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Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue und brauchbare
Harzzusammensetzung, die durch Aktivierungsenergiestrahlung härtbar ist.
Insbesondere betrifft sie eine Harzzusammensetzung, die für
Beschichtungsmittel, Druckfarben, Fotoresists, Klebstoffe, Druckmaterialien geeignet ist,
und die mit Aktivierungsenergiestrahlung, wie etwa Utraviolettstrahlen
oder Elektronenstrahlen, härtbar ist, die als einen wesentlichen
Bestandteil ein Harz enthält, welches durch Reaktion dreier Inhaltsstoffe eines
spezifizierten Epoxyvinylesterharzes, einer spezifizierten ungesättigten
Urethanverbindung und einer Verbindung, ausgewählt aus einer
aromatischen, aliphatischen und/oder alicyclischen mehrwertigen Säure oder einem
Anhydrid davon, erhalten worden ist.
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Es war bisher bekannt, daß gehärtete Beschichtungsfilme durch
Bestrahlung einer bestimmten Harzzusammensetzung mit einer
Aktivierungsenergiestrahlung, wie etwa Elektronenstrahlen oder dgl., gebildet werden.
Unter dem Gesichtspunkt, die Probleme der Umweltverschmutzung,
insbesondere der Luftverschmutzung durch Lösungsmittel zu eliminieren, wurden
umfangreiche Forschungen hinsichtlich Beschichtungsmassen, wie einer
Anstrichfarbe oder einer Druckfarbe, die kein Lösungsmittel oder nur einen
geringen Gehalt eines Lösungsmittels enthält und rasch bei Raumtemperatur
gehärtet werden kann oder mit Aktivierungsenergie härtbare Materialen,
wie einer PS (vorsensibilisiert, "presensitized")-Platte oder dgl.,
anstelle von Keißhärtung, bei der die Polymerisation durch Erhitzen
erfolgt, durchgeführt.
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Z.B. wird in JP-B-5700 4646/1982 eine fotohärtbare
Harzzusammensetzung offenbart, die durch die Reaktion von (A) einer Etherverbindung
eines Epoxyharzes, die durch Reaktion eines Epoxyharzes und einer
ungesättigten Hydroxyverbindung erhalten wurde, und (B) eines ungesättigte
Bindungen enthaltenden Isocyanat-Präpolymeren, das durch Reaktion eines
Isocyanats und einer ungesättigten Hydroxyverbindung oder einem
dreiwertigen Alkohol, der mit einer höheren ungesättigten fettsäure
substituiert ist, erhalten wurde, erhalten wurde.
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In JP-B-560 40 329/1981 wird ebenfalls ein Reaktionsprodukt aus
einem Epoxyharz vom Bisphenol-Typ, einem Additionsprodukt einer
fotopolymerisierbaren ungesättigten Carbonsäure und einem Anhydrid einer
zweiwertigen Carbonsäure offenbart.
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Gebräuchliche mit Aktivierungsenergie härtbare
Harzzusammensetzungen haben jedoch die Nachteile, daß sie einen relativ niedrigen Anteil
an ethylenisch ungesättigten Bindungen, d.h. eine niedrige Funktionalität
besitzen und somit über schlechte Härtbarkeit, Hitzebeständigkeit oder
Lösungsmittelbeständigkeit verfügen.
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In DE-A-3 519 117 wird eine mit Ultraviolettstrahlen oder
Elektronenstrahlen härtbare Harzzusammensetzung offenbart, die für
Anstrichfarben und Druckfarben gut geeignet ist und die
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(A) ein Reaktionsprodukt aus einer Novolak-Epoxyverbindung und
einer ungesättigten Monocarbonsäure, und
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(B) ein Reaktionsprodukt aus einem Diisocyanat und einer
Verbindung, die eine Hydroxylgruppe und mindestens zwei
(Meth)acryloyloxygruppen in einem Molekül besitzt, enthält.
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Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben nun gefunden, daß
wenn (a) ein spezifischer Epoxyvinylester, der aus einer
Novolak-Epoxyverbindung, die man auch als ein ungesättigtes Vinylester-Präpolymer
bezeichnen kann, und einer ungesättigten Monocarbonsäure erhalten wurde,
mit (b) einer ungesättigten Urethanverbindung, die durch Reaktion eines
Diisocyanats, das als ein ungesättigtes Urethan-Präpolymer bezeichnet
werden kann, einem Hydroxyl-enthaltendem Poly(meth)acrylat, das sowohl
eine Hydroxylgruppe als auch zwei oder mehr (Meth)acryloyloxygruppen
enthält, wie Trimethylolpropandiacrylat, und, falls erforderlich, einem
monofunktionellen Hydroxyl-enthaltendem Mono(meth)acrylat, wie
β-Hydroxyethylacrylat, erhalten wurde und mit (c) einer aromatischen,
aliphatischen und/oder acyclischen mehrwertigen Säure oder einem Anhydrid
davon, wie Phthalsäure (oder Anhydrid), Trimellithsäure (oder Anhydrid),
Maleinsäure (oder Anyhdrid), Bernsteinsäure (oder Anhydrid), Itaconsäure
(oder Anhydrid), Tetrahydrophthalsäure (oder Anhydrid) oder
Hexahydrophthalsäure (oder Anhydrid) umgesetzt wird, und der so erhaltene
spezifische mit Aktivierungsenergie härtbare Harz als ein wesentlicher
Bestandteil zur Filmbildung verwendet wird, zu dem ein
fotopolymerisierbares Monomer, ein Fotopolymerisationsinitiator, Losungsmittel und dgl.
zugefugt werden, um eine härtbare Harzzusammensetzung zu ergeben, ein
geharteter Beschichtungsfilm erhalten wird, der Eigenschaften, wie
Hartbarkeit, Hitzebeständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit, Alkalientwicklungs
fähigkeit besitzt, welche denen von herkommlichen Filmen außergewöhnlich
uberlegen sind. Damit haben die genannten Erfinder die vorliegende Erfin
dung erzielt.
