DE3877642T2 - Luftreifen. - Google Patents

Luftreifen.

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DE3877642T2
DE3877642T2 DE19883877642 DE3877642T DE3877642T2 DE 3877642 T2 DE3877642 T2 DE 3877642T2 DE 19883877642 DE19883877642 DE 19883877642 DE 3877642 T DE3877642 T DE 3877642T DE 3877642 T2 DE3877642 T2 DE 3877642T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Luftreifen mit einem niedrigen Querschnittsverhältnis, der sowohl an nasser wie auch an trockener Straßenoberfläche hohe Mobilität besitzt. Er ist besonderes zur Verwendung als Rennwagen-Reifen geeignet.
  • Bei einem an Hochgeschwindigkeits-Wagen mit hoher Pferdestärke wie einem Rennwagen aufgezogenen Reifen ist es notwendig, gute Lenkbarkeit und Kurvenleistung vorzusehen, wie auch Hochgeschwindigkeits-Haltbarkeit sowohl an nassen Straßenflächen mit Regen oder sonst nassen Straßenoberflächen, bei denen wegen stehengebliebenem Regenwasser ein Wasserfilm besteht, wie aber auch an trockener Straßenfläche. Darüberhinaus soll ein hoher Widerstand gegen Hydroplanieren vorhanden sein, wie auch das Verhindern des sog. Aquaplaning oder der Wasserglätte, ein Phänomen, bei dem mit hoher Geschwindigkeit laufende Reifen hydrodynamisch durch den Wasserfilm von der Straßenfläche angehoben werden.
  • Im allgemeinen kann an einer trockenen Straßenfläche sowohl die Lenkstabilität wie die Hochgeschwindigkeits-Haltbarkeit verbessert werden durch Erhöhen der Quersteifigkeit, indem das Querschnittsverhältnis dieses Reifens niedrig und die Laufstreifenbreite größer gemacht wird. Um diese Verhaltenswirkungen weiter zu verbessern wird bevorzugt, einen Reifen als Slick-Reifen vorzusehen. Bei solchen Slick-Reifen wird jedoch leicht ein Wasserfilm unter der Bodenaufstandsfläche gebildet, da die Laufstreifenbreite groß ist und damit auch die Bodenaufstandsfläche groß, so daß ein schlechter Widerstand gegen Wasserglätte (Aquqplaning) vorhanden ist. Weiter ist es bei dem Reifen beim Lauf auf nasser Straßenfläche erforderlich, daß er ein gutes Quergreifverhalten besitzt bei Kurvenfahrt, zusätzlich zu dem vorher erwähnten Widerstand gegen Wasserglätte bei Geradeausfahrt.
  • Wie vorstehend beschrieben, ist es bei einem Reifen mit niedrigem Querschnittsverhältnis insbesondere für Rennreifen erforderlich, das Naßverhalten wie den Widerstand gegen Wasserglätte und den Quergriff an einer nassen Straßenfläche zusätzlich zu gutem Verhalten an einer trockenen Straßenfläche zu verbessern.
  • Durch Benutzen eines Reifens, der diese Forderungen erfüllt, wird es möglich, ein langes Rennen bei Regen ohne Reifenwechsel fortzusetzen.
  • Es wurde bereits vorgeschlagen, einen Reifen mit niedrigem Querschnittsverhältnis zu benutzen, der mit Längsnuten und geradlinigen Quernuten versehen ist, die ein großes Nutvolumen besitzen und gegen den Reifenäquator geneigt sind, um das Naßverhalten zu verbessern.
  • Ein Reifen mit Merkmalen entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1 wird durch die Patentschrift US-A-4 456 046 beschrieben.
  • Bei solchen konventionellen Reifen wurde jedoch, obwohl das Naßverhalten bis zu einem bestimmten Grad verbessert werden konnte, die Lenkstabilität, das Zugkraftverhalten und das Kurvenverhalten an trockenen Straßenflächen außerordentlich abgesenkt, und deswegen konnten keine guten Reifen erhalten werden, die sowohl die Anforderungen an Trocken- wie an Naßverhalten erfüllten.
  • Es ist deswegen ein primäres Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Luftreifen zu schaffen, der fähig ist, die oben erwähnten gegensätzlichen Anforderungen an Trockenverhalten und Naßverhalten zu erfüllen.
