DE3854765T2 - Harzformmasse - Google Patents

Harzformmasse

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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L67/00Compositions of polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Preharz-Zusammensetzung. Insbesondere betrifft sie eine Grund-Preßharz-Zusammensetzung aus gesättigtem Polyester, die einen formgepreßten Gegenstand mit einer verbesserten Schlagzähigkeit, Schweißbeständigkeit, Steifheit und einem verbesserten Werkzeugschwindmaß ergibt.
  • Gesättigte Polyesterharze wie Polybutylenterephthalat und Polyethylenterephthalat weisen viele gute Eigenschaften auf und werden als Materialien für z.B. Elektrikteile, Maschinenteile, Automobilteile und dergleichen verwendet.
  • Das gesättigte Polyesterharz weist aufgrund seiner Kristallisierungstendenz eine geringe Kerbschlagzähigkeit und ein größeres Werkzeugschwindmaß auf. Um solche Fehler des gesättigten Polyesterharzes zu überwinden, sind viele Vorschläge gemacht worden. Zum Beispiel offenbaren die japanischen Patentveröffentlichungen Nr. 30421/1972 und 25261/1976 die Zugabe eines ABS-Harzes zum gesättigten Polyesterharz, die japanische Kokai-Patentveröffentlichung Nr. 117556/1982 offenbart die Zugabe eines AES-Harzes zum gesättigten Polyesterharz, die japanische Patentveröffentlichung Nr. 47419/1983 offenbart die Zugabe eines α-Olefin/Glycidylmethacrylat-Copolymers zum gesättigten Polyesterharz, die japanischen Kokai- Patentveröffentlichungen Nr. 17148/1983 und 17151/1983 offenbaren die Zugabe eines Ethylen/Propylen-Grundkautschuks und eines α-Olefin/Glycidylmethacrylat-copolymers zum gesättigten Polyesterharz, und die japanische Kokai-Patentveröffentlichung Nr. 168750/1985 offenbart die Verwendung von epoxidiertem EPDM.
  • WO-A-86 040 076 offenbart eine Zusammensetzung, die ein gesättigtes Polyester und Pfropf-Copolymer umfaßt, gebildet durch das Copolymerisieren eines ungesättigten Epoxid-Monomers und Methylmethacrylat in der Gegenwart eines Ethylen-α-Olefin- Grundkautschuks.
  • Keine davon können jedoch eine befriedigende Preßharz-Zusammensetzung erzeugen, da ein aus der Zusammensetzung erzeugtes Formteil nur eine leicht verbesserte Kerbschlagzähigkeit, eine geringe Kugelfall-Festigkeit bei einem geschweißten Teil, wo in einer Preßform zwei oder mehr Teile von Harzschmelzen aufeinandertreffen oder sich kreuzen, eine geringe Steifheit, wie die Zugfestigkeit und den Elastizitätsmodul, und ein großes Formenschwindmaß aufweist.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Grund-Preßharz-Zusammensetzung aus gesättigtem Polyester verfügbar zu machen, die die Nachteile der oben beschriebenen herkömmlichen Preßharz-Zusammensetzungen verbessern kann.