DE3875974T2 - Vorrichtung ohne netzanschluesse zum verpressen von richtungsmassen. - Google Patents

Vorrichtung ohne netzanschluesse zum verpressen von richtungsmassen.

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DE3875974T2
DE3875974T2 DE8888908093T DE3875974T DE3875974T2 DE 3875974 T2 DE3875974 T2 DE 3875974T2 DE 8888908093 T DE8888908093 T DE 8888908093T DE 3875974 T DE3875974 T DE 3875974T DE 3875974 T2 DE3875974 T2 DE 3875974T2
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Description

    Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft ein Spendersystem für thermoplastisches Material
  • Stand der Technik
  • In US-A-4 333 623 wird ein thermoplastisches Spendersystem mit einer Spenderpistole für Hotmelt-Materialen beschrieben, das einen Pistolenkörper mit einer elektrischen Heizeinrichtung, eine Düse zur Ausgabe von erhitztem thermoplastischem Material, einen Griffbereich zur Handhabung der Spenderpistole durch einen Benutzer, einen Einlaßstutzen zum Aufnehmen einer Zufuhr von thermoplastischem Material, um dieses durch die Heizeinrichtung zu erhitzen und durch die Düse aus zugeben, und eine Basis aufweist, auf die die Spenderpistole aufsetzbar und von der sie abnehmbar ist.
  • Die elektrische Heizeinrichtung wird durch eine Versorgungsschnur versorgt, die durch den Griff verläuft und in üblicher Weise mit einem Stecker verbunden ist. Das auszugebende Material, beispielsweise Heißkleber in Form von festen Stangen, wird durch den Einlaßstutzen in die Pistole gefüllt, durch die Heizeinrichtung geschmolzen und durch die Düse abgegeben. Ein Auslöser ist vorgesehen, um die Geschwindigkeit und das Volumen des erhitzten Materials, welches durch die Düse abgegeben wird, auswählbar zu steuern. Im allgemeinen wird die Fähigkeit, die Düse gegen oder nahe an dem Bereich, auf welchen der Klebstoff aufgebracht werden soll, mit der Hand zu positionieren, durch die elektrische Versorgungsschnur behindert. Die Schnur kann sich zum Beispiel am Arbeitstisch verheddern oder daran hängen bleiben und dadurch die Anwendbarkeit des Spenders beeinträchtigen. Um eine größere Flexibilität für diese Arten von Spenderpistolen zu erreichen, gibt es Ausführungen mit einer lösbaren Verbindung zwischen dem Spenderpistolengriff und der elektrischen Versorgungsschnur. Eine solche Verbindungskonstruktion, wie z.B. in GB-A-1 481 745 beschrieben, verlangt jedoch mit beiden Händen vorzunehmende Arbeitsschritte, um die elektrische Versorgungsschnur mit der Spenderpistole zu verbinden, wenn der Heißkleber erhitzt werden soll, und wiederholt die elektrische Versorgungsschnur zu lösen, um eine unbehinderte Handhabung der Spenderpistole zu ermöglichen. Demgemäß besteht ein Bedarf für ein System, welches erlaubt, eine Spenderpistole auf bequeme Weise mit einer Leistungsversorgung zu verbinden und davon zu lösen, um einen bequemen Handbetrieb zu gewährleisten.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung schafft ein thermoplastisches Spendersystem mit einer Spenderpistole für Hotmelt-Materialien, das einen Pistolenkörper, welcher eine elektrische Heizeinrichtung enthält, eine Düse zur Ausgabe von erhitztem thermoplastischen Material, einen Griffbereich zur Handhabung der Spenderpistole durch einen Benutzer und einen Einlaßstutzen zur Aufnahme einer Zufuhr von thermoplastischem Material, um diese durch die Heizeinrichtung zu erhitzen und durch die Düse auszugeben, sowie eine Basis aufweist, auf die die Spenderpistole aufsetzbar und von der sie abnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spenderpistole für Hotmelt-Material schnurlos ist, und daß die Basis mit mechanischen und elektrischen Verbindungseinrichtungen versehen ist, um beim Aufsetzen den Griffbereich mit der Basis zu verbinden, wobei die Verbindungseinrichtungen einen ersten Vorsprung an dem Griffbereich und einen zweiten Vorsprung an der Basis aufweist, wobei die ersten und zweiten Vorsprünge ineinander greifen, um die Spenderpistole zum Schwenken um die ineinandergreifenden ersten und zweiten Vorsprünge beim Aufsetzen und Abnehmen des Griffsbereichs auf die und von der Basis zu führen.
