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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung,
die Elektronenemissionselemente aufweist.
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Heißkathodenelektronenemissionselemente sind häufig als
herkömmliche Elektronenemissionsquellen verwendet worden.
Eine Elektrodenemission unter Verwendung von Heißelektroden
ist jedoch durch das Erhitzen mit einem hohen
Energieverlust verbunden, so dass ein Vorerhitzen in unerwünschter
Weise erforderlich ist.
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Um diese Probleme zu lösen, sind diverse
Kaltkathodenelektronenemissionselemente vorgeschlagen worden. Von diesen
Elementen steht ein Feldeffektelektronenemissionselement
zum Emittieren von Elektronen durch elektrische
Feldemission zur Verfügung.
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Ein typisches Beispiel eines
Feldeffektelektronenemissionselementes ist in einer Teilschnittansicht in Fig. 1
dargestellt. Schritte zur Herstellung dieses
Elektronenemissionselementes sind in den Fig. 2A-2D
gezeigt.
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Wie in Fig. 1 gezeigt, ist jede konische Elektrode 19, die
aus Mo (Molybdän) o. ä. hergestellt ist, auf einem Substrat
21, beispielsweise aus Silicium, ausgebildet. Eine
Isolationsschicht 20, beispielsweise eine SiO&sub2; - Schicht, hat eine
Öffnung. Diese Öffnung ist auf der Elektrode 19 zentriert.
Eine Ableitelektrode 18, von der ein Teil in der Nähe des
konischen Abschnittes ausgebildet ist, ist auf der
Isolationsschicht vorgesehen.
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Bei dem Elektronenemissionselement mit der vorstehend
beschriebenen Struktur wird eine Spannung zwischen das
Substrat 21 und die Elektrode 18 gelegt, und Elektronen werden
vom konischen Abschnitt, der eine hohe Feldintensität
besitzt, emittiert.
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Das vorstehend beschriebene Elektronenemissionselement wird
mit den folgenden Schritten hergestellt.
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Wie in Fig. 2A gezeigt, wird die Isolationsschicht 20 als
Oxidfilm (d. h. ein SiO&sub2; - Film) auf dem Substrat 21 aus
beispielsweise Si ausgebildet. Die Mo - Schicht 18 wird
durch Elektronenstrahlepitaxie ausgebildet, und ein
Elektronenstrahlresist, wie PMMA (Polymethylmethacrylat) wird
durch Schleuderbeschichtung auf der Mo - Schicht 18
angeordnet. Der Resistfilm wird mit einem Elektronenstrahl
bestrahlt und gemustert. Der Resist wird mit Isopropylalkohol
o. ä. teilweise entfernt, so dass auf diese Weise die Mo -
Schicht 18 selektiv geätzt und eine erste Öffnung 22
ausgebildet wird. Nachdem der Elektronenstrahlresist vollständig
entfernt worden ist, wird Flußsäure verwendet, um die
Isolationsschicht 22 zu ätzen und auf diese Weise eine zweite
Öffnung 23 auszubilden.
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Wie in Fig. 2B gezeigt, ist das Substrat 21 geringfügig
um einen Winkel θ geneigt, während es um eine Achse X
gedreht wird, und eine Al -Schicht 24 wird auf der Oberseite
der Mo - Schicht 18 ausgebildet. In diesem Fall wird
Aluminium auch auf der Seitenfläche der Mo - Schicht 18
abgeschieden. Durch Steuern der Abscheidungsrate von Aluminium
kann der Durchmesser der ersten Öffnung 22 willkürlich
verringert werden.
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Wie in Fig. 2C gezeigt, wird Mo durch
Elektronenstrahlepitaxie vertikal auf dem Substrat 21 abgeschieden. In
diesem Fall wird Molybdän sowohl auf der Al - Schicht 24 und
dem Substrat 21 als auch auf der Seitenfläche der Al -
Schicht 24 abgeschieden. Der Durchmesser der ersten Öffnung
22 kann graduell reduziert werden, wenn die Abscheidung der
Mo - Schicht fortschreitet. Wenn der Durchmesser der ersten
Öffnung 22 reduziert wird, wird der Abscheidungsbereich des
auf dem Substrat 21 abgeschiedenen Metalls (Mo) verringert.
Daher wird eine im wesentlichen konische Elektrode 19 auf
dem Substrat 21 ausgebildet.
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Schließlich wird, wie in Fig. 2D gezeigt, durch Entfernen
der abgeschiedenen Mo - Schicht 25 und der abgeschiedenen
Al - Schicht 24 ein Elektronenemissionselement, das die im
wesentlichen konische Elektrode 19 aufweist, hergestellt.
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Eine Anzeigevorrichtung, die eine Vielzahl von
Elektronenemissionselementen aufweist, ist aus der EP - A 0 172 089
bekannt. Die Elektronenemissionselemente umfassen
Elektroden, die einen konischen Abschnitt, wie vorstehend
beschrieben, und eine Ableitelektrode aufweisen, die auf
einer Isolationsschicht ausgebildet ist, welche Öffnungen zur
Aufnahme der konischen Abschnitte aufweist. Die von den
konischen
Abschnitten der Emissionselektroden emittierten
Elektronen erregen eine Leuchteinheit, die so ausgebildet
ist, dass sie den Elektroden mit ihren konischen
Abschnitten gegenüberliegt, so dass auf diese Weise Bilder erzeugt
werden.
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Desweiteren betrifft die US - A 3 970 887 eine
Elektronenemissionsvorrichtung, bei der Elektronenemissionselektroden
Verwendung finden, die aus einem Einkristallmaterial
bestehen.
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Es ist ein Ziel der Erfindung, eine verbesserte
Anzeigevorrichtung zu schaffen, deren Elektronenemissionselektroden
eine hohe dielektrische Durchschlagspannung aufweisen.
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Dieses Ziel der Erfindung wird mit einer Anzeigevorrichtung
gemäß Anspruch 1 erreicht.
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Ein wesentliches Merkmal der Anzeigevorrichtung gemäß der
Erfindung besteht darin, dass die
Elektronenemissionelektroden auf einer Abscheidungsfläche eines amorphen
Substrates ausgebildet sind und dass die konischen Abschnitte der
Elektronenemissionselektroden aus einem Einkristall
bestehen.
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Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden
in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen im einzelnen
beschrieben. Hiervon zeigen:
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Fig. 1 eine schematische Teilschnittansicht
eines Teiles eines herkömmlichen
Feldeffektelektronenemissionselementes;
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die Fig.
2A bis 2D schematische Teilschnittansichten zur
Darstellung der Schritte zur Herstellung
des in Fig. 1 gezeigten Elementes;
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die Fig.
4A bis 4D schematische Teilschnittansichten zur
Darstellung der Schritte zur Herstellung
eines Mehrfach -
Elektronenemissionselementes, das für eine Anzeigevorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung geeignet
ist;
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die Fig.
5A bis 5C perspektivische Teilansichten der Fig.
4A, 4C, 4D;
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die Fig.
6A bis 6E schematische Teilschnittansichten zur
Darstellung der Schritte zur Herstellung
eines anderen Mehrfach -
Elektronenemissionselementes;
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Fig. 7 eine schematische perspektivische Ansicht
eines
Mehrfachelektronenemissionselementes vom Matrixtyp;
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die Fig.
8A und 8B Ansichten zur Darstellung einer selektiven
Abscheidung;
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Fig. 9 eine Darstellung, die Änderungen der
Keimbildungsdichten der
Abscheidungsflächen von SiO&sub2; und Siliciumnitrid in
Abhängikeit von der Zeit zeigt;
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die Fig.
10A bis 10C Ansichten zur Darstellung eines
Verfahrens zur Ausbildung eines Einkristalls;
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die Fig.
11A und 11B perspektivische Ansichten des
Substrates in den Fig. 10A und 10C;
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die Fig.
12A bis 12C Ansichten zur Darstellung eines weiteren
Verfahrens zur Herstellung eines
Einkristalls;
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Fig. 13 eine Darstellung der Beziehung zwischen
dem Durchsatzverhältnis von NH&sub3; zu SiH&sub4;
und dem Zusammensetzungsverhältnis von Si
zu N im ausgebildeten Siliciumnitridfilm;
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Fig. 14 eine Darstellung des Si/N -
Zusammensetzungsverhältnisses und der
Keimbildungsdichte;
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Fig. 15 eine Darstellung der Beziehung zwischen
der Si-Ionendotierungsmenge und der
Keimbildungsdichte;
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die Fig.
16A-16D schematische Teilschnittansichten zur
Darstellung der Schritte zur Herstellung
eines anderen
Elektronenemissionselementes, das für eine Anzeigevorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung geeignet
ist;
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Fig. 17 eine schematische Teilschnittansicht zur
Darstellung des Schrittes zur Herstellung
eines Emissionselementes gemäß den
Fig. 16A-16D;
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Fig. 18 eine schematische perspektivische Ansicht
zur Darstellung der Leitungsführung des
vorstehend beschriebenen
Elektronenemissionselementes;
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die Fig.
19A-19F schematische Teilschnittansichten zur
Darstellung der Schritte zur Herstellung
eines anderen
Elektronenemissionselementes;
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Fig. 25 eine schematische Ansicht einer ersten
Elektronenemissionsvorrichtung;
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Fig. 26 einen äquivalenten Schaltplan der ersten
Elektronenemissionsvorrichtung;
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Fig. 27 eine schematische Ansicht einer zweiten
Elektronenemissionsvorrichtung;
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Fig. 28 ein Zeitdiagramm zur Darstellung der
zweiten Elektronenemissionsvorrichtung;
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Fig. 29 eine schematische Ansicht einer dritten
Elektronenemissionsvorrichtung;
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Fig. 30 einen äquivalenten Schaltplan der dritten
Elektronenemissionsvorrichtung im
Elektronenemissionsbetrieb;
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Fig. 31 ein Zeitdiagramm zur Darstellung der
Funktionsweise der dritten
Elektronenemissionsvorrichtung;
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die Fig.
32A-32F schematische Teilschnittansichten zur
Darstellung der Schritte zur Herstellung
eines anderen
Elektronenemissionselementes, das für eine Anzeigevorrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung geeignet
ist;
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Fig. 33 eine schematische Teilschnittansicht zur
Darstellung des Schrittes zur Herstellung
eines Elektronenemissionselementes gemäß
den Fig. 32A-32F;
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Fig. 34 eine schematische Teilschnittansicht zur
Darstellung eines anderen
Elektronenemissionselementes;
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Fig. 35 eine schematische perspektivische Ansicht
zur Darstellung der Leitungsführung des
vorstehend genannten
Elektronenemissionselementes;
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Fig. 36A eine schematische Ansicht eines anderen
Elektronenemissionselementes;
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Fig. 36B eine vergrößerte Teilansicht des a -
Abschnittes in Fig. 36 A;
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Fig. 37 ein Zeitdiagramm zur Darstellung der
Funktionsweise dieses
Elektronenemissionselementes;
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Fig. 38 einen äquivalenten Schaltplan des Emissionsabschnittes
eines Elementes bei einem
Mehrfach - Elektronenemissionselement,
das für eine Anzeigevorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung geeignet ist;
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die Fig.
39A + 39B Zeitdiagramme, die an in Matrixform
angeordnete Elektroden gelegte Spannungen
zeigen;
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Fig. 40 eine schematische Schnittansicht einer
Anzeigevorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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Fig. 41A eine vergrößerte Teilansicht eines
Elektronenemissionsabschnittes in Fig. 40 A;
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Fig. 41B eine Draufsicht des
Elektronenemissionsabschnittes der Fig. 40A;
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Fig. 42 eine Ansicht, die den Zusammenbau des
Elektronenemissionsabschnittes zeigt;
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Fig. 43 eine schematische Ansicht zur Darstellung
des Elektronenemissionssteuerbetriebes
durch eine Matrix von Verdrahtungsleitungen
und Ableitelektroden;
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Fig. 44 eine Ansicht zur Darstellung der
Funktionsweise der in Fig. 40 gezeigten
Anzeigevorrichtung;
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Fig. 45 eine schematische Teilschnittansicht
einer anderen Anzeigevorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung;
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Fig. 46 ein Energiebanddiagramm einer Metall -
Halbleiter - Übergangszone;
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Fig. 47 ein Energiebanddiagramm auf der
Halbleiteroberfläche;
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Fig. 48 eine schematische Teilschnittansicht zur
Darstellung eines anderen
Elektronenemissionselementes, das für eine
Anzeigevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
geeignet ist;
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Fig. 49 eine Ansicht zur Darstellung der
Funktionsweise des in Fig. 48 gezeigten
Elementes;
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Fig. 50A ein Energiebanddiagramm in einem
Gleichgewichtszustand
des Elementes der Fig.
48; und
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Fig. 50B ein Energiebanddiagramm, wenn das Element
in Fig. 48 in Funktion ist.
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Es werden nunmehr bevorzugte Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung in Verbindung mit den beigefügten
Zeichungen beschrieben.
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Die Fig. 4A-4D sind schematische
Teilschnittansichten zur Darstellung der Schritte zur Herstellung eines
Mehrfach - Elektronenemissionselementes, das für eine
Anzeigevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung geeignet
ist. Die Fig. 5A-5C sind perspektivische
Teilansichten der Fig. 4A, 4C, 4D.
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Wie in Figur A gezeigt, wird ein Oxidsubstrat 201 aus einem
Isolationsmaterial, wie SiO&sub2;, durch Fotoätzen o. ä.
gemustert, um eine Vielzahl von zylindrischen Ausnehmungen 202
auszubilden, die jeweils einen Durchmesser von etwa 0,5 bis
100 um besitzen. Wie in Fig. 4A gezeigt, werden zwischen
den Ausnehmungen 202 der entsprechenden Reihen Rillen
ausgebildet.
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Wie in Fig. 4B gezeigt, werden auf den Bodenflächen
(Abscheidungsflächen) der Ausnehmungen 202 Keimbildungsbasen
203, wie aus Si oder Si&sub3;N&sub4;, ausgebildet.
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Wie in Fig. 4C gezeigt, finden in den Keimbildungsbasen
203 ausgebildete Einzelkeime als Wachstumszentren für ein
Einkristall, wie aus Mo, W oder Si, Verwendung, um auf
diese Weise konische Elektroden 204 auszubilden, die jeweils
eine gewünschte Größe und einen konischen Abschnitt besitzen.
Wie in Fig. 5B gezeigt, werden die in jeder Reihe
ausgerichteten Elektroden 204 gemeinsam über eine
Verdrahtungsschicht 206 miteinander verbunden, die durch die
entsprechende, im Oxidsubstrat 201 ausgebildete Rille
vorgesehen wird. Ein Verfahren zur Ausbildung des Einkristalls
wird später im einzelnen beschrieben. Bei dieser
Ausführungsform dienen die Bodenflächen der Ausnehmungen 202 des
Oxidsubstrates 201 als Abscheidungsflächen, und die
Seitenwandabschnitte der Ausnehmungen 202 bestehen aus einem
Isolationselement. Das Isolationselement kann auf der
Abscheidungsfläche in einem anderen Prozeß unter Verwendung des
gleichen Materials wie dem der Abscheidungsfläche oder
eines hiervon verschiedenen Materials ausgebildet werden.
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Wie in den Fig. 4D und 5C gezeigt, wird schließlich
eine Metallplatte 205, die als Ableitelektrode dient und
eine Vielzahl von Öffnungen aufweist, die durch Ätzen
ausgebildet sind, so mit dem Oxidsubstrat 201 verklebt, dass
die Mittelpunkte der Öffnungen jeweils zu den Mittelpunkten
der Ausnehmungen 202 ausgerichtet sind. Auf diese Weise
wird ein Mehrfach - Elektronenemissionselement hergestellt.
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Bei dem vorstehend beschriebenen und in Fig. 5C gezeigten
Mehrfach - Elektronenemissionselement wird eine Spannung
zwischen die Metallplatte 205 und die gewünschte
Verdrahtungsschicht 206 gelegt, so dass das Potential der
Metallplatte 205 höher ist als das der gewünschten
Verdrahtungsschicht 206. Durch die konischen Abschnitte der
entsprechenden Elektroden 204 wird hierdurch ein starkes
elektrisches Feld erzeugt, wobei Elektronen von den konischen
Abschnitten emittiert werden.
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Wenn in dem vorstehend beschriebenen Mehrfach -
Elektronenemissionselement die Metallplatte 205 in Streifen
aufgeteilt wird, um eine Matrix mit den Elektrodenverdrahtungsschichten
206 zu bilden, kann ein Mehrfach -
Elektronenemissionselement vom Matrixtyp hergestellt werden.
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Fig. 7 ist eine schematische perspektivische Ansicht eines
Mehrfach - Elektronenemissionselementes vom Matrixtyp.
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Wie man Fig. 7 entnehmen kann, sind Metallplatten 205&sub1; bis
205&sub4; und Elektrodenverdrahtungsschichten 206&sub1; bis 206&sub4; in
einer Matrixform angeordnet. Wenn eine Spannung zwischen
gewünschte Metallplatten der Metallplatten 2051 bis 205&sub4; und
gewünschte Elektrodenverdrahtungsschichten der
Elektrodenverdrahtungsschichten 206&sub1; bis 206&sub4; gelegt wird, kann eine
punktförmige, linienförmige oder flächenförmige
Elektronenemissionsquelle erhalten werden.
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Bei dem Verfahren zur Herstellung des obigen Elementes wird
die Elektrode 204 mit einem konischen Abschnitt auf dem
Oxidsubstrat 201 ausgebildet. Es kann jedoch auch ein
Oxidfilm 201a auf einem darunterliegenden Substrat ausgebildet
werden, um das gleiche Elektronenemissionselement, wie
vorstehend beschrieben, herzustellen. Bei der obigen
Ausführungsform wird die Metallplatte 205 als Ableitelektrode mit
dem Substrat verklebt. Die Ableitelektrode kann jedoch auch
durch Abscheiden einer Metallschicht, wie einer Mo -
Schicht, ausgebildet werden.
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Die Fig. 6A bis 6E sind schematische
Teilschnittansichten zur Darstellung der Schritte zur Herstellung eines
anderen Mehrfach - Elektronenemissionselementes.
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Wie in Fig. 6A gezeigt, wird ein Oxidfilm 201a,
beispielsweise ein SiO&sub2;- Film, auf einem darunterliegenden
Substrat 207, beispielsweise einem Si - Substrat, ausgebildet,
und Ausnehmungen 202 werden in der gleichen Weise wie
in Fig. 4A im Oxidfilm 201a vorgesehen.
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Wie in den Fig. 6B und 6C gezeigt, werden
Keimbildungsbasen 203 und Elektroden 204 mit konischen Abschnitten
und einer gewünschten Größe in der gleichen Weise wie in
den Fig. 4A und 4B ausgebildet.
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Wie in Fig. 6D gezeigt, wird ein Resist in die
Ausnehmungen 202 gefüllt, und eine Metallschicht 208, wie eine Mo -
Schicht, wird auf dem Resist und dem Oxidsubstrat 201
ausgebildet. Ein Fotoresist 209 wird auf die Metallschicht 208
aufgebracht, belichtet und geätzt, um Öffnungen 210
auszubilden.
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Schließlich wird, wie in Fig. 6E gezeigt, die
Metallschicht 208 geätzt, um Öffnungen auszubilden, und das
Resistmuster wird entfernt, um ein Mehrfach -
Elektronenemissionselement herzustellen.
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Wenn die Metallschicht 208 in Streifen unterteilt wird, um
eine Matrixelektrodenstruktur in der gleichen Weise wie bei
den in Fig. 7 gezeigten Metallplatten 205&sub1; bis 205&sub4;
auszubilden, kann ein Mehrfach - Elektronenemissionselement vom
Matrixtyp hergestellt werden.
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Bei der obigen Ausführungsform wird die Elektrode 204 mit
dem konischen Abschnitt von Bedingungen festgelegt, die
durch das Oxidsubstrat 201 (Oxidfilm 201a), das die
Abscheidungsfläche bildet, die Keimbildungsbasen 203, das
Material des Abscheidungsmaterials und die
Abscheidungsbedingungen bestimmt werden. Die Größe des konischen Abschnittes
kann unabhängig von den Größen der Ausnehmungen 202 und der
Öffnungen 210 festgelegt werden, um auf diese Weise
Dimensionsveränderungen zu verhindern, die durch Änderungen der
Größen der Ausnehmungen 202 und der Öffnungen 210
verursacht werden. Die Position der Elektrode 204 mit dem
konischen Abschnitt kann durch die Position der entsprechenden
Keimbildungsbasis 203 bestimmt werden. Somit kann die
Elektrode 204 mit einer hohen Genauigkeit an einer gewünschten
Position ausgebildet werden. Folglich kann eine Vielzahl
von Elektronenemissionspunkten des Mehrfach -
Elektronenemissionselementes in feinen Abständen gleichmäßig
ausgebildet werden.
