DE3880376T2 - Apparat zum Wiegen von pulvrigem Material. - Google Patents

Apparat zum Wiegen von pulvrigem Material.

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DE3880376T2 DE88305156T DE3880376T DE3880376T2 DE 3880376 T2 DE3880376 T2 DE 3880376T2 DE 88305156 T DE88305156 T DE 88305156T DE 3880376 T DE3880376 T DE 3880376T DE 3880376 T2 DE3880376 T2 DE 3880376T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Wiegen einer Anzahl verschiedener Arten von Pulvermaterialien gemäß einem gewünschten Mischungsverhältnis.
  • In letzter Zeit ist die Notwendigkeit aufgetreten, Pulver automatisch und präzise im Milligrammbereich zu wiegen, um eine neue Mischung herzustellen, indem anorganische Materialien wie Keramik, Zement oder andere gemischt werden.
  • Bisher ist eine derartige Vorrichtung zum genauen Wiegen von Pulvermaterial bekannt, die einen am Ausgang eines Zufuhrtrichters vorgesehenen Rüttelaufgeber umfaßt, um ein Pulvermaterial autoamtisch in eine Waagschale zuzuführen, die auf einer Elektronikwaage montiert ist.
  • Eine derartige bekannte Wiegevorrichtung istz jedoch nur zum Wiegen einer Art von Pulvermaterial ausgebildet. Dementsprechend ist es im Fall des Wiegens einer anderen Art von Pulvermaterial notwendig, daß der Pulverzufuhrtrichter gegen einen anderen Pulverzufuhrtrichter ausgetauscht wird und der Rüttelaufgeber ebenfalls ausgetauscht oder gewaschen wird, sodaß es nicht mit dem Pulvermaterial gemischt oder verunreinigt wird, das zuvor gewogen worden ist. Ein derartiger Vorgang erfordert einen großen Arbeitsaufwand und Zeitverlust. Des weiteren bestehen insofern Probleme, als es schwierig ist, das zuvor gewogene Pulvermaterial daran zu hindern, sich in das als nächstes gewogene Pulvermaterial zu mischen, und die Präzision beim Wiegen nicht zufriedenstellend ist. Daher kann die bekannte Vorrichtung nicht zum Wiegen eines Pulvermaterials verwendet werden, das für so etwas wie eine Farbe oder ein Medikament verwendet wird, bei dem nicht zugelassen werden kann, daß es mit anderem Pulvermaterial gemischt oder verunreinigt wird.
  • Die GB-A-2151800 offenbart eine Vorrichtung zum Auswiegen von Schüttgut in Taschen, die eine Vielzahl von Behältern umfassen, wobei jedem ein Dosierungselement und ein Auflockerungsmechanismus und Einrichtungen zum Wiegen der Behälter zugeordnet sind.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Wiegen vieler Pulvermaterialien mit hoher Präzision und automatisch zu schaffen.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird eine Wiegevorrichtung wie in Anspruch 1 dargelegt geschaffen.
  • Bei jedem einer Vielzahl von Pulverbehältern, die verschiedene Pulvermaterialien enthalten, ist sein Aufgeber einstückig mit der Abdeckung des Behälters ausgebildet, sodaß die verschiedenen Pulvermaterialien völlig daran gehindert werden können, sich miteinander zu vermischen, und auch präzise gewogen werden können.
  • Der Pulverbehälter umfaßt vorzugsweise einen Behälterkörper und eine am Behälterkörper befestigte Abdeckung, die einen Auslaß aufweist, und der genannte Aufgeber hat vorzugsweise die Form einer sich verjüngenden Mulde und ist mit der Abdeckung einstückig ausgebildet, um mit dem Inneren des Behälterkörpers durch den Auslaß zu kommunizieren.
  • Eine geeignete Ausführungsform des Aufgebers gemäß vorliegender Erfindung weist einen Vorsprung auf, der sich vom vorderen Ende des Aufgebers nach unten erstreckt. Das hat den Vorteil, daß der Vorsprung das Pulvermaterial darin hindern kann, aufgrund der durch Vibration verursachten statischen Elektrizität elektrostatisch an der Unterseite des Aufgebers zu haften, und daher wird die Wäggenauigkeit verbessert.
  • Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des Pulverbehälters weist eine Klinge auf, die sich von der Abdeckung in das Innere des Behälterkörpers erstreckt, um zu verhindern, daß im Behälter ein Pulverklumpen auftritt. Vorzugsweise kann der Pulverbehälter ein im Behälterkörper angeordnetes Gitter aufweisen, um zu verhindern, dar ein großes Teilchen aus dem Behälter abgegeben wird.
  • Eine praktische Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung umfaßt weiters ein oder mehrere Waagschaltabletts zum Halten der Waagschalen, Einrichtungen zum Transferieren einer Waagschale zwischen den Waagschaltabletts und der Pulverwiegeeinrichtung, ein oder mehrer Pulverbehältertabletts zum Halten der Pulverbehälter und Einrichtungen zum Transferieren eines vorherbestimmten Pulverbehälters zwischen den Pulverbehältertabletts und der Pulverzufuhr- bzw. aufgabeeinrichtung. So kann der eine Art von Pulvermaterial enthaltende Pulverbehälter automatisch gegen den anderen Pulverbehälter ausgetauscht werden, der eine andere Art von Pulvermaterial enthält, sodaß verschiedene Arten von Pulvermaterialien automatisch und präzise gewogen werden können.
  • Einige Ausführungsformen der Erfindung werden nun detaillierter beipielhaft unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • Figur 1 eine Draufsicht einer Ausführungsform der Wägvorrichtung gemäß vorliegender Erfindung ist;
  • Figur 2 ein Aufriß der in Figur 1 gezeigten Vorrichtung ist;
  • Figur 3 schematisch und teilweise in Schnittansicht eine Ausführungsform des Pulveraufgabe- und Wiegesystems zeigt;
  • Figur 4 eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform des Behälters mit einem Aufgeber ist;
  • Figur 5 eine Figur 4 ähnliche Ansicht ist, die eine weitere Ausführungsform des Behälters mit einem Aufgeber zeigt;
  • Figur 6 eine vergrößerte perspektivische Ansicht des vorderen Endabschnitts des in Figur 5 gezeigten Aufgebers ist;
  • die Figuren 7 und 8 Figur 6 ähnliche Ansichten sind, die andere Ausführungsformen des Aufgebers zeigen;
  • die Figuren 9 und 10 Schnittansicht anderer Ausführungsformen des Behälters sind;
  • Figur 11 eine Vorderansicht einer in Figur 10 gezeigten Ablenkplatte ist;
  • Figur 12 eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform des Aufgebers ist; und
  • die Figuren 13 und 14 Figur 3 ähnliche Ansichten sind, die andere Ausführungsbeispiele der Aufgabevorrichtung zeigen.
  • Bei der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsform sind eine Vielzahl von Waagschalen 1 vorgesehen und in jedem der Waagschaltabletts 2-1 und 2-2 gehalten. Die Waagschaltabletts 2-1 und 2-2 können mit einem Tablettgleitmechanismus an einer Schalentransportposition angeordnet werden, wie in der Position des Tabletts 2 gezeigt. Die Waagschale 1 in den Waagschalentabletts 2-1 oder 2-2 an der Schalentransportposition wird mittels einer Waagschalentransfervorrichtung 4 in Abfolge zu einer Elektronikwaage 5 der Wiegevorrichtung transportiert. Die Waagschalentransfervorrichtung 4 besteht hauptsächlich aus einem Greifmechanismus 6, der so ausgebildet ist, daß er die Waagschale 1 festklemmt, und einem Schalenhebe- und -transportmechanismus 7, der so ausgebildet ist, daß er die Waagschale 1 vom Waagschaltablett auf die Elektronikwaage 5 hebt. Die Elektronikwaage 5 kann je nach der gewünschten Präzision aus den herkömmlichen Elektronikwaagen ausgewählt sein, und bei der Ausföhrungsform wird eine Elektronikwaage verwendet, die einen maximalen Wiegewert von 200 g und eine Ablesegenauigkeit von 0,1 Milligramm aufweist.