  • Vorzugsweise weisen der erste und der zweite Vorsprung jeweils eine gekrümmte Oberfläche zum Ineinandergreifen beim Aufsetzen und Abnehmen der Spenderpistole auf.
  • Vorteilhaft sind die jeweiligen Radien der gekrümmten Oberfläche des ersten und des zweiten Vorsprungs im wesentlichen gleich. Vorzugsweise weisen die Verbindungseinrichtungen weiter Schalteinrichtungen auf zum Schließen eines elektrischen Versorgungskreises, wenn die Spenderpistole auf die Basis aufgesetzt wird, und zum Öffnen des elektrischen Versorgungskreises, wenn die Spenderpistole von der Basis abgenommen wird.
  • Vorteilhaft weisen die Verbindungseinrichtumgen ein Paßstück auf, um die Schalteinrichtungen zum Schließen des elektrischen Versorgungskreises zu betätigen, wenn die Spenderpistole auf die Basis aufgesetzt wird.
  • Vorzugsweise sind die Schalteinrichtungen normalerweise in eine offene Stellung vorgespannt, um den elektrischen Versorgungskreis zu öffnen, wenn die Spenderpistole von der Basis abgenommen wird.
  • vorteilhaft enthält der elektrische Versorgungskreis Leuchtmittel (LED), die beleuchtet sind, wenn die Schalteinrichtungen geschlossen sind.
  • Vorzugsweise weisen die Verbindungseinrichtungen wenigstens zwei elektrische Kontakte eines ersten Typs an dem Griffbereich auf, die zum Eingriff in komplementäre elektrische Kontakte eines zweiten Typs an der Basis dienen, wobei die elektrischen Kontakte des ersten Typs beim Anbringen der Spenderpistole jeweils in einen Kontakt des zweiten Typs eingreifen.
  • Vorteilhaft sind die komplementären ersten und zweiten Typen von elektrischen Kontakten in einer gegeneinander versetzten Anordnung angebracht.
  • Vorzugsweise weist die Basis einen vorderen Fußbereich mit einer vorne liegenden Wanne auf, um überschüssiges thermoplastisches Material aufzufangen, das vorne aus der Spenderpistole austritt, wenn die Spenderpistole auf die Basis aufgesetzt ist.
  • Vorteilhaft ist die Basis mit einem rückwärtigen Fußbereich versehen, auf dem die Verbindungseinrichtungen angebracht sind.
  • Vorzugsweise befinden sich die Verbindungseinrichtungen oben auf dem rückwärtigen Fußbereich.
  • Vorteilhaft weist die Basis einen vorderen und einen rückwärtigen Bereich und dazwischen verbunden einen mittleren Bereich auf, der mit einem Hohlraum versehen ist, um eine Zufuhr von thermoplastischem Material aufzunehmen.
  • Kurzbeschreibung der Figuren
  • Die Erfindung wird im folgenden beispielhaft mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen erläutert, wobei:
  • Fig. 1 eine seitliche Draufsicht eines schnurlosen Kleberpistolen-Systems mit einer exemplarischen Kleberpistole (in durchgezogenen Linien dargestellt) ist, die auf eine Basis in nach oben geschwenkter Stellung (in gepunkteten Linien dargestellt), aufgesetzt ist;
  • Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Basis aus Fig. 1 zeigt;
  • Fig. 3 ein Detail der Basis aus Fig. 2 entlang der Linie 3-3 aus Fig. 2 zeigt;
  • Fig. 4 einen teilweisen Aufriß im Querschnitt des Griffbereichs der exemplarischen Kleberpistole aus Fig. 1 zeigt;
  • Fig. 5 eine Unteransicht des Griffsbereichs der Kleberpistole aus Fig. 4 entlang der Linie 5-5 aus Fig. 4 zeigt;
  • Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Verbindung zum Eingriff mit der exemplarischen Kleberpistole aus Fig. 1 zeigt;
  • Fig. 7 eine Seitenansicht, in teilweisem Schnitt, des Kleberpistolengriffs und seiner Verbindung zeigt;
  • Fig. 8 eine Ansicht des KleberpistolengriffSs und der Verbindung aus Fig. 7 in verschiedenen Stellungen zeigt, wenn der Griff bezüglich der Schnittstelle geschwenk wird; und
  • Fig. 9 ein Blockschaltbild der elektrischen Schaltung von Kleberpistole und Basis in Verbindung zeigt.
  • Beste Ausführung der Erfindung
  • Eine bevorzugte Ausführungsform eines schnurlosen Kleberspender-Systems gemäß der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 1 dargestellt und darin allgemein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet. Wie dargestellt enthält das System 10 eine Kleberspenderpistole, welche hier als Kleberpistole 12 bezeichnet wird, und einen Kleberpistolenbasis 14, auf die die Kleberpistole 12 aufgesetzt und von der sie von dem Benutzer abgenommen wird. Die Kleberpistole 12 enthält einen Pistolenkörper 16 und eine Düse 18 an ihrem vorderen Ende, aus dem erhitztes, geschmolzenes Material, einschließlich verschiedener Arten von Klebern und Dichtungsmassen, ausgegeben wird. Am gegenüberliegenden Ende des Pistolenkörpers 16 ist ein Einlaßstutzen 20 vorgesehen, der vorgeformte Stangen (nicht gezeigt) eines festen Hotmelt-Materials zur Erhitzung in der Kleberpistole 12 und letztlich zur Ausgabe durch die Düse 18 aufnimmt. Typischerweise werden die Stangen mit einer Länge von 5,1 cm (2 inch) oder 10,2 cm (4 inch) mit einem Durchmesser von 12,7 mm (0,5 inch) hergestellt. An dem Pistolenkörper 16 ist ein Griff 22 angebracht, der einen vom Benutzer zu betätigenden Auslöser 24 aufweist, der gedrückt wird, um das heiße Kunststoffmaterial aus der Düse 18 in der üblichen Weise auszugeben. Eine Kleberpistole 12, die gemäß der vorliegenden Erfindung gestaltet ist, ist das Modell 9735 Typ 2 verkauft von Black & Decker, Hunt Valley, Maryland 21030, U.S.A.
  • Der Kleberpistolenbasis 14, die in Fig. 1 im Querschnitt und in Fig. 2 in perspektivischer Darstellung gezeigt ist, enthält einen vorderen Bereich 26 (links in Fig. 1), einen rückwärtigen Bereich 30 am gegenüberliegenden Ende und einen mittleren Bereich 32. Eine elektrische Versorgungsschnur 34 (Fig. 1) ist mit dem rückwärtigen Bereich 30 der Basis 14 verbunden, um die Kleberpistole 12 mit elektrischer Leistung zu versorgen, wie genauer in Verbindung mit Fig. 9 weiter unten beschrieben wird. Die Basis 14 (Fig. 2) enthält seitlich verlaufende Bereiche 36 und 38, die sich entlang der Länge der Basis 14 erstrecken. Stützstege oder Füße 40 (Fig. 1) sind an der Unterseite der seitlich verlaufenden Bereiche 36 und 38 angebracht oder als Teil davon geformt. Ein Fußbereich 42 und hochstehende Seitenwände 44 und 46 sind am vorderen Ende der Basis 14 ausgebildet und bilden eine vorne liegende Wanne 48 zur Aufnahme jeglichen Klebermaterials, das aus der Düse 18 tropft, wenn die Kleberpistole 12 auf die Basis 14 aufgesetzt ist. Auf der nach oben weisenden Fläche des Fußbereichs 42 ist eine Vertiefung 50 gebildet, die im Detail in Fig. 3 gezeigt ist und das vordere Ende der Kleberpistole 12 umfaßt, wenn diese auf die Basis 14 aufgesetzt ist, wie in Fig. 1 gezeigt. Der mittlere Bereich 32 der Basis 14 weist Seitenwände 52 und 54 auf, die eine innere Mulde 56 zur Aufnahme von vorgeformten Kleberstangen S (mit gepunkteten Linien in Fig. 1 gezeigt) zum Befüllen der Kleberpistole 12 durch den Einlaßstutzen 20 bilden. Der rückwärtige Bereich 30 der Basis 14 weist einen hochstehenden Fußbereich 58 auf, der mit einer oberen Fläche 60 und mit einer nach vorne geneigten Fläche 62 gestaltet ist. Eine Verbindung, die allgemein mit 64 bezeichnet ist und weiter unten genauer beschrieben wird, ist auf der geneigten Fläche 62 ausgebildet, um einen mechanischen und elektrischen Eingriff mit dem Griff 22 der Kleberpistole 12 herzustellen, wie in Fig. 1 dargestellt.
  • Wie in den Figuren 4 und 5 gezeigt, weist der untere Bereich des Kleberpistolengriffs 22 eine abstehende Ummantelung 70 auf, die zusammen mit einem inneren Teil 72 eine Verbindungsöffnung 74 bildet. Blattförmige elektrische Kontakte 76 und 78 stehen von dem Teil 72 ab, um elektrischen Kontakt mit der Verbindung 64 herzustellen, wie unten beschrieben. Wie in Figur 5 dargestellt, sind die blattartigen Kontakte 76 und 78 versetzt gegeneinander angeordnet, d.h. sie sind nicht in einer Ebene miteinander angebracht, damit jede direkte Verbindung mit einer üblichen elektrischen Verlängerungsschnur ausgeschlossen wird. Auf der Rückseite des Griffs 22 ist ein Vorsprung 80 gebildet und geht an seinem oberen Ende in eine gekrümmte Schwenklagerfläche 82 über, die mit einem bevorzugten Krümmungsradius R gestaltet ist. Ein vertikal ausrichtendes Paßstück 84 ist an der nach vorne weisenden Seite des Griffs 22 ausgebildet und dient sowohl dazu, die Ausrichtung der Kleberpistole 12 zu unterstützen, wenn sie auf die Basis 14 aufgesetzt wird, als auch einen elektrischen Schalter zu betätigen, wie weiter unten beschrieben wird.
  • Die Verbindung 64 aus Figur 2 ist in den Figuren 6 und 7 genauer dargestellt. Eine Verbindungsöffnung 90 ist in der nach vorne geneigten Fläche 62 des Fußbereichs 58 (Figur 2) gebildet und durch eine im allgemeinen eiförmige Innenwand 92 und einen zugehörigen inneren Teil 94 gebildet. Ein Verbindungsblock 96 ragt aufwärts von dem inneren Teil 94 hervor und weist schlitzartige Öffnungen 98 und 100 auf, die jeweils einen der Blattkontakte 76 und 78 der Kleberpistole 12 (Figuren 4 und 5) aufnehmen sollen. Der Verbindungsblock 96 ist so bemessen, daß mit der Innenwand 92 eine ringförmige Vertiefung 102 gebildet wird. Die ringförmige Vertiefung 102 nimmt die überstehende Mantelfläche 70 des Griffs 22 auf, wie in den gestrichelten Linien in Figur 7 dargestellt. Eine Paßstück-Nut 104 ist an der vorderen Seite der Innenwand 92 ausgebildet, um das Paßstück 84 auf der Vorderseite des Griffs 22 aufzunehmen. Ein Vorsprung 106 erstreckt sich ausgehend von der Rückseite der Innenwand 92 nach vorne und ragt, wie in Figur 7 gezeigt, über die Wand 92 hinaus und hat von dem inneren Teil 94 wenigstens einen Abstand, der die gleiche Ausdehnung wie die Länge des Vorsprungs 80 hat, der von der Rückseite des Griffs 22 vorragt. Das vordere Ende des Vorsprungs 106 ist mit einem Krümmungsradius geformt, der im wesentlichen mit dem Radius R der Schwenklagerfläche 82 am Griff 22 über dem Vorsprung 80 übereinstimmt. Elektrische Steckdosenkontakte 108 und 110 sind im Verbindungsblock 96 angebracht und so gestaltet, um jeweils einen der Blattkontakte 76 und 78 aufzunehmen und elektrischen Kontakt herzustellen, wenn sie durch die Schlitze 98 und 100 geschoben werden. Die Schlitze 98 und 100 ebenso wie ihre elektrischen Kontakte 108 und 110 sind in einer versetzten Anordnung positioniert, die komplementär zu der der Blattkontakte 76 und 78 am Griff 22 ist. Die versetzte Anordnung verhindert, daß die Verbindung 64 als Steckdose für einen üblichen elektrischen Stecker dienen könnte. Ein normalerweise AUS-gestellter, mit Federspannung beaufschlagter, einpoliger Schalter 112 (Figur 7) bildet eine Komponente der Verbindung 64 und enthält ein Betätigungsteil 114, welches normalerweise durch eine innere Feder (nicht gezeigt) in eine erste Position 114' vorgespannt ist und in den unteren Bereich der Paßstück- Nut 104 hineinragt. Das Betätigungsteil 114 wird in eine zweite, EIN-Stellung (mit durchgezogenen Linien in Figur 7 dargestellt) durch das Paßstück 84 gedrückt, wenn der Griff 22 in die Verbindung 64 eingesetzt wird.
  • Die Verbindung 64 funktioniert so, daß der Benutzer die Kleberpistole 12 mit einer bequemen Schwenkbewegung auf die Basis 14 auf setzen oder davon abnehmen kann. Wie in Figur 8 dargestellt, wird der Griff 22 der Kleberpistole 12 in die Verbindung 64 eingesetzt, indem zunächst der Vorsprung 80 des Griffs 22 in die Öffnung 90 und unter den darüberragenden Vorsprung 106 eingesetzt wird, wobei die Schwenklagerfläche 82 des Griffs 22 die mit ähnlichem Radius gekrümmte Fläche am Ende des Vorsprungs 106 berührt. In dieser Anordnung wird die Kleberpistole 12 in Figur 8 entgegen den Uhrzeigersinn gedreht, wobei die Schwenklagerfläche 82 auf dem gekrümmt geformten Vorsprung 106 gleitet, um die Ummantelung 70 in die ringförmige Vertiefung 102 der Verbindung 64 und das Paßstück 84 in die Nut 104 eintreten zu lassen. Wenn die Kleberpistole 12 in ihre aufgesetzte Position geschwenkt wird, stellen die Blattkontakte 76 und 78 eine Verbindung mit den jeweiligen Steckerkontakten 108 und 110 her, und das Paßstück 84 berührt das Teil 114 des normalerweise ausgeschalteten Schalters 112 und drückt das Teil 114 nach unten in seine zweite, eingeschaltete Position, um einen elektrischen Versorgungskreis für die Kleberpistole 12 zu schließen. Eine exemplarische elektrische Schaltung für ein System 10 ist in Figur 9 gezeigt und enthält ein Heizelement H, welches in der Kleberpistole 12 angebracht ist und parallel geschaltet ist zu einer Reihenschaltung aus einer Leuchtdiode LED, Neonleuchte oder anderen Leuchteinrichtung, und einem strombegrenzenden Widerstand R&sub1;, die durch die Kontaktpaare 76/108 und 78/110 mit der Basis 14 elektrisch verbunden sind. Wenn der Schalter 112 geschlossen ist, fließt elektrischer Strom durch die Heizeinrichtung H, um den thermoplastischen Kleber zu erhitzen, wobei die Leuchtdiode LED leuchtet, um dem Benutzer den Stromfluß anzuzeigen. Die Leuchtdiode LED kann an irgendeiner Position der Kleberpistole 12 angeordnet sein, wobei eine rückwärtige Position am Griff 22 bevorzugt ist.
  • Im Normalbetrieb ist die Kleberpistole 12 auf die Basis 14 aufgesetzt, während die Heizeinrichtung H in Betrieb ist, um das thermoplastische Material in der Pistole zu schmelzen. Zum Aufbringen des erhitzten Materials ergreift der Benutzer den Griff 22 und schwenkt die Kleberpistole 12 im Uhrzeigersinn in die in Figur 1 gestrichelt gezeichnete Position, um den Stromfluß zu unterbrechen, indem man den Schalter 112 sich in die normalerweise geöffnete Stellung bewegen läßt, um die elektrischen Kontaktpaare 76/108 und 78/110 zu unterbrechen, und um den Vorsprung 80 am Griff 22 von dem Vorsprung 106 freikommen zu lassen und dem Benutzer dadurch zu erlauben, die Kleberpistole 12 von der Basis 14 zur Benutzung abzunehmen. Die erhitzten Bestandteile der Kleberpistole 12, worunter grundsätzlich die Heizeinrichtung H und der Vorrat an geschmolzenem thermoplastischem Material fällt, haben eine ausreichende Wärmekapazität, um genügend erhitztes Material für den Bereich der erwarteten Anwendungen zur Verfügung zu haben. Wenn das erhitzte Material aufgebracht ist, wird die Kleberpistole 12 wieder zurück auf die Basis 14 in der oben beschriebenen Weise aufgesetzt.
  • Die vorliegende Erfindung schafft vorteilhafterweise ein mit der Hand zu haltendes, schnurloses Kleberpistolen-System, bei dem die Pistole in bequemer Weise auf einen Basis aufgesetzt und davon abgenommen wird, um dadurch ein gegenüber bekannten Kleberpistolen, die dauernd mit einer Schnur an eine elektrische Versorgung angeschlossen sind, bequemeres Spendersystem zu schaffen.

