DE3876404T2 - Translationsmutter, anwendbar in hebevorrichtungen. - Google Patents

Translationsmutter, anwendbar in hebevorrichtungen.

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DE3876404T2 DE8888440110T DE3876404T DE3876404T2 DE 3876404 T2 DE3876404 T2 DE 3876404T2 DE 8888440110 T DE8888440110 T DE 8888440110T DE 3876404 T DE3876404 T DE 3876404T DE 3876404 T2 DE3876404 T2 DE 3876404T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine auskuppelbare Translationsschraubenmutter zur Benutzung in einer Hebevorrichtung, insbesondere in einer Hebevorrichtung mit einer oder mehreren Trageebenen und/oder Ladeebenen, wie sie i B. in einem PKW-Transporter vorgesehen sind.
  • Natürlich sind auch andere Anwendungen in ähnlichen oder Nachbarbereichen möglich, wie bei Ladevorrichtungen, im Beförderungswesen, beim Verladen von Lasten oder von Personen.
  • Um Ladeflächen oder Trageebenen zu heben oder auf gleiche Höhe zu bringen, oder um eine oder mehrere Trageebenen parallel zu einer horizontalen Ladefläche zu verschieben, oder um sie abzuneigen im Verhältnis zur horizontalen Ladefläche, benutzt man üblicherweise für jede Ebene vier Schraubenvorrichtungen, die im wesentlichen vertikal angeordnet, Schraubenmuttern aufweisen und mit der Trageebene verbunden sind, die jeweils auf einer Schraube montiert sinct Jede Schraube ist in einer Stütze eingeschlossen, die man Pfosten nennt.
  • Die simultane Drehung der Schrauben einer selben Schraubengruppe, die dieselbe Ebene tragen, bewirkt die vertikale Bewegung der Ladeebene entlang der Pfosten.
  • Im Falle von mehreren Ebenen, die üblicherweise die Tragvorrichtung eines Fahrzeugs oder eines PKW-Sattelzuges umfassen, ist es unabdingbar, eine vollständige Unabhängigkeit der Bewegungen zwischen den einzelnen Trageebenen zu behalten.
  • Diese Unabhängigkeit entsteht aus der Notwendigkeit, die Beladung und das nachfolgende Anheben und die eventuelle Neigung von jeder Trageebene einzeln und aufeinanderfolgend zu bewirken.
  • In bekannter Weise kann man die komplette Unabhängigkeit der Bewegungen von zwei Trageebenen nur durch zwei getrennte Hebevorrichtungen
  • realisieren oder durch Ausbildung bei jedem Pfosten von zwei parallelen unabhängigen Schrauben für jede Trageebene, die einzeln und getrennt durch zwei unabhängige Steuerungen betätigt werden.
  • Im Falle von drei Trageebenen sind drei vollkommen getrennte Einrichtungen mit Schrauben und Schraubenmuttern und eine Einzelregelung für jeden einzelnen Pfosten notwendig.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu vermeiden, indem sie es gestattet, mit einer einzigen Schraube je Pfosten die komplett unabhängige Steuerung von zwei, drei oder mehr Trageebenen zu ermöghchen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Translationsmutter für eine Hebeeinheit benutzt wird, insbesondere für eine Trageebene oder eine Tragebühne, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem verschieblichen Block, der mit einer Trageebene verbunden oder gelenkig verbunden ist, besteht, sowie einer Schraubbuchse, die in dem verschiebbaren auf der Schraube aufmontierten Block eingeschlossen ist, einer drehbaren Stütze, die sich am oberen Ende der Schraubbuchse befindet, einer mechanischen Kupplungs- und Entkupplungsverbindung zwischen der Schraubbuchse und einem koaxialen Zwischenstück, die axiale Kupplungs- und Entkupplungsbewegungen bis zu und über den Rotationspunkt hinaus aufweist, um die Schraubbuchse frei drehen zu lassen oder zu blockieren, um die Stellung des verschiebbaren Blocks längs der Schraube zu verändern oder die Schraube ohne Translationswirkung zu belassen, indem sich die Schraubbuchse frei um ihren Rotationspunkt an der Schraube, auf die sie montiert ist, bewegt, abhängend davon ob die selektiv gesteuerte Schraubbuchse ver- oder entkuppelt ist.