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Harzzusammensetzung, die
durch Aktivierungsenergiestrahlung härtbar ist, die als wesentlichen
Bestandteil ein Harz enthält, welches durch Umsetzung (a) eines
Reaktionsproduktes aus einer Novolak-Epoxyverbindung mit 3 bis 8 Phenolkernresten
und einer ungesättigten Monocarbonsäure, welche innerhalb des Bereiches
eines Äquivalentverhältnisses von Epoxygruppe
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der ersteren Epoxyverbindung zu Carboxylgruppe (-COOH) der letzteren
Carbonsäure von 1,0 bis 1,7:1,0 umgesetzt worden sind, (b) eines
Reaktionsproduktes aus einem Diisocyanat und einer Verbindung, die eine
Hydroxylgruppe und zwei oder mehrere (Meth)acryloyloxygruppen enthält, die
innerhalb des Äquivalentverhältnisses von Hydroxylgruppe (-OH) der ersteren
Verbindung, welche eine Hydroxylgruppe und zwei oder mehrere
(Meth)acryloyloxygruppen enthält, zu der Isocyanatgruppe (-NCO) des letzteren
Diisocyanats von 1,0:2,0 bis 1,3:2,0 umgesetzt worden sind, und (c) einer
aromatischen, aliphatischen und/oder alicyclischen polybasischen Säure
oder einem Anhydrid davon, erhalten worden ist.
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Das Wesen der vorliegenden Erfindung wird nachstehend detailliert
erläutert.
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(1) Zunächst soll eine Erläuterung bezüglich des Reaktionsprodukts
(a) aus der Novolak-Epoxyverbindung und der ungesättigten Monocarbonsäure
als einem Bestandteil der erfindungsgemäßen Harzzusammensetzung erfolgen.
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Typische Beispiele dieser Novolak-Epoxyverbindung schließen ein
Phenol-Novolaktyp-Epoxyharze oder Cresol-Novolaktyp-Epoxyharze, wie
solche, die durch die Additionsreaktion eines
Phenol/Formaldehyd-Polykondensationsprodukts oder eines Polykondensationsprodukts aus einem C&sub1; - C&sub9;-
Alkylgruppe(n) enthaltenden Alkylphenol und einem Formaldehyd mit
Epichlorhydrin oder β-Methylepichlorhydrin erhalten wurden. Bei den
erfindungsgemäß verwendeten Novolak-Epoxyverbindungen handelt es sich um
solche mit 3 bis 8 Phenolkernresten, d.h. mit anderen Worten dreikernige bis
achtkernige Novolak-Epoxyverbindungen.
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Wenn eine Novolak-Epoxyverbindung mit weniger als drei
Phenolkernresten verwendet wird, ist die für die Härtung der Oberfläche des
Beschichtungsfilms benötigte Zeit zu lang. Auf der anderen Seite, wenn eine
Novolak-Epoxyverbindung mit mehr als acht Phenolkernresten verwendet
wird, kann es leicht während der Urethanbildung gelieren und selbst wenn
das Reaktionsprodukt (a) erfolgreich synthetisiert wurde, wird eine große
Menge eines reaktiven Verdünnungsmittels benötigt, um die
Beschichtungsfähigkeit der Anstrichfarbe, die aus der resultierenden
Harzzusammensetzung hergestellt wird, zu erhalten. Die Folge ist, daß die Härtbarkeit,
Hitzebeständigkeit oder andere Eigenschaften des Harzes erniedrigt sind,
und somit die erfindungsgemäße Aufgabe unter Verwendung der Novolak-
Epoxyverbindung nicht erreicht werden kann.
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Wenn ein polyfunktionelles Bisphenol-Typ-Epoxyharz, das eine
anhängende Hydroxylgruppe besitzt, alleine verwendet wird, ist die Härtbarkeit
oder Hitzebeständigkeit der resultierenden Harzzusammensetzung schlechter
als die, die bei Verwendung einer Reihe der oben beschriebenen Novolak-
Epoxyverbindungen erhalten wird. Dies schließt jedoch nicht die
Verwendung einer kleinen Menge des polyfunktionellen Bisphenol-Typ-Epoxyharzes
mit einer anhängigen Hydroxylgruppe in Kombination mit dem
Novolak-Epoxyharz aus.
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Typische Beispiele für die ungesättigten Monocarbonsäuren schließen
ein Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure, Zimtsäure und dgl. Diese
Carbonsäuren können als eine Mischung von zwei oder mehreren verwendet
werden. Die Verwendung von Acrylsäure ist besonders geeignet.
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Wenn das vorgenannte Reaktionsprodukt (a) durch Reaktion der
Novolak-Epoxyverbindung und der ungesättigten Monocarbonsäure hergestellt
wird, wird die Reaktion innerhalb des Bereiches des
Äquivalentverhältnisses von Epoxygruppe
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der zuerst genannten Epoxyverbindung zu Carboxylgruppe (-COOH) der
letztgenannten Carbonsäure von 1,0 bis 1,7 : 1,0 durchgeführt. Falls das
Äquivalentverhältnis niedriger als 1,0 : 1,0 ist, d.h. mit anderen Worten die
Menge der Carboxylgruppe größer ist, verbleibt die nicht-umgesetzte
ungesättigte Monocarbonsäure nachteilig in dem Reaktionsprodukt (a). Falls
das Äquivalentverhältnis 1,7 : 1,0 übersteigt, oder mit anderen Worten
die Menge der Epoxygruppe außergewöhnlich groß verglichen zu der
Carboxylgruppe ist, wird das Reaktionsprodukt instabil und ist somit einer
Gelierung während der Reaktion unterworfen.
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(2) Als nächstes soll eine Erläuterung bezüglich des
Reaktionsproduktes (b) aus Poly(meth)acrylat, das eine Hydroxylgruppe pro Molekül
enthält (im folgenden als eine Verbindung bezeichnet, welche eine
Hydroxylgruppe und zwei oder mehr (Meth)acryloyloxygruppen enthält) und dem
Diisocyanat erfolgen.