Claims (13)

1. Thermoplastisches Spendersystem mit einer Hotmelt-Spenderpistole (12), das einen Pistolenkörper (16), welcher eine elektrische Heizeinrichtung enthält, eine Düse (18) zur Ausgabe von erhitztem thermoplastischem Material, einen Griffbereich (22) zur Handhabung der Spenderpistole (12) durch einen Benutzer, und einen Einlaßstutzen (20) zu Aufnahme einer Zufuhr von thermoplastischem Material, um dieses durch die Heizeinrichtung zu erhitzen und aus der Düse (18) auszugeben, sowie eine Basis (14) aufweist, auf die die Spenderpistole (12) aufsetzbar und von der sie abnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hotmelt-Spenderpistole (12) schnurlos ist, und daß die Basis (14) mit mechanischen und elektrischen Verbindungseinrichtungen (64) versehen ist, um den Griffbereich (22) mit der Basis (14) beim Aufsetzen zu verbinden, wobei die Verbindungseinrichtungen (64) einen ersten Vorsprung (80) am Griffbereich (22) und einen zweiten Vorsprung (106) an der Basis (14) aufweisen, wobei der erste und der zweite Vorsprung (80, 196) ineinander greifen, um die Spenderpistole (12) zum Schwenken um die ineinandergreifenden ersten und zweiten Vorsprünge (80, 106) beim Aufsetzen und beim Abnehmen des Griffbereichs (22) auf und von der Basis (14) zu führen.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der ersten und zweiten Vorsprünge (80, 106) jeweils eine gekrümmte Fläche zum gegenseitigen Ineinandergreifen beim Aufsetzen und Abnehmen der Spenderpistole (12) aufweist.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweiligen Radien der gekrümmten Fläche des ersten und des zweiten Vorsprungs (80,106) im wesentlichen gleich sind.
4. System nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtungen (64) weiterhin Schalteinrichtungen (112) zum Schließen eines elektrischen Versorgungskreises, wenn die Spenderpistole (12) auf die Basis (14) aufgesetzt wird, und zum Öffnen des elektrischen Versorgungskreises, wenn die Spenderpistole (12) von der Basis (14) abgenommen wird, aufweisen.
5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtungen (64) ein Paßstück (84) aufweisen, um die Schalteinrichtungen (112) zum Schließen des elektrischen Versorgungskreises zu betätigen, wenn die Spenderpistole (12) auf die Basis aufgesetzt wird.
6. System nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (112) normalerweise in eine offene Stellung vorgespannt sind, um den elektrischen Versorgungskreis zu öffnen, wenn die Spenderpistole (112) von der Basis (14) abgenommen wird.
7. System nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Versorgungskreis Leuchtmittel (LED) aufweist, die beleuchtet sind, wenn die Schalteinrichtungen (112) geschlossen sind.
8. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtungen (64) wenigstens zwei elektrische Kontakte eines ersten Typs (76, 78) an dem Griffbereich (22) aufweisen, die zum Eingriff in komplementäre elektrischen Kontakte eines zweiten Typs (198, 110) an der Basis (14) dienen, wobei die elektrischen Kontakte des ersten Typs (76, 78) jeweils in einen des zweiten Typs (108, 110) beim Aufsetzen der Spenderpistole (12) eingreifen.
9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die komplementären ersten (76, 78) und zweiten Typen (108, 110) von elektrischen Kontakten in einer gegeneinander versetzten Anordnung angebracht sind.
10. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis (14) einen vorderen Fußbereich (42) mit einer vorne liegenden Wanne (48) aufweist, um überschüssiges thermoplastischem Material, welches aus dem vorderen Bereich der Spenderpistole (12) austritt, wenn die Spenderpistole (12) auf die Basis (14) aufgesetzt ist, aufzufangen.
11. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis (14) mit einem rückwärtigen Fußbereich (48) versehen ist, auf dem die Verbindungseinrichtungen (64) angebracht sind.
12. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtungen (64) an der Spitze des rückwärtigen Fußbereichs (58) angeordnet sind.
13. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis (14) einen vorderen (26) und einen rückwärtigen Bereich (30) und einen dazwischen verbundenen mittleren Bereich (32) aufweist, der mit einem darin gebildeten Hohlraum (56) zum Aufnehmen einer Zufuhr von thermoplastischem Material versehen ist.
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