DE387466C - Vorrichtung zum Fuellen von Formkasten mit Sand mit Hilfe umlaufender Foerderbaender - Google Patents

Vorrichtung zum Fuellen von Formkasten mit Sand mit Hilfe umlaufender Foerderbaender

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Publication number
DE387466C
DE387466C DEJ23615D DEJ0023615D DE387466C DE 387466 C DE387466 C DE 387466C DE J23615 D DEJ23615 D DE J23615D DE J0023615 D DEJ0023615 D DE J0023615D DE 387466 C DE387466 C DE 387466C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
drum
sand
conveyor belts
runs
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Expired
Application number
DEJ23615D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J W Jackman & Co Ltd
Original Assignee
J W Jackman & Co Ltd
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Publication date
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Priority claimed from GB233022A external-priority patent/GB195483A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE387466C publication Critical patent/DE387466C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
    • B22C15/20Compacting by centrifugal forces only, e.g. in sand slingers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Füllen von Formkasten mit Sand mit Hilfe umlaufender Förderbänder. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vori ichtung zum F, üllen von Formkästen mit Sand, bei der in bekannter Weise der Sand iiiit Hilfe endloser, umlaufender Riemen zusaminengepreßt und in einem fortlafifenden -Strom oder in Bandform in denForinkasten gefördert wird. Die bisher bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, daß der Sandstrorn nur wenig zusamengepreßt werden kann und in einer verhältnismäßig dünnen Schicht gefördert in den Forinkasten gelangt. Ferner sind bei den bekannten Vorrichtungen wenigstens zwei zusammenarbeitende Förderbänder notwendig. Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung behoben. Gemäß der Erfindung kommt ein einziges Förderband zur Anwendung, welches über eine dein Band entsprechend breite Trommel zu dieser tangential verläuft. Diese Trommel ist mit einer MitteIntit versehen, so daß zwischen der Trommel ein allseitig geschlossener Kanal für den zu fördernden und zusammenzudrückenden Sand entsteht. Ein seitliches Herausdrücken des Sandes über die Trommelränder hinweg ist gemäß der Erfindung nicht mehr möglich und kann der Sand der jeweiligen Spannung und Lage des Förderbandes entsprechend beliebig stark innerhalb der TrornineIntit 7usammengedrückt werden. Wenn zwei an sieh bekannte Förderbänder zur Anwendung gelangen, dann wird das erste Förderband so angeordnet, daß es gemäß der Erfindung die Trommel umfaßt und, nur dieBreite derTroi-nniehnit besitzend, in dieser läuft, während das zweite als Tangeiltialband geführte Förderk# band in der ganzen Trommelbreite an dieser entlanggeführt wird.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zoigt. Abb. i einen Schnitt durch eine Ausführungsforin der Vorrichtung, Abb. 2 ist eine Seitenansicht der Abb. i mit dein Gehäuse iiii Schnitt.
  • Abh. 3 ist eine Seitenansicht einer anderen Ausführun-sforni der Vorrichtun-.
  • ist eine Aufsicht der Abb.3.
  • Abb. 5 ist eine Seitenansicht einer Ausführungsform der Vorricht(ing zur Verwendung für leichtere Fornikästen.
  • Abb. 6 ist eine Aufsicht auf eine weitere Ausführtingsform des Förderbandes.
  • Abb. 7 ist ein Längsschnitt der Abb. (i. Abb. 8 ist ein Ouerschnitt des Förderbandes. Die alsFüllkopf bezeichnete Vorrichtung ist init einem Riemen A versehen, der über zwei Riemenscheiben a und d läuft. Der Riemen wird mit großer Geschwindigkeit angetrieben. Eine Trommel B mit einer mittleren Nute b ist so gelagert, daß die Trommel fest gegen den Riemen A gedrückt wird, so daß der Riemen tangential auf die Trommel aufläuft und einen beträchtlichen Teil des Trommelumfanges umfaßt.
