DE3877708T2 - Schlepper und durch den schlepper gezogenes geraet. - Google Patents
Schlepper und durch den schlepper gezogenes geraet.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Gerät, das eine Leistungsabgabe von einem ziehenden Schlepper erfordert und eine mit dem Schlepper verbindbare Zugdeichsel und eine Getriebevorrichtung aufweist, die von der Deichsel um eine aufrechtstehende erste Achse drehbar getragen ist und die eine Eingangswelle auf einer zweiten Achse aufweist, die im rechten Winkel zu der ersten Achse angeordnet ist und diese schneidet.
- Solch ein Gerät ist in der US-A-4 525 987 beschrieben.
- In unserer anhängigen EP-A-0 269 901, die nach dem Prioritätstag der vorliegenden Anmeldung veröffentlicht wurde, beschreiben wir ein landwirtschaftliches Gerät, das ein Kupplungszwischenstück mit einer Zugstange aufweist, die an eine Gerätedeichsel über eine Kupplungskugelverbindung angeschlossen ist. Ein das Gerät antreibendes Getriebe weist einen Getriebekasten oder ein Gehäuse auf, das an der Deichsel um eine hochstehende durch die Kugelverbindung verlaufende Achse drehbar angeschlossen ist. Eine Eingangswelle ist in dem Gehäuse um eine Achse drehbar angeordnet, die senkrecht zu der hochstehenden Achse verläuft und für den Anschluß an eine Schlepperzapfwelle bestimmt ist. Ein Steuerarm ist vertikal schwenkbar an das Getriebegehäuse angeschlossen und nimmt eine Kugel auf, die verschiebbar in einem sich in Längsrichtung erstreckenden Führungskanal angeordnet ist, der mit dem Zwischenstück fest verbunden ist und Seitenwände aufweist, die komplementär zu der Kugel geformt sind. Während der Steuerarm und der Führungskanal zusammenwirken, um die Eingangswelle in einer Lage zu halten, die parallel zu der Schlepperzapfwelle verläuft, wenn das Kupplungszwischenstück um die hochstehende Achse schwenkt, hat es sich ergeben, daß der Steuerarm und der Führungskanal ein unerwünschtes "Steuern" der Eingangswelle hervorrufen, wenn das Kupplungszwischenstück um ein Achse dreht, die sich quer zu der hochstehenden Achse erstreckt.
- Die vorliegende Erfindung macht es möglich, daß diese Schwierigkeit vermieden wird. Sie ermöglicht, daß der Schlepper eng wenden kann, ohne daß daraus resultierender übermäßiger Verschleiß in den angetriebenen Komponenten des Gerätes oder in dem Antrieb solcher Komponenten hervorgerufen würde.
- Nach der vorliegenden Erfindung ist ein Kupplungszwischenstück für den Anschluß an eine Schlepper-Dreipunktgerätekupplung ausgebildet und mit der Deichsel verbunden, wobei die Verbindung eine Drehbewegung mit Bezug auf die Deichsel um die erste Achse und um eine dritte Achse in einer Fläche erlaubt, die die erste und die zweite Achse enthält und durch die Verbindung verläuft, verläuft die erste Achse durch die Verbindung des Kupplungszwischenstückes mit der Deichsel, weist das Kupplungszwischenstück ein Führungsglied mit wenigstens einer teilweise zylindrisch ausgebildeten Anschlagfläche auf, die konzentrisch zu der dritten Achse angeordnet ist, und weist die Getriebevorrichtung zum Steuern der Getriebevorrichtung um die erste Achse einen Steuerteil auf, der sich diametral gegenüberliegende Stellen an der Anschlagfläche erfaßt, so daß eine Drehbewegung des Kupplungszwischenstückes mit Bezug auf die Deichsel keine Steuerbewegung der Getriebevorrichtung auslöst.
- Auf diese Weise ist die vorstehend erwähnte Schwierigkeit vermieden und der Verschleiß ist reduziert.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun mit Bezug auf die zugehörigen schematischen Zeichnungen beschrieben, in denen
- Fig. 1 eine linke Seitenansicht zeigt, die eine Schlepperdreipunktgerätekupplung darstellt, die an ein Gerät angeschlossen ist, das ein Kupplungszwischenstück und ein Getriebegehäuse mit zugehörigen Steuerteilen aufweist;
- Fig. 2 eine linke rückwärtige perspektivische Ansicht der Vorrichtung nach Fig. 1 zeigt und
- Fig. 3 eine Ansicht von rückwärts zeigt, die die relative Stellung darstellt, die das Gerätegetriebe und das Kupplungszwischenstück bei dem mit Bezug auf das Gerät nach links gerollten Schlepper einnehmen.
