DE388514C - Drehbare Kippvorrichtung fuer den Wagenkasten, insbesondere von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Drehbare Kippvorrichtung fuer den Wagenkasten, insbesondere von Kraftfahrzeugen

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DE388514C
DE388514C DEP41233D DEP0041233D DE388514C DE 388514 C DE388514 C DE 388514C DE P41233 D DEP41233 D DE P41233D DE P0041233 D DEP0041233 D DE P0041233D DE 388514 C DE388514 C DE 388514C
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DE
Germany
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car body
bevel gear
turntable
motor vehicles
tilting device
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Expired
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DEP41233D
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OTTO POHLMANN
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OTTO POHLMANN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/06Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only
    • B60P1/10Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only with screw and nut

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Drehbare Kippvorrichtung für den Wagenkasten, insbesondere von Kraftfahrzeugen. Gegenstand der Erfindung ist ein mechanischer Antrieb für die drehbare Kippvorrichtung für den Wagenkasten, insbesondere von Kraftfahrzeugen nach Patent 387184. Bei der Kippvorrichtung nach dem Hauptlatent ist die Kippachse des Wagenkastens auf einer. Drehscheibe bekannter Ausführungin einem festen Abstand von der etwa uni halbe Wagenbreite von der Hinterkante des Fahrgestelles entfernten Drehachse dieser Scheibe befestigt, so daß der dem Führersitz in Ruhestellung mit der zu öffnenden Seite zugekehrte Wagenkasten durch Ausführung einer Drehbewegung um 9o bzw. r8o° unter gleichzeitiger seitlicher biw, rückwärtiger Verlegung seines Schwerpunktes in die Kippstellung gebracht werden kann. Obwohl sich bei dieser Bauart der Kasten infolge der Anordnung der Kippachse unterhalb des Kastenschwerpunktes in labilem Gleichgewicht befindet und daher bei Lösung des Haltegliedes von Hand gekippt werden kann, sind doch durch ungleichmäßige Beladung oder Wandern des Schüttgutes während der Fahrt Belastungsfälle des Kastens möglich, die sein Kippen nur unter Zuhilfenahme von Hebe-.c-prlr7cl»en gesfatten. Für manche Fälle ist es daher wünschenswert, die angezogene Kipperbauart mit einem mechanischen Antrieb auszustatten. Der Konstrukteur erhält dadurch größeren Spielraum in der Abmessung des Kastens, da dann die Kippachse nicht mehr unbedingt unter dem Schwerpunkt des Kastens angeordnet werden muß: Ein hierzu geeignetes Windwerk ist Gegenstand vorliegender Erfindung. Es besitzt die Eigentümlichkeit, daß das Hubwerk für die Kippbewegung auch während der Drehbewegung mit der Antriebswelle in Eingriff bleibt, ohne während derselben eine Kippbewegung herbeizuführen. Dies wird erreicht durch Unterbringung des Hubwerkes in dem mit dein Kasten drehbaren Teil der Drehscheibe und die Anordnung eines zentrisch zur Drehscheibe gelagerten Antriebskegelrades für die Hubspindel, das mit dein drehbaren Teil der Drehscheibe gekuppelt werden kann. Bei Kupplung mit diesem bewirkt es eine Drehung des auf die Drehscheibe aufgebauten Kastens, während das Hubwerk relativ zu ihm unbeweglich bleibt. Bei Lösung der Kupplung tritt dagegen wegen des großen Reibungswiderstandes der Drehscheibe eine selbsttätige Bremsung derselben und eine Relativbewegung des Antriebskegelrades zum Hubwerk ein, :durch welche letzteres in Drehung gesetzt und die Kippbewegung des Isastens herbeigeführt wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Abb. z eine Seitenansicht des Kippwagens, Abb. 2 eine Hinteransicht des Kippwagens, Abb.3 -einen senkrechten Achsialscl-mitt: durch das Windwerk, Abb. ,4 die Seitenansicht auf die Kippvorrichtung, Abb. 5 den Grundriß der Kippvorrichtung. Mit dem Fahrzeugrahmen starr verbunden ist der untere Ring g einer Drehscheibe bekannter Ausführung (Abb.2), deren oberer Ring 6 in zwei Lagerböcken die Kippachse für den Tragrahmen i:4 des Wagenkastens trägt. Mit dem unteren Ring g der Drehscheibe sind die Traversen 18 und ig vernietet, welche den Lagerkörper 15 tragen, der ein Lager für die mit kitzel5 versehene wagerecht liegende Antriebswelle 4 und ein zur Drehachse der Scheibe zentrisches, senkrecht stehendes Lager für die Nabe des zweiseitig verzahnten Antriebskegelrades 3 besitzt. Der untere Zahnkranz des letzteren steht in Eingriff mit dem Kitzel 5 der Antriebswelle