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Preßharz-Zusainmensetzung verfügbar gemacht, umfassend (A) ein Harz aus gesättigtem Polyester, (B) ein Pfropf-Copolymer und gegebenenfalls (C) ein kautschukverstärktes Harz, wobei das Gewichtsverhältnis des Harzes aus gesättigtem Polyester (A) zum Gesamtgewicht des Pfropf-Copolymers (B) und des kautschukverstärkten Harzes (C) 95 : 5 bis 5 : 95 beträgt, das Gewichtsverhältnis des Pfropf-Copolymers (B) zum kautschukverstärkten Harz (C) 100 : 0 bis 5 : 95 beträgt, wobei das Pfropf-Copolymer (B) eines ist, das durch das Copolymerisieren (a) eines Monomers aus ungesättigtem Epoxid und (b) einer Kombination aus (bl) einem Monomer aus einem aromatischem Vinyl, ausgewählt aus Styrol, α-Methylstyrol, α-Chlorstyrol, p-tert.-Butylstyrol, p-Methylstyrol, o-Chlorstyrol, p-chlorstyrol, 2,5-Dichlorstyrol, 3,4- Dichlorstyrol, p-Bromstyrol, o-Bromstyrol, 2, 5-Dibromstyrol, 3,4-Dibromstyrol, Cyanstyrol, 2-Isopropenylnaphthalin und Mischungen daraus, und (b2) einem Monomer aus cyaniertem Vinyl, ausgewählt aus Acrylnitril, Methacrylnitril, Maleinsäurenitril, Fumarsäurenitril und Mischungen daraus in der Gegenwart (c) eines Ethylen-α-Olefin-Basiskautschuks mit Anteilen von 100 Gewichtsteilen des Ethylen-α-Olefin-Basiskautschuks, (c) 0,1 bis 50 Gewichtsteilen des Monomers aus ungesättigtem Epoxid und (a) 20 bis 1000 Gewichtsteilen der Kombination (b) aus einem Monomer aus aromatischem Vinyl und einem Monomer aus cyaniertem Vinyl ist, und wobei das kautschukverstärkte Harz (C) ein Pfropf-Copolymer ist, das durch Pfropf-Copolymerisation von wenigstens zwei Monomeren (c1), ausgewählt aus der aus Monomeren aromatischer Vinyle, Monomeren cyanierter Vinyle und anderen copolymerisierbaren Vinyl-Monomeren bestehenden Gruppe, an einen Kautschuk (2) oder von einer Mischung solcher Pfropf-Copolymere und einem Copolymer von wenigstens zwei der oben aufgeführten Monomere (c1) hergestellt wird.
  • Beispiele für das gesättigte Polyesterharz (A) sind Polyethylenterephthalat, Polytetramethylenterephthalat, Polybutylenterephthalat, Polyester-Ether-Block-Copolymere, die ein Hartsegment aus Polyester und ein Weichsegment aus Polyether umfassen. Diese können zum Beispiel aus 1,4-Butandiol und Terephthalsäure oder Dimethylterephthalat und Ethylenglycol hergestellt werden.
  • Das Pfropf-Copolymer (B) ist eines, das durch das Copolymerisieren eines ungesättigten Epoxidmonomers (a) und eine Kombination aus einem aromatischen Vinylmonomer (b1) und einem cyanierten Vinylmonomer (b2) in der Gegenwart eines Ethylen-α- Olefin-Grundkautschuks mit spezifischen Anteilen jeder Komponente hergestellt wird.
  • Der Ethylen-α-Olefin-Grundkautschuk (c) umfaßt ein Copolymer aus Ethylen mit Propylen oder Buten (EPR), ein Terpolymer aus Ethylen, Propylen oder Buten und ein nichtkonjugiertes Dien (EPDM) und dergleichen. Diese können unabhängig voneinander oder als eine Mischung verwendet werden. Beispiele für das im Terpolymer (EPDM) enthaltene nichtkonjugierte Dien sind Dicyclopentadien, Ethylidennorbornen, 1,4-Hexadien, 1,4-Cyclobutadien, 1,5-Cyclooctadien und dergleichen.
  • Im Copolymer (EPR) und dem Terpolymer (EPDM) beträgt das Stoffmengen-Verhältnis von Ethylen zu Propylen oder Buten vorzugsweise 5 : 1 bis 1 : 3.
  • Im Terpolymer (EPDM) ist das nichtkonjugierte Dien in einer Menge enthalten, die einer Iodzahl von 2 bis 50 entspricht.
