DE387699C - Typenflachdruckmaschine fuer Bureauzwecke mit auf Schienen sich abwaelzender Druckwalze - Google Patents
Typenflachdruckmaschine fuer Bureauzwecke mit auf Schienen sich abwaelzender DruckwalzeInfo
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- DE387699C DE387699C DEB101612D DEB0101612D DE387699C DE 387699 C DE387699 C DE 387699C DE B101612 D DEB101612 D DE B101612D DE B0101612 D DEB0101612 D DE B0101612D DE 387699 C DE387699 C DE 387699C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41L—APPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
- B41L15/00—Letterpress printing apparatus specially adapted for office or other commercial purposes
- B41L15/02—Letterpress printing apparatus specially adapted for office or other commercial purposes with flat printing surfaces, e.g. with flat type-beds, surfaces made of thin sheet material or moulded from plastics or rubber
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Description
- Typenflachdruckmaschine für Bureauzwecke mit auf Schienen sich abwälzender Druckwalze. Die den Gegenstand der Erfindung bildende Typenflachdruckmaschine für Bureauzwecke gehört zur Klasse jener Maschinen, bei welchen unter Fortlassung besonderer, die zwangsweise Umdrehung der Druckwalze bewirkender Mittel diese mit den Stirnenden über Schienen rollt, die den Abwälzdruck erzeugen.
- Beim Bekannten sind diese Laufschienen Sondereinrichtungen, welche mit den lrührungsschienen für den Wagen der Druckwalze in' keinem unmittelbaren Zusammenhang stehen. Es muB daher das Höher- und Tieferstellen der Druckwalze mit dem zugehörigen Wagen unabhängig von der Einstellung der Laufschiene zur Druckwalze erfolgen. In der Regel ist die bekannte Einrichtung so beschaffen, daB der `'Vagen, welcher die Druckwalze trägt, auf mit dem. Grundgestell fest verbundenen Schienen läuft; wodurch die Lage der Druckwalze zu dem Zeilensatz stets unveränderlich bleibt und durch die besondere Laufschiene, auf welcher die Druckwalze abrollt, nur der Druck gegen dif-Druckwalze verändert werden kann.
- Es ist indessen leicht denkbar, daß durch irgendwelche Verhältnisse, insbesondere durch Verschleiß der Lagerstellen des Führungswagens, sowie durch Abnutzung der Druckwalze durch verschieden hohen Typensatz u. dgl. auch ein Höher- und Tieferstellen der Walze an sich erfolgen muß. Wo aber die Möglichkeit überhaupt ins Auge gefaßt wurde, diese Einstellungen vorzunehmen, kann sie nur getrennt von der Einstellung dei- Laufschienen der Walzen erfolgen, die ebenfalls neu eingestellt werden müßten. Es ist zwar andererseits bekannt geworden, Schienen für die Zapfenführung der Druckwalze einstellbar zu machen, indessen kann diese dann lediglich zur Einstellung der Walze vom Satzspiegel, nicht aber gleichzeitig als Auflager und Abwälzseite für die Druckwalze dienen.
- Die Erfindung besteht nun darin, einen die Druckwalze tragenden Wagen an in der Höhenrichtung verstellbaren Leisten zu führen, wobei gleichzeitig diese Leisten als Abwälzleisten für die in bekannter Weise mit ihren Stirnenden sich aufsetzende Druckwalze dienen, die hierbei auch die oberen Führungsrollen für den `ragen bildet. Hierdurch wird zum Einstellen der Druckwalze sowohl für den Flächendruck wie für eine andere Höhenlage nur ein und dieselbe Einrichtung erforderlich.
- In derZeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. z eine Draufsicht, Abb.2 eine Seitenansicht hierzu, Abb. 3 die Eckausbildung der Maschine in vergrößertem Maßstab in Seitenansicht, Abb. 4. die Stirnansicht hierzu, Abb. 5 die Anlegeschiene in Ansicht und Abb. h Stirnansicht hierzu.
