DE3879268T2 - Reissverschlussschieber. - Google Patents
Reissverschlussschieber.Info
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- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B19/00—Slide fasteners
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- A44B19/26—Sliders
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-
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Description
- Die Erfindung betrifft allgemein Reißverschlußschieber und insbesondere einen Reißverschlußschieber mit einem Sicherheitsgriff, der sich zur Verwendung bei Sport- und Kinderbekleidung eignet.
- Griffe für Reißverschlußschieber sind im allgemeinen aus Metall, wie z.B. eine Zink- oder Kupferlegierung, rostfreier Stahl od. dgl., hergestellt, wobei es sich um das gleiche Material wie bei dem Schieberkörper handelt, an dem der Griff schwenkbar befestigt ist. Auf dem Markt besteht aber ein Bedürfnis nach einem Schiebergriff, der aus einem anderen Material wie der Schieberkörper besteht, um den Wünschen der Verbraucher zu entsprechen.
- Um ein derartiges Bedürfnis zu befriedigen, hat die Anmelder in einen gattungsgemäßen Reißverschlußschieber vorgeschlagen, wie er in der japanischen Gebrauchsmusteranmeldung Nr. 60- 195055 offenbart ist. Dieser in Fig. 4 der beiliegenden Zeichnungen dargestellte bekannte Reißverschlußschieber hat einen aus Gummi hergestellten Griff A, der über einen in die bogenförmige Kappe C des Schieberkörpers eingesetzten Verbindungsring B mit dem Schieberkörper verbunden ist. Da der Verbindungsring B aus Metall hergestellt ist, besteht die Gefahr einer Verletzung, wenn dieser metallische Verbindungsring gegen einen Körperteil des Benutzers schlägt. Dieser Schieber ist daher zur Verwendung bei Sport- und Kinderbekleidung nicht geeignet.
- Die US-A-4 055 876 offenbart einen sperrenden Schieber nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Der flexible Griff dieses herkömmlichen verriegelbaren Schiebers besteht aus zwei Schnüren, mit denen mehrere Querstücke aus Kunststoff vergossen sind, wodurch eine leiterartige Struktur gebildet wird. Eines der beiden Querstücke an den Enden dient als Griffstück für den Benutzer, und das andere Querstück erstreckt sich durch eine Öffnung des den Griff abstützenden Bereich des Schieberkörpers. Das letztgenannte Querstück ist zylindrisch mit kreisrundem Querschnitt. Infolge dieses kreisrunden Querschnitts hat die Winkelstellung oder die Orientierung dieses Querstücks keinen Einfluß darauf, ob die Sperrklaue mit der Reißverschlußkette in Eingriff steht oder nicht.
- Die US-A-2 840 877 offenbart einen Federbügel, der an einem herkömmlichen Schieberkörper befestigt und mit Mitteln versehen werden kann, um Falten des Kleidungsstücks zu glätten, die die Bewegung des Schiebers behindern könnten. Zu diesem Zweck hat der Federbügel an seinen beiden Enden eine Zunge, an der eine Gummispitze befestigt werden kann. Jede dieser Gummispitzen hat die Aufgabe, Falten des Kleidungsstücks, an denen der Reißverschluß befestigt ist, nach unten zu drücken und zu glätten.
- In Anbetracht des vorstehenden Nachteils liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen sperrenden Schieber mit einem Sicherheitsgriff zu schaffen, bei dem selbst dann keine Verletzungsgefahr besteht, wenn der Benutzer mit einem Körperteil versehentlich gegen den Griff stoßen sollte.
- Ein diesem Erfordernis entsprechender und insbesondere zur Verwendung bei Sport- und Kinderbekleidung geeigneter selbstsperrender Reißverschlußschieber ist im Anspruch 1 gekennzeichnet.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Reißverschlußschiebers,
- Fig. 2 einen vergrößerten Längsschnitt durch den Schieber in der Sperrstellung,
- Fig. 3 eine Darstellung ähnlich wie Fig. 2, jedoch in der nicht-sperrenden Stellung, und
- Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines herkömmlichen Schiebers, wobei aus Gründen der Klarheit ein Bereich weggebrochen ist.
