DE386119C - Verfahren zum Beizen von Nadelhoelzern - Google Patents
Verfahren zum Beizen von NadelhoelzernInfo
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- DE386119C DE386119C DEF52810D DEF0052810D DE386119C DE 386119 C DE386119 C DE 386119C DE F52810 D DEF52810 D DE F52810D DE F0052810 D DEF0052810 D DE F0052810D DE 386119 C DE386119 C DE 386119C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27K—PROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
- B27K5/00—Treating of wood not provided for in groups B27K1/00, B27K3/00
- B27K5/02—Staining or dyeing wood; Bleaching wood
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)
Description
- Verfahren zum Beizen von Nadelhölzern. Beizt man Nadelhölzer mit einer Weichholzvorbeize und übersetzt dieselben nach dem Trocknen mit einer Weichholznachbeize, so entwickelt sich auf wenig harzhaltigen Nadelhölzern innerhalb 12 Stunden ein echter, gleichmäßiger Beizton mit dunkler hervortretenden, harten Jahresringen.
- Besitzt das zu beizende Nadelholz aber harzreiche Stellen oder sehr harte Wirbelstellen, wie dies bei Kiefernholz, Pitchpine und Karoline-pine sehr häufig vorkommt, dann tritt die gewünschte Wirkung nicht ein, da die Weichholzvorbeize und die Weichholznachbeize in die harzreichen Stellen und harten Wirbelstellen des Holzes nicht eindringen können. Der durch chemische Wechselwirkung der Weichholzvorbeize und Weichholznachbeize gebildete unlösliche Farbstoff kann sich vielmehr an den harzreichen Stellen und den harten Wirbelstellen nur an der Oberfläche des Holzes ablagern, so daß er durch das Nachschleifen, Abreiben und Bürsten der gebeizten Nadelholzflächen wieder abgeschliffen oder abgerieben wird. An den harzreichen Stellen und den harten Wirbelstellen entstehen dadurch helle Flecken, die sehr störend wirken und nur durch sehr vorsichtiges Ühertuschen mit deckenden Farbstoffen beseitigt werden können, was große Übung und Geschicklichkeit erfordert.
- Beizt man dagegen Nadelhölzer mit Wasserwachsbeizen, so saugen die filzigen und schwammigen Stellen, die in diesen Holzarten allgemein vorhanden sind, diese Beizen stärker auf und erscheinen nach dem Trocknen viel dunkler als die übrigen Flächen. Die mit Wasserwachsbeizen gebeizten Nadelhölzer zeigen infolgedessen ein fleckiges, unruhiges Aussehen.
- Durch Versuche wurde gefunden, daß die geschilderten Mängel beim Beizen von Nadelhölzern mit harzreichen Stellen, harten Wirbelstellen und filzigen und schwammigen Stellen dadurch vermieden werden können, daß man die mit einer bekannten Weichholzvorbeize vorgebeizten Nadelhölzer mit einer bekannten Weichholznachbeize übersetzt, der auf jedes Liter Weichholznachbeize % bis r 1 Wasserwachsbeize zugemischt ist.
- Beispiel. Die vorher mit Wasser abgewaschenen und nach dem Trocknen geschliffenen Kiefernholzflächen werden mit einer Lösung von 50 g Weichholzvorbeize, z. B. Tannin oder einem anderen Gerbstoff, in 11 Wasser mittels eines Schwammes oder Pinsels vorgebeizt und nach dem Trocknen mit einer Beizlösung übersetzt, die aus einer Mischung von roo g in r 1 Wasser gelöster Weichholznachbeize (Ätzkali) und 8oo ccm Wasserwachsbeize besteht. Letztere stellt, wie bekannt, eine Emulsion dar, die z. B. auf 11 Wasser 8o g Bienenwachs und 5o g Ätzkali sowie den jeweils gewünschten Farbstoffzusatz enthält. Nach 12- bis 24stündigem Trocknen werden die gebeizten Flächen mit feinem Glaspapier nachgeschliffen, gebürstet und mit einem Lappen abgerieben.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜC.H: Veffahren zum Beizen @ mi Nadelhölzern finit harzreichen Stellen, - -arten Wirbelstellen oder schwammigen und filzigen Stellen, dadurch gekennzeichnet, daß (las mit einer bekannten Weichholzvorbeize grundierte Nadelholz mit einer bekannten Weichholznachbeize übersetzt wird, die mit einer entsprechenden Menge einer ebenfalls bekannten Wasserwachsbeize vermischt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF52810D DE386119C (de) | 1922-10-27 | 1922-10-27 | Verfahren zum Beizen von Nadelhoelzern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF52810D DE386119C (de) | 1922-10-27 | 1922-10-27 | Verfahren zum Beizen von Nadelhoelzern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE386119C true DE386119C (de) | 1923-12-04 |
Family
ID=7105755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF52810D Expired DE386119C (de) | 1922-10-27 | 1922-10-27 | Verfahren zum Beizen von Nadelhoelzern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE386119C (de) |
-
1922
- 1922-10-27 DE DEF52810D patent/DE386119C/de not_active Expired
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