DE3873143T2 - Geraet zur magnetischen aufzeichnung. - Google Patents
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung wie einen Videoband-Recorder.
- Einige Videoband-Recorder vom Wendelabtasttyp besitzen eine Drehtrommel, um welche sich ein Magnetband schräg in einem Winkelbereich von etwa 270º erstreckt. Ein Videosignal wird an dem Magnetband über Dreh-Magnetköpfe aufgezeichnet, die an der Drehtrommel abgestützt sind und einen gegenseitigen Abstand mit gleichen Winkelintervallen von 90º besitzen. Ein Audiosignal wird üblicherweise über einen festen Magnetkopf an dem Magnetband aufgezeichnet.
- Bei weiterentwickelten Video-Bandrecordern wird ein Audiosignal an einem Magnetband über Dreh-Magnetköpfe aufgezeichnet, um die Qualität des entsprechenden wiedergegebenen Audiosignals zu verbessern.
- Es ist allgemein wichtig, ein Übersprechen zwischen einem Audiosignal und einem Videosignal während eines Wiedergabevorgangs zu verhindern. Zusätzlich ist eine hohe Qualität des wiedergegebenen Audiosignals wünschenswert.
- US-A-4 591 924 beschreibt eine Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung in Übereinstimmung mit dem Oberbegriff des Anspruchs 1, bei der eine Vielzahl von Paaren von Aufzeichnungsköpfen zum Aufzeichnen von Audio- und Videosignalen entweder im Normaloder Dreifach-Drehzahlbetrieb benutzt werden. Die Videospuren werden über die Audiospuren mit einem unterschiedlichen Azimut aufgezeichnet, wobei das Audiosignal tief in der Schicht liegt und das Videosignal näher an der Oberfläche. Die Azimutwinkel werden so eingestellt, daß sie ausreichend unterschiedlich sind, um ein Übersprechen zwischen Audio- und Videosignalen zu verhindern.
- Die vorliegende Erfindung schafft eine Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung, welche umfaßt:
- (a) eine Drehtrommel, um die sich im Gebrauch ein Magnetband erstreckt, und
- (b) eine Vielzahl von an der Drehtrommel angebrachten Dreh-Wandlerköpfen, mit einer Anzahl von Videosignal-Aufzeichnungsköpfen zum Ausbilden von Videosignalspuren an dem Band und einer Anzahl von Audiosignal-Aufzeichnungsköpfen zum Ausbilden von jeweils den Videosignalspuren zugeordneten Audiosignalspuren, wobei die Anzahl der Köpfe und ihre Anordnung an der Trommel so ist, daß während eines Aufzeichnungsbetriebs eine Gruppe von Audiosignal-Aufzeichnungsspuren und eine Gruppe von Videosignal-Aufzeichnungsspuren jeweils in einem tiefliegenden Abschnitt bzw. einem Oberflächenabschnit einer Magnetschicht des Magnetbandes gebildet werden durch wiederholtes Ausführendes folgenden Vorganges: einer der Audioköpfe bildet eine Audiosignal-Aufzeichnungsspur in dem Magnetband und darauffolgend bildet ein Videokopf eine Videosignal-Aufzeichnungsspur in dem Oberflächenabschnitt der Bandmagnetschicht über der Audiosignal-Aufzeichnungsspur,
- die sich dadurch kennzeichnet, daß das Magnetband sich um die Trommel in einem Winkelbereich im wesentlichen gleich oder etwas größer als 270º erstreckt; und die Vielzahl der Drehwandlerköpfe umfaßt:
- vier Paar an der Drehtrommel angebrachte Drehwandlerköpfe, wobei die Köpfe in jedem Paar einen gemeinsamen Azimut-Winkel besitzen, zwei Paare von Köpfen Spurbreiten größer als ein Spurabstand in einem Langspielbetrieb besitzen und Videoköpfe bilden, die sowohl im Langspielbetrieb wie im Normalspielbetrieb benutzt werden, die Glieder eines der beiden Paare in Winkelrichtung an der Oberfläche der Trommel etwa um 90º Winkelabstand von Gliedern des anderen der beiden Paare haben, und die anderen beiden Paare von Köpfen Audioköpfe bilden, wobei die Glieder eines der Paare annähernd 90º Winkelabstand an der Oberfläche der Trommel haben von Gliedern des anderen Paars, und in einer Drehrichtung der Drehtrommel die Videoköpfe mit den Audioköpfen abwechseln, die Köpfe angeordnet und angetrieben sind, Sicherheitsbänder zwischen den durch die Videoköpfe gebildeten Videosignal-Aufzeichnungsspuren zu schaffen; und daß nach der Bildung der Audiosignal-Aufzeichnungsspur ein nachfolgender Audiokopf und ein Videokopf das aufgezeichnete Signal von dem Oberflächenabschnitt der Bandmagnetschicht in den einander gegenüberliegenden Seitenbegrenzungen der Audiosignal-Aufzeichnungsspur des Bandes unter Benutzung eines Hochfrequenzsignals löschen.
- Die vorliegende Erfindung schafft auch ein Verfahren zum Aufzeichnen von Audio- und Videosignalen auf einem Magnetband, welches umfaßt:
- daß das Magnetband um eine Drehtrommel geschlungen wird, und
- die Signale aufgezeichnet werden unter Benutzung einer Vielzahl von an der Drehtrommel angebrachten Dreh-Wandlerköpfen einschließlich einer Anzahl von Videosignal-Aufzeichnungsköpfen zum Ausbilden von Videosignal-Aufzeichnungsspuren an dem Band und einer Anzahl von jeweils den Videosignalspuren zugeordneten Audiosignal-Aufzeichnungsköpfen zum Ausbilden von Audiosignal-Aufzeichnungsspuren, wobei eine Gruppe von Audiosignal-Aufzeichnungsspuren und eine Gruppe von Videosignal-Aufzeichnungsspuren jeweils in einem tiefliegenden Abschnitt bzw. einem Oberflächenabschnitt einer Magnetschicht des Magnetbandes durch wiederholtes Ausführen der nachfolgenden Vorgänge ausgebildet werden: es wird unter Benutzung eines der Audioköpfe eine Audiosignal-Aufzeichnungsspur in dem Magnetband ausgebildet und darauf unter Benutzung eines der Videoköpfe eine Videosignal-Aufzeichnungsspur in dem Oberflächenabschnitt der Bandmagnetschicht über der Videosignal-Aufzeichnungsspur,
- und sich dadurch kennzeichnet, daß:
- das Magnetband um die Trommel in einem Winkelbereich im wesentlichen gleich oder geringfügig größer als 270º geschlungen wird; und
- daß die Vielzahl von Drehwandlerköpfen umfaßt vier Paar an der Drehtrommel angebrachte Dreh-Wandlerköpfe, wobei die Köpfe in jedem Paar einen gemeinsamen Azimut-Winkel besitzen, zwei Paare von den Köpfen Spurbreiten größer als einen Spurabstand in einem Langspielbetrieb besitzen und Videoköpfe bilden, die sowohl im Langspielbetrieb wie im Normalspielbetrieb benutzt werden, die Glieder eines der beiden Paare an der Oberfläche der Trommel etwa um 90º Winkelabstand von Gliedern des anderen der beiden Paare haben, und die anderen beiden Paare von Köpfen Audioköpfe bilden, wobei die Glieder jedes Paars annähernd 90º Winkelabstand an der Oberfläche der Trommel von den Gliedern des anderen Paars haben, und in einer Drehrichtung der Drehtrommel die Videoköpfe mit den Audioköpfen abwechseln, daß die Köpfe zum Schaffen von Sicherheitsbändern zwischen den durch die Videoköpfe gebildeten Videosignal-Aufzeichnungsspuren angetrieben werden und nach der Bildung des Audiosignal-Aufzeichnungszuges, unter Benutzung eines nachfolgenden Audiokopfes und eines Videokopfes, zum Löschen des aufgezeichneten Signals von dem Oberflächenabschnitt der Bandmagnetschicht in den einander gegenüberliegenden Seitenbegrenzungen der Audiosignal-Aufzeichnungsspur des Bandes mit Benutzung eines Hochfrequenzsignals.
