DE3873018T2 - Pergolaartige konstruktion. - Google Patents

Pergolaartige konstruktion.

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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Konstruktion einer Pergola, besonders auf eine Konstruktion, die es ermöglicht eine Veranda in eine Pergola umzuändern ohne dabei die Unterstützungsdeckenbalken der Scheiben ersetzen zu müssen.
  • Wesentlich sind zwei Anbauausführungen an der Vorder- und/oder Hinterseite eines Hauses bekannt, um einen Lebensraum, ausserhalb des Hauses zu schaffen, in dem man sich beliebig aufhalten kann ohne jedoch den unangenehmen Wetterbedingungen, wie Wind, Regen, usw. ausgesetzt zu sein; einerseits ist das eine Veranda, die eine Galerie oder ein hermetisch abgeschlossenes, komplett verglastes Gartenzimmer ist und andererseits eine Pergola, eine Ausführung, die hauptsächlich aus Pfosten und einem Dach besteht, die, ja oder nein, hermetisch verglast ist und die an der Vorderseite eine Vorsprung besitzt.
  • Die bisher bekannten Veranden haben alle den Nachteil, dass es praktisch unmöglich ist die Konstruktion einer Verande in die einer Pergola umzuändern, ohne dabei komplizierte Abmontagarbeiten vornehmen zu müssen.
  • In diesem Falle muss man bislang nicht nur die Dachverglasung und die Fenstersprossen ersetzen, sondern auch das Dachunterstützungssystem, was eine derartige Umänderung sehr kostspielig macht.
  • Die vorliegende Erfindung hat also die Aufgabe eine Ausführungsform zu schaffen, die den obenerwähnten Nachteil beseitigt und die es leicht ermöglicht mit Hilfe von normalen Aluprofilen eine Veranda in eine Pergola umzuändern. In diesem Falle werden lediglich die Verglasung und die Fenstersprossen ersetzt und werden die Deckenbalken einfach verlängert.
  • Es ist klar, dass die erfindungsgemässe Ausführung auch für Neubauten zutrifft. Man bekommt also tatsächlich, dass eine spezifische Dachkonstruktion benutzt werden kann, entweder um eine Veranda oder um eine Pergola aufzurichten, im letzteren Fall durch Anwendung von Ansatzstücke oder Kupplungsteilen.
  • Die erfindungsgemässe Pergola enthält einen ersten Teil, der hauptsächlich aus einer Anzahl Pfosten, einem waagerechten Querträger, der auf diesen Pfosten ruht, einer Anzahl Deckenbalken, die mit einem Ende in angebrachter Art und Weise gegen die Mauer einer Wohnung montiert sind und Fenstersprossen mit Abdichtungen zur Aufnahme der Verglasung und einen zweiten Teil, der die Ansatzstücke der Deckenbalken und die Kupplungsteile, die in die besagten Ansatzstücke hineinragen, und die Deckenbalken sowie die Befestigungsvorrichtungen, mit denen die Kupplungsteile an den Ansatzstücken und den Deckenbalken befestigt sind, enthält.
  • Um die Einzelheiten der Erfindung besser zu zeigen werden hier beispielsweise und ohne jede Einschränkungen einige bevorzugte Ausführungsformen beschrieben, unter Bezug auf die beigelegten Zeichnungen, in denen:
  • Figur 1 eine schematische Perspectivansicht einer an sich bekannten Veranda zeigt;
  • Figur 2 eine Ansicht in grösserem Massstab des in Figur 1 mit F2 bezeichneten Teils zeigt;
  • Figur 3 eine Darstellung im Schnitt gemäss der Linie III-III der Figur 2 ist;
  • Figur 4 eine schematische Perspektivansicht einer erfindungsgemässen Pergola zeigt;
  • Figur 5 eine Ansicht in grösserem Massstab des in Figur 4 mit F5 bezeichneten Teils zeigt;
  • Figur 7 eine Perspektivansicht der gesonderten Einzelteile der Ausgestaltung der erfindungsgemässen Pergola zeigt.
  • In der Darstellung der Figur 1 besteht die Ausgestaltung einer Veranda 1 wesentlich aus einer Anzahl Pfosten 2, einem waagerechten Querträger 3, der auf diesen Pfosten 2 ruht, einer Anzahl Querbalken 4 oder Unterstützungsbalken deren eines Ende 5 auf dem obenerwähnten Querträger 3 ruht und deren anderes Ende 6 in angebrachter Art und Weise an der Mauer einer Wohnung montiert ist und aus einer Bedachung 7, die meistenteils aus einer Verglasung besteht.
  • Die Querbalken 4 bestehen gemäss der vorliegenden Erfindung wie in den Figuren 2 und 3 dargestellt, aus zwei Teilen; einerseits aus einer etwa T-förmigen Fenstersprosse 8 zur Befestigung der Bedachung 7 und andererseits aus einem Tragbalken 9 der Aussparung 10 aufzeigt, in die die T-förmige Fenstersprosse 8 mit seinem waagerechten Wulst 11 passt. Der Deckenbalken ist vozugsweise aus stranggepresstem Aluminium angefertigt.
  • Die obenerwähnte Bedachung 7 besteht, wie n den Figuren 2 und 3 dargestellt, aus einzelnen Glasscheiben 12 deren diesbezügliche Seiten 13 und 14 auf zwei waagererechten Wülsten 11 der T-förmigen Fenstersprosse 8 zwei benachbarter Querbalken 4 ruhen.
  • Die Glasscheiben 12 werden durch die senkrechten Wülste 15 der T-förmigen Fenstersprosse 8 der jeweiligen Querbalken getrennt. Die Scheiben 12 werden anschliessend mit bekannten Dichtungen 16 in wasserdichteter Art und Weise befestigt.
  • Anschliessend werden Platten 18 an den Enden der T-Förmigen Fenstersprosse montiert an der Stelle der Regenrinne 17 die in angebrachter Art und Weise derart am Querträger 3 befestigt ist, dass die Glasscheiben 12, sogar bei einer starken Neigung der Dachkonstruktion, den Querträgern 3 gegenüber nicht verschieben können.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Umänderung einer Verandakonstruktion 1 in eine, in Figur 4 dargestellte, Pergolakonstruktion 19, stark zu vereinfachen.
  • Um das zu erreichen müssen das Glas 12 und die Fenstersprosse 8 mit Abdichtung 16 ersetzt werden und die Deckenbalken 9 müssen verlängert werden um eine charakteristische Ausgestaltung eines Anbaus mit Vorsprung einer Pergolakonstruktion 19 herzustellen.
  • Wie aus den Figuren 3 bis 7 hervorgeht, ist der Deckenbalken 9 der Querbalken 4 der Pergolakonstruktion 19 mit einem aus dem gleichen Profil als das der Deckenbalken 9 der Querbalken 4 hergestellten, Ansatzstück 20 versehen. Das obenerwähnte Ansatzstück 20 ist mittels eines aus Holz, Aluminium oder Stahl hergestellten Kupplungteils 21 mit dem Deckenbalken 9 verbunden, und das mit der Innenseite des Ansatzstücks 20 und des Deckenbalkens 9 mittels Befestigungsmittel 22, wie zum Beispiel Schrauben 23 und Dübelbolzen 24, verbunden ist.
  • Die Ansatzstücke 20, die mittels einer Abdeckplatte 28 derart abgeschlossen sind, dass die Querbalken 4 wie ein einziger Vollbalken aussehen, haben eine Aussparung 23 für eine Regenrinne 17.
  • Vorzugsweise wird am jeden Ende 26 und 27 der Querträger 3 ein Ansatzstück 20 vorgesehen.
  • Es ist klar, dass bei der Konstruktion der obenerwähnten Pergola 19, das Glas 12 und die Fenstersprossen 8 mit den Abdichtungen 16 der Verandakonstruktion 1 nicht verwendet werden.
  • Um den Wasserabfuhr des zwischen den Ansatzstücken 20 und den Deckenbalken 9 angeordneten Deckenbalken nicht zu unterbrechen, und demzufolge einen Wassereintritt an dieser Stelle zu verhindern, werden die Glasscheibe 12 und die Fenstersprosse 8 mit den Abdichtungen 16 der Verandakonstruktion 1 ersetzt durch die längere Glasscheibe 12 und Fenstersprosse 8 mit Abdichtung 16 und die bis an die Regenrinne 17 weiterlaufen.
  • In dieser Art und Weise bekommt man eine Ausgestaltung die es in einfacher Weise ermöglicht entweder eine Veranda oder eine Pergola zu bauen, oder auch eine Veranda in eine Pergola umzuändern.
  • Die vorliegende Erfindung ist keineswegs auf die beispielsweise beschriebenen und in den Figuren dargestellten AusfUhrungsformen beschränkt.

