DE3854652T2 - Schaltkreis in einem zahnärztlichen Handstück. - Google Patents

Schaltkreis in einem zahnärztlichen Handstück.

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DE3854652T2
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Teodor E Constantinescu
Robert Mcgill
Richard H Paschke
Rene J Perdreaux
George E Warrin
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C3/00Dental tools or instruments
    • A61C3/02Tooth drilling or cutting instruments; Instruments acting like a sandblast machine
    • A61C3/025Instruments acting like a sandblast machine, e.g. for cleaning, polishing or cutting teeth
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C17/00Devices for cleaning, polishing, rinsing or drying teeth, teeth cavities or prostheses; Saliva removers; Dental appliances for receiving spittle
    • A61C17/16Power-driven cleaning or polishing devices
    • A61C17/20Power-driven cleaning or polishing devices using ultrasonic waves

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft eine Umschaltstufe in einem zahnärztlichen Handstück zum Erkennen der Art eines Einsatzes in einem Gehäuse und zum Steuern eines elektrischen Schaltkreises und/oder anderer Umschalteinrichtungen zum Steuern der korrekten Kombination von Luft, Pulver und/oder Wasser, wie sie wunschgemäß an den Einsatz geliefert werden soll. Ein einziges Umschaltsystem ermöglicht die Verwendung einer Anzahl verschiedener Arten von Einsätzen in demselben Handstück.
  • 1. STAND DER TECHNIK
  • Warrin et al geben im US-Patent 4,492,574 ein zahnärztliches Endodontie-Ultraschallhandstück mit einer Spule zum Aufbauen eines Wechselmagnetfelds an, wobei das Gehäuse an einem Ende einen Kühlf lüssigkeitseinlaß aufweist und am anderen Ende geöffnet ist, um einen austauschbaren Einsatz aufzunehmen und zu halten.
  • Rzewinski gibt im US-Patent 4,494,932 ein Gerät zum Ausgeben von Reinigungspulver in einen Luftstrom, der auf die Oberfläche von Zähnen zu richten ist, an. Das Gerät beinhaltet eine fluiddichte Kammer zum Aufnehmen einer zuzuführenden Menge an Reinigungspulver. In die Kammer wird Luft unter Druck geleitet, und ein Auslaß in der Seitenwand der Kammer ermöglicht das Ausströmen von Luft und Pulver unter Druck.
  • Eine Schaltung zum Betreiben eines zahnärztlichen Ultraschallwerkzeugs bei seiner Resonanzfrequenz ist bereits aus dem Dokument US-A-4,403,176 bekannt. Diese Literaturstelle offenbart eine Schaltung zum Betreiben der Wandleranordnung eines zahnärztlichen Handstücks bei seiner Resonanzfrequenz. Die Schaltung beinhaltet einen Oszillator mit variabler Frequenz sowie einen Spitzenwert-Erfassungsprozessor, der es ermöglicht, daß der Oszillator ein kontinuierliches Band von Frequenzen durchfahren kann, bis der Maximalstrom in der Wandlertreiberspule erfaßt wird.
  • Eine andere Schaltung zum Betreiben eines zahnärztlichen Ultraschallwerkzeugs ist aus dem Dokument FR-A-2 336 912 bekannt. Diese bekannte Schaltung umfaßt einen elektromechanischen Wandler und einen Oszillator mit variabler Frequenz zum Aktivieren des Wandlers. Die geregelte Einstellkorrektur der Frequenz des Oszillators wird durch ein erstes Signal gehandhabt, das von dem durch den Wandler fließenden Strom abhängt, und einem zweiten Signal, das von der Anschlußspannung des Wandlers abhängt.
  • 2. HINTERGRUND
  • Verfärbungen von Zähnen können von verschiedenen Quellen oder Gründen herrühren, wozu Rauchen, das Kauen von Tabak, übermäßiges Trinken von Tee oder gemüsebedingte Ursachen gehören. Zahnstein ist häufig von verschiedener Art, insbesondere von Serum und Speichel herrührend, und Zahnsteinablagerungen sammeln sich im allgemeinen in Taschen zwischen den Zähnen und dem umgebenden Weichgewebe an, wobei der serumsbedingte Zahnstein vom Speichel herrührt. Die Bestandteile fällen aus und haften selbst an den freiliegenden Zahnoberflächen an.
  • Zum Reinigen von Zähnen sind bereits verschiedene Techniken und Ausrüstungen bekannt und werden verwendet, wozu Handinstrumente gehören, z.B. rotierende Gumminäpfe, die eine Polierpaste aus Bimsstein tragen, wobei all diese Techniken beim Entfernen von Zahnstein wirkungsvoll verwendet werden können, wobei jedoch keine der Techniken zufriedenstellend ist, wenn es um das Entfernen verschiedener Arten von Verfärbungen geht, insbesondere das Entfernen von Verfärbungen aus großen Flächen der Zähne.
  • Im Stand der Technik ist es bekannt, die Zähne unter Verwendung von Ultraschall-Zahnsteinentferner-Einsätzen zu reinigen. In einem Ultraschall-Zahnsteinentferner wird die Schwingungsbewegung eines Wandlers in eine Biege- oder elliptische Bewegung einer Einsatzspitze umgesetzt. Diese Bewegung der Spitze wird dazu verwendet, Zahnstein von den Zähnen zu entfernen. Der Zahnsteinentferner verfügt auch über eine Einrichtung zum Spülen des Bereichs, in dem die Zahnsteinentfernerspitze verwendet wird, durch Ausgeben einer Flüssigkeit, am häufigsten Wasser, durch oder über die Oberfläche der Zahnsteinentfernerspitze.