  • Nach einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Luftreifen mit einem Querschnittsverhältnis von 0,7 oder weniger geschaffen und mit einem Laufstreifen, der mit drei Längsnuten und Quernuten an beide Seiten des Reifenäquators versehen ist, wobei die Quernuten in der Umfangsrichtung des Reifens angeordnet sind, die sechs Längsnuten sich in Umfangsrichtung und parallel zum Reifenäquator erstrecken und erste, zweite und dritte Längsnuten enthalten, die in dieser Reihenfolge vom Reifenäquator an axial nach außen angeordnet sind und an beiden Seiten jede Quernut sich kontinuierlich von axial innerhalb der ersten Längsnut zu der dritten Längsnut und über sie hinaus erstreckt und einen Erstreckungsabschnitt über die erste Längsnut hinaus besitzt, einen inneren Abschnitt zwischen der ersten und der zweiten Längsnut und einen Zwischenabschnitt zwischen der zweiten und der dritten Längsnut und einen Außenabschnitt zwischen der dritten Längsnut und der Kante des Laufstreifens, um so an beiden Seiten des Reifenäquators eine Reihe von inneren Blökken zwischen der ersten und der zweiten Längsnut, eine Reihe von Zwischenblöcken zwischen der zweiten und der dritten Längsnut und eine Reihe von Außenblöcken zwischen der dritten Längsnut und der Kante des Laufstreifens zu bilden, wobei jede Quernut bezüglich des Reifenäquators geneigt ist und der Winkel zwischen dem Zwischenabschnitt und der zweiten Längsnut größer als der Winkel zwischen dem Innenabschnitt und der ersten Längsnut und kleiner als der Winkel zwischen dem Außenabschnitt und der dritten Längsnut ist und der Winkel zwischen dem Erstreckungsabschnitt und der ersten Längsnut kleiner als der Winkel ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Quernuten Gruppen bilden, in denen die Neigungen einer Nut unterschiedlich von denen jeder anderen Nut der Gruppe sind, und die Winkel, die durch die Abschnitte einer Quernut gebildet sind, größer als die jeweiligen Winkel der nächstgeordneten Nut sind mit kleineren Neigungen und kleiner als die jeweiligen Winkel der vorher eingeordneten Nut mit größeren Neigungen der Gruppe sind, falls vorhanden.
  • Vorzugsweise ist die Flächengröße SB2 des Zwischenblocks B2 zwischen zwei benachbarten Quernuten größer als die Flächengröße SB1 des inneren Blocks B1 und kleiner als die Flächengröße SB3 des äußeren Blocks B3.
  • Einige Ausführungen der vorliegenden Erfindung werden nun im einzelnen nur beispielsweise mit Bezug auf die Zeichnung erläutert, in welchen:
  • Fig. 1 eine Schnittansicht ist, die eine Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • Fig. 2 eine Draufsicht auf die Lauffläche desselben ist,
  • Fig. 3 eine Draufsicht auf eine andere Ausführung der vorliegenden Erfindung ist;
  • Fig. 4 und 5 Skizzen der Formen der Bodenaufstandsfläche sind;
  • Fig. 6 und 7 graphische Darstellungen sind, die die Beziehung zwischen der Nutposition der Längsnuten und dem Anti-Aquaplaning-Verhalten zeigen;
  • Fig. 8 eine graphische Darstellung ist, die die Beziehung zwischen der Nutbreite und dem Anti- Aquaplaning-Verhalten zeigt;
  • Fig. 9 eine graphische Darstellung ist, die die Beziehung zwischen der Nutbreite und dem Kurvenverhalten zeigt;
  • Fig. 10 eine graphische Darstellung ist, die die Beziehung zwischen der Neigung der Quernut und dem Anti-Aquaplaning-Verhalten zeigt, und
  • Fig. 11 eine graphische Darstellung ist, welche die Beziehung zwischen der Neigung der Quernut und dem Kurvenverhalten zeigt.
  • In Fig. 1 besitzt ein Luftreifen 1 zwei Wulstabschnitte 3, zwei Seitenwandabschnitte 4 und einen Laufstreifenabschnitt 5 und umfaßt zwei Wulstkerne 2, die in den Wulstabschnitten angeordnet sind, und eine um die Wulstkerne 2 von innen nach außen umgeschlagene Karkasse 6, den Laufstreifengummi und den Seitenwandgummi an der Karkasse. Der Laufstreifen ist durch einen Gürtel 7 zwischen der Karkasse 6 und dem Laufstreifengummi verstärkt und Wulstreiter 9 sind zwischen dem Hauptkörper der Karkasse 6 und ihren nach oben zurückgeschlagenen Teilen vorgesehen.
  • Der Reifen 1 ist an einer Felge mit Felgenhörnern 11 angebracht.
  • Die Karkasse 6 besitzt eine bis drei Kordlagen, die radial mit Winkeln von etwa 80 bis 90º zur Reifenäquatorialebene C0 angeordnet sind. Für die Korde sind Stahlkorde oder Faserkorde aus Nylon, Polyester, Reyon oder aromatischem Polyamid verwendet.
  • Der Gürtel 7 umfaßt zwei Lagen aus Metallkorden, eine radial innere erste Lage 7A und eine radial äußere zweite Lage 7B. Die Korde jeder Lage sind mit relativ kleinem Winkel zum Reifenäquator so angeordnet, daß sie in entgegengesetzter Richtung zu denen der benachbarten Lage geneigt sind. Für die Gürtelkorde können auch Faserkorde benutzt werden.