Claims (9)

1.- Pergola, bestehend aus einem ersten Teil, der wesentlich besteht aus einer Anzahl Pfosten (2), einem waagerechten Querträger (3), der auf diesen Pfosten (2) ruht, einer Anzahl Unterstützungsdeckenbalken (9) deren eines Ende (5) auf dem waagerechten Querträger (3) ruht und deren anderes Ende (6) in angebrachter Art und Weise gegen die Mauer einer Wohnung montiert ist und Fenstersprossen (8) mit Abdichtungen (16) zur Befestigung der Verglasung (7), dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem zweiten Teil versehen ist, der Ansatzstücke (20) der Deckenbalken (9) besitzt, und Kupplungsteile (21) die in die besagten Ansatzstücke (20) und in die Deckenbalken (9) hineinragen, sowie Befestigungsmittel (22) zur Befestigung der Kupplungsteile (21) an den Ansatzstücken (20) und den Deckenbalken (9).
2.- Pergola nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansatzstücke (20), die die Deckenbalken (9) in einfacher Weise verlängern, in gleicher Art und Weise als die Deckenbalken (9) hergestellt werden.
3.- Pergola nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansatzstücke (20) eine Aussparung (25) für eine Regenrinne (17) aufweisen.
4.- Pergola nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansatzstücke (20) an ihren Enden mit einer Abdeckplatte (28) abgeschlossen sind.
5.- Pergola nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedestigungsmittel (22) aus Schrauben (23) und/oder Dübelbolzen (24) bestehen.
6.- Pergola nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der beiden Enden (26, 27) des waagerechten Querträgers (3) mit einem Ansatzstück (20) versehen ist.
7.- Pergola nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Ansatzstück (20) aus Holz angefertigt ist.
8.- Pergola nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Ansatzstück (20) aus Aluminium angefertigt ist.
9.- Pergola nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Ansatzstück (20) aus Stahl angefertigt ist.
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