- Der Grundgedanke der vorliegenden Erfindung ist besonders brauchbar, wenn er bei einem Reißverschlußschieber verwirklicht wird, wie er in Fig. 1 gezeigt ist. Der Schieber ist von der halbautomatisch sperrenden Bauart, bei der ein Griff in eine aufrechte Lage gebracht wird, wenn der Schieber zum Öffnen und Schließen eines Reißverschlusses betätigt werden soll, und demzufolge besteht eine große Verletzungsgefahr, wenn der Benutzer versehentlich mit einem Körperteil gegen den aufrechten Griff stößt.
- Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, umfaßt der Schieber einen Schieberkörper 1, der an seiner Oberseite eine Stütznase 2 und ein hakenförmiges Anschlagteil 4 aufweist, die am vorderen bzw. am hinteren Ende des Schieberkörpers 1 angeordnet sind. Im Oberschild des Schieberkörpers 1 ist eine Öffnung für den Durchtritt einer Sperrklaue 7 angeordnet. Die Sperrklaue 7 ist nahe dem hinteren Ende einer bogenförmigen Kappe 6 mit deren Innenfläche einstückig ausgebildet. Die Kappe 6 hat ein vorderes Ende, das mit einem Stift 3 an der Stütznase 2 angelenkt ist, und sie erstreckt sich in Längsrichtung über dem Oberschild des Schieberkörpers 1, so daß sie die Stütznase 2 und das Anschlagteil 4 verdeckt. Eine Blattfeder 5 ist auf den Oberschild flach aufgelegt und zwischen die Stütznase 2 und das Anschlagteil 4 spielfrei eingesetzt. Die Blattfeder 5 hat ein hinteres Ende, das mit einem Sperrvorsprung 8 der Kappe 6 in Sperreingriff steht. Demzufolge wird die Kappe 6 unter der Kraft der Blattfeder 5 normalerweise nach unten gegen den Oberschild gedrückt, wie in Fig. 1 gezeigt. In diesem Fall ragt die an der Kappe 6 angeordnete Sperrklaue 7 durch die Öffnung hindurch in einen Y-förmigen Führungskanal des Schieberkörpers 1 hinein, wodurch der Schieber gegen eine Verlagerung auf einer (nicht gezeigten) Reißverschlußkette gesperrt ist. Die Kappe 6 hat zwei im Abstand angeordnete Seitenwände, die bei 9 mit einer Aussparung versehen sind, um gekrümmte Steuerkurven zu bilden.
- Der Schieber umfaßt ferner einen Griff 10, der mit der Kappe 6 des Schieberkörpers 1 schwenkbar verbunden ist (bei der gezeigten Ausführungsform bildet die Kappe 6 einen den Griff abstützenden Bereich). Der Griff 10 hat eine rechteckige Form, und er ist aus einem elastischen Kunststoff, beispielsweise einem Polyesterelastomer, hergestellt. Der Griff 10 hat an einem Ende eine Achse oder einen Drehbolzen 11 und eine rechteckige Öffnung 12, die teilweise von dem Drehbolzen 11 begrenzt wird. Der Drehbolzen 11 erstreckt sich durch einen von den Steuerkurven 9 und dem Oberschild begrenzten Zwischenraum, so daß der Griff 10 in einer zur Hauptebene des Oberschilds rechtwinkligen Ebene um den Drehbolzen 11 verdrehbar ist. Der Drehbolzen 11 hat einen unrunden Querschnitt, und er kann mit den Steuerkurven 9 der Kappe 6 in Eingriff gebracht werden, um die Kappe 6 zu verschwenken, wie nachfolgend beschrieben. Der Griff 10 hat in der Mitte zwischen seinem freien Ende 13 und der Öffnung 12 einen Bereich 14 mit verringerter Dicke. Aufgrund dieses verjüngten Bereichs 14 kann der Griff 10 leicht in diesem Bereich verbogen werden, wenn er einem großen Druck oder einer großen Kraft ausgesetzt wird.
