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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Steckverbinder
für ein geschirmtes Flachkabel, d.h. ein flaches Kabel
rechteckigen Querschnitts, das in einer Isolierhülle mehrere flache
Bandleiter aufweist, die in einer oder mehreren Reihe/n
parallel angeordnet sind, und zwar zwischen zwei leitfähigen
Abschirmungen, die Kabelmassepläne bzw. den Masseanschluß
bilden und sich über den größten Teil der Kabelbreite
erstrecken.
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Derartige Kabel finden in zahlreichen Gebieten
Anwendung, in denen eine wirksame Abschirmung der Leiter eines
Kabels gegenüber der äußeren Umgebung notwendig ist, sowohl um
zu vermeiden, daß die äußere Umgebung durch Störsignale vom
Kabel gestört wird, als auch um die Kabelleiter vor
Störsignalen von draußen zu schützen.
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Solche geschirmten Kabel müssen natürlich an Elemente
von Baugruppen wie beispielsweise gedruckten Schaltungen
angeschlossen werden können, und die vorliegende Erfindung hat
genau einen Verbinder, mit dem ein solcher Anschluß hergestellt
werden kann, zum Gegenstand.
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Aus dem Patent US-A-4 619 487 ist ein Steckverbinder
bekannt, der einen Stecker und eine Buchse aufweist, die durch
Verriegelungsvorrichtungen verbunden werden können, wobei der
Stecker einen nichtleitenden Körper aufweist, der über
Vertiefungen bzw. Aussparungen verfügt, die die Kabelleiter aufnehmen
und halten sollen, sowie eine Abdeckkappe, von der mindestens
die Innenwand leitfähig ist, und die den genannten Körper
umschließt, wobei Aussparungen zwischen der besagten Kappe und
dem Steckerkörper für die Aufnahme der leitfähigen
Abschirmungen vorgesehen sind, die den Masseanschluß des besagten Kabels
bilden.
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Die vorliegende Erfindung will einen steckverbinder des
Typs vorstellen, der einen durchgängigen Schirmeffekt zwischen
dem Kabel und der anzuschließenden Baugruppe sicherstellt,
insbesondere in Höhe der Buchse des Verbinders.
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Hierzu zeichnet sich der Steckverbinder der Erfindung
insbesondere dadurch aus, daß die Buchse einen Isolierkörper
aufweist, der in den Stecker gesteckt werden kann und Kontakte
aufweist, die geeignet sind, Kontakt mit den Kabelleitern zu
bekommen, die sich in dem besagten Stecker befinden, wobei der
besagte Buchsenkörper auf mindestens einem Teil seiner Länge
eine leitfähige Schutzhülle aufweist, die geeignet ist, Kontakt
mit der Innenwand der Kappe des Steckerkörpers zu bekommen.
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Man sieht, daß in zusammengesteckter Position eine
durchgängige Abschirmung zwischen den leitfähigen Abschirmungen
des Kabels, der leitfähigen Innenwand der Steckerkappe und der
leitfähigen Hülle der Buchse bis zu der Baugruppe, die
beispielsweise eine Leiterplatte sein kann, in welche die freien
Enden der Innenkontakte der Buchse gesteckt sind, gewährleistet
ist.
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Um den Kontakt zwischen den leitfähigen Abschirmungen
des Kabels und der Innenwand der Steckerkappe zu verstärken,
sieht man günstigerweise elastische Vorrichtungen wie
Blattfedern oder Druck- bzw. Auflagestücke aus Elastomer vor, die in
den Hohlräumen des Steckerkörpers angeordnet sind und die
Abschirmungen, die den Masseanschluß des Kabels bilden, gegen
die leitfähige Innenwand der Kappe drücken.
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Vorzugsweise sind die Enden der Abschirmungen, die die
Masseanschlüsse des im Stecker angeordneten Kabels bilden,
umgebogen, wobei das elastische Aufliegen im umgebogenen
Bereich stattfindet.
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Um den Kontakt zwischen der leitfähigen Schirmhülle der
Buchse und der Innenwand der Steckerkappe zu verbessern, weist
die Hülle günstigerweise einen oder mehrere hervorspringende
Bereiche auf, wie beispielsweise aus der Hülle geschnittene
Ösen, die zusammengedrückt werden, wenn der Stecker auf die
Buchse gesteckt wird.
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Elastische Auflageelemente wie Blattfedern können
günstigerweise auch im Steckerkörper vorgesehen werden, um die
im Steckerkörper gehaltenen Kabelleiter elastisch gegen die
Kontakte der Buchse zu drücken, wenn der Stecker in die Buchse
gesteckt wird, um den Steckverbinder herzustellen.
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Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nachfolgend
beispielhaft eine Ausführungsart beschrieben, die in keinster
Weise erschöpfend ist und sich auf folgende Abbildungen
bezieht:
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- Fig. 1 stellt im Querschnitt eine Art von Kabel dar,
für das der Steckverbinder der Erfindung gedacht ist;
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- Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch einen Stecker eines
Steckverbinders nach der Erfindung, in dem sich ein Kabel
befindet;
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- Fig. 3 ist eine Längsansicht im Schnitt einer Buchse
des Steckverbinders der Erfindung;
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- Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch einen
Steckverbinder der Erfindung, montiert auf eine Leiterplatte;
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- Fig. 5 ist ein Vorderaufriß im Schnitt eines
Steckverbinders der Erfindung.
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Auf Fig. 1 ist ein Flachkabel dargestellt, das im
Rahmen der Erfindung verwendbar ist.
