Hintergrund der Erfindung
1. Anwendunasgebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Harzzusammensetzung auf Styrol-Basis und insbesondere eine
Harzzusammensetzung auf Styrol-Basis, die ein Harz auf Styrol-Basis
mit einer Syndiotaktizität von mindestens 30 %,
ausgedrückt als racemische Pentade (A), und mindestens ein
spezifisches kautschukartiges Polymer (B) enthält und einen
ausgezeichneten Zugmodul und eine ausgezeichnete Izod-
Schlagzähigkeit aufweist.
2. Beschreibung des Standes der Technik
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Harze auf Styrol-Basis haben den Nachteil, daß ihre
Izod-Schlagzähigkeit gering ist. Um die
Izod-Schlagzähigkeit zu verbessern, wurde in großem Umfange eine
Copolymerisation von Harzen auf Styrol-Basis mit kautschukartigen
Polymeren (z.B. HIPS-Harz und ABS-Harz) oder ein
Eincompoundieren von kautschukartigen Polymeren in die Harze auf
Styrol-Basis durchgeführt.
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Harze auf Styrol-Basis mit einer verbesserten Izod-
Schlagzähigkeit durch Eincompoundieren eines
kautschukartigen Polymers oder durch die vorstehend beschriebene
Copolymerisation werden für die verschiedensten
Anwendungszwecke in großem Umfange eingesetzt. Erwünscht ist
jedoch ein Harz auf Styrol-Basis mit einer weiter
verbesserten
Izod-Schlagzähigkeit und Wärmebeständigkeit, je nach
Verwendungszweck desselben.
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Die bisher verwendeten Harze auf Styrol-Basis werden
hergestellt durch radikalische Polymerisation, weisen eine
ataktische Konfiguration auf und sind außerdem
nicht-kristallin. Deshalb ist ihre Wärmebeständigkeit nicht sehr
hoch.
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In JP-A-62-257 950 ist eine Harzzusainmensetzung
beschrieben, die enthält (A) ein Harz auf Styrol-Basis mit
hauptsächlich syndiotaktischer Konfiguration (SPS) und (B)
ein Acrylnitril/Butadien/Styrol-Polymer (ABS) als
Hauptkomponenten. Das ABS weist jedoch keine Funktion als
Elastomer auf, auch wenn es dem SPS zugemischt worden ist.
Deshalb sind seine Izod-Schlagzähigkeit und sein Zugmodul
nicht sehr hoch. In DE-A-12 97 328 und in FR-A-23 11 645
und 22 59 874 sind Harzzusammensetzungen auf Styrol-Basis
mit einer verbesserten Schlagzähigkeit beschrieben, die
ataktisches Polystyrol (APS) und ein
Butadien/Styrol-Copolymer (SBR) umfassen. Obgleich die physikalischen
Eigenschaften dieser Zusammensetzungen verbessert sind,
genügen sie nicht den modernen Anforderungen, insbesondere
in bezug auf die Izod-Schlagzähigkeit und den Zugmodul.
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Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben
umfangreiche Untersuchungen durchgeführt, um eine
Harzzusammensetzung auf Styrol-Basis zu entwickeln, die physikalische
Eigenschaften aufweist, die deutlich verbessert sind
gegenüber den Grenzwerten der Eigenschaften der auf
konventionelle Weise hergestellten Harze auf Styrol-Basis.
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Als Ergebnis haben die Erfinder der vorliegenden
Erfindung gefunden, daß dann, wenn ein Harz auf Styrol-Basis
mit einer hohen Syndiotaktizität, wie es durch die
Erfinder der vorliegenden Erfindung entwickelt worden ist (vgl.
JP-A-104 818/1987) mit einem spezifischen kautschukartigen
Polymer gemischt wird, eine Harzzusammensetzung mit den
gewünschten physikalischen Eigenschaften erhalten werden
kann.
Zusammenfassung der Erfindung
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Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Harzzusammensetzung auf Styrol-Basis mit verbesserten
physikalischen Eigenschaften, insbesondere mit einer
verbesserten Izod-Schlagzähigkeit und einem verbesserten
Zugmodul, zur Verfügung zu stellen, die geeignet ist als
Material für das Formspritzen und für das Extrusionsformen.
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Harzzusammensetzung auf Styrol-Basis mit ausgezeichneten
physikalischen Eigenschaften, beispielsweise einer signifikant
verbesserten Izod-Schlagzähigkeit und einem signifikant
verbesserten Zugmodul sowie einer verbesserten
Wärmebeständigkeit, die enthält bzw. umfaßt
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65 bis 99 Gew.-%, vorzugsweise 70 bis 95 Gew.-%, eines
Harzes auf Styrol-Basis mit einer Syndiotaktizität von
mindestens 30 %, vorzugsweise von mindestens 50 %,
ausgedrückt als racemische Pentade (A), und
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35 bis 1 Gew.-%, vorzugsweise 30 bis 5 Gew.-%, mindestens
eines kautschukartigen Polymers (B), ausgewählt aus der
Gruppe, die besteht aus MAS (einem durch
Pfropfpolymerisieren von Styrol auf ein Copolymer aus Methylmethacrylat
und Butylacrylat erhaltenes Pfropfcopolymer in Latexform),
MBS (ein durch Zugabe von Styrol zu einem Kautschuk-Latex,
der durch Copolymerisieren von Methylmethacrylat und
Butadien erhalten worden ist, und Pfropfpolymerisieren
derselben erhaltenes Pfropfcopolymer), MABS (ein durch Zugabe
von Styrol und Methylmethacrylat zu einem Kautschuk-Latex,
der durch Copolymerisieren von octylacrylat und Butadien
(7:3) erhalten worden ist, und anschließendes
Pfropfpolymerisieren derselben erhaltenes Pfropfcopolymer), SBR (ein
durch Pfropfpolymerisieren von Styrol auf Polybutadien
erhaltenes Pfropfcopolymer), Styrol/Butylacrylat-Kautschuk
und Polybutadien.