  • Eine Vielzahl von Vorteilen ergibt sich aus der vorliegenden Erfindung, von denen in der Folge die Hauptvorteile genannt werden:
  • - Benutzen einer einzigen Schraube je Pfosten für das unabhängige Heben von mehreren Trageebenen. Man kann daher mindestens eine Schraube je Pfosten vermeiden;
  • - vollkommene Einbettung in die mechanische Hebeeinrichtung;
  • - Einfachheit der Konstruktion;
  • - Verwendung eines einzigen mechanischen Antriebes für eine einzige Schraube;
  • - hohe Sicherheit: ein Fehler im oder der Ausfall des Antrieb es ruft die Sperrung der Translationsbewegung hervor;
  • - im entkuppelten Zustand verbleibt die Ebene in ihrer Position ohne ein weiteres Absperrmittel, indem sie die Funktion eines Bolzen ausübt: sie hält die Ladung selbst im Stand;
  • - eine zusätzliche Sicherheit wird durch eine einfache Halteschraubenmuller erhalten, die in der Ruhestellung die Abnutzung der Vorrichtung anzeigt.
  • Die technischen Merkmale und andere Vorteile erscheinen in der folgenden Beschreibung, die beispielhaft und in nicht begrenzender Weise bevorzugte Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert:
  • Fig. 1 schematische Perspektivansicht einer Schraubenmutter gemäß der Erfindung mit einer Betätigung durch Pneumatik- oder Hydraulikzylinder, die in der rechten Hälfte die ausgekuppelte Schraubenmutter und die in der linken Hälfte die einander zugeordneten gekoppelten Teile darstellt;
  • Fig. 2 horizontale Querschnittsansicht entlang der Linie II-II aus Fig 1 mit einer Darstellung der Führungsschienen, die den Pfosten bilden;
  • Fig. 3 medianer, vertikaler Längsschnitt, der in seiner rechten Hälfte die ausgekuppelte Schraubenmutter und in der linken Hälfte die einander zugeordneten, gekoppelten Teile zeigt;
  • Fig. 4 horizontaler Querschnitt in der Höhe der Bildung der Kupplung nach Linie IV-IV aus der Fig 1 mit einer Darstellung der Führungsschienen, die den Pfosten bilden;
  • Fig. 5 medianer, vertikaler Längsschnitt in der Ebene der Pneumatik- oder Hydraulikzylinder;
  • Fig. 7 eine zusammengesetzte Ansicht mit einer Seitenansicht und einem Querschnitt einer weiteren Ausführungsform mit manueller Betätigung;
  • Fig. 6 Seitenansicht derselben Ausführungsform mit manueller Betätigung mit einer herabgelassenen und einer hochgezogenen Seite;
  • Fig. 8 vereinfachte, schematische Perspektivansicht der manuellen Betätigungsvorrichtung gemäß Fig, 6 und 7;
  • Fig. 9 schematische Ansicht des Einsatzes auf einem PKW-Transporter mit zwei beweglichen Trageebenen mit einem offengelegtem Abschnitt an einem der Pfosten;
  • Fig. 10 vergrößerte Seitenansicht einer Schraubenmutter, wie sie in Fig. 9 im offengelegten Abschnitt dargestellt ist.
  • Die Erfindung wird nun in mehreren Ausführungsformen beschrieben, von denen eine eine Ausführungsform mit Handantrieb betrifft. Es ist anzumerken, daß sie natürlich nicht auf die hier beschriebenen, speziellen Mittel beschränkt bleibt.
  • Die vorliegende Erfindung geht von der allgemeinen Erfindungsidee aus, die darin besteht, eine Schraubenmutter aus zwei Teilen herzustellen, wobei die Schraubenmutter unter der Wirkung von mechanischen, pneumatischen, hydraulischen oder elektrischen Antrieben zum Kuppeln oder Entkuppeln mit Hilfe einer einzigen äußeren Steuerung betätigbar ist. Ein Abschnitt ist auf der Schraube befestigt und dreht sich frei im entkuppelten Zustand Der andere Abschnitt ist mit einem verschiebbaren Block verbunden, der mit seinen entsprechenden Gegenübern die Trageebene trägt. Der verschiebbare Block wird von der eigentlichen Schraubenmutter getragen durch eine mechanische Translationsstütze, die frei drehbar ist.
