DE3854585T2 - Aufzeichnungsmaterial. - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Aufzeichnungsmaterial, wie ein Aufzeichnungspapier. Insbesondere betrifft sie ein Aufzeichnungsmaterial, auf dem die Farbgebungseigenschaften einer Farbe, umfassend einen wasserlöslichen Farbstoff, hervorragend ist und ein gedrucktes Bild eine hohe Auflösung sowie Wasser- und Lichtbeständigkeit aufweist.
- Bei einem Tintenstrahldruckverfahren werden Tröpfchen einer Druckfarbe durch verschiedene Mechanismen erzeugt und durch Düsen auf die Oberfläche eines Aufzeichnungsmaterials, wie einem Blatt Paper gesprizt, um darauf ein Bild zu drucken. Da das Tintenstrahldrucken sehr leise abläuft, es die Bilder sehr schnell erzeugt und Bilder mit verschiedenen Farben aufzeichnen kann, wird es im Druckbereich zunehmend eingesetzt.
- Als Aufzeichnungsmaterial für das Tintenstrahldrucken wurde im allgemeinen herkömmliches Papier verwendet. Die Verbesserung der Tintenstrahldrucker, wie eine erhöhte Aufzeichnungsgeschwindigkeit und/oder Mehrfarbendrucken sowie die Erweiterung des Anwendungsbereichs, macht jedoch Aufzeichnungsmaterial erforderlich, daß verbesserte Eigenschaften besitzt. Das heißt zur Aufzeichnung eines farbigen Bilds, das im wesentlichen die gleiche Auflösung und Qualität wie eine Farbphotographie besitzt, sollte das Aufzeichnungsmaterial den folgenden Anforderungen genügen:
- 1. Das Aufzeichnungsmaterial absorbiert die Druckfarbe schnell.
- 2. Wenn zwei oder mehr Punkte einander überlagern, wandert die nachfolgend aufgespritzte Tinte nich über den(die) bereits gedruckten Punkt(e).
- 3. Die Druckfarbe erzeugt einen im wesentlichen runden Punkt und die Punktumgebung ist glatt.
- 4. Der Durchmesser des Drucktintenpunkts wird nicht unnötig vergrößert.
- 5. Die Druckfarbenkonzentration im Punkt ist hoch, und die Punkteumgebung ist nicht verwaschen.
- 6. Die Druckfarbe besitzt auf dem Aufzeichnungsmaterial gute Farbgebungseigenschsften. Zudem wird gefordert, daß die Druckfarbe eine gute Wasser- und Lichtbeständigkeit besitzt.
- Allerdings wurde kein Aufzeichnungsmaterial entwickelt, daß allen vorstehenden Anforderungen genügt.
- Um die Druckfarbenabsorption des Aufzeichnungsmaterials zu erhöhen, wurden verschiedene Versuche unternommen, beispielsweise Imprägnieren eines Blatts Papier, dem ein Harnstoff-Formaldehydharz innerlich zugegeben wurde, mit einem wasserlöslichen Polymer (Japanische Patentveröffentlichung Kokai Nr. 49 113/1978), Erzeugung eines druckfarbeabsorbierenden Beschichtungsfilms auf einem Blatt Papier (Japanische Patentveröffentlichung Kokai Nr. 5 830/1980), sowie Verwendung eines nichtverklebten Siliciumdioxidpulvers als ein Pigment im Beschichtungsfilm (Japanische Patentveröffentlichung Kokai Nr. 51 583/1980). Wenngleich die Absorption der Druckfarbe durch diese Verfahren etwas erhöht wird, mangelt es dem Druckbild an Wasserbeständigkeit.
