DE3876295T2 - Gesinterte zirkonylphosphat-formkoerper und verfahren zu ihrer herstellung. - Google Patents

Gesinterte zirkonylphosphat-formkoerper und verfahren zu ihrer herstellung.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Keramiken geringer Ausdehnung und auf ein Verfahren zu ihrer Herstellung. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf wärmebeständige Zirkonylphosphatkeramiken mit geringer Wärmeausdehnung, die eine ausgezeichnete Wärmeschock- und Wärmebeständigkeit aufweisen, und auf ein Verfahren zu ihrer Herstellung.
  • Mit dem Fortschritt der industriellen Technik der letzten Zeit ist die Nachfrage nach Materialien mit ausgezeichneter Wärme- und Wärmeschockbeständigkeit gestiegen. Die Wärmeschockbeständigkeit von Keramiken wird durch Materialeigenschaften wie dem Wärmeausdehnungskoeffizienten, der Wärmeleitfähigkeit, Festigkeit, dem Poissonschen Querkontraktionskoeffizienten, usw. sowie auch durch die Abmessung und Anordnung von Produkten und die Aufheiz- und Abkühlzustände, d.h. durch die Wärmeübergangsgeschwindigkeit, beeinflußt.
  • Unter diesen die Wärmeschockbeständigkeit beinflussenden Faktoren ist der anteilige Prozentsatz des Wämeausdehnungskoeffizienten besonders hoch.
  • Bekanntlich hängt, insbesondere wenn die Wärmeübergangsgeschwindigkeit hoch ist, die Wärmeschockbeständigkeit weitgehend nur vom Wärmeausdehnungskoeffizienten ab. Deshalb besteht immer noch ein starkes Interesse, Materialien geringer Ausdehnung mit ausgezeichneter Wärmeschockbeständigkeit zu entwickeln.
  • Als Keramikmaterialien mit verhältnismäßig geringer Ausdehnung, die einen Wärmeausdehnungskoeffizienten von ungefähr 5 x 10&supmin;&sup7; bis ungefähr 20 x 10&supmin;&sup7; (1/ºC) in einem Temperaturbereich von 40ºC bis 800ºC aufweisen, gibt es Cordierit (MAS), Lithium-aluminium-silicat (LAS) usw. MAS und LAS besitzen mit 1450ºC bzw. 1423ºC niedrige Schmelzpunkte. Wenn z.B. die Einbaulage eines Katalysatorkonverters von einer konventionellen, weiter hinten liegenden Stelle in die Nähe eines Motors verlegt wird, um den Wirkungsgrad der Reinigung durch den Katalysator zu verbessern, oder der Einbau eines Turboladers erfolgt, um Treibstoffverbrauch und Motorleistung zu verbessern, erhöhen solche Änderungen der Anordnung die Abgastemperaturen im Vergleich zu herkömmlichen Techniken. So wird bei Keramikbauteilen mit Wabenstruktur, wie sie bei Autoabgaskatalysatoren verwendet werden, gefunden, daß, da die Temperatur eines Katalysatorbetts um 100ºC bis 200ºC erhöht wird, sogar Wabenbauteilträger, die hauptsächlich aus Cordierit hohen Schmelzpunkts bestehen, aufgrund ihres Schmelzens verstopfen können. Unter diesen Umständen besteht eine große Nachfrage nach Materialien mit geringer Ausdehnung, die eine Wärmeschockbeständigkeit, die gleich oder besser als die von Cordierit ist, und eine ausgezeichnete Wärmebeständigkeit aufweisen.
  • Als Keramikmaterialien mit relativ geringer Wärmeausdehnung und großer Wärmebeständigkeit sind nur Mullit (3Al&sub2;O&sub3;- 2SiO&sub2;, Wärmeausdehnungskoeffizient: 53 x 10&supmin;&sup7;/ºC, Schmp.: 1750ºC) und Zircon (ZrO&sub2;-SiO&sub2;, Wärmeausdehnungskoeffizient: 42 x 10&supmin;&sup7;/ºC, Schmp: 1720ºC) verfügbar. Jedoch haben beide Materialien den Nachteil, daß der Wärmeausdehnungskoeffizient groß und die Wärmeschockbeständigkeit gering ist.