  • In der Folge werden die einzelnen Mittel näher beschrieben, die für die verschiedenen Funktionen benötigt werden, die in der auskuppelbaren Translationsmutter gemäß der Erfindung vereinigt sind.
  • Die Translationsmutter nach der Erfindung umfaßt einen verschiebbaren Block 1, der die eigentliche Mutter 2 einschließt, der auf einer Schraube oder Schraubenspindel 3 montiert ist, die ein einziges Mal für jeden Stützpfosten vorgesehen ist, wie sie z. B. auf einem Autotransporter benutzt werden kann. Der verschiebbare Block 1 hat im Großen und Ganzen über die Form eines Bügels mit Kanten 4 und 5, deren seitliche Auskragung 6 durch einen gelenkig angebrachten Arm 7 verlängert ist, der mit einer Trageebene 8 verbunden ist.
  • Der Block 1 verschiebt sich entlang eines Profilstahls 9, z. B. mit einem Querschnitt in C-Form, der den Pfosten 10 bildet.
  • Die Führung und das Gleiten des verschiebbaren Blocks 1 entlang jedes Pfosten 10 wird durch Kufen 11 und 12 in U-Form verbessert, die die Kanten 4 und 5 auskleiden.
  • Um einen Rotationsanschlag für die Buchse zu bilden, verfügen die Kufen 11 und 12 jeweils an mindestens einer ihrer Seiten über eine Rücklaufkante 13 und 14, die, wenn die Kufe angeordnet ist, auf derselben Seite des Bügels angeordnet ist.
  • Selbstverständlich ist auch die Verwendung jedes anderen äquivalenten Mittels möglich.
  • Weiterhin kann eine einzige Schraube im Falle von mehreren Trageebenen an verschiedenen Ebenen verschiedene auskuppelbare Translationsmuttern gemäß der Erfindung aufweisen.
  • Wie dargestellt, gestattet es die Erfindung, mit einer einzigen Schraube je Pfosten gleichzeitig mehrere Trageebenen zu tragen und dennoch ihre Bewegung einzeln zu bewirken.
  • Der verschiebliche Block 1 schließt die eigentliche Mutter 2 ein und ist von der Schraube 3 auf jeder seiner Seiten, der oberen und der unteren, durch Öffnungen 15 und 16 durchstoßen, die an der Unterseite geeignete Schultern 17 und 18 aufweisen, die es gestatten, die Mutter 2 in dem Block 1 festzuhalten.
  • Die Mutter 2 umfaßt eine auf der Schraube angeordnete Schraubbuchse 19 und ein zu der Schraube koaxiales Zwischenstück 20, das auf die Buchse 19 aufgezogen ist, das axiale Translationsbewegungen ausführen kann zwischen einer unteren Position und einer oberen Position unter der Wirkung eines aktiven Mittels, das durch eine äußere Steuerung betätigbar ist Das Zwischenstück 20 umfaßt in seinem unteren Bereich eine Basis 21 mit einer Ausbuchtung auf ihrem Umkreis.
  • Der verschiebbare Block 1 ist mechanisch gestützt durch die Belastung des Endes der Schraubbuchse 19 durch ein in der Drehung freies mechanisch es Abstützmittel, welches z. B. als Axialkugellager 22, Radiallager, Rollenlager oder anderes hergestellt sein kann und welches insbesondere in den Fig, 3 und 5 dargestellt ist.
  • Dieses Axialrollenlager umfaßt üblicherweise einen Kranz 23 von Kugeln 24, die auf dem oberen Ende der Buchse 19 angeordnet sind, die einen Hals 25 mit einer Oberseite 26 und einer Schulter 27 bildet, die als Stützfläche für den Kranz dient.
  • Dieser Kranz wird durch ein Verschlußstück 28 festgehalten, welches z. B. eine Kugelkapsel bildet, deren obere Fläche 29 als Stützfläche für den verschiebbaren Block dient und seitliche Verlängerungen 30 und 31 in Form von Ohren (Fig, 1) aufweist.
