DE3885237T2 - Ankerwickelmaschine mit schnell auswechselbarem Gerät. - Google Patents

Ankerwickelmaschine mit schnell auswechselbarem Gerät.

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DE3885237T2
DE3885237T2 DE88311173T DE3885237T DE3885237T2 DE 3885237 T2 DE3885237 T2 DE 3885237T2 DE 88311173 T DE88311173 T DE 88311173T DE 3885237 T DE3885237 T DE 3885237T DE 3885237 T2 DE3885237 T2 DE 3885237T2
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/08Forming windings by laying conductors into or around core parts
    • H02K15/09Forming windings by laying conductors into or around core parts by laying conductors into slotted rotors

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Ankerwickelmaschine mit schnell auswechselbarem Gerät, insbesondere ein ankerspezifisches Gerät für Wickelmaschinen vom Flier-Typ (Flieger-Typ). Das Gerät dieser Erfindung dient in erster Linie für die Verwendung im Zusammenhang mit Doppelflier- (Doppelflieger-) Wickelmaschinen, die im allgemeinen für die Wicklung von Ankern verwendet und typischerweise als "Ankerwickler" bezeichnet werden, die allerdings auch dazu verwendet werden können, um andere Kerne zu wickeln, die radial nach außen sich öffnende Spalte aufweisen, wie beispielsweise sich drehende Kerne, die Feldwicklungen tragen. Wie für den Fachmann ersichtlich ist, ist die Erfindung nicht darauf beschränkt und kann in Verbindung mit einer einzigen oder einer Dreifach-Fliermaschine oder anderen Typen von einer Wicklungsgerätschäft verwendet werden, die eine oder mehrere Wicklungsformen bildet.
  • Typische Ankerwickelmaschinen vom Flier-Typ, die für die Hochgeschwindigkeitsherstellung verwendet werden, sind im wesentlichen "spezialisiert" in dem Sinn, daß jede Maschine werkzeugmäßig so ausgerüstet ist, eine einzige Konfiguration eines Ankers zu wickeln, oder im günstigsten Fall eine sehr begrenzte Anzahl von Ankern zu wickeln. Um zuverlässig Drahtverbindungen zu den Kommutatoren der Anker, die gewickelt werden, herzustellen und um akzeptable Spulen zu wickeln, müssen die Maschinenwerkzeugteile üblicherweise sorgfältig maschinell bearbeitet werden, damit sie ankerspezifisch sind, zum Beispiel speziell, damit sie in Verbindung mit einem einzigen Anker einer vorgegebenen Konfiguration verwendbar sind, oder für eine nicht mehr als sehr begrenzte Zahl von unterschiedlichen Konfigurationen. Um von einer herkömmlichen Wicklungsformanordnung, die für die Verwendung zur Wicklung eines Ankers ausgestaltet ist, zu einer anderen Wicklungsformanordnung zur Wicklung eines unterschiedlichen Ankers überzugehen, wird gewöhnlich mindestens einige Minuten Zeit erfordert, und dies erfordert typischer weise eine Serviceperson des Herstellers der Ankerwickelmaschine oder einen speziell trainierten Einrichtmann, der in der Lage ist, den Wechsel durchzuführen.
  • Doppelflier-Maschinen nach dem Stand der Technik sind völlig zufriedenstellend für die meisten Wicklungsanwendungen. Allerdings bestehen ständig steigende Forderungen unter den Herstellern von Ankerwickelmaschinen, Maschinen zu schaffen, die schnell von der Möglichkeit der Herstellung eines Ankers, der einen Satz von Parametern aufweist, auf die Herstellung eines Ankers umzurüsten, der einen unterschiedlichen Satz an Parametern besitzt.
  • Die EP-A-0217664 offenbart eine Ankerwickelmaschine, die einen Halter mit einer Spannfutteranordnung zum Greifen einer Ankerwelle aufweist. Die Spannfutteranordnung ist innerhalb eines rohrförmigen Trägers angeordnet, an dem eine Abschirmung lösbar mittels Schrauben befestigt ist, und sie ist mit einem Stab verbunden, der so bedient werden kann, um die Spannfutteranordnung in Längsrichtung zum Greifen und Freigeben der Ankerwelle zu verschieben. Mit Hilfe eines speziellen Werkzeugs kann das Spannfutter von dem Stab gelöst und aus dem rohrförmigen Träger herausgezogen werden. Dieser Aufbau löst nicht befriedigend die Forderung nach einer einfachen und schnellen Maschinenadaption zum Wickeln von unterschiedlichen Ankern.
  • Eine Aufgabe dieser Erfindung ist es, eine Ankerwickelmaschine von Flier-Typ zu schaffen, die leicht und schnell werkzeugmäßig umgerüstet werden kann, und zwar um einen Anker zu wickeln, der einen Satz von Parametern besitzt, auf einen Anker, der einen unterschiedlichen Satz von Parametern besitzt.