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Da das Einkristall unter Verwendung der Keimbildungsbasis
als ein Zentrum (später beschrieben) in einfacher Weise
ausgebildet werden kann, ist eine breite Materialauswahl
zulässig, ohne dass die Kristallinität o. ä. zwischen dem
Abscheidungsmaterial und der Abscheidungsfläche beachtet
werden muss. Beispielsweise kann im Gegensatz zu dem
herkömmlichen Fall, bei dem es schwierig ist, ein Einkristall
auf einem Isolationssubstrat, wie einem amorphen Substrat,
wachsen zu lassen, ein Einkristall auf dem
Isolationssubstrat ausgebildet werden, so dass ein großer
Elementenbereich sichergestellt werden kann. Daher ist das Verfahren
der vorliegenden Erfindung sehr effektiv, um Mehrfach -
Elektronenemissionselemente herzustellen. Ferner können die
Formen der konischen Abschnitte als
Elektronenemissionsabschnitte in einheitlicher und scharfer Weise ausgebildet
werden, so dass eine hohe Feldintensität erreicht wird.
Daher können Schwankungen der anfänglichen Betriebsspannungen
verhindert werden, und die Elektronenemissionseffizienz
kann weiter verbessert werden.
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Wie in Fig. 6 gezeigt, kann die Abscheidungsfläche auf
einem darunterliegenden Substrat aus einem gewünschten
Material ausgebildet werden. Beispielsweise wird eine
Abscheidungsfläche auf einem Substrat mit einer hohen Wärmevernichtungseffizienz
ausgebildet, so dass die Zuverlässigkeit
der Schaltung stark verbessert werden kann.
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Mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren ist es einfach,
eine Elektrode mit einem konischen Abschnitt unter
Verwendung eines Einkristalles herzustellen. Die Leitfähigkeit
der Elektrode mit dem konischen Abschnitt kann verbessert
werden. Der Elektronenemissionsabschnitt als konischer
Abschnitt kann an die Kristalloberfläche einer vorgegebenen
Struktur angepaßt werden, um den Schottky - Effekt und die
Elektronenemissionseffizienz zu verbessern. Gleichzeitig
kann eine Vielzahl von Elektroden, die jeweils mit einem
konischen Abschnitt versehen sind, auf der
Abscheidungsfläche des Isolationsmateriales ausgebildet werden, wodurch
die elektrische Isolation verbessert wird. Daher können
gegenseitige Beeinflussungen von benachbarten Elektroden
vermieden werden.
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Es wird nunmehr ein Verfahren zum Wachsenlassen des
Einkristalls auf einer Abscheidungsfläche beschrieben.
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Hiernach wird ein Verfahren zum selektiven Abscheiden eines
Filmes auf der Abscheidungsfläche erläutert. Bei dem
Verfahren zur selektiven Abscheidung handelt es sich um ein
Verfahren zum selektiven Ausbilden eines Dünnfilmes auf
einem Substrat unter Ausnutzung von Differenzen von Faktoren
zwischen den Materialien, die die Keimbildung bestimmen.
Diese Faktoren sind die Oberflächenenergie,
Abscheidungskoeffizienten, Eliminationskoeffizienten,
Oberflächendiffusionsraten u. ä., die alle zum Dünnfilmherstellungsverfahren
gehören.
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Die Fig. 8A und 8B sind Ansichten zur Darstellung der
selektiven Abscheidung.
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Wie in Fig. 8A gezeigt, wird ein Dünnfilm 212, der andere
Faktoren als ein Substrat 211 besitzt, auf dem Substrat auf
einem gewünschten Abschnitt desselben ausgebildet. Wenn die
Abscheidung eines Dünnfilmes aus einem geeigneten Material
unter geeigneten Abscheidungsbedingungen durchgeführt wird,
wird ein Dünnfilm 213 nur auf dem Dünnfilm 212 ausgebildet,
wie in Fig. 8B gezeigt, jedoch nicht auf anderen
Bereichen des Substrates 212. Unter Ausnutzung dieses Phänomens
kann der Dünnfilm 213 in selbstausrichtender Weise wachsen.
Im Gegensatz zu dem herkömmlichen Prozeß kann auf
Fotolithografietechniken unter Verwendung eines Resistes
verzichtet werden.
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Die Materialien, die einer selektiven Abscheidung
unterzogen werden, sind SiO&sub2; zur Ausbildung des Substrates 211,
Si, GaAs oder Siliciumnitrid zur Ausbildung des Dünnfilmes
212 und Si, W, GaAs oder InP zur Ausbildung des Dünnfilmes
213.
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Fig. 9 ist eine Darstellung, die Änderungen in den
Keimbildungsdichten und den Abscheidungsbereichen von SiO&sub2; und
Siliciumnitrid in Abhängigkeit von der Zeit zeigt.
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Wie aus der obigen Darstellung deutlich wird, ist die
Keimbildungsdichte auf SiO&sub2; unmittelbar nach der Abscheidung
unter 10³ cm² gesättigt und wird nach zwanzig Minuten im
wesentlichen unverändert gehalten.
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Die Keimbildungsdichte auf Silciumnitrid (Si&sub3;N&sub4;) ist jedoch
zeitweise bei 4 · 10&sup5; cm&supmin;² gesättigt und verändert sich
innerhalb von zehn Minuten nicht. Danach steigt jedoch die
Keimbildungsdichte schnell an. Bei dieser Messung wurden
die Filme durch CVD bei einem Druck von 175
Torr(23275 Pa)und einer
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Temperatur von 1000ºC in einer Atmosphäre abgeschieden, die
mit H&sub2;- Gas verdünntes SiCl&sub4;- Gas enthielt. Ferner können
SiH&sub4;, SiH&sub2;Cl&sub2;, SiHCl&sub3; oder SiF&sub4; - Gas als Reaktionsgas
verwendet werden, und der Druck, die Temperatur u. ä. können
so gesteuert werden, dass die gleichen Effekte wie
vorstehend beschrieben erhalten werden. Die obige Abscheidung
kann auch durch Vakuumabscheidung realisiert werden.
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In diesem Fall wird ein Keim auf SiO&sub2; ohne Probleme
ausgebildet. Durch Zusetzen von HCl - Gas zum Reaktionsgas wird
die Keimbildung auf SiO&sub2; weiter unterdrückt, um eine
Ausbildung von SiO&sub2; aus Si zu verhindern.
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Das obige Phänomen hängt von Unterschieden zwischen den
Absorptionskoeffizienten, den Eliminationskoeffizienten und
den Oberflächendiffusionskoeffizienten von Si und denen von
SiO&sub2; und Siliciumnitrid ab. Si - Atome reagieren mit SiO&sub2;,
so dass Siliciummonoxid (SiO) erzeugt wird, das einen hohen
Dampfdruck besitzt. SiO&sub2; selbst wird durch Siliciummonoxid
weggeätzt. Ein solches Ätzphänomen tritt nicht auf
Siliciumnitrid auf (T. Yonehara, S. Yoshioka und S. Miyazawa,
Journal of Applied Physics 53, 6839, 1982).
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Wenn als Materialien für die Abscheidungsfläche SiO&sub2; und
Siliciumnitrid und als Abscheidungsmaterial Silicium
ausgwählt werden, kann eine ausreichend hohe
Keimbildungsdichtedifferenz erhalten werden, wie in der Darstellung der
Fig. 9 gezeigt. SiO&sub2; wird als Material für die
Abscheidungsfläche bevorzugt. Selbst wenn jedoch SiOx verwendet
wird, kann eine zufriedenstellende
Keimbildungsdichtedifferenz erhalten werden.
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Die Materialien sind nicht auf die vorstehend beschriebenen
Materialien beschränkt. Die ausreichende
Keimbildungsdichtedifferenz ist 102 mal oder mehr so groß wie die
Keimbildungsdichte, wie aus Fig. 9 hervorgeht. Materialien, die
später im einzelnen beschrieben werden, können verwendet
werden, um in zufriedenstellender Weise Abscheidungsfilme
herzustellen.
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Ein anderes Verfahren zum Erhalten der obigen
Keimbildungsdichtedifferenz besteht darin, einen Bereich auszubilden,
der eine überschüssige Menge an Si und N enthält, indem
eine örtliche Ionenimplantation von Si und N auf SiO&sub2;
durchgeführt wird.
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Bei Durchführung des obigen selektiven
Abscheidungsverfahrens und bei Herstellung eines ausreichend feinen
heterogenen Materialmusters mit einer ausreichend hohen
Keimbildungsdichte, die höher ist als die des Materials der
Abscheidungsfläche, um nur das Wachstum des einzelnen Keimes
zu ermöglichen, kann man ein Einkristall an einer Stelle
wachsen lassen, an der das feine heterogene Materialmuster
vorhanden ist.
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Da das selektive Wachstum des Einkristalls durch den
Elektronenzustand auf der Abscheidungsfläche bestimmt wird,
insbesondere durch den Zustand der freien Bindungen, muss
ein Material mit einer niedrigen Keimbildungsdichte (d. h.
SiO&sub2;) kein voluminöses Material sein, sondern kann auf
jedem beliebigen Material oder Substrat ausgebildet werden
und auf diese Weise nur die Abscheidungsfläche bilden.
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Die Fig. 10A-10C sind Ansichten, die ein Verfahren
zur Ausbildung eines Einkristalls zeigen, während die
Fig. 11A und 11B perspektivische Ansichten des Substrates
der Fig. 10A und 10B sind.
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Wie in den Fig. 10A und 11A gezeigt, wird ein Dünnfilm
215 mit einer niedrigen Keimbildungsdichte, so dass er eine
selektive Abscheidung ermöglicht, auf einem Substrat 214
ausgebildet, und ein heterogenes Material mit einer hohen
Keimbildungsdichte wird auf dem Dünnfilm 215 ausgebildet.
Diese Filme werden durch Fotolithografie gemustert, um ein
Muster 216 aus dem heterogenen Material zu erhalten. Die
Größe und die Kristallstruktur des Substrates 214 können
willkürlich festgelegt werden. Es kann auch ein Substrat
mit aktiven Elementen Verwendung finden. Das Muster 216 aus
dem heterogenen Material umfaßt einen denaturierten
Bereich, der einen Überschuß an Si und N enthält und durch
Ionenimplantation von Si und N in den Dünnfilm 215 erhalten
worden ist.
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Ein einziger Keim eines Dünnfilmmaterials wird gemäß den
geeigneten Abscheidungsbedingungen nur im Muster 216 aus
dem heterogenen Material ausgebildet. Dieses Muster 216 aus
dem heterogenen Material muß ein ausreichendes Mikromuster
sein, um das Wachstum von nur einem einzigen Keim zu
ermöglichen. Die Größe des Musters 216 aus dem heterogenen
Material ist geringer als einige um, je nach den Arten der
Materialien. Der Keim hält die Einkristallstruktur aufrecht
und ist als Einkristallinsel 217 gewachsen. Um die Insel
217 zu erhalten, müssen die Bedingungen zur Vermeidung
einer Keimbildung auf dem Dünnfilm 215 festgelegt sein.
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Die Einkristallinsel 217 wächst weiter mit dem Muster 216
aus dem heterogenen Material als ihrem Zentrum, während die
Einkristallstruktur aufrechterhalten wird. Wie in Fig. 11C
gezeigt, wird ein Einkristallkonus 217a erhalten.
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Da der Dünnfilm 215 als Material der Abscheidungsfläche auf
dem Substrat 214 ausgebildet wird, kann das Substrat 214
als Trägertarget aus irgendeinem Material gebildet werden.
Selbst wenn das Substrat 214 aktive Elemente u. ä. aufweist,
kann darauf ein Einkristall in einfacher Weise ausgebildet
werden.
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Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird das
Material für die Abscheidungsfläche als Dünnfilm 215
ausgebildet. Es kann jedoch auch ein Substrat aus einem Material
mit einer niedrigen Keimbildungsdichte, das eine selektive
Abscheidung ermöglicht, ohne Modifikation verwendet werden,
und es kann ein Einkristall in der vorstehend beschriebenen
Weise ausgebildet werden.
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Die Fig. 12A-12C sind Ansichten zur Darstellung eines
weiteren Verfahrens zur Ausbildung eines Einkristalls.
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Wie in den Fig. 12A-12C gezeigt, wird ein heterogenes
Material 216 aus einem Substrat 215 eines Materiales mit
einer ausreichend niedrigen Keimbildungsdichte, das eine
selektive Abscheidung ermöglicht, mikrogemustert. Ein
Einkristall kann in der gleichen Weise wie in Fig. 9
ausgebildet werden.
(Beispiel)
-
Es wird nunmehr ein praktisches Verfahren zur Ausbildung
eines Einkristalls beschrieben.
-
SiO&sub2; wird als Abscheidungsflächenmaterial für einen
Dünnfilm 215 verwendet. In diesem Fall kann ein Quarzsubstrat
verwendet werden. Alternativ dazu kann ein SiO&sub2; - Film auf
einem Substrat aus einem Metall, einem Halbleiter, einem
magnetischen Material, einem piezoelektrischen Material
oder einem Isolationsmaterial durch Sputtern, CVD oder
Vakuumabscheidung ausgebildet werden. SiO&sub2; wird als
Abscheidungsflächenmaterial bevorzugt. Es kann jedoch auch SiOx
verwendet werden, wobei x variabel ist.
-
Eine Siliciumnitridschicht (Si&sub3;N&sub4; - Schicht) oder eine
polykristalline Siliciumschicht als heterogenes Material wird
durch Niedrigdruck - Epitaxie auf der SiO&sub2; - Schicht 215
abgeschieden. Die Siliciumnitridschicht oder die
polykristalline Siliciumschicht wird mit einer herkömmlichen
Fotolithografietechnik oder einer Fotolithografietechnik unter
Verwendung von Röntgenstrahlen, einem Elektronenstrahl oder
einem Ionenstrahl gemustert, um auf diese Weise ein
Mikromuster 216 aus einem heterogenen Material zu erhalten,
das eine Größe von einigen um oder weniger und vorzugsweise
von etwa 1 um oder weniger besitzt.
-
Danach wird durch Verwendung eines Gasgemisches aus HCl, H&sub2;
und SiH&sub2;Cl&sub2;, SiCl&sub4;, SiHCl&sub3;, SiF&sub4; oder SiH&sub4; Si selektiv auf
dem Substrat 214 wachsen gelassen. In diesem Fall beträgt
diese Substrattemperatur 700º - 1100ºC, während der Druck
etwa 100 Torr (13.300 Pa) beträgt.
-
Innerhalb einer Zeitdauer zwischen zehn Minuten und zwanzig
Minuten ist das Einkristall Si 217 gewachsen, wobei als
dessen Zentrum das Mikromuster 216 aus dem heterogenen
Material, nämlich Silciumnitrid oder polykristallines
Silicium, verwendet wurde. Durch Einstellen von optimalen
Wachstumsbedingungen wird die Größe des Si 217 von der Größe des
heterogenen Materials bis auf einige 10 um des Einkristalls
217a erhöht.
(Zusammensetzung von Siliciumnitrid)
-
Um eine ausreichend hohe Keimbildungsdichtedifferenz
zwischen dem Material der Abscheidungsfläche und dem
heterogenen Material zu erhalten, wie vorstehend beschrieben, ist
das Material nicht auf Si&sub3;N&sub4; beschränkt. Vielmehr kann die
Zusammensetzung von Siliciumnitrid auch verändert werden.
-
Im Plasma - CVD, bei dem SiH&sub4; - Gas und NH&sub3; - Gase in einem
HF - Plasma zersetzt werden, um einen Siliciumnitridfilm
bei niedriger Temperatur zu erhalten, wird das
Durchsatzverhältnis zwischen dem NH&sub3; - Gas und dem SiH&sub4; - Gas
verändert, um das Zusammensetzungsverhältnis von Si und N im
Siliciumnitridfilm, der abgeschieden werden soll, stark zu
verändern.
-
Fig. 13 zeigt die Beziehung zwischen dem Si/N -
Zusammensetzungsverhältnis und dem NH&sub3;/SiH&sub4; - Durchsatzverhältnis.
-
Die Abscheidungsbedingungen für die Darstellung der Fig.
13 waren wie folgt: Die HF - Leistung betrug 175 W, die
Substrattemperatur betrug 380ºC, und der SiH&sub4; - Gas -
Durchsatz wurde auf 300 cm³/ min fixiert, während der NH&sub3; -
Gas - Durchsatz verändert wurde. Als das NH&sub3;/SiH&sub4; -
Gasdurchsatzverhältnis auf 4-10 verändert wurde, veränderte
sich die Si/N Zusammensetzung im Siliciumnitridfilm auf 1,1
- 0,58 gemäß Auger -Elektrospektroskopie.
-
Die Zusammensetzung des Siliciumnitridfilmes, der unter den
Bedingungen ausgebildet wurde, dass die SiH&sub2;Cl&sub2; - und NH&sub3; -
Gase bei einem niedrigen Druck von 0,3 Torr (39,9 Pa)bei
einer Temperatur von etwa 800ºC eingesetzt wurden,
entsprach der von Si&sub3;N&sub4; (S1/N = 0,75) als stöchiometrisches
Verhältnis.
-
Ein durch Erhitzen von Si in Ammoniak oder N&sub2; bei einer
Temperatur von etwa 1.200ºC hergestellter
Siliciumnitridfilm (thermische Nitrifikation) besitzt eine
Zusammensetzung, die dem stöchiometrischen Verhältnis entspricht, da
die Filmausbildung in einem thermischen
Gleichgewichtszustand durchgeführt wird.
-
Wenn der Si - Keim durch Verwendung von Siliciumnitrid als
Abscheidungsflächenmaterial mit einer höheren
Keimbildungsdichte als der von Si wachsen gelassen wird, tritt eine
Keimbildungsdichtedifferenz infolge des
Zusammensetzungsverhältnisses auf.
-
Fig. 14 zeigt die Beziehung zwischen dem Si/N -
Zusammensetzungsverhältnis und der Keimbildungsdichte. Wie aus dieser
Darstellung deutlich wird, wird die auf dem
Siliciumnitridfilm gewachsene Si - Keimbildungsdichte stark
verändert, wenn die Zusammensetzung des Siliciumnitridfilmes
verändert wird. In diesem Fall sind die
Keimbildungsbedingungen so, dass der Druck des SiCl&sub4; - Gases auf 175 Torr
(23275 Pa)reduziert und SiCl&sub4; bei 1.000ºC mit H&sub2; zur
Reaktion gebracht wurde, um auf diese Weise Si zu erzeugen.
-
Das Phänomen, gemäß dem die Keimbildungsdichte durch die
Siliciumnitridzusammensetzung verändert wird, beeinflußt
stark die Mustergröße des Siliciumnitrides als Muster aus
dem heterogenen Material, das ausreichend fein ausgebildet
wird, um das Wachstum des einzelnen Keimes zu ermöglichen.
Somit kann kein einzelner Keim ausgebildet werden, wenn
nicht Siliciumnitrid mit einer Zusammensetzung für eine
hohe Keimbildungsdichte fein gemustert wird.
-
Die Keimbildungsdichte und die optimale Siliciummustergröße
zur Selektion des einzigen Keimes müssen selektiert werden.
Bei Abscheidungsbedingungen zum Erhalt einer
Keimbildungsdichte von beispielsweise 10&sup5; cm&supmin;² wird die Selektion eines
einzigen Keimes durch eine Silciumnitridgröße von 4 um oder
weniger ermöglicht.
(Ausbildung des heterogenen Materials durch
Ionenimplantation)
-
Um eine große Keimbildungsdifferenz für Si zu erhalten,
können N-, P-, B-, F-, Ar-, He-, C-, As-, Ga- und Ge- Ionen
o. ä. örtlich auf der Oberfläche der Schichten aus SiO&sub2; als
Abscheidungsflächenmaterial mit einer niedrigen Keimbildungsdichte
implantiert werden, um einen denaturierten
Bereich auf der SiO&sub2; - Abscheidungsfläche auszubilden. Dieser
denaturierte Bereich kann als Abscheidungsflächenmaterial
mit einer hohen Keimbildungsdichte dienen.