- Nachfolgend wird auf die Zeichnungen Bezug genommen, in denen der rückwärtige Teil eines Schleppers 10 dargestellt ist, der mit einer Dreipunktgerätekupplung 12 und einer Zapfwelle 14 versehen ist, an die ein landwirtschaftliches Gerät, das eine Deichsel 16 und eine Getriebe- oder Antriebsvorrichtung 18 aufweist, halbstarr angeschlossen ist, um durch den Schlepper gezogen und angetrieben werden zu können.
- Im einzelnen ist die Deichsel 16 unmittelbar an die Dreipunktgerätekupplung 12 über ein Kupplungszwischenstück 20 mit einem hochstehenden turmartigen Aufbau angeschlossen, der durch rechte und linke Schenkel 22 und 24 definiert ist, die hochstehende, parallel verlaufende, Abstand aufweisende obere Endteile 26 und 28 haben, von denen Zentralteile 30 und 32 nach unten zu unteren Endteilen 34 und 36 divergieren, die hochstehend und mit gegenseitigem Abstand angeordnet sind und parallel verlaufen. Ein U-förmiger Bügelteil 38 ist zwischen den oberen Endteilen 26 und 28 aufgenommen und mit diesen über obere und untere Befestigungsmittel 40 und 42 verbunden. Ein oberer Lenker 44 der Dreipunktgerätekupplung 12 ist an den Bügelteil 38 über einen Kupplungszapfen 46 angeschlossen, während untere Lenker 47 und 48 der Gerätekupplung an die unteren Endteile 34 und 36 über Kupplungszapfen 50 und 52 angeschlossen sind. Ein gebogen ausgebildeter Querteil 54 ist mit seinen sich gegenüberliegenden Enden mit den unteren Enden der Schenkel 22 und 24 fest verbunden und weist einen mittleren Abschnitt 56 auf, der, wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, tiefer liegt als die unteren Enden der Schenkel und zu diesen rückwärtigen Abstand aufweist. Eine sich in Längsrichtung erstreckende Zugstange 58 ist an den mittleren Abschnitt durch Schweißen angeschlossen und mit einem hochstehenden Zapfen 60 an ihrem freien Ende versehen. In der in Fig. 1 wiedergegebenen Stellung befindet sich die Zugstange 58 in ihrer normalen Arbeitsstellung, in der sie im wesentlichen horizontal verläuft und eine Höhe aufweist, die der einer Schlepperzugstange 61 entspricht.
- Die Gerätedeichsel 16 hat einen sich in Längsrichtung erstreckenden Kastenträger 62 mit einem nach unten weisenden Bauteil 64, der im Bereich des vorderen Endes des Kastenträgers mit diesem verbunden ist. An die Unterseite des Bauteiles 64 und von dieser nach vorne vorstehend ist eine horizontale Kupplungsplatte 66 fest angeschlossen, die eine Verbindungskugel 68 trägt, die von dem Zugstangenzapfen 60 aufgenommen ist.
- Die Getriebevorrichtung 18 weist ein oberes rechtwinkliges Getriebegehäuse oder Behältnis 70, das an das vordere Ende des Kastenträgers 62 fest angeschlossen ist und ein unteres rechtwinkliges Getriebegehäuse oder Behältnis 72 vermittels einer Eingangswelle 74 trägt, die in dem Gehäuse 70 gelagert ist, eine Ausgangswelle 76, die in dem Gehäuse 72 gelagert ist, und einer Zahnkettenkupplung 78, die die Wellen 74 und 76 miteinander verbindet. Die Wellen 74 und 76 liegen auf einer hochstehenden Achse Y, die durch die Verbindungskugel 68 verläuft, und das untere Getriebegehäuse 72 kann um die Achse Y drehen. Eine Eingangswelle 80 ist in dem Gehäuse 72 gelagert für eine Drehung um eine Achse X, die senkrecht zu der Achse Y verläuft und diese schneidet. Die Leistung wird von der Zapfwelle 14 auf die Eingangswelle 80 über eine teleskopische Antriebswelle 82 übertragen, deren vorderes und rückwärtiges Ende an die Wellen 14 und 80 über Universalgelenke 84 und 86 angeschlossen ist.