  • Gemäß einem Gedanken der vorliegenden Erfindung wird eine Kommutator-Abschirmanordnung für einen Ankerwickler vom Flier-Typ angegeben, wobei die Abschirmanordnung von einem solchen Typ ist, der eine Abschirmung und eine Einrichtung zur lösbaren Befestigung der Abschirmung mit einem anderen Teil des Wicklers aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung ein Paar von ausgerichteten Wellen, wobei eine der Wellen mit dem anderen Teil und die andere der Wellen in fester Beziehung mit der Abschirmung verbunden sind, und manuell betätigbare, schnell lösbare Verbindungseinrichtungen aufweist, die die eine der Wellen mit der anderen der Wellen verbindet, um eine manuelle Lösung der Wellen voneinander und dadurch die Abschirmung von dem anderen Teil zu lösen, so daß die Abschirmung schnell ohne die Verwendung von Werkzeugen entfernt und wieder eingesetzt werden kann.
  • Die Erfindung kann vorteilhafterweise entweder mit einer inneren Abschirmung oder einer äußeren Abschirmung verwendet werden, und in einem bevorzugten Aufbau sind sowohl die innere als auch die äußere Abschirmung vorgesehen und durch eine Schnellfreigabeverbindung befestigt.
  • Entsprechend einem anderen Gedanken gibt die Erfindung einen Ankerwickler vom Flier-Typ gemäß Anspruch 6 an.
  • Gemäß einem weiteren Gedanken gibt die Erfindung eine Ankerwicklung vom Flier-Typ an, der eine Ankerdrehanordnung mit einer motorgetriebenen Drehspindel und einer Spannfutteranordnung umfaßt, die ein Spannfutter besitzt, das einen Wellengreifbereich zum Greifen der Welle eines Ankers, der gewickelt werden Soll, und nockenförmige Flächen zum Bewirken eines Klemmdrucks, der auf die Ankerwelle ausgeübt wird, eine rohrförmige Spannfutteraufnahme, die als Spannfutter dienende Arbeitsflächen besitzt, gegen die sich die Nockenflächen abstützen, ein Spannfutterbetätigungsglied innerhalb der Aufnahme und Spannfutterbetätigungsteile, die mit dem Spannfutterbetätigungsglied verbunden sind, das einen Stab besitzt, der sich vollständig durch die Drehspindel zum Betätigen des Spannfutter erstreckt, umfaßt, wobei die Spannfutteranordnung durch eine integrale Anordnung gekennzeichnet ist, die das Spannfutter, die Spannfutteraufnahme, das Betätigungsglied und den Stab besitzt; wobei die erste Verbindereinrichtung zur lösbaren Verbindung der Spannfutteraufnahme mit der Rotatorspindel und zweite Verbindereinrichtungen, die lösbar mit dem Stab auf der Rückseite der Rotorspindel derart verbunden ist, daß die integrale Anordnung von der Rotorspindel getrennt und als eine einzige Unterbaugruppe abgenommen werden kann, aufgebaut ist.
  • Vorteilhafterweise sind beide Gedenken der Erfindung in einer Ankerwickelmaschine ausgeführt, die eine einen Anker greifende Spannfutteranordnung und innere und äußere Kommutator- (Kollektor-) Abschirmungsgeräteanordnungen aufweist, wobei die ankerspezifischen Teile davon schnell und leicht entfernt und dann schnell und leicht durch andere ankerspezifischen Teile von einer Person wieder angebracht werden können, die nur geringe Erfahrung in Geräteeinrüsttechniken besitzt. Dies ermöglicht dem Maschinenhersteller Austauschsätze von ankerspezifischen Geräteteilen herzustellen, so daß eine einzige Ankerwickelmaschine verwendet werden kann, um Anker herzustellen, die verschiedene Konfigurationen aufweisen, und zwar mit einer minimalen Umrüstzeit. In einer solchen Ausführungsform umfaßt sowohl die innere Abschirmungsanordnung als auch die äußere Abschirmungsanordnung Schnell-Löseinrichtungen, durch die die ankerspezifischen Geräteteile schnell entfernt und durch andere ankerspezifischen Geräte ersetzt werden können. Die Anker-Rotoranordnung besitzt eine modulare Spannfutteranordnung, die einfach durch das manuelle Entfernen eines Paars von Verbindern abgenommen und durch eine andere modulare Spannfutteranordnung ersetzt werden kann. Die gesamte Geräteumrüstung kann demzufolge von einer in den Geräteumrüst techniken relativ unerfahrenen Person in einigen Minuten ohne die Verwendung von irgendwelchen speziellen Werkzeugen durchgeführt werden.
  • Weitere Merkmale und Vorteile werden aus der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich, die unter Bezugnahme auf die Zeichnungen vorgenommen wird, in denen:
  • Fig. 1 eine vereinfachte, perspektivische Teildarstellung eines Bereichs einer Doppelflier-Ankerwickelmaschine zeigt, die mit einem Schnellwechselgerät ausgestattet ist, das gemäß dieser Erfindung aufgebaut ist, und die auch einen Teil eines Ankers zeigt, der gewickelt wird.