- Um dieses Problem zu lösen, wurde vorgeschlagen die gedruckte Druckfarbe durch Zugabe eines kationischen Polymers, wie Polyethylenimin, Polyvinylpyridiniumhalogenid (Japanische Patentveröffentlichung Kokai Nr. 84 992/1981) und Dimethyldiallylammoniumchlorid (Japanische Patentveröffentlichung Kokai Nr. 20 696/1984), zum Aufzeichungsmaterial wasserbeständig zu machen. Ferner betrifft JP-A-61 252 398 eine Zellstoffaufschlämmung, die unter neutralen oder basischen Bedingungen in Gegenwart eines Füllstoffs, eines Leims und eines kationischen Polymers als Verbesserungsmittel für die Papierqualität im Papier erzeugt wird. Das kationische Polymer wird durch Copolymerisation von 40 bis 99 Mol-% einer Acrylamidverbindung der Formel (I) CH&sub2;=C(R¹)COHN&sub2; (wobei R¹ ein Wasserstoffatom oder die Methylgruppe ist) und 1 bis 60 Mol-% eines anorganischen oder organischen Salzes der Diallylaminverbindung der Formel (II) (CH&sub2;=C(R²)CH&sub2;)&sub2;N-R³ (wobei E² ein Wasserstoffatom oder die Methylgruppe darstellt, R³ ein Wasserstoffatom oder ein C&sub1;- C&sub6;-Alkylrest ist) gegebenenfalls in Gegenwart eines Vinylmonomers, das mit der Acrylamidverbindung und/oder der Diallylamidverbindung Copolymerisierbar ist, hergestellt. Die Acrylamidverbindung ist Acrylamid oder Methacrylamid. Die Diallylaminverbindung schließt Diallylamin, Diallylmethylamin, Diallylethylamin, Diallylbutylamin usw. ein. Das Salz schließt Salze der Salzsäure, Salpetersäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Ameisensäure, Essigsäure und Propionsäure ein. Die Verbesserung der Wasserbeständigkeit der gedruckten Druckfarbe ist jedoch noch immer unbefriedigend und die Lichtbeständigkeit der Druckfarbe nimmt ab.
- Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Aufzeichnungsmaterial, insbesondere ein Aufzeichungspapier, bereitzustellen, auf dem die Farbgebungseigenschaften einer Druckfarbe hervorragend sind und ein aufgezeichnetes Bild eine hohe Auflösung und Wassersowie Lichtbeständigkeit besitzt.
- Dementsprechend stellt die vorliegende Erfindung ein Aufzeichungsmaterial bereit, umfassend ein Grundmaterial und eine Schicht, die wenigstens ein Polymer enthält, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus einem Homopolymer von Diallylamin oder dessen Salz und Copolymeren von Diallylamin oder dessen Salz mit (Meth)acrylamid und gegebenfalls wenigstens einem anderen Vinylmonomer, das im wesentlichen keine Carboxylgruppe besitzt, und diese Copolymere einen Molenbruch an Diallylamin von wenigstens 0,1 aufweisen, wobei die Schicht, die wenigstens ein Polymer enthält, durch Eintachen des Grundmaterials in oder durch Beschichten des Grundmaterials mit einer Flüssigkeit, die dieses Polymer enthält, auf dem Grundmaterial aufgebracht wird, und das Polymer in einer Menge von 0,05 bis 10 g/m² des Grundmaterials enthalten ist.
- Im erfindungsgemäßen Polymer beträgt der Molenbruch des Diallylamins wenigstens 0,1, vorzugsweise 0,15 bis 0,95, und der Molenbruch des (Meth)acrylamids 0 bix 0,9, vorzugsweise 0,05 bis 0,85. Ferner beträgt der Molenbruch des gegebenenfalls enthaltenen anderen Vinylmonomers 0 bis 0,3. Wenn der Molenbruch des Diallylamins weniger als 0,1 beträgt, ist die Wasserbeständigkeit des gedruckten Bilds nicht zufriedenstellend.
- Spezielle Beispiele anderer Vinylmonomere, die im wesentlichen keine Carboxylgruppe aufweisen, sind (Meth)acrylnitril, Vinylacetat, Niederalkyl(meth)acrylat, Hydroxyalkyl(meth)- acrylat, Styrole und ähnliche.
- Das erfindungsgemäße Polymer schließt die Salze des Diallylamins ein, welche Salze mit anorganischen oder organischen Säuren (z.B. Salzsäure, Schwefelsäure, Essigsäure, Oxalsäure usw.) sein können.
- Das erfindungsgemäße Polymer kann durch Homo- oder Copolymerisieren von Diallylamin oder (einem) anderen Monomer(en) in einem wäßrigen Medium in Gegenwart eines Polymerisationsstarters hergestellt werden. Als Polymerisationsstarter kann irgendeiner derjenigen, die bei der Polymerisation in wäßrigem Medium verwendet werden, eingesetzt werden. Beispiele des Starters schließen Wasserstoffperoxid, Kaliumpersulfat, Ammoniumpersulfat und ähnliche ein. Die Polymerisationstemperatur beträgt üblicherweise 20 bis 100ºC, vorzugsweise 40 bis 90ºC, und die Polymerisationsdauer ist üblicherweise 2 bis 30 Stunden lang.
