DE3886016T2 - Motorantenne für Fahrzeuge. - Google Patents
Motorantenne für Fahrzeuge.Info
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- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q1/00—Details of, or arrangements associated with, antennas
- H01Q1/08—Means for collapsing antennas or parts thereof
- H01Q1/10—Telescopic elements
- H01Q1/103—Latching means; ensuring extension or retraction thereof
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine motorgetriebene Antenne zur Verwendung bei Fahrzeugen, bei welchen eine motorgetriebene Antenne gehoben wird und außerhalb des Fahrzeugs oder des Autos hervorspringt, wenn eine Stromquelle für elektronische Vorrichtungen so wie beispielsweise für einen Radioempfänger, welcher in dem Auto angebracht ist, eingeschaltet wird, und bei welchem die motorgetriebene Antenne abgesenkt und in dem Autokörper aufgenommen wird, wenn die Stromquelle abgeschaltet wird.
- In dem Fall der konventionellen motorgetriebenen Antenne zur Verwendung bei Fahrzeugen wird die Stromquelle für Zubehörteile während der Zeit zum Zwecke der Belastungsverringerung bezüglich der Batterie abgeschaltet, in welcher der Starter betätigt wird. Daher wird die motorgetriebene Antenne abgesenkt, weil die Stromquelle des Radioempfängers abgeschaltet ist. Wenn der Starter betätigt worden ist, wird die Antenne wiederum gehoben, da die Stromquelle des Radios eingeschaltet ist.
- Die vorliegende Erfindung sieht eine motorgetriebene Antenne zur Verwendung mit einer Antennenstange vor, mit der die Antennenstange heb - oder senkbar ist, wobei das Gerät zum Anschluß an eine Stromquelle eingerichtet ist und aufweist:
- einen Motor, der in der Lage ist, sich in einer Vorwärtsrichtung und einer Rückwärtsrichtung zu drehen;
- einen Antriebsmechanisinus, der einen mit dem Motor gekoppelten Dämpfer aufweist und mit der Antennenstange koppelbar ist, um dadurch die Drehkraft vom Motor zur Antennenstange zu übertragen, um die Antennenstange zu heben oder zu senken;
- einen einen Motorpolaritäts-Umschaltschaltkreis aufweisenden Motoransteuerungsschaltkreis, der in Reihe mit dem Motor verbunden ist und mit dem die Richtung des Stromflusses von der Stromquelle durch den Motor steuerbar ist;
- einen Motor-Blockierdetektor, der in Reihe mit dem Motor verbunden ist und mittels dem derjenige durch den Motor fließende Strom erfaßbar ist, wenn dieser mechanisch blokkiert ist; und
- einen Motorsteuerungsschaltkreis, mit dem die Abtrennung des Motors von der Stromquelle bewirkbar ist, wenn von dem Blockierdetektor ein Motor-Blockierzustand erfaßt wird;
- dadurch gekennzeichnet, daß:
- der Motoransteuerungsschaltkreis weiterhin eine auf den Motorsteuerungsschaltkreis ansprechende Motoransteuerungsvorrichtung aufweist, die in Reihe mit dem Motorpolaritäts- Umschaltschaltkreis verbunden ist und mit der der Stromfluß durch den Motor ein- und ausschaltbar ist; und
- der Blockierdetektor ein Element mit änderbarem Widerstandswert enthält, das eine positive Temperaturwiderstands-Charakteristik aufweist.
- Wenn der Motor bei Geräten nach dem Stand der Technik nach einem Motorstopp beispielsweise mit aus gestreckter motorgetriebener Antenne gestartet werden soll, wird die motorgetriebene Antenne abgesenkt und danach gehoben, obwohl gewünscht wird, daß die motorgetriebene Antenne im ausgestreckten Zustand verbleibt. Dasselbe geschieht in dem Fall, bei welchem der Motor gestoppt wird, das Radio spielt und der Motor danach wiederum gestartet wird.
- Um diesen Nachteil auszuschalten, wird konventionell auf der Basis der logischen Bedingung der Zünd- und Zubehörspannungen überprüft, ob der Starter betätigt wird oder nicht, und der Antennenmotor wird gestoppt, während der Starter betätigt wird.
- Da bei konventionellen Geräten auf der Basis der logischen Bedingung bestimmt werden muß, ob der Starter betätigt wird oder nicht, werden drei Steuerleitungen zum Erfassen der Radiostromquelle, der Zünd- und der Zubehörteilespannungen benötigt, und die Steuerschaltung zum Berechnen der logischen Bedingung ist kompliziert.
- Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht eine motorgetriebene Antenne zur Verwendung mit Fahrzeugen wie oben definiert vor, welche eine logische Schaltung aufweist, welche die motorgetriebene Antenne befähigt, geeignet betätigt zu werden, verbunden mit der Stromquelle für elektronische Vorrichtungen so wie einen Radioempfänger, welcher in dem Fahrzeug angebracht ist.
- Weitere Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
- Es zeigt:
- Fig. 1 ein Blockdiagramm, welches eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
- Fig. 2 die Schaltung von Fig. 1 im Detail;
- Fig. 3 ein Zeitdiagramm der in Fig. 2 gezeigten Schaltung;
- Fig. 4 eine Querschnittsansicht, welche ein Antennenansteuerungssystem darstellt;
- Fig. 5 die Veränderung des Motorstroms;
- Fig. 6 ein Schaltungsdiagramm, welches eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
- Fig. 7 ein Zeitdiagramm der in Fig. 6 gezeigten Schaltung;
- Fig. 8 ein Schaltungsdiagramm, welches eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
- Fig. 9 ein Zeitdiagramm der in Fig. 8 gezeigten Schaltung;
- Fig. 10 ein Schaltungsdiagramm, welches eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
- Fig. 11 ein Schaltungsdiagramm, welches eine Steuerbox zur Verwendung der in Fig. 10 gezeigten Schaltung darstellt;
- Fig. 12 ein Zeitdiagramm der in Fig. 10 gezeigten Schaltung; und
- Fig. 13 ein Schaltungsdiagramm, welches ein anderes Beispiel des in Fig. 11 gezeigten Operationspaneels darstellt.
- Fig. 1 zeigt ein Schaltungsdiagramm, welches einen Fall darstellt, bei welchem die vorliegende Erfindung auf die motorgetriebene Antenne für den Radioempfänger verwendet wird.
- Eine Batterie 11 ist unterspannungsseitig geerdet und oberspannungsseitig an ein Ende eines Starterschalters 12 angeschlossen, welcher mit dem Motorschlüssel verbunden ist. Der Starterschalter 12 besitzt einen ACC-Anschluß (accessories terminal), an welchen der Stromquellenanschluß des Radioempfängers 10 angeschlossen ist. Die Spannung an dem anderen Ende RX der Radiostromquelle erlangt den Pegel "H" (hoch), wenn ein (nicht gezeigter) Radioschalter eingeschaltet wird, und einen Pegel "L" (tief), wenn der Radioschalter abgeschaltet wird.
- Eingangsanschlüsse eines Drei-Sekunden-Timers 20 und einer Antennenhebe-Triggerschaltung 32 sind an den Anschluß RX der Radiostromquelle angeschlossen, und ein Eingangsanschluß einer Antennensenk-Triggerschaltung 31 ist an einen Ausgangsanschluß des Drei-Sekunden-Timers angeschlossen.