  • Fig. 2 eine perspektivische Teildarstellung mit Teilen zeigt, die in einer Explosionsdarstellung von einem Teil der Maschine der Fig. 1 abgenommen und in einem geringfügig größeren Maßstab als Fig. 1 dargestellt sind. Teile wurden abgenommen, um die anderen Teile besser zu zeigen.
  • Fig. 3 eine vergrößerte, seitliche Draufsicht mit Teilen im Querschnitt, der im wesentlichen entlang der Schnittlinie 3-3 in Fig. 1 vorgenommen ist, zeigt.
  • Fig. 4 eine vergrößerte Teilquerschnittsdarstellung eines Teils der Maschine der Fig. 1, und, angedeutet, einen Teil des Ankers zeigt.
  • Fig. 5 eine vergrößerte Teilquerschnittsdarstellung eines anderen Teils der Maschine der Fig. 1 zeigt.
  • Fig. 6 einen Querschnitt entlang der Schnittlinie 6-6 in Fig. 4 zeigt.
  • Fig. 7 einen Querschnitt entlang der Schnittlinie 7-7 in Fig. 5 zeigt.
  • Fig. 8 eine Teilquerschnittsdarstellung entlang der Schnittlinie 8-8 in Fig. 4 zeigt.
  • Detaillierte Beschreibung
  • Wie die Fig. 1 zeigt, ist die Erfindung in Verbindung mit dem Wickeln eines Ankers, der allgemein mit 10 bezeichnet wird, der einen Ankerkern 12 besitzt, der radial nach innen gerichtete Wicklungsaufnahmespalte 14 aufweist, die an einer Ankerwelle 16 befestigt sind, dargestellt. Ein Kommutator (Kollektor) 18, der mehrere Abgriffe besitzt, ist auf derselben Welle 16 befestigt. Der Anker 10 ist nur ein Beispiel für viele Anker, die mit einem Wickler vom Flier-Typ gewickelt werden können.
  • Ein Teil einer Doppel-Flier-Ankerwickelmaschine, die allgemein mit 20 bezeichnet ist, die für das Wickeln des Ankers 10 verwendet wird, ist in Fig. 1 gezeigt. Nur ein begrenzter Teil der Maschine 20 ist dargestellt, da die meisten Einzelheiten des Aufbaus der Maschine 20 vollständig herkömmlicher Art sein können und sie sind nicht Teil dieser Erfindung. Kurz beschrieben weist die Maschine 20 eine Ankerdrehanordnung auf, die allgemein mit 22 bezeichnet ist, der Kommutatorabschirm (-schutzschild-) Mechanismen zugeordnet sind, die eine innere Abschirmungsanordnung, die allgemein mit 24 bezeichnet ist, und eine äußere Abschirmungsanordnung, die allgemein mit 26 bezeichnet ist, aufweisen. Der Zweck der Ankerdrehanordnung 22 ist derjenige, den Anker 10 zu positionieren, wie es erforderlich ist, um die Wicklung der Spulen darauf und die Verbindung der Wicklungsanschlüsse mit dem Kollektor 18 zu bewirken, und die Ankerdrehanordnung 22 besitzt ein Spannfutter 28 (Fig. 4) zum Greifen des Kommutatorendes der Ankerwelle 16. Beispiele für Ankerwickelmaschinen nach dem Stand der Technik, die Ankerdreheinrichtungen mit Spannfutter und Kollektorschutzschildern aufweisen, sind in dem US-Patent Nr. 3,673,878, erteilt für John M. Biddison am 04. Juli 1972, und in dem US-Patent Nr. 4,633,577, erteilt für Alvin C. Banner am 06. Januar 1987, gezeigt. Wie aus der nachfolgenden Diskussion ersichtlich wird, ist diese Erfindung auf die Verbesserungen der Ankerdrehanordnung 22 und auf die Abschirmungsanordnungen 24 und 26 gerichet.