q., der obere mit dem Kegelrad B. das den Antrieb für die Mutter der Hubspindel 13 vermittelt und auf einer wagerechten Vorgelegeweile to festgekeilt ist, die in einem auf den oberen Teil der Drehscheike aufgebauten Gehäuse 2 derart gelagert ist, daß der Eingriff des Kegelrades 8 mit dein oberen Zahnkranz des Antriebskegelrades 3 bei jeder Stellung der Drehscheibe, d. h. bei jeder Lage des Wagenkastens zum Fahrgestell, gesichert ist. Das Gehäuse 2 selbst ist schwenkbar auf den Traversen 16 und i; des oberen Ringes 6 der Drehscheibe aufgebaut, und zwar so, daß seine wagerechte Schwenkachse parallel zur Kippachse des Wagenkastens verläuft und sich mit der senkrechten Drehachse der Scheibe schneidet. Die wagerechte V orgelegewelle to ist zentrisch zur Schwenkachse des Gehäuses 2 in der Bohrung eines der wagerecht liegenden Lagerzapfen desselben gelagert und trägt an ihrem inneren Ende ein Kegelrad i i, das in eine Kegelradverzahnung 12 der winkelrecht zur Vorgelegewelle to gelagerten Hubspindelmutter eingreift. Die schwenkbare Befestigung der Hubspindel 13 ain Tragrahmen 1d. des Wagenkastens ist in einem solchen Abstand von der Kippachse angebracht, daß die Hubspindel 13 bei Ruhestellung des Wagenkastens senkrecht steht. Infolgedessen kommen in dieser Stellung die die Hubspindelmutter tragenden Lagerzapfen des Gehäuses 2 in eine zentrische Lage zur Drehachse der Scheibe und damit zur Nabe des Antriebskegelrades 3. Eine in letzterer vermittels des Hebels ; aclisial verschiebbare, aber nicht drehbare Muffe 2o kann dann mit ihren Klauen i mit entsprechenden Klauen des Gehäuses 2 in Eingriff gebracht werden.
  • Die Wirkungsweise des Windwerkes ist folgende: Zur Drehung des Wagenkastens wird zunächst die in dem Kegelrad 3 achsial verschiebbare Muffe 2o mit ihren Klauen i zum Eingriff gebracht mit den Klauen des Gehäuses 2 und dann die Welle 4. angetrieben. Infolge seiner Kupplung mit dem Gehäuse :2 nimmt das Kegelrad 3 ersteres und damit den 01,-erteil der Drehscheibe und den auf ihr aufgebauten Wagenkasten mit. Nach Ausführung einer Drehung um go bzw. i8o° wird datm die Kupplung der Klauen i mit: dem Gehäuse 2 unterbrochen. Da das zur Überwindung des Reibungswiderstandes der Drehscheibe nötige Moment wesentlich größer ist als das zum Antrieb der Hubspindel, bleibt dann (:lie Drehscheibe mit dein @N%agenkasten stehen und das Kegelrad 8, welches bisher keine Relativbewegung zum Kegelrad 3 ausgeführt hatte, beginnt sich zu drehen und hebt durch Drehen der Idubspindehnutter die Spindel selbst, bis die gewünschte Kipplage des Wagenkastens erreicht ist. Bei Unterbrechung des Antriebes der Welle .q. bleibt dann der Wagenkasten in seiner Stellung, da die Hubspindel 13 selbsthemmend ausgeführt ist. Soll der Wagenkasten wieder in seine Ruhestellung gebracht werden, so wird die Welle q. ini Gegensinne angetrieben, woraufhin sich der Wagenkasten senkt. Hat er seine -wagerechte Lage wieder erreicht, so wird das Gebäuse 2 wieder mit dem Kegelrad 3 gekuppelt, so daß wieder eine Drehbewegung desselben eintritt. Nach Erreichung der für die Fahrt gewünschten Stellung des Wagenkastens wird der Antrieb der Welle .I unterbrochen und diese selbst blockiert, so daß der Wagenaufbau, der durch das Gehäuse :2 mit dem Kegelrad 3 gekuppelt bleibt, keine unbeabsichtigte Drehung während der Fahrt ausführen kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCH: Drehbare Kippvorrichtung für den V Y agenkasten, insbesondere von Kraftfahrzeugen nach Patent 378184, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Drehscheibe (6') und auf die in der :Mitte der Dreliseheil-:e angeordnete Kippvorrichtung nur eine Antriebswelle (q.) einwirkt, derart, daß nach Kupplung des angetriebenen Kegelrades (3) mit dem Getriebegehäuse (2) durch die verschiebbare Kuppelhülse (2(,-) zunächst die Drehscheibe mit dein Wagenkasten in die Kippstellung gedreht wird und nach Entkupplung durch das Einwirken des Kegelrades (3) auf das Kippgetriebe (8, to, 1i, i2, 13) sodann der Wagenkasten gekippt wird.
DEP41233D 1921-01-06 1921-01-06 Drehbare Kippvorrichtung fuer den Wagenkasten, insbesondere von Kraftfahrzeugen Expired DE388514C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1241282B (de) * 1962-01-16 1967-05-24 Stihl Maschf Andreas Einachsanhaenger zum Ruecken und Schleifen von Holz

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1241282B (de) * 1962-01-16 1967-05-24 Stihl Maschf Andreas Einachsanhaenger zum Ruecken und Schleifen von Holz

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