- Der Drei-Sekunden-Timer 20 enthält einen zurücksetzbaren Multivibrator und dient dazu, ein Signal "H" auszugeben, wenn die Spannung an dem Anschluß RX der Radiostromquelle sich auf dem Pegel "H" befindet, und ein Signal "H" drei Sekunden lang aus zugeben, nachdem die Spannung an dem Anschluß RX den Pegel "L" erlangt hat. Die Antennensenk- Triggerschaltung 31 erzeugt ein Triggersignal, wenn das Ausgangssignal des Drei-Sekunden-Timers 20 fällt. Die Antennenhebe-Triggerschaltung 32 erzeugt ein Triggersignal, wenn das von dem Anschluß RX der Stromquelle angelegte Signal steigt.
- Ein Motorpolaritäts-Umschaltschaltkreis 40 schaltet die Polarität des Antennenmotors M bezüglich der Batterie 11 um, um die motorgetriebene Antenne zu heben, wenn die Antennenhebe-Triggerschaltung 32 ein Triggersignal erzeugt, schaltet jedoch die Polarität des Antennenmotors M um, um die motorgetriebene Antenne abzusenken, wenn von der Schaltung 32 kein Triggersignal erzeugt wird.
- Eine Motorstromquellen-Umschalt- und -steuerschaltung 50 ist in Reihe an den Antennenmotor M angeschlossen und dient dazu, dem Motor M Strom zuzuführen, wenn die Antennenhebe- oder -senk-Triggerschaltung 32 bzw. 31 ein Triggersignal erzeugt. Die Motorstromquellen-Umschalte- und -steuerschaltung 50 erfaßt ebenso einen Stromanstieg im Motor M und stoppt die Stromzufuhr zum Motor M, wenn die Spitze der motorgetriebenen Antenne ihren höchsten oder niedrigsten Punkt erreicht.
- Der Drei-Sekunden-Timer ist ein Beispiel einer Einrichtung zum Stoppen des Senkens der motorgetriebenen Antenne für eine vorherbestimmte Zeit, nachdem die Radiostromquelle abgeschaltet worden ist.
- Fig. 2 zeigt ein Schaltungsdiagramm, welches die oben beschriebene Ausführungsform der vorliegenden Erfindung detaillierter darstellt.
- Der Motorpolaritäts-Umschaltschaltkreis 40 enthält ein Relais 41, einen Transistor 42 (beispielsweise einen 2SC2458), welcher in Reihe an das Relais 41 angeschlossen ist, und einen Kontakt 43 des Relais 41. Der Kontakt 43 hat zwei Kontaktpunkte und wenn sie an den Anschluß U angeschlossen sind, wird der Motor M in Vorwärtsrichtung gedreht, um die motorgetriebene Antenne anzuheben; wenn sie jedoch mit dem Anschluß D kontaktiert werden, wird der Notor M in umgekehrter Richtung gedreht, um die motorgetriebene Antenne zu senken.
- Ein Motorstromquellen-Umschalt- und -steuerschaltkreis 50 enthält einen Ansteuerungstransistor 51 (beispielsweise einen 2SC686), welcher in Reihe an den Motor X angeschlossen ist, ein Temperatur/Widerstandselement 52 mit positiver Charakteristik so wie einen Posistor, welcher an den Emitter des Transistors 51 angeschlossen ist, ein NAND-Gatter 53 und RS-Flipflop (F/F) 54. Der Transistor 51 ermöglicht einen Stromfluß, welcher dem Motor N zugeführt werden soll, wenn das Flipflop 54 gesetzt wird. Das Flipflop 54 wird bei dem Ansteigen oder Fallen eines Signals gesetzt, welches von dem Drei-Sekunden-Timer 20 ausgegeben wird, und wird zurückgesetzt, wenn das NAND-Gatter 53 einen negativen Puls erzeugt.
- Die Spannung an beiden Enden des Elementes 52 erlangt einen hohen Pegel als Antwort auf einen Stromfluß zu dem Motor M, und wenn die Spitze der Antenne ihren obersten oder untersten Punkt erreicht, fließt Strom, welcher größer als ein vorherbestimmter Wert ist, zu dem Motor M, und die Spannung an beiden Enden des Elementes 52 wird extrem groß. Das NAND-Gatter 53 erzeugt einen Puls, um das Flipflop 54 zurückzusetzen, wenn der Stromfluß zu dem Motor M größer wird als der vorherbestimmte Wert.
- Das Ansteigen des Ausgangssignals des Drei-Sekunden-Timers (oder das Ansteigen des Ausgangssignals durch den Anschluß RX der Radiostromquelle) wird von einem Inverter 61 zuin Invertieren des Ausgangssignals des Drei-Sekunden-Timers 20, einem Kondensator 62 und einem Widerstand 63 erfaßt, während das Abfallen des Ausgangssignals des Drei-Sekunden-Tiners 20 (oder das Abfallen des Ausgangssignals durch den Anschluß RX der Radiostromquelle) von einem Kondensator 64 und einem Widerstand 65 erfaßt wird.
- Ein 0,2-Sekunden-Timer 71 erzeugt einen negativen Puls von 0,2 Sekunden, wenn das Ausgangssignal des Drei-Sekunden-Timers 20 ansteigt oder abfällt, und dieser negative Puls von 0,2 Sekunden dient dazu, das Flipflop 54 zu setzen und das Flipflop 54 davor zu bewahren, durch einen Stromstoß des Motors M zurückgesetzt zu werden.
- Ein Zehn-Sekunden-Timer 81 erzeugt einen negativen Puls von 10 Sekunden, nachdem das Ausgangssignal des Drei-Sekunden-Timers 20 ansteigt oder fällt, und ein Kondensator 82 erzeugt einen positiven Puls, wenn das Ausgangssignal des Zehn-Sekunden-Timers 81 ansteigt. Dieser positive Puls setzt gezwungenermaßen das Flipflop 54 durch das NAND-Gatter 53 zurück, um die Leistungszufuhr zu dem Motor M sogar dann zu stoppen, wenn das Element 52 keine vorherbestiminte Spannung erzeugt, wenn der Motor M blockiert ist.
- Ein AND-Gatter 91 und ein Transistor 92 (beispielsweise ein 2SC2458) zum Stabilisieren der Stromquelle sind des weiteren enthalten. Das AND-Gatter 91 dient dazu, den Transistor 42 einzuschalten, das Relais 41 anzuregen und den Kontakt 43 an den Anschluß U anzuschließen, während der Drei-Sekunden-Timer 20 ein Signal "H" erzeugt und das Flipflop 54 gesetzt ist.
- Fig. 3 zeigt ein Zeitdiagramm, welches den Betrieb der oben beschriebenen Ausführungsform darstellt.
- Wenn der Schlüssel gedreht wird, werden die ACC- und IG-Schalter eingeschaltet und der Anschluß RX der Radiostromquelle wird zur Zeit t1 eingeschaltet. Die Spannung an dem Eingangsanschluß des Drei-Sekunden-Timers wird somit auf einen Pegel "H" gesetzt, und das Ausgangssignal des Drei-Sekunden-Timers 20 erlangt den Pegel "H". Das Ausgangssignal des Inverters 61 steigt, ein negativer Puls wird durch eine Differenzierungsschaltung erzeugt, welche einen Kondensator 62 und einen Widerstand 63 umfaßt, und der 0,2-Sekunden-Timer 71 erzeugt einen negativen Puls von 0,2 Sekunden. Des weiteren gibt der Zehn-Sekunden-Timer 81 ein negatives Signal aus. Daher wird das Flipflop 54 zur Zeit t1 gesetzt. Wenn das Flipflop 54 gesetzt ist, wird der Transistor eingeschaltet, um Strom dem Motor M zuzuführen.