-
Beispielsweise wird ein Resist auf der Oberfläche der SiO&sub2;
- Schicht ausgebildet und mit einem gewünschten
Maskenmuster belichtet, entwickelt und gelöst, um die Oberfläche
der SiO&sub2; - Schicht teilweise freizulegen.
-
Danach wird SiF&sub4; - Gas als Quellengas verwendet, und Si -
Ionen werden in SiO&sub2; mit einer Dosis von 1 · 10¹&sup6; - 1 · 10¹&sup8; cm&supmin;²
sowie einer Beschleunigungsspannung von 10keV implantiert.
Der Projektionsbereich beträgt 114 Å (1,14 · 10&supmin;&sup8; m). Die
Konzentration von Si erreicht 10²² cm³ auf der Oberfläche
der SiO&sub2; - Schicht. Der mit Ionen dotierte Bereich ist
amorph.
-
Um einen denaturierten Bereich auszubilden, können Ionen
unter Verwendung eines Resistes als Maske implantiert
werden. Unter Verwendung der mit einem fokussierten
Ionenstrahl arbeitenden Technik kann ein fokussierter
Si-Ionenstrahl auf die Oberfläche der SiO&sub2; - Schicht treffen,
ohne dass eine Resist - Maske verwendet wird.
-
Nach Beendigung der Ionenimplantation wird das Resistmuster
entfernt, um einen denaturierten Bereich zu bilden, der
eine überschüssige Menge an Si auf der SiO&sub2; - Fläche enthält.
Man läßt dann Si epitaxial auf der SiO&sub2; -
Abscheidungsfläche mit dem denaturierten Bereich wachsen.
-
Fig. 15 zeigt die Injektionsmenge der Si-Ionen und die
Keimbildungsdichte.
-
Wie man Fig. 15 entnehmen kann, steigt die
Keimbildungsdichte an, wenn die Injektionsmenge von Si&spplus; entsprechend
ansteigt.
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Durch Ausbildung des ausreichend feinen denaturierten
Bereiches kann der denaturierte Bereich als heterogenes
Material dienen, um das Wachstum eines einzelnen Keimes zu
ermöglichen. Folglich kann man ein Einkristall wachsen
lassen, wie vorstehend beschrieben.
-
Die Ausbildung des ausreichend feinen denaturierten
Bereiches, d. h. die Ausbildung des Mikromusters, kann mit einem
Resistmuster oder einem fokussierten Ionenstrahlpunkt
erreicht werden.
(Si - Abscheidungsverfahren ausschließlich CVD)
-
Zusätzlich zum CVD zur Ausbildung eines Einkristalls unter
Ausnutzung der Si - Keimbildung kann auch ein anderes
Verfahren Verwendung finden, bei dem Si durch eine
Elektronenkanone im Vakuum (< 10&supmin;&sup6; Torr) (1,33 · 10&supmin;&sup4; Pa) verdampft und
auf einem erhitzten Substrat abgeschieden wird. Speziell
bei der MBE (Molekularstrahlepitaxie)zur Abscheidung von Si
in einem hohen Vakuum (< 10&supmin;&sup9; Torr) (1,33 · 10&supmin;&sup7; Pa) läßt man
den Si - Ionenstrahl mit SiO&sub2; bei einer Substrattemperatur
von 900ºC reagieren, und es bildet sich kein Si - Keim auf
SiO&sub2; aus (T. Yonehara, S. Yoshiok und S. Miyazawa, Journal of
Applied Physics, 53, 10, 5.6839, 1983)
Einzelne Si - Keime wurden perfekt und selektiv in
Siliciumnitridmikromustern ausgebildet, die auf SiO&sub2; verstreut
waren, indem das obige Phänomen ausgenutzt wurde. Dabei
wuchs ein Einkristall aus Si. In diesem Fall waren die
Abscheidungsbedingungen wie folgt: Der Unterdruck betrug 10&supmin;&sup8;
Torr (1,33 · 10&supmin;&sup6; Pa) oder weniger, die Si - Strahlintensität
betrug 9,7 · 10¹&sup4; Atome/cm²·sec, und die
Substrattemperatur betrug 900ºC-1000ºC.
-
In diesem Fall wird ein Reaktionsprodukt, wie SiO mit einem
sehr hohen Dampfdruck, durch die Reaktion SiO&sub2; + Si → 2SiO↑
erhalten. SiO&sub2; selbst wird durch Si durch diese Verdampfung
ausgeätzt.
-
Auf Siliciumnitrid tritt jedoch kein Ätzphänomen auf, und
es können die Keimbildung und die Abscheidung vonstatten
gehen.
-
Zusätzlich zu Siliciumnitrid als
Abscheidungsflächenmaterial mit einer hohen Keimbildungsdichte können Tantaloxid
(Ta&sub2;O&sub5;), Siliciumnitrid - Oxid (S1ON) o. ä. engesetzt
werden, um den gleichen Effekt wie vorstehend beschrieben zu
erhalten. Diese Materialien können fein ausgebildet werden
und als heterogenes Material dienen, so dass ein
Einkristall unter Verwendung des heterogenes Materials als dessen
Zentrum wachsen gelassen werden kann.
(Wachstum des Wolfram - Einkristalls)
-
Wolfram wird anstelle von Si verwendet.
-
Eine Wolfram - Keimbildung tritt nicht auf SiO&sub2; auf.
Wolfram kann jedoch als polykristalliner Film auf Si, WSi&sub2;,
PtSi, Al o. ä. abgeschieden werden. Gemäß dem Verfahren zur
Ausbildung eines Einkristalls nach der vorliegenden
Erfindung kann man das Einkristall in einfacher Weise wachsen
lassen.
-
Genauer gesagt, Si, WSi&sub2;, PtSi oder Al werden auf Glas,
Quarz oder einem thermischen Oxidfilm, der SiO&sub2; als
Hauptbestandteil enthält, im Vakuum abgeschieden und durch
Fotolithografie gemustert, um ein Mikromuster mit einer Größe
von einigen um oder weniger zu erhalten.
-
Danach wird die entstandene Struktur in einen Reaktionsofen
eingebracht, der auf 250º-500ºC erhitzt ist. Ein
Gasgemisch aus WF&sub6; und H&sub2; wird im Ofen unter einem Druck von
etwa 0,1-10 Torr (13,3-1.330 Pa) zugeführt. In diesem
Fall betragen der Durchsatz von WF&sub6; 75 cm³/min und der
Durchsatz von H&sub2; 10 cm³/min.
-
Wolfram wird nach der Reaktionsformel WF&sub6; + 3H&sub2; → W + 6HF
hergestellt. In diesem Fall reagiert Wolfram kaum mit SiO&sub2;, und
es entstehen dazwischen keine starken Bindungen. Daher
tritt keine Keimbildung und somit auch keine
Filmabscheidung auf.
-
Ein Wolframkeim wird auf Si, WSi&sub2; PtSi oder Al ausgebildet.
In diesem Fall werden nur einzelne Wolframkeime
ausgebildet. Ein solcher Keim wächst kontinuierlich auf SiO&sub2; in
lateraler Richtung zu einem Einkristallbereich, da Wolfram
keinem Keimwachstum unterzogen wird und nicht als
Mehrfachkristall wachsen kann.
-
Kombinationen der Abscheidungsflächenmaterialien,
heterogenen Materialien und Abscheidungsmaterialien sind nicht auf
die der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt. Es kann jede beliebige Kombination Anwendung
finden, wenn eine ausreichend hohe Keimbildungsdichtedifferenz
erhalten werden kann. Ein Einkristall kann in dem Fall
ausgebildet werden, wenn eine Halbleiterverbindung, wie GaAs
oder InP, einer selektiven Abscheidung gemäß der
vorliegenden Erfindung unterzogen wird.
-
Bei dem Mehrfach - Elektronenemissionselement gemäß der
vorstehend im einzelnen beschriebenen Ausführungsform wird
die Vielzahl der Elektroden, die jeweils einen auf der
Abscheidungsfläche ausgebildeteten konischen Abschnitt
besitzen, aus einem Einkristall hergestellt. Somit kann die
Leitfähigkeit der Elektroden mit dem konischen Abschnitt
verbessert werden. Der Elektronenemissionsabschnitt als
konischer Abschnitt wird an die Kristalloberfläche mit einer
vorgegebenen Struktur angepaßt, wodurch der Schottky -
Effekt und die Elektronenemissionseffizienz verbessert werden
können. Ferner wird die Vielzahl der Elektroden, die
jeweils einen konischen Abschnitt aufweisen, auf der
Abscheidungsfläche ausgebildet, die aus einem Isolationsmaterial
besteht, so dass die elektrische Isolation verbessert und
eine gegenseitige Beeinflussung zwischen benachbarten
Elektroden verhindert werden kann.
-
Gemäß dem Verfahren zur Herstellung des vorstehend
beschriebenen Mehrfach - Elektronenemissionselementes kann
das Einkristall auf einem Material abgeschieden werden, das
in herkömmlicher Weise infolge von Kristallinität o. ä. das
Wachstum eines Einkristalls nicht ermöglicht. Somit kann
der Auswahlbereich der Einkristallmaterialien stark
erweitert werden, und es kann eine große Fläche eines
Einkristalls erhalten werden. Desweiteren können die Formen der
Elektronenemissionsabschnitte gleichmäßig und scharf
ausgebildet sein, um eine höhere Feldintensität zu erhalten.
Schwankungen der anfänglichen Betriebsspannung können
verhindert werden, und die Elektronenemissionseffizienz kann
weiter verbessert werden.
-
Desweiteren kann die Position der Elektrode mit dem
konischen Abschnitt durch die Position des feinen Musters aus
dem heterogenen Material festgelegt und willkürlich
bestimmt werden. Ferner können die Formen der Vielzahl der
Elektroden, die jeweils mit dem konischen Abschnitt
versehen sind, durch solche Bedingungen, wie die zum Aufbau
verwendeten Materialien und die Abscheidungsbedingungen,
festgelegt werden. Die Größe der Elektrode mit dem konischen
Abschnitt kann einfach gesteuert werden, und die
Dimensionsschwankungen können minimiert werden. Folglich kann die
Vielzahl der Elektronenemissionspunkte der Mehrfach -
Elektronenemissionselemente einheitlich mit gleichen Abständen
ausgebildet werden.
-
Gemäß dem vorstehend beschriebenen Verfahren kann die
Abscheidungsfläche auf einem darunterliegenden Substrat aus
einem gewünschten Material hergestellt werden, so dass auf
diese Weise die Zuverlässigkeit des Elementes verbessert
wird.
-
Die Fig. 16A-16D sind schematische
Teilschnittansichten zur Darstellung der Schritte zur Herstellung eines
anderen Elektronenemissionselementes, das für eine
Anzeigevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung geeignet ist.
-
Wie in Fig. 16A gezeigt, wird ein Oxidsubstrat 301 aus
SiO&sub2; als amorphes Isolationsmaterial fotogeätzt, um eine
Ausnehmung 302 auszubilden.
-
Wie in Fig. 16B gezeigt, ist ein Einkristall aus Mo, W,
Si o. ä. mit einem einzigen Keim als seinem Zentrum in einer
Keimbildungsbasis 303 aus Si, Si&sub3;N&sub4; o. ä. auf der
Bodenfläche (d. h. einer Abscheidungsfläche) der Ausnehmung 302
gewachsen. Eine Elektrode 4 mit einem konischen Abschnitt mit
einer gewünschten Form wird ausgebildet. Ein Verfahren zur
Ausbildung des Einkristalls wird später beschrieben. Bei
dieser Ausführungsform dient die Bodenfläche der Ausnehmung
302 des Oxidsubstrates 301 als Abscheidungsfläche, während
die Seitenwandfläche der Ausnehmung 302 als
Isolationselement dient. Das Isolationselement kann auf der
Abscheidungsfläche in einem separaten Prozess unter Verwendung des
gleichen Materials wie bei der Abscheidungsfläche oder
eines hiervon verschiedenen Materials ausgebildet werden.
-
Wie in Fig. 16C gezeigt, wird ein Resist in die
Ausnehmung 302 gefüllt, und eine Metallschicht 305, wie eine Mo -
Schicht, wird auf dem Resist und dem Oxidsubstrat 1
ausgebildet. Desweiteren wird ein Fotoresist 306 auf die Metallschicht
305 aufgebracht, mit Licht belichtet und in diesem
Fotoätzprozess geätzt, um auf diese Weise eine Öffnung 307
auszubilden.
-
Schließlich wird, wie in Fig. 16D gezeigt, durch Ätzen
eine Öffnung in der Metallschicht 305 ausgebildet, und es
wird eine Metallschicht 305, die als Ableitelektrode dient,
hergestellt. Das Resistmuster wird entfernt, so dass auf
diese Weise ein Elektronenemissionselement hergestellt
wird.
-
Bei dem obigen Verfahren wird die Elektrode mit dem
konischen Abschnitt auf dem Oxidsubstrat 301 ausgebildet. Es
kann jedoch auch ein Oxidfilm 301a auf einem
darunterliegenden Substrat ausgebildet werden, um ein
Elektronenemissionselement in der gleichen Weise wie vorstehend
beschrieben herzustellen.
-
Fig. 17 ist eine schematische Teilschnittansicht eines
Elektronenemissionselemenstes gemäß den Fig. 16A-16
D.
-
Wie in Fig. 17 gezeigt, wird ein Oxidfilm 301a auf einem
darunter befindlichen Substrat 308 aus Si ausgebildet, und
eine Ausnehmung 302 wird im Oxidfilm 301a hergestellt, um
auf diese Weise das Elektronenemissionselement auf dem
darunterliegenden Si - Substrat vorzusehen. Die nachfolgenden
Schritte sind die gleichen wie bei den Fig. 16B-16D,
wobei auf eine Beschreibung hiervon verzichtet wird.
-
Fig. 18 ist eine schematische perspektivische Ansicht zur
Darstellung eines Leitungsmusters des in den Fig. 16A-
17 gezeigten Elektronenemissionselementes.
-
Wie in Fig. 18 gezeigt, wird in den gemäß den Fig. 16A
-17 hergestellten Elektronenemissionselementen eine
Anschlußklemme so ausgebildet, dass eine Elektrode 304 mit
einem konischen Abschnitt auf der Bodenfläche der
Ausnehmung 302, eine Rille im Oxidsubstrat 301 oder einem
Oxidfilm 301a und eine Leitungsschicht 309 in der Rille
ausgebildet werden. Die Anschlußklemme wird an die Elektrode 304
mit dem konischen Abschnitt angeschlossen. Von einer
Stromquelle 310 wird eine Spannung an den Übergangsbereich
zwischen der Leitungsschicht 309 und der Metallschicht 305
gelegt, um eine Elektronenemission zu bewirken. Bei der
vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird die
Metallschicht, wie eine Mo - Schicht, als Ableitelektrode während
des Prozesses ausgebildet. Es kann jedoch auch eine
Metallplatte mit einer Öffnung mit dem Oxidsubstrat 301 oder dem
Oxidfilm 301a nach Ausbildung der Rille verklebt werden.
-
Bei dem in den Fig. 16A-17 beschriebenen Verfahren
wird die Elektrode 304 mit dem konischen Abschnitt durch
solche Bedingungen festgelegt, wie das Oxidsubstrat 301
(Oxidfilm 301a), das die Abscheidungsfläche bildet, die
Keimbildungsbasis 303, das Material der Abscheidung und die
Abscheidungsbedingungen. Die Elektrode mit dem konischen
Abschnitt kann unabhängig von den Größen der Ausnehmung 302
und der Öffnung 307 ausgebildet werden. Daher können
Schwankungen in der Elektrodengröße verhindert werden. Die
Position der Elektrode 304 mit dem konischen Abschnitt wird
durch die Position der Keimbildungsbasis 303 festgelegt.
Daher kann die Elektrode 304 mit dem konischen Abschnitt an
einer gewünschten Stelle ausgebildet werden.
-
Da das Einkristall mit der Keimbildungsbasis 303 als seinem
Zentrum ausgebildet werden kann (Einzelheiten werden später
beschrieben), ist eine große Materialauswahl möglich, ohne
die Kristallinität o. ä. zwischen dem Abscheidungsmaterial
und der Abscheidungsfläche berücksichtigen zu müssen.
Beispielsweise kann im Gegensatz zum herkömmlichen Fall ein
Einkristall auf einem amorphen Substrat ausgebildet werden,
und es ist eine perfekte elektrische Isolation möglich.
Eine große Fläche eines Einkristalls wird sichergestellt.
Desweiteren können die Formen der
Elektronenemissionsabschnitte als konische Abschnitte gleichmäßig und scharf
gemacht werden, um eine höhere Feldintensität zu erhalten.
Schwankungen der anfänglichen Betriebsspannung können
verhindert werden, und die Elektronenemissionseffizienz kann
weiter verbessert werden.
-
Wie in Fig. 17 gezeigt, kann die Abscheidungsfläche auf
einem darunterliegenden Substrat eines gewünschten
Materials ausgebildet werden. Beispielsweise wird die
Abscheidungsfläche auf einem Substrat ausgebildet, das eine hohe
Wärmevernichtungseffizienz besitzt, so dass auf diese Weise
die Zuverlässigkeit des Elementes verbessert werden kann.
-
Gemäß dem obige Verfahren kann die Elektrode mit dem
konischen Abschnitt einfach hergestellt werden, und die
Leitfähigkeit der Elektrode mit dem konischen Abschnitt kann
verbessert werden. Der Elektronenemissionsabschnitt als konischer
Abschnitt kann an die Kristallfläche, die eine
vorgegebene Struktur besitzt, angepaßt werden. Der Schottky -
Effekt und die Elektronenemissionseffizienz können
verbessert werden.
-
Ein Verfahren zum Wachsenlassen eines Einkristalls auf
einer Abscheidungsfläche wird nachfolgend beschrieben.
-
Es wird die selektive Abscheidung zum selektiven Abscheiden
eines Filmes auf der Abscheidungsfläche erläutert. Die
selektive Abscheidung ist ein Verfahren zum selektiven
Ausbilden eines Dünnfilmes auf einem Substrat unter Ausnutzung
der Unterschiede der Faktoren der Materialien. Diese
Faktoren umfassen die Oberflächenenergie, die
Abscheidungskoeffizienten, die Eliminationskoeffizienten, die
Oberflächendiffusionsraten und legen die Ausbildung des Keimes
während des Dünnfilmausbildungsprozesses fest.
-
Wie vorstehend beschrieben, kann gemäß dem obige
Elektronenemissionselement die Elektrode mit dem konischen
Abschnitt, die auf der Abscheidungsoberfläche ausgebildet
ist, aus einem Einkristall bestehen. Die Leitfähigkeit der
Elektrode mit dem konischen Abschnitt kann verbessert
werden. Ferner kann der Elektronenemissionsabschnitt als
konischer Abschnitt an die Kristalloberfläche mit einer
vorgegebenen Struktur angepaßt werden, so dass auf diese Weise
der Schottky - Effekt und die Elektronenemissionseffizienz
verbessert werden können.
-
Gemäß dem Verfahren zur Herstellung des obigen
Elektronenemissionselemtes kann im Gegensatz zum herkömmlichen Fall
ein Einkristall auf einem Substrat ausgebildet werden, das
infolge der Kristallinität o. ä. die Ausbildung des
Einkristalls nicht ermöglicht. Somit kann der Auswahlbereich für
das Einkristallmaterial erweitert werden. Durch geeignetes
Auswählen des Materials des Substrates kann das Einkristall
auf perfekte Weise gegenüber dem Substrat elektrisch
isoliert werden. Hierdurch kann eine große Fläche des
Einkristalls sichergestellt werden. Die Formen der
Elektronenemissionsabschnitte können gleichmäßig und scharf gemacht
werden, um eine höhere Feldintensität zu erreichen. Auf
diese Weise können Schwankungen in der anfänglichen
Betriebsspannung unterdrückt werden, und die
Elektronenemissionseffizienz kann weiter verbessert werden.