- Es ist mit der vorliegenden Erfindung möglich, das Übersprechen zwischen einem Audiosignal und einem Videosignal während eines Wiedergabevorgangs zu reduzieren und dem wiedergegebenen Audiosignal eine hohe Qualität zu geben.
- Die Erfindung wird weiter anhand eines nicht begrenzend wirkenden Beispiels mit Bezug auf die beigefügten Zeichnung beschrieben, in welcher:
- Fig. 1 eine Seitenabwicklung einer Drehtrommel mit Magnetköpfen bei einer Magnetaufzeichnungs- Vorrichtung nach einer ersten Ausführung dieser Erfindung ist.
- Fig. 2 eine Draufsicht auf die Drehtrommel und die Magnetköpfe aus Fig. 1 ist.
- Fig. 3 ein Schaubild der durch die Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung nach der ersten Ausführung während des Normalspielbetriebs gebildeten Spurverteilung ist.
- Fig. 4 ein Schaubild der durch die Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung der ersten Ausführung während des Langspielbetriebs gebildeten Spurverteilung ist.
- Fig. 5 ein Schaltbild eines elektrischen Teils der Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung der ersten Ausführung ist.
- Fig. 6 ein Schaubild einer durch die Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung der ersten Ausführung während des Normalspielbetriebs gebildeten Spurverteilung ist.
- Fig. 7 ein Zeitablauf-Diagramm der Betätigungen der Magnetköpfe aus Fig. 1 und 2 ist.
- Fig. 8 ein Blockschaltbild der Wechselschaltung aus Fig. 5 ist.
- Fig. 9 ein Zeitablauf-Schaubild verschiedener in der Wechselschaltung aus Fig. 8 erzeugter Signale ist.
- Fig. 10 eine Seitenabwicklung der Drehtrommel mit Magnetköpfen bei einer Magnetaufzeichnungs- Vorrichtung nach einer dritten Ausführung dieser Erfindung ist.
- Fig. 11 eine Draufsicht auf die Drehtrommel und die Magnetköpfe aus Fig. 10 ist.
- Fig. 12 ein Zeitablauf-Schaubild der Betätigungen der Magnetköpfe in Fig. 10 und 11 ist.
- Nach Fig. 1 und 2 enthält eine Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung Videoköpfe V1, V2, V3 und V4, die an der Umfangsfläche einer Drehtrommel 10 mit gleichen Winkelabständen von 90º angebracht sind. Audioköpfe A1, A2, A3 und A4 sind an der Umfangsfläche der Drehtrommel 10 mit gleichen Winkelabständen von 90º angebracht. Wie in Fig. 2 dargestellt, lassen Bandführungen 12 und 13 das Magnetband 11 sich um die Drehtrommel 10 bewegen.
- Die Videoköpfe V1-V4 befinden sich in gemeinsamer Höhe in Achsenrichtung der Drehtrommel 10. Die Audioköpfe A1-A4 sind ebenfalls in einer gemeinsamen Höhe, die um das Stück "h" höher als die Lage der Videoköpfe V1-V4 liegt. Die Videoköpfe V1, V2, V3 und V4 befinden sich nahe bei den jeweils zugehörigen Audioköpfen A1, A2, A3 und A4. Der Abstand zwischen den benachbarten Köpfen V1 und A1 in Drehrichtung der Drehtrommel 10 entspricht dem Doppelten der Horizontalabtastzeit (2H) des Videosignals. Der Audiokopf A1 ist sich in Drehrichtung der Drehtrommel 10 gegen den Videokopf V1 verschoben. Die benachbarten Köpfe V1 und A1 bilden ein Paar von Doppelazimut-Köpfen. In gleicher Weise bilden die benachbarten Köpfe V2 und A2, die benachbarten Köpfe V3 und A3 und die benachbarten Köpfe V4 und A4 jeweilige Paare von Doppelazimut- Köpfen. Jedes Paar benachbarter Köpfe nimmt einen Raum ein, der gleich dem Raum ist, den ein einzelner Drehkopf bei einem üblichen Video-Bandrecorder einnimmt.
- Jedes Paar von Köpfen, die mit Bezug auf die Drehtrommel 10 einander diametral gegenüberliegt, besitzt einen gemeinsamen Azimutwinkel. Beispielsweise betragen die Azimutwinkel der Videoköpfe V1 und V3 +6º. Die Azimutwinkel der Videoköpfe V2 und V4 betragen -6º. Die Azimut-Winkel der Audioköpfe A1 und A3 betragen +30º. Die Azimut-Winkel der Audioköpfe A2 und A4 betragen +30º.
- Die Spurbreiten "v" der jeweiligen Videoköpfe V1-V4 sind so gewählt, daß sie während des Betriebs der Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung in normalem Abspielbetrieb (Normalzeitbetrieb) eine annehmbare Bildqualität sicherstellen. Zusätzlich sind die Spurbreiten "v" ein wenig größer als der Mittenabstand der Videosignal-Aufzeichnungsspuren (Videospuren) während des Betriebs der Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung in einer Langspiel- (Langzeit-)Betriebsart eingestellt. Die Höhendifferenz "h" zwischen der Lage der Videoköpfe V1-V4 und der Lage der Audioköpfe A1-A4 ist nahe einem ganzzahligen Vielfachen eines Drittels des Mittenabstandes der Videospuren im Normalspielbetrieb eingestellt. Zusätzlich ist die Höhendifferenz "h" auf einen Wert in der Nähe eines ganzzahligen Vielfachen eines Drittels des Mittenabstands zwischen Videospuren im Langspielbetrieb gesetzt.
