DE3875019T2 - Frequenz-Synthetisierer mit einer Abstimm-Anzeigeeinrichtung. - Google Patents

Frequenz-Synthetisierer mit einer Abstimm-Anzeigeeinrichtung.

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  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Frequenzsynthesierer mit mindestens einem Oszillator, dessen Frequenz durch ein Abstimmsignal geregelt wird und der ein Abstimmfrequenzsignal erzeugt, und mit Mitteln zum Erzeugen eines Bezugsfrequenzsignals, mit einem Phasendetektor, der das Abstimmfrequenzsignal und das Bezugsfrequenzsignal erhält, mit einer Phasenverriegelungsschleife, die an ihrem Eingang vom Phasendetektor erzeugte Signale erhält und am Ausgang das genannte Abstimmsignal liefert, und mit einer Abstimmanzeigeeinrichtung, die eine Toleranz der Phasendifferenz zwischen dem Abstimmfrequenzsignal und dem Bezugsfrequenzsignal angibt.
  • Ein derartiger Frequenzsynthesierer ist aus dem Patent US-A-4473805 (RCA Corp.) bekannt. Darin wird das Abstimmfrequenzsignal nach Frequenzteilung erhalten und der Phasendetektor weist ebenfalls die Phasenverriegelungsschleife auf.
  • Die Abstimmanzeigeeinrichtung ist derart ausgebildet, daß ein Alarm gegeben wird, wenn eine Phasenverriegelung verloren geht. Die Einrichtung weist ein EXKLUSIV-ODER-Gatter auf, das an einem Eingang das um eine erste als Funktion der Tastverhältnisse der Signale regelbare Verzögerung verzögerte Bezugssignal, und an einem anderen Eingang das Abstimmfrequenzsignal erhält.
  • Das Ausgangssignal des EXKLUSIV-ODER-Gatters wird einerseits, nach einer zweiten regelbaren Verzögerung, dem Eingang eines UND-Gatters zugeführt und andererseits unmittelbar dem anderen Eingang dieses Gatters. Die zweite regelbare Verzögerung ermöglicht die Wahl einer Toleranz der Phasendifferenz, außerhalb derselben der Alarm wirksam wird.
  • Diese Abstimmanzeigeeinrichtung hat den Nachteil, daß sie von Tastverhältnissen von Signalen abhängig ist, was eine spezifische Regelung der ersten Verzögerung für die anderen Tastverhältnisse und die anderen Betriebsfrequenzen erfordert (siehe ebenfalls die US-A423293).
  • Die vorliegende Erfindung hat nun zur Aufgabe, einen Synthesierer mit einer Abstimmanzeigeeinrichtung zu schaffen, die arbeiten kann, wie die Tastverhältnisse der empfangenen Signale auch sein mögen, und in einem größeren Frequenzbereich, ohne daß irgendeine Regelung abhängig von diesen Parametern erforderlich ist, und die integrierbar ist, d. h. daß keine äußeren Elemente erforderlich sind.