- Das Ausgangssignal Q des Flipflops 54 befindet sich auf dem Pegel "H" und das Ausgangssignal des Drei-Sekunden-Timers 20 befindet sich ebenfalls auf dem Pegel "H" in diesem Fall. Daher erlangt das Ausgangssignal des AND-Gatters 91 den Pegel "H", der Transistor 42 wird eingeschaltet, das Relais angeregt, der Kontakt 43 an den Anschluß U angeschlossen und der Motor M in eine solche Richtung gedreht, um die motorgetriebene Antenne zu heben (oder in eine durch einen Pfeil in Fig. 2 gezeigte Richtung).
- Sogar wenn ein Stromstoß fließt und die Spannung an beiden Enden des Elementes 52 in einem Augenblick den hohen Pegel erlangt, gerade nachdem der Motor M seine Drehung beginnt, erzeugt der 0,2-Sekunden-Timer 71 einen negativen Puls von 0,2 Sekunden. Daher erzeugt das Gatter 53 keinen negativen Puls, das Flipflop 54 wird nicht zurückgesetzt und der Motor M für dieser Zeitperiode von 0,2 Sekunden nicht gestoppt. Da der Strom in dem Motor M nach dem Verstreichen von 0,2 Sekunden klein ist, erreicht die Spannung an beiden Enden des Elementes 52 entsprechend nicht einen vorherbestimmten Wert, ein Eingang 2 des Gatters 53 erlangt nicht den Pegel "H" und das Flipflop 54 wird für eine Weile nicht zurückgesetzt. Daher wird die motorgetriebene Antenne allmählich gehoben.
- Wenn die Spitze der motorgetriebenen Antenne ihren höchsten Punkt zur Zeit t2 erreicht, wird die Motor M blokkiert. Der Motorstrom wird groß, und die Spannung an beiden Enden des Elementes 52 wird größer als der vorherbestimmte Wert. Dies veranlaßt den Eingang 2 des NAND-Gatters 53, den Pegel "H" zu erlangen. Der Eingang 1 des NAND-Gatters 53 erlangt zu dieser Zeit ebenfalls den Pegel "H". Daher erzeugt das Gatter 53 einen negativen Puls, um das Flipflop 54 zurückzusetzen.
- Der Transsistor 51 wird somit ausgeschaltet, um die Stromzufuhr zu dem Motor M zu stoppen. Das Ausgangssignal Q des Flipflops 54 erlangt zu dieser Zeit den Pegel "L". Daher erlangt der Ausgang des Gatters 91 ebenso den Pegel "L", der Transitor 52 wird ausgeschaltet, das Relais 41 wird nicht angeregt, und der Kontakt 43 wird nicht an den Anschluß D angeschlossen.
- Wenn der Anschluß Rx der Radiostromquelle zur Zeit t3 abgeschaltet wird, erlangt das Ausgangssignal des Drei-Sekunden-Timers 20 den Pegel "L" zur Zeit t4 nach Verstreichen von 3 Sekunden, das Abfallen dieses Signals wird durch die Differenzierungsschaltung des Kondensators 64 und des Widerstands 65 erfaßt, und der 0,2-Sekunden-Timer 71 erzeugt einen negativen Puls von 0,2 Sekunden, um das Flipflop 54 zurückzusetzen. Der Transistor 51 wird somit eingeschaltet und es fließt Strom zu dem Motor M. Da der Kontakt 43 zu dieser Zeit an den Anschluß D angeschlossen ist, fließt Strom zu dem Motor M in einer Richtung umgekehrt zu der durch den Pfeil gezeigten Richtung, und die motorgetriebene Antenne wird gesenkt.
- Die Spitze der motorgetriebenen Antenne erreicht ihren untersten Punkt, der Motor M blockiert, Strom in dem Motor M steigt an, und die Spannung an beiden Enden des Elementes 52 wird zur Zeit t5 größer als der vorherbestimmte Wert. Daher erzeugt das Gatter 53 einen negativen Puls, das Flipflop 54 wird zurückgesetzt, und der Transistor 51 wird ausgeschaltet, um die Stromzufuhr zu dem Motor M zu stoppen.
- Das Heben und Senken der motorgetriebenen Antenne werden im Ansprechen auf ein Ein und Aus des Anschlusses RX der Radiostromquelle wiederholt, wie oben beschrieben ist.
- Der Motor stoppt beispielsweise, während die motorgetriebene Antenne gehoben wird, und wenn der Starter St zur Zeit t11 gedreht wird, wird der Anschluß RX der Radiostromquelle abgeschaltet, und die Eingangsspannung des Drei-Sekunden-Timers 20 erlangt den Pegel "L". Der Motor wird gewöhnlich in 3 Sekunden gestartet. Daher beträgt die Zeit, in welcher der Starter St gedreht wird, ebenfalls 3 Sekunden oder weniger. Wenn angenommen wird, daß der Starter St zur Zeit t1 zurückgedreht wird, liegt der Zeitpunkt t13, zu welchem die Zeitverzögerung td beim Ansteigen des Signals durch den Anschluß RX der Radiostromquelle vom Zeitpunkt t12 verstrichen ist, gewöhnlich bei 3 Sekunden ab der Zeit t11. Daher wird das Ausgangssignal des Drei-Sekunden-Timers 20 sogar zur Zeit t13 auf dem Pegel "H" gehalten. Das Ausgangssignal des Gatters 91 wird folglich auf dem Pegel "H" gehalten, der Transistor 42 wird eingeschaltet und der Motor M wird in Vorwärtsrichtung drehend gehalten.
- Sogar wenn der Starter für eine kurze Zeit gedreht wird, während die motorgetriebene Antenne gehoben wird, wird das Ausgangssignal des Drei-Sekunden-Timers 20 auf dem Pegel "H" gehalten, und der Transistor 42 wird nicht abgeschaltet. Daher wird der Motor nicht in Rückwärtsrichtung gedreht, und die Antenne wird nicht gesenkt.
- Zur Zeit t14, zu welcher 10 Sekunden seit der Zeit t1 verstrichen sind, steigt das Ausgangssignal des Zehn-Sekunden-Timers 81 an, und es wird ein positiver Puls an dem Ausgangsanschluß des Kondensators 82 erzeugt, wodurch das Flipflop 54 veranlaßt wird, gezwungenermaßen nach 10 Sekunden gesetzt zu werden. Die Spitze der motorgetriebenen Antenne erreicht gewöhnlich ihren obersten Punkt in 10 Sekunden, und wenn die Spitze der motorgetriebenen Antenne ihren obersten Punkt erreicht und der Strom im Fluß zum Motor M nach dem Verstreichen von 10 Sekunden wegen der Abnormalität des Elementes 52 gehalten wird, wird das Flipflop 54 gezwungenermaßen im Ansprechen auf das Ausgangssignal des Zehn-Sekunden-Timers 81 zurückgesetzt, um die Stromzufuhr nach dem Motor M zu stoppen. Dies gewährleistet hohe Sicherheit.
- Sogar wenn der Starter ST für eine kurze Zeit zu der Zeit t21 gedreht wird, zu welcher die Spitze der motorgetriebenen Antenne sich an ihrein untersten Punkt befindet, wird das Ausgangssignal des Drei-Sekunden-Timers 20 auf dem Pegel "H" für 3 Sekunden gehalten, währenddessen t22 und die Verzögerungszeit td beim Ansteigen des Signals durch den Anschluß RX der Radiostromquelle verstrichen sind. Daher wird dem Motor M kein Strom zugeführt, und die motorgetriebene Antenne wird im Normalzustand gehalten.