  • Bei dieser Anordnung ist die erste Lage 7A breiter als die zweite Lage 7B und die beiden Enden der ersten Lage 7A sind unterhalb den Laufstreifenkanten-Abschnitten verlängert.
  • Jeder Wulstabschnitt 3 ist mit einer Verstärkungslage 8 versehen, die aus mindestens einer Lage von Metallkorden oder entsprechenden Faserkorden zusammengesetzt ist, und die Lage 8 ist axial außerhalb des Karkass-Aufschlages angeordnet und erstreckt sich radial nach außen von einer Position radial innerhalb des Wulstkerns 2 über die radial äußeren Enden des Wulstreiters 9 und des Karkass-Aufschlages hinaus.
  • Der Reifen 1 ist als Niederquerschnitts-Reifen mit einem Querschnittsverhältnis T/W von 0,7 oder weniger, bei dieser Ausführung von 0,65, ausgebildet. Das Querschnittsverhältnis ist das Verhältnis der Querschnitthöhe T des Reifens, die der Abstand eines Punktes (a) bei der Maximalhöhe der Laufstreifenfläche 12 von einer Grundlinie ist, die durch das radial innere Ende der Wulstabschnitte 3 in der Reifenaxialrichtung hindurchgeht, zu der Reifenbreite W, die der Abstand zwischen den Punkten (b) der maximalen Breite des Reifens ist, wenn dieser an seiner Felge 10 auf seinen Standard-Innendruck aufgepumpt ist.
  • Die Laufstreifenfläche 12 umfaßt bei dieser Ausführung einen inneren Bogenabschnitt mit einem Krümmungsradius R1, der den Mittelabschnitt derselben bildet, und zwei äußeren Bogenabschnitten mit einem Krümmungsradius R2, welche zwei Abschnitte des Laufstreifens im Schulterbereich bilden.
  • Wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, sind die Laufstreifenabschnitte 5 mit sechs Längsnuten versehen, davon zwei ersten Längsnuten G1, zwei zweiten Längsnuten G2 und zwei dritten Längsnuten G3.
  • Die ersten Längsnuten G1 sind gerade Nuten, die sich in Umfangsrichtung zu beiden Seiten des Reifenäquators CO parallel zu dem Reifenäquator CO erstrecken, und die Nuten sind mit einem Abstand L1 angeordnet in einem Bereich größer als das 0,05-fache der Laufstreifenbreite WT und kleiner als das 0,15-fache davon vom Reifenäquator, so daß eine sich längs des Reifenäquators CO erstreckende Zentralrippe zwicshen den ersten Längsnuten G1 gebildet ist.
  • Die zweiten Längsnuten G2 sind außerhalb der ersten Längsnuten G1 in Axialrichtung des Reifens gebildet. Die zweiten Längsnuten G2 sind ebenfalls geradlinige Nuten, die sich in Umfangsrichtung und parallel zum Reifenäquator CO erstrekken, und die zweiten Längsnuten G2 sind in einem Abstand in einem Bereich von mehr als dem 0,3-fachen der Laufstreifenbreite WT und weniger als dem 0,4-fachen davon vom Reifenäquator CO angeordnet, so daß innere rippenartige Abschnitte 26 gebildet sind zusammen mit den vorher erwähnten ersten Längsnuten G1.
  • Die dritten Längsnuten G3 sind geradlinige Nuten, die sich in Umfangsrichtung parallel zum Reifenäquator außerhalb der zweiten Längsnuten G2 in Axialrichtung des Reifens erstrekken und dadurch zwischenrippenartige Abschnitte 27 bilden mit den vorher erwähnten zweiten Längsnuten G2 und auch äußere rippenartige Abschnitte 29 mit den äußeren Kanten (c) des oben erwähnten Laufstreifenabschnitts 5. Die dritten Längsnuten G3 sind mit einem Abstand L3 im Bereich von mehr als dem 0,6-fachen der Laufstreifenbreite WT und weniger als dem 0,7-fachen derselben vom Reifenäquator CO angeordnet.
  • Hier in den beiden Ausführungen anch Fig. 2 und 3 ist der Laufstreifenabschnitt in den Kantenabschnitten mit zwei Hilfsnuten G4 versehen, die sich in Umfangsrichtung und parallel zum Reifenäquator erstrecken.
  • Zusätzlich ist die Breite WG1 der ersten Längsnuten G1 größer als das 0,03-fache der Laufstreifenbreite WT und weniger als das 0,05-fache derselben; die Breite WG2 der zweiten Längsnuten G2 ist größer als das 0,09-fache der Laufstreifenbreite WT und weniger als das 0,13-fache; und die Breite WG3 der dritten Längsnuten G3 ist mehr als das 0,06-fache der Laufstreifenbreite WT und weniger als das 0,10-fache der Laufstreifenbreite WT. Damit ist die Breite WG3 größer als die Breite WG1, und die Breite WG2 ist größer festgesetzt als die Breite WG3 (WG2 > WG3 > WG1).