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Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen weisen
überlegene Eigenschaften in bezug auf Zugmodul und Izod-
Schlagzähigkeit im Vergleich zu denjenigen auf, die gemäß
Stand der Technik hergestellt worden sind, und sie führen
zu Ergebnissen, die auch von dem Fachmann im Hinblick auf
den Stand der Technik nicht erwartet worden waren.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
beträgt der volumendurchschnittliche Teilchendurchmesser
des kautschuk- bzw. gummiartigen Polymers (B) 0,1 bis 4
um, vorzugsweise 0,2 bis 3 um, entsprechend der
nachstehend angegebenen Definition.
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Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung enthält die Harzzusammensetzung auf Styrol-Basis
zusätzlich einen anorganischen Füllstoff (C), der
vorzugsweise in einer Menge von 1 bis 60 Gew.-%, insbesondere von
5 bis 50 Gew.-%, besonders bevorzugt von 10 bis 40 Gew.-%,
bezogen auf die Gesamtmenge von (A), (B) und (C),
zugegeben wird. Auch in der zuletzt genannten Zusammensetzung
beträgt der volumendurchschnittliche Teilchendurchmesser
des kautschukartigen Polymers (B) vorzugsweise 0,1 bis 4
m, insbesondere 0,2 bis 3 um.
Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
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Die erfindungsgemäße Harzzusammensetzung enthält die
Komponenten (A) und (B) als Hauptkomponenten.
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Bei der Komponente (A) handelt es sich um ein Harz
auf Styrol-Basis mit einer Syndiotaktizität von mindestens
30 %, ausgedrückt als racemische Pentade. Das Harz auf
Styrol-Basis mit syndiotaktischer Konfiguration ist ein
Polymer mit einer solchen räumlichen Struktur, daß
Phenylgruppen oder substituierte Phenylgruppen als Seitenketten
alternierend in einander gegenüberliegenden Positionen,
bezogen auf die Hauptkette, die aus
Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen besteht, angeordnet sind. Die Taktizität
wird quantitativ bestimmt durch ein kernmagnetisches
Resonanzverfahren, bei dem ein Kohlenstoff isotop verwendet
wird (¹³C-NMR-Verfahren). Die nach dem ¹³C-NMR-Verfahren
bestimmte Taktizität wird angegeben in Form der
Mengenanteile von Struktureinheiten, die kontinuierlich
miteinander verbunden sind, d.h. einer Pentade, bei der 5
Struktureinheiten miteinander verbunden sind. Das Harz auf
Styrol-Basis mit einer syndiotaktischen Konfiguration hat
eine solche syndiotaktische Konfiguration, daß der
Mengenanteil an einer Pentade (racemischen Pentade) mindestens
30 % und vorzugsweise mindestens 50 % beträgt. Das Harz
auf Styrol-Basis umfaßt Polystyrol, Poly(alkylstyrol),
Poly(halogeniertes Styrol), Poly(alkoxystyrol),
Poly(vinylbenzoat) und ihre Mischungen und Copolymere,
welche die obengenannten Polymeren aus Hauptkomponenten
enthalten.
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Das Poly(alkylstyrol) umfaßt Polymethylstyrol,
Polyethylstyrol, Polyisopropylstyrol und
Poly(tert-butylstyrol). Das Poly(halogenierte Styrol) umfaßt
Polychlorostyrol, Polybromostyrol und Polyfluorostyrol. Das
Poly(alkoxystyrol) umfaßt Polymethoxystyrol und Polyethoxystyrol.
Unter diesen Polymeren sind Polystyrol,
Poly(p-methylstyrol), Poly(m-methylstyrol), Poly(p-tert-butylstyrol),
Poly(p-chlorostyrol), Poly(m-chlorostyrol),
Poly(p-fluorostyrol) und ein Copolymer von Styrol und p-Methylstyrol
am meisten bevorzugt.
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Das Molekulargewicht des erfindungsgemäß zu
verwendenden Harzes auf Styrol-Basis ist nicht kritisch. Das
gewichtsdurchschnittliche Molekulargewicht beträgt
vorzugsweise mindestens 10 000 und besonders bevorzugt mindestens
50 000. Die Molekulargewichtsverteilung ist nicht kritisch
und sie kann eng oder breit sein.