  • Weiter beschreibt die veröffentlichte japanische Patentanmeldung mit der Nummer 61-12867 als bekannte Keramikmaterialien mit geringer Ausdehnung, hauptsächlich aus Zirkonylphosphaten bestehend, hochfeste Zirkonylphosphatsinterkörper, die 2-10 Mol-% eines Gemisches von SiO&sub2;/Nb&sub2;O&sub5; in einem Molverhältnis von 1-8 und 1-6 Mol-% Al&sub2;O&sub3; enthalten. Die offengelegte japanische Patentanmeldung mit der Nummer 60-21853 beschreibt Zirkonphosphatemail geringer Ausdehnung, das 0,5-6 Gew.-% Magnesiumphosphat als Sinterhilfsmittel enthält. Die offengelegte japanische Patentanmeldung mit der Nummer 61-219753 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von Zirkonylphosphatkeramiken geringer Ausdehnung durch Zusatz von 0,3-10 Gew.-% mindestens je eines Vertreters der Gruppe bestehend aus ZrO, MgO, Bi&sub2;O&sub3;, MnO&sub2;, Co&sub2;O&sub3;, NiO, TiO&sub2;, CeO&sub2;, Nb&sub2;O&sub5;, und Ta&sub2;O&sub5; als Sinterhilfsmittel und der Gruppe bestehend aus SiO&sub2; und Silicat als ein Kornwachstumsregulator in insgesamt zwei Arten. Der Jahresbericht Nr. 9 des Yougyou Gijyutsu Research Institute der Nagoya Industrial University (1982) beschreibt auf den Seiten 23 bis 30 Zirkonylphosphatkeramiken, die 2 Gew.-% eines Zusatzes wie MgO, MnO&sub2;, Fe&sub2;O&sub3;, oder ZnO enthalten. Alle diese Sinterkörper besitzen eine geringe Wärmebeständigkeit wegen der Flüssigphasensinterung, wobei ein Sintermechanismus auf der Bildung einer flüssigen Phase bei niedrigem Schmelzpunkt beruht, und sie können die oben genannten Forderungen nicht erfüllen.
  • Diese Sinterkörper besitzen eine offene Porosität von beinahe null, sind sehr dicht, und weisen keine Mikrorisse in ihrer Feinstruktur auf. Deshalb sind ihre Wärmeausdehnungskoeffizienten verhältnismäßig hoch, so daß sie geringe Wärmeschockbeständigkeit aufweisen.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die obengenannten Probleme zu verringern, und wärmebeständige Zirkonylphosphat-Sinterkörper mit geringer Ausdehnung, die eine hohe Wärmebeständigkeit und einen geringen Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweisen, und ein Verfahren für ihre Herstellung zu liefern.
  • Die wärmebeständigen Zirkonylphosphat-Sinterkörper mit geringer Ausdehnung gemäß der vorliegenden Erfindung sind dadurch gekennzeichnet, daß ein Mol-Verhältnis von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; nicht kleiner als 1,8, aber kleiner als 2,0 ist, daß β-(ZrO)&sub2;P&sub2;O&sub7; als kristalline Hauptphase enthalten ist, und daß der Wärmeausdehnungskoeffizient und die Wärmeausdehnungshysterese in dem Temperaturbereich von Raumtemperatur bis 1400ºC nicht größer als 20 x 10&supmin;&sup7;/ºC bzw. nicht größer als 0,30% (vorzugsweise 0,05 bis 0,30) ist.
  • Das Verfahren zur Herstellung von Zirkonylphosphat- Sinterkörpern gemäß der vorliegenden Erfindung ist gekennzeichnet durch Vorbereiten eines Ausgangsmaterialpulvers aus Zirkonylphosphat, in dem das Mol-Verhältnis von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; nicht kleiner als 1,8, aber kleiner als 2,0, eine Gesamtmenge an Oxiden eines Alkali- und eines Erdalkalimetalls nicht mehr als 0,5 Gew.-%, und die durchschnittliche Teilchengröße 0,5 bis 20um ist, anschließendes Formen und Sintern.
  • Beim obigen Aufbau können Keramiken mit einer ausgezeichneten Wärme- und Wärmeschockbeständigkeit, worin der Wärmeausdehnungskoeffizient und die Wärmeausdehnungshysterese in einem Temperaturbereich von Zimmertemperatur bis 1400ºC nicht mehr als 20 x 10&supmin;&sup7;/ºC bzw. 0,05 bis 0,30% betragen, und vorzugsweise die offene Porosität sich in einem Bereich von 5 bis 50% bewegt und ein Erweichungsprozentsatz unter Eigengewicht nach Wärmebehandlung bei 1300ºC für 5 h nicht mehr als 0,1% ist, durch Steuern des Mol-Verhältnisses von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; auf nicht weniger als 1,8, aber weniger 2,0, und vorzugsweise Abscheiden einer Spurenmenge von ZrP&sub2;O&sub7;-Phase erhalten werden.
  • Diese und andere Gegebenenfalls-Merkmale und Vorteile der Erfindung werden beim Lesen der Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Figuren geschätzt werden, wobei natürlich klar ist, daß einige Abwandlungen und Veränderungen dergleichen vom Fachmann auf dem Gebiet, auf das sich die Erfindung bezieht, vorgenommen werden können.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung wird auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, wobei:
  • Fig. 1 ein Diagramm ist, das die Beziehung zwischen dem Molverhältnis von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; und dem Wärmeausdehnungskoeffizienten für Zirkonylphosphat-Sinterkörper zeigt;
  • Fig. 2 ein Diagramm ist, das die Beziehung zwischen dem Molverhältnis von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; und der Wärmeausdehnungshysterese für die Zirkonylphosphat-Sinterkörper zeigt;
  • Fig. 3 ein Diagramm ist, das das Verhältnis zwischen dem Erweichungsprozentsatz unter Eigengewicht nach Wärmebehandlung bei 1.300ºC für 5 h und der Gesamtmenge an Oxiden eines Alkali- und eines Erdalkalimetalls zeigt;
  • Fig. 4 ein Diagramm ist, das eine Möglichkeit zur Bestimmung der Wärmeausdehnungshysterese aufzeigt; und
  • Fig. 5 eine Möglichkeit, den Erweichungsprozentsatz unter Eigengewicht zu messen, veranschaulicht.
  • Zunächst werden die Gründe für die in der vorliegenden Erfindung gemachten Einschränkungen erklärt.
  • Wenn der Wärmeausdehnungskoeffizient in einem Temperaturbereich von Raumtemperatur bis 1.400ºC nicht mehr als 20 x 10&supmin;&sup7;/ºC beträgt, ist die Wärmeschockbeständigkeit für praktisch anwendbare Materialien ausreichend. Wenn die Wärmeschockhysterese in einem Temperaturbereich von Raumtemperatur bis 1.400ºC in einem Bereich von 0,05 bis 0,30 liegt, ist der Anstieg oder das Wachstum von Mikrorissen sogar während der Anwendung unter Wärmezyklen so gering, daß zufriedenstellende Haltbarkeit erreicht werden kann. In diesem Zusammenhang bedeuten Mikrorisse feine Risse, die in dem gesinterten Körper enthalten und nicht breiter als 1um sind. Diese Mikrorisse entstehen in Zirkonylphosphat, das eine aus einem großen Kristallgitter von 10 bis 50 um und einem kleinen Kristallgitter von wenigen Mikrometern bestehende Mikrostruktur aufweist.
  • Wenn die offene Porosität 5 bis 50 % beträgt, können Zirkonylphosphat-Sinterkörper auf Träger für Katalysatoren zur Abgasreinigung von Automobilen, Träger für katalytische Verbrennung, rotierende wärmeregenerierende Wärmeaustauscher, wärmeübertragende Wärmeaustauscher, Gehäuse für keramische Turboladerrotoren, wärmeisolierende Materialien in Motorkrümmern, usw., angewandt werden.
  • Der Grund, warum das Mol-Verhältnis von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; auf weniger als 2,0 gesteuert wird, ist der, die Abscheidung von ZrO&sub2; zu verhindern. Wenn ZrO&sub2; in einem Sinterkörper abgeschieden wird oder ausfällt, erhöht sich der Wäremausdehnungskoeffizient des Sinterkörpers wegen der hohen Ausdehnungsfähigkeit von ZrO&sub2;, wobei der Temperaturbereich, in dem der Sinterkörper Wärmeschocks widerstehen kann, herabgesetzt wird. Weiterhin macht das abgeschiedene ZrO&sub2; eine Phasenumwandlung bei ungefähr 1.000ºC durch, begleitet von einer raschen und großen Volumenänderung. Aus diesem Grunde schrumpft es um ungefähr 4 % wegen der Phasenumwandlung von der monoklinen Phase zur tetragonalen Phase bei ungefähr 1.000ºC, beim Aufheizen von tiefen Temperaturen. Umgekehrt dehnt es sich um ungefähr 4% wegen der Phasenumwandlung von der tetragonalen Phase zur monoklinen Phase beim Abkühlen von hohen Temperaturen aus. Folglich entwickeln sich große Spannungen innerhalb des Sinterkörpers wegen der Volumenausdehnung und -schrumpfung, die durch die Phasenumwandlung während Temperaturanstieg und -abfall zwischen Temperaturen, die 1.000ºC einschließen, verursacht werden, so daß sich Risse bilden, der Sinterkörper reißt, die Größe stark zunimmt, oder die Festigkeit auffallend abnimmt. Deshalb muß die Abscheidung von ZrO&sub2; verhindert werden.
  • Der Grund, warum das Mol-Verhältnis von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; auf nicht weniger als 1,8 eingestellt ist, ist der, daß bei weniger als 1,8, der Wärmeausdehnungskoeffizient des Sinterkörpers wegen der auffallenden Abscheidung der ZrP&sub2;O&sub7;-Phase größer wird.
  • Sogar bei Einstellen des Mol-Verhältnisses von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; auf nicht weniger als 1,8, aber weniger als 2,0, scheiden sich in manchen Fällen Spurenmengen von ZrP&sub2;O&sub7;-Phase ab. Zr&sub2;P&sub2;O&sub9; bildet gern eine Flüssigphase nach leichter Reaktion mit Oxiden eines Alkali- und eines Erdalkalimetalls, so daß abnormales Kornwachstum leicht auftritt. Jedoch kann abnormales Kornwachstum von Zr&sub2;P&sub2;O&sub9; , da die ZrP&sub2;O&sub7;-Phase wärmebeständig ist, beim Sintern durch eine Spurenmenge der in Korngrenzen abgeschiedenen ZrP&sub2;O&sub7;-Phase verhindert werden. Wenn beim Sintern Korn-Wärmewachstum von Zr&sub2;P&sub2;O&sub9; auftritt, wird die Festigkeit stark beeinträchtigt, so daß die für die praktisch anwendbaren Materialien notwendige Festigkeit nicht erreicht werden kann.
  • Da darüber hinaus die in den Korngrenzen abgeschiedene ZrP&sub2;O&sub7;-Phase das Gleiten an den Korngrenzen aufgrund der Bildung der Flüssigphase verhindert, vermindert sie den Erweichungsprozentsatz unter Eigengewicht bei hohen Temperaturen und verbessert die Wärmebeständigkeit.
  • Durch das Verhindern der Abscheidung von ZrO&sub2; und des abnormalen Kornwachstums im Sinterkörper, kann der Wärmeausdehnungskoeffizient und die Wärmeausdehnungshysterese in einem Temperaturbereich von Raumtemperatur bis 1.400ºC auf nicht mehr als 20 x 10&supmin;&sup7;/ºC bzw. 0,05 bis 0,30% gesteuert werden. Da darüber hinaus ein solcher Sinterkörper Einflüsse aufgrund von Oxiden eines Alkali- und eines Erdalkalimetalls als Verunreinigungen ausschließen kann, hat der Sinterkörper eine ausgezeichnete Wärmebeständigkeit, da der Erweichungsprozentsatz unter Eigengewicht nach Wärmebehandlung bei 1.300ºC für 5 h nicht mehr als 0,1% beträgt. Obwohl die offene Porosität 5 bis 50% beträgt, besitzt der Sinterkörper eine Mikrostruktur ohne das abnormale Kornwachstum. So besitzt der Sinterkörper die praktisch notwendige Festigkeit und geringe Ausdehnbarkeit aufgrund einer angemessenen Anzahl an Mikrorissen.
  • Der Grund, warum das Molverhältnis von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; in dem Zr&sub2;P&sub2;O&sub9; Ausgangsmaterialpulver auf nicht weniger als 1,8, aber weniger als 2,0 nach dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren gesteuert wird, ist der, die Abscheidung von ZrO&sub2; durch Steuern des Molverhältnisses von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; in dem Sinterkörper innerhalb dieses Bereichs zu verhindern.
  • Zudem wird vorzugsweise das abnormale Kornwachstum von Kristallen in dem Sinterkörper durch Abscheiden einer Spurenmenge der ZrP&sub2;O&sub7;-Phase verhindert, so daß die Erweichung unter Eigengewicht bei hohen Temperaturen unterdrückt wird, um die Wärmebeständigkeit weiter zu verbessern.
  • Der Grund, warum die Gesamtmenge an Oxiden eines Alkali- und eines Erdalkalimetalls als Verunreinigungen in dem Zr&sub2;P&sub2;O&sub7;-Ausgangsmaterialpulver auf nicht mehr als 0,5 Gew.- % gesteuert wird, ist der, daß die Bildung der flüssigen Phase während des Sintervorgangs unterdrückt wird, das abnormale Kornwachstum der Kristalle in dem Sinterkörper verhindert wird und Wärmebeständigkeit, die den Erweichungsprozentsatz unter Eigengewicht von nicht mehr als 0,1% selbst bei der Wärmebehandlung 5h bei 1.300ºC verursacht, erreicht wird.
  • Weiterhin ist der Grund, warum die durchschnittliche Teilchengröße des Zr&sub2;P&sub2;O&sub9;-Ausgangsmaterialpulvers auf 0,5 bis 20 um begrenzt ist, der, daß, wenn ein Ausgangsmaterialpulver mit dem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von mehr als 20 um verwendet wird, die Sinterfähigkeit gering ist und ausreichende Festigkeit nicht erreicht werden kann, während, wenn der durchschnittliche Teilchendurchmesser weniger als 0,5 um ist, die Formbarkeit gering ist und das abnormale Kornwachstum gerne auftritt, und der Durchmesser der kristallinen Körner sehr klein wird, so daß Mikrorisse schwer entstehen und geringe Ausdehnbarkeit nicht erreicht werden kann.
  • Unter Verwendung des die obigen Anforderungen erfüllenden Ausgangsmaterials können Formkörper mit willkürlicher Gestaltung durch Preßformen, Strangpressen, Schlickerguß, Preßverfahren oder Spritzgußverfahren, die nach dem Sintern die erfindungsgemäßen Sinterkörper ergeben, erhalten werden.
  • Für Brennbedingungen, die die erfindungsgemäßen Sinterkörper ergeben, ist die Sintertemperatur vorzugsweise 1.500 bis 1.700ºC, die Aufheizgeschwindigkeit in einem Temperaturbereich von 1.000ºC bis zur Sintertemperatur 10 bis 300ºC/h, und die Abkühlgeschwindigkeit in einem Temperaturbereich von der Sintertemperatur bis auf 1.000ºC 50 bis 1.000ºC/h.
  • Der Grund, warum die Sintertemperatur auf 1.500 bis 1.700ºC beschränkt ist, ist der, daß, wenn sie weniger als 1.500ºC beträgt, Zr&sub2;P&sub2;O&sub9; nicht vollständig gesintert wird, während, wenn sie mehr als 1.700ºC beträgt, P&sub2;O&sub5; während des Sintervorgangs auffallend verdampft, so daß das Mol-Verhältnis von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; in dem Sinterkörper 2,0 oder größer wird und ZrO&sub2; sich abscheidet.
  • Der Grund, warum die Aufheizgeschwindigkeit in einem Temperaturbereich von 1.000ºC bis zur Sintertemperatur auf 10 bis 300ºC /h beschränkt ist, ist der, daß, wenn sie weniger als 10ºC /h beträgt, sich gerne eine ZrO&sub2;-Schicht auf der Oberfläche des Sinterkörpers wegen der Verdampfung von P&sub2;O&sub5; bildet, während, wenn sie mehr als 300ºC beträgt, Brennrisse beim Schrumpfen des Sinterkörpers auftreten.
  • Der Grund, warum die Abkühlgeschwindigkeit in einem Temperaturbereich von der Sintertemperatur bis 1.000ºC auf 50 bis 1.000ºC/h beschränkt ist, ist der, daß, wenn sie weniger als 50ºC/h beträgt, sich leicht eine ZrO&sub2;-Schicht auf der Oberfläche des Sinterkörpers wegen der Verdampfung von P&sub2;O&sub5; wie im Falle der Temperaturerhöhung bildet, während, wenn sie mehr als 1.000ºC/h beträgt, Risse aufgrund des Wärmeschocks während des Abkühlvorganges hervorgerufen werden. Die Sinterzeit ist vorzugsweise 1 bis 10 h.
  • Beispiele der vorliegenden Erfindung werden unten erläutert. Diese Beispiele dienen nur der Veranschaulichung der Erfindung und sollten nicht als Einschränkung des Schutzumfangs der Erfindung angesehen werden.
  • Beispiele 1 - 4
  • Es wurden Zirkonylphosphatpulver mit entsprechenden Mischungsverhältnissen und den vorläufig eingestellten Teilchengrößen, wie in Tabelle 1 gezeigt, verwendet. Die Teilchengröße des Zirkonylphosphats wurde unter Verwendung einer Schwingmühle, einer Topfmühle (pot mill), oder einer Reibmühle, die mit gesinterten ZrO&sub2;-Mahlmedien von ungefähr 5 mm Durchmesser gefüllt war, eingestellt. Als gesinterte ZrO&sub2;-Mahlmedien, wurde ZrO&sub2; mit MgO oder Y&sub2;O&sub3; stabilisiert verwendet. Die chemische Zusammensetzung des verwendeten Mahlkörpers ist in Tabelle 2 gezeigt. Die chemischen Analysenwerte des Ausgangsmaterials sind in Tabelle 3 gezeigt.
  • 5 Gewichtsteile einer 10%igen wässrigen Lösung von PVA wurden zugegeben und vollständig in 100 Gewichtsteile einer Mischung mit dem in Tabelle 1 gezeigten Mischungsverhältnis eingemischt, anschließend unter einem Druck von 100 kg/cm² unter Verwendung einer Preßform von 25x80x6 mm preßgeformt, und unter einem Druck von 2 ton/cm² verbundgepreßt, und anschließend getrocknet. Der getrocknete Körper wurde in Luft in einem Elektroofen unter den in Tabelle 1 gegebenen Brennbedingungen gebrannt. Nach dem Sintern wurde der Sinterkörper maschinell bearbeitet, um in JIS R 1601 (1981) spezifizierte Biegeteststücke von 3x4x40 mm zu erhalten. In Bezug auf die so erhaltenen Teststücke, wurden der Wärmeausdehnungskoeffizient in einem Temperaturbereich von 40 bis 1.400ºC, die Vierpunkt-Biegefestigkeit, das Ausmaß der Erweichung unter Eigengewicht, die offene Porosität und der Schmelzpunkt gemessen. Der Wärmeausdehnungskoeffizient wurde mit einem Ventilstößel-Wärmeausdehnungsmeßgerät des Differentialtyps unter Verwendung eines hochreinen Aluminiumsinterkörpers gemessen. Die Meßtemperatur reichte von 40 bis 1.400ºC. Die Vierpunkt- Biegefestigkeit wurde gemäß einer in JIS R 1601 gezeigten Methode gemessen. Die Größe der Erweichung unter Eigengewicht wurde gemäß der folgenden Gleichung bestimmt unter Anordnung jeder der obigen Biegeteststücke von 3x4x40 mm auf Trägern im Abstand von 30 mm, wie in Fig. 5 gezeigt, Wärmebehandlung bei 1.300ºC in Luft für 5 h und Messen des Ausmaßes der Verformung unter Eigengewicht Δx.
  • Erweichungsprozentsatz unter Eigengewicht = Δx/1x100(%) "1" beschreibt den Abstand zwischen den Trägern.
  • Die offene Porosität wurde gemäß dem archimedischen Prinzip gemessen. Der Schmelzpunkt wurde visuell durch Überprüfen, ob das gesinterte, in der Form von 3x4x5 mm geschnittene Teststück schmolz oder nicht, wenn es bei 1.700ºC für 10 min in dem Elektroofen wärmebehandelt wurde, beurteilt. Die Ausmaße der kristallinen Phasen in dem Sinterkörper wurden durch Vergleich eines auf einer (111)-Fläche von m-ZrO&sub2; reflektierten Peakwertes, eines auf einer (333)-Fläche von Zirkonylphosphat (ZrP&sub2;O&sub7;) reflektrierten Peakwertes und eines auf einer (OO2)-Fläche von Zirkonylphosphat* [β- (ZrO)&sub2;P&sub2;O&sub7;] reflektierten Peakwertes bestimmt. In Tabelle 1 beschreibt Z/P das Mol-Verhältnis von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5;.
  • Die Figuren 1 bis 3 stellen die in Tabelle 1 gegebenen Ergebnisse graphisch dar. Tabelle 1 (a) Beispiel Vergleichsbeispiel Chem. Zusammensetzung (Gew.-%) Mischungsverhältnis (Gew.-%) Zirkonylphosphat Durchschnittl. Teilchendurchmesser (um) Tabelle 1 (b) Beispiel Vergleichsbeispiel Brennbedingungen Kristalline Phase Sintertemperatur (ºC) Verweilzeit Aufheizgeschwindigkeit (ºC/h, 1.000 ºC Sintertemp.) Kühlgeschwindigkeit (ºC/h, Sintertemp. 1.000ºC) Zirkonylphosphat Tabelle 1 (c) Beispiel Vergleichsbeispiel Merkmale der Sinterkörper Wärmeausdehnungshysterese (%, 40 1.400ºC) Offene Porosität (%) Erweichungsprozentsatz unter Eigengewicht (%, 1.300ºCx5h) Schmelzpunkt (ºC) 4-Punkt-Biegefestigkeit (kg/cm²) geschnitten beim Brennen gerissen beim Abkühlen abnormes Kornwachstum S: stark > m:mittel > W:schwach> VW:sehr schwach * Communications of the American Ceramic Society, C-80 (1984) Table 2 MgO-stabilisierte ZrO&sub2;-Mahlmedien Y&sub2;O&sub3;-stabilisierte ZrO&sub2;-Mahlmedien Total Tabelle 3 Chem. Analysenwert Glühverlust Zirkonylphosphat Cordierit
  • Als Ergebnis stellte sich heraus, daß Keramiken, bei denen der Wärmeausdehnungskoeffizient und die Wärmeausdehnungshysterese in einem Temperaturbereich von 40 bis 1400ºC nicht mehr als 20x10&supmin;&sup7;/ºC und 0,05 bis 0,30%, die offene Porosität 5 bis 50%, der Erweichungsprozentsatz unter Eigengewicht nach Wärmebehandlung bei 1300ºC für 5 h nicht mehr als 0,1% betragen und die eine ausgezeichnete Wärmeund Wärmeschockbeständigkeit aufweisen, durch Steuern des Mol-Verhältnisses von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; in dem Sinterkörper auf nicht weniger als 1,8, aber weniger als 2,0, und vorzugsweise weiteres Abscheiden einer Spurenmenge der ZrP&sub2;O&sub7;-Phase erhalten werden können. Im Vergleichsbeispiel 10 war die Wärmeausdehnungshysterese weniger als 0,5% und der Wärmeausdehnungskoeffizient mehr als 20x10&supmin;&sup7;/ºC. So ist die Wärmeschockbeständigkeit verringert.