  • Durch Ausbilden der Längsnuten G1 bis G3 mit diesen Abständen L1 bis L3 und Nutbreiten WG1 bis WG3 wird die Breite W26 der inneren rippenartigen Abschnitte 26 kleiner gemacht als die Breite W27 des zwischenrippenartigen Abschnitts 27, wobei die Breite W27 kleiner als die Breite der externen rippenartigen Abschnitte 29 ist und gleichzeitig kleiner als die Breite W29A zwischen der dritten Längsnut und der oben erwähnten Nebennut G4.
  • Darüberhinaus ist der Laufstreifenabschnitt 5, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, mit Quernuten J versehen, die sich durchlaufend von der ersten Längsnut G1 über die dritte Längsnut G3 hinaus bis zur Nebennut G4 erstrecken. Jede Quernut J erstreckt sich über die erste Längsnut hinaus axial nach innen, und der überstehende Abschnitt J0 in der Zentralrippe 25 wird am Reifenäquator CO beendet.
  • Da die Quernuten J sich von der ersten Längsnut G1 bis zur Nebennut G4 erstrecken, wird jeder innere rippenartige Abschnitt 26 in eine Reihe 26B von inneren Blöcken B1 aufgeteilt durch die inneren Abschnitte J1 derselben, die durch den Abschnitt 26 hindurchgehen, jeder zwischenrippenartige Abschnitt 27 wird in eine Reihe 27B von Zwischenblöcken B2 durch die Mittelabschnitte J2 derselben unterteilt, die durch den Abschnitt 27 hindurchgehen und jeder äußere rippenartige Abschnitt 29 wird durch die äußeren Abschnitte J3 derselben in eine Reihe 29B von äußeren Blöcken B3 unterteilt, welche die dritte Längsnut G3 zu der Nebennut G4 hin überschneiden.
  • Bei jeder Quernut J ist der Winkel A0, mit dem der verlängerte Abschnitt J0 die erste Längsnut G1 überschneidet, kleiner als der Winkel A1, mit dem der innere Abschnitt J1 die erste Längsnut G1 überschneidet, und dieser Winkel A1 ist kleiner als der Winkel A2, mit dem der Zwischenabschnitt J2 die zweite Längsnut G2 überschneidet, und dieser Winkel A2 ist kleiner als der Winkel A3, mit dem der äußere Abschnitt J3 die dritte Längsnut G3 überschneidet, was insgesamt bedeutet: A0 < A1 < A2 < A3.
  • Dementsprechend wird jede Quernut J so gebildet, daß die mit den Längsnuten G1 bis G3 gebildeten Winkel in Richtung axial nach außen vom Reifenäquator CO an allmählich zunehmen.
  • Zusätzlich ist jede schräge Quernut J mit einem umgekehrt geneigten kurzen Abschnitt J3A an der Nebennutseite versehen.
  • Fig. 2 zeigt eine Ausführung der vorliegenden Erfindung, bei der die vorstehend erwähnten Quernuten mit konstantem Wiederholabstand P in Umfangsrichtung des Reifens angeordnet sind, und die Quernuten an der rechten Seite des Reifenäquators CO sind gegenüber denen auf der linken Seite um einen halben Identitätsabstand P/2 verschoben.
  • In Fig. 2 sind die Winkel A0, A1, A2 und A3 bei allen Quernuten gleich und wie folgt festgesetzt:
  • die Differenz A1 - A0 ist mehr als 5º und weniger als 15º,
  • die Differenz A2 - A1 ist mehr als 5º und weniger als 15º,
  • die Differenz A3 - A2 ist mehr als 0º und weniger als 15º,
  • die Winkel A0 sind größer als 35º und kleiner als 55º,
  • die Winkel A1 sind meher als 45º und weniger als 65º,
  • die Winkel A2 sind mehr als 55º und weniger als 75º, und
  • die Winkel A3 sind mehr als 60º und weniger als 80º.
  • Wie vorstehend erwähnt, erfüllen die Breiten W26, W27 und W29 der rippenartigen Abschnitte 26, 27 und 29 die Beziehung W26 < W27 < W29. Dadurch erfüllen die Flächengrößen SB1, SB2 und SB3 der Blöcke B1, B2 bzw. B3 an der Laufstreifenfläche 12 die Beziehung SB1 < SB2 < SB3, d.h. die Blöcke B1 bis B3 nehmen in ihren Oberflächengrößen SB1 bis SB3 von innen nach außen in Axialrichtung des Reifens zu.
  • Um das Naßverhalten zu verbessern, ist es wichtig, den Widerstand gegen das Aquaplaning-Hydroplane-Phänomen zu verbessern.