  • Ein Pulveraufgabemechanismus 11 besteht hauptsächlich aus einem Pulverbehälter 8, Einrichtungen 9 zum Aufgeben von Pulver und einer Behältertransfervorrichtung 10. Die Pulveraufgabeeinrichtung 9 weist eine Rütteleinheit 15 auf und ist so angeordnet, daß ein gewünschtes Gewicht an Pulver vom Behälter 8 in die Waagschale 1 zugeführt wird, indem das Pulver diskontinuierlich vom Behälter 8 in die Waagschale 1 zugeführt und die Püttelstärke der Pütteleinheit 15 der Aufgabeeinrichtung von einer Steuerung 18 gesteuert eingestellt wird, die ein Ausgangssignal von der Elektronikwaage 5 empfängt, die das Gewicht des in die Waagschale zugeführten Pulvers wiegt, um die Menge des zugeführten Pulvers zu bestimmen, wie in Figur 3 gezeigt.
  • Der Pulverbehälter 8 umfaßt einen Behälterkörper 21, der aus einer herkömmlichen Wiegeflasche aus Glas und einer Kappe 23 gebildet sein kann, die am Behälterkörper 21 befestigt ist und einen Aufgeber 22 in der Form einer sich verjüngenden Mulde aufweist, wie in Figur 3 gezeigt. Der Aufgeber 22 ist dafür ausgebildet, das Pulver durch einen in der Abdeckung 23 ausgebildeten Durchlaß 24 in den Behälterkörper 21 abzugeben.
  • Die Abmessung des Auslasses 24 kann nach dem zu wiegenden Pulver ausgewählt werden. Die Wiegezeit kann verkürzt werden, indem ein größerer Auslaß vorgesehen wird, während die Wiegegenauigkeit durch Vorsehen eines kleineren Auslasses verbessert werden kann. Der Pulverbehälter ist durch einen Verbindungsabschnitt 25, der an der Unterseite der Abdeckung 24 vorgesehen ist, abnehmbar mit der Oberseite der Rütteleinheit 15 verbunden. Die Pulverbehälter 8 sind jeweils mit unterschiedlichen Pulvermaterialien gefüllt.
  • In jedem der Pulverbehältertabletts 12-1 und 12-2 werden 10 Behälter gehalten. Jedes der Behältertabletts 12-1 und 12-2 wird mit dem Pulverbehältertablettgleitmechanismus 13 zur Position der Pulverbehältertransfervorrichtung 10 transportiert und dann in der zur Transferrichtung der Transfervorrichtung senkrechten Richtung verschoben. Nachdem der Behälter 8, der zu wiegendes Pulver enthält, mit dem Behältertablettgleitmechanismus 13 die Position der Behältertransfervorrichtung 10 erreicht hat, wird der Behälter 8 auf die Rütteleinheit 15 transportiert, die aus einem elektromagnetischen Pulverzufuhraufgeber besteht, und mit der Rütteleinheit 15 durch einen Behälterklemmechanismus 14 der Pulverzufuhreinrichtung 9 verbunden, die in eine durch eine durchgehende Linie in Figur 2 gezeigte Position geneigt ist. Nach dem Wiegen wird der Behälterklemmechanismus gelöst, um den Behälter 8 von der Rütteleinheit 15 loszukuppeln. Die Pulverbehältertransfervorrichtung 10 wird dann in der Stellung im Pulverbehältertablett 12-1 oder 12-2 angeordnet, in die der Pulverbehälter mit dem Tablettgleitmechanismus 13 zurückzuführen ist, und wird so angetrieben, daß sie den Pulverbehälter 8 in diese Stellung zurückbringt.
  • Nachdem die Pulveraufgabeeinrichtung 9 den Pulverbehälter 8, der das zu wiegende Pulver enthält, mit dem Klemmechanismus 14 festgeklemmt hat, wird das Pulver vom Behälter 8 in die Waagschale 1 auf der Elektronikwaage 5 zugeführt, indem die Rüttlereinheit 15 gerüttelt wird, bis das Zielgewicht erreicht worden ist.
  • Das Rütteln der Rüttlereinheit 15 kann bei einer konstanten Stärke gehalten werden, bis das Gewicht des in den Behälter zugeführten Pulvers nahe an das Zielgewicht herankommt, aber das Gewicht des in die Waagschale zugeführten Pulvers wird diskontinuierlich in einem konstanten Intervall gemessen. Nachdem das Gewicht des Pulvers nahe an das Zielgewicht herangekommen ist, wird die Zufuhr des Pulvers vorzugsweise durch Einstellen einer elektrischen Spannung gesteuert, die an die Rüttlereinheit angelegt ist, um das Zielgewicht zu gewährleisten.
