DE388065C - Pyrophore Zuendvorrichtung - Google Patents

Pyrophore Zuendvorrichtung

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DE388065C
DE388065C DET25492D DET0025492D DE388065C DE 388065 C DE388065 C DE 388065C DE T25492 D DET25492 D DE T25492D DE T0025492 D DET0025492 D DE T0025492D DE 388065 C DE388065 C DE 388065C
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Description

  • Pyrophore Zündvorrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf pyrophore Zündvorrichtungen für hängende Glühlichtbrenner, die durch das Schließen der Gaszuleitung in Bereitschaftstellung gebracht werden. Gegenüber bekannten Vorrichtungen dieser Art bezweckt die Erfindung die Schaffung einer in der Bauart einfachen, dabei je- doch derart ausgebildeten und an dem Brenner angebrachten Zündvorrichtung, daß die durch die Einwirkung von Hitze leicht schadhaft werdenden Teile außerhalb der Zone der heißesten Verbrennungsgase liegen, so daß die Zündvorrichtung stets einwandfrei arbeitet.
  • Die neue Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß eine den Antriebshebel der Zündvorrichtung sperrende Blattfeder und ein diese auslösender, von dein Abschlußkörper des Brenners beeinflußter Hebel an einer die Zündvorrichtung tragenden Rohrschelle befestigt sind.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und esist: Abb. i eine schematische Ansicht eines mit der neuen Zündvorrichtung ausgerüsteten Brenners und Abb.:2 eine abgebrochene Ansicht mit den einzelnen Teilen in anderer Lage.
  • An der demBrenner26 dasGas zuführenden Leitung i i ist eine Rohrschelle 14 befestigt, die einen seitlich vorstehenden Arm aufweist. An diesem Arm ist die eine Längsschiene 15 der Zereisenzündvorrichtung befestigt, an deren unterem Ende in der üblichen Weise das Reibrad 18 drehbar gelagert ist. Das Reibrad 18 arbeitet in bekannter Weise mit dem in einer Hülse 2o liegenden, unter Federwirkung vorgeschobenen Zündstein 19 zusammen. Durch eine Schraubenfeder 17 ist mit der Schiene 15 die zweite Schiene 16 der Zündvorrichtung verbunden, und diese Schiene ist durch einen Zapfen 24 mit einem Doppelhebel 22 verbtinden, der an einem Zapfen 23 der Schiene 15 drehbar gelagert ist. Das freie Ende des Hebels 2,2 steht durch eiiie Kette 31 init dein einen Arm 13 des Doppelliehels 12 in Verbindung, der seinerseits mit dein Halinküken verbunden ist. Auf der Rohrschelle 14 ist eine Blattfeder 2-7 befestigt, deren freies über die Schelle überstehendes Ende 28 hakenförinig ausgebildet ist. Schließlich ist an der Rohrschelle 14 noch ein Doppelhebel 29, 3o drehbar gelagert, derart, daß das eine Ende 29 mit dein Arm 13 des Doppelhebels 1:2 in Berührung kommt, während das andere Ende 30 gegell die Feder 27 gedrückt werden kann.
  • Zweckmäßig wird der Arm 13 des Doppelhebels 12 mit einem auf Zug und Druck wirken,den Bowdenkabel io verbunden, so daß die Zündvorrichtung aus der Ferne beeinflußt werden kann.
  • Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist nun wie folgt: Wird durch Beeinflussung des Bowdenkabels oder durch Drehen von Hand der Hehel 12 in die in Abb. 2 veranschaulichte Lage gebracht, so wird die Gaszufuhr nach dem Brenner 24 abgesperrt, und gleichzeitig wird hierbei der Arm 22 des Doppelhebels 22, 23 infolge der Verbindung durch die Kette 31 mit dein Arin 13 hochgezogen, wobei sein freies Ende von dem Haken 28 der Feder:z7 erfaßt und in dieser Lage gesperrt wird. Hierdurch wird gleichzeitig die Schiene 16 mit Bezug auf die feststehende Schiene 15 angehoben, wodurch wiederum die Feder 17 gespannt wird. Wird nuni-nehr wiederum durch das B,owderik-abel io oder aber von Hand der Hebel 12 zwecks Offnens des Gashalines gedreht und in die in Abb. i veranschaulichte Lage gebracht, so stößt am Ende dieser Drehbewegung der Arm 13 gegen den Arm -29 desDoppelhebels 29, 30, -wodurch, dessen Arm 30 gegen die Feder 27 gedrückt und mithin der Haken 28 außer E ingriff mit dein Arm 2-> des Hebels 2:2, :23 gebracht wird. Unter Wirkung der gespannten Feder 17 wird alsdann die Schiene 16 abwärts mit Bezug auf die Schiene 15 bewegt wodurch wiederum das mit ihr verbundene Reibrad 18 in Umdrehung versetzt und somit der Funke zur Zündung des Gasgemisches erzeugt wird.

Claims (1)

  1. PATFNT-ANSPRUCII: P.vrophore Zilirdvorrichtung für hän-(f 11 .#e de Glühlichtbrenner, welche durch das Schließen der Gaszuleitung in Bereitschaftsstellung übergeführt wird, dadurch gekennzeichnet ' daß eine den Antriebshebel (22) der Zündvorrichtung sperrende Blattfeder und ein diese auslösender, von dem Abschlußkörper beeinflußter Hebel (29, 3o) an einer die Zündvorrichtung tragenden Rohrschelle befestigt sind.
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