  • Bei einem Reifen mit niedrigem Querschnittsverhältnis, wie in Fig. 4 gezeigt, wird die Bodenaufstandsfläche S in Querrichtung breiter, wobei die Bodenaufstandsbreite W in Axialrichtung des Reifens größer als die Bodenaufstandslänge 1 in Umfangsrichtung des Reifens ist. Im Gegensatz dazu ist bei einem Reifen mit einem hohen Querschnittsverhältnis, wie in Fig. 5 gezeigt, die Bodenaufstandsfläche in Längsrichtung lang, wo die Bodenaufstandslänge 11 zum Vergleich mit der Bodenaufstandsbreite W1 länger ist.
  • Als eine Konsequenz: um das Wasserablaufverhalten der Bodenaufstandsfläche S zu verbessern zur Erhöhung der Aquaplaning-Festigkeit oder des Aquaplaning-Widerstands bei einem Reifen mit niedrigem Querschnittsverhältnis, ist es wirksam, Längsnuten g zu bilden, die sich in Umfangsrichtung erstrekken. Zu diesem Zweck sind in einem Luftreifen 1, wie er in Fig. 2 und 3 gezeigt ist, sechs Längsnuten G1 bis G3 der ersten und dritten Art in der Linearrichtung des Laufstreifens gebildet. Das Wasserablaufverhalten in Axialrichtung des Reifens wird dadurch veressert, daß die Quernuten J so angebracht werden, daß sie diese Längsnuten G1 bis G3 verbinden.
  • Weiter verbessert der in die Zentralrippe 25 vorstehende Abschnitt J0 das Wasserschneid-Verhalten und das Wasserablauf- Verhalten der Zentralrippe 25 wird so verbessert, daß das Naßverhalten verbessert wird.
  • Was das Trocken-Verhalten betrifft, so wird, um die Stabilität beim Geradeauslauf zu verbessern, vorzugsweise die Steifigkeit im Kronenabschnitt erhöht.
  • Dementsprechend sind bei der in Umfangsrichtung kontinuierlichen Zentralrippe 25 längs des Reifenäquators CO die Quernuten J0 an einer Seite des Reifenäquators gegenüber denen an der anderen Seite versetzt oder verschoben.
  • Beim Wenden des Wagens und bei der Addierung von Schlupfwinkeln zu dem Reifen wird der Laufstreifenabschnitt 5 einer Biegeverformung unterworfen. Damit ergibt sich, daß der Bodenaufstandsdruck im Schulterbereich, der, bezogen auf die Wendung außen liegt, eine große und kompressive Biegeverformung an diesem Abschnitt bewirkt. Um eine solche Biegeverformung beim Wenden auszuhalten, ist es notwendig, die Steifigkeit in den Schulterbereichen zu erhöhen. Deshalb werden durch Festsetzen der Winkel A0 bis A3, mit denen die Quernut J die Längsnuten G1 bis G3 überschneidet, in der Weise, daß sie zum Schulterbereich hin größer werden, die Blöcke B3 in den Schulterabschnitten mehr in die Nähe von Rechteckform gebracht und damit wird die Steifigkeit der Schulterabschnitte erhöht.
  • Weiter können bevorzugte Ergebnisse erzielt werden, wenn die Winkeldifferenzen A1 - A0, A2 - A1, A3 - A2 in den oben erwähnten Bereichen festgesetzt erden.
  • Die Steifigkeit im Schulterabschnitt wird auch erhöht, wenn die erwähnten Oberflächengrößen SB1 und SB3 der Blöcke B1 bis B3 so festgesetzt werden, daß sie zur Schulter hin größer werden.
  • Durch die Tatsache, daß die Winkel A0 bis A3 der Quernuten in der Schulter des Reifens größer und im Kronenabschnitt kleiner werden, wird die Wasser- oder Wasserabfuhr-Stärke des Kronenabschnitts unterstützt und weiter wird durch die Tatsache, daß der Winkel im Schulterbereich groß wird, die Drainage zu der Außenkante des Reifens hin verbessert.
  • Die vorher erwähnten Positionen L1 bis L3 und die Breiten WG1 bis WG3 der ersten bis dritten Längsnuten G1 bis G3 wurden durch den nachfolgenden Test dahingehend überprüft, ob sie die Anforderungen sowohl für das Naß-Verhalten wie für das Trocken-Verhalten erfüllen.
  • Anti-Aquaplaning-(Wasserglätte-)Test
  • Beim Fahren eines mit den Testreifen ausgerüsteten Wagens auf einer nassen Straße mit einer stehenden Wasserschicht von 8 mm Dicke wird die Maximalgeschwindigkeit, die erzielt wird, wenn nur die Vorderräder blockiert werden und das Abbremsverhältnis 0,15 G wird, als die Aquaplaning-Einleitegeschwindigkeit betrachtet.
  • Die Position L2 der zweiten Längsnut G2 in Fig. 2, wo die Ordinaten-Achse die Aquaplaning-Einleitegeschwindigkeit anzeigt und die Abszissen-Achse den Bereich mit Bezug auf die Laufstreifenbreite WT bezeichent, wird als bevorzugbar gefunden, wenn die zweite Längsnut G2 in einem Bereich größer als das 0,3-fache der Laufstreifenbreite WT und weniger als das 0,4-fache derselben vom Reifenäquator CO aus festgesetzt wird, da dann die oben erwähnte Gechwindigkeit am größten wird.
  • In gleicher Weise ist aus Fig. 7 zu sehen, daß das Anti-Aquaplaning-Verhalten überlegen wird, wenn die dritte Längsnut G3 sich bei einem Abstand L3 größer als das 0,6-fache und kleiner als das 0,7-fache der Laufstreifenbreite WT befindet.
  • Aus den Testergebnissen ist es bekannt, daß das Anti-Aquaplaning-Verhalten ausgezeichnet ist, wenn die Breite WG2 der zweiten Nut G2 größer ist als die Breite WG3 der dritten Längsnut G3 und die Breite G3 größer als die Breite WG1 der ersten Längsnut G1 ist. Dann wurden, wie in Fig. 8 gezeigt, gleichartige Tests ausgeführt durch gleichzeitiges Wechseln der Breiten der Längsnuten G1 bis G3, für welche die Resultate zeigt, daß dann, wenn die Nutbreiten WG1 bis WG3 jeweils in den vorstehend beschriebenen Bereichen sind, die Grenzgeschwindigkeit der Einleitung des Aquaplaning-Phänomens seinen Spitzenwert erreichte, so daß das Naß-Verhalten am besten wird.
  • Hier zeigt in Fig. 8 die Abszissen-Achse das Verhältnis zwischen den Breiten G1 bis G3 und der Laufstreifenbreite WT an.
  • Kurvenfahr-Test
  • Mit Fahren auf einem Kreiskurs mit einem Radius von 50 m wurde die maximale Fahrzeit pro Umlauf gemessen, bis der Reifen infolge Zentrifugalkraft nach außen Schlupf erfuhr, und die Ergebnisse sind in Fig. 9 gezeigt.
  • In Fig. 9 zeigt die gestrichelte Linie die Verhältnisse bei einer trockenen Straßenfläche an, und die durchgezogene Linie bezeichnet das Fahren an einer nassen Straßenfläche, bei einer stehenden Wasserhöhe von 3 mm. Auch hier tritt in dem oben angegebenen Bereich eine gleichartige Spitze auf.
  • Wie von vorher bekannt, wird, wenn die Nutbreiten WG1 bis WG3 zu eng sind, das Nutvolumen so gering, daß sich das Naß- Verhalten verschlechtert. Im Gegensatz dazu wird, wenn die Nutbreiten zu groß sind, die Reibungskraft mit der Straßenoberfläche soweit reduziert, daß auch wieder das Naß-Verhalten beeinträchtigt wird. Bei zu großen Nutbreiten WG1 bis WG3 hat es sich zusätzlich gezeigt, daß sich das Trocken-Verhalten verschlechtert, und deswegen werden die Nutpositionen L1 bis L3 und die Nutbreiten WG1 bis WG3 vorzugsweise in den oben erwähnten Bereichen festgesetzt.
  • Die vorstehend erwähnten Winkel A0 bis A3 der Quernut J werden auch in die meist bevorzugten Bereiche aus den Testergebnissen gesetzt.
  • Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführung der vorliegenden Erfindung, bei der der Laufstreifenabschnitt mit Quernuten unterschiedlicher Arten versehen ist, bezogen auf ihre Neigung, und diese in Querrichtung geneigten Nuten sind mit unterschiedlichen Abständen angeordnet.
  • Bei dieser Ausführung ist der Laufstreifen 5 mit fünf Arten von Quernuten J1, J2, J3, J4 und J5 versehen, wobei der Neigungswinkel derselben insgesamt in dieser Reihenfolge abnimmt. Dementsprechend besitzt jede Art von Quernuten eine unterschiedliche Gruppe von Winkeln gegenüber den anderen Quernuten, d.h., wenn die Zahl i kleiner als die Zahl j ist, werden die Winkel A0i bis A3i der einen Art Quernuten Ji größer als die Winkel A0j bis A3j der benachbarten Art von Quernuten Jj, d.h. A0i > A0j, A1i > A1j, A2i > A2j und A3i > A3j, und noch konkreter im Falle von J1 und J2, A01 > A02, A11 > A12, A21 > A22 und A31 > A32.