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Das erfindungsgemäß zu verwendende Harz auf Styrol-
Basis kann beispielsweise durch Polymerisieren eines
Monomers auf Styrol-Basis (entsprechend dem obengenannten Harz
auf Styrol-Basis) unter Verwendung eines eine
Titanverbindung enthaltenden Katalysators und eines Kondensats aus
Wasser und Trialkylaluminium in Gegenwart eines inerten
Kohlenwasserstoff-Lösungsmittels oder in Abwesenheit eines
Lösungsmittels hergestellt werden (JP-A-187 708/1987).
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Als Komponente (B) können verschiedene
kautschukartigen Polymere, wie sie nachstehend angegeben sind,
verwendet werden:
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1) ein MAS-Elastomer, hergestellt durch
Pfropfpolymerisieren von Styrol auf ein Copolymer aus Methylinethacrylat und
Butylacrylat in einer Latexform. Diese MAS-Elastomeren
sind im Handel erhältlich als EXL-2330 (hergestellt von
der Firma Rohm & Haas Co., Ltd., USA), KM-330
(hergestellt von der Firma Rohm & Haas Co., Ltd., USA) und M-101
(hergestellt von der Firma Kanegafuchi Kagaku Kogyo Co.,
Ltd.);
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2) ein MABS-Elastomer, beispielsweise ein Pfropfcopolymer,
hergestellt durch Zugabe von Styrol und Methylmethacrylat
zu einem Kautschuk-Latex, der durch Copolymerisieren von
octylacrylat mit Butadien (7:3) erhalten wurde, und
anschließendes Pfropfpolymerisieren derselben;
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3) ein MBS-Elastomer, beispielsweise ein Pfropfcopolymer,
das erhalten wurde durch Zugabe von Styrol zu einem
Kautschuk-Latex, der erhalten wurde durch Copolymerisieren
von Methylmethacrylat und Butadien und
Pfropfpolymerisieren derselben. Als MBS-Elastomer ist Metablen C-223
(hergestellt von der Firma Mitsubishi Rayon Co., Ltd.) im
Handel erhältlich;
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4) ein SBR-Elastomer (Metablen IP-2 , hergestellt von der
Firma Mitsubishi Rayon Co., Ltd.), hergestellt durch
Pfropfpolymerisieren von Styrol auf Polybutadien oder
hydriertes Polybutadien;
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5) ein Styrol-Butylacrylat-Kautschuk; und
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6) Polybutadien.
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Die kautschukartigen Polymeren, die als Komponente
(B) verwendet werden sollen, können in die obengenannten
Gruppen unterteilt werden. Es sei jedoch darauf
hingewiesen, daß die Gruppen nicht streng geteilt sind und daß sie
sich teilweise untereinander überlappen. Es können ein
oder mehr kautschukartige Polyinere verwendet werden.
Insbesondere können je nach Verwendungszweck der
Harzzusammensetzung und je nach den gewünschten
Eigenschaften zwei oder mehr kautschukartige Polymere, die aus
der gleichen Gruppe ausgewählt werden, in Kombination
verwendet werden, oder es können zwei oder mehr
kautschukartige Polymere, die aus verschiedenen Gruppen ausgewählt
werden, in Kombination verwendet werden.
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So können beispielsweise dann, wenn ein
kautschukartiges Polymer, das zu einer ersten Gruppe gehört, und ein
kautschukartiges Polymer, das zu einer zweiten Gruppe
gehört, in Kombination verwendet werden, diese ausgewählt
werden unter Berücksichtigung des Umstandes, daß das
kautschukartige Polymer der ersten Gruppe eine gute
Kompatibilität mit der Komponente (A) und eine gute
Kompatibilität mit dem kautschukartigen Polymer der zweiten Gruppe
aufweist. Wenn die kautschukartigen Polymeren der ersten
Gruppe und der zweiten Gruppe in Kombination verwendet
werden, wird dadurch die Kompatibilität zwischen den
Komponenten (A) und (B) erhöht und die physikalischen
Eigenschaften der Zusammensetzung werden wirksam verbessert.
Die Menge des kautschukartigen Polymers der ersten Gruppe
beträgt 5 bis 95 %, vorzugsweise 10 bis 90 %, bezogen auf
das Gesamtgewicht der kautschukartigen Polymeren der
ersten und zweiten Gruppe.
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Die Teilchengröße des kautschukartigen Polymers
variiert mit dem Verwendungszweck der Zusammensetzung oder den
gewünschten Eigenschaften derselben und kann daher nicht
bedingungslos festgelegt werden. Im allgemeinen beträgt
die durchschnittliche Teilchengröße
(volumendurchschnittlicher Teilchendurchmesser) des kautschukartigen Polymers
in der Zusammensetzung 0,1 bis 4 um, vorzugsweise 0,2 bis
3 um. Der hier verwendete volumendurchschnittliche
Teilchendurchmesser (d) wird durch die folgende Gleichung
definiert:
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d = Σdi&sup4;/ Σdi³,
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worin di für den Durchmesser des i-ten Teilchens steht.
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Der Mengenanteil der Komponente (A) oder (B) in der
erfindungsgemäßen Zusammensetzung innerhalb des
beanspruchten Bereiches kann in geeigneter Weise festgelegt
werden in Abhängigkeit von dem Typ der Komponente (B), dem
Verwendungszweck der Zusammensetzung und den dafür
gewünschten Eigenschaften. Die Zusammensetzung enthält 65
bis 99 Gew.-% der Komponente (A) und 35 bis 1 Gew.-% der
Komponente (B) und vorzugsweise 70 bis 95 Gew.-% der
Komponente (A) und 30 bis 5 Gew.-% der Komponente (B).