- Die Polymerisation wird vorzugsweise in einer Inertgasatmosphäre, wie Stickstoffgas, durchgeführt, wenngleich sie auch in Gegenwart von Sauerstoff durchgeführt werden kann.
- Ein typisches Grundmaterial ist ein Blatt Papier, wenngleich auch andere Materialien, wie Fasergewebe, Harzfilme und synthetisches Papier, verwendent werden können.
- Das erfindungsgemäße Aufzeichnungsmaterial kann durch ein an sich herkömmliches Verfahren unter Abänderung durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Polymers in einem geeigneten Schritt des Verfahrens hergestellt werden. Beispielsweise kann das erfindungsgemäße Aufzeichnungsmaterial durch Eintauchen des Grundmaterials in einer Imprägnierflüssigkeit, die das erfindungsgemäße Polymer enthält, hergestellt werden.
- Der Gehalt des erfindungsgemäßen Polymers beträgt 0,05 bis 10 g/m² des Grundmaterials, stärker bevorzugt 0,1 bis 5 g/m² des Grundmaterials. Wenn der Gehalt des erfindungsgemäßen Polymers weniger als die vorstehend untere Grenze betägt, werden die Auswirkungen der vorleigenden Erfindung, wie die Wasserbeständigkeit des gedruckten Bilds, nicht wirksam erreicht. Wenn er mehr als die vorstehende obere Grenze beträgt, werden die Auswirkungen der vorliegenden Erfindung nicht stofflich erhöht, und zu viel erfindungsgemäßes Polymer ist unwirschaftlicher Weise im Aufzeichnungsmaterial enthalten.
- Wenn das erfindungsgemäße Polymer im Beschichtungsfilm enthalten ist, wird es in einer Beschichtungsflüssigkeit zugegben, die auf dem Grundmaterial durch ein herkömmliches Verfahren aufgebracht und getrocknet wird. Beispiele für andere in der Beschichtungsflüssigkeit enthaltene Hilfsstoffe sind anorganische Pigmente (z.B. fein gemahlene Kieselsäure, Tonerde, Talkum, Diatomeenerde, Calciumcarbonat, Bariumsulfat, Titanoxid, Zinkoxid, Satinweiß, Aluminiumsilikat usw.), wasserlösliche Polymere (z.B. Stärke, Gelatine, Casein, Gummiarabikum, Natriumalginat, Carboxymethylcellulose, Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Natriumpolyacrylat, Polyacrylamid usw.), synthetische Kautschukmilch, synthetische Harzemulsionen (z.B. Ethylen-Vinylacetat-Polymeremulsion usw.), ein Dispersionsmittel, ein Fluoreszenzfarbstoff, ein pH-Wertregulierungsmittel, ein Schaumverhinderungsmittel, ein Gleitmittel, ein Konservierungsmittel, eine oberflächenwirksame Substanz und ähnliche.
- Die Menge des aufzutragenden, erfindungsgemäßen Polymers beträgt 0,05 bis 10 g/m² des Grundmaterials, vorzugsweise 0,1 bis 5 g/m² des Grundmaterials. Wenn die Menge des erfindungsgemäßen Polymers weniger als die untere Grenze beträgt, werden die Auswirkungen der vorliegenden Erfindung, wie die Wasserbeständigkeit des gedruckten Bilds, nicht wirksam erreicht. Wenn sie mehr als die vorstehend obere Grenze beträgt, werden die Auswirkungen der vorliegenden Erfindung nicht stofflich erhöht, und zu viel erfindungsgemäßes Polymer ist unwirtschaftlicher Weise im Aufzeichungsmaterial enthalten.
- Die das erfindungsgemäße Polymer enthaltende Beschichtungsflüssigkeit wird auf dem Grundmaterial in einem an sich herkömmlichen Verfahren in einer Menge von 1 bis zu 40 g/m², vorzugsweise von 2 bis zu 30 g/m² (aus trockener Basis) beispielsweise durch ein Walzenbeschichtungsverfahren, ein Rakelstreichverfahren oder ein Luftbürstenstreichverfahren aufgetragen.