- Der Faktor 1/3 ergibt sich aus den folgenden Tatsachen. Wie in Fig. 2 zu sehen, erstreckt sich ein Magnetband 11 schräg um die Drehtrommel 10 in einem Winkelbereich, der etwas größer als 270º und insbesondere gleich der Summe aus 270º und einem Winkel ist, der einem Überdeck-Aufzeichnungsintervall entspricht. Da die Drehtrommel 10 mit einer solchen Drehzahl gedreht wird, daß ein Drehwinkel von 270º einem Halbbild des Videosignals entspricht, entsprechen die Abstände zwischen den Paaren der Doppelazimut-Winkel einem Drittel einer Halbbildzeitlänge. Dementsprechend sind die Positionen, an denen die Audioköpfe A1-A4 Aufzeichnungsbetätigungen ausführen, vor den Positionen, in denen die Videoköpfe V1-V4 Aufzeichnungswirkungen ausführen, und zwar um einen Zeitabstand, der gleich einem ganzzahligen Vielfachen eines Drittels der Halbbildzeitlänge ist.
- Die Spurbreiten "a" der Audioköpfe A1-A4 sind so gewählt, daß die Videosignal-Aufzeichnungsspuren (Videospuren) und die Audiosignal-Aufzeichnungsspuren (Audiospuren) im wesentlichen einander überdecken.
- Bei einem Beispiel, bei dem der Mittenabstand zwischen den Videospuren gleich 58µm im Normalspielbetrieb und gleich 19µm im Langspielbetrieb ist, sind die Spurbreiten "v" der Videoköpfe V1-V4 auf 26µm gestellt, die Spurbreiten "a" der Audioköpfe Al-A4 sind auf 32µm gestellt, und die Höhendifferenz "h" zwischen den Positionen der Videoköpfe und der lage der Audioköpfe auf 34µm. Während des Normalspielbetriebs findet die Ausbildung von Audiosignal-Aufzeichnungsspuren vor der Ausbildung der Videosignal-Aufzeichnungsspuren statt, und zwar um einen Zeitraum, der zweimal einem Drittel einer Halbbildzeitlänge gleich ist. Während des Langspielbetriebs findet die Ausbildung von Audiosignal-Aufzeichnungsspuren vor der Ausbildung von Videosignal-Aufzeichnungsspuren statt, und zwar um einen Zeitraum, der gleich fünfmal einem Drittel einer Halbbildzeitlänge ist.
- Fig. 3 zeigt die im Normalspielbetrieb gebildete Spurverteilung. Wie in Fig. 3 dargestellt wird, nachdem eine Audiospur Ta3 mit einer Breite von 32µm durch den Audiokopf A3 gebildet wurde, durch den Videokopf V1 eine Videospur Tv1 mit einer Breite von 26µm gebildet. Während einer darauffolgenden Stufe wird, nachdem eine Audiospur Ta4 mit einer Breite von 32µm durch den Audiokopf A4 gebildet wurde, eine Videospur Tv2 mit einer Breite von 26µm durch den Videokopf V2 gebildet.
- Die Audiospuren Ta3 und Ta4 besitzen größere Breite als die Videospuren Tv1 und Tv2. Ein Sicherheitsband 17 wird zwischen den Audiospuren Ta3 und Ta4 und zwischen den Videospuren Tv1 und Tv2 gebildet. Es sind je zwei Abschnitte 15 und 16 der Audiospuren Ta3 und Ta4 vorhanden, die sich über die zugehörigen Videospuren Tv1 und Tv2 hinaus erstrecken, d.h. die nicht durch die zugehörigen Videospuren Tv1 bzw. Tv2 überschrieben werden.
- Fig. 4 zeigt eine Spurverteilung beim Langspielbetrieb. Wie in Fig. 4 gezeigt, befindet sich kein Sicherheitsband zwischen den Audiospuren t21 und t23 und zwischen den Videospuren t22 und t24. Der Mittenabstand der Spuren ist gleich 19µm. Dementsprechend werden die äußersten Abschnitte einer Bandmagnetschicht in den Audiospuren t21 und t23 immer mit den Videospuren t22 bzw. t24 gebildet und die gesamten Flächen der Audiospuren werden mit den Videospuren überschrieben. Es solte bemerkt werden, daß Abschnitte der Audiospuren, die nicht mit Videospuren überschrieben sind, dazu neigen, Übersprechen eines Audiosignals in ein wiedergegebenes Videosignal hervorzurufen.
- Wie in Fig. 5 gezeigt, ist ein Videosignal an eine Eingangsklemme eines Verstärkers 20 angelegt. Eine Ausgangsklemme des Verstärkers 20 ist mit den Videoköpfen V1, V2, V3 und V4 über Schalter 21, 22, 23 und 24 und über Drehtransformatoren 25, 26, 27 bzw. 28 verbunden. Wenn einer der Schalter 21-24 geschlossen ist, wird das Videosignal vom Verstärker 20 zu dem Videokopf übertragen, der zu dem geschlossenen Schalter gehört. Die Steuerklemmen der Schalter 21, 22, 23 und 24 werden durch Steuersignale S1, S2, S3 bzw. S4 beeinflußt, die von einer Wechselschaltung 50 ausgegeben werden. Die Schalter 21-24 werden entsprechend den jeweiligen Steuersignalen S1-S4 geschlossen bzw. geöffnet.
- Ein Audiosignal ist an eine Eingangsklemme eines Verstärkers 30 angelegt. Eine Ausgangsklemme des Verstärkers 30 ist mit den Audioköpfen A1, A2, A3 und A4 über Schalter 31, 32, 33 bzw. 34 und über Dreh-Transformatoren 35, 36, 37 bzw. 38 verbunden. Wenn einer der Schalter 31-34 geschlossen ist, wird das Audiosignal von dem Verstärker 30 zu dem Audiokopf übertragen, der dem geschlossenen Schalter zugeordnet ist. Steuerklemmen der Schalter 31, 32, 33 und 34 werden mit Steuersignalen S5, S6, S7 bzw. S8 beaufschlagt, die von der Wechselschaltüng 50 ausgegeben werdenn. Die Schalter 31-34 werden entsprechend den jeweiligen Steuersignalen S5-S8 geschlossen bzw. geöffnet.