  • Die aromatische Vinylverbindung (b1) wird aus Styrol, α-Methylstyrol, α-Chlorstyrol, p-tert -Butylstyrol, p-Methylstyrol, o-Chlorstyrol, p-Chlorstyrol, 2,5-Dichlorstyrol, 3,4- Dichlorstyrol, p-Bromstyrol, o-Bromstyrol, 2,5-Dibromstyrol, 3,4-Dibromstyrol, Cyanstyrol, 2-Isopropenylnaphthalin und deren Mischungen ausgewählt. Unter diesen sind Styrol und α- Methylstyrol bevorzugt.
  • Die cyanierte Vinylyerbindung (b2) wird aus Acrylnitril, Methacrylnitril, Maleinsäurenitril, Fumarsäurenitril und deren Mischungen ausgewählt. Unter diesen ist Acrylnitril bevorzugt.
  • Das ungesättigte Epoxidmonomer (a) ist ein Monomer mit wenigstens einer ungesättigten Bindung, die zur Polymerisation beitragen kann, und wenigstens einer Epoxygruppe im Molekül. Beispiele für ein solches Epoxidmonomer sind ein ungesättigter Glycidylester der Formel:
  • wobei R eine Kohlenwasserstoff-Gruppe mit einer polymerisierbaren ethylenisch ungesättigten Bindung ist, ein ungesättigter Glycidylether der Formel:
  • wobei R derselbe ist wie in Formel (I) definiert und X eine zweiwertige Gruppe der Formel: -CH&sub2;-O- oder ist, und ein Epoxyalken der Formel:
  • wobei R derselbe ist wie in Formel (I) definiert und R' Wasserstoff oder Methyl ist. Spezielle Beispiele für diese Epoxidmonomere sind Glycidylacrylat, Glycidylmethacrylat, Mono- und Diglycidylester von Itaconsäure, Mono-, Di- und Triglycidylester von Butentricarbonsäure, Mono- und Diglycidylester von Citraconsäure, Mono- und Diglycidylester von Endo-cis-bicyclo[2.2.1]hept-5-en-2,3-dicarbonsäure (Handelsbezeichnung: Nadic acid); Mono- und Diglycidylester von Endocis-bicyclo[2.2.1]hept-5-en-2-methyl-2,3-dicarbonsäure (Handelsbezeichnung: Methylnadic acid); Mono und Diglycidylester von Allylbernsteinsäure, Glycidylester von p-Styrolcarbonsäure, Allylglycidylether, 2-Methylallylglycidylether, Styrol-p- Glycidylether oder p-Glycidylstyrol; 3,4-Epoxy-1-buten, 3,4- Epoxy-3-methyl-1-buten, 3,4-Epoxy-1-penten, 3,4-Epoxy-3- methyl-1-penten, 5,6-Epoxy-1-hexen, Vinylcyclohexenmonoxid und dergleichen.
  • Das Verhältnis vom Ethylen-α-Olefin-Grundkautschuk zu den Monomeren bei der Polymerisation des Pfropf-Copolymers (B) ist kritisch. Mit Hinsicht auf die physikalischen Eigenschaften der erzeugten Harzzusammensetzung werden 20 bis 1000 Gew.- Teile einer Kombination aus aromatischen Vinylmonomeren und cyanierten Vinylmonomeren und 0,1 bis 50 Gew.-Teile des Monomers aus ungesättigtem Epoxid auf 100 Gew.-Teile des Kautschuks verwendet. Wenn der Anteil des Monomers aus ungesättigtem Epoxid weniger als 0,1 Gew.-Teile beträgt, ist die Verbesserung des Schlagzähigkeits-Widerstandes und der Schweißbeständigkeit des Formteils unzureichend. Wenn der Anteil des Monomers aus ungesättigtem Epoxid größer als 50 Gew.-Teile ist, neigt die Verarbeitbarkeit der Preßharz- Zusammensetzung zur Abnahme.