  • Die Winkel A0i, A1i, A2i und A3i jeder Art von Quernut Ji (wobei i = 1, 2, 3, 4 oder 5) haben die folgenden Beziehungen zu erfüllen:
  • die Differenz A1i - A0i ist größer als 5º und kleiner als 15º und mehr bevorzugt 10º,
  • die Differenzen A2i - A1i betragen mehr als 5º und weniger als 15º und mehr bevorzugt 10º
  • die Differenzen A3i - A2i betragen mehr als 0º und weniger als 10º und mehr bevorzugt 5º,
  • der Winkel A0i ist größer als 35º und weniger als 55º und mehr bevorzugt mehr als 40º und weniger als 50º,
  • der Winkel A1i ist größer als 45º und kleiner als 65º und mehr bevorzugt größer als 50º und kleiner als 60º,
  • der Winkel A2i ist größer als 55º und kleiner als 75º und mehr bevorzugt größer als 50º und kleiner als 70º, und
  • der Winkel A3i ist größer als 60º und kleiner als 80º und mehr bevorzugt größer als 65º und kleiner als 75º.
  • Ein Beispiel solcher Winkelanordnungen ist in Tabelle 1 zusammengefaßt, wobei die Differenzen A1i - A0i und A2i - A1i auf 10º festgesetzt sind und die Differenz A3i - A2i auf 5º. Tabelle 1 (in Grad)
  • Weiter wird bei dieser Ausführung der Identitätsabstand einer Quernut definiert als der Abstand am Reifenäquator CO zwischen der Quernut und der nächsten Quernut, an der Seite der spitzen Winkel gelegen, d.h. der Seite der Quernut, an der der spitze Winkel unter den Winkeln gelegen ist, die durch die Quernut und den Reifenäquator zu beiden Seiten der Quernut gebildet werden. Je größer die Neigung der Quernut, umso kleiner ist der Umfangs-Identitätsabstand.
  • Das Laufstreifenmuster wird gebildet durch Wiederholen einer Nut-Einheit JB, die aus den oben angeführten fünf Arten der fünf Quernuten J1, J2, J3, J4 und J5 in dieser Reihenfolge gebildet sind, d.h. mit abnehemnder Reihenfolge der Neigungen oder aufsteigender Ordnung der Umfangs-Abstände.
  • Fig. 10 zeigt die Beziehung zwischen den Neigungen der Quernuten und dem Anti-Aquaplaning-Verhalten (der Wasserglätte-Festigkeit).
  • Fig. 11 zeigt die Beziehung zwischen den Neigungen der Quernuten und dem Kurven-Verhalten beim Fahren auf einem trockenen Kreiskurs mit einem Radius von 50 m.
  • In Fig. 10 und 11 bedeutet der Buchstabe "K" an der Abszissen-Achse einen Referenzzustand bei den Neigungen der Quernuten, bei dem die Winkel A1 bis A3 gemäß Tabelle 1 festgesetzt sind, welche die folgenden Beziehung erfüllen: die Winkeldifferenzen A1 - A0 und A2 - A1 sind 10º und A3 - A2 5º und "K-10", "K-5", "K+5", "K+10" drücken alle Winkel beim Zustand "K" minus 10º, minus 5º, plus 5º, plus 5º aus.
  • Fig. 10 zeigt, daß die Aquaplaning-Einleitegeschwindigkeit sich verringert, wenn die Winkel erhöht werden, jedoch zeigt die Fig. 11 im Gegenteil, daß die Kurvengeschwindigkeit sich erhöht, und als Ergebnis hat es sich gezeigt, daß beide Verhaltensweisen, das Naß-Verhalten und das Trocken-Verhalten optimiert werden können durch Addieren bzw. Subtrahieren von 5º von oder zu dem oben angeführten Zustand K.
  • Durch Benutzen von Quernuten Ji mit unterschiedlichen Neigungen wird dabei noch eine Periodizität für die Blöcke eingerichtet. Und damit werden diese sog. Effekte der Abstandsveränderungen, die beitragen zur Erzeugung des weißen Rauschens, zur Beseitigung der Periodizität des Abflusses, zur Verbesserung des Wasserschneid-Effektes und zur Verbesserung des Anti-Aquaplaning-Verhaltens erzielt.
  • Zusätzlich kann als eine weitere Ausführung der vorliegenden Erfindung der oben erwähnte überstehende Abschnitt J0, der Innenabschnitt J1, der Zwischenabschnitt J2 und der Außenabschnitt J3 auch durch gebogene Nuten gebildet werden, und die vorstehend erwähnten Winkel A0 bis A3 werden dazu als die Winkel definiert, die durch die Längsnuten G1 bis G3 und die Tangenten an die Abschnitte J0 bis J3 an der Überschneidungsstelle zwischen den Abschnitten J0 bis J3 und den Längsnuten G1 bis G3 gebildet werden.