- Ein Löschsignal wird an eine Eingangsklemme eines Verstärkers 40 angelegt. Eine Ausgangsklemme des Verstärkers 40 ist mit den Köpfen V1, V2, V3, V4, A1, A2, A3 und A4 über Schalter 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47 bzw. 48 und über die Drehtransformatoren 25, 26, 27, 28, 35, 36, 37 bzw. 38 verbunden. Wenn einige der Schalter 41-48 geschlossen sind, wird das Löschsignal vom Verstärker 40 zu den Köpfen übertragen, die den geschlossenen Schaltern zugeordnet sind. Die Steuerklemmen der Schalter 41, 42, 43 und 44 sind jeweiligen Steuersignalen S9, S10, S11 bzw. S12 unterworfen, die von der Wechselschaltung 50 ausgegeben werden. Die Schalter 41-44 werden entsprechend den jeweiligen Steuersignalen S9-S12 geschlossen bzw. geöffnet. Die Steuerklemmen der Schalter 45, 46, 47 und 48 sind den Steuersignalen S9, S10, S11 bzw. S12 unterworfen. Die Schalter 45-48 werden entsprechend den jeweiligen Steuersignalen S9-S12 geschlossen bzw. geöffnet. Da die Schalter 41 und 45 durch das gleiche Signal S9 gesteuert werden, wird das Anlegen bzw. Abnehmen des Löschsignals an bzw. von dem Videokopf V1 gleichzeitig mit dem Anlegen und Abnehmen des Löschsignals an bzw. von dem Audiokopf A1 durchgeführt. Da die Schalter 42 und 46 durch das gemeinsame Signal S10 gesteuert sind, wird das Anlegen und Abnehmen des Löschsignals an bzw. von dem Videokopf V2 gleichzeitig mit dem Anlegen bzw. Abnehmen des Löschsignals an bzw. von dem Audiokopf A2 ausgeführt. Da die Schalter 43 und 47 durch das gemeinsame Signal S11 gesteuert werden, wird das Anlegen und Abnehmen des Löschsignals an bzw. von dem Videokopf V3 gleichzeitig mit dem Anlegen und Abnehmen des Löschsignals an bzw. von dem Audokopf A3 ausgeführt. Da die Schalter 44 und 48 durch das gemeinsame Signal S12 gesteuert werden, wird das Anlegen und Abnehmen des Löschsignals an bzw. von dem Videokopf V4 gleichzeitig mit dem Anlegen bzw. Abnehmen des Löschsignals an bzw. von dem Audiokopf A4 durchgeführt.
- Der Betrieb der Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung im Normalspielbetrieb wird nun mit Bezug auf Fig. 5-7 beschrieben. Wenn der Schalter 33 durch das Steuersignal S7 geschlossen ist, wird das Audiosignal an den Audiokopf A3 angelegt, so daß das Audiosignal in dem Magnetband längs einer durch den Audiokopf A3 gebildeten Audiospur Ta3 (s. Fig. 6) aufgezeichnet wird. In dieser Audiospur Ta3 wird das Audiosignal bis in einen tiefliegenden Abschnitt der Bandmagnetschicht aufgezeichnet. Das Aufzeichnen des Audiosignals über den Audiokopf A3 hält während eines Zeitraums an, der annähernd einem Halbbild entspricht. Wie in Fig. 7 gezeigt, bleiben während des Aufzeichnens des Audiosignals über den Audiokopf A3 die Schalter 23 und 43 durch die Steuersignale S3 bzw. S11 geöffnet, so daß kein Signal an den Videokopf V3 angelegt wird und der Videokopf V3 so unbeaufschlagt bleibt. Wenn ein Zeitraum entsprechend einem Drittel eines Halbbildes seit dem Einleiten der auf Audiospur Ta3 bezogenen Aufzeichnung vergangen ist, werden die Schalter 46 und 42 durch das Steuersignal S10 geschlossen, so daß das Löschsignal an den Audiokopf A2 und den Videokopf V2 angelegt wird und so das Löschsignal in dem Magnetband längs der durch die Köpfe A2 und V2 gebildeten Spuren T1 bzw. T2 (s. Fig. 6) aufgezeichnet wird. Das Löschsignal löscht das in einem äußersten Abschnitt der Bandmagnetschicht aufgezeichnete Audiosignal. Das Löschsignal ist aus einem Hochfrequenzsignal zusammengesetzt, damit eine Störung mit einem Videosignal während eines Wiedergabevorgangs vermieden wird. Der Löschvorgang über den Videokopf V2 und den Audiokopf A2 hält während eines Zeitraums, der etwa einem Halbbild entspricht, an.
- Wenn ein Zeitraum entsprechend einem Drittel eines Halbbildes seit dem Einleiten des Löschvorgangs durch den Videokopf V2 und den Audiokopf A2 verstrichen ist, wird der Schalter 21 durch das Steuersignal S1 geschlossen, so daß das Videosignal an den Videokopf V1 angelegt und so das Videosignal in dem Magnetband längs einer durch den Videokopf V1 aufgezeichneten Videospur Tv1 (s. Fig. 6) aufgezeichnet wird. In diesem Fall wird das Videosignal in einem äußersten Abschnitt der Bandmagnetschicht in der Audiospur Ta3 aufgezeichnet. Das Aufzeichnen des Videosignals über den Videokopf V1 hält während eines Zeitraums an, der etwa einem Halbbild entspricht. Während des Aufzeichnens des Videosignals über den Videokopf V1 bleibt der Audiokopf A1 nicht durch die Steuersignale S5 und S9 beaufschlagt.
- Wenn ein Zeitraum entsprechend einem Drittel eines Halbbildes seit dem Einleiten des Aufzeichnungsvorgangs durch den Videokopf V1 verstrichen ist, wird der Schalter 34 durch das Steuersignal S8 geschlossen, so daß das Audiosignal an den Audiokopf A4 angelegt und so das Audiosignal in dem Magnetband längs einer durch den Audiokopf A4 gebildeten Audiospur Ta4 (s. Fig. 6) aufgezeichnet wird. Bei dieser Audiospur Ta4 wird das Audiosignal auch in einem tiefliegenden Abschitt der Bandmagnetschicht aufgezeichnet. Das Aufzeichnen des Audiosignals über den Audiokopf A4 hält während eines Zeitraums annähernd entsprechend einem Halbbild an. Wie in Fig. 7 gezeigt, bleiben während des Aufzeichnens des Audiosignals über den Audiokopf A4 die Schalter 24 und 44 durch die Steuersignale S4 bzw. S12 geöffnet, so daß kein Signal an den Videokopf V4 angelegt wird und der Videokopf V4 so unbeaufschlagt bleibt. Wenn ein Zeitraum entsprechend einem Drittel eines Halbbildes seit dem Einleiten des auf die Audiospur Ta4 bezogenen Aufzeichnens verstrichen ist, werden die Schalter 47 und 43 durch das Steuersignal S11 geschlossen, so daß das Löschsignal an den Audiokopf A3 und den Videokopf V3 angelegt und so das Löschsignal in dem Magnetband längs durch die Köpfe A3 und V3 gebildeten Spuren T3 bzw. T4 (s. Fig. 6) aufgezeichnet wird. Das Löschsignal löscht das in einem äußersten Abschnitt der Bandmagnetschicht aufgezeichneten Audiosignal. Der Löschvorgang über den Videokopf V3 und den Audiokopf A3 hählt während eines Zeitraums an, der annähernd einem Halbbild entspricht.