  • Wenn darüber hinaus das Mol-Verhältnis von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; 2,0 oder mehr betrug, schied sich m-ZrO&sub2; ab, und der Wärmeausdehnungskoeffizient überschritt 20x10&supmin;&sup7;/ºC und verringerte die Wärmeschockbeständigkeit. Zusätzlich überschritt die Wärmeausdehnungshysterese 0,30 wegen der Ausfällung von m-ZrO&sub2;. Wenn darüber hinaus das Mol-Verhältnis von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; weniger als 1,8 ist, war eine Menge der abgeschiedenen ZrP&sub2;O&sub7;-Phase zuviel, was zu hohem Ausdehnungsvermögen führte. Aus Figur 1 ist zu ersehen, daß das Mol-Verhältnis von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; vorzugsweise in einem Bereich von 1,85 bis 1,95 liegt, weil der Wärmeausdehnungskoeffizient nicht größer als 10x10&supmin;&sup7;/ºC wird.
  • Es ist ebenso ersichtlich, daß das Mol-Verhältnis von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; im Sinterkörper durch vorläufiges Einstellen im Ausgangsmaterial gesteuert werden kann.
  • Wenn weiter die Oxide eines Alkali- und eines Erdalkalimetalls im Ausgangsmaterial 0,5 Gew.-% überschreiten, fällt abnormales Kornwachstum im Sinterkörper auf, das die Festigkeit verringert. Weiterhin ist offensichtlich, daß der Erweichungsprozentsatz unter Eigengewicht 0,15% überschreitet und Wärmebeständigkeit verschlechtert wird.
  • Wenn die Sintertemperatur weniger als 1500ºC beträgt, erfolgt keine wirksame Sinterung, so daß die offene Porosität 60% übersteigt und die Festigkeit auffallend verringert wird. Wenn die Sintertemperatur 1700ºC übersteigt, scheidet sich m-ZrO&sub2; in großen Mengen unter Verdampfung von P&sub2;O&sub5; ab, und führt zu hohem Ausdehnungsvermögen. Wenn die Aufheizgeschwindigkeit in einem Temperaturbereich von 1000ºC bis zur Sintertemperatur weniger als 10ºC/h beträgt, scheidet sich m-ZrO&sub2; ab. Wenn sie andererseits mehr als 300ºC/h beträgt, wird der Sinterkörper während des Brennvorganges geschnitten. Wenn die Abkühlgeschwindigkeit in einem Temperaturbereich von 1000ºC weniger als 50ºC/h beträgt, bildet sich leicht eine ZrO&sub2;-Schicht wegen der Verdampfung von P&sub2;O&sub5;, während, wenn sie mehr als 1000ºC beträgt, der Sinterkörper während des Abkühlvorganges reißt.
  • Die oben genannten Tatsachen sind aus den Ergebnissen in den Beispielen 1-4 und Vergleichsbeispielen 10-13 ersichtlich.
  • Beispiele 5-8
  • 5-10 Gewichtsteile Wasser und 20 Gewichtsteile Stärkekleister (mit 80% Wasser-Gehalt) wurden zugegeben und gut mit 100 Gewichtsteilen einer Mischung aus Zirkonylphosphat, Cordierit und Nb&sub2;O&sub5; unter Verwendung eines Kneters geknetet, was als Bienenwabensäulen-ähnlicher Körper mit vier Seiten von 65 mm Breite und einer Höhe von 120 mm mit einem Vakuumextruder stranggepreßt wurde. Der Körper mit der Bienenwabenstruktur besaß Zellen rechtwinkligen Querschnitts, in denen ein Zwischenraum 1,27 mm und die Dicke der dünnen Wände 0,15 mm betrug. Nach dem Trocknen wurde der Körper mit der Bienenwabenstruktur unter den in Tabelle 4 gegebenen Brennbedingungen gebrannt. So wurden Zirkonylphosphatkeramikkörper mit Bienenwabenstruktur in den Beispielen 5-8 gemäß der vorliegenden Erfindung erhalten.
  • Mit Bezug auf die in Tabelle 4 gezeigten Zirkonylphosphatkeramikkörper mit Bienenwabenstruktur wurden die Ausmaße der kristallinen Phasen gemäß einer Pulver-Röntgenbeugungsmethode in der gleichen Weise, wie die gepressten Teststücke verglichen, und der Wärmeausdehnungskoeffizient und die Wärmeausdehnungshysterese in einem Temperaturbereich von 40 bis 1400ºC, die offene Porosität, der Erweichungsprozentsatz unter Eigengewicht und der Schmelzpunkt wurden gemessen und verglichen.
