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Pyrophore Zündvorrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf pyrophore
Zündvorrichtungen für hängende Glühlichtbrenner, die durch das Schließen der Gaszuleitung
in Bereitschaftstellung gebracht werden. Gegenüber bekannten Vorrichtungen dieser
Art bezweckt die Erfindung die Schaffung einer in der Bauart einfachen, dabei
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doch derart ausgebildeten und an dem Brenner angebrachten Zündvorrichtung,
daß die durch die Einwirkung von Hitze leicht schadhaft werdenden Teile außerhalb
der Zone der heißesten Verbrennungsgase liegen, so daß die Zündvorrichtung stets
einwandfrei arbeitet.
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Die neue Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß eine den Antriebshebel
der Zündvorrichtung sperrende Blattfeder und ein diese auslösender, von dein Abschlußkörper
des Brenners beeinflußter Hebel an einer die Zündvorrichtung tragenden Rohrschelle
befestigt sind.
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Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, und esist: Abb. i eine schematische Ansicht eines mit der neuen Zündvorrichtung
ausgerüsteten Brenners und Abb.:2 eine abgebrochene Ansicht mit den einzelnen Teilen
in anderer Lage.
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An der demBrenner26 dasGas zuführenden Leitung i i ist eine Rohrschelle
14 befestigt, die einen seitlich vorstehenden Arm aufweist. An diesem Arm ist die
eine Längsschiene 15 der Zereisenzündvorrichtung befestigt, an deren unterem Ende
in der üblichen Weise das Reibrad 18 drehbar gelagert ist. Das Reibrad 18 arbeitet
in bekannter Weise mit dem in einer Hülse 2o liegenden, unter Federwirkung vorgeschobenen
Zündstein 19 zusammen. Durch eine Schraubenfeder 17 ist mit der Schiene 15
die zweite Schiene 16 der Zündvorrichtung verbunden, und diese Schiene ist durch
einen Zapfen 24 mit einem Doppelhebel 22 verbtinden, der an einem Zapfen
23 der Schiene 15
drehbar gelagert ist. Das freie Ende des Hebels 2,2
steht durch eiiie Kette 31 init dein einen Arm 13 des Doppelliehels
12 in Verbindung, der seinerseits mit dein Halinküken verbunden ist. Auf der Rohrschelle
14 ist eine Blattfeder 2-7 befestigt, deren freies über die Schelle überstehendes
Ende 28 hakenförinig ausgebildet ist. Schließlich ist an der Rohrschelle
14 noch ein Doppelhebel 29, 3o drehbar gelagert, derart, daß das eine Ende 29 mit
dein Arm 13 des Doppelhebels 1:2 in Berührung kommt, während das andere Ende
30 gegell die Feder 27 gedrückt werden kann.
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Zweckmäßig wird der Arm 13 des Doppelhebels 12 mit einem auf
Zug und Druck wirken,den Bowdenkabel io verbunden, so daß die Zündvorrichtung aus
der Ferne beeinflußt werden kann.
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Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist nun wie folgt: Wird durch
Beeinflussung des Bowdenkabels oder durch Drehen von Hand der Hehel 12 in die in
Abb. 2 veranschaulichte Lage gebracht, so wird die Gaszufuhr nach dem Brenner 24
abgesperrt, und gleichzeitig wird hierbei der Arm 22 des Doppelhebels 22,
23 infolge der Verbindung durch die Kette 31
mit dein Arin
13 hochgezogen, wobei sein freies Ende von dem Haken 28 der Feder:z7
erfaßt und in dieser Lage gesperrt wird. Hierdurch wird gleichzeitig die Schiene
16 mit Bezug auf die feststehende Schiene 15 angehoben, wodurch wiederum die Feder
17 gespannt wird. Wird nuni-nehr wiederum durch das B,owderik-abel io oder
aber von Hand der Hebel 12 zwecks Offnens des Gashalines gedreht und in die in Abb.
i veranschaulichte Lage gebracht, so stößt am Ende dieser Drehbewegung der Arm
13 gegen den Arm -29 desDoppelhebels 29, 30, -wodurch, dessen Arm
30 gegen die Feder 27 gedrückt und mithin der Haken 28
außer
E ingriff mit dein Arm 2-> des Hebels 2:2, :23 gebracht wird. Unter Wirkung
der gespannten Feder 17 wird alsdann die Schiene 16 abwärts mit Bezug auf
die Schiene 15 bewegt wodurch wiederum das mit ihr verbundene Reibrad 18 in Umdrehung
versetzt und somit der Funke zur Zündung des Gasgemisches erzeugt wird.