  • Zum Erfüllen dieser Aufgabe weist der erfindungsgemäße Frequenzsynthesierer das Kennzeichen auf, daß der Phasendetektor derart betrieben wird, daß an seinem Ausgang ein erstes und ein zweites Phasensignal erzeugt wird, wobei diese Signale gegenüber der Phase zwischen dem Abstimmfrequenzsignal und dem Bezugsfrequenzsignal vor- bzw. nacheilen, wobei die Phasenverriegelungsschleife das genannte erste und zweite Phasensignal erhält, und daß die Abstimmanzeige eine erste logische Schaltung aufweist, die an ihrem Ausgang ein erstes logisches Signal erzeugt, das aus dem logischen Produkt des ersten phasenverzögerten Signals mit einer Phasenverzögerung entsprechend einer von einer ersten Verzögerungsschaltung gegebenen Zeit und des ersten Phasensignals gebildet ist, sowie eine zweite logische Schaltung, die an ihrem Ausgang ein zweites logisches Signal erzeugt, das aus dem logischen Produkt des zweiten phasenverzögerten Signals mit einer Phasenverzögerung entsprechend derselben von einer zweiten Verzögerungsschaltung gegebenen Zeit und des zweiten Phasensignals gebildet ist, und eine dritte logische Schaltung, die an ihrem Ausgang ein drittes logisches Signal liefert, das durch logische Addierung des ersten und des zweiten logischen Signals gebildet ist, und ein Register, das das genannte Bezugsfrequenzsignal und das genannte dritte logische Signal erhält und am Ausgang ein Abstimmanzeigesignal liefert, wobei dieses Register derart betrieben wird, daß der Pegel des Abstimmanzeigesignals nur dann mit einer Abstimmung übereinstimmt, wenn das dritte logische Signal einen Pegel hat, der während mindestens zweier aufeinanderfolgender Perioden der Bezugsfrequenz eine stabile Abstimmung angibt.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist der Phasendetektor eine erste und eine zweite D-Typ-Detektions-Flip-Flop-Schaltung auf, die an ihrem Dateneingang einen hohen logischen Pegel erhalten und die an ihrem Taktimpulseingang das Abstimmfrequenzsignal bzw. das Bezugsfrequenzsignal erhalten, wobei der nichtinvertierende Ausgang der ersten und der zweiten Detektions-Flip-Flop-Schaltung das erste bzw. das zweite Phasensignal liefert, und wobei der Null-Rückstelleingang der ersten und der zweiten Detektions-Flip-Flop-Schaltung das logische Produkt des ersten und des zweiten Phasensignals erhält.
  • Das Register kann einen Frequenzteiler aufweisen, dessen Taktimpulseingang den invertierten Wert des Bezugsfrequenzsignals erhält und ein Taktimpulssignal erzeugt, das eine Unterresonanzfrequenz der Bezugsfrequenz ist und dem Taktimpulseingang (CD) einer D-Typ-Abstimmzuweisungs-Flip-Flop-Schaltung zugeführt wird, deren Dateneingang einen niedrigen logischen Pegel erhält, deren Pegelsetzeingang das dritte logische Signal erhält, und daß er eine erste D-Typ- Abstimmbestätigungs-Flip-Flop-Schaltung aufweist, deren Nullrückstelleingang das Signal des nicht-invertierenden Ausgangs der Abstimmzuweisungs-Flip-Flop-Schaltung erhält und deren Dateneingang das Signal des invertierenden Ausgangs der Abstimmzuweisungs-Flip-Flop-Schaltung erhält, deren Taktimpulseingang das genannte Taktimpulssignal erhält.
  • Nach einer vorteilhaften Abwandlung ist das Register ein Schieberegister mit n Abstimmbestätigungs-Flip-Flop-Schaltungen, (n = eine ganze Zahl größer als 1), die durch das Signal des nicht-invertierenden Ausgangs der Abstimmzuweisungs-Flip- Flop-Schaltung auf Null rückgestellt werden und an ihrem Taktimpulseingang das genannte Taktimpulssignal erhalten, wobei der Dateneingang der p. Abstimmbestätigungs-Flip-Flop-Schaltung das Signal des nicht-invertierenden Ausgangs der (p-1). Abstimmbestätigungs-Flip-Flop-Schaltung erhält, und wobei der nichtinvertierende Ausgang der n. Abstimmbestätigungs-Flip-Flop-Schaltung das genannte Abstimmsignal liefert.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 einen Schaltplan eines erfindungsgemäßen Frequenzsynthesierers,
  • Fig. 2a und 2b eine Ausführungsform des Phasendetektors und der Phasenverriegelungsschleife eines erfindungsgemäßen Synthesierers und ein Zeitdiagramm der charakteristischen Signale,
  • Fig. 3a und 3b eine Ausführungsform der Abstimmanzeigeeinrichtung eines erfindungsgemäßen Synthesierers und die Zeitdiagramme der charakteristischen Signale.