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Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung
enthält die Zusammensetzung (C) einen anorganischen Füllstoff
sowie die Komponenten (A) und (B). Der anorganische
Füllstoff kann in faserförmiger, körniger oder pulverförmiger
Form vorliegen. Beispiele für einen faserförmigen
Füllstoff sind Glasfasern, Kohlefasern und
Aluminiumoxidfasern. Unter diesen Fasern sind die Glasfasern und
Kohlefasern besonders bevorzugt. Die Gestalt der Glasfasern ist
stoffartig, mattenartig, strangartig, stapelfasertig und
filamentartig. Unter diesen Fasern sind die strangartigen
Glasfasern mit einer Länge von 0,05 bis 13 mm und einem
Faserdurchmesser von 5 bis 15 um bevorzugt. Am meisten
bevorzugt ist eine strangartige Glasfaser, die einer
Silanbehandlung unterworfen worden ist.
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Als Kohlefaser ist eine Faser auf Polyacrylnitril
(PAN)-Basis bevorzugt. Bündel aus zerhackten PAN-Fasern
mit einer Länge von etwa 3 mm und einem Durchmesser von 7
bis 15 um sind besonders bevorzugt.
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Beispiele für körnige oder pulverförmige anorganische
Füllstoffe sind Talk, Ruß, Graphit, Titandioxid,
Siliciumdioxid, Glimmer, Calciumcarbonat, Calciumsulfat,
Bariumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Magnesiumsulfat,
Bariumsulfat, Oxysulfat, Zinnoxid, Aluminiumoxid, Kaolin,
Siliciumcarbid und Metallpulver. Unter diesen Füllstoffen ist
Titandioxid am meisten bevorzugt. Die Kristallform von
Titandioxid ist diejenige des Rutils, Brucits oder Anatas.
Titandioxid mit Rutil- oder Anatas-Struktur, das einen
durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 0,15 bis 0,40
jim hat, ist bevorzugt. Es kann mit Zn, Al und Si behandelt
werden.
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Der Mengenanteil der Komponente (C) beträgt 1 bis 60
Gew.-%, vorzugsweise 5 bis 50 Gew.-% und besonders
bevorzugt 10 bis 40 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmengen von
(A) und (B).
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Die erfindungsgemäße Zusammensetzung besteht im
wesentlichen aus den Komponenten (A) und (B) und
vorzugsweise aus den Komponenten (A) und (B) zusammen mit (C).
Erforderlichenfalls können verschiedene Zusätze, z.B. ein
Keimbildner, ein Antioxidationsmittel, ein Weichmacher,
ein Ultraviolettstrahlungs-Inhibitor, ein Gleitmittel
(Schmiermittel), ein Färbemittel, ein Antistatikmittel,
ein Wärmestabilisator und ein Flammverzögerungsmittel,
zugegeben werden.
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Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann hergestellt
werden durch Compoundieren der Komponenten (A) und (B) und
anderer Komponenten, falls erforderlich, und Verkneten der
resultierenden Mischung bei einer geeigneten Temperatur
von beispielsweise 270 bis 320ºC. Das Compoundieren und
Verkneten kann unter Anwendung üblicher Verfahren
durchgeführt werden. Insbesondere kann das Schmelzknetverfahren,
bei dem eine Knetvorrichtung, eine Mischwalze, ein
Extruder, ein Banbury-Mischer, ein Henschel-Mischer und eine
Verknetungswalze verwendet wird, oder das
Lösungsmischverfahren angewendet werden.
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Die erfindungsgemäße Harzzusammensetzung auf Styrol-
Basis weist eine ausgezeichnete Wärmebeständigkeit und
gleichzeitig ausgezeichnete physikalische Eigenschaften,
wie z.B. eine ausgezeichnete Schlagzähigkeit, Steifheit,
Zugfestigkeit und einen ausgezeichneten Zugmodul auf.
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Die erfindungsgemäße Harzzusammensetzung auf Styrol-
Basis kann in breitem Umfang als ein industrielles
Material verwendet werden, das wärmebeständig sein muß und
verschiedene physikalische Eigenschaften aufweisen muß,
insbesondere als Ausgangsmaterial für das Formspritzen
oder Extrusionsformen.
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Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf
die folgenden Beispiele näher beschrieben.
Bezugsbeispiel 1
Herstellung von Polystyrol mit einer syndiotaktischen
Konfiguration
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2 l Toluol als Lösungsmittel und 5 mmol
Tetraethoxytitan und 500 mmol (als Aluminiumatom)
Methylaluminoxan als Katalysator-Komponenten wurden in einen
Reaktor eingeführt und dann wurden 15 l Styrol zugegeben und
4 h lang bei 50ºC polymerisiert.
