DE3852861T2 - Methode zur Aufzeichnung von digitalen Daten. - Google Patents
Methode zur Aufzeichnung von digitalen Daten.Info
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Aufzeichnungsverfahren, bei dem digitale Daten auf einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet werden.
- Als System zum Codieren und Aufzeichnen von aufzuzeichnenden Daten ist ein System bekannt, bei dem eine eingegebene Datenfolge in eine Folge in einem Code mit begrenzter Lauflänge ("Run Length Limited code", nachstehend mit RLL-Code abgekürzt) umgewandelt und gemäß der NRZL- (NRZ-) Regel aufgezeichnet wird.
- Gemäß der NRZL-Regel werden bei einem System, bei dem beispielsweise RLL-codierte Daten gemäß Fig. 1A vorliegen, diese Daten in ein Signal gemäß Fig. 1B umgewandelt.
- Beim Decodieren wird ein Intervall zwischen einem Zeichen "1" und einem Zeichen "1" decodiert, d.h. Daten zwischen Kennzeichen.
- Ein Aufzeichnungsmedium weist allgemein eine derartige Wiedergabe-Kennlinie auf, daß gemäß Fig. 2 ein Frequenzgang eines Wiedergabe-Ausgabesignals bei hohen Frequenzen absinkt. Deshalb sinkt der Frequenzgang ab, wenn eine Impulsbreite des Aufzeichnungssignals schmal ist.
- Die RLL-Codes werden allgemein durch die Zeichen d, k, m und n ausgedrückt.
- In diesem Fall bezeichnet m die Anzahl von Bits, die einen Block der eingegebenen Datenfolge bilden, und n gibt die Anzahl der Bits eines Blocks der eingegebenen Datenfolge nach Abschluß der Umwandlung in entsprechende RLL-Zeichen an. Demgegenüber stellt d die Mindestzahl von ununterbrochenen Code- bits "0" dar, die bei den RLL-Zeichen zugelassen sind. Gilt nämlich d ≥ 1, wird das Codebit "1" unterbrochen. Das Zeichen k gibt die Höchstzahl von ununterbrochenen Codebits "0" an, die bei den RLL-Zeichen zugelassen sind.
- Nachstehend wird bei den RLL-Codes der Fall in Betracht gezogen, bei denen die Werte von k und insbesondere d relativ groß sind. Als Beispiel ist der Fall von d = 3 in Fig. 3 abgebildet.
- Wenn eine Lichtquelle zum Aufzeichnen flackert und auf einem optischen Aufzeichnungsmedium gemäß der NRZL-Regel aufzeichnet, könnte insbesondere bei einer hohen Dichte und einer kurzen Flackerzeit der Lichtquelle eine derartige Situation entstehen, daß dem Aufzeichnungsmedium nicht genug Energie zugeführt und die optische Aufzeichnung nicht zufriedenstellend durchgeführt wird (d.h. das Ansprechen eilt nach). Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Oberfläche des Mediums durch die Wärme verändert wird, wodurch aufgezeichnet wird.
- Fig. 4 stellt Beispiele einer Veränderung des Wiedergabe-Ausgangssignals dar, wenn die Länge T der Aufzeichnungszeit groß bzw. klein ist.
- Deshalb liegen bei der herkömmlichen NRZL-Aufzeichnung der RLL-Codes solche Probleme vor, daß, wenn die Belichtungszeit der Lichtquelle kurz ist, das Wiedergabe-Ausgangssignal mit einem ausreichend hohen Pegel nicht erhalten werden kann und es schwierig ist, Informationsfehler zu verringern. Mit anderen Worten besteht ein Problem insofern, als daß es bei derselben Fehlerrate schwierig ist, die Aufzeichnungsdichte zu verbessern.
- Die Patent Abstracts of Japan, Band 9, Nr. 312 (P-411) 2035, vom 7.12.1985 offenbaren eine optische Aufzeichnungseinrichtung, bei der die Impulsbreite eines ursprünglichen Signals, das ein Schreibloch darstellt, verbreitert wird, damit das Problem überwunden wird, daß infolge des Schwellenpegels die Schreiblöcher auf einer optischen Scheibe verringert sind. Die Veröffentlichung "Digital Optical Recording - The Case for Coding", die anläßlich des "Topical Meeting on Optical Data Storage" in Stateline, Nevada am 11. bis 13. März 1987 der "Optical Society of America", Washington DC, USA von D.G. Howe und anderen auf den Seiten 106 bis 110 veröffentlicht wurde, offenbart eine digitale optische Aufzeichnungseinrichtung, die einen Modulationscode mit begrenzter Lauflänge (RLL-Code) verwendet, bei dem die dem Zeichen "1" entsprechende Impulsbreite in den eingegebenen digitalen Daten in eine breitere zweite Impulsbreite umgewandelt wird, damit in Verbindung mit der in den Patent Abstracts of Japan, Band 9, Nr. 312 offenbarten Einrichtung das vorstehend angesprochene Problem überwunden wird.
- Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zum Aufzeichnen von digitalen Daten geschaffen, bei dem durch ein Codiersystem codierte digitale Daten, bei denen ein Zeichen "1". ohne ein Zwischenzeichen "0" nicht zweimal auftritt und die Lauflänge des Zeichens "0" begrenzt ist, auf einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet werden und das Zeichen "1" in einen Impuls umgewandelt und auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet wird, wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt: ein Eingeben der digitalen Daten, ein Umwandeln einer ersten Impulsbreite (T), die dem Zeichen "1" in den bei dem Eingabeschritt eingegebenen digitalen Daten entspricht, in eine zweite Impulsbreite, die größer als die erste Impulsbreite ist, und ein Aufzeichnen der digitalen Daten auf dem Aufzeichnungsmedium, wobei das Zeichen "1" die zweite Impulsbreite aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Umwandlungsschritt der veränderte Anteil der ersten Impulsbreite (T) im Verhältnis mit der Anzahl der Zeichen "0" zwischen benachbarten Zeichen "1" und "1" in den digitalen Daten verändert wird.
- In der beigefügten Zeichnung zeigen:
- Fig. 1A und 1B Zeitverläufe von RLL-Zeichen gemäß der NRZL- Regel,
- Fig. 2 ein Diagramm, das einen allgemeinen Frequenzgang eines Wiedergabe-Ausgangssignals bei der optischen Aufzeichnung darstellt,
- Fig. 3 eine Abbildung, die ein Beispiel von RLL-Zeichen darstellt,
- Fig. 4 eine Diagramm, das ein Wiedergabe-Ausgangssignal darstellt, wenn die Länge T der Aufzeichnungszeit groß bzw. klein ist,
- Fig. 5 ein Blockschaltbild, das einen Einkreis-Multivibrator darstellt,
- Fig. 6A und 6B Abbildungen, die ein Signal in dem Fall darstellen, daß die zeitliche Länge des Zeichens "1" umgewandelt ist,
- Fig. 7A und 7B Abbildungen, die zu Vergleichszwecken ein Signal in dem Fall darstellen, daß die zeitliche Länge des Zeichens "1" einer festgelegten Umwandlung unterzogen ist,
- Fig. 8A eine Abbildung, die ein Signal darstellt, das auf einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet wird,
- Fig. 8B eine Abbildung, die ein analoges Wiedergabesignal des auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichneten Signals darstellt,
- Fig. 8C eine Abbildung, die ein binär umgewandeltes Signal des analogen Wiedergabesignals gemäß Fig. 8B darstellt,
- Fig. 9 ein Blockschaltbild, das eine Anordnung einer Schaltung zum Umwandeln der zeitlichen Länge des Zeichens "1" dar-10 stellt,
- Fig. 10A bis 10E Abbildungen, die ein Signal an Abschnitten des Blockschaltbilds gemäß Fig. 9 darstellen,
- Fig. 11 ein Blockschaltbild, das eine Anordnung zeigt, und Fig. 12 ein Flußdiagramm, das ein Verfahren zum Umwandeln der zeitlichen Länge des Zeichens "1" darstellt.
- Fig. 5 ist ein Blockschaltbild, das einen Codegenerator 1 zum Erzeugen von RLL-Codes und zum Ausgeben von eingegebenen Daten entsprechenden RLL-Codes, einen Einkreis-Multivibrator 2, der als Einrichtung zum Umwandeln einer dem Zeichen "1" in den RLL-Codes entsprechenden zeitlichen Länge T in eine zeitliche Länge T', die länger als die zeitliche Länge T ist, und zum Ausgeben dient, und eine Aufzeichnungseinrichtung 3 zum Aufzeichnen von Informationen auf einem Aufzeichnungsmedium gemäß dem Code mit der umgewandelten zeitlichen Länge T' zeigt. Als Aufzeichnungseinrichtung 3 kann eine optomagnetische Scheibeneinrichtung zum Aufzeichnen von Informationen auf einer Scheibe durch Bestrahlen mit einem Laserstrahl verwendet werden.