  • Als Propf-Copolymerisations-Verfahren kann ein beliebiges der herkömmlichen Verfahren wie die Emulsions-, Suspensions-, Lösungs-, Emulsions-Suspensions- und die Masse-/Suspensions- Polymerisation verwendet werden.
  • Das kautschukverstärkte Harz (C) ist ein Pfropf-Copolymer, hergestellt durch das Pfropf-Copolymerisieren wenigstens zweier Monomere (C1), ausgewählt aus der aus aromatischen Vinylmonomeren, cyanierten Vinylmonomeren und anderen an den Kautschuk (C2) copolymerisierbaren Vinylmonomeren bestehenden Gruppe, oder eine Mischung eines solchen Pfropf-Copolymers und eines Copolymers aus wenigstens zwei der obigen Monomere (C1).
  • Spezielle Beispiele des Kautschuks (C2), der das Pfropf-Copolymer (C) darstellt, sind die Ethylen-α-Olefin-Grundkautschuke, die in Zusammenhang mit dem Pfropf-Copolymer (B) erklärt werden, Dienkautschuke (z.B. Polybutadien, Styrol- Butadien-Copolymer, Acrylnitril-Butadien-Copolymer etc.), Acrylkautschuke (z.B. Polybutylacrylat, ein Copolymer, das ein C&sub1;-C&sub1;&sub6;-Alkylacrylat, eine andere copolymerisierbare Verbindung wie ein aromatisches Vinylmonomer und ein cyaniertes Vinylmonomer und/oder ein Vernetzungsmittel und dergleichen umfaßt), chloriertes Polyethylen, Ethylen-Vinylacetat-Copolymer und deren Mischungen. Das aromatische Vinylmonomer oder das cyanierte Vinylmonomer, die das kautschukverstärkte Harz darstellen, sind dieselben, wie sie zur Herstellung des Pfropf-Copolymers (B) verwendet werden. Andere copolymerisierbare Verbindungen umfassen das ungesättigte Alkylcarboxylat, wie es in Verbindung mit dem Pfropf-Copolymer (B) erklärt wird, ungesättigte Carbonsäuren (z.B. Acrylsäure, Maleinsäure, Fumarsäure etc.) und ihre Anhydride wie Maleinsäureanhydrid, Maleinsäureimide (z.B. Maleinsäureimid, Methylmaleinsäureimid, N-Phenylmaleinsäureimid etc.) und deren Mischungen. Unter diesen ist (Meth)Acrylat bevorzugt.
  • Der Kautschukgehalt im kautschukverstärkten Harz (C) ist nicht kritisch. Vorzugsweise beträgt er 5 bis 60 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des kautschukverstärkten Harzes. Weiterhin ist das Stoffmengen-Verhältnis der Monomere nicht kritisch. Vorzugsweise weist das Monomer aus aromatischem Vinyl 50 bis 80 Gew.-% und das Monomer aus cyaniertem Vinyl und/oder die andere Vinylverbindung 20 bis 50 Gew.-% auf, bezogen auf das Gesamtgewicht aller Monomere.
  • Als Herstellungsverfahren für das kautschukverstärkte Harz kann ein beliebiges der herkömmlichen Verfahren wie die Emulsions-, Suspensions-, Lösungs-, Emulsions-Suspensions- und die Masse-/Suspensions-Polymerisation verwendet werden.
  • Die Preßharz-Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung umfaßt das oben beschriebene gesättigte Polyesterharz (A), das Pfropf-Copolymer. (B) und gegebenenfalls das kautschukverstärkte Harz (C). Das Gewichtsverhältnis vom gesättigten Polyesterharz (A) zum Gesamtgewicht des Pfropf-Copolymers (B) und des kautschukverstärkten Harzes (C) [A: (B+C)] beträgt 95 : 5 bis 5 : 95, und das Gewichtsverhältnis vom Pfropf-Copolymer zum kautschukverstärkten Harz beträgt 100 : 0 bis 5 : 95.