- Wenn ein Zeitraum entsprechend einem Drittel eines Halbbildes seit der Einleitung des Löschvorgangs durch den Videokopf V3 und den Audiokopf A3 verstrichen ist, wird der Schalter 22 durch das Steuersignal S2 geschlossen, so daß das Videosignal an den Videokopf V2 angelegt und so das Videosignal in dem Magnetband längs einer durch den Videokopf V2 gebildeten Videospur Tv2 (s. Fig. 6) aufgezeichnet wird. In diesem Fall wird das Videosignal in einem äußersten Abschnitt der Bandmagnetschicht in der Audiospur Ta4 aufgezeichnet. Das Aufzeichnen des Videosignals über den Videokopf V2 hält während eines Zeitraums an, der annähernd einem Halbbild entspricht. Während des Aufzeichnens des Videosignals über den Videokopf V2 bleibt der Audiokopf A2 nicht durch die Steuersignale S6 und S10 beaufschlagt.
- Eine erste Hälfte eines Zyklus des Gesamtbetriebs der Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung im Normalabspielbetrieb wird wie vorstehend beschrieben ausgeführt. Eine zweite Hälfte eines Zyklus ist gleichartig zu seiner ersten Hälfte. Insbesondere werden während der zweiten Hälfte eines Zyklus des Gesamtbetriebs der Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung jedesmal, wenn ein einem Drittel eines Halbbildes entsprechender Zeitraum verstreicht, die folgenden Vorgänge nacheinander durchgeführt: Die Bildung einer Audiospur über den Audiokopf A1; der Löschvorgang über die Köpfe A4 und V4; die Ausbildung einer Videospur über den Videokopf V3; die Bildung einer Audiospur über den Audiokopf A2; der Löschvorgang über die Köpfe A1 und V1 und die Ausbildung einer Videospur über den Videokopf V4. Die Ausbildung der Videospur über den Videokopf V4 wird gefolgt von der Ausbildung einer Audiospur über den Audiokopf A3 in der ersten Hälfte eines weiteren Zyklus. Wie in Fig. 3 und 6 gezeigt, besitzt eine Spurverteilung, die während des Betriebs der Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung im Normalbetriebsverfahren gebildet ist, Spuren, zwischen denen sich Sicherheitsbändern erstrecken.
- Wie in Fig. 3 gezeigt, besitzen die Audiospuren Anteile 15 und 16, die nicht mit dem Videosignal überschrieben werden. Wie sich aus der vorhergehenden Beschreibung verstehen läßt, wird ein äußerster Abschnitt der Bandmagnetschicht in diesen Bereichen 15 und 16 dem Löschvorgang unterworfen, so daß das Audiosignal in den äußersten Abschnitten dieser Bereiche 15 und 16 gelöscht wird. Dementsprechend wird auch in Fällen, wenn ein Spurfehler zwischen einem Wiedergabe-Videokopf und einer entsprechenden Videospur auftritt, so daß der Wiedergabe-Videokopf einen größeren Anteil der Videospur und auch den Abschnitt 15 oder 16 der Audiospur abtastet, ein wiedergegebenes Videosignal vor einem Übersprechen mit dem Audiosignal bewahrt.
- Die Wechselschaltung 50 für das NTSC-System wird im einzelnen mit Bezug auf Fig. 8 und 9 beschrieben. Wie in Fig. 8 gezeigt, enthält die Wechselschaltung 50 einen PLL-Kreis 51, der ein Impulssignal fc (s. Fig. 9) von einem in einer Servosteuerschaltung 60 erzeugten Signal fp für die Drehtrommel 10 ableitet. Die Frequenz des Signals fp beträgt 45 Hz. Die Frequenz des Signals fc beträgt 180 Hz.
- Ein Frequenzuntersetzer 52 leitet 60 Hz-Impulssignale φ1, φ2, φ3, φ4 von dem 180 Hz-Signal fc ab. Diese Impulssignale φ1, φ2, φ3 und φ4 haben Phasenlagen mit gleichem Abstand. Monostabile Multivibratoren 53, 54, 55 und 56, die jeweils aus einer Kombination eines CR-Integriergliedes mit einem ODER-Glied zusammengesetzt sind, leiten die Steuersignale S7, S8, S5 und S6 (s. Fig. 9) von den Impulssignalen φ1, φ2, φ3 bzw. φ4 ab. Jeder monostabile Multivibrator 53-56 verzögert die Abschlußkante eines Impulses um einen bestimmten Zeitraum entsprechend einer Überlappungsperiode.
- Ein Frequenzuntersetzer 62 leitet 60 Hz-lmpulssignale φ5, φ6, φ7 und φ8 von dem 180 Hz-Signal fc ab. Diese Impulssignale φ5, φ6, φ7 und φ8 haben Phasen mit gleichem Abstand. Monostabile Multivibratoren 63, 64, 65 und 66 sind jeweils aus einer Kombination eines CR-Integriergliedes mit einem ODER- Glied zusammengesetzt und leiten die Steuersignale S10, S11, S12 und S9 (s. Fig. 9) von den Impulssignalen φ5, φ6, φ7 bzw. φ8 ab. Jeder monostabile Multivibrator 63-66 verzögert die Abschlußkante eines Impulses um einen bestimmten Zeitraum entsprechend einer Überlappungsperiode.
- Ein Frequenzuntersetzer 72 leitet 60 Hz-Impulssignale φ9, φ10, φ11, φ12 von dem 180 Hz-Signal fc ab. Diese Impulssignale φ9, φ10, φ11 und φ12 besitzen Phasen mit gleichem Abstand. Monostabile Multivibratoren 73, 74, 75 und 76, die jeweils aus einer Kombination eines CR-Integriergliedes mit einem ODER-Glied zusammengesetzt sind, leiten die Steuersignale S1, S2, S3 und S4 (s. Fig. 9) von den Impulssignalen φ9, φ10, φ11 bzw. φ12 ab. Jeder monostabile Multivibrator 73-76 verzögert die Abschlußkante eines Impulses um einen bestimmten Zeitraum entsprechend einer Überlappungsperiode.