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform ist der Pulverzufuhrmechanismus 11 mit Pulverzufuhrtrichtern 16-1, 16-2 und elektromagnetischen Aufgabeeinheiten 17-1, 17-2 versehen, die verschiebbar sind, um vom Zufuhrtrichter ein Additiv zum Pulver in der Waagschale 1 hinzuzufügen. Ein in großer Menge zuzuführendes Pulver kann vorzugsweise von einem solchen Zufuhrtrichter zugeführt werden.
  • Die das oder die gewogene(n) Pulver enthaltende Waagschale 1 wird mit der Waagschalentransfervorrichtung 4 in Umkehrung der obengenannten Weise von der Position auf der Elektronikwaage 5 zur Position im Waagschalentablett 2-1 oder 2-2 zurückgeführt. Der gesamte Betrieb der Vorrichtung kann von der Steuerung 18 gesteuert werden. Die Steuerung 18 umfaßt einen herkömmlichen Computer.
  • Der Pulverbehälter kann je nach der Art des zu wiegenden Pulvers abgewandelt werden, um die Wiegegenauigkeit zu verbessern.
  • Figur 4 zeigt eine Abwandlung des Pulverbehälters 8. Dieser Behälter weist eine Klinge 25 zum Zerkleinern eines durch das Rütteln gewachsenen Pulverklumpens auf, um genaueres Wiegen von Pulver zu gewährleisten.
  • Die Figuren 5 und 6 zeigen eine Abwandlung des Pulverbehälter 8, der einen modifizierten Aufgeber 22 aufweist, der vorzugsweise verwendet wird, um Pulver präzise zu wiegen, die durch Rütteln statische Elektrizität erzeugen. Ein derartiger Aufgeber 22 hat die Form einer sich verjüngenden Mulde mit V-förmigem Querschnitt und ist mit einem Vorsprung 27 versehen, der sich vom vorderen Ende 22a davon nach unten erstreckt, und dadurch hindert der Vorsprung 27 das eingebrachte Pulver daran, an und entlang der Unterfläche 22b über das vordere Ende 22a des Aufgebers 22 haften zu bleiben, um schließlich auf die Waage 5 zu fallen. Der Aufgeber 22 kann mit einer Schutzabdeckung 28 versehen sein, wie in Figur 7 gezeigt. Figur 8 zeigt eine weitere Ausführungsform des Aufgebers 22, der mit einer Klappe 29 versehen ist.
  • Die Figuren 9 bis 12 zeigen Abwandlungen des Pulverbehälters 8, die vorzugsweise für Pulver verwendet werden, die eine Tendenz zur Pulveraggregation unter Bildung von Pulverklumpen im Behälter aufweisen. In Figur 9 ist ein Gitter 30 innerhalb eines Behälterkörpers 21 angeordnet, um einen Pulverklumpen 31 oder ein großes Teilchen 32 darin zu hindern, aus dem Behälter 8 abgegeben zu werden.
  • In Figur 10 ist eine Ablenkplatte 33, die sich radial vom mittleren Abschnitt davon erstreckende Speichen 34 aufweist, wie in Figur 11 gezeigt, innerhalb des Behälterkörpers 21 angeordnet, um ein großes Teilchen 32 daran zu hindern, aus dem Behälter abgegeben zu werden.
  • Figur 12 ist eine weitere abgewandelte Ausführungsform des Pulverbehälters 8. Bei dieser Ausführungsform ist ein Rührer 35, der eine Vielzahl von radial von einer rotierenden Welle 37 ausgehenden Rührblättern 36 aufweist, innerhalb des Behälters 8 dadurch angeordnet, daß die Drehwelle 37 in einem Lager auf der Abdeckung 23 drehbar abgestützt ist, und von einem Minielektromotor 38 angetrieben wird, um das Pulver 31 im Behälter 8 zu rühren.
  • Figur 13 zeigt eine weitere Ausführungsform der Aufgabeeinrichtung, die eine Förderschnecke 39 umfaßt, die sich durch den Behälterkörper 21 erstreckt und antreibbar mit einem Elektromotor verbunden ist.