  • Es ist im Stand der Technik auch bekannt, die Zähne unter Verwendung einer Luftpoliereinrichtung zu reinigen, die zum Entfernen von Verfärbungen in Schmelzsprüngen in den Zähnen von besonderem Nutzen ist.
  • Bei der Verwendung einer Luftpoliereinrichtung für zahnbezogene Zwecke ist die Zufuhr und Ausgabe von Polierteilchen in einer Luftsuspension in den Mund nicht einwandfrei, und bei einigen bekannten, zum Schneiden von Zähnen verwendeten Einrichtungen wurde eine Absaugeinrichtung zum Errfassen der Polierteilchen verwendet. Eine solche ist jedoch sperrig und hinderlich. Bei manchen bekannten Systemen wurde auch daran gedacht, die Zähne folgend auf eine Polierbehandlung mit Wasser zu waschen, jedoch überwindet ein derartiger anschließender Waschvorgang nicht die unerwünschte anfängliche Verteilung von Polierteilchen auf dem weichen Gewebe und in anderen Teilen des Munds. Um diese Schwierigkeiten zu überwinden und eine Luftpolier-Prophylaxeeinrichtung zu schaffen, die für bequeme und wirkungsvolle Entfernung von Verfärbungen und/oder Zahnstein auf eine Weise sorgt, die einfach ist und zu minimaler Unbequemlichkeit für den Patienten führt, wurde ein Handstück mit einer Düse mit einem Luftpolier-Auslaßkanal und einem den Luftpolierkanal umgebenden Wasserauslaßkanal zusammen mit einer Steuereinrichtung geschaffen, durch die angewärmtes Wasser zur Ausgabe durch den Wasserkanal zugeführt wurde, und die Luftpolierund Wasserströme wurden so koordiniert, daß Polierteilchen nach ihrer Ausgabe aufgenommen werden.
  • Im bekannten Handstück ist der Wasserauslaßkanal so ausgerichtet, daß ein Auftreffen auf die Oberfläche des Zahns, der gerade gereinigt wird, in einem Bereich erfolgt, der unmittelbar an den Bereich angrenzt oder mit diesem überlappt, auf den der Luftpolierstrom trifft. Vorzugsweise ist ein Wasserstrom vorhanden, um einen den Luftpolierstrom umgebenden Vorhang zu bilden. Bei der wirkungsvollsten Ausführungsform bewirken die Bewegung des Pulvers und der Flüssigkeit, wenn diese aus dem Handstück ausgegeben wird, ein Vermischen von Pulver und Wasser, wodurch eine Aufschlämmung entsteht. Eine solche Aufschlämmung aus Polierpulver und Wasser sorgt für wirkungsvollstes Reinigen von Zähnen.
  • In der Praxis hat es sich als am geschicktesten und wirkungsvollsten herausgestellt, sowohl das Ultraschall-Zahnsteinentferner-System als auch das Luftpoliersystem, wie oben beschrieben, zu verwenden, um für eine Prophylaxebehandlung von Zähnen zu sorgen. Die Verwendung beider Systeme erfordert jedoch zwei Sätze von Einrichtungen oder zumindest zwei Handstücke: ein Handstück zum Entfernen von Zahnstein und Belägen durch Ultraschall, und ein zweites Handstück zum Luftpolieren von Verfärbungen und zum Entfernen von Belägen. Außerdem ist ein Wassererwärmer zur Verwendung mit dem Luftpolierteil der Vorrichtung erwünscht. Da Raum am Behandlungsort im allgemeinen sehr gesucht ist, sind die Nachteile bei Verwendung der beschriebenen Einrichtung offensichtlich. Außerdem ist es in der Praxis mühselig und zeitaufwendig, Handstücke mitten in einer Behandlung zu wechseln.
  • Die bekannten Systeme zum Betreiben eines Zahnsteinentferner-Einsatzes eines Handstücks umfassen einen magnetostriktiven Wandler, einen Signalgenerator, eine Spannungsversorgung und eine Art Rückkopplung.
  • Die bekannten Rückkopplungssysteme können in drei Klassen eingeteilt werden. Bei der einfachsten Art einer Rückkopplung ist die Spannung eine Funktion der Frequenz, und sie steht in Beziehung zur Summe aller internen Phasenverschiebungen. Diese Art von Rückkopplung ist nur bei Verwendung in Wandlern hoher Qualität praktisch, die so konzipiert sind, daß sie in einem speziellen Frequenzbereich arbeiten, in dem die Werte der induzierten Spannungen klein sind.
  • Systeme, die sich auf rein elektrische Rückkopplung stützen, enthalten ein zweites Rückkopplungssystem. Diese zwei Systeme haben die folgenden Mängel:
  • 1.) Das System kann in einem von zwei verschiedenen Phasenzuständen starten, was zu sehr verschiedenen mechanischen Ausgangswerten führt.
  • 2.) In einem der möglichen Phasenzustände kann die Impedanz im System eine Reaktanz im lastfreien Zustand bewirken, was zu verschlechtertem Startvermögen führt.
  • 3.) Wenn das System in der Lage sein muß, hohe Lasten zu handhaben, arbeitet es bei niedrigeren Lasten im allgemeinen mit verringertem Wirkungsgrad.
  • 4.) Die Abstimmung des Systems muß immer ein Kompromiß zwischen höherem Wirkungsgrad und Starterfordernissen sein.
  • Das dritte System nutzt eine Geschwindigkeitsrückkopplungs- Messung. Bei diesem System steuert die Schwingungsaufnahmespannung einen Generator, dessen Verstärkung eine Funktion der an der lastabfallenden Spannung und der Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den zwei Enden des mechanischen Resonators ist.