- Fig. 6A und 6B sind erläuternde Abbildungen für die vorstehend beschriebene Anordnung.
- Nachstehend sei angenommen, daß die zeitliche Länge eines Bits des Zeichens "1" bei dem RLL-Code T ist und daß die Codes gemäß Fig. 6A aus dem Codegenerator 1 ausgegeben werden. Der Einkreis-Multivibrator 2 wandelt die zeitliche Länge T des Zeichens "1" in den RLL-Codes in T' um und gibt es aus. In diesem Fall ist die zeitliche Länge T' länger als die zeitliche Länge T.
- Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist das Ausgangssignal des Zeichens mit der zeitlichen Länge T' größer als das Ausgangssignal des Zeichens mit der zeitlichen Länge T. Gemäß Fig. 6B ist ein Intervall zwischen einem Zeichen "1" in Fig. 6A und einem nächsten Zeichen "1" gleich einem Intervall zwischen der vorderen Flanke der zeitlichen Länge T' und der vorderen Flanke des Zeichens der nächsten zeitlichen Länge T'. Daher verändert sich selbst dann, wenn die zeitliche Länge des Zeichens "1" durch den Einkreis-Multivibrator 2 verändert wird, der Inhalt der Informationen in den RLL-Codes nicht.
- Deshalb wird bei Verwendung einer optischen Scheibeneinrichtung oder einer optomagnetischen Scheibeneinrichtung wie die Aufzeichnungseinrichtung eine ausreichend höhere Energie als die bei Bestrahlung der Scheibe mit einem Laserstrahl während der zeitlichen Länge T der Scheibe zugeführt, so daß die aufgezeichneten Daten des Zeichens "1" genauer ausgelesen werden können.
- Obwohl der Einkreis-Multivibrator 2 in Fig. 5 als Einrichtung zum Umwandeln der zeitlichen Länge T in die zeitliche Länge T' dargestellt ist, kann sie auch durch eine andere Einrichtung umgewandelt werden.
- Beispielsweise reicht es aus, diese auf eine Weise auf zubauen, daß, wenn ein Zeichen "1" eingegeben wird, das Zählen im Ansprechen auf die vordere Flanke gestartet wird, indem ein Zähler zum Zählen von Taktimpulsen verwendet wird, und ein Signal hohen Pegels wird eingegeben, bis Impulse in der Anzahl gezählt worden sind, die der zeitlichen Länge T' entspricht. Demgegenüber kann das Zählen auch im Ansprechen auf eine hintere Flanke des Zeichens "1" begonnen und Impulse in der Anzahl gezählt werden, die nur (T' - T) entspricht.
- In Fig. 7A dargestellte Zeichen sind ähnlich den in Fig. 6A dargestellten. Bei dem Zeitverlauf gemäß Fig. 7B gilt bei dem Fall des Umwandelns der zeitlichen Länge T in T' für d = 3
- T' = (d + 1) T/2 (1).
- Mit Zunahme der zeitlichen Länge T' kann das Zeichen "1" leicht erkannt werden, aber die Länge des Zeichens "0" ist vermindert. Daher ist es möglich, daß wegen der Überlagerung der Zeichen die Anzahl von Fehlern in dem dem Zeichen " 0" entsprechenden Abschnitt zunimmt.
- Wenn Daten gemäß Fig. 8A aufgezeichnet wurden und diese aufgezeichneten Daten von einem Aufzeichnungsmedium ausgelesen werden, weisen sie nämlich einen analogen Kurvenverlauf gemäß Fig. 8B auf. Wenn die Länge des Zeichens "0" abnimmt, überlappen der abgerundete Flankenabschnitt des Zeichens "1" und der abgerundete Flankenabschnitt des dem Zeichen "1" entsprechenden analogen Kurvenverlaufs, so daß ein Fall auftritt, daß der Abschnitt, der tatsächlich "0" sein sollte, fälschlicherweise als "1" erkannt wird (Fig. 8C).
- Allgemein wird bei einem RLL-Code die Dichte des Zeichens "1" in dem Fall maximal, daß d Zeichen "0" zwischen einem Zeichen "1" und dem nächsten Zeichen "1" angeordnet sind. In diesem Fall tritt, da die Länge des Zeichens "0" minimal wird, ein Datenfehler am leichtesten auf. Daher können in einem solchen Fall durch Gleichmachen der Längen der Zeichen "1" und "0" (Tastverhältnis 50 %) die Fehlerraten der Zeichen "1" und "0" gleichermaßen verringert werden. Dementsprechend ist es erwünscht, die zeitliche Länge T' gemäß Gleichung (1) einzustellen.
