (de) Verfahren und Anordnung zur Datenver arbeitung
DE3049293C2 (de)
DE69021965T2 (de) Reproduziereinrichtung für digitale Signale.
DE69323456T2 (de) Schaltung zur Berechnung des Gleichstromwertes in einem digitalen Aufzeichnungs-/Wiedergabesystem
DE69231969T2 (de) System und Verfahren zur optischen Speicherung und Wiedergewinnung von Daten
DE69420767T2 (de) Modulations-, und Demodulationsverfahren und Vorrichtung
DE4444783C2 (de) Verfahren zur Aufzeichnung/Wiedergabe von Gray-kodierten Datensignalen und Dekodierschaltkreis für ein Festplattenlaufwerk
DE69222286T2 (de) Informationsaufzeichnungs-/Wiedergabegerät mit einem optischen Aufzeichnungsmedium
DE3621103A1 (de) Datenverarbeitungssystem mit einem codierer, einem decodierer und einer schreibvorausgleichsschaltung, das einen lauflaengenbegrenzten code verwendet

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee