DE387560C - Vorrichtung zum Aufwickeln der Stoffbahn - Google Patents

Vorrichtung zum Aufwickeln der Stoffbahn

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Publication number
DE387560C
DE387560C DEV17612D DEV0017612D DE387560C DE 387560 C DE387560 C DE 387560C DE V17612 D DEV17612 D DE V17612D DE V0017612 D DEV0017612 D DE V0017612D DE 387560 C DE387560 C DE 387560C
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DE
Germany
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fabric
cloth
protective
roller
rod
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Expired
Application number
DEV17612D
Other languages
English (en)
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Vogtlaendische Maschinenfabrik AG
Original Assignee
Vogtlaendische Maschinenfabrik AG
Publication date
Priority to DEV17612D priority Critical patent/DE387560C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE387560C publication Critical patent/DE387560C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C9/00Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
    • D05C9/02Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with vertical needles
    • D05C9/04Work holders, e.g. frames
    • D05C9/06Feeding arrangements therefor, e.g. influenced by patterns, operated by pantographs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufwickeln der Stoffbahn.
    Uni das Aufwickeln einer treuen Stoftbalin
    auf die Stoffsalzen von Stickmaschinen ztt
    erleichtern, ist bereits eorgeschlagen worden,
    die Sticknadeln durch eine Schutzschiene zti
    überdecken und hinter dieser eine Bremswalze
    in herabklappbaren @a-erl;i>cken so aii7tior(l-
    nen, daß der Stoff zun;ichst über diese lie)clt-
    liegende Bremswalze und dann üher die Nadel-
    schutzschiene ztt der unteren Stofwilze g:1-
    führt wird. uni an dieser sauber und -litt
    fest-espannt zu «-erle». [)lese Einrichtung
    hat den -Nachteil, (1a13 die z;Vischen der Nadel-
    schetzschiene find der L:reniswalze ausge-
    spannten Stoffteile keinen sicheren 11;ilt ]x-
    s--i' zen. so daß sie leicht iii die .@n@riel@steile
    der Sticknadeln und in die fa@leiilciter nieder-
    fallen l:ötitieti, worunter entweder die Stof-
    balin oller die Stickfäden leiden. Außerdem
    ist der hochliegende Teil >Ier @t@@:tlialm unl;c-
    queni zugänglich, so flraj ein Glattstreifen
    desselhen und seine C'brr@@ arhun- erscltwc#rt
    ist.
    Um diese Nachteile zu vcrineiden, wird nach
    der Erfindung ein besonderes Schätztuch üher
    den Stickwerkzeugen derart ausgespannt, dai3
    [Rieses eine sichere Zuführung (los Stoftc>s zu
    #ler Stoffwalze erm()glich, und @itiler;leni in
    fler Lage ist, eine Belastun` r:uszuhalten, s',
    (laß unter Uniständen sogar der auszuspan-
    nende Stoff daraufgelegt werden kann.
    In der Zeichnung sind zwei Ausführungs-
    beispiele der Erfindung dargestellt.
    -1b. 1 erläutert die .@tissl)anntnig des
    Schutztuches mit Ililfr einer Schutzleiste.
    -b1. 2 veranschaulicht @lie \"er@V.iidttng des
    alt der oberent#iltt@-@@zc tefesti-ten Wellen-
    tuches als Scliutztticli l eim .Misspannen einer
    treuen Stoffbahn.
    Gemäß Abb. 1 wird iif er Elen Sticknadeln i
    eine Schutzleiste 2 angvordnet, von der aus
    ein Scbtttztuch 3 über flie Vor den StickWerk-
    zetigei: angeordnete I` ührungsstange d. zu einer
    darunter befindlichen Haltestange 5 geführt
    ist. Damit durch das Nachziehen des einzu-
    spannenden Stoffes 14 (las Schutztuch 3 nicht
    gleichfalls nachgezogen wird, sondern einen
    sicheren Halt besitzt, ist auf seiner Rückseite
    eine Reihe von Bändern C ausgespannt, die an
    <las untere Ende des Schutztuches 3 ange-
    näht sind, ferner um die Haltestange 5 herum-
    reichest und dann über die Stange 4 zu der
    Schutzleiste 2 geführt sind. Die Stangen
    und 5 sind fest im Maschinengestell gelagert
    und dienen gleichzeitig zum Schutz der Fäc1-
    lerinnen beim Cberivachen des Stickvor-
    ganOles. Die Schutzleiste = ist dagegen ab-
    nehmbar auf Arme 7 aufgesetzt, die mittels
    der Gelenke 8 an den Lagerböcken c der Sticl<-
    werkzeuge lierunilclali;iliar befestigt sind. Die
    Stützschrauben io für die Lagerarme; sind
    ini übrigen so einstellbar, (laß sich sämtliche
    Arme? leicht in eine leihe einstellen lassen.
    Jede von ihnen hesiizt ferner eine oder meh-
    rere Nasen i i, an denen sich die auf der
    Unterseite der Schätzleiste 2 angebrachten
    Leisten 1 2 abstützen können. Die Ober-
    seite der Schutzleiste 2 ist mit einem Plüsch-
    überzug 13 versehen, der erforderlichenfalls
    utiterpolstert sein kann. Die Gestalt und
    Lagerung der Arme 7 ist so gewählt, riaß die
    Vorderkante der 5chutZleistert 2 weit ül-er die
    Spitzen der Sticknadeln i hinausragen, so daß
    sich der einzuspannende Stoff 14 während des
    Aufwickelns sicher an den -Nadeln i vorbei-
    tühren läßt. Für diesen Zweck müssen natiir-
    lich die Schiffchenbahnen 1; in bekannter
    Weise zurückgezogen werden.
    Unter den Haltestangen 5 sind z:it elen Zwi-
    schenwänden IG :Ier Stickmaschine ]-,ei 17 die
    Arme 18 angelenkt, deren obere Enclen die
    Rollstäbe ig tragen. Von fliesen kann ein
    "Mich 2o abgezogen werden, dessen anderes
    Ende an der Haltestange 5 oller in sonst ge-
    eigneter Weise am 11;ts-:liirengestell l:efestigt
    ist. Die Einrich'ung ist sot getroffen, daß
    beim Aufbringen c liier neuen Stoffbahn das
    Tuch 20 von dein Rollstab ig abgezogen wird
    und rinnenarti-wie eine "roße Falte, zwi-
    schen den Tragarmen 18 und den Zwischen-
    wänden 1(i durchhängt, olaniit cler aufzu-
    wickelnde Stoff hineingelegt werden kann.
    Durch eine Klinkeneinrichtung 2 1 wird hier-
    l:ei ein selbsttätiges Zurückwickeln des Tuches
    2o durch den Rollstab ig verhindert. Aus der
    Falte 20 wird der aufzustickende Stoff 14 ge-
    iniiß fier strichpunktierten Linie an dem
    Schutztuch 3 entlang über die Schutzleiste 2 hinweg zu der unteren Stoffwalze 22 geführt und hierauf an dieser sowie an der oberen Stoffwalze 23 befestigt. Wenn sodann die Schutzleiste 2 fortgenommen ist und die Arme 7 zurückgeschwenkt sind, läßt er sich glatt zwischen den beiden Stoffwalzen 22 und 23 ausspannen. Während des Stickvorganges wird die abgenommene Schutzleiste 2 unterhalb der Stange 5 gemäß der strichpunktierten Linie 2' auf eine entsprechende Abstützvorrichtung aufgelegt. Außerdem wird das Tuch 2o auf den Rollstab ig aufgerollt und dieser mit den Armen 18 an die Zwischenwand 16 herangelegt, so daß er in die Stellung i9' gelangt. Hierdurch wird der untere Teil der Stickmaschine leicht zugänglich gemacht, damit diese leicht überwacht werden kann.