  • Bei diesem System kommt die Geschwindigkeitsrückkopplung entweder in Resonanz oder es erfolgt in anderer Weise eine Signalformung, um dem Verstärker eine eindeutige Frequenzinformation zuzuführen. Für diesen Stand der Technik heißt es, daß dies eine Forderung für die Verwendung des Geschwindigkeitsaufnahmesignals ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend beschriebenen, beim Stand der Technik bestehenden Schwierigkeiten zu überwinden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung schafft eine Umschaltstufe in einem zahnärztlichen Handstück zur Ultraschall-Zahnsteinentfernung und zum Polieren von Verfärbungen und zum Entfernen von Belägen von Zähnen.
  • Diese Schaltstufe ist mit folgendem versehen: mindestens einer Treiberspule zum Errichten eines elektromagnetischen Wechselfelds, und mindestens einer Rückkopplungsspule, wobei die Umschaltstufe über ein Spannungssignal verfügt, das von der Art des Einsatzes abhängt, der innerhalb der Wicklungen der Treiberspule der Rückkopplungsspule liegt; und einer Logikschaltung, die so ausgebildet ist, daß sie Differenzspannungssignale in der Umschaltstufe erfaßt, mit einem Puffer, einem Spannungskomparator, einem Frequenzdiskriminator und einem Logikarray, wobei das Eingangssignal in das Logikarray bestimmt, welche Schaltkreise durch das Logikarray aktiviert werden.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform weist ein Rückkopplungssystem auf, das die Geschwindigkeit des Wandlers bei dessen Benutzung mißt, und das diese Meßergebnisse in einem phasensynchronisierten System verwendet, um dem System Information zuzuführen, um unabhängig von den Lastzuständen einen konstanten mechanischen Ausgangswert aufrechtzuerhalten.
  • Die Erfindung vereinfacht die Arbeitsumgebung durch Kombinieren einiger der Einrichtungen, wie sie zur prophylaktischen Zahnreinigung erforderlich sind, in ein System. Auch ist der Zahnreinigungsvorgang vereinfacht, daß der Anwender den Vorgang nicht unterbrechen muß, um Handstücke zu wechseln und einen anderen Satz von Schaltern zu aktivieren, wie sie für das andere Handstück zu verwenden sind. Bei Verwendung des erfindungsgemäßen Geräts kann der Anwender eine Anzahl von Einsätzen auf der Werkzeugschale vor einem Patienten auslegen, und er kann Einsätze jederzeit während des Vorgangs auf einfache, leichte und schnelle Weise ändern, und das in das Handstück eingebaute Umschaltsystem stellt sicher, daß die richtigen Bestandteile zur Verwendung mit dem verwendeten Einsatz dem Handstück automatisch zugeführt werden.
  • Bei der Erfindung hat es sich herausgestellt, daß das bei ihr verwendete Rückkopplungssystem die folgenden Vorteile gegenüber bekannten Systemen hat, wenn Betrieb ohne Modifizierung eines Geschwindigkeit-Rückkopplungssignals, zusammen mit einer einzigartigen Vorversorgung, erfolgt:
  • 1.) Präzise Steuerung des Systembetriebs am Punkt maximaler mechanischer Ausgangsleistung.
  • 2.) Verbesserter Start sowohl unter Last- als auch lastfreien Zuständen.
  • 3.) Erhöhte Fähigkeit akustischer Belastung.
  • 4.) Manipulierung von Systemparametern ist möglich.
  • 5.) Erhöhter elektromechanischer Betriebswirkungsgrad.
  • 6.) Der System-Arbeitspunkt wird durch Schwankungen der Spannungsversorgung nicht beeinflußt.
  • 7.) Es ist keine Abstimmkontrolle erforderlich.
  • 8.) Es ist ein erweiterter Betriebsfrequenzbereich möglich.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht, die ein Handstück mit einer erfindungsgemäßen Umschaltstufe zusammen mit zwei Einsätzen zeigt, wie sie beim Handstück verwendet werden können.
  • Fig. 2 ist eine Stirnansicht der Düse des Luftpoliereinsatzes, und sie veranschaulicht eine konzentrische Zuführleitungsanordnung.
  • Fig. 3 ist ein alternatives Ausführungsbeispiel für das Gehäuse eines Handstücks, das eine Auswahl von Medikamenten beim Spülen ermöglicht.
  • Fig. 4 ist eine Stirnansicht des Gehäuses von Fig. 3.
  • Fig. 5 ist eine Schnittansicht der Düse des Luftpoliereinsatzes.
  • Fig. 6 ist eine abgewickelte 360º-Veranschaulichung der Spulenkonstruktion des Handstücks.
  • Fig. 7 ist ein Schaltbild der Spulenschaltungsanordnung des Handstücks.
  • Fig. 8 ist eine vereinfachte Blockveranschaulichung der Schaltungsanordnung und des erfindungsgemäßen Umschaltmechanismus.
  • Fig. 9 ist ein Blockdiagramm, das das Treibersystem für den Wandler im Zahnsteinentferner-Einsatz veranschaulicht.
  • BESCHREIBUNG DES VERANSCHAULICHTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • Gemäß Fig. 1 weist ein Handstück 10 ein langgestrecktes Gehäuse 12 mit einer Öffnung 14 an einem Ende auf, die so ausgebildet ist, daß sie einen Einsatz 20 oder 30 aufnehmen kann, wobei ein Kabel 15 am entgegengesetzten Ende angebracht ist. Das Kabel 15 enthält Luft- und Wasserschläuche zum Zuführen von Luft, Pulver und Wasser zum Handstück, sowie alle elektrischen Drähte, die dazu erforderlich sind, die Spulen im Handstück zu aktivieren und mit Energie zu versorgen.
