DE388355C - Hochspannungstransformator oder -induktor mit einer in einen fluessigen oder zunaechst fluessigen und dann erstarrenden Isolierstoff eingebauten Hochspannungs-Scheibenwicklung - Google Patents

Hochspannungstransformator oder -induktor mit einer in einen fluessigen oder zunaechst fluessigen und dann erstarrenden Isolierstoff eingebauten Hochspannungs-Scheibenwicklung

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DE388355C
DE388355C DES51718D DES0051718D DE388355C DE 388355 C DE388355 C DE 388355C DE S51718 D DES51718 D DE S51718D DE S0051718 D DES0051718 D DE S0051718D DE 388355 C DE388355 C DE 388355C
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voltage
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Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/30Fastening or clamping coils, windings, or parts thereof together; Fastening or mounting coils or windings on core, casing, or other support
    • H01F27/306Fastening or mounting coils or windings on core, casing or other support

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Hochspannungstransformator oder -induktor mit einer in einen flüssigen oder zunächst flüssigen und dann erstarrenden Isolierstoff eingebauten Hochspannungs-Scheibenwicklung. Bei den bisher üblichen -Ausführungen von Hochspannungstransformatoren und -induktoren ist die Hochspannungswicklung in @Gestalt von scheibenförmigen Spulen auf dem den Kern und die Primärwicklung umgebenden Isolierrohr angeordnet. Man hat dabei versucht, durch geeignete Ausbildung der isolierenden Stützkörper dem flüssigen oder zunächst flüssigen und dann erstarrenden Isolierstoff .den Zutritt in den zwischen dem inneren Isolierrohr und der Innenseite der Scheibenspule liegendenRaum zu ermöglichen. Trotzdem stellten sich bei Verwendung sehr hoher Spannung häufig Überschläge ein, die ihren Weg an Unregelmäßigkeiten indem Isolierstoff fänden, die in Gestalt von Luftbläschen oder Rissen in der Struktur längs der in dem Ringraum be- findlichen Unterstützungsteile auftraten.
  • Es erschien elementsprechend zweckmäßig, den Ringraum möglichst ganz frei von den Hochspannungsspulen tragenden Teilen zu machen und eine Bauart zu schaffen, die ein gewisses Vorbild in den Teslatransformatoren finden könnte, bei denen zwischen der Nieder-und der innerhalb davon angeordneten Hochsliannungsspule ein völlig freier Rauen verbleibt, der bei Anwendung einer ölisolation gänzlich von dem Isolierstoff erfüllt ist. In .diesem Sinne hat man vorgeschlagen, rdie Hochspannungsspulen an den beiden oberen Eckpunkten eines rechteckigen Gehäuses aufzuhängen. Da hierbei aber keine genügende Lagerung der Spulen erzielt werden konnte, sind zwischen dem inneren Isolierrohr und den Spulen noch kleine Keile angeordnet worden, an denen natürlich dieselben zu Überschlägen Anlaß gebenden Erscheinungen auftreten können, wie bei den zuerst geschilderten Transformationsgeräten.
  • Gemäß der Erfindung wird der erstrebte Erfolg dadurch im vollen Umfange erreicht, daß die Hochspannungswicklung ausschließlich an gleichmäßig über den äußeren Umfang der Scheiben verteilten Punkten befestigt ist. Um eine unverschiebbar.e Lagerung zu erzielen, müssen mindestens drei um i2o° gegeneinander versetzte Befestigungspunkte vorgesehen sein, deren Zahl natürlich vermehrt werden kann.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Über den Eisenkern k eines Induktors und dessen Primärwicklung p ist ein Rohr i aus hochwertigem Isolierstoff geschoben. In einem Abstand von der Achse des Isolierrohres, der etwas größer ist als der Außendurchmesser der einzelnen Scheibenspulen s der Hochspannungswicklung, sind <frei Stäbe Ir, beispielsweise aus paraffiniertem Holz, vorgesehen, die -durch speichenartig angeordnete Träger t ebenfalls aus Holz gehalten werden. Diese Stäbe lt <dienen als Träger der Hochspanmingswickluna. Jede Sclr°ibenspule ist, um einen- zusammenhängenden Körper zu erzielen, mit mehreren Papierlagen 1 in Fortsetzung der Drahtwickhing ü berwickelt- Die einzelnen Scheibenspulen s sind