- Wenn der Schieber im Gebrauch zum Öffnen oder Schließen des Reißverschlusses bewegt werden soll, dann wird der Griff 10 vom Benutzer mit den Fingern aus der in Fig. 2 gezeigten Sperrstellung in die in Fig. 3 gezeigte Freigabestellung angehoben. Infolge der Keilwirkung zwischen dem Drehbolzen 11 und den Steuerflächen 9 wird dabei die Kappe 6 gegen die Kraft der Blattfeder 5 um den Stift 3 nach oben verschwenkt, um die Sperrklaue aus dem Führungskanal heraus und in die Öffnung des Oberschilds zurückzuziehen, wodurch der Schieber von der Reißverschlußkette freikommt. Die nach oben gerichtete Bewegung der Kappe 6 ist durch das Anschlagteil 4 begrenzt, das mit dem Verriegelungsvorsprung 8 der Kappe in Eingriff gelangt. Wenn der Griff 10 in dieser aufrechten Stellung gehalten wird, dann besteht die große Gefahr einer unbeabsichtigten Berührung mit einem Körperteil des Benutzers. Bei einer solchen unbeabsichtigten Berührung kommt es zu keiner Verletzung, weil der Griff 10 des erfindungsgemäßen Schiebers aus einem elastischen Kunststoff hergestellt und darüberhinaus in dem verjüngten Bereich 14 leicht verformbar ist.
- Wenn der Griff 10 in einer der beiden Richtungen (d.h. bezogen auf den Schieberkörper 1 nach vorne oder nach hinten) verschwenkt wird, dann kehrt die Kappe 6 unter der Kraft der Blattfeder 5 selbsttätig in ihre normale Sperrstellung zurück, wodurch die Sperrklaue 7 mit der Reißverschlußkette in Sperreingriff gelangt. Der Schieber ist daher gegen eine Verlagerung auf der Reißverschlußkette gesperrt.
- Wie vorstehend erläutert, ist der ausschließlich aus Kunststoff hergestellte Griff 10 leicht verformbar, wenn er großen äußeren Kräften oder Drücken ausgesetzt ist, so daß keine Verletzungsgefahr besteht, wenn der Benutzer versehentlich mit einem Körperteil gegen den Griff 10 stößt.
- Der erfindungsgemäße Griff 10 ist auch für andersartige Reißverschlüsse, die keinen sperrenden Schieber haben, einen selbsttätig sperrenden Schieber haben, und für Zweiwege-Reißverschlüsse mit zwei Griffen geeignet. Ferner kann der Griff 10 unterschiedliche Formen haben, einschließlich oval und fächerförmig.
Claims (3)
1. Selbsttätig sperrender Schieber für Reißverschlüsse,
umfassend: einen Schieberkörper (1), der einen mit einer
Öffnung versehenen Oberschild aufweist; eine bogenförmige Kappe
(6), die mit dem Schieberkörper (1) schwenkbar verbunden und
mit Federkraft nach unten gegen den Oberschild vorgespannt ist;
und einen flexiblen Griff (10), der mit der Kappe (6) über
einen Drehbolzen (11) schwenkbar verbunden ist, der sich durch
einen zwischen einer Aussparung der Kappe (6) und dem
Oberschild des Schieberkörpers (1) bergenzten Zwischenraum
erstreckt; wobei die Kappe (6) mit einer Sperrklaue (7) versehen
ist, die normalerweise zum Eingriff mit einer
Reißverschlußkette durch die im Oberschild angeordnete Öffnung hindurchragt;
dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (6) eine ausgesparte
Steuerkurve (9) aufweist und daß der flexible Griff (10) ein
einstückiges Bauteil aus elastischem Kunststoff ist und einen
Drehbolzen (11) mit unrundem Querschnitt hat, der mit der
Steuerkurve (9) der Kappe (6) in Eingriff bringbar ist, indem
der Griff (10) in eine aufrechte Stellung verdreht wird, um die
Kappe (6) von dem Oberschild des Schieberkörpers (1) weg nach
oben zu verschwenken.
2. Schieber nach Anspruch 1, wobei der elastische Griff
(10) nahe dem besagten einen Ende eine Öffnung (12) und in der
Mitte zwischen dieser Öffnung (12) und dem gegenüberliegenden
Ende (13) des Griffs (10) einen dünnen Bereich (14) hat.
3. Schieber nach Anspruch 1, wobei der elastische
Kunststoff ein Polyesterelastomer ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: YKK CORP., TOKIO/TOKYO, JP |
|
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: ZIMMERMANN, H., DIPL.-ING. GRAF VON WENGERSKY, A., DIPL.-ING. KRAUS, J., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT. BUSCH, T., DIPL.-ING., PAT.-ANWAELTE, 80331 MUENCHEN |