- Auf der Grundplatte a der '.Maschine ist zu beiden Längsseiten j e eine durchgehende Winkelschiene b fest angeordnet. Über dieser sind Laufschienen c für den Wagen der Druckwalze höher und tiefer verstellbar gelagert. Zu diesem Zwecke sind durch die Enden der Laufschienen c Schrauben d geführt, die in den Winkelschienen b Muttergewinde erhalten. Um eine bestmögliche Lagerung der Schraubend zu erreichen, sind Verstärkungswinkel e vorgesehen, die mit den Winkelschienen b eine U -Form bilden und den Schrauben einen zweiten Haltepunkt und Muttergewinde bieten. Durch Zwischenschalten von Federn f finden die Laufschienen v nach unten federnden Widerstand, während ein Ausweichen nach oben durch den Kopf der Schraube d verhindert wird. Die durch die Winkelschienen b und Verstärkungswinkel c gebildete U-Form wird ausgefüllt durch Gummipuffer g, die einen weichen Anschlag für den Eruckwalzenwagen beim Hin- und Herbewegen abgeben. Zwischen die beiden Winkelschienen b wird auf die Grundplatte a eine Setzplatte k aufgesetzt. Auf diese Platte h werden die Typen mit einem quadratischen Setzrahmen i gebracht, der durch an den Laufschienen c angeordnete Leisten k und l und durch in letztere angeordnete Richtschrauben festgestellt wird. Über die Typen wird in bekannter Weise das Farbband geführt. Auf das Farbband wird das zu bedruckende Blatt aufgelegt, über welches dann die Druckwalze p geführt wird. .Die Druckwalze P ist in einem Wagen gelagert und rollt auf der Oberfläche der Laufschienen c ab. Um ein Abheben der Druckwalzen p von den Laufschienen c zu verhindern, sind an den Stirnseiten p des Wagens mit Spurkranz versehene bewegliche Rollen r vorgesehen, die auf der Unterseite der Laufschienen c abrollen. Vermittels dieser Anordnung ist also die `Falze an die Laufschienen c gebunden; sie ist in der Höhenlage durch die Laufschienen festgelegt, wobei ein Höher- oder Tieferstellen der Druckwalze p durch Lageveränderung der Laufschienen c erfolgt, was, wie schon beschrieben, durch die Schraubend erreicht wird. Der mit der Druckwalze p versehene Wagen besitzt einen Handgriff zum Hin- und Herbewegen. Der Wagen kann auch durch die Kurbel e, die unmittelbar auf ein Vierkant der Achse der Druckwalze p aufgesetzt ist, hin und her bewegt werden. Pa der Durchmesser der l' ruckwalze so groß gewählt ist, daß die größte Druckfläche nur einmal von ihrem Umfang getroffen wird, können durch Aufkleben von Papierstreifen u. dgl. schlechte Druckstellen, die beispielsweise durch abgenutzte Typen erzeugt werden, gut zum Abdruck gebracht werden.
Claims (2)
- PATENT-ANSPRÜCHE: r . Typenflachdruckmaschine für Bureauzwecke mit auf Schienen sich abwälzender Druckwalze, dadurch gekennzeichnet, daß ein und dasselbe Laufschienenpaar (c) sowohl als Abwälz- und Gegendruckleiste für die Druckwalze' als auch als Führungsleiste für den die Druckwalze tragenden Wagen dient.
- 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufschienenpaar (c) zwischen der Druckwalze (p) und den Führungsrollen (p) des Wagens liegt, so daß die Druckwalze die oberen Wagenführungsrollen ersetzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB101612D DE387699C (de) | 1921-09-22 | 1921-09-22 | Typenflachdruckmaschine fuer Bureauzwecke mit auf Schienen sich abwaelzender Druckwalze |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEB101612D DE387699C (de) | 1921-09-22 | 1921-09-22 | Typenflachdruckmaschine fuer Bureauzwecke mit auf Schienen sich abwaelzender Druckwalze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE387699C true DE387699C (de) | 1924-01-02 |
Family
ID=6990191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB101612D Expired DE387699C (de) | 1921-09-22 | 1921-09-22 | Typenflachdruckmaschine fuer Bureauzwecke mit auf Schienen sich abwaelzender Druckwalze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE387699C (de) |
-
1921
- 1921-09-22 DE DEB101612D patent/DE387699C/de not_active Expired
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