  • Eine Pulverauslaßöffnung 16 am Gehäuse 12 ist so ausgebildet, daß sie einen Pulvereinlaß 34 aufnimmt, wenn der Luftpoliereinsatz 30 im Handstück 10 verwendet wird.
  • Verfahren zum Zuführen von Luft, Pulver und Wasser zu einem Luftpolier-Handstück sind im US-Patent 4,494,932 und den dort zitierten Literaturstellen offenbart.
  • Wie es im Stand der Technik bekannt ist, umfaßt ein Zahnsteinentferner-Einsatz 20 einen Wandlerstapel 22, der mit einem Wechselmagnetfeld wechselwirkt, das z.B. von einer Spule im Gehäuse 12 erzeugt wird, um den Einsatz in Ultraschallschwingung zu versetzen. Der Zahnsteinentferner verfügt über ein geformtes, zahnärztliches Werkzeug 24, das so ausgebildet ist, daß es Zahnstein von Zähnen entfernt, und dieses zahnärztliche Werkzeug 24 enthält eine Einrichtung zum Spülen des Arbeitsbereichs, während es verwendet wird.
  • Der Luftpoliereinsatz 30 umfaßt ein Heizelement 32 und einen Pulvereinlaß 34, der so ausgebildet ist, daß er in die Pulverauslaßöffnung 16 des Gehäuses 12 eingesetzt werden kann.
  • Es ist eine Wassereinlaßeinrichtung 38 vorhanden, die das Vorbeileiten von Wasser über das Heizelement 32 in die Düse 50 hinein ermöglicht. Eine konzentrische Leitungsanordnung 36 ist Teil der Düse 50. Beim veranschaulichten Ausführungsbeispiel umfaßt die Düse 50 einen auf das Gehäuse 12 ge schraubten Bund.
  • Das Heizelement 32 umfaßt beim veranschaulichten Ausführungsbeispiel ein hohles, rohrförmiges Material, das auf ein Magnetfeld reagiert. Vorzugsweise ist das Heizelement 32 ein rohrförmiges Eisenmaterial mit Nickelplattierung, das induktive Heizung zum Erwärmen von Wasser verwendet, das über das Heizelement 32 läuft. Im allgemeinen wird vom Heizelement 32 Wärme dadurch erzeugt, daß die Energie des elektromagnetischen Wechselfelds Sekundärströme in ihm erzeugt. Dies ist allgemein als Wirbelstromheizung bekannt. Wasser, das über das Element läuft, wird erwärmt, und es wird durch die Wassereinlaßeinrichtung 38 durch die Düse 50 und in die konzentrische Leitungsanordnung 36 geführt.
  • Auf ähnliche Weise laufen Luft und Pulver von einer entfernten Quelle durch das Gehäuse 12 und in den Pulvereinlaß 34 und die konzentrische Leitungsanordnung 36.
  • Es wird nun auf Fig. 2 Bezug genommen, gemäß der die konzentrische Leitungsanordnung 36 eine Außenleitung 40 und eine Innenleitung 42 enthält. Die Außenleitung 40 wird zum Zuführen einer Flüssigkeit, wie Wasser, durch eine äußere Öffnung 44 verwendet, und die Innenleitung 42 wird zum Ausgeben von Polierpulver durch eine innere Öffnung 46 verwendet. Die Flüssigkeit, die durch die äußere Öffnung 44 läuft, wird hauptsächlich dazu verwendet, mit dem Luftpolierpulver wechselzuwirken, das durch die innere Öffnung 46 ausgegeben wird, um mit diesem Polierpulver eine Aufschlämmung zu bil den, und diese Aufschlämmung wird dazu verwendet, die Zähne zu reinigen und das Entweichen von Polierpulver in die Atmosphäre zu minimieren. Der Fachmann erkennt, daß die verwendete Flüssigkeit auch Medikamente enthalten kann oder auf andere Weise so ausgebildet sein kann, daß sie für therapeutische Aktivität sorgt. In der konzentrischen Leitungsanordnung 36 sind Führungseinrichtungen oder Vertiefungen 48 vorhanden, um die konzentrische Beziehung zwischen der Außenleitung 40 und der Innenleitung 42 aufrechtzuerhalten, um sicherzustellen, daß Flüssigkeit das Polierpulver umgibt, wenn es aus der inneren Öffnung 46 austritt.
  • Es wird nun auf die Fig. 3 und 4 Bezug genommen, gemäß denen das erfindungsgemäße Luftpolier-Handstück 60 gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel mit Zylinderform ausgebildet sein kann, mit einer Einrichtung 62 innerhalb des Handstücks zum Ausgeben von Pulver, und mit einer Wasserleitung 64 zum Ausgeben von Wasser an den Einsatz. Außerdem kann das Handstück z.B. mit Zusatzleitungen 66 und 68 versehen sein, die dazu verwendet werden können, Medikamente oder eine Mischung von Medikamenten zum Spülen des Bereichs zuzuführen, der mit dem Polierpulver zu behandeln ist. Als Zusatzmerkmal kann ein Kühlwasserstrom-Rücklauf 69 im Handstück vorhanden sein, um das zum Kühlen desselben verwendete Wasser rückzuführen. Ein derartiges Handstück kann in solchen Fällen verwendet werden, in denen für Spülzwecke eine sicher sterile Wasserquelle erwünscht ist.