- Wenn das Polymer gemäß der vorliegenden Erfindung auf dem Grundmaterial durch Eintachen des Grundmaterials in oder durch Beschichten des Grundmaterials mit einer Flüssigkeit, die dieses Polymer enthält, auf dem Grundmaterial aufgebracht wird, wird die darauf aufgebrachte Druckfarbe glatt darin absorbiert und schnell darin fixiert. Dabei wird ein klares Bild erzeugt. Das erzeugte Bild besitzt eine gute Wasser- und Lichtbeständigkeit. Daher ist das erfindungsgemäße Aufzeichungsmaterial für das Tintenstrahldrucken besonders geeignet.
- In der Praxis und derzeit bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden in den folgenden Beispielen ausgeführt, in denen "%" und "Teil" für "Gewichtsprozent" und "-teile" stehen, sofern nichts anderes angegeben wird.
- Ein Reaktor wurdemit Diallylamin (27,2 g; 0,28 mol), Wasser (19,7 g) und 36%iger Salzsäure (28,4 g; 0,28 mol) beschickt und unter einer Stickstoffatmosphäre auf 70ºC erhitzt. Als Polymerisationsstarter wurde Ammoniumpersulfat (0,3 g) zugegben, und die Polymerisation wurde 10 Stunden lang bei der gleichen Temperatur durchgeführt. Während der Polymerisation wurden Ammoniumpersulfat (0,3 g) und Wasser (112 g) zugegeben. Nach dem Ende der Polymerisation wurde Wasser (62 g) zugegeben, um eine wäßige Polymerlösung mit einer Konzentration von 15%, einem pH-Wert von 4 und einer Viskosität von 3,8 Poise (25ºC) zu erhalten. Diese Polymerlösung wird als Polymer A bezeichnet.
- Ein Reaktor wurde mit Diallylamin (36,9 g; 0,38 mol), einer 50%igen, wäßrigen Lösung von Acrylamid (2,84 g; 0,02 mol), Wasser (26,5 g) und 36%iger Salzsäure (37,4 g; 0.38 mol) beschickt und unter einer Stickstoffatmosphäre auf 70ºC erhitzt. Als Polymerisationsstarter wurde Ammoniumpersulfat (06,6 g) zugegeben, und die Polymerisation wurde 10 Stunden lang bei der gleichen Temperatur durchgeführt. Während der Polymerisation wurden Ammoniumpersulfat (0,5 g) zugegeben. Nach dem Ende der Polymerisation wurde Wasser (240,5 g) zugegeben, um eine wäßrige Polymerlösung mit einer Konzentration von 15%, einem pH- Wert von 1,2 und einer Viskosität von 1,0 Poise (25ºC) zu erhalten. Diese Polymerlösung wird als Polymer B bezeichnet.
- Ein Reaktor wurde mit Diallylamin (35 g; 0,36 mol), einer 50%igen, wäßrigen Lösung von Acrylamid (34,1 g; 0,24 mol), Wasser (328 g) und 36%iger Salzsäure (36,5 g; 0,36 mol) beschickt und unter einer Stickstoffatmosphäre auf 70ºC erhitzt. Als Polymerisationsstarter wurde Ammoniumpersulfat (0,4 g) zugegeben, und die Polymerisation wurde 10 Stunden lang bei der gleichen Temperatur durchgeführt, um eine wäßrige Polymerlösung mit einer Konzentration von 15%, einem pH-Wert von 3 und einer Viskosität von 4,4 Poise (25ºC) zu erhalten. Diese Polymerlösung wird als Polymer C bezeichnet.
- Ein Reaktor wurde mit Diallylamin (11,6 g; 0,12 mol), einer 50%igen, wäßrigen Lösung von Acrylamid (39,2 g; 0,28 mol), Wasser (173 g) und 36%iger Salzsäure (12,2 g; 0,12 mol) beschickt und unter einer Stickstoffatmosphäre auf 70ºC erhitzt. Als Polymerisationsstarter wurde Ammoniumpersulfat (0,5 g) zugegeben, und die Polymerisation wurde 10 Stunden lang bei der gleichen Temperatur durchgeführt, um eine wäßrige Polymerlösung mit einer Konzentration von 15%, einem pH-Wert von 3 und einer Viskosität von 44 Poise (25ºC) zu erhalten. Diese Polymerlösung wird als Polymer D bezeichnet.