- Der Timer 20 ist auf 3 Sekunden in der oben beschriebenen Ausführungsform gesetzt worden, er kann jedoch auf 2 bis 10 Sekunden gesetzt werden. Irgendeine Vorrichtung außer dem rücksetzbaren Multivibrator kann anstelle des Drei- Sekunden-Timers 20 verwendet werden, um zu verhindern, daß die Antenne zu einer vorherbestimmten Zeit gesenkt wird, nachdem die Stromquelle des Radioempfängers abgeschaltet worden ist. Des weiteren können die Timer 71 und 81 auf irgendwelche Sekunden unterschiedlich von 0,2 und 10 Sekunden gesetzt werden.
- Entsprechend der oben beschriebenen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann eine Steuervorrichtung vorgesehen werden, welche einfach in der Konstruktion ist und sogar dann normal gehalten wird, wenn der Starter betätigt wird, bei welcher zwei Steuerleitungen zum Erfassen der Zustände der Zündung und der Zubehörteile nicht benötigt werden, da die Signalleitung zum Steuern der motorgetriebenen Antenne und der Steuerschaltung zum Berechnen der logischen Bedingung nicht benötigt wird.
- Obwohl der Motor blockiert wird, wenn die Spitze der Antenne sich an ihren obersten und untersten Punkten in der oben beschriebenen Ausführungsform befindet, erhöht sich der Motorstrom plötzlich zu dem Zeitpunkt, wenn der Motor blockiert wird. Es ist daher schwierig, genau den Motorstrom zu diesem Augenblick zu erfassen und den Motor bei einem gesetzten Stromwert zu stoppen.
- Eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, welche unten beschrieben wird, enthält ein System zum Heben und Senken einer Stabantenne, einen Puffer (shock absorber), welcher zwischen dem Antennen hebenden und senkenden System und einem Motor zum Ansteuern des Systems angeordnet ist, um mechanische Erschütterungen zu dämpfen, und eine Einrichtung zum Erzeugen einer Spannung, um einem Motorstrom gegenüberzutreten.
- Gemäß dieser Ausführungsform dämpft der Puffer mechanische Erschütterung zwischen dem Antennenhebe- und -senksystem und dem Motor. Wenn der Motor blockiert, wird daher der Wert der Spannung, um dem Motorstrom entgegenzutreten, allmählich in der Spannungserzeugungseinrichtung erhöht. Als Ergebnis kann der Motor blockierende Strom genau erfaßt werden, wodurch verhindert wird, daß Motorstrom zu dem Zeitpunkt, bei welchem der Motor blockiert ist, verschwendet wird.
- Fig. 4 zeigt ein Stabantennensystem. Das untere Ende des Abschnittes mit dem kleinsten Durchmesser der teleskopisch ausziehbaren Stabantenne 100 ist mit Spitze eines Zahnstangenstranges (rack rope) 105 verbunden, welcher sich im Eingriff mit einem Zahnkranz 104 befindet. Der Zahnstangenstrang 105 ist länger als der in Fig. 4 gezeigte.
- Ein Zahnkranz 111 ist auf der drehenden Welle des Motors M angeordnet, und eine Spulenfeder 113, welche als Puffer dient, ist zwischen Zahnkränzen 112 und 104 angeordnet. Eine Steuerbox CB hat eine Steuerschaltung sowie Schaltungen 40 und 50 von Fig. 1 aufgenommen, um die Drehung des Motors M zu steuern.
- Der Zahnstangenstrang 105 und der Zahnkranz 104 sind Beispiele des Systems zum Heben und Senken der Stabantenne 100, und der Motor M ist ein Beispiel der Einrichtung zum Ansteuern dieses Systems. Die Spulenfeder 113 ist ein Beispiel des Puffers zum Dämpfen einer mechanischen Erschütterung zwischen dem System und dem Motor M.
- Fig. 5 zeigt einen Motorstrom, welcher sich verändert, während der Motor M gestartet und gestoppt wird.
- Fig. 6 zeigt ein Diagramm, welches ein Beispiel einer Steuerschaltung darstellt, welche in der Steuerbox CB untergebracht ist.
- Dieselben Teile in Fig. 6 wie jene in Fig. 2 sind mit denselben Bezugs Zeichen versehen. Die Schaltung umfaßt ein NAND-Gatter 120, das R-S-Flipflop 541 ein AND-Gatter 122, welches als Schaltung zur Verhinderung dient, daß die Transistorschaltung 51 eingeschaltet wird, die Transistorschaltung 51 zum Ansteuern des Motors M, ein Temperatur/Widerstandselement 52 mit positiver Charakteristik (auf welches hernach als PTC verwiesen wird), welches in Serie an den Motor M geschaltet ist, Widerstände 125 und 126 zum Einstellen einer Vorspannung an einem Eingangsanschluß des NAND-Gatters 120, und eine Diode 127 zum ähnlichen Verstellen der Vorspannung. Das PTC ist ein Beispiel der Einrichtung zum Erzeugen einer Spannung entsprechend dem Motorstrom.
- Die Schaltung enthält des weiteren einen Inverter 131 zum Invertieren des Signals des ACC, ein NAND-Gatter 132 zum Hervorrufen des Signals "0", welches erzeugt werden soll, wenn der Starter aktiviert wird, ein Gatter 141, ein NOR-Gatter 142 und ein Gatter 143.
- Das Gatter 141 besitzt die Funktion, nicht verzögert zu werden, wenn sich das Signal vom Zustand "1" auf den Zustand "0" verändert, jedoch verzögert zu werden, wenn das Signal sich vom Zustand "0" auf den Zustand "1" verändert, und besitzt ebenso eine andere Funktion des Signalinvertierens. Das NOR-Gatter 142 veranlaßt, daß ein negativer Puls erzeugt werden soll, wenn die Stromquelle des Radioempfängers RX ein- und ausgeschaltet wird. Das Gatter 143 ist ein monostabiler Multivibrator zum Hervorrufen eines negativen Pulses (oder eines Pulses des Signals "0"), welches zu jeder Zeit erzeugt werden soll, wenn die Leistungsquelle des Radioempfängers RX ein- und ausgeschaltet wird, und wenn der Starter betätigt wird. Die Breite dieses Pulses wird auf etwa 0,1 Sekunden oder andere Werte durch die Einrichtung eines Widerstands 144a und eines Kondensators 144c gesetzt.
- Der Transistor 42 regt das Relais 41 an, und der Kontakt 43 dient als derjenige für das Relais 41. Wenn das Relais 41 angeregt wird, wird der Kontakt 43 an den Anschluß U angeschlossen, der Motor M wird in Vorwärtsrichtung gedreht, und die Stabantenne 100 wird gehoben. Wenn das Relais 41 nicht angeregt wird, wird der Kontakt 43 an den Anschluß D angeschlossen, der Motor M wird in Rückwärtsrichtung gedreht, und die Stabantenne 100 wird gesenkt.
- Die Gatter 120, 122, das Flipflop 54 und die Transistorschaltung 51 bilden ein Beispiel einer Einrichtung zum Stoppen des Motors M, wenn der Strom für den Motor M einen vorherbestimmten Wert erreicht. Wenn der Motor M mechanisch blockiert wird, dient das PTC als eine Einrichtung zum Erzeugen einer solchen Spannung, welche nahezu linear ansteigt.
- Fig. 7 zeigt ein Zeitdiagramm zum Darstellen des Betriebs der oben beschriebenen Ausführungsform.