  • Obwohl die veranschaulichten Ausführungsbeispiele ein birnenförmiges und ein kreisförmiges Handstück sind, erkennt der Fachmann, daß Handstücke mit anderen Formen vorliegen können, abhängig von der Art des Materials, das durch das Handstück auszugeben ist, mit der Form, die sich zum Halten am bequemsten zeigt.
  • Es wird nun auf Fig. 5 Bezug genommen, gemäß der die Düse 50 des Einsatzes 30 ein Loch 52 oder eine ähnliche Einrichtung, über einem Gewinde 53 aufweist, durch das Wasser aus dem Gehäuse 12 heraus- am Heizelementende 56 durch den Kanal 54 hindurch in die Außenleitung 40 strömen kann. Das erwärmte Wasser läuft dann durch die Außenleitung 40 und aus der äußeren Öffnung 44 heraus.
  • Auf ähnliche Weise laufen Luft und Wasser aus dem Auslaß 16 im Gehäuse 12 in den Pulvereinlaß 34, durch einen sich verjüngenden Übergang 58, durch die Innenleitung 52 und aus der inneren Öffnung 46 heraus.
  • Der sich verjüngende Übergang 58 in der Innenleitung 52 sorgt für einen glatten Übergang von der großen Einlaßleitung 34 in die kleinere Innenleitung 42. Die Verwendung des sich verjüngenden Übergangs 58 in der Leitungsanordnung 52 bewirkt, daß das Polierpulver gleichmäßig mit weniger Verstopfen strömt, als dies bei bekannten Vorrichtungen der Fall ist.
  • Das Gehäuse 12 des Handstücks ist so ausgebildet, daß es den Kontakt zum speziell verwendeten Einsatz oder dessen Positionierung feststellt, und es verfügt über eine zugehörige Einrichtung zum Aktivieren des Handstücks auf die Erfassung hin. Die Erfassungseinrichtung kann elektromechanisch oder elektrisch sein. Die ansprechende Aktiviereinrichtung kann eine elektromechanische Schalteinrichtung oder eine elektrische Schalteinrichtung sein. Beim veranschaulichten Ausführungsbeispiel sind die Erfassungs- und Schalteinrichtung elektrisch und elektromechanisch.
  • So wie der Begriff Kontakt hier verwendet wird, soll er elektromagnetischen oder elektrischen wie auch körperlichen Kontakt umfassen. Unter elektromagnetischem Kontakt wird verstanden, daß ein elektromagnetisches Feld durch den Einsatz unterbrochen und/oder erfaßt wird.
  • Der Fachmann erkennt, daß das Umschalten auf Grundlage von Pneumatikdruck im System erfolgen kann. Z.B. kann der Einsatz dann, wenn er in das Handstück eingesetzt wird, eine Änderung des Luftdrucks im Handstück hervorrufen, die durch das System erkannt wird und dazu verwendet werden kann, die Schaltungsanordnung zu steuern, die dazu verwendet wird, die Zufuhr von vom Handstück verwendeten Materialien zu steuern.
  • Es wird nun auf die Fig. 6 und 7 Bezug genommen, gemäß denen die Treiberspule 72, die mit einer Wechselstromquelle verbunden ist, als Doppelspule zwischen Teiler 19 und 21 (Fig. 3) gewickelt ist, und die ein elektromagnetisches Wechselfeld im Handstück 10 errichtet. Eine Ausgleichsspule 74 und die Treiberspule 72 sind in einem durchgehenden Draht zwischen Anschlüsse 27 und 28 geschaltet. Die Treiberspule 72 ist am Anschluß 27 angebracht und sie ist unter Verwendung z.B. der Wickelrichtung nach rechts vom Teiler 19 zum Teiler 21 und zurück gewickelt. Der Draht von der Treiberspule 72 durchquert dann den Raum 23 zwischen den Teilern 18 und 19 und er ist mit einer Linkswicklung zwischen den Teilern 17 und 18 aufgewickelt, um die Ausgleichsspule 74 zu bilden. Das Ende des Drahts ist dann am Anschluß 28 angeschlossen. Die Ausgleichsspule 74 und die Treiberspule 72 sind in Reihe geschaltet, und sie sind in entgegengesetzten Richtungen gewickelt, weswegen zwischen ihnen elektromagnetisch eine Phasenverschiebung von 180º besteht.
  • Eine Rückkopplungsspule 76 ist ein dünner Draht, und sie ist vorhanden, um die Spannung zu erfassen, wie sie z.B. durch die Bewegung eines Ultraschall-Zahnsteinentferner-Einsatzes 20 im elektromagnetischen Feld des Handstücks 10 entsteht. Die Rückkopplungsspule 76 wird zwischen die Teiler 17 und 18 am Handstück gewickelt, vorzugsweise vor dem Aufwickeln der Ausgleichsspule 74, und sie ist mit Anschlüssen 28 (Masse) und 29 verbunden. Die Rückkopplungsspule ist gegen die Ausgleichsspule elektrisch isoliert.
  • Mit den Anschlüssen 27 und 29 verbundene Drähte sorgen für die Spannungszufuhr und die Rückkopplung, und ein mit dem Anschluß 28 verbundener Draht wirkt als gemeinsame Masse.
  • Beim veranschaulichten Ausführungsbeispiel weist die Treiberspule 72 ungefähr 140 Windungen eines Drahts mit der Maßzahl 22 auf, die Ausgleichsspule 74 weist ungefähr 9 Windungen eines Drahts mit der Maßzahl 22 auf, und die Rückkopplungsspule 76 weist ungefähr 300 Windungen eines Drahts mit der Maßzahl 38 auf.