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Typische Beispiele für die vorgenannte Verbindung, welche eine
Hydroxylgruppe und zwei oder mehr (Meth)acryloyloxygruppen enthält,
schließen ein Pentaerythrittriacrylat, Dipentaerythritpentaacrylat,
Trimethylolpropandiacrylat, Glycerindiacrylat oder
Tis(hydroxyethyl)isocyanuratdiacrylat oder Polymethacrylate entsprechend den vorgenannten
Polyacrylaten. Diese Verbindungen können einzeln oder als eine Mischung verwendet
werden.
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Wenn es nicht möglich ist, die Substanzen, welche eine
Hydroxylgruppe und zwei oder mehr (Meth)acryloyloxygruppen enthalten, in reiner
Form zu erhalten, können diese auch als ein Multikomponentengemisch, wie
z.B. eine Mischung enthaltend Pentaerythrittri(meth)acrylat als eine
Hauptkomponente und Pentaerythritdi(meth)acrylat oder
Pentaerythritmono(meth)acrylat als eine zusätzliche Komponente, anstelle des reinen
Pentaerythrittri(meth)acrylats verwendet werden. Bei der Herstellung des
Reaktionsproduktes (b) kann erforderlichenfalls ein monofunktionelles
Hydroxylgruppe(n) enthaltendes Mono(meth)acrylat, wie β-Hydroxyethylacrylat,
verwendet werden.
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Auf der anderen Seite umfassen typische Vertreter für die
Diisocyanate Diisocyanatmonomere, wie 2,4- oder 2,6-Tolylendiisocyanat,
Xylylen-1,4-diisocyanat, hydriertes Xylylen-1,4-diisocyanat,
Hexamethylendiisocyanat, Isophorondiisocyanat, Diphenylmethandiisocyanat,
Toluidindiisocyanat oder Lysindiisocyanat; und Reaktionsprodukte mit endständiger
Isocyanatgruppe (Urethan-Präpolymere) aus diesen Diisocyanatmonomeren und
herkömmlich bekannten Diolen.
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Polyisocyanate, die drei oder mehr Isocyanatgruppen tragen, wie
"Desmodur L-75" (ein Warenzeichen für ein Trioldiisocyanat-Addukt,
hergestellt von Bayer AG, Deutschland), neigen in der Reaktion mit dem
Reaktionsprodukt (a) zur Induktion einer Gelierung. Jedoch konnen die
Polyisocyanate, die drei oder mehr Isocyanatgruppen tragen, in einem kleinen
Anteil in Kombination mit dem oben beschriebenen Diisocyanat verwendet
werden. Somit schließt der zuvor genannte Nachteil niemals die Verwendung
der Polyisocyanate in Kombination mit dem Diisocyanat aus.
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Wenn das vorgenannte Reaktionsprodukt (b) durch Umsetzung der
Verbindung, die eine Hydroxylgrupe und zwei oder mehr
(Meth)acryloyloxygruppen enthält, und dem Diisocyanat hergestellt wird, wird die Reaktion
innerhalb des Äquivalentverhältnisses von Hydroxylgruppe (-OH) der
vorgenannten Verbindung zu Isocyanatgruppe (-NCO) des letztgenannten
Diisocyanats von 1,0 : 2,0 bis 1,3 : 2,0 durchgeführt.
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Falls das Äquivalentverhältnis kleiner als 1,0 : 2,0 ist, oder in
anderen Worten die Menge an Isocyanatgruppen zu groß ist, verbleibt die
überschüssige Menge an Diisocyanat in der erzielten Harzzusammensetzung,
und gleichzeitig wird das Reaktionsprodukt (b) unerwünscht anfällig für
Gelieren während des Urethanisationsreaktionsprozesses mit dem zuvor
genannten Reaktionsprodukt (a). Andererseits, wenn das Äquivalentverhältnis
1,3 : 2,0 übersteigt, oder in anderen Worten die Menge der Hydroxylgruppe
zu groß ist, nimmt der Anteil des Produkts, das bei der Reaktion von
einem Diisocyanat mit zwei Verbindungen, die eine Hydroxylgruppe und zwei
oder mehr (Meth)acryloyloxygruppen enthalten, erhalten wird, zu. Als
Konsequenz kommt es zu einer nachteiligen Verminderung der
Vernetzungsstellen der angestrebten Harzzusammensetzung mit dem schädlichen Einfluß auf
die Eigenschaften der Zusammensetzung, wie Lösungsmittelbeständigkeit und
dgl.
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Das Äquivalentverhältnis von -OH/-NCO ist besonders bevorzugt in
dem Bereich von 1,0 : 2,0 bis 1,2 : 2,0.
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Auf diese Weise wird das Reaktionsprodukt (b) erhalten, d.h. die
Verbindung, die eine Isocyanatgruppe und zwei oder mehr
(Meth)acryloyloxygruppen pro Molekül (ungesättigte Urethanverbindung) enthält.
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(3) Als nächstes soll die Erklärung bezüglich der Komponente (c)
als einem Bestandteil der erfindungsgemäßen Harzzusammensetzung, die
ausgewählt ist aus aromatischen, aliphatischen und/oder alicyclischen
Polycarbonsäuren oder deren Anhydriden, erfolgen.
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Die vorgenannte Komponente (c) umfaßt Phthalsäure (oder Anhydrid),
Trimellithsäure (oder Anhydrid), Pyromellithsäure (oder Anhydrid),
Hetticsäure (oder Anhydrid), Tetrachlorphthalsäure (oder Anhydrid),
Maleinsäure (oder Anhydrid), Bernsteinsäure (oder Anhydrid),
Dodecinylbernsteinsäure (oder Anhydrid), Citraconsäure (oder Anhydrid), Itaconsäure
(oder Anhydrid), Tetrahydrophthalsäure (oder Anhydrid),
Hexahydrophthalsäure (oder Anhydrid), Methyltetrahydrophthalsäure (oder Anhydrid),
Methylhexahydrophthalsäure (oder Anhydrid),
3,6-Endomethylentetrahdrophthalsaure (oder Anhydrid), 3 Methyltetrahydrophthalsaure (oder Anhydrid),
SMT-700 (hergestellt von Nippon Terpene Kagaku Co.) oder dgl.