- Die Frequenzuntersetzer 52, 62 und 72 werden durch Impulssignale SP1, SP2 bzw. SP3 (s. Fig. 9) zurückgestellt. Die Rückstellsignale SP1, SP2 und SP3 besitzen eine Frequenz von 14 Hz, jedoch unterschiedliche Phasenlage, so daß eine Gruppe der Ausgangssignalen vom Frequenzuntersetzer 52, eine Gruppe der Ausgangssignale vom Frequenzuntersetzer 62 und eine Gruppe der Ausgangssignale vom Frequenzuntersetzer 72 jeweils in unterschiedlichen Phasen sind. Dementsprechend sind Phasendifferenzen zwischen einer Gruppe der Steuersignale S1-S4, einer Gruppe der Steuersignale S5-S8 und einer Gruppe der Signale S9-S12 vorhanden, wie in Fig. 9 gezeigt.
- Insbesondere wird das 15 Hz-Rückstellsignale SP1 von dem 180 Hz-Signal fc durch einen Frequenzuntersetzer 81 abgeleitet. Der Frequenzuntersetzer 81 wird durch ein 15 Hz-Signal zurückgestellt, das von dem 45 Hz-Signal fp durch einen Frequenzuntersetzer 82 abgeleitet wird. Das zweite Rückstellsignal SP2 wird aufgrund des ersten Rückstellsignals SP1 durch einen Zwischenspeicher 83 erzeugt, der mit dem Signal fc versorgt wird. Das dritte Rückstellsignal SP3 wird aufgrund des zweiten Rückstellsignals SP2 durch einen mit dem Signal fc versorgten Zwischenspeicher 84 erzeugt.
- Eine zweite Ausführung der Erfindung ist sonst gleichartig zur Ausführung nach Fig. 1 bis 9, bis auf die nachstehend beschriebenen Auslegungsänderungen
- Bei der zweiten Ausführung ist die Höhendifferenz "h" zwischen der Position der Audioköpfe und der Position der Videoköpfe auf 72 µm festgesetzt. Zusätzlich läuft die Ausbildung der Audiospuren vor der Ausbildung der Videospuren ab, um einen Zeitraum, der dem Vierfachen eines Drittels einer Halbbild-Zeitlänge entspricht.
- Zuerst bildet der Audiokopf A1 eine Audiospur, in der das Audiosignal auch in einem tiefliegenden Abschnitt der Bandmagnetschicht aufgezeichnet wird. Wenn eine einem Drittel einer Halbbild-Zeitlänge entsprechende Zeit seit der Einleitung des Aufzeichnens über den Audiokopf A1 verstrichen ist, beginnt der Audiokopf A4 das Audiosignal von einem Anteil des äußersten Bereiches der Bandmagnetschicht in der Audiospur zu löschen. An einem Zeitpunkt, der 2/3 Halbbild-Zeitlängen später auftritt, d.h. in einem Augenblick, der der Einleitung des Aufzeichnungsvorgangs über den Videokopf V1 um einen einem Drittel einer Halbbild-Zeitlänge entsprechenden Zeitraum vorangeht, beginnt der Videokopf V2 das Audiosignal von einem anderen Abschnitt des äußeren Bereichs der Bandmagnetschicht in der Audiospur zu löschen. Schließlich beginnt an einem Zeitpunkt 1/3 Halbbildzeitlänge später der Videokopf V1 mit dem Bilden einer Videospur und so mit dem Aufzeichnen des Videosignals an einem äußersten Bereich der Bandmagnetschicht in der Audiospur.
- Eine dritte Ausführung dieser Erfindung ist gleichartig der Ausführung nach Fig. 1 bis 9 bis auf die nachstehend beschriebenen Auslegungsänderungen.
- Bei der dritten Ausführung nach Fig. 10 und 11 besitzen die Audioköpfe A1-A4 einen Winkelabstand von den zugeordneten Videoköpfen V1-V4 um gleiche Winkel θ von beispielsweise 45º.
- Die Höhendifferenz "h" zwischen der Lage der Videoköpfe V1-V4 und der Lage der Audioköpfe A1-A4 wird dicht an der Summe aus ersten und zweiten Werten gesetzt, wobei der erste Wert gleich einer bestimmten ganzzahligen Vielfachen eines Drittels des Mittenabstandes der Spuren im Normalbetrieb ist, während der zweite Wert dem Winkel θ, geteilt durch 270º, entspricht. Zusätzlich wird die Höhendifferenz "h" nahe an der Summe aus dritten und vierten Werten festgesetzt, wobei der dritte Wert gleich einem bestimmten ganzzahligen Vielfachen eines Drittels des Spur-Mittenabstandes im Langspielverfahren ist und der vierte Wert dem Winkel θ geteilt durch 270º entspricht.
- Wie aus Fig. 12 zu ersehen, beginnt während des Betriebs der Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung in der Normalbetriebsart zu einem Zeitpunkt ein Drittel Halbbildlänge vor der Ausbildung einer Videospur in einem Bandbereich, der annähernd gleich einem Bandbereich ist, an dem vorher eine Audiospur ausgebildet wurde, ein Videokopf das Audiosignal von einem äußersten Abschnitt der Bandmagnetschicht in der Audiospur zu löschen. Der Löschvorgang über den Audiokopf geschieht vor der Einleitung der Ausbildung einer Videospur um einen Zeitraum gleich dem (θ/270)+(n/3)-fachen einer Halbbildzeit, wobei der Buchstabe "n" Null oder eine bestimmte positive ganze Zahl bezeichnet. Der Einleitung dieses Löschvorgangs folgt die Einleitung der Ausbildung einer Audiospur nach einem Zeitraum entsprechend einem Drittel einer Halbbild-Zeitlänge.
- Es sollte bemerkt werden, daß diese Erfindung nicht auf die vorher erwähnten Ausführungen begrenzt ist. Diese Erfindung kann auch auf Vorrichtungen angewendet werden, bei denen Sicherheitsbänder während des Betriebs in einem Langspiel- Betriebsverfahren (z.B. Farbvideosignal-Aufzeichnungsvorrichtung des SECAM-Typs) angewendet werden.
