DE386629C - Einrichtung zum selbsttaetigen Abschalten von Transformatoren oder Drosselspulen mit Isolierfluessigkeit, insbesondere OEl, im Falle von UEberlastungen und Windungs- oder Koerperschluss - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Abschalten von Transformatoren oder Drosselspulen mit Isolierfluessigkeit, insbesondere OEl, im Falle von UEberlastungen und Windungs- oder Koerperschluss

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DE386629C
DE386629C DEB101803D DEB0101803D DE386629C DE 386629 C DE386629 C DE 386629C DE B101803 D DEB101803 D DE B101803D DE B0101803 D DEB0101803 D DE B0101803D DE 386629 C DE386629 C DE 386629C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/53Cases; Reservoirs, tanks, piping or valves, for arc-extinguishing fluid; Accessories therefor, e.g. safety arrangements, pressure relief devices
    • H01H33/55Oil reservoirs or tanks; Lowering means therefor
    • H01H33/555Protective arrangements responsive to abnormal fluid pressure, liquid level or liquid displacement, e.g. Buchholz relays

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Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Abschalten von Transformatoren oder-Drosselspulen mit Isolierflüssigkeit, insbesondere Öl; im Falle von Überlastungen und Windungs-oder Körperschluß. Es ist bekannt, daß beim Auftreten eines Überschlages in einem Transformator die mit dem zugehörigen Schalter verbundenen Stromrelais oft gar nicht oder erst so spät ansprechen, daß im Transformator meist sehr umfangreiche Zerstörungen auftreten. Dieser Übelstand kann zwar--durch den für Kabel. vorgesehenen und jetzt auch bei Transiörmatoren angewendeten Differentialschutz vermieden werden. Infolge der viel Raum und erhöhte Wartung beanspruchenden technischen Einrichtungen und vor allem der erlzeblichen Kosten wegen wird jedoch trotz der Güte eines solchen Schutzes mit Rücksicht auf die Wirtschaftlichkeit meistens von seinem Einbau abgesehen.
  • Die gleiche Wirkung kann mit erheblich einfacheren Mitteln der Erfindung gemäß. dadurch erreicht werden, dafl man in den Transformatorkasten oder ein Nebengefäß eine die Auslösevorrchtung des Schalters elektrisch oder mechanisch beeinflussende Kontaktvorrichtung einbaut, die durch den Auftrieb der bei Überschlägen oder bei Überlastungen entstehenden Zersetzungsgase und Dämpfe der Isoliermittel und die mit- dem Auftrieb verbundene Verdrängung der Isolierflüssigkeit betätigt wird.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine durch einen einfachen, in den Transformatorkasten eingebauten Kontakthebel betätigte Kontaktvorrichtung, Abb. a eine Ausführungsform, bei der der kontaktgebende Teil der Vorrichtung außerhalb des Transformatorgehäuses angeordnet ist.
  • In den Abbildungen bedeutet a das mit der Isolierflüssigkeit, z. B. Öl, gefüllte Transformatorgehäuse, an das sich bei der Ausführungsform nach Abb. i ein zylindrischer, ebenfalls mit Öl gefüllter Ansatz b anschließt. In diesem Ansatz bist ein einarmiger plattenförmiger Kontakthebel c drehbar angeordnet, an dessen Drehpunkt d die eine der von der Auslösevorrichtung des Schalters kommenden Leitungen herangeführt ist, während die andere in dem oberhalb des Hebels c befestigten Gegenkontakt e endet. Im normalen Betriebszustand des Transformators findet keine Berührung zwischen dem in der Ruhelage befindlichen Hebel c und dem Gegenkontakt e statt, so daß der Strom in der zur Auslösevorrichtung führenden Leitung unterbrochen ist. Treten aber Überlastungen oder ein Überschlag auf, so wird der Hebel c infolge der Entwicklung von Zersetzungsgasen und Öldämpfen, die vermöge ihres niedrigen spezifischen Gewichtes in Blasenform hochsteigen und dabei gleichzeitig auch eine flüssigkeitsverdrängende Wirkung ausüben, an den Gegenkontakte angedrückt und damit der Stromkreis der Auslösevorrichtung geschlossen.