-
Da die Position der Elektrode mit dem konischen Abschnitt
durch die Position des feinen Musters aus dem heterogenen
Material festgelegt werden kann, kann die Elektrode mit dem
konischen Abschnitt präzise an einer gewünschten Stelle
ausgebildet werden. Die Form der Elektrode mit dem
konischen Abschnitt kann durch Bedingungen festgelegt werden,
wie die verwendeten Targetmaterialien und die
Abscheidungsbedingungen. Die Größe der Elektrode kann in einfacher
Weise gesteuert werden. Veränderungen in der Größe der
Elektrode können verhindert werden. Folglich kann die Vielzahl
der Elektronenemissionspunkte des Mehrfach -
Elektronenemissionselementes gleichmäßig mit feinen Abständen
ausgebildet werden.
-
Bei dem obigen Verfahren kann die Abscheidungsfläche auf
einem darunterliegenden Substrat aus einem gewünschten
Material ausgebildet werden. Beispielsweise wird die Abscheidungsfläche
auf einem Substrat mit einer hohen
Wärmevernichtungseffizienzs ausgebildet, so dass die
Zuverlässigkeit des Elementes verbessert werden kann.
-
Die Fig. 19A-19F sind schematische
Teilschnittansichten zur Darstellung der Schritte zur Herstellung eines
anderen Elektronenemissionselementes.
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Wie in Fig. 19A gezeigt, wird eine Isolationsschicht 402,
die aus einem Isolationsmaterial, wie SiO&sub2;, besteht, auf
einem Substrat 401 ausgebildet, das aus einem leitenden
Material (einschließlich eines Halbleiters), wie Si, besteht.
-
Wie in Fig. 19B gezeigt, wird eine Ausnehmung 403 durch
Fotoätzen in der Isolationsschicht 402 ausgebildet.
-
Wie in Fig. 19C gezeigt, wird eine Öffnung 404 in der
Bodenfläche der Ausnehmung 403 in der Isolationsschicht 402
ausgebildet.
-
Wie in Fig. 19D gezeigt, wird eine Keimbildungsbasis 405
als heterogenes Material, wie Si oder Si&sub3;N&sub4;, auf der
Bodenfläche der Ausnehmung 403 mikrogemustert.
-
Wie in Fig. 19E gezeigt, wird ein Einkristall 406,
beispielsweise ein Mo -, W - oder Si - Einkristall, mit einem
einzigen Keim als seinem Zentrum in der Keimbildungsbasis
405 ausgebildet. Ein Verfahren zur Ausbildung dieses
Einkristalls wird später beschrieben. Wenn das Einkristall 406
gewachsen ist, ist gleichzeitig ein Einkristall 407 auf dem
freiliegenden Abschnitt des leitenden Materials der Öffnung
404 gewachsen.
-
Wie Fig. 19F gezeigt, läßt man das Einkristall 406
wachsen und schließt dieses an das Einkristall 407 an, um auf
diese Weise eine Elektrode 408 mit einem konischen
Abschnitt 408 auszubilden.
-
Die Abscheidungskoeffizienten der Einkristallatome des
Materials des Einkristalls 406, das Material der
Keimbildungsbasis 405, das leitende Material des Substrates 401
und das Material der Isolationsschicht 402 werden mit K, L,
M und N bezeichnet. Damit muß die nachfolgende Bedingung
erfüllt werden:
-
K > L > M > N.
-
Wenn das leitende Material des Substrates 1 ein Material
ist, das die Bedingung L > M erfüllt, wächst das
Einkristall 406 mit der Keimbildungsbasis 405 und dann das
Einkristall 407 aus der Öffnung 407. Das Einkristall 406 kann
mit einer konischen Form wachsen, die für das Einkristall
einzigartig ist. Nachdem das Einkristall 406 mit dem
Einkristall 407 verbunden ist, wächst das Kristall 406
kontinuierlich weiter, wobei die Form des konischen Abschnittes
beibehalten wird.
-
Wenn jedoch die Bedingung K > M > L > N erfüllt ist und das
leitende Material des Substrates 401 ein Material ist, das
die Bedingung L < M erfüllt, wächst zuerst das Einkristall
in der Öffnung 404. Daher ist es schwierig, das Einkristall
406 mit einem konischen Abschnitt auszubilden, während es
auf dem einzigen Keim, der in der Keimbildungsbasis 405
ausgebildet ist, zentriert ist. In diesem Fall muß das
Wachstum des Einkristalls 407 unterdrückt werden.
Beispielsweise muß die Öffnung 404 ein Loch mit einem sehr
kleinen Durchmesser sein, und die Dicke der
Isolationsschicht muß erhöht werden, um auf diese Weise die Zahl der
Einkristallatome, die die Oberfläche des freiliegenden
leitenden Materials erreichen, zu reduzieren. Alternativ dazu
muß die Öffnung 404 mit einem Resist aufgefüllt werden, bis
das Einkristall 406 eine vorgegebene Größe erreicht. Danach
wächst das Einkristall 407.
-
Schließlich wird eine Elektrodenschicht, wie eine Mo -
Schicht, auf der Isolationsschicht 402 ausgebildet und
durch Fotolithografie gemustert, um eine Öffnung 410 über
dem konischen Abschnitt der Elektrode 408 auszubilden, und
es wird eine Elektrodenschicht 409, die als Ableitelektrode
dient, hergestellt, um auf diese Weise ein
Elektronenemissionselement fertigzustellen.
-
Das auf der Oberfläche des leitenden Materials ausgebildete
Kristall wurde als Einkristall beschrieben. Bei dieser
Ausführungsform kann jedoch auch ein Polykristall Verwendung
finden.
-
Bei dem nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren
hergestellten Elektronenemissionselement wird die Elektrode mit
dem konischen Abschnitt an die Oberfläche des leitenden
Materials durch die in der Isolationsschicht ausgebildete
Öffnung angeschlossen. Daher kann die Verdrahtungsdichte
und somit die Packungsdichte des Elementes erhöht werden,
und es kann die Zuverlässigkeit des Elementes verbessert
werden.
-
Gemäß der vorstehend beschriebenen Ausführungsform dieses
Verfahrens wird die Elektrode mit dem konischen Abschnitt
in der folgenden Weise an die Oberfläche des leitenden
Materials angeschlossen. Das Kristall wird auf der
freiliegenden Oberfläche des leitenden Materials in der in der
Isolationsschicht ausgebildeten Öffnung abgeschieden. Die
Elektrode mit dem konischen Abschnitt des auf dem einzigen
Keim, der im feinen Muster des heterogenen Materials
ausgebildet ist, zentrierten gewachsenen Kristalls wird an die
Oberfläche des leitenden Materials angeschlossen. In diesem
Fall kann ein zusätzlicher Verbindungsprozess entfallen,
und die einfache elektrische Verbindung kann erleichtert
werden.
-
Das ausreichend feine Muster aus dem heterogenen Material,
das eine ausreichend höhere Keimbildungsdichte besitzt als
das Material der Isolationsschicht und nur das Wachstum des
einzigen Keimes ermöglicht, wird auf der Isolationsschicht
ausgebildet. Das Einkristall läßt man in auf dem einzigen
Keim, der im Muster aus dem heterogenen Material gewachsen
ist, zentrierter Weise wachsen. Gemäß diesem Verfahren wird
die Elektrode 408 mit dem konischen Abschnitt durch
Bedingungen festgelegt, wie die die Abscheidungsfläche bildende
Isolationsschicht 402, die Keimbildungsbasis 405, das
Material der Abscheidung und die Abscheidungsbedingungen. Die
Elektrode 408 kann unabhängig von den Größen der Ausnehmung
403 und der Öffnung 410 der Elektrodenschicht 409
ausgebildet werden. Auf diese Weise können Schwankungen in den Größen
der Elektroden 408 unterdrückt werden. Die Position der
Elektrode 408 mit dem konischen Abschnitt kann durch die
Position der Keimbildungsbasis 405 festgelegt werden, so
dass auf diese Weise die Position der Elektrode 408
willkürlich mit hoher Genauigkeit festgelegt werden kann.
Folglich kann die Vielzahl der Elektronenemissionspunkte des
Mehrfach - Elektronenemissionselementes gleichmäßig mit
feinen Abständen festgelegt werden.
-
Die Formen der Elektronenemissionsabschnitte als konische
Abschnitte können gleichmäßig und scharf gemacht werden, um
eine hohe Feldintensität zu erreichen. Schwankungen in der
anfänglichen Betriebsspannung können unterdrückt werden,
und die Elektronenemissionseffizienz kann weiter verbessert
werden.
-
Im Gegensatz zum herkömmlichen Fall kann das Einkristall
auf einer Isolationsschicht abgeschieden werden, die in
herkömmlicher Weise infolge von Kristallinität o. ä. keine
Ausbildung eines Einkristalls hierauf ermöglicht. Die
elektrische Isolation kann stark verbessert werden, und es kann
eine große Fläche des Einkristalls sichergestellt werden.
Die Leitfähigkeit der Elektrode mit dem konischen Abschnitt
kann verbessert werden, und der
Elektronenemissionsabschnitt als konischer Abschnitt kann an die
Kristalloberfläche mit einer vorgegebenen Struktur angepaßt werden, so
dass auf diese Weise der Schottky - Effekt und die
Elektronenemissionseffizienz verbessert werden können.
-
Ein Verfahren zur Ausbildung des obigen Einkristalls auf
der Isolationsschicht wird nachfolgend beschrieben.
-
Es wird die selektive Abscheidung zum selektiven Ausbilden
eines Filmes auf einer Abscheidungsfläche erläutert. Bei
der selektiven Abscheidung handelt es sich um ein Verfahren
zum selektiven Ausbilden eines Dünnfilmes auf einem
Substrat unter Ausnutzung von Differenzen der Faktoren der
Materialien. Diese Faktoren sind die Oberflächenenergie, die
Abscheidungskoeffizienten, die Eliminationskoeffizienten
und die Oberflächendiffusionsraten und bestimmen die
Keimbildung während der Dünnfilmerzeugung.
-
Bei dem vorstehend beschriebenen Elektronenemissionselement
wird die Elektrode mit dem konischen Abschnitt mit der
Oberfläche des leitenden Materials durch die in der
Isolationsschicht ausgebildete Öffnung verbunden. Die Elektrode
mit dem konischen Abschnitt kann gegenüber dem Substrat
elektrisch isoliert werden, so dass die Verdrahtungsdichte
und die Zuverlässigkeit des Anschlusses verbessert werden
können.
-
Bei dem vorstehend beschriebenen Verfahren zur Herstellung
des Elektronenemissionselementes kann die Elektrode mit dem
konischen Einkristallabschnitt auf die folgende Weise mit
der Oberfläche des leitenden Materials verbunden werden.
Das Einkristall wird auf der freiliegenden Oberfläche des
leitenden Materials in der in der Isolationsschicht
ausgebildeten Öffnung abgeschieden und in der mit dem im feinen
Muster aus dem heterogenen Material ausgebildeten einzigen
Keim zentrierter Weise wachsen gelassen. Daher kann die
elektrische Verbindung zwischen der Elektrode mit dem konischen
Abschnitt und der Oberfläche des leitenden Materials
über ein einfaches Verfahren hergestellt werden.
-
Fig. 25 ist eine schematische Ansicht einer ersten
Elektronenemissionsvorrichtung, die bei einer
Anzeigevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung Verwendung finden
kann.
-
Wie in Fig. 25 gezeigt, wird eine Keimbildungsbasis 603
aus Si oder Si&sub3;N&sub4; auf einer Abscheidungsfläche eines
Oxidsubstrates 602, das aus einem amorphen Material, wie SiO&sub2;,
besteht, ausgebildet. Ein Einkristall aus Mo, W, Si o. ä.
wird in auf einem einzigen Keim, der in der
Keimbildungsbasis 603 ausgebildet ist, zentrierter Weise wachsen
gelassen, um auf diese Weise eine Elektronenemissionselektrode
604 mit einer gewünschten Größe und einem konischen
Abschnitt auszubilden. Allgemein gesagt, ist es schwierig,
ein Einkristall auf einem Isolationsmaterial auszubilden.
Eine derartige Ausbildung kann jedoch über ein später
beschriebenes Verfahren erreicht werden.
-
Eine Spannungsanlegeelektrode 601 wird auf der unteren
Fläche des auf einem Isolationsmaterial bestehenden
Oxidsubstrates 602 ausgebildet. Die Spannungsanlegeelektrode 601
liegt einer Elektronenemissionselektrode 604 gegenüber.
Eine Ableitelektrode 607, die die Feldintensität am konischen
Abschnitt erhöht und als Ladungszufuhreinrichtung dient,
wird über der Elektronenemissionselektrode 604 ausgebildet.
Die Ableitelektrode 607 wird so ausgebildet, dass eine
Isolationsschicht mit einer Öffnung, die dem
Elektronenemissionsbereich der Elektronenemissionselektrode 604 entspricht,
auf dem Oxidsubstrat 602 ausgebildet wird, und eine
Metallplatte mit einer entsprechenden Öffnung wird auf der
Isolationsschicht vorgesehen.
-
Ein mit Elektronen, die von der Emissionselektrode
emittiert werden, zu bestrahlendes Target 605 wird über der
Ableitelektrode 607 angeordnet. Eine Stromquelle 505 wird
zwischen das Target 605 und die Spannungsanlegeelektrode
601 so geschaltet, dass das Potential des Target 605 höher
ist als das der Elektrode 601. Der EIN / AUS - Betrieb der
Stromquelle 606 wird von einer Schalteinrichtung 611
gesteuert.
-
Stromquellen 608 und 609 werden zwischen die
Ableitelektrode 607 und die Spannungsanlegeelektrode 601 parallel
zueinander geschaltet. Die Stromquelle 608 wird so betrieben,
dass das Potential der Ableitelektrode 607 höher ist als
das der Spannungsanlegeelektrode 601. Die Stromquelle 609
wird so betrieben, dass das Potential der
Spannungsanlegeelektrode 601 höher ist als das der Ableitelektrode 607.
Die Stromquellen 608 und 609 werden über eine
Schalteinrichtung 610 geschaltet.
-
Es wird nunmehr die Funktionsweise der die vorstehend
beschriebene Konstruktion aufweisenden
Elektronenemissionsvorrichtung beschrieben.
-
Die Stromquelle 606 wird von der Schalteinrichtung 611
betätigt, so dass sie eine Spannung zwischen das Target 605
und die Spannungsanlegeelektrode 601 legt. Die Stromquelle
608 wird von der Schalteinrichtung 610 so betätigt, dass
sie eine Spannung zwischen die Ableitelektrode 607 und die
Spannungsanlegeelektrode 601 legt. Zwischen der
Elektronenemissionselektrode 604, dem Target 605 und der
Ableitelektrode 607 werden Potentialdifferenzen erzeugt.
Elektronen werden von der Elektronenemissionselektrode 604
emittiert (Elektronenemissionsbetrieb). In diesem Fall ist der
Elektronenemissionsabschnitt hauptsächlich ein konischer
Abschnitt der Elektronenemissionselektrode 604, der eine
hohe Feldintensität besitzt. Durch diese Elektronenemission
wird eine positive Ladung auf der
Elektronenemissionselektrode 604 angesammelt und die Feldintensität geschwächt.
Die Größe der Elektronenemission wird reduziert, und es
werden schließlich keine Elektronen mehr emittiert.
-
Die Spannungsquelle 609 wird von der Schalteinrichtung 610
so betätigt, dass sie eine Umkehrspannung (Entladespannung)
zwischen die Ableitelektrode 607 und die
Spannunganlegeelektrode 601 legt. Zur gleichen Zeit wird die an das
Target 605 gelegte Spannung von der Schalteinrichtung 611 auf
0V eingestellt. Elektronen werden von der Ableitelektrode
607 zur Elektronenemissionselektrode 604 emittiert. Die
emittierten Elektronen werden mit der auf der
Elektronenemissionselektrode 604 angesammelten positiven Ladung
gekoppelt, um die positive Ladung zu löschen. Daher kann die
Elektronenemissionselektrode 604 Elektronen emittieren
(Entladungsbetrieb).
-
Die vorstehend beschriebenen Elektronenemissions - und
Entladungsvorgänge werden wiederholt, um Elektronen zu
emittieren.
-
Fig. 26 ist ein äquivalenter Schaltplan der Vorrichtung
der Fig. 25 während des Elektronenemissionsbetriebes.
-
Wie man Fig. 26 entnehmen kann, ist ein Widerstand 612
äquivalent zum Target 605 und der
Elektronenemissionselektrode 604. Ein Widerstand 613 ist zur
Elektronenemissionselektrode 604 äquivalent. Ein Kondensator 614 ist zur
Elektronenemissionselektrode 604, zum Oxidsubstrat 602 und der
Spannungsanlegeelektrode 601 äquivalent. Eine Stromquelle
615 ist zur Stromquelle 606 äquivalent, um eine Spannung
zwischen die Spannungsanlegeelektrode 601 und das Target
605 zu legen, und zur Stromquelle 608, um eine Spannung
zwischen die Spannungsanlegeelektrode 601 und die
Ableitelektrode 607 zu legen.
-
Die Größe der zwischen das Target 605 und die
Elektronenemissionselektrode 604 gelegten Spannung relativ zur
Anlegespannung von der Stromquelle 615 während des
Elektronenemissionsbetriebes wird nachfolgend berechnet.
-
Der Widerstand RA des Widerstandes 612 hat den folgenden
Wert, wenn die Emissionsstromdichte 10 A/cm² beträgt, die
Spannung von der Stromquelle 615 100 V beträgt und der
Querschnitt des Elektronenemissionsabschnittes der
Elektronenemmissionselektrode 604 1 um² beträgt:
-
RA = 10&sup9; (Ω)
-
Der Widerstand RS des Widerstandes 613 hat den folgenden
Wert, wenn der spezifische Widerstand ρ 10 Q cm beträgt,
die Durchschnittslänge 1 der Elektronenemissionselektrode
604 1 um beträgt und der Querschnitt S 1 um² beträgt:
-
RS = ρ.d/S = 10&sup4; (Ω)
-
Die Kapazität C des Kondensators 614 hat den folgenden
Wert, wenn die Dicke t des Oxidsubstrates 602 1000 Å
(1 · 10&supmin;&sup7; m) beträgt, die Elektrodenfläche S 10 um² beträgt und
die spezifische dielektrische Konstante εs 4 beträgt:
-
C = εs·ε&sub0;·S/d
-
= 3,6 · 10&supmin;¹&sup8;
-
Wenn die Betriebsfrequenz 1000 MHz beträgt, beträgt die
Impedanz (Z) des Kondensators 614:
-
Z = 5 · 10&sup7; (Ω)
-
Unter diesen Bedingungen beträgt das Verhältnis der
zwischen das Target 605 und die Elektronenemissionselektrode
604 gelegten Spannung und der von der Stromquelle 615
gelieferten Spannung:
-
Z / RA + RS + Z < 1/10
-
Die zwischen das Target 605 und die
Elektronenemissionselektrode 604 gelegte Spannung, d. h. die Spannung zur
Ermöglichung einer Elektronenemission, wird vom Kondensator
nicht so stark beeinflußt.
-
Bei der vorstehend beschriebenen ersten
Elektronenemissionsvorrichtung werden Elektronen von der
Ladungszuführeinrichtung zugeführt und können von der unabhängig von der
Isolationsfläche angeordneten Elektronenemissionselektrode
emittiert werden. Daher kann die dielektrische
Durchschlagspannung stark erhöht werden. Die Verdrahtungsschicht
muss nicht entlang der Fläche des Isolationsmaterials
ausgebildet werden, oder die Verdrahtung muss nicht durch
Ausbildung eines Durchgangslochs in der Isolationsschicht auf
dem leitenden Substrat realisiert werden. Daher kann die
Packungsdichte stark erhöht werden.
-
Die Elektronenemissionelektrode 604 muss nicht aus einem
Einkristall bestehen, sondern kann auch aus einem
Polykristall bestehen, wenn ein konischer Abschnitt ausgebildet
werden kann. Wenn jedoch die Elektronenemissionselektrode
604 aus einem Einkristall besteht, kann die Elektrode eine
konische Form besitzen, die für das Einkristall einzigartig
ist. Die Form des Elektronenemissionsabschnittes wird
gleichmäßig und scharf ausgebildet. Es muss keine Technik
zur Herstellung der Konizität Anwendung finden, und es kann
eine höhere Feldintensität auf gleichmäßige Weise erhalten
werden. Schwankungen in der anfänglichen Betriebsspannung
können verhindert werden, und die
Elektronenemissionseffizienz kann verbessert werden. Bei dem obigen Verfahren wird
ein mikrobemusterter heterogener Materialbereich mit einer
ausreichend höheren Keimbildungsdichte als das Material der
Abscheidungsfläche, der das Wachstum von nur einem einzigen
Keim ermöglicht, auf der Abscheidungsfläche ausgebildet,
und man lässt das Kristall in einer auf dem einzigen Keim,
der im heterogenen Materialbereich gewachsen ist,
zentrierten Weise wachsen. Dieses Verfahren kann auch bei anderen
Methoden Anwendung finden, wenn ein Polykristall o. ä.
verwendet wird.