  • Nach Fig. 1 weist der erfindungsgemäße Synthesierer einen spannungsgesteuerten Oszillator 1 auf, dessen Ausgangssignalfrequenz durch einen programmierbaren Teiler 2 aufgeteilt wird, dessen Ausgangssignal ein Abstimmfrequenzsignal FT liefert, das dem einen Eingang eines Phasendetektors 4 zugeführt wird, dessen anderer Eingang ein von einem Frequenzgenerator 3 erzeugtes Bezugsfrequenzsignal FR erhält, wobei dieser Generator beispielsweise einen Bezugsoszillator und einen Frequenzteiler mit einem festen Teilungsfaktor aufweist. Der programmierbare Frequenzteiler 2 hat zur Aufgabe, die Abstimmung des Synthesierers in einem weiten Frequenzbereich zur Anwendung in einem Fernseh- oder Rundfunkapparat zu ermöglichen, ggf. entsprechend mehreren Frequenzbereichen. Im letzteren Fall kann der Frequenzsynthesierer mehrere spannungsgesteuerte Oszillatoren aufweisen, zwischen denen eine Umschaltung für die verschiedenen Frequenzbereiche durchgeführt wird.
  • Der Phasendetektor 4 liefert an seinem Ausgang zwei Signale mit voreilender PS1 bzw. nacheilender PS2 Phase zwischen dem Abstimmfrequenzsignal FT und dem Bezugssignal FR. Diese Signale PS1 und PS2 werden in einer Phasenverriegelungsschleife mit einem Ladungsvorverstärker 5 und einem Rückkopplungsverstärker 6 benutzt, der an seinem Ausgang ein Abstimmsignal TS liefert, dessen Spannung den Wert der veränderlichen Oszillatorfrequenz 1 bestimmt.
  • Eine Abstimmanzeigeeinrichtung 7 erhält an ihren Eingängen die zwei Phasensignale PS1 und PS2 und liefert am Ausgang ein Abstimmanzeigesignal IS.
  • Nach den Fig. 2a und 2b wird das Abstimmfrequenzsignal FT dem Taktimpulseingang CP einer D-Typ-Detektions-Flip-Flop-Schaltung 21 zugeführt und das Bezugsfrequenzsignal wird dem Taktimpulseingang CP einer D-Typ-Detektions- Flip-Flop-Schaltung 22 zugeführt. Die nicht-invertierenden Ausgänge Q der Flip-Flop- Schaltungen 21 und 22 liefern die Signale PS1 bzw. PS2. Ein UND-Gatter 23 erhält an seinen Eingängen die Signale PS1 und PS2 und sein Ausgang ist mit den Null- Rückstelleingängen R der Flip-Flop-Schaltungen 21 und 22 verbunden. Dieser Schaltkreis (21, 22, 23) bildet einen Phasendetektor mit Speicher. Die Signale PS1 und PS2 werden dazu benutzt, entweder die eine oder die andere der zwei steuerbaren Stromquellen I&sub1; und I&sub2; derselben Stromstärke und mit entgegengesetzter Wirkung (einen Ladungsvorverstarker 5 bildend) zu steuern zum Liefern einen Stromes I = (I&sub1;-I&sub2; an dem invertierenden Eingang eines Verstärkers 26, der von einem Kondensator C negativ rückgekoppelt ist, wobei auf diese Weise ein Ladungsverstarker 6 gebildet wird, und wobei an seinem Ausgang das Abstimmsignal TS geliefert wird. Die Zeitdiagramme der Signale FR, FT und I sind in Fig. 2b dargestellt. Wenn FT vor FR liegt, hat das Signal I einen Wert I&sub1; während eines Zeitintervalls entsprechend der Phasenabweichung. Wenn dagegen FT hinter FR liegt, hat das Signal I einen Wert -I&sub1; = -I&sub2; während eines Zeitintervalls entsprechend der Phasenabweichung. Auf diese Weise neigt die Phasenverriegelungsschleife zu einer Phasenabweichung Null, folglich zu einer Übereinstimmung zwischen FT und FR sowohl was die Frequenz als die Phase anbelangt.