- Wenn die Stromquelle des Radioempfängers RX zur Zeit t1 eingeschaltet wird, erzeugen die Gatter 142 und 143 negative Pulse, und das AND-Gatter 144 erzeugt einen negativen Puls von 0,1 Sekunden im Ansprechen auf diese Impulse der Gatter 142 und 143. Daher wird das Flipflop 54 gesetzt, um ein positives Signal auszugeben. Wenn der Starter zu dieser Zeit nicht aktiviert wird, gibt das Gatter 132 ein positives Signal aus. Daher gibt das AND-Gatter 122 ein positives Signal aus. Die Transistorschaltung 51 wird somit operativ gemacht, und der Motor M wird gedreht.
- Andererseits wird die Stromquelle des Radioempfängers RX eingeschaltet. Daher wird der Transistor 42 eingeschaltet, das Relais 41 angeregt, der Kontakt 43 wird an den Anschluß U angeschlossen, der Motor M wird in Vorwärtsrichtung gedreht, und die Stabantenne 100 beginnt sich zu heben.
- Aus dem obigen ist ersichtlich, daß ein Stromstoß (oder ein Strom, welcher zur Zeit t1 in Fig. 5 erzeugt wird) zu dem Motor M zu der Zeit des Motorstarts fließt. Die Spannung wird stärker erhöht als ein vorherbestimmter Wert an beiden Enden des PTC 52, und die Spannung überschreitet einen Schwellenwert an einem Eingangsanschluß 120d des NAND- Gatters 120, welcher in einem Bereich liegt, um ein negatives Signal aus zugeben. Jedoch wird ein negativer Puls an den anderen Eingangsanschluß U des NAND-Gatters 120 für 0,1 Sekunden angelegt. Daher erzeugt das NAND-Gatter 120 kein negatives Signal, und das Flipflop 54 wird nicht zurückgesetzt.
- Somit wird die Stabantenne 100 allmählich gehoben. Mit anderen Worten, der Motor M fährt fort, sich in Vorwärtsrichtung (für eine Zeitperiode, welche in Fig. 5 mit t2 bezeichnet ist) zu drehen. Wenn die Stabantenne 100 nahezu ihre volle Länge zeigt (oder zum Zeitpunkt T2 in Fig. 7), beginnt der Zahnkranz 104 zu stoppen, die Feder 113 beginnt als Puffer zu dienen, da danach die Drehgeschwindigkeiten der Zahnkränze 112, 111 und der Motor M allmählich reduziert werden und der Motorstrom allmählich ansteigt (zu einer Zeitperiode, welche in Fig. 5 mit t3 bezeichnet ist). Daher steigt die Spannung an beiden Enden des PTC 52 an und wird größer als der vorherbestimmte Wert zum Zeitpunkt t3 in Fig. 7, und die Spannung wird größer als der Schwellenwert an dem Eingangsanschluß 120d des NAND-Gatters 120. Da ein postives Signal an den Eingangsanschluß 120U des NAND- Gatters 120 zu dieser Zeit angelegt wird, gibt das NAND- Gatter 120 ein negatives Signal aus, und das Flipflop 54 wird zurückgesetzt.
- Somit gibt das AND-Gatter 122 ein negatives Signal aus, und die Transistorschaltung 51 wird inoperativ gemacht. Der Motor M stoppt seine Drehung zu dieser Zeit.
- Wenn die Leistungsquelle des Radioempfängers RX danach ausgeschaltet wird (zum Zeitpunkt T4 in Fig. 7), erzeugt das Gatter 143 einen negativen Puls, und das Gatter 144 erzeugt ebenso einen negativen Puls von 0,1 Sekunden von dem Ansteigen des negativen Pulses des Gatters 143 an. Das Flipflop 54 wird somit wiederum gesetzt, um die Transistorschaltung 51 operativ zu machen. Da die Stromquelle des Radioempfängers Rx zu dieser Zeit ausgeschaltet wird, wird der Transistor 42 ausgeschaltet, und das Relais 42 wild nicht angeregt. Daher wird der Kontakt 43 an den Anschluß D angeschlossen, und der Motor M wird in Rückwärtsrichtung gedreht. Die Stabantenne wird somit allmählich gesenkt.
- Wenn die Stabantenne 100 beginnt, auf ihre kürzeste Länge (zum Zeitpunkt T5 in Fig. 7) reduziert zu werden, beginnt der Zahnkranz 104, mechanisch blockiert zu werden. Die Feder 113 dient wiederum als Puffer zu dieser Zeit und die Zahnkränze 112, 111 und der Motor M reduzieren allmählich ihre Geschwindigkeiten. Wenn der Strom für den Motor M allmählich ansteigt und die Spannung ebenso allmählich an beiden Enden des PTC 52 ansteigt und größer wird als der vorherbestimmte Wert (zum Zeitpunkt T6 in Fig. 7), erzeugt das Gatter 120 einen negativen Puls, das Flipflop 54 wird zurückgesetzt, die Transistorschaltung 51 wird ausgeschaltet und der Motor M wird gestoppt.
- Der Puffer 113 ist zwischen der Stabantenne 100 und dem Motor M wie oben beschrieben angeordnet. Sogar wenn die Spitze der Stabantenne 100 ihren obersten oder untersten Punkt erreicht, steigt daher der Motorstrom nicht plötzlich sondern allmählich an, und Blockierstrom für den Motor M kann somit genau erfaßt werden. Es wird daher nicht bewirkt, daß ein großer Betrag von Motorstrom zu dieser Zeit weiterhin fließt, wenn der Motor M blockiert ist. Der Puffer muß nicht eine Feder 113 sein, sondern es kann eine Kupplung (clutch) verwendet werden.
- Wenn der Starter aktiviert wird, während die Stabantenne 100 gehoben oder gesenkt wird, erzeugt das Gatter 132 einen negativen Puls. Daher gibt das Gatter 122 ein negatives Signal aus, die Transistorschaltung 51 wird ausgeschaltet und der Motor M, welcher sich dreht, wird gestoppt. Wenn der Starter abgeschaltet wird, gibt das AND-Gatter 122 ein positives Signal aus. Daher wird die Transistorschaltung 51 eingeschaltet, der Motor M fährt mit seiner Drehung fort, und die Antenne 100 fährt mit ihrer Hebe- oder Senkbewegung fort. Ein Multivibrator 144 erzeugt zu dieser Zeit einen negativen Puls von etwa 0,1 Sekunden. Daher wird das Flipflop 54 wiederum gesetzt, die Transistorschaltung 51 wird wie oben beschrieben eingeschaltet, der Motor M wird gedreht, und eine Stabantenne 100 wird gehoben oder gesenkt. Mit anderen Worten, wenn die Stromquelle des Radioempfängers RX ein- oder ausgeschaltet wird, wird die Stabantenne 100 gehoben oder entsprechend gesenkt.
- Es kann in dieser Ausführungsform eingerichtet werden, daß ein Komparator vor dem NAND-Gatter 120 angeordnet ist, um zu erfassen, ob die Spannung den Schwellenwert überschreitet oder nicht.
- In Übereinstimmung mit der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann der Motorstrom genau erfaßt werden, wenn der Motor der motorgetriebenen Antenne blockiert wird. Dies verhindert, daß der Motorstrom zu der Zeit des Motorblockierens ungenützt belassen wird.
- Fig. 8 zeigt ein Schaltungsdiagramm, welches eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. Diese Schaltung von Fig. 8 ist zu der in Fig. 6 gezeigten dahingehend unterschiedlich, daß ein Timer 150 und ein Gatter 157 hinzugefügt sind. Der Timer 150 umfaßt Widerstände 152, 153, 156, Kondensatoren 154, 155 und ein AND- Gatter 151. Der Timer 150 stellt ein Beispiel dar zum Stoppen des Motors M durch die Motor stoppende Einrichtung, nachdem eine vorherbestimmte Zeitperiode, welche länger als eine Zeitperiode ist, während welcher die Spitze der Stabantenne 100 sich von ihrem obersten Punkt zu ihrem untersten Punkt oder von ihrem untersten Punkt zu ihrem obersten Punkt bewegt, verstrichen ist, seit dem der Motor gestartet ist.