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Nach Beendigung der Polymerisation wurde das
Reaktionsprodukt mit einem Gemisch aus
Chlorwasserstoffsäure und Methanol gewaschen, um die
Katalysatorkomponenten zu zersetzen und zu entfernen, und dann wurde
getrocknet, wobei man 2,5 kg eines Styrolpolymers (Polystyrol)
erhielt. Das Polymer wurde einer Soxhlet-Extraktion unter
Verwendung von Methylethylketon als Lösungsmittel
unterworfen, wobei man 95 Gew.-% eines Extraktionsrückstandes
erhielt. Das gewichtsdurchschnitliche Molekulargewicht des
Polymers betrug 800 000. Eine ¹³C-NMR-Analyse
(Lösungsmittel: 1,2 Dichlorbenzol) ergab eine Absorption
bei 145,35 ppm, die der syndiotaktischen Konfiguration
zuzuschreiben war, und die Syndiotaktizität, angegeben als
racemische Pentade, die aus der Peakfläche errechnet
wurde, betrug 96 %.
Beispiel 1
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90 Gew.-Teile des in dem Bezugsbeispiel 1 erhaltenen
Polystyrols mit syndiotaktischer Konfiguration, 10 Gew.-
Teile eines Styrol-hydriertes Butadien-Blockcopolymers (G-
1652 , hergestellt von der Firma Shell Chemical Co.,
Ltd.) als kautschukartiges Polymer, 0,1 Gew.-Teile
Bis (2,4-di-tert-butylphenyl)pentaerythrit-diphosphit, 0,7
Gew.-Teile Tetrakis (methylen-(3,5-di-tert-butyl-4-
hydroxyhydrocinnamat))methan und 0,5 Gew.-Teile Talk mit
einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 0,5 m
wurden miteinander verknetet und pelletisiert unter
Verwendung eines Doppelschnecken-Extruders. Diese Pellets
wurden durch Formspritzen zu einem Teststück geformt, bei
dem dann die Izod-Kerbschlagzähigkeit und der Zugmodul
gemessen wurden. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1
angegeben.
Beispiel 2 und 3
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Das Verfahren des Beispiels 1 wurde wiederholt,
jedoch mit der Ausnahme, daß die Mengenanteile an Polystyrol
mit syndiotaktischer Konfiguration, wie es im
Bezugsbeispiel 1 erhalten worden war, und an Syrol/hydriertes
Butadien-Blockcopolymer (G-1652 , hergestellt von der Firma
Shell Chemical Co., Ltd.) als kautschukartigem Polymer wie
in der Tabelle 1 angegeben geändert wurden. Die Ergebnisse
sind in der Tabelle 1 angegeben.
Vergleichsbeispiel 1
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Das Verfahren des Beispiels 1 wurde wiederholt,
jedoch mit der Ausnahme, daß das Styrol/hydrierte Butadien-
Blockcopolymer nicht verwendet wurde. Die Ergebnisse sind
in der Tabelle 1 angegeben.
Beispiel 4
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Das Verfahren des Beispiels 2 wurde wiederholt,
jedoch mit der Ausnahme, daß ein
Methylmethacrylat/Butylacrylat/Styrol-Copolymer (KM 330 , hergestellt
von der Firma Rohm & Haas Co., Ltd., USA) als
kautschukartiges Polymer verwendet wurde. Die Ergebnisse sind in der
Tabelle 1 angegeben.
Beispiel 5
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Das Verfahren des Beispiels 2 wurde wiederholt,
jedoch mit der Ausnahme, daß ein
Styrol/Butadien-Blockcopolymer (TR-1102 , hergestellt von der Firma Shell Chemical
Co., Ltd.) als kautschukartiges Polymer verwendet wurde.
Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 angegeben.
Beispiel 6
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Das Verfahren des Beispiels 2 wurde wiederholt,
jedoch mit der Ausnahme, daß Polybutadien (NF35AS ,
hergestellt von der Firma Asahi Kasei Co., Ltd.) als
kautschukartiges Polymer verwendet wurde. Die Ergebnisse sind in
der Tabelle 1 angegeben.
Tabelle 1
Zusammensetzung
kautschukartiges Polymer
physikalische Eigenschaften
Styrolpolymer (Gew%)
Menge
volumendurchschnittl.Teilchendurchmesser (um)
Izod-Kerbschlagzähigkeit
Zugmodul in N/cm (kg/cm²)
Beispiel
Vergl.-Beisp.
Polybutadien
*1 Styrol/hydriertes Butadien-Block-Copolymer
*2 Methylmethacrylat/Butylacrylat/Styrol-Copolymer
*3 Styrol/Butadien-Block-Copolymer
Beispiel 7
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100 Gew.-Teile einer Mischung, bestehend aus 66,7
Gew.-% Polystyrol mit einer syndiotaktischen
Konfiguration, wie es im Bezugsbeispiel 1 erhalten worden war, 28,6
Gew.-% eines Ethylen-Propylen-Kautschuks (EP 02P ,
hergestellt von der Firma Nippon Synthetic Rubber Co., Ltd.)
und 4,7 Gew.-% eines Styrol/hydriertes
Butadien-Block-Copolymers (G-1652 , hergestellt von der Firma Shell
Chemical Co., Ltd.) und 1 Gew.-Teil Talk (FFR ,
durchschnittlicher Teilchendurchmesser 0,6 um, hergestellt von der
Firma Asada Seifun Co., Ltd.) wurden in einem
Einschnecken-Extruder mit einem Innendurchmesser von 25 mm
verknetet und formgespritzt unter Verwendung einer Minimat-
Formvorrichtung zur Herstellung eines Teststückes, bei dem
dann die mechanische Festigkeit gemessen wurde. Bei dem
Teststück wurde auch der Vicat-Erweichungspunt gemäß JIS K
7206 gemessen. Die Ergebnisse sind nachstehend angegeben.