Claims (7)
1. Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung, welche umfaßt:
(a) eine Drehtrommel (10), um die sich im Gebrauch ein
Magnetband erstreckt, und
(b) eine Vielzahl von an der Drehtrommel (10)
angebrachten Dreh-Wandlerköpfen (V&sub1;, V&sub2;, V&sub3;, V&sub4;, A&sub1;, A&sub2;, A&sub3;, A&sub4;),
mit einer Anzahl von Videosignal-Aufzeichnungsköpfen (V&sub1;,
V&sub2;, V&sub3;, V&sub4;) zum Ausbilden von Videosignalspuren an dem
Band und einer Anzahl von Audiosignal-Aufzeichnungsköpfen
(A&sub1;, A&sub2;, A&sub3;, A&sub4;) zum Ausbilden von jeweils den
Videosignalspuren zugeordneten Audiosignalspuren, wobei die
Anzahl der Köpfe und ihre Anordnung an der Trommel so
ist, daß während eines Aufzeichnungsbetriebs eine Gruppe
von Audiosignal-Aufzeichnungsspuren und eine Gruppe von
Videosignal-Aufzeichnungsspuren jeweils in einem
tiefliegenden Abschnitt bzw. einem Oberflächenabschnit einer
Magnetschicht des Magnetbandes gebildet werden durch
wiederholtes Ausführendes folgenden Vorganges: einer (A&sub3;) der
Audioköpfe bildet eine Audiosignal-Aufzeichnungsspur in
dem Magnetband und darauffolgend bildet ein Videokopf
(V&sub1;) eine Videosignal-Aufzeichnungsspur in dem
Oberflächenabschnitt der Bandmagnetschicht über der Audiosignal-
Aufzeichnungsspur,
dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetband sich um die
Trommel (10) in einem Winkelbereich im wesentlichen
gleich oder etwas größer als 270º erstreckt; und die
Vielzahl der Drehwandlerköpfe umfaßt:
vier Paar an der Drehtrommel (10) angebrachte
Drehwandlerköpfe (V&sub1;, V&sub2;, V&sub3;, V&sub4;, A&sub1;, A&sub2;, A&sub3;, A&sub4;), wobei die Köpfe
in jedem Paar einen gemeinsamen Azimut-Winkel besitzen,
zwei Paare (V&sub1;, V&sub2;, V&sub3;, V&sub4;) von Köpfen Spurbreiten größer
als ein Spurabstand in einem Langspielbetrieb besitzen
und Videoköpfe bilden, die sowohl im Langspielbetrieb wie
im Normalspielbetrieb benutzt werden, die Glieder (V&sub1;, V&sub3;)
eines der beiden Paare in Winkelrichtung an der
Oberfläche der Trommel etwa um 90º Winkelabstand von Gliedern
(V&sub2;, V&sub4;) des anderen der beiden Paare haben, und die
anderen beiden Paare (A&sub1;, A&sub2;, A&sub3;, A&sub4;) von Köpfen Audioköpfe
bilden, wobei die Glieder eines der Paare annähernd 90º
Winkelabstand an der Oberfläche der Trommel haben von
Gliedern des anderen Paars, und in einer Drehrichtung der
Drehtrommel die Videoköpfe mit den Audioköpfen
abwechseln, die Köpfe angeordnet und angetrieben sind,
Sicherheitsbänder zwischen den durch die Videoköpfe gebildeten
Videosignal-Aufzeichnungsspuren zu schaffen; und daß nach
der Bildung der Audiosignal-Aufzeichnungsspur ein
nachfolgender Audiokopf (A&sub2;) und ein Videokopf (V&sub2;) das
aufgezeichnete Signal von dem Oberflächenabschnitt der
Bandmagnetschicht in den einander gegenüberliegenden
Seitenbegrenzungen der Audiosignal-Aufzeichnungsspur des Bandes
unter Benutzung eines Hochfrequenzsignals löschen.
2. Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der
die Videoköpfe (V&sub1;, V&sub2;, V&sub3;, V&sub4;) vier Gruppen von
Doppelazimut-Köpfen bilden; jede Gruppe zusammengesetzt ist aus
einem Videokopf und einem Audiokopf mit unterschiedlichen
Azimut-Winkeln, die nahe aneinander sitzen; die vier
Gruppen
gleiche Winkelabstände von 90º haben; und wobei im
Gebrauch dann, wenn eine einem Drittel einer Halbbildzeit
entsprechender Zeitraum seit einer Einleitung der
Ausbildung einer Audiosignal-Aufzeichnungsspur durch einen der
Audioköpfe (A&sub3;) verstrichen ist, der nachfolgende
Audiokopf (A&sub2;) mit dem Löschen eines aufgezeichneten Signals
an dem Oberflächenabschnitt der Bandmagnetschicht in der
Audiosignal-Aufzeichnungsspur beginnt; n/3
Halbbild-Zeitlängen danach einer der Videoköpfe (V&sub2;) mit dem Löschen
des aufgezeichneten Signals von dem Oberflächenabschnitt
der Bandmagnetschicht in der
Audiosignal-Aufzeichnungsspur beginnt, wobei n Null oder eine positive ganze Zahl
ist; 1/3 Halbbild-Zeitlängen danach der nachfolgende
Videokopf (V&sub1;) mit dem Ausbilden einer
Videosignal-Aufzeichnungsspur in dem Oberflächenabschnitt der
Bandmagnetschicht im wesentlichen über der
Audiosignal-Aufzeichnungsspur beginnt.
3. Magnetaufzeichnungs-Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der
Positionen der Audioköpfe in Drehrichtung der Drehtrommel
um einen Winkel θ vor den Positionen der Videoköpfe
liegen; und bei der im Gebrauch ein erster Videokopf (V&sub2;)
mit dem Löschen eines aufgezeichneten Signals von einem
Oberflächenabschnitt der Bandmagnetschicht in einer
Audiosignal-Aufzeichnungsspur beginnt zu einem Zeitpunkt 1/3
Halbbild-Zeitlänge vor einer Einleitung einer Ausbildung
einer Videosignal-Aufzeichnungsspur in einem Bereich, der
im wesentlichen gleich einem Ort der
Audiosignal-Aufzeichnungsspur ist; ein erster Audiokopf (A&sub2;) mit dem Löschen
eines aufgezeichneten Signals von einem
Oberflächenabschnitt der Bandmagnetschicht in der
Audiosignal-Aufzeichnungsspur beginnt zu einem Zeitpunkt eine bestimmte
Zeitlänge vor dem Einleiten der Ausbildung der Videosignal-
Aufzeichnungsspur über den ersten Videokopf (V&sub2;), wobei
die bestimmte Zeitlänge gleich ist dem
(θ/270)+(n/3)-fachen
einer Halbbild-Zeitlänge, das
Zeichen n Null oder eine positive ganze Zahl bezeichnet; und
1/3 Halbbild-Zeitlänge, bevor der erste Audiokopf (A2)
beginnt, ein aufgezeichnetes Signal von einem
Oberflächenabschnitt der Bandmagnetschicht in der
Audiosignal-Aufzeichnungsspur zu löschen, ein zweiter Audiokopf (A&sub3;) mit dem
Ausbilden einer Audiosignal-Aufzeichnungsspur beginnt.