- Ein Reaktor wurde mit Diallyldimethylammoniumchlorid (78,3 g; 0,5 mol) und Wasser (443 g) beschickt und unter einer Stickstoffatmosphäre auf 70ºC erhitzt. Als Polymerisationsstarter wurde Ammoniumpersulfat (0,7 g) zugegeben, und die Polymerisation wurde 10 Stunden lang bei der gleichen Temperatur durchgeführt, um eine wäßrige Polymerlösung mit einer Konzentration von 15%, einem pH-Wert von 3,0 und einer Viskosität von 2,6 Poise (25ºC) zu erhalten. Diese Polymerlösung wird als Polymer E bezeichnet.
- Aus den folgenden Bestandteilen wurde eine Beschichtungszusammensetzung, umfassend Polymer A, hergestellt: Bestandteil Teile fein gemahlene Kieselsäure Polyvinylalkohol Polymer A Wasser
- Auf einem Blatt eines im allgemeinen holzfreien Papiers mit Stöckigt-Leimgrad von 10 Sekunden (Grundgewicht 55 g/m²) als Grundmaterial wurde die hergestellte Beschichtungszusammensetzung als trockene Materialien in einer Menge von 10 g/m², was einer aufgetragenen Menge von 0,29 g/m² an Polymer A entspricht, mittels eines Walzdrahts aufgetragen und bei 120ºC 2 Minuten lang getrocknet, gefolgt von einminütigem Pressen bei 110ºC, um ein Aufzeichungsmaterial zu erhalten.
- Auf diesem Aufzeichnungsmaterial wurde ein Bild mittels eines Farbbilddruckers IO- 0700 (hergestellt von Sharp Corporation) tintenstrahlgedruckt, und die Aufzeichnungseigenschaften wurden wie folgt bewertet:
- - anfängliche Farbeigenschaften:
- Gemessen mittels eines Macbeth-Farbdensitometers (RD-915)
- - Wasserbeständigkeit:
- Das bedruckte Blatt Papier wird bei 25ºC 15 Minuten lang in einen Wasserstrom eingetaucht, und dann wird die Farbkonzentration mittels des Macbeth-Farbdensitometers gemessen.
- - Lichtbeständigkeit:
- Das bedruckte Blatt Papier wird in ein Farbschwundmessgerät gestellt und bei 60ºC 40 Stunden lang bestrahlt, dann wird die Farbkonzentration mittels des Macbeth-Farbdensitometers gemessen.
- Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 aufgeführt.
- In der gleichen Weise wie in Beispiel 1, aber unter Verwendung des Polymers B, C oder D anstelle des Polymers A wurde ein Aufzeichnungsmaterial herstellt,und dessen Aufzeichnungseigenschaften wurden bewertet. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 aufgeführt.
- Aus den folgenden Bestandteilen wurde eine Beschichtungszusammensetzung, umfassend Polymer A oder B, hergestellt: Bestandteil Teile fein gemahlene Kieselsäure Polyvinylalkohol Polymer A oder B Wasser
- Auf einem Blatt eines im allgemeinen holzfreien Papiers mit Stöckigt-Leimgrad von 10 Sekunden (Grundwicht 55 g/m²) als Grundmaterial wurde die hergestellte Beschichtungszusammensetzung als trockene Materialien in einer Menge von 10 g/m², was einer aufgetragenen Menge von 2,0 g/m² an Polymer A oder B entspricht, mittels eines Walzdrahts aufgetragen und bei 120ºC 2 Minuten lang getrocknet, gefolgt von einminütigem Pressen bei 110ºC, um ein Aufzeichnungsmaterial zu erhalten. Die Eigenschaften des hergestellten Aufzeichungsmaterials wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 bewertet. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 aufgeführt.
- In der gleichen Weise wie in Beispiel 1, aber ohne ein erfindungsgemäße Polymer zu verwenden, wurde ein Aufzeichnungsmaterial hergestellt, und dessen Eigenschaften wurden bewertet. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 aufgeführt.
- In der gleichen Weise wie in Beispiel 1, aber unter Verwendung von Polyethylenimin anstelle des Polymers A, wurde ein Aufzeichnungsmaterial hergestellt, und dessen Eigenschaften wurden bewertet. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 aufgeführt.
- In der gleichen Weise wie in Beispiel 1, aber unter Verwendung des Polymers E anstelle des Polymers A, wurde ein Aufzeichnungsmaterial hergestellt, und dessen Eigenschaften wurden bewertet. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 aufgeführt.