  • Das Verschlußstück 28 ist für eine Drehung in einem Sinn oder im anderen Sinn durch den Anschlag des einen oder des anderen Ohrs auf einem der beiden Rücklaufstücke 13 und 14 der Kufen 11 und 12 in seiner Rotation gesperrt.
  • Durch diesen Aufbau ist die Schraubbuchse in Bezug auf den verschiebbaren Block drehbar montiert Die Rotationsbewegungen der Schraube schaffen keine longitudinale Bewegung der Buchse, weil diese, wenn nicht gebremst oder blockiert, sich frei um sich selber dreht.
  • Wie aus dem folgenden ersichtlich ist, ist es einer der interessanten Punkte der Erfindung, daß durch geeignete Mittel die mechanisch-selektive Verbindung zwischen der Schraubbuchse 19 und dem koaxialen Zwischenstück 20 geschaffen wird.
  • Nach einem Ausführungsbeispiel, welches im folgenden beschrieben wird, wird die mechanische Verbindung und die Trennung durch die folgenden allgemeinen Mittel hergestellt, die Kuppelstrukturen umfassen, deren Betätigung Annäherung oder Entfernung verursacht.
  • Die Schraubbuchse 19 umfaßt eine Kuppelkrone 32, die in ihrem unteren Abschnitt gemäß einer Verzahnung 33 im Profil für einen mechanischen Eingriff geeignet ist.
  • In derselben Weise ist das verschiebbare Zwischenstück 20 an seinem oberen Ende mit einer Verzahnung 34 mit entsprechendem Profil versehen.
  • Die mechanische Kupplung wird durch ein Annähern und ein Ineinandergreifen der Verzahnungen unter der Wirkung der Kuppel- und der Entkuppelmittel bewirkt, die zwischen dem Zwischenstück und einem feststehenden Teil angeordnet sind, welches durch das Verscblußstück 28 des Axialkugellagers gebildet sein kann.
  • Gemäß dem gewählten Ausführungsbeispiel sind die Kuppel- und Entkuppelmittel z. B. zwei Pneumatik- oder Hydraulikzylinder 35 und 36 mit Körpern 37 und 38, die mit der Basis 21 des Zwischenstückes verbunden sind, und mit Schäften 39 und 40, die auf dem Verschlußstück des Axialkugellagers angebracht oder gelenkig angebracht sind, z. B. in Schlitzen 41 und 42 mit Hilfe von Zapfen 43 und 44.
  • Die elastische Rückholkraft ist nach oben gerichtet, was gestattet, eine gekoppeite Verbindung zu erhalten, d. h. ein Blockieren, wenn der Antrieb der Pneumatik- oder Hydraulikzylinder nicht aktiviert ist.
  • Natürlich können die Kupplungsmittel und Entkupplungsmittel durch äquivalente Mittel ersetzt werden, z. B. durch elektromechanische oder elektromagnetische Vorrichtungen, die dieselbe Funktion ausüben.
  • Ihre Rolle besteht darin, die Kupplungsstrukturen anzunähern und zu trennen, um die mechanische Verbindung zwischen dem Zwischenstück und der Schraubbuchse zu bilden oder zu trennen.
  • Die Schraubbuchse 19 vertügt an ihrem unteren Ende im Inneren des verschiebbaren Blocks 1 über eine Sicherungsmutter 45, die axial frei beweglich auf der Schraube durch eine mechanische Drehverbindung, was ihr einen Freiheitsgrad in Längsrichtung läßt. Um dies zu erreichen, ist die Sicherungsmutter 45 z. B. mit der Schraubbuchse 19 über mehrere axiale Stifte 46 verbunden, die axial zur Schraube auf einem inneren z.B. medianen, Kreis angeordnet sind. Die Mutter ist in einem Abstand 47 von der unteren Ebene der Schraubbuchse 19 frei beweglich angeordnet.
  • Die Stifte bilden nur eine trennbare mechanische Verbindung, um dem mechanischen Aufbau seinen schwimmenden Charakter zu belassen. Sie sind daher mit einem gewissen Spielraum befestigt.