-
Wenn das Verfahren Anwendung findet, bei dem man das
Kristall in einer auf dem einzigen Keim, der im heterogenen
Materialbereich gewachsen ist, zentrierten Weise wachsen
lässt, können die folgenden Vorteile erreicht werden.
-
(1) Die Form der Elektronenemissionselektrode mit dem
konischen Abschnitt wird durch Bedingungen festgelegt, wie die
Abscheidungsfläche, das heterogene Material, das Material
der Abscheidung und die Abscheidungsbedingungen. Die Größe
des konischen Abschnittes kann in einfacher Weise gesteuert
werden. Daher kann ein konische Abschnitt mit einer
gewünschten Größe ausgebildet werden, und Veränderungen der
Größe können verhindert werden.
-
(2) Da die Position der Elektronenemissionselektrode mit dem
konischen Abschnitt durch die Position des Bereiches aus
dem heterogenen Material bestimmt werden kann, kann die
Elektrode an einer gewünschten Stelle mit hoher Genauigkeit
ausgebildet werden. Ferner kann die Vielzahl der
Elektronenemissionspunkte im Mehrfach - Elektronenemissionselement
auf gleichmäßige Weise in feinen Abständen eingestellt
werden.
-
(3) Im Gegensatz zum herkömmlichen Fall kann ein Einkristall
auf einem amorphen Isolationssubstrat ausgebildet werden,
und es kann ein Elektronenemissionselement mit einer hohen
dielektrischen Durchschlagspannung vorgesehen werden.
-
(4) Das Element kann über ein herkömmliches
Halbleiterherstellverfahren ausgebildet und über ein einfaches Verfahren
auf höchste Weise integriert werden.
-
Es wird nunmehr eine zweite Elektronenemissionsvorrichtung
unter Anwendung des obigen Verfahrens beschrieben.
-
Fig. 27 ist eine schematische Ansicht der zweiten
Elektronenemissionsvorrichtung. Die gleichen Bezugszeichen wie in
Fig. 25 bezeichnen die gleichen Teile in Fig. 27.
-
Wie in Fig. 27 gezeigt, werden Keimbildungsbasen 603&sub1; -
603&sub3; aus Si, Si&sub3;N&sub4; o. ä. auf einer Abscheidungsfläche eines
Oxidsubstrates 602, das aus einem amorphen Material, wie
SiO&sub2;, besteht, ausgebildet. Ein Kristallbereich aus Mo, W,
Si o. ä. lässt man in einer auf einem einzigen Keim, der in
den Keimbildungsbasen 603&sub1;-603&sub3; ausgebildet ist,
zentrierten Weise wachsen. Es werden
Elektronenemissionselektroden 604&sub1;-604&sub3; ausgebildet, die jeweils eine gewünschte
Größe und einen konischen Abschnitt besitzen (die Anzahl
der Elektronenemissionselektroden ist nicht auf drei
beschränkt).
-
Spannungsanlegeelektroden 601&sub1;-601&sub3; werden auf der
Unterseite des Oxidsubstrates 602, das aus einem
Isolationsmaterial besteht, so ausgebildet, dass sie den
Elektronenemissionselektroden 604&sub1;-604&sub3; gegenüberliegen. Eine
Ableitelektrode 607, die die Feldintensität der konischen
Abschnitte erhöht und als Ladungszuführeinrichtung dient,
wird über den Elektronenemissionselektroden 604&sub1;-604&sub3;
ausgebildet. Ein mit Elektronen, die von den
Elektronenemissionselektroden 604&sub1;-604&sub3; emittiert werden, zu
bestrahlendes Target 605 wird über der Ableitelektrode 607
angeordnet. Eine Stromquelle 606 wird zwischen den
Spannungsanlegelektroden 601&sub1;-601&sub3; über eine
Schalteinrichtung 611, einen Impulsgenerator 616 und eine selektive
Schaltvorrichtung 617 so angeordnet, dass das Potential des
Target 605 höher ist als das der Spannungsanlegeelektroden.
Eine an das Target 605 gelegte Spannung wird von der
Schalteinrichtung 611 gesteuert.
-
Stromquellen 608 und 609 werden parallel zueinander über
eine Schalteinrichtung 610, einen Impulsgenerator 616 und
eine selektive Schaltvorrichtung 617 zwischen die
Ableitelektrode 607 und die Spannungsanlegeelektroden 601&sub1;-601&sub3;
geschaltet. Die Spannungsquelle 609 wird so betätigt, dass
das Potential der Spannungsanlegeelektroden 601&sub1;-601&sub3;
geringer ist als das der Ableitelektrode 607. Die Stromquelle
609 wird so betätigt, dass das Potential der
Spannungsanlegeelektroden 601&sub1;-601&sub3; höher ist als das der
Ableitelektrode 607. Die Stromquellen 608 und 609 werden von der
Schalteinrichtung 610 geschaltet.
-
Während des Elektronenemissionsbetriebes schaltet die
selektive Schaltvorrichtung 617 sequentiell die vom
Impulsgenerator erzeugten Impulse und legt die Impulse sequentiell
an die Spannungsanlegeelektroden 601&sub1;-601&sub3;. Während des
Entladevorganges wird eine Entladespannung von einer
Rückstelleinheit 620 an die Spannungsanlegeelektroden 601&sub1;-
601&sub3;, die gemeinsam hieran geschaltet sind, gelegt.
-
Die Rückstelleinheit 620 ist während des Entladevorganges
an die Spannungsanlegeelektroden 601&sub1;-601&sub3; gemeinsam
geschaltet. Während des Elektronenemissionsbetriebes legt die
Rückstelleinheit 620 eine Vorspannung an die AUS -
Spannungsanlegeelektroden, um auf diese Weise eine gegenseitige
Beeinflußung zwischen den benachbarten Elektroden zu
verhindern.
-
Eine Steuereinheit 618 führt Steuersignale der
Rückstelleinheit 620, der selektiven Schaltvorrichtung 617, dem
Impulsgenerator 616, der Schalteinrichtung 611 und der
Schalteinrichtung 610 zu und steuert die Schaltzeiten und
die Impulserzeugungszeiten. Die von der Steuereinheit 618
abgegebenen Steuersignale werden durch in einem Speicher
619 gespeicherte Steuerinformationen gesteuert.
-
Die Funktionsweise der zweiten
Elektronenemissionsvorrichtung mit der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird
nunmehr erläutert.
-
Fig. 28 ist ein Zeitdiagramm zur Darstellung der
Funktionsweise der zweiten Elektronenentladevorrichtung.
-
Wie in Fig. 28 gezeigt, ist ein Intervall t2 ein
Elektronenemissionsbetriebsintervall. Während dieses Intervalls
wird die Stromquelle 606 von der Schalteinrichtung 611 so
betätigt, dass sie eine Spannung V3 an das Target 605 legt.
Die Spannungsanlegeelektroden 601&sub1;-601&sub3; werden von der
selektiven Schaltvorrichtung 617 sequentiell auf 0V
gesetzt. Wie vorstehend beschrieben, legt die
Rückstelleinheit 620 eine Vorspannung V4 an die AUS -
Spannungsanlegeelektroden. Die Stromquelle 608 wird von der
Schalteinrichtung 610 so betätigt, dass sie eine Spannung V1 an die
Ableitelektrode 607 legt.
-
Unter der Voraussetzung, das eine ausgewählte Elektrode,
d. h. die EIN - Elektrode, die Spannungsanlegeelektrode 601&sub1;
ist, wird die Spannung V3 zwischen die
Spannungsanlegeelektrode 601&sub1; und das Target 605 und die Spannung V1 zwischen
die Ableitelektrode 607 und die Elektrode 601&sub1; gelegt. Ein
elektrisches Feld, das ausreichend hoch ist, um eine
Elektronenemission durchzuführen, wird zwischen die Elektronenemissionselektrode
604&sub1; und das Target 605 gelegt.
Elektronen werden dann von der Elektronenemissionselektrode
604&sub1; emittiert.
-
In diesem Fall wird die Vorspannung V4 an die nicht
ausgewählten oder AUS - Spannungsanlegeelektroden 601&sub2; und 601&sub3;
gelegt. Ein ausreichend hohes elektrisches Feld, das groß
genug ist, um eine Elektronenemission durchzuführen, wird
nicht zwischen die Elektronenemissionselektrode 604&sub1; und
das Target 5 gelegt, so dass keine Elektronenemission
durchgeführt wird.
-
Auf diese Weise werden die Spannungen sequentiell an die
Spannungsanlegeelektroden 601&sub2; und 601&sub3; gelegt, und
Elektronen werden sequentiell von den
Elektronenemissionselektroden 604&sub2; und 604&sub3; emittiert. Wenn drei oder mehr
Spannungsanlegeelektroden vorhanden sind, d. h. die
Spannungsanlegeelektroden 601n, wobei n > 3 ist, können
Spannungsimpulse mit der gleichen Wellenform sequentiell an die
folgenden Spannungsanlegeelektroden nach der Elektrode 601&sub3;
während des Intervalls t2 gelegt werden.
-
Wie vorstehend beschrieben, werden positive Ladungen auf
den Elektronenemissionselektroden 604&sub1; bis 604&sub3; durch
Elektronenemission gesammelt. Während der entsprechenden
Elektronenemissionsbetriebsintervalle werden die
Feldintensitäten geschwächt und die Größen der Elektronenemission
verringert. Folglich werden keine weiteren Elektronen mehr
emittiert.
-
Ein Intervall t1 ist ein Entladebetriebsintervall. Die
Spannungsanlegeelektroden 601&sub1;-601&sub3; werden miteinander
verbunden und von der Rückstelleinheit 620 auf 0V gesetzt.
Die Spannungsquelle 609 wird von der selektiven
Schaltvorrichtung 617 und der Schalteinrichtung 610 so betätigt,
dass sie eine Spannung -V2 an die Ableitelektrode 607 legt.
Das Target 605 wird von der Schalteinrichtung 611 auf 0V
gesetzt. In diesem Fall wird eine hohe Spannung V2 zwischen
die Ableitelektrode 607 und die Spannungsanlegeelektroden
601&sub1;-601&sub3; gelegt, so dass das Potential der Elektroden
601&sub1;-601&sub3; höher ist als das der Elektrode 607. Ein
ausreichend hohes elektrisches Feld für eine
Elektronenemission wird zwischen die Elektronenemissionselektroden 604&sub1;-
604&sub3; und die Ableitelektrode 607 gelegt. Elektronen werden
von der Ableitelektrode 607 emittiert. Die emittierten
Elektronen werden mit den auf den
Elektronenemissionselektroden 604&sub1;-604&sub3; angesammelten positiven Ladungen
gekoppelt, um die positiven Ladungen zu löschen. Daher können
die Elektronenemissionselektroden 604&sub1;-604&sub3; die
Elektronen emittieren.
-
Danach wird eine Elektronenemission im nächsten
Elektronenemissionsbetriebsintervall durchgeführt. Auf diese Weise
werden ein Elektronenemissionsbetrieb und ein
Entladebetrieb abwechselnd wiederholt, um Elektronen zu emittieren.
-
Bei der vorstehend im einzelnen beschriebenen zweiten
Elektronenemissionsvorrichtung werden die Elektronen von der
Ladungszuführeinrichtung zugeführt, um die Emission von
Elektronen von den Elektronenemissionselektroden zu
ermöglichen, die unabhängig voneinander auf der Isolationsfläche
ausgebildet sind. Daher kann die dielektrische
Durchschlagspannung stark erhöht werden. Die elektrische
Isolation zwischen den benachbarten Elektroden kann stark
verbessert werden. Daher ist diese Ausführungsform für eine
Elektronenemissionsvorrichtung mit einer Vielzahl von
Elektronenemissionsquellen, die gleichmäßig in feinen Abständen
ausgebildet sind, geeignet. Ferner muss eine
Verdrahtungsschicht nicht entlang der Oberfläche des
Isolationsmaterials ausgebildet werden, oder es muss kein Durchgangsloch in
einer auf einem leitenden Substrat ausgebildeten
Isolationsschicht erzeugt werden, so dass auf diese Weise die
Packungsdichte der Vorrichtung stark erhöht werden kann.
-
Bei der obigen Ausführungsform werden die Spannungsimpulse
zeitlich unterteilt an die Vielzahl der Spannungselektroden
gelegt, um Spannungskomponenten zwischen die
Spannungsanlegeelektroden und das Target zu legen und auf diese Weise
Elektronenemissionsoperationen durchzuführen. In diesem
Fall kann die Schaltungsanordnung mit einer größeren Zahl
von Elektronenemissionselektroden vereinfacht werden. Wenn
beispielsweise eine Spannung an die Schalteinrichtung 611
synchron zu Wählzeiten der Spannungsanlegeelektroden 601&sub1;
bis 601&sub3; in Fig. 27 angelegt wird, können Elektroden von
der gewünschten Elektronenemissionselektrode emittiert
werden. Wählsignale müssen den Spannungsanlegeelektroden nicht
zugeführt werden.
-
Wie bei der ersten und zweiten
Elektrodenemissionsvorrichtung gezeigt, muss eine separate Ladungszuführeinrichtung
nicht angeordnet werden, wenn die Ableitelektrode so
ausgebildet ist, dass sie die Feldintensität der Elektronenemissionselektrode
erhöht und als Ladungszuführeinrichtung
dient. Auf diese Weise kann die Schaltungsanordnung
vereinfacht werden.
-
Eine bei einer Anzeigevorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendbare dritte Elektronenemissionsvorrichtung
wird nachfolgend beschrieben.
-
Fig. 29 ist eine schematische Darstellung der dritten
Elektronenemissionsvorrichtung. Die gleichen Bezugszeichen
wie bei der ersten Elektronenemissionsvorrichtung der Fig.
25 bezeichnen bei der dritten
Elektronenemissionsvorrichtung gleiche Teile. Eine detaillierte Beschreibung hiervon
wird weggelassen.
-
Die Ausführung der dritten Elektronenemissionsvorrichtung
ist im wesentlichen die gleiche wie die der ersten
Elektronenemissionsvorrichtung. Die Ableitelektrode als
Ladungszuführeinrichtung, die Stromquellen 608 und 609 und die
Schalteinrichtung 610 sind weggelassen (wenn jedoch die
Ableitelektrode 607 so ausgebildet ist, dass sie eine
positive Spannung empfängt, kann die Elektronenemissionseffizienz
verbessert werden). Ein Substrat 621 ist kein perfektes
Isolationssubstrat, sondern ein Halbleitersubstrat, das
einen Leckstrom ermöglicht. Wenn Elektronen beim
Elektronenemissionsvorgang emittiert werden, wird die verlorene
Ladungskomponente von einer Spannungsanlegeelektrode 601 zur
gegenüberliegenden Elektronenemissionselektrode durch das
Substrat 621, das aus einem Halbleitermaterial besteht,
geführt.
-
Ein Halbleitermaterial kann ein Metall, wie Pd, und ein
Halbleitermaterial, wie In&sub2;O&sub3;, ZnO oder SnO&sub2; sein. Das
Substrat 621 kann nur aus einem Halbleitermaterial bestehen.
Es wird jedoch bevorzugt, zugunsten einer
Hochgeschwindigkeitsladungszuführoperation ein dünnes Substrat
auszubilden. Ein leitender Film wird generell auf einem
Isolationssubstrat ausgebildet. Wenn die obigen Materialien zu Filmen
geformt werden, haben deren Flächenwiderstände die
folgenden Werte: Etwa 10²-10&sup7; Ω/ für Pd, etwa 10²-10&sup8; Ω/ für
In&sub2;O&sub3;, etwa 10²-10&sup8; Ω/ für ZnO und etwa 10²-10&sup8; Ω/ für
SnO&sub2;.
-
Die Herstellbedingungen zur Ausbildung von SnO&sub2; auf einem
Glassubstrat durch Reaktivsputtern werden nachfolgend
wiedergegeben:
(1) Sputtervorrichtung
-
SPF - 312H (NICHIDEN Anelba K.K.)
(2) Herstellbedingungen
-
Target: SnO&sub2; (99,9%) (Furuuchi Kagaku K.K.)
-
Sputtergas: O&sub2; (100%)
-
Hochfrequenzenergie: 400 W
-
Sputterdruck: 5 · 10&supmin;³ Torr (665 10&supmin;³ Pa)
-
Substrattemperatur: 200ºC
-
Abscheidezeit: 20 min
(3) Abkühlungsbedingungen
-
300 Cº, 1h (N&sub2;- Atmosphäre)
-
Ein SiO&sub2; - Film mit einer Dicke von etwa 500-1000 Å kann
auf einem Glassubstrat unter den folgenden Bedingungen
ausgebildet werden.
-
Fig. 30 ist ein äquivalenter Schaltplan der obigen
Elektronenemissionsvorrichtung während des
Elektronenemissionsbetriebes. Die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 26
kennzeichnen die gleichen Teile in Fig. 30. Eine detaillierte
Beschreibung hiervon wird weggelassen.
-
Wie man Fig. 30 entnehmen kann, legt eine äquivalente
Stromquelle 607 eine Spannung zwischen die
Spannungsanlegeelektrode 601 und das Target 605, da die Ableitelektrode
607, die Stromquellen 608 und 609 und die Schalteinrichtung
610 weggelassen sind. Ein äquivalenter Widerstand 622
kennzeichnet das der Stromleckage ausgesetzte
Halbleitermaterial und ist zu einem Kondensator 614 parallel geschaltet.
-
Fig. 31 ist ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der
Funktionsweise der dritten Elektronenemissionsvorichtung, die
vorstehend beschrieben wurde.
-
Wie in Fig. 31 gezeigt, wird das Potential der
Elektronenemissionselektrode 604 erhöht, wenn eine gepulste
Spannung von der äquivalenten Stromquelle 615 zwischen die
Spannungsanlegeelektrode 601 und das Target 605 während
eines Intervalls T3 gelegt wird. Wenn die Elektronen von der
Elektrode 604 emittiert werden, wird deren Potential weiter
erhöht. Dieses Potential wird erhöht, bis die
Potentialdifferenz zwischen dem Target 605 und der
Elektronenemissionselektrode 604 null beträgt. Daher wird das Potential auf
einem vorgegebenen Wert gehalten. In diesem Fall wird die
Spannung von beiden Seiten des Kondensators 614 um eine
Zeitkonstante erhöht, die durch den Widerstand der Widerstände
612, 613, 622 und die Kapazität des Kondensators 612
definiert wird.
-
Wenn die Potentialdifferenz zwischen dem Target 605 und der
Elektronenemissionselektrode 604 reduziert und die
Elektronenemission beendet ist, wird die äquivalente Stromquelle
615 während eines Intervalls t4 im ausgeschalteten Zustand
gehalten. In diesem Fall wird das AUS - Target 615
elektrisch von der Elektronenemissionselektrode 604 getrennt,
und es wird kein Strom zwischen diesen geführt. Mit anderen
Worten, der Widerstand des äquivalenten Widerstandes 612
ist im wesentlichen unendlich. Da, wie vorstehend
beschrieben, das Substrat 621 aus einem Halbleitermaterial besteht,
wird die Ladung im Kondensator durch den äquivalenten
Widerstand 622 entladen.
-
Die Intervalle t3 und t4 werden richtig eingestellt, um der
Zeit zu entsprechen, die zum Aufladen und Entladen
erforderlich ist. Aus diese Weise kann die Elektronenemission
kontinuierlich durchgeführt werden.
-
Eine vierte Elektronenemissionsvorrichtung, die für das
Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
entspricht im wesentlichen der zweiten
Elektronenemissionsvorrichtung der Fig. 27, mit der Ausnahme, dass die
Ableitelektrode 607 als Ladungszuführeinrichtung, die Stromquellen
608 und 609 und die Schalteinrichtung 610 weggelassen sind
(wenn jedoch die Ableitelektrode 607 so ausgebildet ist,
dass sie eine positive Spannung empfängt, kann die
Elektronenemissioneffizienz verbessert werden) und dass die Substrate
aus Halbleitermaterial bestehen. Auf eine
detaillierte Beschreibung hiervon wird verzichtet.