  • Die beschriebene Einrichtung ist in der mannigfachsten Weise abänderbar, z. B. läßt sich gemäß Abb. 2 die Schutzleiste 2 ersparen, wenn man an ihrer Stelle die obere Stoffwalze 23 zur Führung des aufzuwickelnden Stoffes verwendet. In diesem Fall müssen allerdings während des Aufwickelvorganges die Walzenlöffel 24 von den Stoffwalzen 23 abgeschwenkt werden. Außerdem ist das Gatter so weit zu senken, daß sich die Stoffwalze 23 in entsprechende Stützmulden 25 einlegt, die mittels der herumklappbaren Arme 26 an den Lagerböcken 9 der Stichverkzeuge vorgesehen sind. In diesem Fall wird als Schutztuch zweckmäßigerweise das an der Stoffwalze 23 v orhan:lene Wellentuch 27 benutzt, welches für diesen Zweck entsprechend größer gehalten ist und sich in mehreren Lagen auf die Stoffwalze 23 aufwickeln läßt. Beim Aufbringen einer neuen Stoffbahn wird der Längsspannstab des Wellentuches 27 an den Stäben d. oder an einem zweiten Schutztuch -29 befestigt, das von einem an den Zwischenwänden 16 gelagerten Rollstab 3o abgezogen wird. Dieses letztere Schutztuch 29 kann so lang gehalten werden, daß es bis an die Stoffwalze 23 heranreicht und somit dessen Wellentuch 2l in der üblichen Länge ausgeführt sein kann. Ferner ist es auch möglich, die freie Kante ,les Schutztuches 29 mit einem Eisenstab zu beschweren,- der dann einfach über die obere Stoffwalze 23 hinweggelegt wird, so daß er auf der anderen Seite frei herunterhängt und durch sein Gewicht das Schutztuch 29 gespannt hält. In jedem Fall muß das letztere während des Stickvorganges völlig aus dem Bereich der Stickwerkzeuge entfernt werden können, so daß der Überblick über die Maschine nicht leidet. Außerdem ist eine so sichere Abstützung des Schutztuches erwünscht, daß die zwischen der Stange .i und der Schutzleiste 2 bzw. der oberen Stoffwalze 23 ausgespannte Stoffbahn bis zu einem gewissen Grade belastet werden kann, so daß erforderlichenfalls das Schutztuch als Auflage für den einzuspannenden Stoff zu benutzen ist, wobei dann das Faltentuch 2o entbehrlich ist. Es empfiehlt sich, alle vorkommenden Rollstäbe in an sich bekannter Weise durch Federkraft oder Gewichtswirkung so unter Spannung zu halten, daß sie das an ihnen befestigte Tuch selbsttätig aufwickeln können. damit ein rasches Arbeiten beim Aufbringen einer netten Stoffbahn ermöglicht wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Aufwickeln des Stoffes auf die Stoffwalzen von Stickmaschinen, bei denen der Stoff über ein herabklappbares Bremsglied und eine als Führungsglied für den Stoff dienende Stange geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß über das Bremsglied (13) und die Führungsstange (d.) ein den aufzurollenden Stoff tragendes Schutztuch (3, -27, 29) gespannt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß <las obere Ende des Schutztuches an einer Schutzleiste befestigt ist, die abnehmbar auf den das Bremsglied tragenden, herumklappbaren Stützarmen ruht, und daß das untere Ende des Schutztuches von einer Haltestange (5) getragen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Schutztuch das entsprechend vergrößerte Wellentuch der oberen Stoffwalze dient, die über den Stickwerkzeugen als Bremsglied in an sich bekannter Weise gelagert ist und deren Längsspannstäbe an der am Maschinengestell gelagerten Stofführungsstange (d) befestigt sind. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Schutztuch ein Rolltuch (29) dient, das von einem am Maschinengestell unter den Führungsstangen und dem Stickwerkzeugen gelagerten Rollstab (30) getragen wird und mit seiner freien, durch einen Eisenstab beschwerten Kante über das Bremsglied (2) bzw. über die obere Stoffwalze (23) gelegt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollstab unter der Wirkung einer Torsionsfeder steht.
DEV17612D Vorrichtung zum Aufwickeln der Stoffbahn Expired DE387560C (de)

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DE387560C true DE387560C (de) 1923-12-29

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