- Bei dem vorangehenden Ausführungsbeispiel ist das Tastverhältnis nur auf 50 % eingestellt worden, wenn d Zeichen "0" zwischen einem Zeichen "1" und dem nächsten Zeichen "1" angeordnet sind. Falls jedoch das Tastverhältnis ständig auf 50 % unabhängig von der Anzahl der Zeichen "0" eingestellt ist, können die Fehlerraten der Zeichen "1" und "0" ständig verringert werden. Nachstehend wird für diesen Fall ein Verfahren beschrieben.
- Fig. 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zum Umwandeln einer zeitlichen Länge. Fig. 10 zeigt Zeitverläufe von Signalen an Abschnitten der Schaltung gemäß Fig. 9. Bezugszeichen 11 bezeichnet einen Eingangsanschluß von RLL-codierten Aufzeichnungszeichen. Es werden beispielsweise Aufzeichnungszeichen mit einem Zeitverlauf gemäß Fig. 10A in den Eingangsanschluß 11 eingegeben.
- Bezugszeichen 18 bezeichnet einen Taktgenerator mit einer Bitrate, die die doppelte Bitrate der Aufzeichnungszeichen ist. Als Taktgenerator 18 wird beispielsweise ein Kristalloszillator bzw. Quarz verwendet. Fig. 10B zeigt einen Zeitverlauf eines Signals, das von dem Taktgenerator 18 erzeugt wird. Bezugszeichen 19 bezeichnet einen 1/2-Frequenzteiler, der aus einer Flipflop-Schaltung zum Frequenzteilen eines Ausgangssignals des Taktgenerators 18 in ein Signal mit der halben Frequenz besteht. Fig. 10C zeigt einen Zeitverlauf dafür.
- Bezugszeichen 12 bezeichnet einen hinreichend bekannten Zähler. Die Aufzeichnungszeichen mit dem Zeitverlauf werden in einen Freigabeanschluß dieses Zählers eingegeben. Wenn ein Signal niedrigen Pegels in den Freigabeanschluß eingegeben wird, wird es gezählt. Ein Ausgangssignal c des Frequenzteilers 19 wird in einen Zähleingang des Zählers 12 eingegeben.
- Eine UND-Schaltung 17 verknüpft den Aufzeichnungszeichen-Kurvenverlauf a und das Ausgangssignal c des Frequenzteilers 19 zu einem UND-Signal. Der Kurvenverlauf des Ausgangssignals der UND-Schaltung 17 ist in Fig. 10D dargestellt.
- Eine Zwischenspeicherschaltung 13 zwischenspeichert Ausgangsdaten des Zählers 12 im Ansprechen auf ein Ausgangssignal d der UND-Schaltung 17.
- Bezugszeichen 14 bezeichnet einen Nur-Lese-Speicher bzw. ROM ("read-only-memory") zum Bestimmen der zeitlichen Länge T'. Ein Ausgangssignal der Zwischenspeicherschaltung 13 wird als Adresse in den Nur-Lese-Speicher 14 eingegeben und die T' entsprechenden Daten werden ausgegeben.
- In diesem Fall werden, wenn man annimmt, daß die Anzahl der eingegebenen Daten n beträgt, n+1 als Ausgabedaten ausgegeben.
- Eine Zwischenspeicherschaltung 15 ist ähnlich der Zwischenspeicherschaltung 13 und zwischenspeichert ein Ausgangssignal des Nur-Lese-Speichers 14.
- Bezugszeichen 16 bezeichnet einen hinreichend bekannten Parallel-Serien-Wandler, der aus einem Schieberegister oder dergleichen besteht, das ein Ausgangssignal des Taktgenerators 18 als Lesetakt von seriellen Daten verwendet. Der Parallel- Serien-Wandler 16 weist einen Ausgangsanschluß 20 auf.