- Ein Gatter 157 dient dazu, einen Transistor 42 einzuschalten, nachdem die Stromquelle des Radioempfängers eingeschaltet ist, jedoch innerhalb einer auf den Timer 150 gesetzten Zeitperiode. Der Transistor 42 regt das Relais 41 an.
- Der Transistor 42 stellt ein Beispiel dar, das Relais 41 für die auf den Timer 150 gesetzte Zeitperiode anzuregen.
- Fig. 9 zeigt ein Zeitdiagramm, welches den Betrieb der Ausführungsform darstellt.
- Wenn die Stromquelle des Radioempfängers RX zur Zeit T1 eingeschaltet wird, erzeugen die Gatter 142 und 143 negative Pulse, und das AND-Gatter 144 erzeugt ebenso einen negativen Puls von 0,1 Sekunden im Ansprechen auf die negativen Pulse der Gatter 142 und 143. Daher wird das Flipflop 54 gesetzt, um ein positives Signal aus zugeben. Wenn der Starter zu dieser Zeit nicht aktiviert ist, gibt das Gatter 143 ein positives Signal aus. Daher gibt ebenso das AND-Gatter ein positives Signal aus. Die Transistorschaltung 51 wird somit eingeschaltet und der Motor M gedreht.
- Der Timer 150 gibt ein negatives Signal innerhalb einer daraufgesetzten Zeitperiode aus, jedoch ein positives Signal während einer anderen Zeitperiode, welche außerhalb der daraufgesetzten Zeitperiode liegt, und die gesetzte Zeitperiode beginnt zu der Zeit T1. Da der Timer 150 ein negatives Signal ausgibt und das Gatter 141 ebenso ein negatives Signal zur Zeit T1 ausgibt, gibt das Gatter 157 ein positives Signal aus, und der Transistor 42 wird zu der Zeit T1 eingeschaltet, wenn die Leistungsquelle des Radioempfängers RX eingeschaltet wird. Das Relais 41 wird zu dieser Zeit angeregt, der Kontakt 43 wird an den Anschluß U angeschlossen, der Motor M wird in Vorwärtsrichtung gedreht, und die Stabantenne beginnt ihr Heben und wird ähnlich blockiert, wenn die Spitze der Stabantenne 100 ihren obersten Punkt erreicht.
- Wenn es geschieht, daß die Stabantenne 100 blockiert wird und daß der Widerstandswert des PTC 52 auf einen Wert fixiert wird, welcher extrem niedriger als sein natürlicher Wert liegt, aufgrund verschiedener Gründe, wird die Spannung nicht größer als der vorherbestimmte Wert an dem Eingangsanschluß 120d des NAND-Gatters 120, und der Motor M kann nicht gestoppt werden. In diesem Fall jedoch gibt der Timer 150 ein positives Signal (zur Zeit T1) aus, wenn die auf den Timer 150 gesetzte Zeitperiode verstreicht. Daher wird das Flipflop 54 zurückgesetzt, die Transistorschaltung wird ausgeschaltet, und der Motor M wird gezwungenermaßen gestoppt.
- Wenn die Stromquelle des Radioempfängers danach ausgeschaltet wird, wird der Motor M in Rückwärtsrichtung gedreht, wie bei den oben beschriebenen anderen Ausführungsformen zu sehen ist. Die Stabantenne 100 wird somit allmählich gesenkt. Der Timer 150 beginnt zum Zeitpunkt T4 mit Zählen.
- In einem Fall, bei welchem die Stabantenne 10 blockiert ist, wobei ihre Spitze an ihrem untersten Punkt gehalten wird und die Schaltung zum Erfassen von Motorstrom sich in einen ungeordneten Zustand befindet, gibt der Timer 150 ein positives Signal aus (zur Zeit Tt1), wenn die auf den Timer 150 gesetzte Zeitperiode verstreicht. Daher wird das Flipflop 54 zurückgesetzt, die Transistorschaltung 51 wird ausgeschaltet, und der Motor M wird gezwungenermaßen gestoppt.
- Sogar wenn die Schaltung zum Erfassen von Motorstrom sich in einem ungeordneten Zustand befindet, wie oben beschrieben ist, wird der Motor M gezwungenermaßen nach dem Verstreichen der auf den Timer 150 gesetzten Zeitperiode gestoppt. In einem Fall, bei welchem eine Kupplung verwendet wird, befindet sich daher die Kupplung nicht im Leerlauf, um Geräusche hervorzurufen. Des weiteren wird die Leistung durch den Motor nicht verschwendet.
- Darüber hinaus regt der Transistor 42 das Relais 41 lediglich für die auf den Timer 150 gesetzte Zeitperiode an. Daher wird die Leistung lediglich für die auf den Timer 150 gesetzte Zeitperiode verwendet, wodurch verhindert wird, daß Leistung verschwendet wird.
- In dem Fall der oben beschriebenen Ausführungsform wird die motorgetriebene Antenne automatisch gehoben oder gesenkt, wenn die Leistungsquelle des Radioempfängers einoder abgeschaltet wird. In dem Fall einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, welche unten beschrieben wird, ist es jedoch eingerichtet, daß die Stromquelle eines Antennenansteuerungsmotors abgeschaltet wird, wenn die Spitze der Antenne ihren obersten oder untersten Punkt erreicht, daß eine Spannung, welche von dem Motorschlüssel angelegt wird, der Steuerschaltung an einer neutralen Position eines Antennenhebe/Senkschalters zugeführt wird, um die Antenne dazu zu veranlassen, durch den Antennenhebe/Senkschalter lediglich bewegt zu werden, wenn der Motorschlüssel eingeschaltet ist, und daß eine Antennenrahmenbewegung durch ein Triggersignal verrichtet wird, wenn der Motorschlüssel abgeschaltet wird, wobei das Triggersignal dazu dient, jene Eingänge zu Null zu machen, welche an die Steuerschaltung angelegt werden.
- Fig. 10 zeigt ein Schaltungsdiagramm, welches diese Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
- Die Schaltung enthält einen Motorschlüssel 211, eine Batterie 212, einen Schalter 220 zum Heben und Senken einer (nicht gezeigten) motorgetriebenen Antenne, ein Relais 231, welches Kontakte 230 aufweist, einen Motor M zum Ansteuern der motorgetriebenen Antenne, einen Transistor 241 zum Steuern des Motorstroms, ein Temperatur/Widerstandselement 242 von positiver Charakteristik, welches in Reihe an den Transistor 241 angeschlossen ist, ein NAND-Gatter 243, ein Flipflop 244 und eine Schaltung 250 zum Erzeugen von Gatterpulsen.
- Element 242 ist ein Beispiel einer Einrichtung zum Erfassen, daß die Spitze der motorgetriebenen Antenne ihren obersten oder untersten Punkt erreicht hat, während die Antenne gehoben oder gesenkt wird.
- Das Flipflop 244 und der Transistor 241 sind Beispiele einer Einrichtung zum Abschalten der Leistungsquelle des Antennenansteuerungsmotors, wenn die Spitze der Antenne ihren obersten oder untersten Punkt erreicht.