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Erläuterung erfolgt nun bezüglich der Reaktion von dem
Reaktionsprodukt (a), dem Reaktionsprodukt (b) und der Polycarbonsäure (oder
Anhydrid-) -Komponente (c).
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Die Reaktion wird vorzugsweise unter derartiger Verwendung der
Reaktanten durchgeführt, daß die Äquivalentverhältnisse von
Isocyanatgruppe (-NCO) des Reaktionsprodukts (b), der Gruppe
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des Polycarbonsäureanhydrids und der Hydroxylgruppe des Reaktionsprodukts
(a) in den folgenden Bereichen liegen:
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Wenn das Äquivalentverhältnis (1) 1,0 : 1,0 übersteigt, ist die
Isocyanatgruppe in einer überschüssigen Menge vorhanden und dadurch wird
die Lagerstabilität der erfindungsgemäßen mit Aktivierungsenergie
härtbaren Harzzusammensetzung erniedrigt, oder die Polycarbonsäure (oder
Anhydrid) ist in einer überschüssigen Menge vorhanden und dadurch kommt es
zum unerwünschten Auftreten von nicht-umgesetzter Polycarbonsäure (oder
Anhydrid). Falls andererseits das Äquivalentverhältnis (1) niedriger als
0,1 : 1,0 ist, wird die Härtbarkeit der erfindungsgemäßen mit
Aktivierungsenergie härtbaren Harzzusammensetzung unerwünscht vermindert. Unter
diesen Äquivalentverhältnissen sind die besonders wünschenswerten
Bereiche wie folgt:
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Auch liegt die Zahl (Gehalt) der ethylenisch ungesättigten
Bindungen, die in der erfindungsgemäßen Harzzusammensetzung enthalten sind,
wünschenswerterweise bei einem Mittelwert von 5 oder mehr pro Molekül des
resultierenden Harzes.
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Obwohl entweder das Reaktionsprodukt (b) oder die Polycarbonsäure
(c) zuerst mit dem Reaktionsprodukt (a) umgesetzt werden können, ist es
nicht bevorzugt, beide Komponenten (b) und (c) gleichzeitig mit der
Komponente (a) reagieren zu lassen.
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Mit anderen Worten, wenn die wesentliche Harzkomponente
(Filmbildungskomponente) in der erfindungsgemäßen Harzzusammensetzung hergestellt
worden ist, kann die Gelierung während der Reaktion durch schrittweise
Führung der Urethanisationsreaktion vermieden werden. In solchen Fällen
jedoch, wie dem gleichzeitigen Umsetzen des Reaktionsproduktes (a), des
Diisocyanates und der Verbindung, welche eine Hydroxylgruppe und zwei
oder mehr (Meth)acryloyloxygruppen enthält, dem Umsetzen des Gemisches
des Reaktionsprodukts (a) und der Verbindung, die eine Hydroxylgruppe und
zwei oder mehr (Meth)acryloyloxygruppen enthält, mit dem Diisocyanat oder
dem gleichzeitigen Umsetzen der Komponente (a) mit den Komponenten (b)
und (c) besteht die Neigung zum Auftreten einer Gelierung während der
Reaktion.
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Bei der Reaktion kann ein Lösungsmittel verwendet werden, das
üblicherweise in gewöhnlichen Urethanisationsreaktionen verwendet wird, wie
Ethylacetat, Methylethylketon, Toluol, Methylcellosolveacetat,
Ethylcellosolveacetat, Butylcellosolveacetat, Ethylcarbitolacetat oder
Butylcarbitolacetat. Es können auch reaktive Verdünnungsmittel verwendet werden,
die üblicherweise bei gewöhnlichen mit Aktivierungsenergie härtbaren
Harzen
verwendet werden, die keinen aktiven Wasserstoff, der reaktiv zur
Isocyanatgruppe ist, enthalten, wie Ethylenglykoldi(meth)acrylat, 1,6-
Hexandioldi(meth)acrylat oder Trimethylolpropantri(meth)acrylat.
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Das in der oben beschriebenen Weise hergestellte erfindungsgemäße
Harz, d.h. das Harz, das durch Umsetzung (a) eines Reaktionsproduktes
aus einer Novolak-Epoxyverbindung mit 3 bis 8 Phenolkernresten und einer
ungesättigten Monocarbonsäure, welche innerhalb des Bereiches eines
Aquivalentverhältnisses von Epoxygruppe
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der ersteren Epoxyverbindung zu Carboxylgruppe (-COOH) der letzteren
Carbonsäure von 1,0 bis 1,7:1,0 umgesetzt worden sind, (b) eines
Reaktionsproduktes aus einem Diisocyanat und einer Verbindung, die eine
Hydroxylgruppe und zwei oder mehrere (Meth)acryloyloxygruppen enthält, die
innerhalb des Äquivalentverhältnisses von Hydroxylgruppe (-OH) der ersteren
Verbindung, welche eine Hydroxylgruppe und zwei oder mehrere
(Meth)acryloyloxygruppen enthält, zu der Isocyanatgruppe (-NCO) des letzteren
Diisocyanats von 1,0:2,0 bis 1,3:2,0 umgesetzt worden sind, und (c) einer
aromatischen, aliphatischen und/oder alicyclischen polybasischen Säure
oder einem Anhydrid davon, erhalten worden ist, hat die Eigenschaft, daß
die Härtung sehr schnell durch die Vernetzung zwischen den Molekülen bei
Bestrahlung mit einer Aktivierungsenergie, wie Ultraviolettstrahlen oder
Elektronenstrahlen, erfolgt. Die erfindungsgemäße Harzzusammensetzung
enthält das so resultierende Harz als einen wesentlichen Bestandteil.