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Dieses allgemein mit 1 bezeichnete Kabel weist in einer
Isolierhülle 2 Bandleiter 3 flachen Querschnitts, insgesamt 14
beim dargestellten Beispiel, auf, die in zwei Reihen zwischen
zwei leitfähigen Abschirmungen 4, 5 angeordnet sind, die sich
praktisch über die ganze Länge des Kabels erstrecken.
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Nachfolgend wird Bezug genommen auf Fig. 2 bis 5, die
einen Steckverbinder der Erfindung darstellen, der ein
Flachkabel mit zwei Reihen Bandleitern wie das der Fig. 1 aufnehmen
soll.
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Der Steckverbinder besteht aus einem Stecker, der
allgemein mit 6 (Fig. 2) bezeichnet ist, und einer Buchse 7, die
auf Fig. 3 dargestellt ist.
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Der Stecker 6 weist einen Isolierkörper 8 auf, der die
Bandleiter 3 des Kabels aufnehmen soll, wobei der Körper 8 von
einer Kappe 9 bedeckt ist, die leitfähig oder vorzugsweise aus
einem Kunststoff gefertigt und an ihrer Innenwand 10 mit Metall
überzogen ist.
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Wie man auf Fig. 2 und 4 sieht, wird das Kabel durch
eine Kopföffnung 11 der Steckerkappe eingeführt, und seine
Isolierhülle ist parallel zu den Hauptseiten des Kabels
aufgeteilt, so daß die Abschirmungen 4 und 5 und die Leiter 3
getrennt werden. Die Leiter 3, die, wie man auf Fig. 3 sieht,
auf einem Teil ihrer Länge nicht isoliert sind, dringen in den
auf einem Teil ihrer Länge nicht isoliert sind, dringen in den
Steckerkörper ein und werden ab einem Umkehrbereich einer Wand
12 des Isolierkörpers des Leiters umgebogen, wobei sich der
nichtisolierte Bereich in eine Aussparung 13 ausbreitet, die
zwischen der Wand 12 und der Innenwand 10 der Kappe gearbeitet
ist, und das isolierte Ende der Leiter 3 in spaltförmige
Aussparungen 14 des Kappenkörpers reicht. Die nichtisolierten
Bereiche der Leiter 3 werden durch Blattfedern 15, die von den
Wänden 12 ausgehen, nach außen gedrückt.
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Die an einer ihrer Seiten nicht isolierten
Abschirmungen 4 und 5 des Kabels werden durch die Öffnung 11 der Kappe in
eine Aussparung 16 eingeführt, die in etwa die Form eines L hat
und zwischen der Kappe und dem Steckerkörper 8 gearbeitet ist,
wobei das Ende jeder Abschirmung 4 und 5 von einer Umkehrzone
an umgebogen ist. Damit jede der leitfähigen Abschirmungen 4
und 5 an die leitfähige Innenwand 10 der Kappe elastisch
anliegt, sind elastische Vorrichtungen wie Blattfedern 17 oder
Druck- bzw. Auflagestücke aus Elastomer 18 vorgesehen, die in
Hohlräumen des Steckerkörpers untergebracht sind.
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Die auf Fig. 3 dargestellte Buchse 7 umfaßt einen
Isolierkörper 19, der in die Aussparungen 13 des Steckerkörpers
geschoben werden kann und Kontakte 20 aufweist, die, wie auf
Fig. 3 dargestellt, Kontakt mit den Leitern 3 des Kabels
bekommen sollen.
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Der Körper der Buchse 19 weist mindestens an seinen
Hauptseiten und auf einem Teil seiner Höhe vom freien Ende der
Kontakte 20 an einen leitfähigen Mantel 21 auf, der an
Vorsprüngen 22 des Körpers 19 befestigt ist, wobei der Mantel 21
ausgeschnittene Ösen 23 aufweist, die nach außen herausstehen
und geeignet sind, gegen die Innenwand 10 der Steckerkappe
gedrückt zu werden, wenn der Stecker in die Buchse gesteckt
wird, wie auf Fig. 4 dargestellt.
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Die Teile des Verbinders rasten ein und sind so
arretiert, wie man auf Fig. 5 sieht, und zwar durch Einführung von
nach außen hervorspringender Sperren 24 der Steckerkappe 9 in
zu diesem Zweck in der Wand der Buchse vorgesehene Öffnungen
25.
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Wie man am besten auf Fig. 4 sieht, welche die
Verbindung eines Kabels wie das von Fig. 1 mit einer Leiterplatte C
mit Hilfe eines Steckverbinders der Erfindung illustriert,
wobei die Verbindung durch das Ineinanderstecken einer Buchse
nach Fig. 3 und eines Steckers nach Fig. 2 erreicht wird,
erhält man eine durchgehende elektrische Verbindung der
Masseanschlüsse zwischen dem Kabel und der Leiterplatte, wodurch
eine perfekte Abschirmung nach außen gegeben ist. Die
Abschirmungen 4 und 5 des Kabels haben nämlich Kontakt mit der
leitfähigen Innenwand 10 der Kappe, dann ist die Kontinuität der
Masseanschlüsse durch den leitfähigen Mantel 21 der Buchse
gewährleistet, dessen Enden 21' in die Leiterplatte gesteckt
sind, wie man auf Fig. 4 sieht.
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Obwohl die Erfindung in Verbindung mit einer speziellen
Ausführungsart beschrieben wurde, ist sie natürlich in keinster
Weise auf diese Art beschränkt, sondern erlaubt zahlreiche
Varianten und Änderungen, ohne daß ihr Rahmen gesprengt würde.