je zii zweien beiderseits von Scheiben r aus Preßspan, welche in Gestalt von Kreisringen geschnitten sind, angeordnet und mit diesen zusammen mit Einem Leinenband h als Bandagierung unigewickelt bis auf drei Stellen des Umfanges, an denen .die Preßspanscheibe mit Ansätzen a heraustritt. In diesen Ansätzen sind augenartige Löcher vorgesehen, mit denen die Spulen s auf die Stäbe la aufgCreiht sin#a. Uni den gegenseitigen Abstand der benachbartem Spulenkörper zii wahren, sind Jurch die Stäbe h- beiderseits der Augen kleine Stifte f gesteckt. Die Spulenanordnung ist von einem zvlindrischen Gehäuse aus Isoliermaterial umgeben. Dieses dient hauptsächlich als Gußforni für cias Ausgießen der zwichen den Scheibenspulen untereinander und zwischen den Spulen und dem inneren Isolierrohr verbleibenden Hohlräume mit einer erstarrenden Gußmasse.
  • Eine übermäßige Beanspruchung des- Isoliermaterials an den äußeren Hochspannungsspulen infolge der Zusammendrängung der Feldlinien wird zweckmäßig in an sich bekannter Weise durch Anordnung von Metallschirmen in vermieden, die hohlringförmig gestaltet sind und um die Endspulen herumgreifen. In bekannter Weise sind sie mit den Enden der Wicklung verbunden. Außer zur Verteilung der elektrischen Feldlinien auf eine größere Fläche dienen die Metallschirme auch als Ausgangsstelle für die aus dein Induktorgehäuse g heraus zu Klemmen k geführten Hochspannungsanschlüsse.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSpPÜcHE: r. Hochspannungstransformator oder -inrluktor, bei dem die Hochspannungsscheibenwicklung in einem flüssigen oder zunächst flüssigen und dann erstarrenden Isolierstoff am äußeren Umfang derart bebefestigt ist, daß sie völlig frei von den durch sie umgebenen Teilen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelspulen der Hochspannungswicklung an dazu konzentrischen Ringen aus Isoliermaterial befestigt und mittels der in gleichmäßigem Abstande an der Innensite des zu .den Spulen konzentrischen Gehäuses verteilten Träger derart angeordnet sind, daß die Spulen ,auch untereinander völlig frei sind.
  2. 2. Hochspannungstransformator oder -inluktor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragringe der -Einzelspulen mit au;genförrnigen, an ihrem Umfang vorgesehenen Löchern an Isolierstangen aufgereiht sind, die in an sich bekannter Weise in achsialer Richtung im Gehäuse verlaufen.
  3. 3. Hochspannungstransformator oder -iilcluktornach Ansprucli2, daclurchgekennzeichnet, -laß an jedem Befestigungsring aus Isolierstoff zwei Einzelspulen rler Hochspannungswicklung, und zwar je eine aiif j e,ler Seite, angeordnet sind. .l. Hochspannungstransformator oder -iii#luktor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet. (laß in an sich bekannter M'2ise den Endspulen der Hochspannungs- i tvicklung seitlich an die Enden der Wicklung angeschlossene Metallschirme vorgelagert sind, welche eine mäßige Krün:-inun - aufweisen.
DES51718D 1919-12-07 1919-12-07 Hochspannungstransformator oder -induktor mit einer in einen fluessigen oder zunaechst fluessigen und dann erstarrenden Isolierstoff eingebauten Hochspannungs-Scheibenwicklung Expired DE388355C (de)

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DE388355C true DE388355C (de) 1924-01-12

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DE (1) DE388355C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3026492A (en) * 1957-12-06 1962-03-20 Westinghouse Electric Corp Inductive apparatus for utilizing gaseous dielectrics
FR2410345A1 (fr) * 1977-11-28 1979-06-22 Siemens Ag Procede pour le montage d'un enroulement magnetique supraconducteur

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3026492A (en) * 1957-12-06 1962-03-20 Westinghouse Electric Corp Inductive apparatus for utilizing gaseous dielectrics
FR2410345A1 (fr) * 1977-11-28 1979-06-22 Siemens Ag Procede pour le montage d'un enroulement magnetique supraconducteur

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CH95126A (de) 1922-06-01

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