- In einer wäßrigen Lösung eines jeden der Polymere A, B, C und D, die 1% des Polymers als solches enthält, wurde ein Blatt eines im allgemeinen holzfreien Papiers mit Stöckigt-Leimgrad von 0 Sekunden (Grundgewicht 60 g/m²) eingetaucht und getrocknet, um ein Aufzeichungsmaterial zu erhalten, welches das erfindungsgemäße Polymer in einer Menge von etwa 0,5 g/m² enthält. Ihre Eigenschaften wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 bewertet. Die Ergebnisse werden in Tabelle 2 aufgeführt.
- In einer wäßrigen Lösung des Polymers A oder B, die 4% des Polymers als solches enthält, wurde ein Blatt eines im allgemeinen holzfreien Papiers mit Stöckigt-Leimgrad von 0 Sekunden (Grundgewicht 60 g/m²) eingetaucht und getrocknet, um ein Aufzeichnungsmaterial zu erhalten, welches das erfindungsgemäße Polymer in einer Menge von etwa 2 g/m² enthält. Ihre Eigenschaften wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 bewertet. Die Ergebnisse werden in Tabelle 2 aufgeführt.
- In der gleichen Weise wie in Beispiel 7, aber unter Verwendung von Polyethylenimin anstelle des Polymers A, wurde ein Aufzeichnungsmaterial hergestellt. Dessen Eigenschaften wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 bewertet. Die Ergebnisse werden in Tabelle 2 aufgeführt.
- In der gleichen Weise wie in Beispiel 8, aber unter Verwendung des Polymers E anstelle des Polymers B, wurde ein Aufzeichnungsmaterial hergestellt. Dessen Eigenschaften wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 bewertet. Die Ergebnisse werden in Tabelle 2 aufgeführt. Tabelle 1 Beispiel Nr. Polymer anfängliche Farbeigenschaften Gelb Magenta Cyanblau Wasserbeständigkeit Lichtbeständigkeit Anmerkung: Polyethylenimin Tabelle 2 Beispiel Nr. Polymer anfängliche Farbeigenschaften Gelb Magenta Cyanblau Wasserbeständigkeit Lichtbeständigkeit
Claims (8)
1. Aufzeichnungsmaterial, umfassend:
ein Grundmaterial und
eine Schicht, die wenigstens ein Polymer enthält, gewählt aus der Gruppe, bestehend
aus einem Homopolymer von Diallylamin oder dessen Salz, und Copolymeren von
Diallylamin oder dessen Salz mit (Meth)acrylamid und gegebenenfalls wenigstens einem
anderen Vinylmonomer, das im wesentlichen keine Carboxylgruppe besitzt, und diese
Copolymere einen Molenbruch an Diallylamin von wenigstens 0,1 aufweisen,
wobei die Schicht, die wenigstens ein Polymer enthält, durch Eintauchen des
Grundmaterials in oder durch Beschichten des Grundmaterials mit einer Flüssigkeit, die dieses
Polymer enthält, auf dem Grundmaterial aufgebracht wird, und das Polymer in einer
Menge von 0,05 bis 10 g/m² des Grundmaterials enthalten ist.
2. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, wob ei das Polymere das Homopolymer von
Diallylamin oder desses Salz darstellt.
3. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, wobei das Polymer das Copolymer von
Diallylamin oder dessen Salz mit (Meth)acrylamid darstellt.
4. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, wobei das Polymer das Copolymer von
Diallylamin oder dessen Salz mit (Meth)acrylamid und wenigstens einem
Vinylmonomer, das im wesentlichen keine Carboxylgruppe besitzt, darstellt.
5. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 4, wobei das Vinylmonomer wenigstens eines,
gewählt aus der Gruppe, bestehend aus (Meth)acrylnitril, Vinylacetat, Nideralkyl-
(meth)acrylat, Hydroxyalkyl(meth)acrylat und Styrolen, ist.
6. Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Polymer in einer
Menge von 0,1 bis 5 g/m² des Grundmaterials enthalten ist.
7. Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Polymer durch
Eintauchen des Grundmaterials in eine Imprägnierflüssigkeit, die dieses Polymer enthält,
auf dem Grundmaterial aufgebracht wird.
8. Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Polymer in einem
Beschichtungsfilm enthalten ist, der auf dem Grundmaterial durch eine
Beschichtungsflüssigkeit, die das Polymer enthält, erzeugt wird.
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