- Wenn der Hebe- und Senkschalter 220 den Anschluß U kontaktiert, wird das Relais 231 angeregt, um die Kontakte 230 an die Anschlüsse U anzuschließen, wodurch der Motor M veranlaßt wird, in einer solchen Richtung gedreht zu werden, daß die motorgetriebene Antenne gehoben wird. Wenn der Hebe- und Senkschalter 220 von dem Anschluß N oder D umgeschaltet wird, wird die Anregung des Relais 231 gestoppt, um die Kontakte 230 an die Anschlüsse D zu schalten, wodurch veranlaßt wird, daß der Motor M in einer solchen Richtung gedreht wird, daß die motorgetriebene Antenne gesenkt wird.
- Wenn der Motorschlüssel 211 ausgeschaltet wird, der Hebe- und Senkschalter, welcher an den Anschluß N angeschlossen ist, beibehalten wird, wird das Flipflop 144 gesetzt, um den Transistor 241 anzuschalten. Das Gatter 243 erzeugt ein Zurücksetzpuls, um das Flipflop 244 zurückzusetzen, da die Spannung des Elementes 242 größer wird als ein vorherbestimmter Wert, wenn der Hebe- und Senkschalter an die Anschlüsse U oder D angeschlossen, der Motor M gedreht wird und die Spitze der motorgetriebenen Antenne ihren obersten oder untersten Punkt erreicht.
- Der Transistor 241 ermöglicht, daß Strom zu dem Motor M zugeführt wird, wenn das Flipflop 244 gesetzt ist, und es schaltet die Stromquelle des Motors M ab, wenn das Flipflop 244 zurückgesetzt wird. Die Gatterpulsgeneratorschaltung 250 verhindert, daß Zurücksetzpulse an das Flipflop 244 sogar dann angelegt werden, wenn die Spannung größer wird als der vorherbestimmte Wert an beiden Enden des Elementes 242 aufgrund eines Stromstoßes, um die Fehlfunktion der Schaltung zu verhindern, welche durch den Stromstoß zur Zeit des Motorstarts hervorgerufen wird.
- Fig. 11 zeigt ein Schaltungsdiagramm, welches die oben beschriebene Ausführungsform detaillierter darstellt.
- Ein Operationspaneel 301 ist mit einer Diode versehen, welche zwischen dem Hebe- und Senkschalter 220 und dem ACC angeordnet ist, und einer Diode, welche zwischen dem Hebe- und Senkschalter 220 und dem IG angeordnet ist. Andere Komponenten außer dem Operationspaneel 301 und dem Motor M sind in der Steuerbox 302 untergebracht. Ein 0,2-Sekunden- Timer 51 ist ebenso in einer Schaltung enthalten, welche anstelle der Gatterpulsgeneratorschaltung 250 verwendet wird.
- Fig. 12 zeigt ein Zeitdiagramm, welches den Betrieb dieser Ausführungsform zeigt.
- Der Motorschlüssel 211 wird zum Zeitpunkt t0 eingeschaltet, wenn der Hebe- und Senkschalter sich an einer neutralen Position befindet (oder an Anschluß N angeschlossen ist).
- Wenn der Hebe- und Senkschalter 220 den Anschluß U zum Zeitpunkt t1 kontaktiert, wird das Relais 231 angeregt, um die Kontakte 230 an die Anschlüsse U zu schalten, so daß die Polarität des Motors M gesetzt werden kann, um den Motor M in der Richtung zu drehen, in welcher die motorgetriebene Antenne gehoben wird. Des weiteren wird der Anschluß N des Hebe- und Senkschalters 220 offengelassen, und die Spannung an dem Anschluß N erlangt zu dieser Zeit den Pegel "L". Daher wird das Flipflop 244 gesetzt, der Transistor 241 eingeschaltet, der Motor M startet seine Drehung, Strom fließt in eine Richtung, die durch einen Pfeil in Fig. 11 gezeigt ist, und die motorgetriebene Antenne wird gehoben.
- Wenn die Spitze der motorgetriebenen Antenne ihren obersten Punkt zur Zeit t2 erreicht, wird die Spannung größer als der vorherbestimmte Wert an beiden Enden des Elementes 242, und ein Eingang 2 des Gatters 243 erlangt den Pegel "H" (Eingang 1 des Gatters 243 befindet sich bereits zu dieser Zeit auf dem Pegel "H"). Daher gibt das Gatter 243 einen negativen Puls aus, um das Flipflop 244 zurückzusetzen, und der Transistor 241 wird ausgeschaltet, um den Motor M zu stoppen.
- Dieses ermöglicht, daß die Leistungsquelle des Motors M abgeschaltet wird, um sogar dann den Motor M nicht durchbrennen zu lassen, wenn der Hebe- und Senkschalter 220 mit dem Anschluß U kontaktiert gehalten wird, nachdem die Spitze der motorgetriebenen Antenne ihren obersten Punkt erreicht.
- Wenn der Hebe- und Senkschalter 220 danach auf die neutrale Position zur Zeit t3 zurückgeschaltet wird (oder den Anschluß N kontaktiert), behält die motorgetriebene Antenne ihre Höhe bei. Das Relais 231 wird zu dieser Zeit nicht angeregt. Daher werden die Kontakte an die Anschlüsse D geschaltet, und die Polarität des Motors M wird invertiert.
- Wenn der Hebe- und Senkschalter 220 an den Anschluß D zur Zeit t4 geschaltet wird, erlangt die Spannung an dem Anschluß N den Pegel "L", das Flipflop 244 wird gesetzt, der Transistor 241 wird eingeschaltet, und der Motor M beginnt seine Drehung. Das Relais 231 wird in diesem Fall nicht angeregt gehalten. Daher sind die Kontakte 230 an die Anschlüsse D geschaltet, und der Motor M ist an eine solche Polarität geschaltet, daß die motorgetriebene Antenne gesenkt wird. Strom fließt somit zu dem Motor M in einer Richtung umgekehrt zu jener, welche in Fig. 11 durch den Pfeil dargestellt ist, wodurch veranlaßt wird, daß die motorgetriebene Antenne gesenkt wird.
- Wenn der Hebe- und Senkschalter 220 zum Zeitpunkt t11 in seine neutrale Position zurückgeschaltet wird, während die motorgetriebene Antenne gesenkt wird, erlangt die Spannung den Pegel "H" an dem Anschluß N des Hebe- und Senkschalters 220, und der Eingang 2 des Gatters 243 erlangt den Pegel "H". Das Ausgangssignal (oder Eingangssignal 1 des Gatters 243) befindet sich auf dem Pegel "H", da der 0,2-Sekunden-Timer 251 nicht aktiviert ist. Daher erzeugt das Gatter 243 einen negativen Puls, wird das Flipflop 244 zurückgesetzt, der Transistor 241 wird ausgeschaltet und die Leistungsquelle des Motors M wird abgeschaltet. Demgemäß behält die Antenne ihre Höhe bei.
- Wenn der Motorschlüssel 211 zur Zeit t12 in dem oben beschriebenen Zustand aus dem Schlüsselloch herausgezogen wird (oder ausgeschaltet wird), erlangt die Spannung am Anschluß N des Hebe- und Senkschalters 220 den Pegel "L". Daher wird das Flipflop 244 gesetzt, und der Transistor 241 wird eingeschaltet, um Strom dem Motor M zuzuführen. Das Relais 231 ist zu dieser Zeit nicht angeregt. Daher sind die Kontakte 230 an die Anschlüsse D angeschlossen, und der Motorstrom fließt in einer Richtung umgekehrt zu jener, welche in Fig. 1 durch den Pfeil dargestellt ist, wodurch die motorgetriebene Antenne veranlaßt wird, abgesenkt zu werden.