Falls erforderlich, kann sie weiterhin umfassen ein reaktives
Verdünnungsmittel vom (Meth)acrylattyp, wie Trimethylolpropandi(meth)acrylat,
Trimethylolpropantri(meth)acrylat, Pentaerythritdi(meth)acrylat,
Pentaerythrittri(meth)acrylat, Pentaerythrittetra(meth)acrylat,
Pentaerythritpenta(meth)acrylat, Dipentaerythrittetra(meth)acrylat,
Dipentaerythritpenta(meth)acrylat, Dipentaerythrilhexa(meth)acrylat,
1,6-Hexandioldi(meth)acrylat, Polyethylenglykoldi(meth)acrylat,
β-Hydroxyethyl(meth)acrylat, β-Hydroxypropyl(meth)acrylat, N-Vinylpyrrolidon,
2-Hydroxyethyl(meth)acryloylphosphat, Diethylaminoethyl(meth)acrylat,
Bis[(meth)acryloyloxyethyl]bisphenol A oder dgl., ein Losungsmittel, wie Toluol,
Methylethylketon, Ethylacetat, Isopropanol, Ethylcellosolve,
Ethylcellosolveacetat, Butylcellosolveacetat, Ethylcarbitolacetat oder dgl.;
einen Stabilisator (Polymerisationsinhibitor), wie Hydrochinon,
Hydrochinonmonomethylether, 2,6-Di-tert-butylhydrochinon, 2,6-Ditert-butyl-4-
ethylphenol, tert-Butylcatechol oder Phenothiazin; einen anorganischen
Füllstoff, wie Calciumcarbonat, Talk, Siliciumdioxid oder dgl.; ein
Färbemittel, wie Phthalocyaninblau, Phthalocyaningrün oder dgl.; oder andere
Additive, wie ein Antischaum- oder ein Egalisierungsmittel.
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Wenn die erfindungsgemäße Zusammensetzung für die Härtung mit
ultravioletten Strahlen verwendet wird, ist es erforderlich, der
Zusammensetzung einen sog. Fotopolymerisationsinitiator zuzufügen, um die
Polymerisationsreaktion der vorgenannten Harzkomponente
(Filmbildungskomponente) durch ultraviolette Strahlen zu initiieren. Typische Beispiele für
solche Fotopolymerisationsinitiatoren umfassen Benzoin,
Benzoinmethylether, Benzoinethylether, Benzoinformiat, 1-Hydroxy-1-benzoylcyclohexan,
Dibutoxyacetophenon, α-Hydroxyisobutyrophenon,
p-iso-Propyl-α-methoxyisobutyrophenon, Benzyldiphenyldisulfidbenzophenon, Azobisisobutyronitril
oder dgl.
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Die erfindungsgemäße Harzzusammensetzung ist anwendbar als ein
Klebstoff für transparente Plastikfilme, ein Einbettmaterial für
elektrische Geräteteile oder Binder für Anstrichfarben oder Tinten (besonders
Anstrichfarben oder Druckfarben für Metalle, Papier, Holz oder
Kunststoffe), Resistfarben für gedruckte Verdrahtung, Fotoresists für die
Herstellung von IC's, Druckmaterialien oder dgl.
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Als Bestrahlungs (Licht)-Quellen für die Härtung der
erfindungsgemäßen Harzzusammensetzung werden Sonnenlicht, eine
Niederdruckquecksilberlampe, eine Mitteldruckquecksilberlampe, eine
Hochdruckquecksilberlampe, eine Superhochdruckquecksilberlampe, eine Xenonlampe, eine
Halogenlampe oder eine Elektronenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung verwendet.
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In diesem Fall kann ein Heizmittel, anders als die vorgenannten
Mittel, in Kombination damit zur Unterstützung der Härtung verwendet
werden.
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Als nächstes soll die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf
Referenzbeispiele, ein Vergleichsreferenzbeispiel, Beispiele und
Vergleichsbeispiele spezieller erläutert werden.
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Alle Teile und Prozentangaben sind gewichtsbezogen solange nichts
anderes genannt ist.
Referenzbeispiel 1
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In Cellosolveaceat wurden 1,05 Äquivalentmengen einer
Cresol-Novolak-Epoxyverbindung, die ein Epoxyäquivalent von 213 hat und im
Durchschnitt 4,5 Phenolkernreste pro Molekül und Epoxygruppen enthält, gelöst.
Zu der Lösung wurden 1 Äquivalentmenge Acrylsäure, 0,15 g Hydrochinon und
1,5 g N,N-Dimethylbenzylamin zugegeben, und das Gemisch wurde bei ca.
90ºC umgesetzt, bis die Säurezahl des Reaktionsgemisches 5 oder weniger
erreichte. Damit war ein Reaktionsprodukt (a) erhalten worden.
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Dann wurde ein Reaktionsprodukt (b) durch vorbereitendes
Reagierenlassen von 0,44 Äquivalentmengen Isophorondiisocyanat und 0,24
Äquivalentmengen Pentaerythrittriacrylat in einem Lösungsmittel von
Cellosolveacetat in Gegenwart von 0,08 g Hydrochinon und 0,02 g Dibutylzinndilaurat
bei einer Temperatur von 60ºC für etwa 3 h erhalten. Es wurde dem oben
erhaltenen Reaktionsprodukt (a) zugefügt, und die Reaktion wurde für 10 h
bei 60ºC geführt.
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Nachdem die Reaktion vollständig war, wurden 0,4 mol
Maleinsäureanhydrid dem Gemisch zugefügt, und die Reaktion wurde für 5 h bei 90ºC
weitergeführt. Auf diese Weise wurde das angestrebte Harz, das im
Durchschnitt 7,2 Acryloyloxygruppen und 1,8 Carboxylgruppen pro Molekül
enthält, erhalten.