-
Wenn während der Elektronenemissionsoperation eine Spannung
mit der gleichen Wellenform wie im Zeitdiagramm der Fig.
28 an das Target 605 und die Spannungsanlegeelektroden 601&sub1;
- 601&sub3; gelegt wird, kann die Elektronenemission
kontinuierlich durchgeführt werden. Der Entladevorgang dieser
Vorrichtung entspricht dem der dritten
Elektronenemissionsvorrichtung. Auf eine detaillierte Beschreibung hiervon wird
verzichtet. In diesem Fall ist während eines Intervalls t3
eine ausreichende Zeitdauer erforderlich, um die Ladungen
von den entsprechenden Elektroden zu entladen.
-
Nachfolgend wird ein Verfahren zur Ausbildung eines
Einkristalls auf einer Abscheidefläche beschrieben.
-
Es wird hiernach eine selektive Abscheidung zum selektiven
Abscheiden eines Filmes auf der Abscheidefläche
beschrieben. Bei der selektiven Abscheidung handelt es sich um ein
Verfahren zum selektiven Ausbilden eines Dünnfilmes auf
einem Substrat durch Ausnutzung von Unterschieden in den
Faktoren von Materialien. Diese Faktoren sind die
Oberflächenenergie, Abscheidekoeffizienten,
Eliminationskoeffizienten und Oberflächendiffusionsraten und bestimmen die
Keimbildung während des Dünnfilmausbildungsprozesses.
-
Bei dem obigen Elektronenemissionsverfahren wird die
verlorene Ladung von der Elektronenemissionselektrode während
des Elektronenemissionsbetriebes nach dem
Elektronenemissionsbetrieb wieder ergänzt. Die Elektronenemissionselektrode
kann somit auf einer Isolationsschicht ausgebildet werden,
und die dielektrische Durchschlagspannung der Vorrichtung
kann erhöht werden. Eine Schaltungsschicht muss nicht
entlang der Oberfläche der Isolationsschicht oder ein
Durchgangsloch muss nicht in einer Isolationsschicht auf einem
leitenden Substrat ausgebildet werden. Daher kann die
Packungsdichte der Vorrichtung stark erhöht werden.
-
Bei der ersten Elektronenemissionsvorrichtung werden die
Elektronen von der Ladungszuführeinrichtung nach dem
Elektronenemissionsbetrieb zugeführt, und die auf der
Isolationsfläche ausgebildete isolierte
Elektronenemissionselektrode kann kontinuierlich die Elektronen emittieren. Daher
kann die dielektrische Durchschlagspannung stark erhöht
werden. Die Größe der der Elektronenemissionselektrode
zuzuführenden Ladung kann willkürlich eingestellt werden.
Gleiches trifft für die für die Entladung erforderliche
Zeit zu.
-
Bei der zweiten Elektronenemissionsvorrichtung werden die
Elektronen von der Ladungszuführeinrichtung nach dem
Elektronenemissionsbetrieb zugeführt, und die Elektronen können
kontinuierlich von der Vielzahl der isolierten
Elektronenemissionselektroden auf der Isolationsfläche emittiert
werden. Die dielektrische Durchschlagspannung kann stark
erhöht werden. Die elektrische Isolation zwischen den
benachbarten Elektroden kann verbessert werden. Diese Vorrichtung
ist für eine Elektronenemissionsvorrichtung geeignet, die
eine Vielzahl von Elektronenemissionsquellen besitzt,
welche gleichmäßig mit feinen Abständen ausgebildet sind.
Ferner kann auch die Größe der den Elektronenemissionselektroden
zugeführten Ladung willkürlich eingestellt werden. Dies
trifft auch auf die für die Entladung erforderliche Zeit
zu.
-
Desweiteren wird die Spannung zeitlich unterteilt der
Vielzahl der Spannungsanlegeelektroden zugeführt, um eine
Spannung zwischen die Spannungsanlegeelektroden und das Target
zu legen und auf diese Weise die Elektronenemission
durchzuführen. In diesem Fall kann eine Schaltungsanordnung mit
einer größeren Zahl von Elektronenemissionselektroden
vereinfacht werden, die Zahl der Komponenten reduziert werden
und die Packungsdichte erhöht werden.
-
Wenn bei der ersten und zweiten
Elektronenemissionsvorrichtung die Ableitelektrode so ausgebildet ist, dass sie die
Feldintensität der Elektronenemissionselektrode erhöht und
als Ladungszuführeinrichtung verwendet wird, muss eine
separate Ladungszuführeinrichtung nicht ausgebildet werden,
wodurch die Schaltungsanordnung vereinfacht wird.
-
Bei der dritten Elektronenemissionsvorrichtung ist die
Elektronenemissionselektrode auf einem Halbleitermaterial
ausgebildet, wobei der Ladungsverlust während des
Elektronenemissionsbetriebes der Elektronenemissionselektrode
durch das Halbleitermaterial geführt werden kann. Die
dielektrische Durchschlagspannung kann erhöht werden. Ferner
muss keine spezielle Ladungszuführeinrichtung ausgebildet
werden, und die Vorrichtung kann vereinfacht werden.
-
Bei der vierten Elektronenemissionsvorrichtung ist die
Vielzahl der Elektronenemissionselektroden auf einem Halbleitermaterial
ausgebildet. Der Ladungsverlust während des
Ladungsemissionsbetriebes der Vielzahl der
Elektronenemissionselektroden kann durch das Halbleitermaterial geführt
werden. Die dielektrische Durchschlagspannung kann erhöht
werden. Die elektrische Isolation zwischen den benachbarten
Elektroden kann verbessert werden. Diese Vorrichtung kann
in geeigneter Weise bei einer
Elektronenemissionsvorrichtung Anwendung finden, die eine Vielzahl von
Elektronenemissionsquellen aufweist, die gleichmäßig in feinen
Abständen ausgebildet sind. Eine spezielle
Ladungszuführeinrichtung muss nicht angeordnet werden, und die Vorrichtung kann
vereinfacht werden.
-
Die Fig. 32A-32F sind schematische
Teilschnittansichten zur Darstellung der Schritte bei der Herstellung
eines anderen Elektronenemissionselementes gemäß der
vorliegenden Erfindung, das für eine Anzeigevorrichtung
geeignet ist.
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Wie in Fig. 32A gezeigt, ist eine Keimbildungsbasis 702
aus einem heterogenen Material, wie Si oder Si&sub3;N&sub4;, auf
einer Abscheidefläche eines Substrates 701 ausgebildet, das
aus einem amorphen Isolationsmaterial, wie SiO&sub2;, besteht.
Wie in Fig. 32B gezeigt, ist ein Einkristall aus Mo, W,
Si o. ä. in zentrierter Weise auf einem einzigen Keim
gewachsen, der in der Keimbildungsbasis 720 ausgebildet ist.
-
Eine Elektrode 703 mit einer gewünschten Größe und einem
konischen Abschnitt ist vorgesehen. In der nachfolgenden
Beschreibung handelt es sich bei dem auf der
Abscheidefläche ausgebildeten Kristall um ein Einkristall. Das auf der
Abscheidefläche ausgebildete Kristall ist jedoch nicht auf
ein Einkristall beschränkt, sondern kann auch ein
Polykristall sein. Ein Verfahren zur Ausbildung des Einkristalls
wird später im einzelnen erläutert. Ein Isolationsmaterial,
wie ein Polyimidharzfilm oder ein Acrylatfilm, ist auf der
Elektrode 703 mit dem konischen Abschnitt und dem Substrat
701 abgeschieden.
-
Wie in Fig. 32C gezeigt, ist eine Elektrodenschicht 705,
wie beispielsweise eine Mo - Schicht, auf der
Isolationsschicht 704 ausgebildet. Ein Photoresist 706 ist auf die
Elektrodenschicht 705 aufgebracht und bildet eine Öffnung
unmittelbar über dem konischen Abschnitt der Elektrode 703.
Wie in Fig. 32D gezeigt, wird die Elektrode 705 geätzt,
um eine Öffnung 703 auszubilden.
-
Wie in Fig. 32E gezeigt, wird die Isolationsschicht 704
durch die Öffnung 707 selektiv geätzt, um eine Öffnung 708
auszubilden, so dass mindestens der konische Abschnitt der
Elektrode 703 freiliegt.
-
Wie in Fig. 32F gezeigt, wird schließlich der Photoresist
706 entfernt, um ein Elektronenemissionselement
herzustellen.
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Bei dem obigen Verfahren wird die Elektrode 703 mit einem
konischen Abschnitt auf dem SiO&sub2; - Substrat 701
ausgebildet. Es kann jedoch auch ein amorpher SiO&sub2; - Film 701a auf
einem darunterliegenden Substrat ausgebildet werden, um ein
Elektronenemissionselement in der gleichen Weise, wie
vorstehend beschrieben, herzustellen.
-
Fig. 33 ist eine schematische Teilschnittansicht, die
einen Schritt zur Ausbildung eines anderen
Elektronenemissionselementes unter Verwendung des Verfahren der Fig. 32
A - 32 F zeigt.
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Wie in Fig. 32 gezeigt, wird ein amorpher Film 701a auf
einem darunterliegenden Si - Substrat 709 ausgebildet. Eine
Keimbildungsbasis 702 wird auf dem amorphen Film 701a
ausgebildet, um auf diese Weise das Elektronenemissionselement
auf dem darunterliegenden Si - Substrat herzustellen. Die
nachfolgenden Schritte sind die gleichen wie die in den
Fig. 32B-32F gezeigten. Eine detaillierte Beschreibung
hiervon wird weggelassen.
-
Wie in Verbindung mit dem Verfahren zur Herstellung der
Elektronenemissionsvorrichtungen in den Fig. 32A-33
beschrieben, wird eine Elektrode mit einem konischen
Abschnitt, der als Elektronenemissionsabschnitt dient, auf
einem einzigen Keim zentriert, der in einem heterogenen
Mikromuster - Materialbereich und auf einer reinen Oberfläche
ausgebildet wurde. Eine Isolationsschicht und eine
Ableitelektrode darauf werden nacheinander ausgebildet, um die
Elektrode mit dem konischen Abschnitt des Einkristalls im
wesentlichen frei von Kristalldefekten zu machen. Die
Formen der konischen Abschnitte als
Elektronenemissionsabschnitte können gleichmäßig gemacht werden, was zu einem
Anstieg der Feldintensität führt. Variationen in der
anfänglichen Betriebsspannung können minimiert werden.
-
Wie in Fig. 33 gezeigt kann die Abscheidefläche auf dem
darunterliegenden Substrat aus einem gewünschten Material
ausgebildet werden. Beispielsweise kann die Abscheidefläche
auf einem Substrat ausgebildet werden, das eine hohe
Wärmevernichtungseffizienz besitzt, um auf diese Weise die
Zuverlässigkeit der Vorrichtung zu verbessern.
-
Ein heterogener Materialbereich mit ausreichendem
Mikromuster, der eine ausreichend höhere Keimbildungsdichte
besitzt als das Material der Abscheidefläche und nur das
Wachstum des Einkristallkeimes gestattet, wird auf der
Abscheidefläche ausgebildet. Das Kristall wächst in
zentrierter Weise auf dem Einkristallkeim, der im Bereich aus dem
heterogenen Material gewachsen ist. Gemäß diesem Verfahren
wird die Elektrode 703 mit dem konischen Abschnitt durch
Bedingungen festgelegt, wie die Isolationsschicht 704, die
die Abscheidefläche bildet, die Keimbildungsbasis 702, das
Material der Abscheidung und die Abscheidungsbedingungen.
Die Größe der Elektrode 703 wird unabhängig von der Größe
der Öffnung 707 bestimmt. Variationen in den Größen der
Elektroden 703 können verhindert werden. Die Position der
Elektrode 703 kann durch die Position der Keimbildungsbasis
702 bestimmt werden. Die Elektrode 703 kann mit hoher
Genauigkeit an einer gewünschten Stelle ausgebildet werden.
Folglich kann die Vielzahl der Elektronenemissionsausgänge
des Elektronenemissionselementes vom Mehrfachtyp
gleichmäßig mit feinen Abständen ausgebildet werden.
-
Die Elektrode mit dem konischen Abschnitt kann in einfacher
Weise durch das Einkristall ausgebildet werden. Die Leitfähigkeit
der Elektrode mit dem konischen Abschnitt kann
verbessert werden, und der Elektronenemissionsabschnitt als
konischer Abschnitt kann an die Kristallfläche, die eine
vorgegebene Struktur besitzt, angepasst werden, so dass auf
diese Weise der Schottky - Effekt und die
Elektronenemissionseffizienz verbessert werden können.
-
Nachfolgend wird ein Verfahren zum Wachsenlassen des
Einkristalls auf der Abscheidefläche beschrieben.
-
Nachfolgend wird die selektive Abscheidung zum selektiven
Ausbilden eines Films auf einer Abscheidefläche
beschrieben. Bei der selektiven Abscheidung handelt es sich um ein
Verfahren zum selektiven Ausbilden eines Dünnfilms auf
einem Substrat unter Ausnutzung von Unterschieden der
Faktoren der Materialien. Bei diesen Faktoren handelt es sich um
die Oberflächenenergie, die Abscheidungskoeffizienten, die
Eliminationskoeffizienten, die Oberflächendiffusionsraten
u. ä.. Sie legen die Ausbildung des Keimes beim
Dünnfilmausbildungsprozess fest.
-
Gemäß dem vorstehend im einzelnen beschriebenen Verfahren
wird eine Elektrode mit einem konischen Abschnitt, der als
Elektronenemissionsabschnitt dient, auf einem Einzelkeim
zentriert, der in einem heterogenen Material mit
Mikromuster ausgebildet wird, und auf einer reinen Oberfläche
ausgebildet. Eine Isolationsschicht und eine Ableitelektrode
darauf werden nacheinander geformt, um eine Elektrode mit
einem konischen Abschnitt eines Einkristalls zu erhalten,
der im wesentlichen frei von Kristalldefekten ist. Die
Formen der konischen Abschnitte als Elektronenemissionsabschnitte
können gleichmäßig gemacht werden, was zu einem
Anstieg der Feldintensität führt. Schwankungen in der
anfänglichen Betriebsspannung können minimiert werden.
-
Desweiteren kann die Abscheidefläche auf einer
darunterliegenden Schicht aus einem gewünschten Material ausgebildet
werden. Beispielsweise kann die Abscheidefläche auf einem
Substrat mit hoher Wärmevernichtungseffizienz ausgebildet
werden, und die Zuverlässigkeit der Vorrichtung kann stark
verbessert werden.
-
Fig. 34 ist eine schematische Teilschnittansicht, die ein
anderes Elektronenemissionselement zeigt.
-
Wie in Fig. 34 gezeigt, wird eine Isolationsschicht 802
aus einem amorphen Isolationsmaterial, wie SiO&sub2;, auf einem
Substrat 801 aus Si o. ä. ausgebildet. Die Isolationsschicht
802 wird photogeätzt, um eine Ausnehmung 807 auszubilden.
Bei dieser Ausführungsform dient eine Unterseite 807a der
Ausnehmung 807 als Abscheidefläche. Die Seitenwandfläche
besteht aus dem Isolationselement, wobei diese in einem
einzigen Prozess ausgebildet werden. Das Isolationselement
kann jedoch auch auf der Abscheidefläche in einem separaten
Schritt vorgesehen werden. Das Material des
Isolationselementes kann das gleiche sein wie das der Abscheidefläche
oder kann aus einem unterschiedlichen Material bestehen.
-
Eine Keimbildungsbasis 803, die aus einem heterogenen
Material, wie Si oder Si&sub3;N&sub4;, besteht, wird auf der Unterseite
807a (Abscheidefläche) der Ausnehmung 807 ausgebildet. Man
lässt ein Einkristall, wie beispielsweise ein Si - Einkristall,
in zentrierter Weise auf dem in der
Keimbildungsbasis 803 ausgebildeten einzigen Keim wachsen. Ein leitendes
Element 804 mit einem konischen Abschnitt wird geformt, und
ein hitzefester leitender Film 805 wird auf dem leitenden
Element 804 ausgebildet, um auf diese Weise eine Elektrode
808 mit einem konischen Abschnitt herzustellen. Das
Material des leitenden Elementes 804 ist nicht auf ein spezielles
Material beschränkt, wenn ein vorgegebener Strom durch das
Material fließen kann. Das leitende Material kann somit ein
Halbleiter oder ein Leiter sein. Ein Verfahren zur
Ausbildung des Einkristalls aus dem leitenden Element wird später
beschrieben.
-
Der hitzefeste leitende Film 805 besteht aus W, LaB&sub6; o. ä.
und wird auf dem leitenden Element 804 gemäß einem
gewünschten Herstellverfahren ausgebildet. Um einen Film auf
einem leitenden Element aus einem Si - Einkristall zu
formen, wird beispielsweise das CVD - Verfahren durchgeführt,
damit die folgende chemische Reaktion auf dem Si -
Einkristall stattfindet:
-
Si + WF&sub6; → W + SiF&sub4;
-
so dass ein W - Film auf dem Si - Einkristallfilm
ausgebildet wird.
-
Eine Ableitelektrode 806 wird in der Nähe des konischen
Abschnittes der Elektrode 808 über der Isolationsschicht 802
ausgebildet. Die Ableitelektrode 806 kann wie folgt
ausgebildet werden. Die Ausnehmung 807 wird mit einem Resist
gefüllt, und eine Metallschicht, wie beispielsweise eine Mo -
Schicht, wird auf der Resistschicht und der
Isolationsschicht 802 ausgebildet. Die Metallschicht wird fotogeätzt,
um eine Öffnung in der Nähe des konischen Abschnittes der
Elektrode 808 auszubilden. Schließlich wird der Resistfilm
entfernt.
-
Bei der obigen Ausführungsform ist das Material der
Abscheidefläche nicht auf das Isolationsmaterial beschränkt.
Ein Halbleitermaterial oder ein leitendes Material können
ebenfalls verwendet werden. Wenn jedoch ein
Isolationsmaterial verwendet wird, kann die dielektrische
Durchschlagspannung erhöht werden. Bei der obigen Ausführungsform wird
die Isolationsschicht 802 auf dem Substrat 801 ausgebildet,
um die Abscheidefläche zu bilden. Die Fläche eines
Isolationssubstrates kann jedoch ebenfalls als Abscheidefläche
dienen.
-
Fig. 35 ist eine schematische perspektivische Ansicht zur
Darstellung der Verdrahtung des
Elektronenemissionselementes dieser Ausführungsform.
-
Gemäß Fig. 35 kann die Verdrahtung des obigen
Elektronenemissionselementes wie folgt erfolgen. Nachdem die Elektrode
808 mit dem konischen Abschnitt auf der Unterseite 807a der
Ausnehmung 807 ausgebildet worden ist, wird eine Nut in der
Isolationsschicht 802 ausgebildet. Eine Leitungsschicht 809
wird in der Nut ausgebildet und an die Elektrode 808 mit
dem konischen Abschnitt angeschlossen. Eine Spannung wird
zwischen die Leitungsschicht 809 und die Ableitelektrode
806 gelegt, so dass das Potential der Ableitelektrode 806
höher ist als das der Leitungsschicht 809, und eine
Elektronenemission kann durchgeführt werden. Bei der obigen
Anordnung wird die Ableitelektrode 806 so ausgebildet, dass
die Metallschicht, wie beispielsweise eine Mo - Schicht, im
Prozess geätzt wird. Es kann jedoch auch eine Metallplatte
mit einer Öffnung mit der Isolationsschicht 802 verklebt
werden, nachdem die Nut ausgebildet worden ist.
-
Bei dem obigen Elektronenemissionselement umfasst die
Elektrode mit dem konischen Abschnitt das leitende Element mit
dem konischen Abschritt und den hitzefesten leitenden Film,
der darauf ausgebildet ist. Der
Elektronenemissionsabschnitt kann von dem leitenden Film mit der großen
Hitzefestigkeit gebildet werden, um eine Verformung des konischen
Abschnittes, verursacht durch ein Aufschmelzen durch Wärme,
zu verhindern. Ferner besteht der größte Teil der Elektrode
mit dem konischen Abschnitt aus dem leitenden Element mit
hoher Leitfähigkeit, wodurch eine überflüssige
Wärmeentwicklung verhindert wird.