  • Wenn das gesättigte Polyesterharz (A) in einer Menge verwendet wird, die höher als die obige obere Grenze (95 : 5) ist, weist das Formteil einen unbefriedigenden Schlagzähigkeits-Widerstand auf, und wenn das Harz (A) aus einem gesättigten Polyester in einer Menge verwendet wird, die kleiner als die obige untere Grenze (5 : 95) ist, weist das geformte Harz eine verminderte Lösungsmittel-Beständigkeit auf. Wenn das Pfropf- Copolymer in einer Menge verwendet wird, die kleiner als die obige untere Grenze ist (B : C = 5 : 95), weist das Formteil eine unzureichende Schweißbeständigkeit auf.
  • Mit Hinblick auf die Kompensation der Eigenschaften (Kerbschlagzähigkeit nach Izod, Schweißbeständigkeit, Elastizitätsmodul und Eormschwindmaß) und die Lösungsmittel-Beständigkeit des erzeugten Harzes beträgt das Gewichtsverhältnis vom gesättigten Polyesterharz (A) zum Gesamtgewicht des Pfropf-Copolymers und des kautschukverstärkten Harzes (C) [A:(B+C)] vorzugsweise 90 : 10 bis 20 : 80.
  • Es gibt keine Begrenzung auf ein Verfahren und eine Abfolge des Vermischens dieser Komponenten der Preßharz-Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung. Die Komponenten können durch eine an sich herkömmliche Mischvorrichtung vermischt werden.
  • Die Preßharz-Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann herkömmlich verwendete Zusätze wie einen Farbstoff, ein Pigment, einen Stabilisator, einen Weichmacher, ein Antistatikmittel, ein ultraviolettes Licht absorbierendes Mittel, ein Gleitmittel, einen Füllstoff und dergleichen enthalten.
  • Die vorliegende Erfindung wird durch die folgenden Beispiele erläutert, in denen "Teile" und "%" auf das Gewicht bezogen sind, sofern nichts anderes angegeben ist.
  • Beispiele 1 bis 9 und Vergleichsbeisniele 1 bis 11
  • Ein Harz aus einem gesättigten Polyester, ein Pfropf-Copolymer, ein kautschukverstärktes Harz oder ein bekannter Regler für das Harz aus gesättigtem Polyester wurden durch einen Doppelschnecken-Extruder in einem Verhältnis compoundiert, das in Tabelle 1 oder 2 angegeben ist, wodurch jede Preßharz- Zusammensetzung hergestellt wurde.
  • Dann wurde durch eine Spritzgußmaschine ein Teststück aus der Zusammensetzung formgepreßt.
  • Die verwendeten Komponenten waren wie folgt:
  • Gesättigtes Polyesterharz
  • Polybutylenterephthalat ("Toughpet N-1000")
  • Pfropf-Copolymer (B) (1) B-1
  • Ein Pfropf-Copolymer wurde wie folgt hergestellt:
  • Zu einer Lösung von EPDM, die 50 % Propylen und Ethylidennorbornen als Dienkomponente in einem gemischten Lösungsmittel aus n-Hexan (3000 Teile) und Ethylendichlorid (2000 Teile) enthielt (Iodzahl 15,3, Mooney-Viskosität 67) (240 Teile), wurden Glycidylmethacrylat (2,4 Teile), Acrylnitril (80 Teile), Styrol (240 Teile) und Benzoylperoxid (8 Teile) gegeben und 10 h lang bei 67 ºC in einer Stickstoff-Atmosphäre polymerisiert. Die Polymerflüssigkeit wurde in eine große Überschußmenge an Methanol gegossen, wodurch das Produkt ausfiel, das getrennt und getrocknet wurde, wodurch ein Pfropf-Copolymer erhalten wurde.
  • (2) B-2
  • Auf dieselbe Weise wie bei der Herstellung des Pfropf-Copolymers B-1, aber unter Verwendung von 24 Teilen Glycidylmethacrylat, wurde ein Pfropf-Copolymer hergestellt.