Referenzbeispiel 2
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In Cellosolveacetat wurden 1,02 Äquivalentmengen einer
Cresol-Novolak-Epoxyverbindung, die ein Epoxyäquivalent von 227 besitzt und im
Durchschnitt 6 Phenolkernreste pro Molekül und Epoxygruppen enthält,
gelöst. Zu der Lösung wurden 1 Äquivalentmenge Acrylsäure, 0,15 g
Hydrochinon und 1,5 g N,N-Dimethylbenzylamin zugefügt, und das Gemisch wurde
bei ca. 90ºC reagieren gelassen, bis die Säurezahl des Reaktionsgemisches
5 oder weniger erreichte. Damit war ein Reaktionsprodukt (a) erhalten
worden.
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Dann wurde ein Reaktionsprodukt (b) durch vorbereitendes
Reagierenlassen von 0,50 Äquivalentmengen Toluoldiisocyanat und 0,30
Äquivalentmengen Pentaerythrittriacrylat in einem Lösungsmittel von
Cellosolveacetat in Gegenwart von 0,01 g Hydrochinon und 0,017 g
Dibutylzinndilaurat bei einer Temperatur von 60ºC für etwa 3 h erhalten. Es wurde dem
oben erhaltenen Reaktionsprodukt (a) zugefügt, und die Reaktion wurde für
11 h bei 60ºC geführt.
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Nachdem die Reaktion beendet war, wurden 0,6 mol
Maleinsäureanhydrid dem Gemisch zugefügt, und die Reaktion wurde für 5 h bei 100ºC
weitergeführt. Auf diese Weise wurde das angestrebte Harz, das im
Durchschnitt 9,6 Acryloyloxygruppen und 3,6 Carboxylgruppen pro Molekül
besitzt, erhalten.
Referenzbeispiel 3
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In Cellosolveacetat wurden 1,05 Äquivalentmengen einer
Cresol-Novolak-Epoxyverbindung, die ein Epoxyäquivalent von 186 besitzt und im
Durchschnitt 4,5 Phenolkernreste pro Molekül und Epoxygruppen enthält,
gelöst. Zu der Lösung wurden 1 Äquivalentmenge Acrylsäure, 0,15 g
Hydrochinon und 1,5 g N,N-Dimethylbenzylamin zugefügt, und das Gemisch wurde
bei ca. 90ºC reagieren gelassen, bis die Säurezahl des Reaktionsgemisches
5 oder weniger erreichte. Damit war ein Reaktionsprodukt (a) erhalten
worden.
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Dann wurde ein Reaktionsprodukt (b) durch vorbereitende Umsetzung
von 0,22 Äquivalentmengen Isophorondiisocyanat und 0,12 Äquivalentmengen
Pentaerythrittriacrylat in einem Lösungsmittel von Cellosolveacetat in
Gegenwart von 0,0375 g Hydrochinon und 0,0075 g Dibutylzinndilaurat bei
einer Temperatur von 60ºC für etwa 3 h erhalten. Es wurde dem oben
erhaltenen Reaktionsprodukt (a) zugefügt, und die Reaktion wurde für 10 h bei
60ºC geführt.
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Nachdem die Reaktion beendet war, wurden 0,5 mol
Hexahydrophthalsäureanhydrid dem Gemisch zugefügt, und die Reaktion wurde für 5 h bei
100ºC weitergeführt. Auf diese Weise wurde das angestrebte Harz, das im
Durchschnitt 5,9 Acryloyloxygruppen und 2,25 Carboxylgruppen pro Molekül
besitzt, erhalten.
Referenzbeispiel 4
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In Cellosolveacetat wurden 1,02 Äquivalentmengen einer
Cresol-Novolak-Epoxyverbindung, die ein Epoxyäquivalent von 227 besitzt und im
Durchschnitt 6 Phenolkernreste pro Molekül und Epoxygruppen enthält,
gelöst. Zu der Lösung wurden 1 Äquivalentmenge Methacrylsäure, 0,15 g
Hydrochinon und 1,5 g N,N-Dimethylbenzylamin zugefügt, und das Gemisch
wurde bei ca. 90ºC reagieren gelassen, bis die Säurezahl des
Reaktionsgemisches 5 oder weniger erreichte. Damit war ein Reaktionsprodukt (a)
erhalten worden.
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Dann wurde ein Reaktionsprodukt (b) durch vorbereitende Umsetzung
von 1,25 Äquivalentmengen Toluoldiisocyanat und 0,75 Äquivalentmengen
Pentaerythrittriacrylat in einem Lösungsmittel von Cellosolveacetat in
Gegenwart von 0,22 g Hydrochinon und 0,043 g Dibutylzinndilaurat bei
einer Temperatur von 60ºC für etwa 3 h erhalten. Es wurde dem oben
erhaltenen Reaktionsprodukt (a) zugefügt, und die Reaktion wurde für 10 h bei
60ºC geführt.
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Nachdem die Reaktion beendet war, wurden 0,1 mol
Pyromellithsäureanhydrid dem Gemisch zugefügt, und die Reaktion wurde für 5 h bei 90ºC
weitergeführt. Auf diese Weise wurde das angestrebte Harz, das im
Durchschnitt 15 Acryloyloxygruppen und 1,2 Carboxylgruppen pro Molekül
besitzt, erhalten.
Referenzbeispiel 5
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In Cellosolveacetat wurden 1,02 Äquivalentmengen einer
Cresol-Novolak-Epoxyverbindung, die ein Epoxyäquivalent von 213 besitzt und im
Durchschnitt 4,5 Phenolkernreste pro Molekül und Epoxygruppen enthält,
gelöst. Zu der Lösung wurden 1 Äquivalentmenge Acrylsäure, 0,15 g
Hydrochinon und 1,5 g N,N-Dimethylbenzylamin zugefügt, und das Gemisch wurde
bei ca. 90ºC reagieren gelassen, bis die Säurezahl des Reaktionsgemisches
5 oder weniger erreichte. Damit war ein Reaktionsprodukt (a) erhalten
worden.