  • Die Riemenscheibe a, a' und die Trommel B sind- auf wagerechten Wellen befestigt, die drehbar in Lagern eines Gehäuses h ruhen, das sieh ungefähr der Form des Riemens und der Riemenscheibe anpaßt. Ein seitlicher Deckel e ist vorgesehen, um einen Riemen aus dem Gehätise herausnehmen oder auswechseln zu können.
  • Die Riemenscheiben a, a' sind mit Bezug zur Trommel B so angeordnet, daß derBerührungsbogen des Riemens 1 mit der Trommel B so groß als möglich wird. Auf dieseWeise schließt der obere Teil des Riemens zwischen der Rieinenscheibe a und dem Umfang der Trommel einen Raum ein, in welchen Sand zugeführt wird. Der untere Teil des Riemens zwischen der Trommel B und der kiemenscheibe a' wird nahezu senkrecht geführt. Der Sand wird von (lern Förderband D', welches über die Riemenscheibe D läuft, der Trommel B oder durch den endlosen Riemen E dem Riemen A zugeführt (Abb- 3.). Die Zuführung des Sandes kann auch durch einen Trichter oder andere Einrichtungen erfolgen.
  • Der Riemen ist flach und als endloses Band ausgebildet: er bedeckt die Nute b und den Umfang der Tromel B -, die den Sand aufnimmt und die beispielsweise mit Leder oder Canevas ausgefüttert sein kann. Uin den DurclibandesRiemens aufzunehmen und um deinRieinen eine entsprechende Spannung zu verleihen, kann das Gehäuse C unterteilt werden. Der untere Teil Cl, in welchem die untere Riemenscheihe a' lagert, ist zu diesem Zwecke bei c' aii-gelenkt. Eine bogenförmige Schraube c2 ist an dem oberen Gehäuse anaelenkt, so daß der I untere Teil des an dem Gelenk c' ausschwinzn baren Gehäuses soweit auf und nieder bewegt werflen kann, um den Riemen zu spannen oder, zu lösen, wenn er beispielsweise ausgewechselt werrlen soll. Auch können züi diesem Zwecke die Lager für die Riemenscheiben d einstellbar in lem Gehäuse C sein.
  • Die Welle der Trommel B durchdringt das Gehäuse und trägt an ihrem äußeren Ende ein Kettenrad bl (Abb. 2) oder eine Riemenscheibe oder ein Kegelrad, um von einer geeigneten Kraftquelle aus angetrieben zu werden-Ferner ist ein Zahnrad d vorgesehen, um den Förderriemen D anzutreiben, über den der Riemen D' läuft, durch den derSand der Maschine zugeführt wird.
  • In der in den Abb. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform ist der Füllkopf mit dein oben beschriebenen Riemen A und der Trommel 13 versehen. Es ist jedoch noch ein weiterer endloser Riemen E eingebaut, der in der Nute der Trommel hertimlätift, so (laß der Sand zwi--sehen den beiden Riemen zusammengedrückt wird. Das den Füllkopf tragende Gehäuse lagert auf wagerechten Zapfen f, die gleichachsig mit der Trommel B durch Arme F ge- tragen werden, so daß das Gehäuse C und der Riemen A in einer senkrechten Ebene ausgeschwungen werden können, um die Neigung des unteren Teiles des Riemens A zwischen der Trommel B und der unteren Scheibe d entsprechend zu ändern, so daß beispielsweise das auslaufende Sand-band eine geneigte Richtung bekommt. Der besondere Vorteil des ausschwingbaren Maschinenkopfes ist der, daß die Richtung des Sandauswurfes nach Belieben ge- ändert werden kann ' so daß es beispielsweise möglich ist, Sand an diejenigenStellen zu bringen, (lie sonst durch eine senkrechte Auswurfvorrichtung nicht erreicht werden können. Durch diese Einrichtung ist es möglich, einen beträchtlichen Flächenratim des Formkastens nur durch eine geringe Änderung in der Riebtung, des Sandauswurfes zu bedecken. Der ]ziemen E kann auch über eine dritte Riemenscheibe unterhalb der Trommel B geführt werden, so da# ein Kanal zwischen dem Riemen E und dem Riemen A für den Auswurf des Sandes entsteht. Bei beiden Ausführungsformen des Kopfes wird der Sand zwischen dem Riemen A und der Trommel B oder dem Riemen E geführt und zusammengedrückt, um dann mit hoher Geschwindigkeit in einem fortlaufenden Strom vom unteren Ende des Kopfes aus zum Formkasten abgegeben zu werden.