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Zugmodul 294 300 N/cm² (30 000 kg/cm²)
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Zugfestigkeit 5396 N/cm² (550 kg/cm²)
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Izod-Kerbschlagzähigkeit 114,8 N.cm/cm (11,7 kg.cm/cm)
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Vicat-Erweichungstemperatur 210 ºC
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volumendurchschnittlicher
Teilchendurchmesser des
kautschukartigen Polymers in
der Zusammensetzung 3,5 um
Bezugsbeispiel 2
Herstellung von Polystyrol mit hauptsächlich
syndiotaktischer Konfiguration
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2 l Toluol als Lösungsmittel und 5 mmol
Tetraethoxytitan und 500 mmol (als Aluminium-Atom)
Methylaluminoxan als Katalysator-Komponenten wurden in einen
Reaktor eingeführt und es wurden 15 l Styrol zugegeben und 4 h
lang bei 55ºC polymerisiert.
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Nach Beendigung der Polymerisation wurde das
Reaktionsprodukt mit einem Gemisch aus
Chlorwasserstoffsäure und Methanol gewaschen, um die
Katalysatorkomponenten zu zersetzen und zu entfernen, und dann wurde
getrocknet, wobei man 2,5 kg eines Styrolpolymers
(Polystyrol) erhielt. Das Polymer wurde einer
Soxhlet-Extraktion
unter Verwendung von Methylethylketon als
Lösungsmittel unterworfen, wobei 97 Gew.-% eines
Extraktionsrückstandes erhalten wurden. Das
gewichtsdurchschnittliche Molekulargewicht des Extraktionsrückstandes betrug
400 000. Eine ¹³C-NMR-Analyse (Lösungsmittel: 1,2
Dichlorbenzol) des Polymers ergab eine Absorption bei 145,35 ppm,
die der syndiotaktischen Konfiguration zuzuschreiben war,
und die Syndiotaktizität, angegeben als racemische
Pentade, die aus der Peakfläche errechnet wurde, betrug 98 %.
Bezugsbeispiel 3
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Handelsübliche körnige Harzelastomere
(kautschukartige Polymere) wurden in Aceton oder Methanol
dispergiert, auf ein Mikrogitter für die Betrachtung unter
einem Elektronenmikroskop aufgesprüht und dann unter dem
Elektronenmikroskop betrachtet, um den
volumendurchschnittlichen Teilchendurchmesser zu bestimmen. Die
Ergebnisse sind nachstehend angegeben.
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1) MAS-Elastomer (KM-330 , hergestellt
von der Firma Rohm & Haas Co., Ltd., USA) 0,3 um
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2) MAS-Elastomer (EXL-2330 , hergestellt
von der Firma Rohm & Haas Co., Ltd., USA) 0,5 um
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3) MAS-Elastomer (M-101 , hergestellt von
der Firma Kanegafuchi Kagaku Kogyo Co.,Ltd.) 0,5 um
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4) MBS-Elastomer (C-223 , hergestellt von
der Firma Mitsubishi Rayon Co., Ltd.) 0,4 um
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5) MABS-Elastomer (HIA-15 , hergestellt von
der Firma Mitsubishi Rayon Co., Ltd.) 0,1 um
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6) MAS-Elastomer W-529 , hergestellt von
der Firma Kureha Kagaku Co., Ltd.) 0,2 um
Beispiel 8
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100 Gew.-Teile einer Mischung aus 90 Gew.-% des im
Bezugsbeispiel 2 erhaltenen Styrolpolymers mit
syndiotaktischer Konfiguration und 10 Gew.-% eines
körnigen MAS-Elastomers (EXL-2330 hergestellt von der Firma
Rohm & Haas Co., Ltd., USA), 1 Gew.-Teil PTBBA-A1
(Aluminium-p-tert-butylbenzoat) als Keimbildner, 0,7 Gew.-
Teile (2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenyl)
pentaerythrit-diphosphit
(PEP-36 , hergestellt von der Firma Adeka Agas
Corp.) als Antioxidationsmittel und 0,1 Gew.-Teil 2,6-Di-
tert-butyl-4-methylphenol (Sumiriser BHT , hergestellt
von der Firma Simutomo Kagaku Co., Ltd.) wurden verknetet
und pelletisiert unter Verwendung eines Doppelschnecken-
Knetextruders.
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Die so erhaltenen Pellets wurden formgespritzt zur
Herstellung eines Teststückes, bei dem dann die
Izod-Kerbschlagzähigkeit (gemäß JIS K 7117), der Zugmodul (gemäß
JIS K 7113) und die Vikat-Erweichungstemperatur (gemäß JIS
K 7206) gemessen wurden. Die Ergebnisse sind in der
Tabelle 2 angegeben.