  • Die Ankerwickelmaschine 20 weist weiterhin jeweils eine links- und rechtsseitige Flier-Spindel 30 und 32 auf, durch die sich jeweils Drähte, die mit W&sub1; und W&sub2; bezeichnet sind, von geeigneten (nicht dargestellten) Drahtvorratsquellen unter Spannung erstrecken. Die Drähte W&sub1; und W&sub2; treten jeweils aus den Flier-Anordnungen 34 und 36 zu dem Anker 10 hin aus. Ein Paar gelenkig verbundener Drahtklemmanordnungen 38 klemmen die freien Enden der Drähte an dem Ende der Wicklung eines Ankers bis zum Beginn der Wicklung des nächsten Ankers. Wie bekannt ist, werden während der Wicklung des Ankers die Flier-Spindeln 30 und 32 wechselseitig in entgegengesetzten Richtungen durch eine geeignete Motoranordnung angetrieben, und ein Steuerstromkreis zieht deshalb mit der Zeit die Drähte W&sub1; und W&sub2; durch die Flier-Spindeln 30 und 32 und wickelt sie in die Kernspallte 14 ein. Während der Wickelvorgänge werden die Drähte in die Kernspalte 14 durch links- und rechtsseitige Formgebungsanornungen 40 und 42 geführt. Diese Erfindung könnte in Verbindung mit Ankerwickelmaschinen umgesetzt werden, die verschiedene Typen von Wicklungsformen aufweisen. Allerdings wird diese Erfindung vorzugsweise mit anderen ankerspezifischen Werkzeugvorrichtungen verwendet, die schnell gewechselt werden können, um unterschiedliche Wicklungsanker aufzunehmen. Wicklungsformgebungsanordnungen, die schnell gewechselt werden können, sind in der US-Patentanmeldung Serial No. 125288 mit dem Titel "WINDING FORM ASSEMBLY", angemeldet beim US-Patentamt am 25. November 1987, offenbart.
  • Die Ankerrotoranordnung 22 weist, wie die Fig. 1, 2, 4 und 5 zeigen, einen Schrittmotor 50 auf, der über Zahnräder 52 eine Drehspindel 54 antreibt, die hohl ist, um einen Spannfutterfreigabestab 56 aufzunehmen. Die Drehspindel 54 und der Spannfutterfreigebestab 56 sind in geeigneter Weise zur Drehung jeweils in frontseitigen und rückseitigen Rahmenplatten 58 und 60 eines Drehlagerrahmens, der allgemein mit 62 bezeichnet wird, befestigt, der eine Rahmenbasisplatte 64 und eine Rahmenoberplatte 66 aufweist. Die Drehspindel 74 besitzt einen in seinem Durchmesser verringerten Frontabschnitt 68, der sich durch einen inneren Durchgang 70 eines Lagers 72 in der frontseitigen Rahmenplatte 58 erstreckt. Wie die Fig. 2, 4 und 5 zeigen, bildet der Spannfutterfreigabestab 56 einen Teil einer schnell abnehmbaren, modularen Spannfutteranordnung, die allgemein mit 80 bezeichnet ist, die auch die vorstehend erwähnte Schlitzhülse 28 aufnimmt. Die Schlitzhülse 28 weist einen die Ankerwelle greifenden, langgestreckten, rohrförmigen Gehäuseabschnitt 82 und einen vergrößerten Kopf 84 auf, der eine frontseitige Spannfutternockenfläche 86 und eine rückseitige Spannfutternockenfläche 88 besitzt. Die modulare Spannfutteranordnung 80 weist weiterhin ein rohrförmiges Spannfutterrückhalteteil 90 auf, das an seinem frontseitigen Ende einen nach innen gerichteten Flansch 92 besitzt, gegen den sich die frontseitige Spannfütternockenfläche 86 anlegt. Ein rohrförmiges Spannfutterbetätigungsglied 94 ist koaxial innerhalb des Rückhalteteils 90 aufgenommen, das eine Frontfläche 96 besitzt, die sich gegen die hintere Spannfutternockenfläche 88 anlegt. Das rückseitige Ende des Spannfutterbetätigungsglieds 94 wird durch eine Rückwand 98 geschlossen, die eine Gewindebohrung aufweist, in der der gewindeförmige, vordere Endabschnitt, der mit 100 bezeichnet ist, des Spannfutterfreigabestabs 56 eingeschraubt verbunden ist.
  • Das Spannfutterrückhalteteil 90 besitzt einen rückwärtigen Endabschnitt 102 mit vergrößertem Durchmesser, der, zwischen seinen Enden, einen innen mit einem Gewinde versehenen Bohrungsabschnitt 104 aufweist, mit dem eine Spannfutterrückhalteendkappe 106 eingeschraubt verbunden ist. Die Endkappe 106 besitzt eine mittige Bohrung 108, durch die sich der Spannfutterfreigabestab erstreckt. Die rückseitige Endwand 98 des Betätigungsglieds und die Rückhalteendkappe 106 bilden eine Kammer 110 innerhalb des rückseitigen Abschnitts 102 des Rückhaltteils mit dem vergrößerten Durchmesser, in der eine Mehrzahl von Federn oder Belleville-Unterlegscheiben (Tellerfeder-Unterlegscheiben) 112 angeordnet sind.
  • Da der Freigabestab 56 verschraubt mit der Endwand 98 des Betätigungsglieds 94 verbunden ist und die Endkappe 106 verschraubt mit dem Rückhalteteil 90 verbunden ist, bildet die Spannfutteranordnung 80 eine einzige Teilanordnung, die durch andere Spannfutteranordnungen für die Verwendung in Verbindung mit Ankern mit unterschiedlichen Wellen-Kommutator- oder Kernfigurationen ersetzt werden kann.