-
Das leitende Element besteht vorzugsweise aus einem
Einkristall, was sich günstig auf dessen Leitfähigkeit auswirkt.
Das Material des leitenden Elementes ist jedoch nicht auf
ein Einkristall beschränkt, sondern kann auch als
Polykristall o. ä. vorhanden sein. Das Verfahren zur Ausbildung des
leitenden Elementes ist nicht auf das vorstehend
beschriebene Verfahren beschränkt, bei dem man das Einkristall
wachsen lässt. Obwohl das in Fig. 1 gezeigte Verfahren
eingesetzt werden kann, hat das
Einkristallwachstumverfahren zur Ausbildung eines heterogenen Materiales mit
Mikromuster, das eine ausreichend höhere Keimbildungsdichte
besitzt als die Abscheidefläche, um nur die Ausbildung des
einzelnen Keimes zu gestatten, und das Wachsenlassen des
Kristalls unter Verwendung des einzigen Keimes als dessen
Zentrum die folgenden Vorteile:
-
(1) Die Form der Elektrode mit dem konischen Abschnitt wird
durch die Abscheidefläche, das heterogene Material, das
Material des leitenden Elementes und die Abscheidebedingungen
festgelegt. Die Elektrode mit dem konischen Abschnitt kann
unabhängig von den Größen der Öffnungen der
Isolationselementes und der Ableitelektrode ausgebildet werden. Daher
kann eine Elektrode mit einem konischen Abschnitt, der eine
gewünschte Größe besitzt, ausgebildet werden, und
Größenschwankungen desselben können verhindert werden.
-
(2) Da die Position der Elektrode mit dem konischen
Abschnitt durch die Position des Bereiches aus dem
heterogenen Material festgelegt werden kann, kann die Elektrode mit
dem konischen Abschnitt mit hoher Genauigkeit an einer
gewünschten Stelle ausgebildet werden. Es kann ein
Elektronenemissionselement vom Mehrfachtyp ausgebildet werden, so
dass dessen Vielzahl von Elektronenemissionsausgängen in
gleichmäßiger Weise mit feinen Abständen festgelegt werden
kann.
-
(3) Da die Elektrode mit dem konischen Abschnitt eine
konische Form besitzt, die für das Einkristall einzigartig ist,
sind die Formen der Elektronenemissionsabschnitte
gleichmäßig und scharf ausgebildet. Daher muss keine zusätzliche
Abschrägtechnik eingesetzt werden, und die Feldintensität
kann gleichmäßig und hoch sein. Schwankungen in der
anfänglichen Betriebsspannung können verhindert werden, und die
Elektronenemissionseffizienz kann verbessert werden.
-
(4) Im Gegensatz zum herkömmlichen Fall kann das
Einkristall in einfacher Weise auf dem amorphen isolierenden
Substrat ausgebildet werden. Auf diese Weise wird ein
Elektronenemissionselement mit einer hohen dielektrischen
Durchschlagspannung vermieden.
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(5) Da das Elektronenemissionselement durch das
herkömmliche Halbleiterherstellverfahren ausgebildet werden kann,
kann eine hohe Packungsdichte mit einem einfachen Verfahren
erreicht werden.
-
Ein Verfahren zum Wachsenlassen des Einkristalls auf der
Abscheidefläche wird nachfolgend beschrieben:
-
Nachfolgend wird die selektive Abscheidung zum selektiven
Ausbilden eines Filmes auf einer Abscheidefläche erläutert.
Bei der selektiven Abscheidung handelt es sich um ein
Verfahren zum selektiven Ausbilden eines Dünnfilmes auf einem
Substrat unter Ausnutzung von Unterschieden in den Faktoren
der Materialien. Bei diesen Faktoren handelt es sich um die
Oberflächenenergie, die Abscheidungskoeffizienten, die
Eliminationskoeffizienten, die Oberflächendiffusionsraten
u. ä., wobei diese Faktoren die Ausbildung des Keimes beim
Dünnfilmherstellverfahren festlegen.
-
Fig. 36A ist eine schematische Ansicht, die eine
Elektronenemissionsvorichtung unter Verwendung eines noch anderen
Verfahrens der vorliegenden Erfindung zeigt. Fig. 36B ist
eine vergrößerte Ansicht des in Fig. 35A gezeigten
Abschnittes.
-
Fig. 37 ist ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der
Funktionsweise der in den Fig. 36A und 36B gezeigten
Elektronenemissionsvorrichtung.
-
Wie in Fig. 36A gezeigt, wird eine
Spannungsanlegeelektrode 902 aus einem Metall (d. h. Al, Ta, Mo oder W)oder
einem Halbleiter (d. h. Si) auf einem Substrat 901
ausgebildet. Eine aus einem Isolator, wie Al&sub2;O&sub3;, Ta&sub2;O&sub5; oder SiO&sub2;,
bestehende Isolationsschicht 903 mit einer Dicke von 50-150
A wird auf der Spannungsanlegeelektrode 902 ausgebildet.
Wie in Fig. 36B gezeigt, wird eine Keimbildungsbasis 909,
die aus einem Material besteht, das sich von dem der
Isolationsschicht 903 unterscheidet, auf der Isolationsschicht
903 an einer Stelle gegenüber der Elektrode 902
ausgebildet. Ein Einkristall, wie beispielsweise ein Si -
Einkristall, wird auf dem in der Keimbildungsbasis 909
ausgebildeten einzelnen Keim zentriert, um eine
Elektronenemissionselektrode 907 mit einer Größe von etwa 50-10.000 Å
(5 · 10&supmin;&sup9; - 10&supmin;&sup5;m) und einem im wesentlichen konischen
Abschnitt zu erhalten.
-
Eine Metallschicht 904, die aus Al, Au oder Pt besteht,
wird aus der Isolationsschicht 903 ausgebildet und an die
Elektronenemissionselektrode 907 angeschlossen. Das
Material der Elektrode 907 ist nicht auf das Einkristall
beschränkt, sondern kann auch durch ein Polykristall ersetzt
werden. Wenn jedoch das Einkristall verwendet wird, können
die Leitfähigkeit und die Elektronenemissionseffizienz der
Elektrode 907 verbessert werden. Generell ist es schwierig,
Ein Einkristall auf der Oberfläche des Isolationsmaterials
auszubilden. Mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren zur
Ausbildung des Einkristalls kann jedoch das Einkristall in
einfacher Weise auf der Isolationsschicht geformt werden.
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Ein Verfahren zur Ausbildung der
Elektronenemissionselektrode 907 wird später beschrieben.
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Eine Isolationsschicht 905, die aus SiO&sub2;, Si&sub3;N&sub4; oder
Polyimidharz besteht und eine auf der Elektrode 907 zentrierte
Öffnung besitzt, wird auf der Metallschicht 904
ausgebildet. Eine Ableitelektrode 906 mit einem
Elektronenemissionsausgang wird auf der Isolationsschicht 905 ausgebildet.
-
Wenn eine vorgegebene Spannung zwischen die Elektrode 902
und die Metallschicht 904 gelegt wird, kann die Elektrode
902 über einen Tunneleffekt mit der Elektrode 907 leitend
gemacht werden. In diesem Fall wird eine Spannung von einer
Stromquelle 911 an die Ableitelektrode 906 gelegt, so dass
das Potential der Elektrode 906 hoch ist. Ferner wird eine
Spannung von einer Stromquelle 910 an ein Target 908
gelegt, so dass das Potential des Target 908 hoch wird.
Elektronen werden aus dem konischen Abschnitt der Elektrode 907
emittiert.
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Bei der Elektronenemissionsvorrichtung mit der vorstehend
beschriebenen Ausführungsform werden die an die Elektrode
902 gelegte Spannung und die an die Metallschicht 904
gelegte Spannung gesteuert, um die Elektronen in einem
gewünschten Timing zu emittieren.
-
Wie in Fig. 36 A gezeigt, ist ein Impulsgenerator 913 an
die Elektrode 902 angeschlossen, während ein
Impulsgenerator 912 an die Metallschicht 904 angeschlossen ist. Wie in
Fig. 37 gezeigt, wird eine negative Spannung V1 an die
Elektrode 901 und eine Spannung von 0V an die Metallschicht
904 während eines Intervalls t1 gelegt. In diesem Fall wird
die Potentialdifferenz (V1-0) so eingestellt, dass sie
einem Wert entspricht, der einen vorgegebenen Wert
übersteigt. Die Elektronen passieren die Isolationsschicht 903
durch den Tunneleffekt und werden vom konischen Abschnitt
der Elektronenemissionselektrode 907 emittiert. Während
eines Intervalls t2 werden eine negative Spannung V2 (> V1) an
die Elektrode 902 und eine negative Spannung V3 an die
Metallschicht 904 gelegt. Wenn die Potentialdifferenz (V3-
V2)so eingestellt wird, dass sie einem Wert unter einem
vorgegebenen Wert entspricht, wird ein Tunneleffekt der
Elektroden verhindert und werden die Elektroden 902 und 907
nicht leitend gemacht. Wenn die negative Spannung V1 an die
Metallschicht 904 gelegt und die Potentialdifferenz (V3-
V1)so eingestellt wird, dass sie einem Wert entspricht, der
geringer ist als ein vorgegebener Wert, wird ein
Tunneleffekt verhindert. Die elektrische Unterbrechung zwischen den
Elektroden 902 und 907 wird aufrecht erhalten.
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Die Elektronenemissionssteuerung durch die vorstehend
beschriebenen gepulsten Spannungen kann in geeigneter Weise
bei einer Mehrfachelektronenemissionsvorrichtung vom
Matrixtyp, die eine Vielzahl von Elektronenemissionsquellen
aufweist, Anwendung finden.
-
Fig. 38 ist ein äquivalenter Schaltplan eines
Elektronenemissionsabschnittes in der Elektronenemissionsvorrichtung
vom Mehrfachtyp, die bei einer Anzeigevorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung Verwendung finden kann.
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Die Fig. 39A und 39B sind Zeitdiagramme zur Darstellung
der zeitlichen Abläufe der an die in Matrixform
angeordneten Elektroden angelegten Spannungen.
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Wie in Fig. 38 gezeigt, haben die Dioden 914&sub1; - 914&sub3;&sub3; eine
MIN - Struktur mit Elektroden 902, der Isolationsschicht
903 und den Elektronenemissionselektroden 907. Wenn eine
vorgegebene Spannung durch willkürliches Auswählen der
Elektroden 902&sub1;-902&sub3; und der Metallschicht 904&sub1;-904&sub3;
angelegt wird, um die ausgewählte Metallschicht auf ein hohes
Potential einzustellen, werden die Dioden an den
gewünschten Positionen eingeschaltet. Wie in den Fig. 39 A und
39B gezeigt, wird eine Spannung V1 an die Elektrode 9021
gelegt, und eine Spannung von 0V wird sequentiell während
eines Intervalls t4 an die Metallschichten 904&sub1;-904&sub3;
gelegt. In diesem Fall werden die Dioden 914&sub1;&sub1;, 914&sub1;&sub2; und 914&sub1;&sub3;
sequentiell eingeschaltet. Während der Intervalle t5 und t6
werden die Dioden sequentiell in der Reihenfolge von der
Diode 914&sub2;&sub1; bis zur Diode 914&sub3;&sub3; eingeschaltet. In diesem
Fall wird eine Ableitelektrode 906, wie in Fig. 36
gezeigt, gemeinsam den Elektronenemissionselektroden 907&sub1;&sub1;,
907&sub3;&sub3; (nicht gezeigt), die an die Metallschichten 904&sub1; -
904&sub3; angeschlossen sind, zur Verfügung gestellt. Wenn eine
Spannung zwischen die Ableitelektrode 906 und das Target
908 gelegt wird, so dass das Potential der Elektroden 907&sub1;&sub1;
-907&sub3;&sub3; höher ist als das des Target 908, werden Elektronen
von den konischen Abschnitten der Elektroden 907&sub1;&sub1;-907&sub3;&sub3;,
die an die Dioden 914&sub1;&sub1;-914&sub3;&sub3; gekoppelt sind, emittiert.
-
Ein Verfahren zur Ausbildung der
Elektronenemissionselektrode 907 wird nachfolgend beschrieben.
-
Das Einkristallwachstumverfahren zur Ausbildung eines
heterogenen Materiales mit Mikromuster, das eine ausreichend
höhere Keimbildungsdichte besitzt als die Abscheidefläche,
um auf diese Weise nur einen einzigen Keim auszubilden, und
das Wachsenlassen des Kristalls unter Verwendung des
einzigen Keimes als dessen Mittelpunkt hat die folgenden
Vorteile.
-
(1) Die Form der Elektrode mit dem konischen Abschnitt wird
durch die Abscheidefläche, das heterogene Material, das
Material des leitenden Target und die Abscheidebedingungen
festgelegt. Die Elektrode mit dem konischen Abschnitt kann
unabhängig von den Größen der Öffnungen des
Isolationselementes und der Ableitelektrode ausgebildet werden. Daher
können eine Elektrode mit einem konischen Abschnitt einer
gewünschten Größe geformt und Variationen in der Größe
verhindert werden.
-
(2) Da die Position der Elektrode mit dem konischen
Abschnitt durch die Position des heterogenen
Materialbereiches festgelegt werden kann, kann die Elektrode mit dem
konischen Abschnitt mit hoher Genauigkeit an einer
gewünschten Position ausgebildet werden. Ein Elektronenemissionselement
vom Mehrfachtyp kann so ausgebildet werden,
dass eine Vielzahl von Elektronenemissionsausgängen
gleichmäßig unter feinen Abständen festgelegt werden kann.
-
(3) Da die Elektrode mit dem konischen Abschnitt eine
konische Form besitzt, die für das Einkristall einzigartig ist,
erhalten die Elektronenemissionsabschnitte gleichmäßige und
scharfe Formen. Es muss daher keine zusätzliche
Abschrägungstechnik Anwendung finden, und die Feldintensität kann
gleichmäßig und hoch sein. Variationen in der anfänglichen
Betriebsspannung können verhindert werden, und die
Elektronenemissionseffizienz kann verbessert werden.
-
(4) Im Gegensatz zum herkömmlichen Fall kann das
Einkristall in einfacher Weise auf dem amorphen
Isolationssubstrat geformt werden, so dass ein Emissionselement erhalten
wird, das eine hohe dielektrische Durchschlagspannung
besitzt.
-
(5) Da das Elektronenemissionselement durch einen
herkömmlichen Halbleiterherstellprozess geformt werden kann, kann
eine hohe Packungsdichte über ein einfaches Verfahren
erreicht werden.
-
Es wird nunmehr ein Verfahren zum Wachsenlassen des
Einkristalls auf der Abscheidefläche beschrieben.
-
Nachfolgend wird die selektive Abscheidung zum selektiven
Ausbilden eines Filmes auf einer Abscheidefläche erläutert.
Bei der selektiven Abscheidung handelt es sich um ein
Verfahren zum selektiven Ausbilden eines Dünnfilmes auf einem
Substrat unter Ausnutzung von Unterschieden der Faktoren
der Materialien. Diese Faktoren sind die
Oberflächenenergie, die Abscheidungskoeffizienten, die
Eliminationkoeffizienten, die Oberflächendiffusionsraten u. ä. und legen die
Ausbildung des Keimes beim Dünnfilmherstellprozess fest.
-
Fig. 40 ist eine schematische Teilschnittansicht zur
Darstellung einer Anzeigevorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung.
-
Fig. 41A ist eine vergrößerte Ansicht eines
Elektronenemissionsabschnittes der in Fig. 40 gezeigten
Anzeigevorrichtung, während Fig. 41B eine Draufsicht des
Elektronenemissionsabschnittes ist.
-
Wie in den Fig. 40 und 41A gezeigt, wird eine Vielzahl
von Keimbildungsbasen 1002, die aus einem heterogenen
Material, wie Si&sub3;N&sub4;, bestehen, auf einem Oxidsubstrat 1002
eines amorphen Isolationsmaterials, wie SiO&sub2;, das eine
Abscheidefläche bildet, ausgebildet. Die Keimbildungsbasen
1002 sind in gleichen Abständen voneinander angeordnet. Ein
Einkristall, wie ein Mo -, W - oder Si - Einkristall, lässt
man in zentrierter Weise auf jedem einzigen Keim, der in
der entsprechenden Keimbildungsbasis 1002 ausgebildet ist,
wachsen. Elektroden 1007, die jeweils einen konischen
Abschnitt und eine gewünschte Größe haben, können auf diese
Weise ausgebildet werden. Der konische Abschnitt einer
jeden Elektrode 1007 dient als Elektronenemissionsabschnitt.
Die Abscheidefläche ausschließlich der heterogenen
Materialfläche dient als Fläche, auf der der Keim nicht
ausgebildet wird. Daher kann ein Wachstum des Einkristalls in einem
Bereich außerhalb des Bereiches, der auf der
Keimbildungsbasis 1002 zentriert ist, verhindert werden. Ein Verfahren
zur Ausbildung des Einkristalls wird später erläutert.
-
Es wird eine Isolationsschicht 1005 ausgebildet, die aus
SiO&sub2; o. ä. besteht und eine auf jeder Elektrode 1007
zentrierte Öffnung aufweist. Eine schalenförmige Ausnehmung,
die auf der Elektrode 1007 zentriert ist, wird auf der
Isolationsschicht 1005 ausgebildet. Eine Metallschicht, wie
eine Mo - Schicht, wird in der Ausnehmung ausgebildet, um
eine Ableitelektrode 1003 herzustellen. Eine aus SiO&sub2; o. ä.
bestehende Isolationsschicht 1006 wird auf der
Ableitelektrode 1003 ausgebildet. Wie in Fig. 41B gezeigt, werden
ein Paar von Elektroden 1004&sub1; und 1004&sub3; und ein Paar von
Elektroden 1004&sub2; und 1004&sub4; auf den Isolationsschichten 1004&sub2;
und 1004&sub4; ausgebildet.
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Eine Leuchteinheit 1008 wird über den Elektroden 1007
ausgebildet und besitzt Flächeneinheiten 1009 die jeweils aus
einer Matrix von drei Reihen und drei Spalten bestehen,
wobei jede Spalte oder Reihe aus R, B, B Leuchteinheiten
besteht. Benachbarte Flächeneinheiten sind über einen
vorgegebenen Spalt voneinander beabstandet. Die Flächeneinheiten
1009 sind in Übereinstimmung mit den Abständen der
Elektroden 1007 so ausgebildet, dass sie jeweils den Elektroden
1007 gegenüberliegen.
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Bei der obigen Ausführungsform wird die Ableitelektrode
1003 im Prozess zur Ausbildung der Metallschicht, wie der
Mo - Schicht, ausgebildet. Eine Metallplatte mit Öffnungen
kann jedoch mit der Isolationsschicht 1005 verbunden werden,
nachdem die Isolationsschicht 1005 ausgebildet worden
ist.
-
Die Funktionsweise der Anzeigevorrichtung mit der
vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird nachfolgend
beschrieben.
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Fig. 42 ist eine Ansicht, die die Montage der
Elektronenemissionsabschnitte der in Fig. 40 gezeigten
Anzeigevorrichtung zeigt. Die Elektroden 1004&sub1; und 1004&sub3; und die
Elektroden 1004&sub2; und 1004&sub4; sind aus Gründen einer besseren
Darstellung weggelassen worden.
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Fig. 43 ist eine schematische Ansicht zur Darstellung der
Elektronenemissionsfunktionsweise von Leitungen und
Ableitelektroden, die in einer Matrixform angeordnet sind.
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Fig. 44 ist eine Ansicht zur Darstellung der
Funktionsweise der in Fig. 40 gezeigten Anzeigevorrichtung.
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Wie in Fig. 43 gezeigt, können die Leitungen der
Elektronenemissionsabschnitte so ausgebildet werden, dass jede
Elektrode 1007 mit einem konischen Abschnitt auf der
Abscheidefläche ausgebildet wird, eine Nut in der
Isolationsschicht ausgebildet wird und eine Leitungsschicht
(entsprechend der Leitung in Fig. 43) 10010 in der Nut ausgebildet
wird. Die Leitungsschicht 10010 wird an die Ableitelektrode
1003 angeschlossen. Eine Spannung von einer Stromquelle V3
wird zwischen die Leitungsschicht 10010 und die
Ableitelektrode 1003 gelegt, so dass das Potential der
Ableitelektrode 3 höher ist als das der Leitungsschicht 10010 und Elektronen
vom konischen Abschnitt der Elektrode 1007 emittiert
werden.