  • Figur 14 ist eine weitere Ausführungsform der Aufgabeeinrichtung. Bei dieser Ausführungsform wird der Behälter 8 auf einer Drehtrommel 41 getragen, die in einer geneigten Position drehbar auf einem Rahmen 42 getragen wird und mit einem Elektromotor 43 rotierend angetrieben wird.
  • Beim Betrieb der obengenannten Vorrichtung werden zuerst leere Waagschalen in das Waagschalentablett 2-1 und 2-2 gestellt. Währenddessen werden Pulverbehälter 8, die jeweils mit unterschiedlichen Pulvermaterialien gefüllt sind, in den vorherbestimmten Positionen in den Pulverbehältertabletts 12-1 und 12-2 angeordnet, und die Position und die Art des Pulvers werden gemeinsam mit der Wiegeabfolge in die Steuerung eingegeben. Dann wird die Waagschalentransfervorrichtung 4 angetrieben, um die Waagschale 1 auf dem Waagschalentablett 2-1 oder 2-2 zur Elektronikwaage 5 zu transportieren. Der Pulverbehälter 8 wird mittels der Pulverbehältertransfervorrichtung 10 über der geneigten Pulverzufuhreinrichtung 9 gehalten. Nachdem die Pulverzufuhreinrichtung in ihre horizontale Ausgangsposition zurückgekehrt ist, wird die Rütteleinheit 15 in Gang gesetzt, um den Pulverbehälter zu rütteln, wodurch das Pulver vom Pulverbehälter 8 in die Waagschale 1 zugeführt wird. Wenn notwendig, werden die zusätzlichen Pulver in den Zufuhrtrichtern 16-1 und 16-2 zum Pulver in der Waagschale 1 hinzugefügt. Die Waagschale 1 wird dann zur vorherbestimmten Position im Waagschalentablett 2-1 oder 2-2 zurückgeführt, um den Wiegevorgang für eine Art von Pulver abzuschließen.
  • Beispiel 1
  • Verschiedene Pulver werden auf ein Zielgewicht von 3 g gewogen, indem die automatische Wiegevorrichtung gemäß vorliegender Erfindung eingesetzt wird. Die Rütteleinheit wurde stark gerüttelt, bis das Gewicht des der Waagschale zugeführten Pulvers bis 2,950 Milligramm erreichte, und dann wurde das Rütteln allmählich verringert. Das Ergebnis des Wiegens wird in der folgenden Tabelle 1 gemeinsam mit den Arten von in den obigen Tests verwendeten Pulverbehältern gezeigt. In der Tabelle 1 hat der große Aufgeber einen Auslaß mit 6 mm ∅ und der kleine Aufgeber hat einen Auslaß mit 3 mm ∅. Tabelle 1 Behältertyp tatsächlich gewogenes Gewicht (g) Pulver Aufgeber Klinge erster Versuch zweiter Versuch Tonerde feines Chromoxidpulver feines Siliziumnitridpulver Ton Zirkonerde Feldspat Glas Keramikpulver Glasur Talk groß groß, klein keine vorhanden
  • Beispiel 2
  • Unterschiedliche Pulver wie in der folgenden Tabelle 2 angeführt, wurden mit einer Teilchengröße unter 150 um hergestellt und durch Erwärmen bei 105ºC in mehr als zwei Stunden getrocknet. Die getrockneten Pulver wurden unter Verwendung des in Figur 9 gezeigten Pulverbehälters 8 und der in Figur 3 gezeigten Aufgabeeinrichtung gewogen. Das Wiegeergebnis wird in der Tabelle 2 gezeigt. Weiters wurden die Pulvermaterialien aus Kohlenstoff und Lithiumtetraborat wiederholt unter gleicher Bedingung gewogen, und das Wiegeergebnis wird in der folgenden Tabelle 3 gezeigt. Tabelle 2 Pulver Zielgewicht (g) tatsächliches Gewicht (g) Fehler (g) Keramikpulver Pyrophyllit Quarzsand Feldspat Talk Ton Mischung Glasur Zirkonerde Zement Tonerde Zirkonsand Eisenoxid Pigment Kaolin Tabelle 3 Kohlenstoff Lithiumtetraborat Zielgewicht (g) Tatsächliches Gewicht (g) Durchschnitt (g) Bereich (g) Normabweichung (g) Variationskoeffizient (%)
  • Aus dem in den Tabellen gezeigten Ergebnis geht hervor, daß die Pulver unter Verwendung der automatischen Wiegevorrichtung gemäß vorliegender Erfindung präzise gewogen werden können.