  • Weiterhin ist gemäß dieser Erfindung die Spannfutteranordnung 80 mit anderen Teilen des Ankerdrehteils 22 über einfache, manuell lösbare Teile zusammengesetzt, so daß eine weitgehenst technisch unerfahrene Person die Spannfutteranordnung 80 von der Maschine 20 in kürzester Zeit lösen und wieder einbauen kann. Wie die Fig. 1, 2, 4 und 5 zeigen, kann die Spannfutteranordnung 80 mit der Drehspindel 54 zuerst durch Einsetzen des Freigabestabs 56 in die Drehspindel 54 von ihrem frontseitigen Ende 68 aus eingesetzt und dann durch das äußerste, rückwärtige Ende der Drehspindel 54 hindurchgeführt werden, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist. Nach dem vollständigen Zusammenbau, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist, wird das hinterste Ende des vergrößerten, rückseitigen Endabschnitts 102 des Spannfutterrückhalteteils 90 über das vorderste Ende des frontseitigen Abschnitts 68 der Rotorspindel 54 mit dem verringerten Durchmesser geschoben. Gleichzeitig erstreckt sich das hinterste Ende des Freigabestabs 56 nach hinten durch einen Spannfutterfreigabeantriebsstopfen 114, der in einem Lager 116 in einem Stopfengehäuse 118, das an der rückseitigen Rahmenplatte 60 gelagert ist, befestigt ist.
  • Die Verbindung zwischen der Spannfutteranordnung 80 und dem übrigen Teil der Drehanordnung 22 weist ein Paar von scheibenähnlichen, C-förmigen Verbindern auf, nämlich einen vorderen Verbinder 120 und einen hinteren Verbinder 122, wie dies in den Fig. 2, 4, 5, 6 und 7 gezeigt ist. Zunächst wird angenommen, daß der vordere Verbinder 122 in der in den Fig. 4 und 6 gezeigten Weise zusammengebaut ist, wobei er das vorderste Ende der Drehspindel 54 und das hinterste Ende des Spannfutterrückhalteteils 90 verbindet. Für diesen Zweck besitzt das vorderste Ende der Drehspindel 54 ein Paar von sich quer erstreckenden Abflachungen oder Nuten 124 und 126 entlang ihrer oberen und unteren Kante, und das hinterste Ende des Spannfutterrückhalteteils 90 besitzt ein Paar von sich quer erstreckenden Spalten 128 und 130, die jeweils zu den Nuten 124 und 126 ausgerichtet sind. Der vordere Verbinder 120 kann, wie ersichtlich ist, in die Nuten 124 und 126 und die Spalte 128 und 130 eingesetzt werden, um das Spannfutterrückhalteteil 90 lösbar zu fixieren, sowohl drehbar als auch axial relativ zu der Drehspindel 54. Zusammengebaut wird der vordere, C-förmige Verbinder 120 durch eine vordere Rückhaltebuchse 132 daran gehindert, sich aus den Nuten 124 und 126 und den Schlitzen 128 und 130 zu lösen, die gleitend an dem vorderen Ende 68 der Drehspindel 54 zwischen einem Rückhaltering 134, der in eine Nut in der Welle 54 eingesetzt gehalten ist, und der inneren Lauffläche 70 des Lagers 72 befestigt ist. Eine Feder 136, die um das vordere Teil der Drehspindel 54 gewickelt ist, spannt die Rückhaltebuchse nach vorne so vor, daß der C-förmige Verbinder nicht in gefährlicher Weise aus dem Eingriff gelangen kann. Die Feder 136 kann relativ schwach so sein, daß der Zusammenbau und das Lösen der Spannfutteranordnung 80 mit der Drehspindel 54 leicht mit der Hand durchgeführt werden kann.
  • Nachfolgend wird jetzt angenommen, daß der rückwärtige, C-förmige Verbinder 122 in einer Nut 140 an dem äußeren, rückwärtigen Ende des Spannfutterfreigabestabs 56 angeordnet und gegen ungewolltes Lösen durch eine rückwärtige Rückhaltebuchse 142 zurückgehalten wird, die in einer umschließenden Beziehung dazu durch eine Schraubenfeder 141, die um einen sich nach hinten erstreckenden Schaftabschnitt 146 des Freigabeantriebsstopfens 114 gewickelt ist, vorgespannt ist. Ein ungewolltes Lösen der rückwärtigen Rückhaltebuchse 142 wird durch einen Rückhaltering 148 verhindert, der in einer Nut in dem Stopfenschaftabschnitt 146 eingesetzt ist. An dieser Stelle sollte angemerkt werden, daß im Betrieb der Spannfutteranordnung 80 die Federscheiben 112 das Spannfutterbetätigungsglied 94 gegen die hintere Nockenfläche 88 vorspannen, bis der Spannfutterfreigabe stab 56 nach hinten über den Freigabeantriebsstopfen 114 verfahren wird. Der Freigabestopfen 114 seinerseits wird nach hinten in bekannter Art und Weise durch Spannstifte 150 verschoben, die über ein Antriebsverbindungsglied 152 gehalten werden, das durch einen Spannfutternfreigabe-Betätigungsmotor 154 an der Rahmenoberplatte 66 gesteuert wird.
  • Wie die Fig. 1, 2 und 4 zeigen, weist die innere Kommutator-Abschirmungsanordnung 24 gemäß dieser Erfindung eine innere Abschirmung 170 auf, die Schlitze 172 an ihrem vorderen Ende zur Bildung von Kommutator-Abgriffen aufweist, wie sie nach dem Stand der Technik bekannt sind. Die innere Abschirmung 170 läuft koaxial zu und umgibt eng anliegend das Spannfutterrückhalteteil 90 über seine im wesentlichen gesamte Länge und besitzt demzufolge einen vergrößerten, hinteren Abschnitt 174, der den hinteren Bereich 102 mit dem vergrößerten Durchmesser des Spannfutterrückhalteteils 90 aufweist. Buchsen 176, die in die Bohrung der inneren Abschirmung 170 eingepreßt sind, bilden ein Lager zwischen dem Spannfutterrückhalteteil 90 und der inneren Abschirmung 170, um zu ermöglichen, daß sich das Spannfutterrückhalteteil 90 frei relativ zu der inneren Abschirmung 170 dreht, wenn der Ankerdrehmotor 50 gedreht wird.
  • Die innere Abschirmungsanordnung 24 ist mit der frontseitigen Rahmenplatte 58 durch Teile verbunden, die einen schnellen Wechsel der inneren Abschirmungsanordnung 24 erlauben. Eine sich quer erstreckende Trägerplatte 178 ist an der inneren Abschirmung 170 angeschweißt und verbindet die frontseitige Rahmenplatte 58 mit einer Schnell-Lösvorrichtung 180. Die Schnell-Lösvorrichtung 180 weist eine Gewinde- Stummelwelle 182, die in eine Bohrung 184 in der frontseitigen Rahmenplatte 58 eingreift, und eine Schnell-Lösverbindung 186 auf, die ein Buchsenverbindungsteil 190 und ein Steckerverbindungsteil 188 besitzt, die durch (nicht dargestellte) Kugelelemente zusammengehalten sind, die in einer mittels Feder vorgespannten Verbindungshülse 192 eingedrückt sind. Es kann hierbei gesehen werden, daß die äußere Abschirmungsanordnung 26 eine ähnliche Schnell-Lösvorrichtung 194 besitzt, die nachfolgend beschrieben wird. Die Schnell-Lösvorrichtung 194 ist im Querschnitt in Fig. 3 gezeigt und dieser Querschnitt steht für die entsprechenden Teile der Schnell-Lösverbindung 186 der inneren Abschirmung.
  • Das Ende des Steckerverbindungsteils 188 erstreckt sich, von dem Buchsenverbindungsteil 190 abgenommen, durch eine gekrümmte Bohrung 196 (Fig. 8) in das äußere Ende der Querverbindungsträgerplatte 178. Die gekrümmte Bohrung 196 ermöglicht eine begrenzte Bewegung der inneren Abschirmung 170 relativ zu der Achse des Steckerverbindungsteils 188. Dies ermöglicht dem Maschinenhersteller, exakt die Drehstellung der inneren Abschirmung 170 vorzugeben, und die vorgegebene Orientierung wird durch eine Klemmmutteranordnung 198 beibehalten.
  • Wie die Fig. 1 bis 4 zeigen, weist die äußere Abschirmungsanordnung 26 eine zurückziehbare, äußere Abschirmung 200 auf, die durch eine Trägerplatte 202 und die Schnell-Lösanordnung 194 mit dem Kolbenstab 206 eines Luftzylinderbetätigungsglieds 208 verbunden ist. Die Schnell-Lösanordnung 194 weist eine Schnell-Lösverbindung 210 auf, die ein Buchsenverbindungsteil 212 und ein Steckerverbindungsteil 214 besitzt, die durch Kugelelemente 216, die in eine federvorgespannte Verbindungshülse 218 eingedrückt werden, zusammengehalten werden. Die Arbeitsweise der Schnell-Lösverbindungen sind bekannt, so daß keine weitere Besprechung hiervon notwendig erscheint.
  • Es ist für den Fachmann ersichtlich, daß diese Erfindung den Maschinenhersteller in die Lage versetzt, Sätze von Gerätekomponenten zu konstruieren, die Schnell-Lösteile der inneren und äußeren Abschirmungsanordnungen und der modularen Spannfutternanordnungen aufweisen. Diese Sätze können so zugeschnitten werden, daß sie für einzelne Anker passen und den Benutzer der Maschine in die Lage versetzen, schnell eine Maschine vom Wickeln von Ankern, die einen Satz von Parametern aufweisen, auf das Wickeln von Ankern, die einen dazu unterschiedlichen Satz von Parametern aufweisen, umzurüsten. Da die Geräteteile, die nicht schnell lösbar sind, eine feste Einbaustelle relativ zu dem Maschinenrahmen besitzen, kann der Maschinenhersteller leicht zusätzliche Geräteteile an den Benutzer der Maschine liefern, wenn auch immer dies erforderlich wird.