  • Gemäß Fig. 8 arbeitet die Steuerlogik zum Steuern der Ausgabe von Materialien, wie sie durch die verschiedenen Einsätze im Handstück 10 verwendet werden, dadurch, daß Wandler- treiber- und Rückkopplungssignale auf ein Netzwerk geführt werden, wo sie algebraisch summiert werden. Das Ausgangssignal wird in eine Gleichspannung umgesetzt, deren Pegel in Beziehung zum Zustand des Handstücks steht. Wenn in dieses kein Wandler eingesetzt ist, liegt eine Spannung im Bereich von 0 bis 2 Volt vor. Wenn sich der Heizeinsatz 30 im Handstück befindet, liegt eine Spannung im Bereich von 4 bis 6 Volt vor. Wenn ein Ultraschalleinsatz 20 im Handstück vorhanden ist, wird eine Spannung über 8 Volt erzeugt.
  • Der Fachmann erkennt, daß die Spulenwindungen geändert werden können und Einsätze mit verschiedenen magnetischen Eigenschaften vorhanden sein können, und daß die Spannungsquellen so geändert werden können, daß sie für einen größeren Bereich und einen anderen Bereich für die Spannungen der Rückkopplungsspule, der Treiberspule und der Ausgleichsspule sorgen, und es kann ein Logikarray verwendet werden, um für eine Erkennung der Auswahl des Endzustands in einem größeren Bereich verschiedener Einsätze zu sorgen, die mit einem erfindungsgemäßen Handstück zu verwenden sind.
  • Die Logikarrayschaltung und die zugehörigen Schalter zum Zuführen von Gas, Flüssigkeit und Pulver zum Handstück sind der Grundplattenanordnung oder dem Gehäuse der Einheit zugeordnet, die dazu verwendet wird, dem Handstück Spannung, Gas, Flüssigkeit und Pulver zuzuführen.
  • Beim Betreiben der Steuerschaltung läuft das Ausgangssignal von einem Puffer 82 zu einem Spannungskomparator 84, der in solcher Weise vorversorgt ist, daß dann, wenn eine Spannung im Bereich von 4 bis 6 Volt vorliegt, der Logikpegel des Logikarrays 86 hoch ist (logisch 1). Der Logikpegel des Logikarrays 86 ist niedrig (logisch 0), wenn Eingangssignale im Bereich von 0 bis 2 Volt oder über 8 Volt in der Schaltung vorliegen. Ein zweites Eingangssignal in das Logikarray kommt von einem Frequenzdiskriminator 88 her. Immer dann, wenn die Frequenz des Treibersignals in einem auswählbaren Bereich liegt, wie er durch Ultraschallwandler festgelegt wird, ist das Ausgangssignal vom Frequenzdiskriminator 88 zum Logikarray 86 ein solches von niedrigem Pegel. Damit das Heizer- und Luftpolierhandstück aktiviert werden, müssen die folgenden beiden Logikbedingungen hoch sein: das Frequenzdiskriminatorsignal muß hoch sein und das Spannungskomparatorsignal muß hoch sein. Demgemäß werden die die Zufuhr von Luft und Pulver steuernden Schaltungen nicht aktiviert, wenn der Ultraschalleinsatz 20 verwendet wird. Wenn die Schaltung durch den Luftpoliereinsatz 30 aktiviert wird, muß der Anwender nur einen Fuß- oder Fingerschalter betätigen, um Wärme zu erzeugen und die Schaltungsanordnung zum Ausgeben von Luft, Polierpulver und Wasser zum Handstück zu aktivieren.
  • Auf ähnliche Weise werden beim veranschaulichten Ausführungsbeispiel die Schaltungen dann nicht aktiviert, wenn sich kein Einsatz im Handstück befindet, und Ventile, die die Strömung von Pulver und Wasser zum Handstück elektrisch kontrollieren, werden nicht geöffnet, und selbst dann, wenn der Fußschalter versehentlich ausgelöst wird, strömen kein Pulver und Wasser durch das Gehäuse 12. So vereinfacht das erfindungsgemäße Umschaltsystem die Abläufe für die Bedienperson und beseitigt im wesentlichen die Möglichkeit von Fehlern, die ein zeitaufwendiges Reinigen des Arbeitsorts erforderlich machen könnten.
  • Wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung verwendet wird, kann es der Anwender am geschicktesten empfinden, unter Verwendung des Zahnsteinentferner-Einsatzes in einem Bereich des Munds zu beginnen und der Zahnstein-Entfernungsbehandlung unmittelbar eine Luftpolierbehandlung im selben Bereich des Munds folgen zu lassen, gefolgt vom selben Ablauf in anderen Mundbereichen. Bei einem derartigen Ablauf kann der Anwender beide Einsätze griffbereit halten, und er kann zwei oder mehr (jede beliebige Anzahl) Austauschvorgänge gewünschter Einsätze vornehmen, ohne von der Seite des Patients zu weichen. Das Gerät sorgt daher für einen gleichen Folgeablauf beim Reinigungsvorgang wie auch für Zeitersparnis beim Anwender.
  • Obwohl das Handstück als magnetostriktives System veranschaulicht ist, erkennt der Fachmann, daß ein Handstück unter Verwendung eines Umschaltsystems so ausgebildet sein kann, daß es unter Verwendung einer anderen Einrichtung als eines elektrostriktiven Systems betrieben wird.