  • Natürlich ist die Erfindung nicht auf die gezeigten Ausführungsformen beschränkt. Beispielsweise ist es möglich, eine Vielzahl von Pulverbehältern zum Aufnehmen des gleichen Pulvers zu verwenden, um eine große Menge des gleichen Pulvers zu wiegen. Der Pulverbehälter ist auch nicht auf das herkömmliche Wägeglas beschränkt, und die Anzahl der Waagschalen, der Pulverbehälter und der Tabletts ist nicht auf die gezeigten Ausführungsformen beschränkt.

Claims (8)

1. Vorrichtung zum automatischen Wiegen von Materialien, die eine Vielzahl von Behältern (8) zum Beinhalten der jeweiligen zu wiegenden Materialien, wobei jeder Behälter einen einstückig damit ausgebildeten Aufgeber (22) aufweist, eine Vielzahl von Auffangbehältern (1) zum direkten Aufnehmen der Materialien von den Behältern (8) über die jeweiligen Aufgeber (22) davon und Einrichtungen (5) zum Wiegen des Materials in den Auffangbehältern (1) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Wiegen von Pulvern und die genannten Behälter (8) zum Enthalten jeweiliger Pulvermaterialien bestimmt, sind, daß die genannten Auffangbehälter (1) Waagschalen sind, daß einstellbare Rütteleinrichtungen (15) vorgesehen sind, um das Pulvermaterial vom jeweiligen Pulverbehälter der Waagschale zuzuführen, und dadurch, daß eine Steuerung (18) zum Steuern der Zufuhr des Pulvermaterials durch Vergleichen des gewogenen Gewichts des Pulvermaterials mit einem vorherbestimmten Zielgewicht und entsprechendes Steuern des Rüttelns der Rütteleinrichtung vorhanden ist, dadurch, daß jeder Pulverbehälter einen Behälterkörper (21) und eine am Behälterkörper befestigte und mit einem Auslaß (24) versehene Abdeckung (23) umfaßt, und dadurch, daß der genannte Aufgeber (22) die Gestalt eines V-förmigen Trogs hat und einstückig mit der Abdeckung (23) ausgebildet ist, um über den Auslaß mit dem Inneren des Behälterkörpers zu kommunizieren.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin jeder genannte Aufgeber (22) einen Vorsprung (27) aufweist, der sich vom vorderen Ende des Aufgebers nach unten erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, worin jeder genannte Pulverbehälter (8) eine Klinge (25) aufweist, die sich von der Abdeckung in das Innere des Behälterkörpers erstreckt, um einen Pulverklumpen zu zerkleinern.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin jeder genannte Pulverbehälter ein Gitter (30) aufweist, das im Behälterkörper angeordnet ist, um zu verhindern, daß ein großes Teilchen aus dem Behälter abgegeben wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin jeder genannte Pulverbehälter einen Rührer (35) aufweist, der sich innerhalb des Behälterkörpers dreht, um einen Pulverklumpen zu zerkleinern.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, worin die genannte Wiegeeinrichtung eine Elektronikwaage ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, die weiters ein oder mehrere Waagschalentabletts (2-1, 2-2) zum Halten der Waagschalen (1), Einrichtungen (4) zum Transferieren einer Waagschale zwischen den Waagschalentabletts und der Pulverwieegeeinrichtung (5), ein oder mehrere Pulverbehältertabletts (12-1, 12-2) zum Halten der Pulverbehälter und Einrichtungen (10) zum Transferieren eines vorherbestimmten Pulverbehälters zwischen den Pulverbehältertabletts und der Pulverzufuhreinrichtung umfaßt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, die weiters einen oder mehrere Zuführtrichter (16-1, 16-2) und mit den Zuführtrichtern verbundene Rüttelförderer (17-1, 17-2) aufweist, um der Waagschale auf der Pulverwiegeeinrichtung jeweils zusätzliches Pulver zuzuführen.
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