  • Bei der in Abb. z dargestellten Ausführungsform ist über dem Transformatorkörper; jedoch noch unterhalb des Ölspiegels, eine Haube feingebaut, die an ihrer höchsten Stelle eine Öffnung g besitzt und oberhalb dieser in einen oben offenen Ansatz h übergeht. In diesen reicht eine bewegliche Ventilglocke i herab, die mittels einer Stange k im Gehäusedeckel l geführt und mit einem bei in drehbar gelagerten zweiarmigen Kontakthebel iz verbunden ist. Die von der Auslösevorrichtung des Schalters kommenden Leitungen führen an den Kontakthebel ia und an dessen auf dem Gehäusedeckel l befestigten Gegenkontakt o.
  • Die bei Überlastung oder Überschlagen sich bildenden Gasblasen fangen sich in der Ventilglocke i, die durch den Auftrieb der Blasen angehoben wird und den Kontakthebel ia soweit um seinen Drehpunkt in dreht, daß Kontakthebel und Gegenkontakt sich berühren und den Stromkreis zur Auslösevorrichtung schließen.
  • Die Form der Haube richtet sich nach dem konstruktiven Aufbau des Transformators. Sie erhält zweckmäßig schräge Führungsebenen zum schnellen Ableiten der Gase. Die Aufgabe der Haube kann natürlich auch der entsprechend ausgebildefeGehäusedeckel übernehmen. Die Ventilglocke, die bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel in der Mitte angebracht ist, kann mit Rücksicht auf die Stromzu- und -abführungen des Transformators auch an anderen Stellen angebracht werden, beispielsweise bei Transformatoren mit Ausjleichgefäß im Zuleitungsrohr.
  • Um die aufgenommenen Gase nach Betätigung des Hebelgestänges langsam entweichen zu lassen, kann man in der Ventilglocke i noch eine kleine Öffnung p vorsehen. Außerdem wird der Ansatz h vorteilhaft über den Deckel l des Transformators geführt, um die Gase ins Freie zu leiten und dadurch Explosionen zu verhüten. -Bei Transformatoren mit Ausdehnungsgefäß muß das Rohr dann bis über den höchsten Ölstand in diesem verlängert werden, oder man leitet die Gase in das Verbindungsrohr zwischen dem Transformator und dem Ausdehnungsgefäß.
  • An Stelle der im Ausführungsbeispiel dargestellten elektrischen Kontaktvorrichtung @ kann selbstverständlich auch eine die Auslösung desTransformatorschalters bewirkende mechanischeKontaktvorrichtung gewählt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-AIdsPRUcii: Einrichtung zum selbsttätigen Abschalten von Transformatoren oder Drosselspulen mit Isolierflüssigkeit, insbesondere Öl, im Falle von Überlastungen und bVindungs- oder Körperschluß, bei denen sich Dämpfe und gasartige Zersetzungsprodukte der Isoliermittel bilden, gekennzeichnet durch eine in dem Transformatorgehäuse oder einem damit in Verbindung stehenden Nebengefäß, z. B. einem Verbindungsrohr, angeordnete, die Auslösev orrichtung beeinflussende Kontaktvorrichtung, die durch den Auftrieb der Gasblasen und die mit dein Auftrieb verbundene Verdrängung der Isolierflüssigkeit in Tätigkeit gesetzt wird.
DEB101803D 1921-09-27 1921-09-27 Einrichtung zum selbsttaetigen Abschalten von Transformatoren oder Drosselspulen mit Isolierfluessigkeit, insbesondere OEl, im Falle von UEberlastungen und Windungs- oder Koerperschluss Expired DE386629C (de)

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