- Bei dem vorangehenden Ausführungsbeispiel beginnt der Zähler 12 einen Takt c im Ansprechen auf die hintere Flanke des Zeichens "1" der eingegebenen Aufzeichnungszeichen zu zählen. Der gezählte Wert des Zählers 12 wird zwischengespeichert, wenn das Signal d aus der UND-Schaltung 17 erzeugt wird. Der zwischengespeicherte Wert stimmt mit der Anzahl der Zeichen "0" überein. Zum Gleichmachen der zeitlichen Längen der Zeichen "1" und "0" ist es ausreichend, wenn man annimmt, daß die Anzahl der Zeichen "0" n ist, T' wie folgt einzustellen:
- T1 = (n + 1)/2 T (2)
- Deshalb wird der Wert (n+1), der durch Addieren von "1" zu dem zwischengespeicherten Wert erhalten wird, bald aus dem Nur-Lese-Speicher 14 ausgegeben. Der Wert (n+1) wird sofort durch den Zwischenspeicher 15 zwischengespeichert.
- Ein Ausgangssignal aus der Zwischenspeicherschaltung 15 wird durch den parallel-Serien-Wandler 16 in eine serielle Datenfolge umgewandelt. Der Takt zum Bestimmen der Ausleserate der seriellen Ausgangsdaten ist das Ausgangssignal b des Taktgenerators 18 und seine Frequenz ist doppelt so hoch wie die des Takts c des Zählers 12. Die zeitliche Länge der aus dem parallel-Serien-Wandler 16 ausgelesenen seriellen Daten beträgt deshalb (n+1)/2. Das bedeutet, daß diese zeitliche Länge in die Hälfte der Datenrate der eingegebenen Aufzeichnungszeichen komprimiert wird.
- Daher kann gemäß Fig. 10E ein Impuls mit der zeitlichen Länge T' von der Hälfte des Intervalls zwischen den eingegebenen Aufzeichnungszeichen "1" und "1" als Ausgangssignal des Ausgangsanschlusses 20 erzeugt werden.
- Demgegenüber kann bei einer Anordnung gemäß Fig. 11 ein Tastverhältnis von 50 % auch durch Ausführen eines Programms erhalten werden, das in einem Flußdiagramm gemäß Fig. 12 dargestellt ist. Eine Zentraleinheit bzw. CPU 30 weist darin einen Nur-Lese-Speicher bzw. ROM, in dem das Programm gespeichert ist, einen Schreib-Lese-Speicher bzw. RAM, einen Zähler und dergleichen auf. Die Zentraleinheit 30 empfängt die RLL-codierten Auf zeichnungszeichen (Schritt S1) und erfaßt ein Zeichen "1" (Schritt S2). Wird ein Zeichen "1" erfaßt, wird der Zähler in der Zentraleinheit 30 eingeschaltet, um das Zählen zu beginnen (Schritt S3). Der Zählvorgang wird fortgesetzt, bis das nächste Zeichen "1" erfaßt wird (Schritte S4 und S5). Der Zähler zählt die Impulse in der Zentraleinheit. Wenn das nächste Zeichen "1" erfaßt wird, wird der gezählte Wert des Zählers zu diesem Zeitpunkt ausgelesen und der Zähler zurückgesetzt, wodurch eine zeitliche Länge T&sub1; zwischen den Zeichen "1" und "1" erhalten wird (Schritt S6). Zum Ausgeben von Impulsen der zeitlichen Länge T' wird ein Signal mit Pegel "1" ausgegeben und das Zählen begonnen (Schritt S7). Der Zählvorgang wird fortgesetzt, bis die Zeit T1/2 abläuft (Schritte S8 und S9). Wenn Taktimpulse in der Anzahl gezählt werden, die T1/2 entspricht, wird die Ausgabe des Signals mit dem Pegel "1" beendet, der Zähler zurückgesetzt und der Zählvorgang beendet (Schritt S9). Auf diese Weise werden Aufzeichnungszeichen mit einem Tastverhältnis von 50 % erhalten. Das vorstehend beschriebene Verfahren wird wiederholt, bis die Umwandlung aller eingegebenen Aufzeichnunsgzeichen abgeschlossen ist (Schritt S10).
- Wie vorstehend erwähnt kann bei dem System zum Aufzeichnen der RLL-codierten Zeichen gemäß der NRZL-Regel die Aufzeichnungs-Fehlerrate mit Sicherheit verringert werden. Mit anderen Worten besteht insofern ein Vorteil, als daß bei derselben Fehlerrate die Aufzeichnungsdichte mit Sicherheit verbessert werden kann.