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Es wurde eine Scheibe für die Prüfung unter einem
Elektronenmikroskop von dem Izod-Teststück abgeschnitten und
unter Anwendung der Phasenkontrastmethode betrachtet. Der
Teilchendurchmesser des Elastomers (Kautschuks), bestimmt
nach dem obengenannten Verfahren, betrug 0,5 um.
Beispiel 9
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Das Verfahren des Beispiels 8 wurde wiederholt,
jedoch mit der Ausnahme, daß eine Mischung aus 80 Gew.-% des
Styrolpolymers mit syndiotaktischer Konfiguration, wie es
in dem Bezugsbeispiel 2 erhalten worden war, und 20 Gew.-%
MAS-Elastomer (M-101 , hergestellt von der Firma
Kanegafuchi Kagaku Co., Ltd.) verwendet wurde. Die Ergebnisse
sind in der Tabelle 2 angegeben.
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Der Kautschuk-Teilchendurchmesser, bestimmt bei einer
Scheibe auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1, betrug
0,5 um.
Beispiel 10
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Das Verfahren des Beispiels 8 wurde wiederholt,
jedoch mit der Ausnahme, daß eine Mischung aus 70 Gew.-% des
im Bezugsbeispiel 2 erhaltenen Styrolpolymers mit
syndiotaktischer Konfiguration und 30 Gew.-% MBS-Elastomer
(C-223 , hergestellt von der Firma Mitsubishi Rayon Co.,
Ltd.) verwendet wurde. Die Ergebnisse sind in der Tabelle
2 angegeben.
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Der Kautschuk-Teilchendurchmesser, bestimmt nach dem
Anfärben einer Scheibe mit Osmiumsäure, betrug 0,4 um.
Beispiel 11
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Das Verfahren des Beispiels 8 wurde wiederholt,
jedoch mit der Ausnahme, daß eine Mischung aus 80 Gew.-% des
im Bezugsbeispiel 2 erhaltenen Styrolpolymers mit
syndiotaktischer Konfiguration und 5 Gew.-% MBS-Elastomer
(C-223 , hergestellt von der Firma Mitsubishi Rayon Co.,
Ltd.) und 15 Gew.-% MABS (HIA-15 , hergestellt von der
Firma Mitsubishi Rayon Co., Ltd.) als körnige Elastomere
verwendet wurde. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 2
angegeben.
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Das so erhaltene Izod-Teststück wurde in heißem Xylol
aufgelöst und der Gelanteil wurde abfiltriert und
getrocknet, in Aceton dispergiert und dann unter einem
Elektronenmikroskop betrachtet. Es wurden Teilchen mit
einem Durchmesser von 0,4 um und Teilchen mit einem
Durchmesser von 0,1 um beobachtet und der Flächenbruchteil der
beobachteten Fläche betrug etwa 1:3.
Beispiel 12
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Das Verfahren des Beispiels 8 wurde wiederholt,
jedoch mit der Ausnahme, daß eine Mischung aus dem im
Bezugsbeispiel 2 erhaltenen Styrolpolymer mit
syndiotaktischer Konfiguration und 2 Gew.-% MAS-Elastomer (M-101 ,
hergestellt von der Firma Kanegafuchi Ka aku Kogyo Co.,
Ltd.) und 30 Gew.-% MAS-Elastomer (W529 , hergestellt von
der Firma Kureha Kagaku Co., Ltd.) verwendet wurde. Die
Ergebnisse sind in der Tabelle 2 angegeben.
-
Die elektronenmikroskopische Untersuchung nach der
Gelextraktion ergab Teilchen mit einem Durchmesser von 0,5
m und Teilchen mit einem Durchmesser von 0,2 um. Der
Flächenbruchteil an der beobachteten Fläche betrug etwa 1:15.
Beispiel 13
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Das Verfahren des Beispiels 8 wurde wiederholt,
jedoch mit der Ausnahme, daß eine Mischung aus 85 Gew.-% des
im Bezugsbeispiel 2 erhaltenen Styrolpolymers mit
syndiotaktischer Konfiguration und 10 Gew.-% MBS-Elastomer
(C-223 ,
hergestellt von der Firma Mitsubishi Rayon Co.,
Ltd.) und 5 Gew.-% SBS-Elastomer (TR-1102 , hergestellt
von der Firma Shell Chemical Co., Ltd.) als körnige
Elastomere verwendet wurde. Die Ergebnisse sind in der
Tabelle 2 angegeben.
-
Eine elektronenmikroskopische Untersuchung des Gels
ergab Teilchen mit einem Durchmesser von 0,4 um.
Beispiel 14
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50 Gew.-Teile Polybutadien mit einem
durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 110 um, 20 Gew.-Teile Styrol,
0,1 Gew.-Teil Kaliumrosinat, 0,1 Gew.-Teil Kaliumyhdroxid,
0,2 Gew.-Teile Natriumpyrophosphat, 0,3 Gew.-Teile
Dextrose, 0,01 Gew.-Teile Eisen(II)sulfat und 150 Gew.-Teile
Wasser wurden in einen mit einem Rührer ausgestatteten
Reaktor eingeführt. Nach dem Spülen mit Stickstoff wurde die
Temperatur auf 70ºC erhöht und es wurden 0,2 Gew.-Teile
Cumolhydroperoxid zugegeben zur Durchführung der
Polymerisation für 1 h.