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Dem Reaktionsprodukt (a) wurden 0,45 mol Bernsteinsäureanhydrid
(Succinsäureanhydrid) zugefügt, und das Gemisch wurde für 5 h bei 90ºC
reagieren gelassen.
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Dann wurde ein Reaktionsprodukt (b) durch vorbereitende Umsetzung
von 0,37 Äquivalentmengen Dipentaerythritpentaacrylat und 0,67
Äquivalentmengen Toluoldiisocyanat in einem Lösungsmittel von Cellosolveacetat
in Gegenwart von 0,21 g Hydrochinon und 0,04 g Dibutylzinndilaurat für
etwa 3 h bei einer Temperatur von 60ºC erhalten. Es wurde dem oben
erhaltenen Reaktionsprodukt zugefügt, und die Reaktion wurde für 10 h bei 60ºC
geführt.
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Auf diese Weise wurde das angestrebte Harz, das im Durchschnitt
11,3 Acryloyloxygruppen und 9 Carboxylgruppen pro Molekül besitzt,
erhalten.
Vergleichsreferenzbeispiel 1
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In Cellosolveacetat wurden 1,02 Äquivalentmengen eines Epoxyharzes
als dem Reaktionsprodukt von Epichlorhydrin und Bisphenol A, das ein
Molekulargewicht von 1.000 besitzt und das im Durchschnitt 2 Epoxygruppen
und 2,2 Hydroxylgruppen pro Molekül enthält, gelöst. Zu der Lösung wurden
1 Äquivalentmenge Acrylsäure, 0,29 g Hydrochinon und 0,29 g
N,N-Dimethylbenzylamin zugegeben, und die Reaktion wurde bei einer Temperatur von
90ºC geführt, bis die Säurezahl 5 oder weniger erreichte. Dann ließ man
das resultierende Gemisch mit 0,5 mol Dodecinylsuccinsäureanhydrid für
5 h bei 90ºC weiterreagieren. Damit wurde ein Harz, das im Durchschnitt
zwei Acryloyloxygruppen und eine Carboxylgruppe pro Molekül besitzt,
erhalten.
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Beispiele 1 bis 5 und Vergleichsbeispiel 1
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Zu 100 Teilen von jedem der in den Referenzbeispielen 1 bis 5 und
Vergleichsreferenzbeispiel 1 erhaltenen Harzzusammensetzungen wurden 2,5
Teile Benzoinisopropylether zugefügt, um eine mit Ultraviolettstrahlen
härtbare Anstrichfarbe herzustellen. Jede Anstrichfarbe wurde auf eine
Weichstahlplatte in einer Dicke von 50 um aufgeschichtet und getrocknet.
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Wenn der Beschichtungsfilm nach dem Trocknen mit einer Gaze, die
mit Ethylacetat imprägniert war, abgewischt wurde, wurde er leicht gelöst
und damit war es bestätigt, daß in allen Fällen keine Härtung
stattgefunden hatte.
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Der Beschichtungsfilm wurde gehärtet, indem er mit ultravioletten
Strahlen behandelt wurde in der Weise, daß er unterhalb einer
Hochdruckquecksilberlampe in einem Abstand von 15 cm unter der Lampe mit einer
Geschwindigkeit von 20 m/min durchgeführt wurde.
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Dann wurden die Eigenschaften der gehärteten Filme bestimmt. Die
Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefaßt.
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Die Eigenschaften wurden wie folgt bestimmt.
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Härtbarkeit Der Beschichtungsfilm wird mit einer mit
Ethylacetat imprägnierten Gaze abgewischt und der Grad der Auflösung des
Beschichtungsfilms wird visuell bestimmt.
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Keine Veränderung wurde beobachtet.
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Die Oberfläche veränderte sich leicht.
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Δ Der Beschichtungsfilm löste sich teilweise.
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X Der Beschichtungsfilm löste sich vollständig.
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Wärmeerweichungsbeständigkeit Der Beschichtungsfilm wurde in
einem Heizofen bei 280ºC für 20 s stehengelassen, und dann wurde sofort
eine Gaze an die beschichtete Oberfläche angepreßt. Nach dem Abkühlen
wurde die Gaze abgelöst, und der Zustand des Beschichtungsfilms wurde
visuell bestimmt.
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Keine Veränderung wurde beobachtet.
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Spuren der Gaze waren auf der Oberfläche
zurückgeblieben.
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X Der Beschichtungsfilm schmolz und wurde zusammen
mit der Gaze abgezogen.
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Hitzezersetzungsanfangstemperatur Die Anfangstemperatur der
thermischen Zersetzung und die Retention einer Probe (Anfangsprobe: ca.
10 g) in der TG-Kurve, gemessen in Luft unter Verwendung eines
Meßinstruments vom TG/DTA 30-Typ, hergestellt von Seiko Instruments and
Electronics Ltd., bei einer programmierten Temperaturrate von 10ºC/min sind
dargestellt.
Beispiel 6
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Die in Referenzbeispiel 4 erhaltene Harzzusammensetzung wurde
direkt als eine mit Elektronenstrahlen härtbare Anstrichfarbe verwendet,
aufgeschichtet auf eine Weichstahlplatte in einer Dicke von 50 um und
getrocknet.
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Bezüglich des getrockneten Films wurde die Behandlung in der
gleichen Weise wie in den Beispielen 1 bis 3 und Vergleichsbeispiel 1
durchgeführt, und es wurde bestätigt, daß keine Härtung des Films bei diesem
Schritt stattgefunden hatte.
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Dann wurde der Beschichtungsfilm mit Elektronenstrahlen in einer
Dosis von 5 Mrad in einer Sauerstoffkonzentration von 3.000 ppm und bei
einer Beschleunigungsspannung von 170 kV bestrahlt, um den gehärteten
Film zu ergeben. Die Eigenschaften des so erhaltenen gehärteten Films
wurden bestimmt, und die Ergebnisse sind in Tabelle 1 ebenfalls
zusammengefaßt.