  • Nach den Fig. 3a und 3b wird das Abstimmanzeigesignal IS aus den Signalen PS1 und PS2 erhalten, die eine Phasenvoreilung bzw. eine Phasennacheilung zwischen FT und FR darstellen. Das Signal PS1 wird einem Eingang eines UND-Gatters 33 sowie dem Eingang einer Verzögerungsschaltung 31 zugeführt, deren Ausgangssignal dem anderen Eingang des UND-Gatters 33 zugeführt wird. Das Signal PS2 wird einem Eingang eines UND-Gatters 34 und dem Eingang einer Verzögerungsschaltung 32 zugeführt, deren Ausgangssignal dem anderen Eingang des UND-Gatters 34 zugeführt wird. Die Ausgangssignale der UND-Gatter 33 und 34 werden den Eingängen eines ODER-Gatters 35 zugeführt, dessen Ausgang ein Signal S&sub3; liefert, das repräsentativ ist für den augenblicklichen Phasenzustand des Synthesierers gegenüber einer akzeptierten, durch die vorzugsweise identische Verzögerungen der Verzögerungsschaltungen 31 und 32 verursachten Phasenabweichung. Eine Verzögerungsschaltung kann beispielsweise durch eine gerade Anzahl reihengeschalteter invertierender Verstärker mit einem Verstarkungsfaktor eins gebildet werden.
  • Es sei bemerkt, daß eine logische Schaltung, die zwei UND-Gattern zugeordnet ist, deren Ausgangssignale einem ODER-Gatter zugeführt werden, bereits wirksam gewesen ist zum Erhalten einer Abstimmanzeige, wobei in diesem Fall eine Anzeigeeinrichtung den Verlust bzw. das Fehlen einer Verriegelung angibt. Diese Schaltungsanordnung ist der Gegenstand einer Veröffentlichung in Electronic Design 13 (8 November 1965) Seiten 53-4.
  • Nach diesem Stand der Technik erhält eines der UND-Gatter eine Bezugsfrequenz und das Signal vom invertierenden Ausgang einer Phasen-Detektions- Flip-Flop-Schaltung, die an dem Null-Rückstelleingang die Bezugsfrequenz und an dem Stelleingang ein zu synchronisierendes Signal erhält. Das andere UND-Gatter erhält das zu synchronisierende Signal und das Signal vom nicht-invertierenden Ausgang der genannten Flip-Flop-Schaltung. An dem Ausgang wird jeweils, wenn eine Verschiebung gleich einem Zyklus zwischen dem Signal und der Bezugsfrequenz auftritt, ein Impuls erhalten. Eine derartige Schaltungsanordnung ist daher selbstverständlich ungeeignet zum Schaffen einer Detektion entsprechend einer Toleranz der Phasendifferenz. Andererseits beschreibt das Dokument PATENT ABSTRACTS OF
  • JAPAN, Heft 10, Nr. 113 (E-399) [2170], vom 26. April 1986, Seite 7E399; W-A-60 247330 (Mitsubishi Denki K.K.), 07-12-1985, eine Falschabstimmungsanzeigeschaltung mit einem Phasendetektor, der eine logische Schaltung steuert, deren Ausgang mit dem Eingang eines Registers verbunden ist, das ebenfalls ein Bezugsfrequenzsignal erhält. Die Struktur der logischen Schaltung ist auf jeden Fall anders als die der logischen Schaltung (71) der Abstimmanzeigeschaltung nach Anspruch 1 und wie in Fig. 3a dargestellt.