  • Sowohl bei magnetostriktiven als auch elektrostriktiven Systemen ist es erwünscht, den Wandler bei seiner Resonanzfrequenz zu betreiben. Diese Frequenz wird teilweise durch eine komplizierte Wechselwirkung zwischen der Einsatzlänge oder den körperlichen Abmessungen, der Temperaturcharakteristik des Wandlermaterials, der mechanischen Belastung des Systems und der Schallgeschwindigkeit im Wandlermaterial bestimmt. Da die Ausgangsgröße des Systems der mechanische Hub oder die Schwingung des Arbeitsendes (Spitze) des Einsatzes oder des Wandlers ist, besteht das wirkungsvollste Verfahren zum Erfassen aller mechanischer Änderungen des Systems, z.B. der Auswirkungen der Temperatur, der Belastung, der Abnutzung usw. darin, die tatsächliche Bewegung und Änderungen der Bewegung des Wandlers selbst zu erfassen. Es kann gezeigt werden, daß dies dadurch erzielt werden kann, daß ein Geschwindigkeitsaufnehmer verwendet wird, der die Bewegung des freien Endes des Wandlers, das der Arbeitsspitze abgewandt ist, mißt.
  • Ein selektives Auswählen der in der Schaltung verwendeten Bauteile sorgt für eine Vorbelastung der Schaltung.
  • Im folgenden wird die Grundlage des Steuerabschnitts bei der Erfindung beschrieben. Wenn das Wandlersystem durch ein induziertes magnetisches Feld erregt wird, erfährt es maximale Auslenkung an den beiden freien Enden immer dann, wenn die Erregungsfrequenz der Resonanzfrequenz des Systems entspricht. Wenn eine Aufnahme(Rückkopplungs)-Spule einem freien Ende des mechanischen Systems zugeordnet wird, führt dies zu einem elektrischen Signal, das sowohl Frequenz- als auch Phaseninformation enthält. Da der Aufnehmer die Bewegung oder die Geschwindigkeit des Wandlers mißt, ist die Phase des elektromagnetischen Sensorsignals abhängig von den in der Schaltung verwendeten Bauteilen um einen Phasenwinkel von 50º bis 130º gegen das Ansteuersignal verschoben, wobei eine Verschiebung von 70º-110º bevorzugter ist und eine solche von 90º am bevorzugtesten ist. Zusätzlich zu diesem elektromechanischen Rückkopplungsteil existiert ein begleitendes, rein elektrisches Signal, und zwar aufgrund der Wandler-Kopplungswirkung der Treiberspule und der Rückkopplungsspule. Das Signal der Rückkopplungsspule ist jedoch um 0º oder 180º, abhängig von der Richtung der zwei Wicklungen, gegen das Signal der Treiberspule verschoben. Wenn die Spulen z.B. beide in derselben Richtung gewickelt sind, beträgt die Signalverschiebung ungfähr 0º, und wenn die Windungen der zwei Spulen in entgegengesetzten Richtungen gewickelt sind, beträgt die Verschiebung ungefähr 180º. Es kann gezeigt werden, daß dann, wenn sich die Resonanzfrequenz des Systems aufgrund der Temperatur, der Abnutzung mechanischer Teile oder wegen der mechanischen Belastung ändert, die elektromechanische Phasenbeziehung zwischen dem Ansteuer- und dem Rückkopplungssignal relativ konstant bleibt.
  • Um ein Starten des Wandlers in jedem Lastzustand zu gewährleisten, ist es erwünscht, daß das System in jedem Lastzustand auf die Betriebsfrequenz synchronisiert. Nach dem Starten nimmt das System eine Einstellung unter Verwendung seines Steuerteils vor, um ein Stehenbleiben bei den angetroffenen Arbeitsbedingungen zu verhindern, während optimale mechanische Ausgangsleistung aufrechterhalten bleibt.
  • Die Erfindung erzielt genaue Betriebssteuerung des elektromechanischen Systems durch folgendes:
  • 1.) Verwenden der nichtmodifizierten Phaseninformation des Geschwindigkeitsaufnehmers.
  • 2.) Verwendung einer einzigartigen Voransteuerung der Steuerschaltungen, die die Phaseninformation verwenden, um die Mittenfrequenz des Systems selbst einzustellen.
  • Es wird nun auf Fig. 9 Bezug genommen, gemäß der der interne Oszillator 112 des Phasensynchronisierabschnitts der Schaltung dann, wenn Spannung an das System angelegt wird, sein Ausgangssignal einem Pufferverstärker 114 zuführt, der die Phasensynchronisierung gegen den Ausgangstreiber 116 trennt. Der Phasensynchronisierteil der Schaltung umfaßt einen spannungsgesteuerten Oszillator 112, einen Verstärker 118, ein Tiefpaßfilter 122, einen Phasendetektor 124, einen Phasenteiler 132, Komparatoren 134 und 135, eine Stromquelle 138 und einen unveränderlichen Widerstand oder ein veränderliches Potentiometer 146. Der Treiber 116 gibt ein Anfangsspannungsignal auf die Ausgangsspule 126. Anfangs wird der Systemstartpunkt durch den Wert des unveränderlichen Widerstands oder des Potentiometers 146 bestimmt.
  • Da die Anfangsfrequenz des Systems nicht die Resonanzfrequenz ist, koppelt der Wandler das Treibersignal einfach mittels Übertragerwirkung auf die Aufnehmerspule 128. Dieses Signal ist der Art nach rein elektrisch. Das Rückkopplungssignal von der Aufnehmerspule 128 wird dem Phasenteiler 132 zugeführt, und dessen Signal zur algebraischen Differenz wird der Komparatorschaltung 135 zugeführt. Die Voransteuerung in diesem Abschnitt ist dergestalt, daß die Komparatorschaltung 135 eindeutig die Phaseninformation aufrechterhält, die im Rückkopplungssignal enthalten ist. An diesem Punkt der Abfolge sind im Ausgangssignal des Komparators 135 Phasen- und Frequenzinformation vorhanden. Dieses Signal wird dem Phasendetektoreingang der Phasensynchronisierschaltung zugeführt. Hier wird das Signal mit dem Treibersignal verglichen, das durch das Ausgangssignal des spannungsgesteuerten Oszillators 112 repräsentiert ist.