  • (3) B-3
  • Auf dieselbe Weise wie bei der Herstellung des Pfropf-Copolymers B-2, aber unter Verwendung von 70 Teilen EPDM und 3,5 Teilen Glycidylmethacrylat, wurde ein Pfropf-Copolymer hergestellt.
  • Kautschukverstärktes Harz (1) C-1
  • Ein kautschukverstärktes Harz wurde wie folgt hergestellt: Zu einer Mischung aus Polybutadien (Gelgehalt 90 %) (50 Teile, als festes Material) wurden Kahumpersulfat (0,5 Teile), Kaliumoleat (0,5 Teile) und Dodecylmercaptan (0,3 Teile), Styrol (36 Teile) und Acrylnitril (14 Teile) zugegeben und 3 h bei 70 ºC polymerisiert, gefolgt von einem 1- (ein)stündigem Rühren. Das Produkt wurde ausgesalzen, entwässert und getrocknet, wodurch ein kautschukverstärktes Harz mit einer Teilchengröße von 0,3 bis 0,4 um erhalten wurde.
  • (2) C-2
  • Eine Mischung aus dem kautschukverstärkten Harz C-1 und Acrylnitril/Styrol-Copolymer in einem Gewichtsverhältnis von 40 : 60.
  • (3) C-3
  • Zu einer Lösung aus EPDM, die 50 % Propylen und Ethylidennorbornen als Dienkomponente (Iodzahl 15,3, Mooney-Viskosität 67) (240 Teile) in einem gemischten Lösungsmittel aus n-Hexan (3000 Teile) und Ethylendichlorid (2000 Teile) enthielt, wurden Acrylnitril (80 Teile), Styrol (240 Teile) und Benzoylperoxid (8 Teile) zugegeben und 10 h lang bei 67 ºC in einer Stickstoff-Atmosphäre polymerisiert. Die Polymerflüssigkeit wurde in eine große Überschußmenge an Methanol gegossen, wodurch das Produkt ausfiel, das abgetrennt und getrocknet wurde, wodurch ein kautschukverstärktes Harz erhalten wurde.
  • (4) C-4
  • Ein kautschukverstärktes Harz wurde auf dieselbe Weise wie bei der Herstellung des kautschukverstärkten Harzes C-3, aber unter Verwendung von 70 Teilen EPDM, hergestellt.
  • Ethylen-Propylen-Grundkautschuk
  • Espren -505
  • Olefin-Glycidylmethacrylat-Copolymer
  • Copolymer aus 90 Teilen Ethylen und 10 Teilen Glycidylmethacrylat.
  • Epoxidiertes EPDM
  • Peroxysäure und EPDM wurden gemäß U.S.-Patent Nr. 3 155 638 umgesetzt, wodurch epoxidiertes EPDM erhalten wurde.
  • Die Messungen der Schweißfestigkeit wurden wie folgt durchgeführt:
  • Durch das Verwenden einer Preßform mit zwei Anschnitten (jeweils 2,5 mm x 2,0 mm) mit einem Abstand von 100 mm wurde eine Harzschmelze (250 ºC bis 310 ºC) eingespritzt, wodurch ein Teststück formgepreßt wurde (150 mm x 150 mm x 3 mm). Das Teststück wurde auf einem Gerät mit einer Höhe von 80 mm, einem Innendurchmesser von 120 mm und einem Außendurchmesser von 126 mm angeordnet.
  • In einem thermostatisierten, auf 23 ºC gehaltenen Raum wurde eine Stahlkugel von 1 kg auf den Mittelteil (geschweißten Teil) fallen gelassen. Die Ergebnisse sind in Form der maximalen Energie (kg cm) ausgedrückt, bei der das Teststück nicht zerbricht.