- Wenn die Spitze der motorgetriebenen Antenne ihren untersten Punkt zur Zeit t13 erreicht, wird der Motorstrom höher als ein vorherbestimmter Wert, steigt die Spannung höher als der vorherbestimmte Wert an beiden Enden des Elementes 243, und der Eingang 2 des Gatters 243 erlangt den Pegel "H" (der Eingang 1 des Gatters 243 hat bereits den Pegel "H" erlangt). Daher erzeugt das Gatter 243 einen negativen Puls, um das Flipflop 244 zurückzusetzen, und der Transistor 241 wird ausgeschaltet, um die Stromquelle des Motors M abzuschalten.
- Wie aus dem obigen ersichtlich ist, kann die motorgetriebene Antenne automatisch lediglich durch Ziehen des Motorschlüssels aus dem Schlüsselloch heraus aufgenommen werden. Daher kann die Aufnahme der motorgetriebenen Antenne leicht durchgeführt werden, wenn der Fahrer das Auto verläßt. Des weiteren wird der Strom zu dem Motor M in diesem Fall automatisch gestoppt, wenn die Spitze der motorgetriebenen Antenne ihren untersten Punkt erreicht, wodurch verhindert wird, daß der Motor M durchbrennt.
- Wenn der Hebe- und Senkschalter 220 vom Anschluß U auf den Anschluß N zu einer Zeit zwischen t1 und t2 in Fig. 12 umgeschaltet wird, behält die motorgetriebene Antenne ihre Höhe bei. Wenn er von dem Anschluß N auf den Anschluß D geschaltet wird, wird die motorgetriebene Antenne gesenkt, und wenn er danach auf den Anschluß U geschaltet wird, wird die motorgetriebene Antenne gehoben.
- Sogar wenn zur Zeit des Motorstarts ein Stromstoß hervorgeruf en wird und die Spannung durch diesen Spannungsstoß an beiden Enden des Elementes 242 stärker angehoben wird als der vorherbestimmte Wert, erzeugt der 0,2-Sekunden- Timer 251 einen negativen Puls für 0,2 Sekunden. Daher erzeugt das Gatter 243 keinen negativen Puls, um fehlerhaft das Flipflop 244 zurückzusetzen. Die auf den Timer 251 gesetzte Zeitperiode ist nicht auf 0,2 Sekunden beschränkt, sie kann jedoch länger oder kürzer als 0,2 Sekunden gemacht werden.
- Fig. 13 zeigt eine Variation des in Fig. 11 gezeigten Operationspaneels. Zwei ineinandergreifende Schalter 224a und 224b werden anstelle des Hebe- und Senkschalters 220 verwendet, welcher den neutralen Kontakt aufweist, und ein Widerstand 223 und eine Diode 225 sind zwischen diesen zwei ineinandergreifenden Schaltern angeordnet. Diese Anordnung der zwei ineinandergreifenden Schaltern 224a und 224b ist dazu beabsichtigt, dieselbe Funktion wie diejenige zu erzielen, welche durch den Hebe- und Senkschalter 220 erreicht wird.
- In Übereinstimmung mit der oben beschriebenen Ausführungsform kann die Steuereinrichtung zum Heben oder Senken der motorgetriebenen Antenne durch den Hebe- und Senkschalter einfach in der Konstruktion errichtet werden, bewahrt den Motor vorm Durchbrennen und veranlaßt, daß die Antenne automatisch auf genommen wird, wenn der Motorschlüssel aus dem Schlüsselloch herausgezogen oder abgeschaltet wird.
Claims (8)
1. Motorantennengerät zur Verwendung mit einer
Antennenstange, mit dem die Antennenstange heb- oder senkbar ist,
wobei das Gerät zum Anschluß an eine Stromquelle
eingerichtet ist und aufweist:
einen Motor (M), der in der Lage ist, sich in einer
Vorwärtsrichtung und einer Rückwäftsrichtung zu drehen;
einen Antriebsmechanismus (104, 105, 111, 112, 113),
der einen mit dem Motor (M) gekoppelten Dämpfer (113)
aufweist und mit der Antennenstange (100) koppelbar ist, um
dadurch die Drehkraft vom Motor (M) zur Antennenstange
(100) zu übertragen, um die Antennenstange zu heben oder zu
senken;
einen einen Motorpolaritäts-Umschaltschaltkreis (40)
aufweisenden Motoransteuerungsschaltkreis, der in Reihe mit
dem Motor (M) verbunden ist und mit dem die Richtung des
Stromflusses von der Stromquelle durch den Motor (M)
steuerbar ist;
einen Motor-Blockierdetektor (52), der in Reihe mit
dem Motor (M) verbunden ist und mittels dem derjenige durch
den Motor (M) fließende Strom erfaßbar ist, wenn dieser
mechanisch blockiert ist; und
einen Motorsteuerungsschaltkreis (50), mit dem die
Abtrennung des Motors von der Stromquelle bewirkbar ist, wenn
von dem Blockierdetektor (52) ein Motor-Blockierzustand
erfaßt wird;
dadurch gekennzeichnet, daß
der Motoransteuerungsschaltkreis weiterhin eine auf
den Motorsteuerungsschaltkreis (50) ansprechende
Motoransteuerungsvorrichtung (51) aufweist, die in Reihe mit dem
Motorpolaritäts-Umschaltschaltkreis (40) verbunden ist und
mit der der Stromfluß durch den Motor (M) ein- und
ausschaltbar ist; und
der Blockierdetektor (52) ein Element (52) mit
änderbarem Widerstandswert enthält, das eine positive
Temperaturwiderstands-Charakteristik aufweist.
2. Motorantennengerät nach Anspruch 1, bei dem der
Motorsteuerungsschaltkreis (50) eine
Vorspannungs-Erzeugungsvorrichtung (125, 126, 127) aufweist.
3. Motorantennengerät nach Anspruch 1, bei dem die
Vorspannungs-Erzeugungsvorrichtung eine Diode (127) aufweist.
4. Motorantennengerät nach Anspruch 1, der weiterhin eine
Antennen-Senksteuerungsschaltung (20, 31) aufweist, mit der
das Senken der Antennenstange (100) für eine vorbestimmte
Zeitdauer von dem Zeitpunkt an verzögerbar ist, zu dem die
Stromquelle (RX) eines Radioempfängers (10) ausgeschaltet
wird.
5. Motorantennengerät nach Anspruch 4, bei dem die
vorbestimmte Zeitdauer im Bereich von 2 bis 10 sec. liegt.
6. Motorantennengerät nach Anspruch 1, bei dem der
Motorpolaritäts-Umschaltschaltkreis (40) einen Antennen-Heb- und
Senkschalter (41, 43) zum selektiven Drehen des Motors (M)
in Vorwärts- und Rückwärtsrichtungen aufweist.
7. Motorantennengerät nach Anspruch 1, bei dem der
Motorsteuerungsschaltkreis (50) eine Logikschaltung (53), mit
der erfaßbar ist, wann die Antennenstange (100) ihre
oberste oder unterste Position erreicht, sowie eine
Triggerschaltung (54) aufweist, mit der die
Motoransteuerungsvorrichtung (51) im Ansprechen auf ein Ausgangssignal aus der
Logikschaltung (53) ausschaltbar ist.
8. Motorantennengerät nach Anspruch 1, bei dem die
Motorpolaritäts-Umschaltschaltung (40) einen Schalter (220) mit
Antennen-Heb-, -Senk- und Neutralkontakten aufweist und bei
dem das Senken der Antennenstange (100) durchgeführt wird,
wenn der Schalter (220) mit dem Neutral-Kontakt verbunden
ist und die Starttaste (12) ausgeschaltet ist.
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