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Die Elektronenemissionssteuerung zwischen der
Leitungsschicht 10010 und der Ableitelektrode 1003 wird so
durchgeführt, dass 0V sequentiell an die Leitungen 10010&sub1; bis
10010&sub4; gelegt wird, Transistoren an die Ableitelektroden
1003&sub1; bis 1003&sub4; angeschlossen werden und Spannungssignale
zu einem gewünschten Timing der gewünschten Ableitelektrode
zugeführt werden, um auf diese Weise Elektronen von der
Elektrode 1007 an einer willkürlichen Position zu
emittieren.
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Wenn eine Spannung zwischen die ausgewählte Elektrode 1007
und die Leuchteinheit 1008 gelegt wird, so dass das
Potential der Leuchteinheit 1008 höher ist als das der
ausgewählten Elektrode 1007, dringen die emittierten Elektronen
durch die Elektroden 1004&sub1; und 1004&sub3; und die Elektroden
1004&sub2; und 1004&sub4; und werden auf die entsprechende
Flächeneinheit 1009 in der Leuchteinheit 1008 emittiert. Wenn zu
diesem Zeitpunkt eine vorgegebene Spannung von einer
Stromquelle V2 zwischen die Elektroden 10041 und 10043 gelegt
wird, können die Elektroden in Y - Richtung in Fig. 44
abgelenkt werden. Wenn eine vorgegebene Spannung von der
Stromquelle V1 zwischen die Elektroden 1004&sub2; und 1004&sub3;
gelegt wird, werden die Elektronen in X - Richtung in Fig.
44 abgelenkt.
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Bei der Anzeigevorrichtung mit der vorstehend beschriebenen
Ausführungsform wird die Größe der Elektronenemission durch
Steuerung der an die Leitungsschicht 10010 und die Ableitelektrode
1003 gelegten Spannung gesteuert. Die Elektronen
können an einer gewünschten Position an einer jeden
Leuchteinheit, die die Flächeneinheit 1009 bildet, durch an
die Elektroden 1004&sub1; und 1004&sub3; und die Elektroden 1004&sub2; und
1004&sub4; angelegte Spannungen emittiert werden.
-
Bei der obigen Ausführungsform muss die Elektrode mit dem
konischen Abschnitt nicht aus einem Einkristall bestehen,
sondern kann auch aus einem nicht - monokristallinen
Material, wie einem Polykristall, hergestellt werden. Wenn die
Elektrode mit dem konischen Abschnitt jedoch aus einem
Einkristall besteht, können die Elektronenemissionsabschnitte
gleichmäßige und scharfe Formen erhalten. Ferner muss keine
Abschrägtechnik eingesetzt werden und die Feldintensität
kann gleichmäßig erhöht werden. Variationen in der
anfänglichen Betriebsspannung können verhindert werden, und die
Leitfähigkeit sowie die Elektronenemissionseffizienz können
verbessert werden.
-
Das Einkristallwachstumsverfahren zur Ausbildung eines
heterogenen Materiales mit Mikromuster, das eine ausreichend
höhere Keimbildungsdichte besitzt als das der
Abscheidefläche, um auf diese Weise nur die Ausbildung des einzigen
Keimes zu gestatten, und zum Wachsenlassen des Kristalls
unter Verwendung des einzigen Keimes als dessen Mittelpunkt
hat die folgenden Vorteile:
-
(1) Die Form der Elektrode mit dem konischen Abschnitt wird
durch die Abscheidefläche, das heterogene Material, das
Material des leitenden Elementes und die Abscheidebedingungen
festgelegt. Eine Elektrode mit einem konischen Abschnitt
einer gewünschten Größe kann ausgebildet werden, und es
können Variationen von dessen Größe verhindert werden.
-
(2) Da die Position der Elektrode mit dem konischen
Abschnitt durch die Position des Bereiches des heterogenen
Materials festgelegt werden kann, kann die Elektrode mit
dem konischen Abschnitt mit hoher Genauigkeit an einer
gewünschten Stelle ausgebildet werden. Ein
Elektronenemissionselement vom Mehrfachtyp kann so ausgebildet werden,
dass eine Vielzahl von Elektronenemissionsausgängen
gleichmäßig in feinen Abständen festgelegt werden kann.
-
(3) Im Gegensatz zum herkömmlichen Fall kann das
Einkristall in einfacher Weise auf dem amorphen
Isolationssubstrat ausgebildet werden, so dass ein
Elektronenemissionselement mit einer hohen dielektrischen
Durchschlagspannung erhalten werden kann. Da ferner das amorphe
Isolationssubstrat relativ billig ist und in einem großen
Bereich ausgebildet werden kann, kann auf einfache Weise eine
Anzeigevorrichtung mit großer Fläche hergestellt werden.
-
(4) Da das Elektronenemissionselement über ein
herkömmliches Halbleiterherstellverfahren ausgebildet werden kann,
kann eine hohe Packungsdichte über einen einfachen Prozeß
erreicht werden.
-
Noch eine weitere Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird nachfolgend beschrieben:
-
Bei dieser Ausführungsform besteht ein konischer Abschnitt
einer Elektrode aus mindestens einem durch Keimwachstum
gebildeten Halbleiterkristall und einem Material mit einer
niedrigen Arbeitsfunktion, um eine Anzeigevorrichtung einer
niedrigen Spannung zu erhalten und auf diese Weise die
Elektronenemissionseffizienz zu verbessern.
-
Bei dem Halbleiterkristall kann es sich um ein
Halbleiterkristall vom p- und/oder n- Typ handeln. Ein
Halbleiterkristall vom p- Typ und ein Material mit niedriger
Arbeitsfunktion werden verwendet, um Elektronen gemäß der
nachfolgenden Beschreibung zu emittieren.
-
Nachfolgend wird das Prinzip des
Elektronenemissionsvorganges beschrieben.
-
Fig. 46 ist ein Energiebandiagramm einer Metall-
Halbleiter- Übergangszone.
-
Fig. 47 ist ein Energiebandiagramm auf der Oberfläche des
Halbleiters vom p- Typ.
-
Wie in Fig. 46 gezeigt, muss, um einen NEA- Zustand zu
erhalten, bei dem das Unterdruckniveau Evac geringer ist als
das Energieniveau eines Leitungsbandes Ec des Halbleiters
vom p- Typ, ein Material zum Verringern der Arbeitsfunktion
m auf der Oberfläche des Halbleiters ausgebildet werden.
Ein typisches Beispiel eines derartigen Materials ist ein
Alkalimetall, insbesondere Cs, Cs-O o. ä.. Wenn
der Zustand,
in dem die Arbeitsfunktion m auf der
Halbleiteroberfläche gering ist, und ferner der NEA- Zustand erhalten
werden, können in den Halbleiter vom p- Typ injizierte
Elektronen in einfacher Weise emittiert werden, so dass auf
diese Weise ein Elektronenemissionselement mit einer hohen
Elektronenemissionseffizienz erhalten wird.
-
Die Übergangszone zwischen dem Halbleiter vom p- Typ und
dem Material mit niedriger Arbeitsfunktion ist umgekehrt
vorgespannt, um den Unterdruckpegel Evac auf einen Pegel
einzustellen, der niedriger ist als der des Leitungsbandes
Ec des Halbleiters vom p- Typ. Folglich kann auf einfache
Weise eine größere Energiedifferenz Δ E als die
herkömmliche Energiedifferenz erhalten werden. Selbst wenn der
Unterdruckpegel Evac höher ist als der Energiepegel des
Leitungsbandes Ec des Halbleiters vom p- Typ in einem
Gleichgewichtszustand, kann der NEA- Zustand in einfacher Weise
erhalten werden, indem ein chemisch beständiges Material
mit einer relativ hohen Arbeitsfunktion m, das jedoch als
Material mit niedriger Arbeitsfunktion definiert ist,
verwendet wird.
-
Die vorstehend beschriebene Elektronenemissionseinheit wird
in einer Anordnung verwendet, die einem Feldeffekt -
Elektronenemissionselement entspricht, um ein Element mit
niedriger Spannung zu erhalten und somit die
Elektronenemissionseffizienz zu verbessern.
-
Es ist möglich, ein Elektronenemissionselement
herzustellen, indem man ein Halbleiterkristall vom n- Typ und ein
Material mit einer niedrigen Arbeitsfunktion verwendet, wie
in Philips J. Res. 39, 59-60, 1984 beschrieben.
-
Das Einkristallwachstumsverfahren zur Ausbildung eines
heterogenen Materials mit Mikromuster, das eine ausreichend
höhere Keimbildungsdichte besitzt als das Material der
Abscheidungsfläche, um auf diese Weise die Ausbildung eines
einzigen Keimes zu ermöglichen, und zum Wachsenlassen des
Kristalls unter Verwendung des einzigen Keimes als dessen
Mittelpunkt hat die folgenden Vorteile.
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(1) Der aus dem heterogenen Material bestehende einzige
Keim wird nur in der Keimbildungsfläche ausgebildet und
nicht auf dem Bereich der Abscheidefläche, die als
Oberfläche dient, auf der der Keim nicht ausgebildet wird. Daher
besteht der konische Abschnitt der Elektrode nur aus einem
Einkristall. Die für das Einkristall einzigartige Facette
kann als konischer Abschnitt des
Elektronenemissiionsabschnittes verwendet werden.
-
(2) Die Form der Elektrode mit dem konischen Abschnitt wird
durch die Herstellbedingungen, wie die Abscheidefläche, die
Oberfläche des heterogenen Materiales, das Material der
Elektrode und die Abscheidebedingungen, festgelegt. Daher
kann eine Elektrode mit einer gewünschten Größe geformt
werden, und Schwankungen hiervon können verhindert werden.
-
(3) Die Position der Elektrode mit dem konischen Abschnitt
wird durch die Position der Oberfläche des heterogenen
Materials festgelegt. Die Elektrode mit dem konischen
Abschnitt
kann mit hoher Genauigkeit an einer gewünschten
Position ausgebildet werden.
-
(4) Im Gegensatz zum herkömmlichen Verfahren kann ein
Einkristall in einfacher Weise auf einer amorphen
Isolationsfläche ausgebildet werden.
-
(5) Das Elektronenemissionselement kann gemäß dem
herkömmlichen Halbleiterherstellverfahren geformt werden, und
dessen Packungsdichte kann durch das einfache Verfahren erhöht
werden.
-
Noch ein anderes Elektronenemissionselement, das für eine
Anzeigevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
geeignet ist, wird im einzelnen in Verbindung mit den Fig. 49
-50 (B) beschrieben.
-
Fig. 48 ist eine schematische Teilschnittansicht dieses
Elektronenemissionselementes. Fig. 49 ist eine Ansicht zur
Darstellung der Funktionsweise des
Elektronenemissionselementes.
-
Wie die Fig. 48 und 49 zeigen, wird eine
Keimbildungsbasis 1102, die aus einem heterogenen Material, wie Si&sub3;N&sub4;,
besteht, auf einem Oxidsubstrat 1001 ausgebildet, das aus
einem amorphen Isolationsmaterial, wie SiO&sub2;, besteht und
eine Abscheidefläche bildet. Man lässt ein Einkristall, wie
beispielsweise ein Si - Einkristall, in zentrierter Weise
auf einem einzigen Keim wachsen, der in jeder
Keimbildungsbasis 1102 ausgebildet wird, während eine Verunreinigung
vom n- Typ hierin dotiert wird. Es wird ein
Halbleiterbereich 1109 vom n- Typ gebildet. Ein Halbleiterbereich 11010
vom p- Typ wird auf dem Halbleiterberich 1109 vom n- Typ
ausgebildet, während eine Verunreinigung vom p- Typ dotiert
wird. Der Halbleiterberiech 11010 vom p- Typ hat eine
Facette, die für das Einkristall einzigartig ist. Ein 1000 Å
dicker Materialbereich 11011 mit niedriger Arbeitsfunktion,
der aus CsSi o. ä. besteht, wird auf dem Halbleiterbereich
11010 vom p- Typ ausgebildet, um eine Elektrode 11013 mit
einem konischen Abschnitt herzustellen, die als
Elektronenemissionsabschnitt dient. Ein bevorzugtes Material mit
niedriger Arbeitsfunktion besitzt eine Arbeitsfunktion von
2,5 eV oder weniger und kann beispielsweise Li, Na, K, Rb,
Sr, Cs, Ba, Eu, Yb oder Fr sein. Wenn die Stabilisierung
des Bereiches 11011 aus dem Material mit niedriger
Arbeitsfunktion berücksichtigt wird, kann ein Alkalimetallsilicid,
wie CsSi oder RbSi, verwendet werden. Ein Verfahren zur
Ausbildung des Einkristalls wird später beschrieben.
-
Der Halbleiterbereich 1109 der Elektrode 11013 vom n- Typ
wird mit einer auf dem Oxidsubstrat 1101 ausgebildeten
leitenden Schicht 1103 verbunden. Eine Isolationsschicht 1104,
die aus SiO&sub2; o. ä. besteht und eine auf der Elektrode 11013,
die auf der leitenden Schicht 1103 ausgebildet ist,
zentrierte Öffnung besitzt, wird geformt. Eine leitende
Schicht 1105, die mit dem Halbleiterbereich 11010 vom p-
Typ verbunden ist, wird auf der Isolationsschicht 1104
ausgebildet. Eine Isolationsschicht 1106 wird auf der
leitenden Schicht 1105 ausgebildet. Ein leitender Bereich 1108,
der mit dem Bereich 1109 aus dem Material mit niedriger
Arbeitsfunktion verbunden ist, wird auf der Isolationsschicht
1106 ausgebildet. Eine Isolationsschicht 1107 wird auf der
Isolationsschicht 1106 ausgebildet, mit der Ausnahme des
leitenden Bereiches 1108, und eine Ableitelektrode 11012
wird auf der Isolationsschicht 1107 ausgebildet.
-
Bei dem Element mit der obigen Struktur wird eine Spannung
V2 zwischen die Halbleiterbereiche 1109 und 11010 vom n-
und p- Typ gelegt, so dass das Potential des
Halbleiterbereiches vom p- Typ höher ist als das des
Halbleiterbereiches vom n- Typ. Eine umgekehrte Vorspannung V1 wird
zwischen den Halbleiterbereich 11010 vom p- Typ und den
Materialbereich 11011 mit niedriger Arbeitsfunktion gelegt.
Eine Spannung V3 wird zwischen den Halbleiterberich 11010
vom p- Typ und die Ableitelektrode 11012 gelegt, so dass
das Potential der Ableitelektrode 11012 höher ist als das
des Halbleiterbereiches 11010 vom p- Typ. Unter diesen
Bedingungen können Elektronen von der Oberfläche des
Materialbereiches 11011 mit niedriger Arbeitsfunktion emittiert
werden. Die obige Operation wird nachfolgend beschrieben.
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Fig. 50A ist ein Energiebanddiagramm in einem
Gleichgewichtszustand, während Fig. 50B ein Energiebanddiagramm
bei Betrieb des Elementes ist.
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Wie in Fig. 49 gezeigt, wird das Energieband verändert,
wie in Fig. 50B gezeigt, um den NEA- Zustand zu erhalten,
in dem der Unterdruckpegel Evac gegenüber dem des
Leitungsbandes Ec des Halbleiterbereiches 11010 vom p- Typ um Δ E
niedriger ist, wenn die Vorwärtsvorspannung V2 an die p- n-
Übergangszone und eine Rückwärtsvorspannung V1 zwischen den
Halbleiterbereich 11010 vom p- Typ und den Materialbereich
11011 mit niedriger Arbeitsfunktion gelegt wird. Aus diesem
Grunde werden die vom Halbleiterbereich 1109 vom n- Typ zum
Halbleiterbereich 11010 vom vom p- Typ injizierten
Elektronen von der Oberfläche des Materialbereiches 11010 mit
niedriger Arbeitsfunktion emittiert, so dass daher eine
hohe Elektronenemissionseffizienz mit einem größeren ΔE
erhalten werden kann als im herkömmlichen Fall.
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Um Δ E durch Rückwärtsvorspannen zu erhöhen, ist das
Metallmaterial nicht auf Cs oder Cs-0 beschränkt, das eine
geringe Arbeitsfunktion besitzt. Es kann vielmehr aus einem
weiten Materialbereich einschließlich Alkalimetalle und
Erdalkalimetalle ausgewählt werden. Es kann auch ein
beständigeres Material ausgewählt werden.
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Bei dieser Ausführungsform wird eine positive Spannung an
die Ableitelektrode 11012 gelegt, so dass ein Absinken der
Arbeitsfunktion durch den Schottky - Effekt auftritt. Daher
kann eine größere Elektronenemission erhalten werden.
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Einkristallwachstumsverfahren zur Ausbildung der
Halbleiterbereiche vom p- und n- Typ durch Ausbilden eines
heterogenen Materials mit einem Mikromuster, das eine
ausreichend höhere Keimbildungsdichte besitzt als das der
Abscheidefläche, um auf diese Weise nur die Ausbildung des
einzigen Keimes zu ermöglichen, und zum Wachsenlassen des
Kristalls unter Verwendung des einzigen Keimes als dessen
Mittelpunkt hat die folgenden Vorteile.
-
(1) Die Form der Elektrode mit dem konischen Abschnitt wird
durch die Abscheidefläche, das heterogene Material, das
Material des leitenden Elementes und die Abscheidebedingungen
bestimmt. Die Elektrode mit dem konischen Abschnitt kann
unabhängig von der Größe der Öffnung der Ableitelektrode
ausgebildet werden. Daher kann eine Elektrode mit einem
konischen Abschnitt einer gewünschten Größe geformt werden,
und es können Größenschwankungen derselben verhindert
werden.
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(2) Da die Position der Elektrode mit dem konischen
Abschnitt durch die Position des heterogenen
Materialbereiches festgelegt werden kann, kann die Elektrode mit dem
konischen Abschnitt mit hoher Genauigkeit an einer
gewünschten Position ausgebildet werden. Eine Vielzahl von
Elektronenemissionsausgängen der Elektronenemissionsabschnitte
kann gleichmäßig mit feinen Abständen festgelegt werden.
-
(3) Da der Halbleiterbereich vom p- Typ eine konische Form
besitzt, die für das Einkristall einzigartig ist, und da
die Form des Elektronenemissionsabschnittes gleichmäßig und
scharf ausgebildet werden kann, muss keine zusätzliche
Verjüngungstechnik Anwendung finden. Die Feldintensität kann
gleichmäßig und hoch sein, Schwankungen in der anfänglichen
Betriebsspannung können verhindert werden, und die
Leitfähigkeit der Elektrode mit dem konischen Abschnitt kann
verbessert werden. Daher kann die Elektronenemissionseffizienz
verbessert werden.
-
(4) Im Gegensatz zum herkömmlichen Fall kann das
Einkristall in einfacher Weise auf dem amorphen
Isolationssubstrat ausgebildet und damit ein Elektronenemissionselement
mit einer hohen dielektrischen Durchschlagspannung zur
Verfügung gestellt werden.
-
(5) Da das Elektronenemissionselement durch einen
herkömmlichen Halbleiterherstellprozess ausgebildet werden kann,
kann über ein einfaches Verfahren eine hohe Packungsdichte
erreicht werden.
-
Ein Verfahren zum Wachsenlassen des Einkristalls auf der
Abscheidefläche wird nachfolgend beschrieben.
-
Nachfolgend wird die selektive Abscheidung zum selektiven
Ausbilden eines Filmes auf einer Abscheidefläche erläutert.
Bei der selektiven Abscheidung handelt es sich um ein
Verfahren zum selektiven Ausbilden eines Dünnfilmes auf einem
Substrat unter Ausnutzung von Differenzen der
Materialfaktoren. Diese Faktoren sind die Oberflächenenergie, die
Abscheidungskoeffizienten, die Eliminationskoeffizienten, die
Oberflächendiffusionsraten u. ä. und legen die Ausbildung
des Keimes beim Dünnfilmherstellverfahren fest.
-
Die Fig. 3 und 20 bis 24 mit zugehöriger Beschreibung sind
gestrichen worden, wobei die verbliebenen Fig. 1, 2, 4 bis
19, sowie 25 bis 50 nicht erneut fortlaufend durchnumeriert,
sondern mit dieser Bezeichnung aufrecht erhalten worden sind.