  • In Fig. 3a wird das Signal S&sub3; dem Stelleingang S einer D-Typ- Abstimmzuweisungs-Flip-Flop-Schaltung 74 zugeführt, deren Dateneingang D ein Signal mit dem logischen Pegel (0) erhält und deren Taktimpulseingang CP das Signal des invertierenden Ausgangs einer D-Typ-Halbierer-Flip-Flop-Schaltung 73 erhält, deren Taktimpulseingang CP den invertierten Wert R des Bezugsfrequenzsignals erhält. Das Signal des invertierenden Ausgangs der Flip-Flop-Schaltung 73 wird zu dem Dateneingang D zurückgekoppelt. In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3a kann das Register eine oder mehrere D-Typ-Abstimmbestätigungs-Flip-Flop-Schaltungen 75, 76, 77 und 78 aufweisen, wobei es sich um ein Schieberegister mit vier Flip-Flop- Schaltungen handelt entsprechend einer Abstimmbestätigung während acht aufeinanderfolgender Zyklen der Bezugsfrequenz, wie untenstehend näher erläutert wird.
  • Die Flip-Flop-Schaltung 75 erhält am Dateneingang D das Signal des invertierenden Ausgangs der Flip-Flop-Schaltung 74 während die nicht-invertierenden Ausgänge der Flip-Flop-Schaltungen 75, 76, 77 mit den Dateneingängen D der Flip- Flop-Schaltungen 67, 77 bzw. 78 verbunden sind. Das Signal des invertierenden Ausgangs der Flip-Flop-Schaltung 73 wird dem Taktimpulseingang CP der Flip-Flop- Schaltungen 75 bis 78 zugeführt. Der nicht-invertierende Ausgang Q der Flip-Flop- Schaltung 74 wird mit dem Nullrückstelleingang R der Flip-Flop-Schaltungen 75 bis 78 verbunden.
  • Folglich dürfte es aus den in Fig. 3b dargestellten Zeitdiagrammen einleuchten, daß die Signale Q&sub1;, Q&sub2;, Q&sub3; und Q&sub4; an den nicht-invertierenden Ausgängen Q der Flip-Flop-Schaltungen 75, 76 bzw. 78 einer Abstimmbestätigung während 2, 4, 6 und 8 Zyklen entsprechen. Daraus ergibt sich, daß wenn eine einzige Bestätigung während nur zwei Zyklen ausreicht, nur die Flip-Flop-Schaltung 75 beibehalten werden muß und das Signal Q&sub1; als Abstimmanzeige benutzt werden soll. Noch allgemeiner läßt sich sagen, daß wenn statt der Flip-Flop-Schaltung 73 ein Frequenzteiler in einem Verhältnis n benutzt wird, die Ausgangssignale Q&sub1;, Q&sub2;, Q&sub3; und Q&sub4; dann einer Bestätigung der Abstimmung während n, 2n, 3, und 4n Zyklen entsprechen.
  • Solange die Phasenschleife nicht verriegelt ist, haben einige der Impulse PS1 oder PS2 eine Dauer, die länger ist als die durch die Verzögerungsschaltungen 31 und 32 verursachte Verzögerung. Sobald ein derartiger Impuls erscheint, ist das Signal während einer Zeitperiode, die der Differenz zwischen den Impulsen PS1 oder PS2 und der Dauer der Verzögerung entspricht, auf einem hohen Pegel. Das Signal des nichtinvertierenden Ausgangs Q der Flip-Flop-Schaltung 74 wird dann auf den niedrigen Pegel eingestellt, was dazu führt, daß die Flip-Flop-Schaltungen 75 bis 78 auf Null rückgestellt werden.