Vergleichsbeispiel 2
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In Cellosolveacetat wurden 1,05 Äquivalentmengen einer
Cresol-Novolak-Epoxyverbindung, die ein Epoxyäquivalent von 213 besitzt und im
Durchschnitt 7,6 Phenolkernreste pro Molekül und Epoxygruppen enthält,
gelöst. Der Lösung wurden 1 Äquivalentmenge Acrylsäure, 0,15 g
Hydrochinon und 1,5 g N,N-Dimethylbenzylamin zugefügt, und die Reaktion wurde
bei einer Temperatur von ca. 90ºC geführt, bis die Säurezahl 5 oder
weniger erreichte. Damit war das Reaktionsprodukt (a) erhalten worden.
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Dann wurden 0,4 mol Maleinsäureanhydrid dem Reaktionsprodukt (a)
zugefügt, und das Gemisch wurde für 5 h bei 90ºC umgesetzt. Auf diese
Weise wurde ein Kontrollharz, das im Durchschnitt 7,2 Acryloyloxygruppen
und 1,8 Carboxylgruppen pro Molekül besitzt, erhalten.
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Eine mit Ultraviolettstrahlen härtbare Anstrichfarbe wurde in der
gleichen Weise wie in den Beispielen 1 bis 5 und Vergleichsbeispiel 1
hergestellt. Dann wurde die Anstrichfarbe aufgeschichtet, getrocknet und
mit ultravioletten Strahlen bestrahlt, um einen gehärteten Film als
Kontrolle zu erhalten.
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Die Eigenschaften des so erhaltenen Films wurden wie oben bestimmt,
und die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefaßt.
Vergleichsbeispiel 3
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Ein Kontrollharz, das im Durchschnitt 7,2 Acryloyloxygruppen pro
Molekül besitzt, wurde in der gleichen Weise wie in Vergleichsbeispiel 2
erhalten, ausgenommen die Tatsache, daß Maleinsäureanhydrid nicht
verwendet worden war.
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Eine mit Ultraviolettstrahlen härtbare Anstrichfarbe wurde in der
gleichen Weise wie in den Beispielen 1 bis 5 und dem Vergleichsbeispiel 1
hergestellt. Dann wurde die Anstrichfarbe aufgeschichtet, getrocknet und
mit Ultraviolettstrahlen bestrahlt, um einen gehärteten Film als
Kontrolle zu erhalten.
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Die Eigenschaften des so erhaltenen Films wurden wie oben bestimmt,
und die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefaßt.
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Der in der Tabelle genannte Begriff "Entwicklungsfähigkeit"
bedeutet Alkalientwicklungsfähigkeit, d.h. die Entwicklungsfähigkeit anläßlich
der üblichen Entwicklung mit einer schwach-alkalischen wäßrigen Lösung
einer 1%igen wäßrigen Natriumcarbonatlösung bei einem Sprühdruck von
2 kg/cm², die visuell durch ein Mikroskop geprüft worden war.
Tabelle 1
Beispiel
Verwendetes Harz
Referenzbeispiel.
Zahl der Acryloylgruppen pro Molekül
Zahl der Carboxylgruppen pro Molekül
Zahl der Urethanbindungen pro Molekül
Härtbarkeit
Durchgang
Durchgänge
Hitzeerweichungsbestandigkeit
Thermische Zersetzungsanfangstemperatur, 10 Durchgänge Retention bei 400ºC in der
TC-Kurve, 10 Durchgänge Entwicklungsfähigkeit
gut
Tabelle 1 (Fortsetzung)
Verwendetes Harz
Beispiel
Vergleichsbeispiel
Bemerkungen
Zahl der Acryloylgruppen pro Molekül
Zahl der Carboxylgruppen pro Molekül
Zahl der Urethanbindungen pro Molekül
Härtbarkeit
Durchgang
Durchgänge
Hitzeerweichungsbestandigkeit
Thermische Zersetzungsanfangstemperatur,
10 Durchgänge Retention bei 400ºC in der
TC-Kurve, 10 Durchgänge
Entwicklungsfähigkeit
gut
UV-Härtung
Elektronenstrahlen-Härtung
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Das erfindungsgemäße Harz, das durch Umsetzung (a) eines
Reaktionsproduktes aus einer Novolak-Epoxyverbindung mit 3 bis 8 Phenolkernresten
und einer ungesättigten Monocarbonsäure, welche innerhalb des Bereiches
eines Äquivalentverhältnisses von Epoxygruppe
-
der ersteren Epoxyverbindung zu Carboxylgruppe (-COOH) der letzteren
Carbonsäure von 1,0 bis 1,7:1,0 umgesetzt worden sind, (b) eines
Reaktionsproduktes aus einem Diisocyanat und einer Verbindung, die eine
Hydroxylgruppe und zwei oder mehrere (Meth)acryloyloxygruppen enthält, die
innerhalb des Äquivalentverhältnisses von Hydroxylgruppe (-OH) der ersteren
Verbindung, welche eine Hydroxylgruppe und zwei oder mehrere
(Meth)acryloyloxygruppen enthält, zu der Isocyanatgruppe (-NCO) des letzteren
Diisocyanats von 1,0:2,0 bis 1,3:2,0 umgesetzt worden sind, und (c) einer
aromatischen, aliphatischen und/oder alicyclischen polybasischen Säure
oder einem Anhydrid davon, hergestellt wurde, ist ausgezeichnet in der
Härtbarkeit (Lösungsmittelbeständigkeit) und Hitzebeständigkeit im
Vergleich zu den herkömmlichen fotohärtbaren Harzen.
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Folglich ist eine durch Aktivierungsenergiestrahlung härtbare
Harzzusammensetzung, die als einen wesentlichen Bestandteil die
erfindungsgemäße Harzkomponente enthält, sehr nützlich in umfangreichen Anwendungen,
wie etwa als ein Beschichtungsmittel, ein Druckfarben-Fotoresist oder
dgl.