  • Diese Sicherungsschraube erfüllt gleichzeitig drei Aufgaben. Sie gewährleistet zuerst eine zusätzliche Sicherheit, indem sie eine zweite Mutter bildet, die geeignet ist, die Ladung im Falle des Brechens der Schraubbuchse zu tragen, Die Mutter nimmt ebenfalls an der Führung des Zwischenstückes teiL Sie dient schließlich als Abnutzungsanzeige des Gewindes der Schraubbuchse.
  • Denn eine Abnutzung des Gewindes der Schraubbuchse 19 ergibt einen kleineren Abstand 47 zwischen der Mutter und dem unteren Ende der Hülse.
  • Zur Vervollständigung der Beschreibung wird im folgenden ein Handbetrieb unter Bezugnahme auf die Fig, 6, 7 und 8 beschrieben.
  • Bei dieser weiteren Ausführungsform werden die Federstellglieder jeweils durch mindestens zwei elastische Mittel 48 und 49 ersetzt, die z. B. aus Federn 50, 51 und 52, 53 bestehen können, die paarweise einander gegenüber auf verschieblichen Schäften 54 und 55 angeordnet sind, die durch eine Betätigungsstange 56 betätigbar sind, die in Handgriffen wie 57 endet.
  • Die Federn sind beiderseits als Druckfedern gegen eine Gabel 58 angeordnet, die als Basisträger für die axiale Verschiebung der Basis dient, die das Zwischenstück 20 trägt.
  • Die unteren Enden 59 und 60 der Schäfte 54 und 55 sind gelenkig angeordnet, z. B. bezüglich transversaler Achsen 61 und 62 auf parallelen Platten, die die Rolle von einander zugeordneten Nocken 63 und 64 bilden, die mit einem Ende durch die Betätigungsstange 56 verbunden werden.
  • Die Nocken weisen alle einen transversalen Abschnitt 65 und 66 auf, der gebogen ist und der das Profil der Nocke im oberen Abschnitt durch eine ebene Kante 67 oder 68 bildet, die auf der Unterseite des verschieblichen Blockes 1 als Haltemittel dient.
  • Das Zwischenstiick 20 erhält je nach der Stellung der Betätigungsstange 56, oben oder unten, eine untere Position, in der die Mutter ausgekuppelt ist, oder eine obere Position, in der die sich gegenüberstehende Verzahnung 33 und 34 ineinandergreift.
  • Im oberen Abschnitt ist der mechanische Translationsträger in freier Drehung angeordnet, z. B. durch ein Axialrollenlager 22.
  • Auch hier sind die Sicherungsmutter 45 und die axialen Stifte 46 vorgesehen, die den Grad der Abnutzung anzeigen.
  • So ist eine mechanische Steuervorrichtung geschaffen, welches äquivalent zu der eingangs beschriebenen ist, welche Zylinder mit federbetätigter Rückholkraft benutzt.
  • Im folgenden wird das Funktionieren der auskuppelbaren Mutter gemäß der Erfindung beschrieben.
  • Im entriegelten Zustand trägt die Schraubbuchse 19 den verschiebbaren Block 1 durch das Axialrollenlager 22. Die Pneumatik- oder Hydraulikzylinder mit elastischer Rückholkraft 35 und 36 werden durch Druck verstellt. Sie sind daher ausgefahren, d. h. auf ihrem unteren Niveau durch den Fluiddruck des Antrieben. In dieser Position befindet sich das Zwischenstück mit seiner Basis, das die Pneumatik- oder Hydraulikzylinder trägt, in tiefer Position, d.h. in einer Position, in der die Kupplungsstrukturen, die unteren und oberen Verzahnungen, nicht ineinandergreifen.
  • Jede Drehung der Schraube bewirkt eine Drehung der Schraubbuchse um sich selbst, die daher unwirksam ist zur Verschiebung des verschiebbaren Blocks aufgrund der mechanischen Trennung seiner Bestandteile. Die Mutter bewegt sich nicht longitudinal entlang der Schraube und läßt die Tragebene in Translationsrichtung unbeweglich. Diese behält daher ihre Lage, die sie im Moment der Entkupplung innehatte.
  • Dieser Sperrzustand verbleibt und bildet in sich selbst eine positive Sicherheitsvorrichtung,
  • Wenn die Pneumatik- oder Hydraulilzzylinder befreit sind, ziehen sich die Schäfte in die Körper der Pneumatik- oder Hydraulikzylinder unter der Wirkung der Stellfeder zurück und heben so die Basis an, um das Zwischenstück entlang der glatten, äußeren Wand der Schraubbuchse zu bewegen.
  • Die Verzahnungen greifen ineinander ein und die Kupplung geschieht sofort, wenn die Zähne einander gegenüber stehen, oder im entgegengesetzten Fall, nachdem die ersten Bruchteile der Rotationsbewegung der Schraubbuchse eingesetzt haben.
  • Nach der Kupplung endet die Drehung der Schraubbuchse aufgrund der starken Kopplung, die aus der koaxial beweglichen Verbindung herrührt, die durch das Zwischenstück, die Pneumatik- oder Hydraulikzylinder und das Verschlußstück des Axialschraubenlagers hergestellt wird, die ihre Kreisbewegung im Anschlag gegen die Rücklaufstücke der Kufen oder gegen jede andere geeignete Anschlagfläche beendet.
  • Die Drehung der Schraube bewirkt eine axiale Translation der Einheit
  • Die anfängliche Drehbewegung der Schraube zieht die Schraubbuchse bis zur mechanischen Einkupplung mit Die Drehung, die darüber hinaus wirksam wird, bewirkt eine Translationsbewegung entlang der Schraube aufgrund der Wirkung der stärkeren Kupplung mit Hilfe der Basis und der mobilen Einrichtung, die durch den mobilen Anschlag und die Pneumatik- oder Hydraulikzylinder gebildet wird.
  • Die Betätigung der Pneumatik- oder Hydraulilzzylinder, (d. h. das Unterdrucksetzen der Pneumatik- oder Hydraulikzylinder oder die elektrische Steuerung der elektromechanischen Einrichtungen oder die Betätigung der mechanischen Einrichtung mit dem manuellen Antrieb bewirkt die Rückzugsbewegung der Basis in eine tiefe Position und daher die Auskopplung.
  • Die entkuppelbare Translationsmutter gemäß der Erfindung trennt sich rasch und die Einheit verbleibt in der vertikalen Position, in der sie sich befindet, und bewirkt die Funktion einer Verriegelung bis zur nächsten Betätigung des Antriebs.
  • Dies gilt für die verschiedenen Translationsschraubenmuttern gemäß der Erfindung, die auf allen Pfosten oder auf zwei von ihnen angeordnet sind und jede Trageebene tragen.
  • Hier wird unterstrichen, daß die Translationsmutter gemäß der Erfindung paarweise auf gegenüberstehenden Pfosten benutzt werden kann, um eine Neigung der Trageebenen zu erreichen.
  • Der hauptsächliche Vorteil der Erfindung besteht in der Möglichkeit, gleichzeitig oder getrennt, in vollkommen getrennter Weise eine zweite Trageebene mit Hilfe einer zweiten Translationsmutter zu betätigen, die auf derselben Schraube in jedem der Pfosten angeordnet ist. Es genügt, einzeln die eine oder andere Gruppe von Schraubenmuttern zu betätigen, die zu jeder der Trage ebenen gehören, um die eine oder die andere Trageebene individuell anzuheben oder abzusenken.
  • Verschiedene abgeleitete oder äquivalente Mittel, die die gleichen Funktionen ausüben, sowie sämtliche Weiterbildungen ohne erfinderische Tätigkeit, das Hinzufügen von Elementen, die keinen Einfluß auf den Mechanismus haben, und andere einfache Veränderungen werden von der vorliegenden Erfindung eingeschlossen.

Claims (11)

1. Schraubenmutter zur Translation für Hebevorrichtungen, insbesondere Tragebenen, die eine geradlinige Bewegung benutzt, verursacht durch die Drehung einer Schraube oder einer Schraubenspindel in einer Schraubenmutter die drehbewegungsunfähig gemacht ist, bestehend aus
. einem verschiebbaren Block (1) der mit einer zwischen zwei Extrempositionen verschiebbaren Einheit verbunden oder gelenkig verbunden ist,
. einer Schraubbuchse (19) die in dem verschiebbaren Block eingeschlossen ist,
. einer mechanischen Translationsstütze, die am oberen Ende der Schraubbuchse (19) frei drehbar ist, über die der besagte verschiebbare Block (1) auf dem oberen Ende der Schraubbuchse (19) getragen wird,
. einer mechanischen Kupplungs- und Entkupplungsverbindung zwischen der Schraubbuchse und einem koaxialen Zwischenstück (20), wobei die besagte Kupplungs- und Entkupplungsverbindung aus ineinandergreifenden Strukturen besteht, die in der Schraubbuchse (19) und in dem Zwischenstück (20) gebildet sind,
. wobei das besagte Zwischenstück (20) eine Kupplungsund Entkupplungsfunktion entlang der Schraubbuchse (19) bis zu und über die mechanische Stütze hinaus aufweist, um die Drehung der Schraubbuchse (19) zu blokieren oder freizugeben, um entweder die Bewegung des verschiebbaren Blocks (1) entlang der Schraube zu gestatten oder die Drehung der Schraube für eine Translation unwirksam zu machen, indem die Schraubbuchse (19), angetrieben durch die Schraube, in freier Drehung um sich selbst läuft, dadurch gekennzeichnet, daß:
. die verschiebbare Einheit eine Tragebene (8) ist,
. die ineinandergreifenden Strukturen Zähne (33,34) sind, die der Verbindung die Funktion geben, die Drehung der Schraubbuchse in der einen oder der anderen Richtung zu blockieren oder freizugeben,
. die Kupplungs- und Entkupplungsverbindung zwischen der Schraubbuchse (19) und dem koaxialen Zwischenstück (20) durch eine einzige äußere Vorrichtung selektiv gesteuert werden kann.
2. Schraubenmutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das koaxiale Zwischenstück (20) eine auf die Schraubbuchse aufgesetzte Hülse ist.
3. Schraubenmutter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinandergreifenden Strukturen der Kupplungs- und Entkupplungsverbindung am unteren Rand der Schraubbuchse (19) aus kronenförmigen Aussparungen und am oberen Rand des Zwischenstückes (20) aus entsprechenden Ausbuchtungen bestehen.
4. Schraubenmutter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dar die Kupplungs- und Entkupplungsmittel Zylinder mit federbetätigter Rückholkraft (34, 35) sind, die zwischen dem Verschlußstück des Axialkugellagers (22) und der Basis des Zwischenstückes angeordnet sind.
5. Schraubenmutter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungs- und Entkupplungsmittel mechanischer Art sind und aus zwei Paaren von Federn (50 bis 53) auf verschiebbaren Schäften (54) und (55) bestehen, die auf der einen und der anderen Seite unter Druck gegen eine Gabel (58) angeordnet sind, die die Trägerbasis des Zwischenstückes (20) bildet, wobei die besagten Federn durch eine mechanische Einrichtung mit verbundenen Nocken (63) und (64) bedienbar sind, die durch eine Stange (56) betätigbar ist, wobei sie auf die Unterseite des verschiebbaren Blocks (1) einen Druck ausüben.
6. Schraubenmutter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das koaxiale Zwischenstück (20) auf einen am Körper (1) angebrachten Anschlag trifft.
7. Schraubenmutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubbuchse (19) nach unten über ihre Basis hinaus durch eine Schraubenmutter (45) verlängert ist, die auf der Schraube aufgesetzt ist und axial in Bezug auf die Buchse schwebend beweglich ist.
8. Schraubenmutter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dar das obere Ende der Schraubbuchse (19) in mechanischer Weise den verschiebbaren Block (1) durch eine mechanische Translationsstütze trägt, welche in der Drehung frei beweglich ist und aus einem Axialkugellager (22) besteht.
9. Schraubenmutter nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungs- und Entkupplungsmittel in die Ruhestellung automatisch zurückkehren durch eine elastische Rückholkraft.
10. Schraubenmutter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungs- und Entkuplungsmittel elektromechanische oder electromagnetische Einrichtungen sind.
11. Schraubenmutter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit der Basis der Buchse durch eine mechanische Drehverbindung verbunden ist, die einen longitudinalen Translationsgrad freiläßt.
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