  • Wie vorstehend beschrieben, kann die vorliegende Erfindung, bei der der Laufstreifenabschnitt mit sechs zum Reifenäquator parallelen Längsnuten und Quernuten gebildet ist, bei denen die Überschneidungswinkel zum Reifenäquator so festgesetzt werden, daß sie zur Schulter hin größer werden, einen Luftreifen mit niedrigem Querschnittsverhältnis schaffen, der überlegenes Geradeausfahr-Verhalten und Kurven-Verhalten auf trockener Straßenoberfläche, ein überlegenes Anti-Aquaplaning(Wasserglätte-Festigkeits-)Verhalten an nasser Straßenfläche zeigt, der gut ausgeglichen ist und die Anforderungen an Trocken- wie Naß-Verhalten im gleichen Reifen gut erfüllen kann.

Claims (7)

1. Luftreifen mit einem Querschnittsverhältnis von 0,7 oder weniger und einem Laufstreifen, der mit drei Längsnuten (G1, G2, G3) und Quernuten (J) an jeder Seite des Reifenäquators (CO) versehen ist, wobei die Quernuten in der Umfangsrichtung des Reifens angeordnet sind, die sechs Längsnuten (G1, G2, G3) sich in Umfangsrichtung und parallel zum Reifenäquator (CO) erstrecken und erste (G1), zweite (G2) und dritte (G3) Längsnuten enthalten, die in dieser Reihenfolge vom Reifenäquator (CO) an axial nach außen angeordnet sind und an beiden Seiten jede Quernut sich kontinuierlich von axial innerhalb der ersten Längsnut (G1) zu der dritten Längsnut (G3) und über sie hinaus erstreckt und einen Erstreckungsabschnitt (JO) über die erste Längsnut (G1) hinaus besitzt, einen inneren Abschnitt (J1) zwischen der ersten und der zweiten Längsnut (G1, G2) und einen Zwischenabschnitt (J2) zwischen der zweiten und der dritten Längsnut (G2, G3) und einen Außenabschnitt (J3) zwischen der dritten Längsnut (G3) und der Kante des Laufstreifens, um so an beiden Seiten des Reifenäquators (CO) eine Reihe von inneren Blöcken (B1) zwischen der ersten und der zweiten Längsnut (G1, G2), eine Reihe von Zwischenblöcken (B2) zwischen der zweiten und der dritten Längsnut (G2, G3) und eine Reihe von Außenblöcken (B3) zwischen der dritten Längsnut (G3) und der Kante des Laufstreifens zu bilden, wobei jede Quernut (J) bezüglich des Reifenäquators (CO) geneigt ist und der Winkel (A2) zwischen dem Zwischenabschnitt (J2) und der zweiten Längsnut (G2) größer als der Winkel (A1) zwischen dem Innenabschnitt (J1) und der ersten Längsnut (G1) und kleiner als der Winkel (A3) zwischen dem Außenabschnitt (J3) und der dritten Längsnut (G3) ist und der Winkel (A0) zwischen dem Erstreckungsabschnitt (J0) und der ersten Längsnut (G1) kleiner als der Winkel (A1) ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Quernuten (J) Gruppen (JB) bilden, in denen die Neigungen einer Nut (JBi) unterschiedlich von denen jeder anderen Nut (JBj) der Gruppe sind, und die Winkel (A0i, A1i, A2i, A3i), die durch die Abschnitte (J0i, J1i, J2i, J3i) einer Quernut (Ji) gebildet sind, größer als die jeweiligen Winkel (A0j, A1j, A2j, A3j) der nächstgeordneten Nut (JBj) sind mit kleineren Neigungen und kleiner als die jeweiligen Winkel der vorher eingeordneten Nut mit größeren Neigungen der Gruppe sind, falls vorhanden.
2. Luftreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz A1-A0 größer als 5º und kleiner als 15º ist, die Differenz A2-A1 größer als 5º und kleiner als 15º ist und die Differenz A3-A2 größer als 0º und kleiner als 10º ist.
3. Luftreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel A0 größer als 35º und kleiner als 55º ist, der Winkel A1 größer als 45º und kleiner als 65º ist, der Winkel A2 größer als 55º und kleiner als 75º ist und der Winkel A3 größer als 60º und kleiner als 80º ist.
4. Luftreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei benachbarten Quernuten die Flächengröße (SB2) des Zwischenblocks (B2) größer als die Flächengröße (SB1) des inneren Blocks (B1) und kleiner als die Oberfläche (SB3) des äußeren Blocks (B3) ist.
5. Luftreifen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nutbreite (WG3) der dritten Längsnut (G3) größer als die Nutbreite (WG1) der ersten Längsnut (G1) und kleiner als die Nutbreite (WB2) der zweiten Längsnut (G2) ist.
6. Luftreifen nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand jeder zweiten Längsnut (G2) von dem Reifenäquator (CO) größer als das 0,3-Fache und kleiner als das 0,4-fache der Laufstreifenbreite (WT) ist.
7. Luftreifen nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand jeder dritten Längsnut (G3) von dem Reifenäquator (CO) größer als das 0,6-fache und kleiner als das 0,7-fache der Laufstreifenbreite (WT) ist.
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