  • Die Lagerung des Maschinenkopfes kann auf verschiedene Weise erfolgen. In der Abb. wird ein Ständer oder eine Säule H mit einem drehbaren Tisch oder einer Plattformh zur Anwendung gebracht, auf welche der Formkasten gesetzt wird. Der Sand wird dem Maschinenkopf durch das Förderband D' oder durch einen Trichter D' zugeführt, vorher wird der Sand in bekannter Weise durch ein Becherwerk in den Trichter gebracht. An Stelle des Drehtisches lt kann auch ein hin und her gehender Tisch oder ein sich bewegendes Förderband '#Jerwendung finden, um die Formkästen aufzunehmen.
  • Die Förderbänder D' sind in bekannter Weise ausgeführt und bestehen vorzugsweise aus Gummi oder Canevas, oder sie sind auch aus Leder oder Leder mit Gummi hergestellt. Die Riemen haben seitliche Begrenzungen 0, um einen rinnenförmigen Riemen zu bilden, wie es in den Abb. 6 bis 8 dargestellt ist, bei welchen die Seiten beim Durchlaufen über die Riemenscheiben nicht beschädigt werden. Die Seiten können aus einer Anzahl von einzelnen Lagen dünner, schmaler Lederstücke bestehen, die auf die Kanten des Riemens aufgenäht sind. Die Längen derartiger Stücke sind ungefähr 2 bis 3 cm, sie werden nur durch eine Naht an dem Riemen befestigt. Wenn der Riemen an einer geraden Linie läuft, dann legen sich die kurzen Stücke dicht aneinander, so daß eine geschlossene Seitenwandung gebildet wird. Läuft der Riemen um die Riemenscheiben herum, dann öffnen sich diese seitlichen Stücke etwas gegeneinander, um den Riemen um die Scheiben herumlaufen zu lassen. Die Oberseite dieser Abschnitte können an einander gegenüberliegende Seiten des Riemens durch Draht o. dgl. verbunden werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Füllen von Formkasten mit Sand, bei der der Sand mit Hilfe endloser umlaufender Riemen zusammengepreßt und in einem fortlaufenden Strom oder in -Bandform in den Formkasten gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges Förderband (A) Verwendung findet, welches über eine dem Band entsprechend breite Trommel zu dieser tangential -geführt läuft, die mit einer Mittelnut versehen ist, so daß zwischen Band und Trommel ein allseitig geschlossener Kanal für den zu fördernden und zusammenzudrückenden Sand entsteht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung von zwei an sich bekannten Förderbändern das erste Band (E) die Trommel umfaßt und, nur die Breite der Trommelnut besitzend, in dieser läuft, während das nveite als Tangentialband ausgebildete Förderband (A) in der ganzen Trommelbreite an dieser entlanggeführt wird.
DEJ23615D 1922-01-26 Vorrichtung zum Fuellen von Formkasten mit Sand mit Hilfe umlaufender Foerderbaender Expired DE387466C (de)

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DEJ23615D DE387466C (de) 1922-01-26 Vorrichtung zum Fuellen von Formkasten mit Sand mit Hilfe umlaufender Foerderbaender
GB233022A GB195483A (en) 1922-01-26 1922-01-26 Improvements in apparatus for making foundry moulds

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