  • Bienenwabenstrukturelemente mit einer Größe von 2,54 cm (1 inch) im Durchmesser und 2,54 cm (1 inch) Länge wurden in Strangpreßrichtung geschnitten, und ihre Druckfestigkeit wurde gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt. Tabelle 4(a) Beispiel Chemische Zusammensetzung (Gew.-%) Mischungsverhältnis (Gew.-%) Zirkonylphosphat Cordierit Durchschnittl. Teilchendurchmesser (um) Tabelle 4(b) Beispiel Brennbedingungen Kristalline Phase Merkmale der Sinterkörper Sintertemperatur (ºC) Verweilzeit (h) Aufheizgeschwindigkeit (ºC/h, 1.000 ºC Sintertemperatur) Abkühlgeschwindigkeit (ºC/h, Sintertemperatur 1.000ºC) Zirkonylphosphat Wärmeausdehnungshysterese (%, 40 1.400ºC) Offene Porosität (%) Erweichungsprozentsatz u. Eigengew. (%, 1.300ºCx5 h) Schmelzpunkt (ºC) Druckfestigkeit (kg/cm²) S : stark > W : schwach
  • Wie aus der vorhergehenden detaillierten Erläuterung ersichtlich, können gemäß den wärmebeständigen Zirkonylphosphat-Sinterkörpern mit geringer Wärmeausdehnung und gemäß dem Herstellungsverfahren der vorliegenden Erfindung Zirkonylphosphatkeramiken erhalten werden, bei denen das Mol-Verhältnis von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; nicht weniger als 1,8, aber weniger als 2,0, beträgt, β-(ZrO)&sub2;P&sub2;O&sub7; die kristalline Hauptphase ist, der Wärmeausdehnungskoeffizient und die Wärmeausdehnungshysterese in einem Temperaturbereich von Raumtemperatur bis 1400ºC nicht mehr als 20x10&supmin;&sup7;/ºC bzw. 0,05 bis 0,30% beträgt.
  • So ist ihr Anwendungsbereich groß, da Materialien mit geringer Ausdehnung Wärmeschockbeständigkeit besitzen müssen. Wenn z.B. die Bienenwabenstrukturkörper durch Strangpressen oder dgl. geformt werden, genügen sie der Verwendung als Träger für Katalysatoren zur Abgasreinigung von Automobilen, als Träger für katalytische Verbrennung, als rotierende keramische Wärmeaustauscher des regenerierenden Typs, als Wärmeaustauscher des wärmeübertragenden Typs, usw. Wenn sie durch Schlickerguß, Pressformen, Spritzgußverfahren oder dgl. Verfahren geformt werden, werden sie als Gehäuse für Keramik-Turboladerrotoren und wärmeisolierende Materialien in Motorkrümmern verwendet.

Claims (4)

1. Zirkonylphosphat-Sinterkörper mit einem Mol-Verhältnis von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; von nicht weniger als 1,8, aber weniger als 2,0, enthaltend β-(ZrO)&sub2;P&sub2;O&sub7; als kristalline Hauptphase, wobei der Wärmeausdehnungskoeffizient und die Wärmeausdehnungshysterese in einem Temperaturbereich von Raumtemperatur bis zu 1400ºC nicht mehr als 20x10&supmin;&sup7;/ºC bzw. nicht mehr als 0,30 % betragen.
2. Zirkonylphosphat-Sinterkörper gemäß Anspruch 1, weiterhin ZrP&sub2;O&sub7; als kristalline Sekundärphase enthaltend.
3. Zirkonylphosphat-Sinterkörper gemäß Anspruch 1 oder 2, der eine offene Porosität von 5-50 % und einen Erweichungsprozentsatz unter Eigengewicht von nicht mehr als 0,1 %, wenn der gesinterte Körper bei 1300ºC für 5 Stunden wärmebehandelt wird, aufweist.
4. Verfahren zur Herstellung eines Zirkonylphosphat- Sinterkörpers, umfassend die Zubereitung von Ausgangsmaterialpulver aus Zirkonylphosphat, das Formen des Ausgangsmaterialpulvers, und das Brennen des Formkörpers, wobei das Zirkonylphosphatausgangsmaterial ein Mol- Verhältnis von ZrO&sub2;/P&sub2;O&sub5; von nicht weniger als 1,8, aber weniger als 2,0 und einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 0,5-20 um aufweist, und wobei die Sinterkörper Alkalimetall- und Erdalkalimetall-Oxide in einer Gesamtmenge von nicht mehr als 0,5 Gew.-% aufweisen.
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