  • Wenn die Phasenschleife verriegelt oder fast verriegelt ist, d. h. sobald die Phasenabweichung zwischen FT und FR kleiner bleibt als die durch die Verzögerungsschaltungen 31 und 32 bestimmte Toleranz, bleibt das Signal S&sub3; auf dem niedrigen Pegel, was dazu führt, daß das Signal des nicht invertierenden Ausgangs Q der Flip-Flop-Schaltung 74 auf den Pegel 0 eingestellt wird, sobald am Eingang CP ein Taktimpulsübergang erscheint (da der Eingang D der FlipFlop-Schaltung 74 ständig ein O-Pegelsignal erhält). Der Eingang D der Flip-Flop-Schaltung 75 erhält einen hohen Pegel (1) vom invertierenden Ausgang der Flip-Flop-Schaltung 74. In dem betreffenden Beispiel erreicht Q&sub4; den Pegel 1 am Ende der acht Zyklen bei der Bezugsfrequenz unter der Bedingung aber, daß die Schleife während dieser Zeitintervalle nach wie vor verriegelt oder fast verriegelt ist.
  • Ein Abstimmanzeigesignal nach der Erfindung ist insbesondere in dem Ausmaß interessant, in dem es die Möglichkeit bietet, die wirkliche Dauer der Verriegelung der Phasenschleife, vermehrt um nur die sehr kurzen Dauer, die notwendig ist für die Abstimmbestätigung, zu berücksichtigen, und zwar derart, daß vermieden wird zu berücksichtigen, daß die Signale zufälligerweise gleichzeitig Auftreten.
  • Beim Ändern der Abstimmfrequenz eines Fernsehempfängers ermöglicht die Abstimmanzeigeeinrichtung nach der Erfindung es, zu bestimmen, zu welchen Zeitpunkt die Abstimmung als erzielt betrachtet werden kann, ohne daß eine vorbestimmte Zeit gewartet werden muß.
  • Während eines automatischen Sendersuchlaufs, beispielsweise in einem Autoradio, in dem der stärkste Sender eines Rundfunkprogramms gesucht werden muß, vermeidet die Abstimmanzeigeeinrichtung die Notwendigkeit eine vorbestimmte Periode zu warten unter der Annahme, daß, mit vorbestimmten Frequenzen Abstimmungen auf nahe und ferne zu wählende Sender übereinstimmen.

Claims (4)

1. Frequenzsynthesierer mit mindestens einem Oszillator (1), der in seiner Frequenz durch ein Abstimmsignal gesteuert wird und ein Abstimmfrequenzsignal liefert, mit Mitteln zum Erzeugen eines Bezugsfrequenzsignals (3), mit einem Phasendetektor (4), der das Abstimmfrequenzsignal und das Bezugsfrequenzsignal erhält, mit einer Phasenverriegelungsschleife (5), die am Eingang von dem Phasendetektor erzeugte Signale erhält, und am Ausgang das genannte Abstimmsignal liefert, und mit einer Abstimmanzeigeeinrichtung (7), die eine Toleranz der Phasendifferenz zwischen dem Abstimmfrequenzsignal und dem Bezugsfrequenzsignal angibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasendetektor (4) derart betrieben wird, daß an seinem Ausgang ein erstes (PS1) und ein zweites (PS2) Phasensignal erzeugt wird, wobei diese Signale gegenüber der Phase zwischen dem Abstimmfrequenzsignal (FT) und dem Bezugsfrequenzsignal (FR) vor- bzw. nacheilen, wobei die Phasenverriegelungsschleife das genannte erste und zweite Phasensignal erhält, und daß die Abstimmanzeige (7) eine erste logische Schaltung (31, 33) aufweist, die an ihrem Ausgang ein erstes logisches Signal (S&sub1;) erzeugt, das aus dem logischen Produkt des ersten phasenverzögerten Signal mit einer Phasenverzögerung entsprechend einer von einer ersten Verzögerungsschaltung (31) gegebenen Zeit und des ersten Phasensignals (PS1) gebildet ist, sowie eine zweite logische Schaltung (32, 34), die an ihrem Ausgang ein zweites logisches Signal (S&sub2;) erzeugt, das aus dem logischen Produkt des zweiten phasenverzögerten Signals mit einer Phasenverzögerung entsprechend derselben von einer zweiten Verzögerungsschaltung (32) gegebenen Zeit und des zweiten Phasensignals (PS2) gebildet ist, und eine dritte logische Schaltung (35), die an ihrem Ausgang ein drittes logisches Signal (S&sub3;) liefert, das durch logische Addierung des ersten (S&sub1;) und des zweiten (S&sub2;) logischen Signals gebildet ist, und ein Register (72), das das genannte Bezugsfrequenzsignal (FR) und das genannte dritte logische Signal (S&sub3;) erhält und am Ausgang ein Abstimmanzeigesignal (IS) liefert, wobei dieses Register derart betrieben wird, daß der Pegel des Abstimmanzeigesignals nur dann mit einer Abstimmung übereinstimmt, wenn das dritte logische Signal (S&sub3;) einen Pegel hat, der während mindestens zweier aufeinanderfolgender Perioden der Bezugsfrequenz eine stabile Abstimmung angibt.
2. Synthesierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasendetektor eine erste (21) und eine zweite (22) D-Typ-Detektions-Flip-Flop- Schaltung aufweist, die an ihrem Dateneingang (D)einen hohen logischen Pegel erhalten und die an ihrem Taktimpulseingang (CP) das Abstimmfrequenzsignal (FT) bzw. das Bezugsfrequenzsignal (FR) erhalten, wobei der nicht-invertierende Ausgang (Q) der ersten (21) und der zweiten (22) Detektions-Flip-Flop-Schaltung das erste (PS1) bzw. das zweite (PS2) Phasensignal liefert, und wobei der Null-Rückstelleingang (R) der ersten (21) und der zweiten (22) Detektions-Flip-Flop-Schaltung das logische Produkt des ersten (PS1) und des zweiten (PS2) Phasensignals erhält.
3. Synthesierer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Register einen Frequenzteiler (73) aufweist, dessen Taktimpulseingang (CD) den invertierten Wert ( R) des Bezugsfrequenzsignals (FR) erhält und ein Taktimpulssignal erzeugt, das eine Unterresonanzfrequenz der Bezugsfrequenz ist und dem Taktimpulseingang (CD) einer D-Typ-Abstimm-Zuweisungs-Flip-Flop-Schaltung (74) zugeführt wird, deren Dateneingang (D)einen niedrigen logischen Pegel erhält, deren Pegelsetzeingang (S) das dritte logische Signal (S&sub3;) erhält, und daß er eine erste D-Typ- Abstimmbestätigungs-Flip-Flop-Schaltung (75) aufweist, deren Nullrückstelleingang (R) das Signal des nicht-invertierende Ausgangs (Q) der Abstimm-Zuweisungs-Flip-Flop- Schaltung (74) erhält und deren Dateneingang (D) das Signal des invertierenden Ausgangs ( ) der Abstimm-Zuweisungs-Flip-Flop-Schaltung (74) erhält, deren Taktimpulseingang (CP) das genannte Taktimpulssignal erhält.
4. Synthesierer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Register ein Schieberegister mit n Abstimm-Zuweisungs-Flip-Flop-Schaltungen (75-78) ist, wobei n eine ganze Zahl über 1 ist, die durch das Signal des nicht-invertierenden Ausgangs (Q) der Abstimm-Zuweisungs-Flip-Flop-Schaltung (74) auf Null rückgestellt werden und an ihrem Taktimpulseingang (CP) das genannte Taktimpulssignal erhalten, wobei der Dateneingang (D)der p. Abstimm-Zuweisungs-Flip-Flop-Schaltung das Signal des nichtinvertierenden Ausgangs (Q) der (p-1). Abstimm-Zuweisungs-Flip-Flop-Schaltung erhält, und wobei der nicht-invertierende Ausgang (Q) der n. Abstimm-Zuweisungs- Flip-Flop-Schaltung das genannte Abstimmsignal (IS =Qn) liefert.
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