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Eine Emulsion, bestehend aus 30 Gew.-Teilen Styrol,
1,5 Gew.-Teilen Kaliumrosinat, 0,1 Gew.-Teil
Kaliumhydroxid, 0,2 Gew.-Teilen Cumolhydroperoxid und 50 Gew.-Teilen
Wasser, wurde getrennt hergestellt und über einen Zeitraum
von 3 h zu dem Polymerisationssystem zugegeben.
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Die Polymerisationsreaktion wurde 1 h lang
durchgeführt, während die Manteltemperatur bei 70ºC gehalten
wurde
-
Zu dem oben erhaltenen Latex wurden 1,0 Gew.-Teil
2,6-Di-tert-butyl-p-kresol als Antialterungsmittel und 2,0
Gew.-Teile Schwefelsäure zugegeben. Der Latex wurde durch
Erhitzen verfestigt, filtriert, mit Wasser gewaschen und
getrocknet, wobei man ein körniges Elastomer (SBR)
erhielt. Der Teilchendurchmesser betrug 1,2 um.
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Danach wurde das Verfahren des Beispiels 8
wiederholt, jedoch mit der Ausnahme, daß eine Mischung aus 10
Gew.-Teilen des obengenannten körnigen Elastomers und 90
Gew.-Teilen des Styrolpolymers mit einer syndiotaktischen
Konfiguration, wie es in Bezugsbeispiel 2 erhalten worden
war, verwendet wurde. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 2
angegeben.
Beispiel 15
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70 Gew.-Teile eines Polybutadienlatex mit einem
durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 2,4 um, 200
Gew.-Teile Wasser und 0,3 Gew.-Teile Kaliumpersulfat
wurden in einen Reaktor eingeführt und es wurden 15 Gew.-
Teile Methylmethacrylat über einen Zeitraum von 30 min
zugetropft, während die Temperatur bei 70ºC gehalten wurde,
zur Durchführung der Polymerisation. Nach Beendigung des
Zutropfens wurde die Polymerisation abgeschlossen durch 1-
stündiges Halten bei der gleichen Temperatur.
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Dann wurden 15 Gew.-Teil Styrol über einen Zeitraum
von 30 min zugetropft zur Durchführung der Polymerisation
und die Polymerisation wurde durch 60-minütiges Halten
abgeschlossen.
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Der durchschnittliche Teilchendurchmesser des oben
erhaltenen Pfropf-Copolymer-Latex, der durch Betrachtung
unter einem Elektronenmikroskop bestimmt wurde, betrug 2,5
um.
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Anschließend wurde der Pfropf-Copolymer-Latex
ausgesalzen und verfestigt durch Zugabe einer wäßrigen
Aluminiumchloridlösung, filtriert, mit Wasser gewaschen
und getrocknet, wobei man ein körniges Elastomer erhielt.
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Danach wurde das Verfahren des Beispiels 8
wiederholt, jedoch mit der Ausnahme, daß eine Mischung aus 10
Gew.-% des obengenannten körnigen Elastomers und 90 Gew.-%
des im Bezugsbeispiel 2 erhaltenen Styrolpolymers mit
syndiotaktischer Konfiguration verwendet wurde. Die
Ergebnisse sind in der Tabelle 2 angegeben.
Tabelle 2
Zusammensetzung
körniges Elastomer mit einem volumendurchschnittlichen
Teilchendurchmesser von 0,35 u oder mehr
anderes kautschukartiges Polymer
Styrolpolymer
Teilchendurchmesser
Vicat-Erweichungs-Temp
Beispiel
gestaltlos
Veraleichsbeispiel 4
Herstellung von Polystyrol mit hauptsächlich
syndiotaktischer Konfiguration
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2 l Toluol als Lösungsmittel und 1 mmol
Cyclopentadienyltitantrichlorid und 0,8 mol (als
Aluminium-Atom)Methylaluminoxan als Katalysator-Komponenten
wurden in einen Reaktor eingeführt und es wurden 3,6 l
Styrol zugegeben und 1 h lang bei 20ºC polymerisiert. Nach
Beendigung der Polymerisation wurde ein Produkt mit einem
Gemisch aus Chlorwasserstoffsäure und Methanol gewaschen,
um die Katalysatorkomponenten zu zersetzen und zu
entfernen, und dann wurde getrocknet, wobei man 330 g eines
Polymers erhielt.
-
Dieses Polymer wurde einer Soxhlet-Extraktion
unterzogen unter Verwendung von Methylethylketon als
Lösungsmittel, wobei man 95 Gew.-% eines Extraktionsrückstandes
erhielt. Das Polymer (der Extraktionsrückstand) wies ein
gewichtsdurchschnitliches Molekulargewicht von 290 000,
ein zahlendurchschnittliches Molekulargewicht von 158 000
und einen Schmelzpunkt von 270ºC auf. Eine ¹³C-NMR-Analyse
des Polymers ergab eine Absorption bei 145,35 ppm, die der
syndiotaktischen Struktur zuzuschreiben war, und die
Syndiotaktizität, angegeben als Pentade, die aus der
Peakfläche errechnet wurde, betrug 96 %.