  • Die Ergebnisse sind in den Tabellen 1 und 2 angegeben. Tabelle 1 Tabelle 2

Claims (5)

1. Preßharz-Zusammensetzung, umfassend (A) ein Harz aus gesättigtem Polyester, (B) ein Pfropf-Copolymer und gegebenenfalls (C) ein kautschukverstärktes Harz, wobei das Gewichtsverhältnis des Harzes aus gesättigtem Polyester (A) zum Gesamtgewicht des Pfropf-Copolymers (B) und des kautschukverstärkten Harzes (C) 95 : 5 bis 5 : 95 beträgt, das Gewichtsverhältnis des Pfropf-Copolymers (B) zum kautschukverstärkten Harz (C) 100 : 0 bis 5 : 95 beträgt, wobei das Pfropf-Copolymer (B) eines ist, das durch das Copolymerisieren (a) eines Monomers aus ungesättigtem Epoxid und (b) einer Kombination aus (b1) einem Monomer aus einem aromatischem Vinyl, ausgewählt aus Styrol, α-Methylstyrol, α-Chlorstyrol, p-tert.-Butylstyrol, p-Methylstyrol, o-Chlorstyrol, p-Chlorstyrol, 2,5-Dichlorstyrol, 3,4-Dichlorstyrol, p-Bromstyrol, o- Bromstyrol, 2,5-Dibromstyrol, 3,4-Dibromstyrol, Cyanostyrol, 2-Isopropenylnaphthalin und Mischungen daraus, und (b2) einem Monomer aus cyaniertem Vinyl, ausgewählt aus Acrylnitril, Methacrylnitril, Maleinsäuerenitril, Fumarsäurenitril und Mischungen daraus in der Gegenwart (c) eines Ethylen-α-Olefin-Basiskautschuks mit Anteilen von 100 Gewichtsteilen des Ethylen-α-Olefin-Basiskautschuks, (c) 0,1 bis 50 Gewichtsteilen des Monomers aus ungesättigtem Epoxid und (a) 20 bis 1000 Gewichtsteilen der Kombination (b) aus einem Monomer aus aromatischem Vinyl und einem Monomer aus cyaniertem Vinyl ist, und wobei das kautschukverstärkte Harz (C) ein Pfropf-Copolymer ist, das durch Pfropf-Copolymerisation von wenigstens zwei Monomeren (c1), ausgewählt aus der aus Monomeren aromatischer Vinyle, Monomeren cyanierter Vinyle und anderen copolymerisierbaren Vinyl-Monomeren bestehenden Gruppe, an einen Kautschuk (2) oder von einer Mischung solcher Pfropf-Copolymere und einem Copolymer von wenigstens zwei der oben aufgeführten Monomere (c1) hergestellt wird.
2. Preßharz-Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei der Ethylen-α-Olefin-Basiskautschuk (c) aus der aus einem Copolymer von Ethylen mit Propylen oder Buten und einem Terpolymer von Ethylen, Propylen oder Buten und einem nichtkonjugiertem Dien bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
3. Preßharz-Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei das Monomer (bl) aus aromatischem Vinyl, das das Pfropf- Copolymer (B) bildet, Styrol oder α-Methylstyrol ist.
4. Preßharz-Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei die cyanierte Vinylverbindung (b2) Acrylnitril ist.
5. Preßharz-Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei das ungesättigte Monomer (a) aus Epoxid aus der aus einem ungesättigten Glycidylester der Formel:
wobei R eine Kohlenwasserstoff-Gruppe mit einer polymensierbaren ethylenisch ungesättigten Bindung ist, einem ungesättigten Glycidylether der Formel:
wobei R derselbe ist wie in Formel (I) definiert und X eine zweiwertige Gruppe der Formel: -CH&sub2;-O- oder
ist, und einem Epoxyalken der Formel:
wobei R derselbe ist wie in Formel (I) definiert und R' Wasserstoff oder Methyl ist, bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
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