- Eine Steuervorrichtung 90 ist zum Steuern des unteren Getriebegehäuses 72 vorgesehen, so daß dieses eine paralelles Verhältnis zu der Zapfwelle 14 beibehält, um sicherzustellen, daß die Universalgelenke nicht unter Winkeln umlaufen, die eine Beschleunigung des Geräteantriebes zu nicht akzeptablen Werten bewirken könnten. Die Vorrichtung 90 hat ein Führungsglied 92 in Form eines Halbzylinderrohres, das mit der Oberseite der Zugstange 58 verschweißt oder anderweitig fest verbunden ist, wobei der zylindrische Teilmantel von der Zugstange aus nach oben weist und konzentrisch zu einer Achse verläuft, die in einer die Achsen Y und Y enthaltenden Ebene liegt und sich durch die Verbindungskugel 68 erstreckt. Die Steuervorrichtung 90 hat ferner einen Steuerarm oder Mitnehmerteile, die rechte und linke Steuerteile 94 und 96 aufweisen, die aus Winkelteilen gebildet sind, mit den sich gegenüberliegenden Seiten des unteren Getriebegehäuses fest verbunden sind und untere Enden haben, die das Führungsglied 92 eingabeln und entsprechende flache Seitenflächen 98 und 100 aufweisen, die an sich diametral gegenüberliegenden Teilen des Führungsgliedes angreifen. Da der Schlepper 10 und damit auch das Kupplungszwischenstück 20 um die Verbindungskugel 68 relativ zu der Gerätedeichsel 16 drehen, ist erkennbar, daß die Steuerteile (siehe Fig. 3) mit dem Führungsglied 92 während einer solchen Drehbewegung in Kontakt bleiben, so daß das Führunsglied 92 mit den Steuerteilen 94 und 96 zusammenwirkt, um ein Steuern des Getriebegehäuses 72 für den Fall zu bewirken, daß der Schlepper um die Achse Y einschlägt, während ein Drehen um die Verbindungskugel 68 stattfindet, wobei aber das Führungsglied keine Wirkung auf das Gehäuse 72 ausübt in dem Falle, daß kein Einschlagen des Schleppers während eines solchen Drehens stattfindet.
Claims (5)
1. Gerät, das eine Leistungsabgabe von einem ziehenden Schlepper
(10) erfordert und eine mit dem Schlepper (10) verbindbare
Zugdeichsel (16) und eine Getriebevorrichtung (18) aufweist,
die von der Deichsel (16) um eine aufrechtstehende erste
Achse (Y) drehbar getragen ist und die eine Eingangswelle
(80) auf einer zweiten Achse (X) aufweist, die im rechten
Winkel zu der ersten Achse (Y) angeordnet ist und diese
schneidet, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Kupplungszwischenstück (20) für den Anschluß an eine
Schlepper-Dreipunktgerätekupplung (12) ausgebildet und mit der Deichsel (16)
verbunden ist, wobei die Verbindung (68) eine Drehbewegung mit
Bezug auf die Deichsel (16) um die erste Achse (Y) und um
eine dritte Achse in einer Fläche erlaubt, die die erste und
die zweite Achse (X, Y) enthält und durch die Verbindung (68)
verläuft, die erste Achse (Y) durch die Verbindung (68) des
Kupplungszwischenstückes mit der Deichsel (16) verläuft, das
Kupplungszwischenstück (20) ein Führungsglied (92) mit
wenigstens einer teilweise zylindrisch ausgebildeten
Anschlagfläche aufweist, die konzentrisch zu der dritten Achse
angeordnet ist, und daß die Getriebevorrichtung (18) zum
Steuern der Getriebevorrichtung (18) um die erste Achse (Y) einen
Steuerteil (94, 96) aufweist, der sich diametral
gegenüberliegende Stellen an der Anschlagfläche erfaßt, so daß eine
Drehbewegung des Kupplungszwischenstückes (20) mit Bezug auf
die Deichsel (16) keine Steuerbewegung der
Getriebevorrichtung (18) auslöst.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Führungsglied (92) rohrförmig ausgebildet ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Steuerteil zwei zueinander parallel verlaufende hochstehende
Schienen (94, 96) aufweist.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schienen als Winkelschienen ausgebildet sind, die mit sich
gegenüberliegenden Seiten der Getriebevorrichtung (18) fest
verbunden sind.
5. Gerät nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungszwischenstück (20)
einen nach rückwärts vorstehenden zentralen Teil (58)
aufweist, der sich für die Verbindung (68) mit der Deichsel (16)
unterhalb der Getriebevorrichtung (18) erstreckt, wobei das
Führungsglied (92) mit dem zentralen Teil (58) verbunden ist.
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