- Tabelle 1 veranschaulicht ein Beispiel der Umwandlung in RLL- codierte Zeichen. Dieses Beispiel bezieht sich auf einen Fall mit d = 5 und n = 6. In der Tabelle gibt die linke Spalte die ursprünglichen Daten und die rechte Spalte die RLL-codierten Zeichen an. Tabelle 1
Claims (8)
1. Verfahren zum Aufzeichnen von digitalen Daten, bei dem
durch ein Codiersystem codierte digitale Daten, bei denen ein
Zeichen "1" ohne ein Zwischenzeichen "0" nicht zweimal
auftritt und die Lauflänge des Zeichens "0" begrenzt ist, auf
einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet werden und das
Zeichen "1" in einen Impuls umgewandelt und auf dem
Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet wird, wobei das Verfahren folgende
Schritte umfaßt:
ein Eingeben der digitalen Daten,
ein Umwandeln einer ersten Impulsbreite (T), die dem
Zeichen "1" in den bei dem Eingabeschritt eingegebenen
digitalen Daten entspricht, in eine zweite Impulsbreite (T1), die
größer als die erste Impulsbreite ist, und
ein Aufzeichnen der digitalen Daten auf dem
Aufzeichnungsmedium, wobei das Zeichen "1" die zweite Impulsbreite
aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei dem Umwandlungsschritt der veränderte Anteil der
ersten Impulsbreite (T) im Verhältnis mit der Anzahl der
Zeichen "0" zwischen benachbarten Zeichen "1" und "1" in den
digitalen Daten verändert wird.
2. Verfahren zum Aufzeichnen von digitalen Daten nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem
Umwandlungsschritt die erste Impulsbreite (T) in ungefähr eine Hälfte
eines Intervalls (T&sub1;) zwischen den vorderen Flanken der
Impulse umgewandelt wird, die nachfolgenden Zeichen "1"
entsprechen.
3. Verfahren zum Aufzeichnen von digitalen Daten nach
Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Codiersystem
ein Codiersystem mit begrenzter Lauflänge ist.
4. Verfahren zum Aufzeichnen von digitalen Daten nach
Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem
Aufzeichnungsschritt die in begrenzter Lauflänge codierten digitalen Daten
gemäß einer NRZ- ("Non Return to Zero"-) Regel aufgezeichnet
werden.
5. Verfahren zum Aufzeichnen von digitalen Daten nach einem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem
Aufzeichnungsschritt die digitalen Daten durch Bestrahlen des
Aufzeichnungsmediums mit einem Licht aufgezeichnet werden.
6. Verfahren zum Aufzeichnen von digitalen Daten nach
Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem
Aufzeichnungsschritt das Licht durch Impulse in der Anzahl der Zeichen "1"
ausgestrahlt wird.
7. Digitaldaten-Aufzeichnungseinrichtung zum Aufzeichnen von
digitalen Daten auf einem Aufzeichnungsmedium, bei denen ein
Zeichen "1" ohne ein Zwischenzeichen "0" nicht zweimal
auftritt und die Lauflänge des Zeichens "0" begrenzt ist, wobei
die Digitaldaten-Aufzeichnungseinrichtung eine
Eingabeeinrichtung zum Eingeben der digitalen Daten, eine
Zeichenumwandlungseinrichtung zum Umwandeln einer ersten Impulsbreite
(T), die einem Zeichen "1" in den bei dem Eingabeschritt
eingegebenen digitalen Daten entspricht, in eine zweite
Impulsbreite (T1), die größer als die erste Impulsbreite ist,
und eine Einrichtung zum Aufzeichnen der digitalen Daten als
ein Impuls auf dem Aufzeichnungsmedium aufweist, bei dem das
Zeichen "1" die zweite Impulsbreite hat,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Zeichenumwandlungseinrichtung eine Umwandlung
ausführt, bei der der veränderte Anteil der ersten Impulsbreite
(T) im Verhältnis mit der Anzahl der Zeichen "0" zwischen
benachbarten Zeichen "1" und "1" in den digitalen Daten
verändert wird.
8. Aufzeichnungsmedium, das digitale Daten trägt, die durch
ein Codiersystem codiert sind, bei denen ein Zeichen "1" ohne
ein Zwischenzeichen "0" nicht zweimal auftritt und die
Lauflänge des Zeichens "0" begrenzt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes von dem Aufzeichnungsmedium zu lesende
codierte Zeichen "1" eine Impulsbreite (T1) aufweist, die sich im
Verhältnis mit der Anzahl der Zeichen "0" verändert, die auf
dem Aufzeichnungsmedium zwischen jedem Zeichen "1" und einem
benachbarten Zeichen "1" aufgezeichnet sind.
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