  • Obwohl vorliegend die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beschrieben worden ist, ist ersichtlich, daß im Rahmen der Erfindung verschiedene Änderungen innerhalb des Schutzumfangs der beigefügten Ansprüche vorgenommen werden können.

Claims (12)

1. Eine Kommutator-Abschirmungsanordnung für einen Ankerwickler vom Flier-Typ, wobei die Anordnung von einem solchen Typ ist, der eine Abschirmung (170 oder 200) und Einrichtungen zur lösbaren Befestigung der Abschirmung (170 oder 200) mit einem anderen Teil (58 oder 208) des Wicklers aufweist, gekennzeichnet dadurch, daß die Befestigungseinrichtungen ein Paar von zueinander ausgerichteten Wellen (184, 188 oder 206, 214) aufweisen, wobei eine dieser Wellen (184 oder 206) mit dem anderen Teil (58 oder 208) verbunden ist und wobei die andere der Wellen (188 oder 214) in fester Beziehung mit der Abschirmung (170 oder 200) verbunden ist, und handbetätigbare Schnell-Lösverbindungseinrichtungen (180 oder 194) aufweist, die lösbar eine der Wellen (184 oder 206) mit der anderen der Wellen (188 oder 214) verbindet, um das manuelle Lösen der Wellen (184, 188 oder 206, 214) voneinander zu bewirken und dadurch die Abschirmung (170 oder 200) von dem anderen Teil (58 oder 208) zu lösen, so daß die Abschirmung (170 oder 200) schnell ohne die Verwendung von Werkzeugen abgenommen und wieder angebaut werden kann.
2. Kommutator-Abschirmungsanordnung nach Anspruch 1, wobei die Abschirmung (200) in einer linearen Richtung entlang einer vorgegebenen Achse bewegbar ist, wobei der Wickler weiterhin Antriebseinrichtungen aufweist, die ein Betätigungsglied (208) einschließen, das eine linear bewegbare Abtriebswelle (206) zur Bewegung der Abschirmung (200) entlang der Achse besitzt, und wobei eine der zueinander ausgerichteten Wellen die Abtriebswelle (206) aufweist.
3. Kommutator-Abschirmungsanordnung nach Anspruch 1, wobei ein anderes Teil (58) des Wicklers in seiner Stellung befestigt ist und die Befestigungseinrichtungen eine festgelegte Länge aufweisen, so daß sich die Abschirmung (170) in einer festgelegten Stellung befindet, wenn sie mit dem anderen Teil (58) verbunden ist.
4. Kommutator-Abschirmungsanordnung nach Anspruch 3, wobei die Abschirmung ein innere Abschirmung (170) ist und die Abschirmungsanordnung weiterhin eine äußere Abschirmung (200) aufweist, die umhüllend und in einer linearen Richtung entlang der Achse der inneren Abschirmung (170) angeordnet ist, wobei der Wickler weiterhin Antriebseinrichtungen aufweist, die ein Betätigungsglied (208) umfassen, das eine linear bewegbare Abtriebswelle (206) zur Bewegung der äußeren Abschirmung (200) entlang der Achse und zweite handbetätigbare Schnell-Lösverbindungseinrichtungen (194) aufweist, die lösbar die Abtriebswelle (206) mit der äußeren Abschirmung (200) verbinden, um ein handbetätigbares Lösen der äußeren Abschirmung (200) von der Abtriebswelle (206) zu ermöglichen, so daß die äußere Abschirmung (200) schnell ohne die Verwendung von Werkzeugen entfernt und wieder angebaut werden kann.
5. Kommutator-Abschirmungsanordnung nach Anspruch 4, wobei die zweite Schnell-Lösverbindungseinrichtung (194) dazwischen passende erste und zweite Verbinderteile (212, 214) aufweist, wobei das erste Verbinderteil (212) mit der Abtriebswelle (206) und das zweite Verbinderteil (214) mit der äußeren Abschirmung (200) verbunden ist, wobei das zweite Verbinderteil (214) von der äußeren Abschirmung (200) abnehmbar und wieder anbaubar ist.