  • Der Phasendetektor 124 erzeugt ein Abweichungssignal für den spannungsgesteuerten Oszillator 112. Dieses korrigierte oder verstärkte Signal wird auf dieselbe Weise wie vorstehend beschrieben um die Schleife geschickt. Wenn das System sich der korrekten Betriebsfrequenz nähert, wird das Rückkopplungssignal wegen des Einflusses der Bewegungsrückkopplung der Art nach elektromechanisch. Wenn das System seine Resonanzfrequenz erreicht, nähert sich die Phasenabweichung dem Wert Null, und das System ist auf den Punkt mit maximaler mechanischer Ausgangsleistung synchronisiert. Wenn das System einmal auf diesen richtigen Phasenpunkt synchronisiert ist, werden Änderungen der Betriebsfrequenz aufgrund von Polarisationseffekten, der Temperatur, der Belastung und einer Einsatz- oder Wandlerabnutzung automatisch kompensiert, da die richtige Phasensynchronisiercharakteristik den Spitzenwert der mechanischen Schwingung als Bezug verwendet.
  • Nachdem das System synchronisiert ist, werden die Vorderflanke des von der Rückkopplungsspule 128 kommenden Signals sowie die Hinterflanke des Signals von der Treiberspule 126 im Komparator 134 verarbeitet, dessen Ausgangssignal ein Impuls ist, dessen Breite proportional zur Zeitdifferenz (Phasendifferenz) zwischen diesen Signalen ist. Der Impuls wird integriert und einer Stromquelle 138 zugeführt, die einen Gleichstrom an den spannungsgesteuerten Oszillator 112 gibt, dessen Mittenfrequenz durch diesen Strom modifiziert wird. Ein Anstieg des Stroms erhöht die Frequenz des spannungsgesteuerten Oszillators. Dieses Verfahren hat ein Nachfahren der Frequenz über einen Frequenzbereich von zwei Oktaven ohne Verlust der Synchronisierung gezeigt.
  • Eine Steuerung der Ausgangsleistung oder der Amplitude erfolgt durch Verändern des Stroms im Pufferverstärker.
  • Der zweckentsprechende Betrieb der Erfindung hängt nicht von dem Messen irgendwelcher Spannungs- oder Stromamplitudenschwankungen ab. Auch beeinflußt die Amplitude des Rückkopplungssignals den optimalen Betriebspunkt nicht. Außer daß die Erfindung den Stand der Technik hinsichtlich genauer Frequenzeinstellung über einen Bereich erweiterter Frequenz und Belastung weiterführt, stellt die Erfindung auch eine mechanische Vereinfachung dar, und sie erfordert ein Minimum an Komponenten. Ferner ist für den Systembetrieb die Auswahl elektrischer und mechanischer Bauteile nicht kritisch, da die Systemsteuerung durch das tatsächlich schwingende System (Wandler) vorgegeben wird.
  • Obwohl der Betrieb des Systems unter Verwendung einer phasensynchronisierten Schaltung beschrieben wurde, ist sein Betrieb unverändert, wenn irgendeine Steuerschaltung verwendet wird, die Phasenabweichungen erfaßt und den Treiberstrom entsprechend einstellt oder korrigiert.
  • Während bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung und Verfahren zum Ausführen derselben veranschaulicht und beschrieben wurden, erkennt es der Fachmann, daß die Erfindung innerhalb des Schutzbereichs der folgenden Ansprüche auf andere, verschiedenartige Weise realisiert und ausgeübt werden kann.

Claims (2)

1. Umschaltstufe in einem zahnärztlichen Handstück (10) zum Erkennen der Art eines Einsatzes (20, 30) in einem Gehäuse (12) und zum Ansteuern einer elektrischen Schaltungsanordnung und/oder einer anderen Umschalteinrichtung zum Steuern der Kombination von Luft, Pulver und/oder Wasser, wie sie an den Einsatz ausgegeben werden soll, mit:
(a) mindestens einer Treiberspule (72) zum Errichten eines elektromagnetischen Wechselfelds, und mindestens einer Rückkopplungsspule (76), wobei die Umschaltstufe über ein Spannungssignal verfügt, das von der Art des Einsatzes (20, 30) abhängt, der innerhalb der Wicklungen der Treiberspule (72) der Rückkopplungsspule (76) liegt; und
(b) einer Logikschaltung, die so ausgebildet ist, daß sie Differenzspannungssignale in der Umschaltstufe erfaßt, mit einem Puffer (82), einem Spannungskomparator (84) , einem Frequenzdiskriminator (88) und einem Logikarray (86), wobei das Eingangssignal in das Logikarray (86) bestimmt, welche Schaltkreise durch das Logikarray (86) aktiviert werden.
2. Umschaltstufe nach Anspruch 1, mit einem Schaltkreis zum Feineinstellen einer mechanischen Ausgangsgröße in einer magnetostriktiven oder elektrostriktiven Einrichtung, mit einem Rückkopplungssystem, das die mechanische Ausgangsgröße mißt und die Meßwerte an die Treiberschaltungsanordnung liefert, die die Leistungseingabe in die Einrichtung steuert.
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