4. Verfahren zum Aufzeichnen von Audio- und Videosignalen an
einem Magnetband, welches umfaßt:
daß das Magnetband um eine Drehtrommel (10) geschlungen
wird, und
die Signale aufgezeichnet werden unter Benutzung einer
Vielzahl von an der Drehtrommel (10) angebrachten Dreh-
Wandlerköpfen (V&sub1;, V&sub2;, V&sub3;, V&sub4;, A&sub1;, A&sub2;, A&sub3;, A&sub4;),
einschließlich einer Anzahl von
Videosignal-Aufzeichnungsköpfen (V&sub1;, V&sub2;, V&sub3;, V&sub4;) zum Ausbilden von
Videosignal-Aufzeichnungsspuren an dem Band und einer Anzahl von jeweils
den Videosignalspuren zugeordneten
Audiosignal-Aufzeichnungsköpfen (A&sub1;, A&sub2;, A&sub3;, A&sub4;) zum Ausbilden von
Audiosignal-Aufzeichnungsspuren, wobei eine Gruppe von
Audiosignal-Aufzeichnungsspuren und eine Gruppe von Videosignal-
Aufzeichnungsspuren jeweils in einem tiefliegenden
Abschnitt bzw. einem Oberflächenabschnitt einer
Magnetschicht des Magnetbandes durch wiederholtes Ausführen der
nachfolgenden Vorgänge ausgebildet werden: es wird unter
Benutzung eines (A&sub3;) der Audioköpfe eine
Audiosignal-Aufzeichnungsspur in dem Magnetband ausgebildet und darauf
unter Benutzung eines (V&sub1;) der Videoköpfe eine
Videosignal-Aufzeichnungsspur in dem Oberflächenabschnitt der
Bandmagnetschicht über der Videosignal-Aufzeichnungsspur,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Magnetband um die Trommel (10) in einem Winkelbereich
im wesentlichen gleich oder geringfügig größer als 270º
geschlungen wird; und
daß die Vielzahl von Drehwandlerköpfen umfaßt vier Paar
an der Drehtrommel (10) angebrachte Dreh-Wandlerköpfe
(V&sub1;, V&sub2;, V&sub3;, V&sub4;, A&sub1;, A&sub2;, A&sub3;, A&sub4;), wobei die Köpfe in
jedem Paar einen gemeinsamen Azimut-Winkel besitzen, zwei
Paare (V&sub1;, V&sub2;, V&sub3;, V&sub4;) von den Köpfen Spurbreiten größer
als ein Spurabstand in einem Langspielbetrieb besitzen
und Videoköpfe bilden, die sowohl im Langspielbetrieb wie
im Normalspielbetrieb benutzt werden, die Glieder (V&sub1;, V&sub3;)
eines der beiden Paare an der Oberfläche der Trommel
etwa um 90º Winkelabstand von Gliedern (V&sub2;, V&sub4;) des
anderen der beiden Paare haben, und die anderen beiden Paare
(A&sub1;, A&sub2;, A&sub3;, A&sub4;) von Köpfen Audioköpfe bilden, wobei die
Glieder jedes Paars annähernd 90º Winkelabstand an der
Oberfläche der Trommel von den Gliedern des anderen Paars
haben, und in einer Drehrichtung der Drehtrommel die
Videoköpfe mit den Audioköpfen abwechseln, daß die Köpfe
zum Schaffen von Sicherheitsbändern zwischen den durch
die Videoköpfe gebildeten Videosignal-Aufzeichnungsspuren
angetrieben werden und nach der Bildung des Audiosignal-
Aufzeichnungszuges unter Benutzung eines nachfolgenden
Audiokopfes (A&sub2;) und eines Videokopfs (V&sub2;), zum Löschen des
aufgezeichneten Signals von dem Oberflächenabschnitt der
Bandmagnetschicht in den einander gegenüberliegenden
Seitenbegrenzungen der Audiosignal-Aufzeichnungsspur des
Bandes mit Benutzung eines Hochfrequenzsignals.
5. Verfahren nach Anspruch 4, bei dem der Löschschritt
umfaßt, daß, wenn eine einem Drittel einer
Halbbild-Zeitlänge entsprechenden Zeit seit einer Einleitung einer
Ausbildung einer Audiosignal-Aufzeichnungsspur durch den
ersten Audiokopf (A&sub3;) verstrichen ist, das aufgezeichnete
Signal von dem Oberflächenabschnitt der Bandmagnetschicht
in der Audiosignal-Aufzeichnungsspur unter Benutzung des
zweiten Audiokopfes (A&sub2;) zu löschen begonnen wird; n/3
Halbbild-Zeitlängen danach das aufgezeichnete Signal von
dem Oberflächenabschnitt der Bandmagnetschicht in der
Audiosignal-Aufzeichnungsspur mit dem ersten Videokopf (V&sub2;)
gelöscht wird, wobei der Buchstabe n Null oder eine
positive ganze Zahl bezeichnet; und ein 1/3
Halbbild-Zeitlänge danach eine Videosignal-Aufzeichnungsspur in dem
Oberflächenabschnitt der Bandmagnetschicht ausgebildet wird
unter Benutzung des zweiten Videokopfes (V&sub1;) in einem
Bereich über der Audiosignal-Aufzeichnungsspur.
6. Verfahren nach Anspruch 4, das einschließt das Starten
zum Löschen eines aufgezeichneten Signals von dem
Oberflächenabschnitt der Bandmagnetschicht unter Benutzung des
ersten Videokopfes (V&sub2;) in einer
Audiosignal-Aufzeichnungsspur in einem Zeitpunkt 1/3 Halbbild-Zeitlänge vor
einer Einleitung einer Ausbildung einer
Videosignal-Aufzeichnungsspur in einem Bereich, der im wesentlichen
gleich einem Ort der Audiosignal-Aufzeichnungsspur ist;
Löschen unter Benutzung des zweiten Audiokopfes (A&sub4;) des
aufgezeichneten Signals von dem Oberflächenabschnitt der
Bandmagnetschicht in der Audiosignal-Aufzeichnungsspur in
einem Zeitpunkt eine bestimmte Zeitlänge vor einer
Einleitung einer Ausbildung einer Videosignal-Aufzeichnungsspur
durch den zweiten Videokopf (V&sub1;), wobei die bestimmte
Zeitlänge gleich dem (θ/270)+(n/3)-fachen einer Halbbild-
Zeitlänge ist, der Buchstabe n Null oder eine positive
ganze Zahl bezeichnet; und Ausbilden einer
Audiosignal-Aufzeichnungsspur
unter Benutzung des ersten
Audiokopfes (A&sub3;) 1/3 Halbbild-Zeitlänge vor dem Beginn des
Löschens eines aufgezeichneten Signals von einem
äußersten Abschnitt der Bandmagnetschicht in der
Audiosignal-Aufzeichnungsspur durch den zweiten Audiokopf (V&sub2;).
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, oder
Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei die
Videosignal-Aufzeichnungsspur über dem zentralen Teil der
Audiosignal-Aufzeichnungsspur aufgezeichnet wird und sich
mindestens teilweise in die gelöschten Seitenbereichsgrenzen
derselben erstreckt.
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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