6. Ein Ankerwickler vom Flier-Typ, der eine Abschirmungsanordnung nach den Ansprüchen 4 oder 5 aufweist und weiterhin eine Ankerdrehanordnung (22) umfaßt, die eine Rotorspindel (54) und eine Spannfutteranordnung (80) zum Greifen einer Ankerwelle aufweist, wobei die Spannfutteranordnung (80) ein Spannfutterrückhalteteil (90) umfaßt, wobei die innere Abschirmung (170) gleitend an dem Spannfutterrückhalteteil (90) angeordnet ist und wobei das äußere Abschirmung (200) gleitend über der inneren Abschirmung (170) angeordnet ist
7. Ankerwickler vom Flier-Typ nach Anspruch 6, der weiterhin Schlüsselteile (120, 124, 126, 128, 130) zur lösbaren Verbindung des Spannfutterrückhalteteils (90) mit der Drehspindel (54) zur lösbaren Verbindung aufweist.
8. Ankerwickler vom Flier-Typ nach Anspruch 7, der weiterhin Schlüsselaufnahmeteile (132), die gleitend an dem Spannfutteraufnahmeteil (90) und der Drehspindel (54) angeordnet sind und Federteile (136) aufweisen, die die Schlüsselaufnahmeteile (132) in einer abdeckenden Beziehung zu den Schlüsseleinrichtungen (120, 124, 126, 128, 130) vorspannen.
9. Ankerwickler vom Flier-Typ, der eine Abschirmungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 aufweist und der weiterhin eine Ankerdrehanordnung (22) mit einer motorangetriebenen Drehspindel (54) und eine Spannfutteranordnung (80) aufweist, die ein Spannfutter (28), das einen Wellengreifabschnitt (82) zum Greifen der Welle eines Ankers, der gewickelt werden soll, und Nockenflächen (86, 88) zum Erzeugen eines Klemmdrucks, der auf die Ankerwelle ausgeübt wird, ein rohrförmiges Spannfutterrückhalteteil (90), das als Spannfutter dienende Flächen (92) aufweist, gegen die die Nockenflächen (86) ein Spannfutterbetätigungsglied (94) innerhalb des Rückhalteteils (90) lagern, und Spannfutterbetätigungseinrichtungen aufweist, die mit dem Spannfutterbetätigungsglied (96) verbunden sind, die einen Stab (56) umfassen, der sich vollständig durch die Drehspindel (54) zur Betätigung der Spannfutter (28) erstreckt, wobei die Spannfutteranordnung (80) eine integrale Anordnung aufweist, die das Spannfutter (28), das Spannfutterrückhalteteil (90), das Betätigungsglied (94) und den Stab (56) umfaßt; und weiterhin erste Verbindungsteile (120, 124, 126, 128, 130) zur lösbaren Verbindung des Spannfutterrückhalteteils (90) mit der Rotorspindel (54) und zweite Verbindungseinrichtungen (122, 140) zur lösbaren Verbindung des Stabs (56) nach hinten zu der Rotorspindel (54) aufweist, so daß die integrale Anordnung von der Rotorspindel (54) abgenommen und als Unterbaueinheit entfernt werden kann.
10. Ankerwickler vom Flier-Typ des Typs, der eine Ankerdrehanordnung (22) mit einer motorbetriebenen Drehspindel (54) und eine Spannfutteranordnung (80), die ihrerseits ein Spannfutter (28) , das einen Wellengreifabschnitt (82) zum Greifen der Welle eines Ankers, der gewickelt werden soll, und Nockenflächen (86) zum Bewirken eines Klemmdrucks, der auf eine Ankerwelle ausgeübt werden soll, umfaßt, ein rohrförmiges Spannfutteraufnahmeteil (90), das Spannfutterbetätigungsflächen (92) besitzt, gegen die sich die Nockenflächen (86) lagern, ein Spannfutterbetätigungsteil (94) innerhalb des Rückhalteteils (90) und Spannfutterbetätigungseinrichtungen, die mit dem Spannfutterbetätigungsteil (94) verbunden sind, das einen Stab (26) umfaßt, der sich vollständig durch die Drehspindel (54) zum Betätigen des Spannfutters (28) erstreckt, aufweist, wobei die Spannfutteranordnung durch eine integrale Anordnung gekennzeichnet ist, die das Spannfutter (28) , das Spannfutteraufnahmeteil (90) das Betätigungsteil (94) und den Stab (56) umfaßt; erste Verbindungseinrichtungen (120, 124, 126, 128, 130) zur lösbaren Verbindung des Spannfutteraufnahmeteils (90) mit der Drehspindel (54) und zweite Verbindungseinrichtungen (122, 140), die lösbar mit dem Stab (56) nach hinten zu der Drehspindel (54) so verbunden sind, daß die integrale Anordnung von der Drehspindel (54) abgenommen und als gesamte Unterbaueinheit entfernt werden kann, aufweist.
11. Ankerwickler vom Flier-Typ nach Anspruch 9 oder 10, wobei die erste Verbindungseinrichtung manuell abnehmbare Schlüsselteile (120) aufweist.
12. Ankerwickler vom Flier-Typ nach Anspruch 9, 10 oder 11, wobei die zweite Verbindungseinrichtung manuell abnehmbare Schlüsselteile (122) aufweist.
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