DE3888295T2 - Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger. - Google Patents
Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger gemäß dein Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Bei einer Kraftfahrzeugwechselstromlichtmaschine oder einem Dynamo ist es erforderlich, eine Schutzeinheit vorzusehen, um das Eindringen von Wasser, Öl o.ä. in einen Bürstenabschnitt zu verhindern, in dem Schleifringe, Bürsten und ein Bürstenhalter angeordnet sind.
- Ein Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger der angegebenen Art ist in der JP-A-59 169 350 beschrieben. Dieser bekannte Wechselstromerzeuger besitzt Schleifringe, die an einem Ende einer rotierenden Welle vorgesehen sind, und Bürsten, die in Gleitkontakt mit den Schleifringen stehen. Die Bürsten erstrecken sich durch eine Öffnung eines im wesentlichen zylindrischen Abdeckgehäuses in Aufnahmeabschnitte eine β Bürstenhalters. Der Bürstenhalter und das Abdeckgehäuse sind über Ausnehmungen und/oder Vorsprünge miteinander in Eingriff bringbar. Dieser herkömmlich ausgebildete Wechselstromerzeuger ist jedoch möglicherweise nicht ausreichend abgedichtet, so daß dessen Funktionsweise unter bestimmten Betriebsbedingungen in Mitleidenschaft gezogen werden kann.
- Ein entsprechender herköinmlich ausgebildeter Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger ist aus der DE-A-29 41 153 bekannt.
- Noch ein weiteres typisches Ausführungsbeispiel einer herkömmlichen Schutzeinheit dieser Art ist in den Figuren der ungeprüf ten japanischen Gebrauchsmusteranmeldung 57-1077 dargestellt. Es handelt sich hierbei um eine Schutzeinheit, bei der eine halbzylindrische Schleifringabdeckung einstückig mit einem hinteren Rahmen eines Wechselstromerzeugers ausgebildet ist. Ein Bürstenhalter ist in bezug auf die Abdeckung über einen Dichtungsgummi montiert.
- Bei dieser typischen Schutzeinheit umfaßt der Dichtungsgummi einen Abdichtungsabschnitt zum Abdecken der axialen Endflächen der Gleitringabdeckung und des Bürstenhalters sowie einen anderen Dichtungsabschnitt, der zwischen die Gleitringabdeckung und den Bürstenhalter eingesetzt wird. Diese Dichtungsabschnitte sind einstückig miteinander ausgebildet, wie beispielsweise die Figuren der ungeprüften japanischen Gebrauchsmusteranmeldung 58-51663 zeigen. Bei der Montage dieser Einheit wird der Bürstenhalter am hinteren Rahmen des Wechselstromerzeugers angeordnet, wobei der Dichtungsabschnitt des Dichtungsgummis zwischen dem Bürstenhalter und der Gleitringabdeckung angeordnet wird. Danach wird der andere Abschnitt des Dichtungsgummis in Axialrichtung des Wechselstromerzeugers zusammengepreßt, indem die hintere Abdeckung für den Bürstenabschnitt und deren Umgebung am hinteren Rahmen fixiert werden, um auf diese Weise die Abdichtung des Bürstenabschnittes in radialer und axialer Richtung zu erreichen.
- Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 derart weiterzubilden, daß eine sichere Abdichtung aufrechterhalten wird, und zwar unabhängig von der Montagegenauigkeit der einzelnen Bauteile.
- Dieses Ziel wird durch die im kennzeichnenden Abschnitt des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale erreicht.
- Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
- Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäß ausgebildeten Kraftfahrzeugwechselstromerzeugers besteht darin, daß eine Schutzeinheit zur Durchführung der Abdichtung in Axialrichtung des Wechselstromerzeugers nur eine Druckkraft benötigt. Das Abdeckungsgehäuse und die Dichtungselemente werden montiert, während sie von der hinteren Abdeckung in Axialrichtung gegen den Rahmen gepreßt werden.
- Die vorliegende Erfindung basiert auf dem erfindungsgemäßen Konzept, daß eine Gleitringabdeckung unabhängig von einem hinteren Rahmen des Wechselstromerzeugers ausgebildet ist und mit einem Bürstenhalter in Eingriff steht, um auf diese Weise die radiale Abdichtung derselben durchzuführen, während Dichtungselemente vorgesehen sind, um die axiale Abdichtung zwischen den Kontaktflächen des hinteren Rahmens und der Gleitringabdeckung und die Abdichtung der anderen axialen Endfläche der Gleitringabdeckung durchzuführen.
- Von den beigefügten Zeichnungen zeigen:
- Figur 1 eine Teilschnittansicht eines Kraftfahrzeugwechselstromerzeugers gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
- Figur 2 eine perspektivische Ansicht eines Bürstenhalters und einer Gleitringabdeckung im montierten Zustand, die bei der Ausführungsform der Figur 1 Verwendung finden;
- Figur 3 eine perspektivische Ansicht der anderen axialen Endfläche der in Figur 2 geseigten Einheit;
- Figur 4 eine Vorderansicht des in Figur 2 gezeigten Bürstenhalters;
- Figur 5 eine Schnittansicht des in Figur 4 gezeigten Bürstenhalters;
- Figur 6 eine Endflächenansicht der in Figur 2 gezeigten Gleitringabdeckung;
- Figur 7 eine Ansicht zur Erläuterung der Montage des Bürstenhalters und der Gleitringabdeckung, die in Figur 2 gezeigt sind;
- Figur 8 eine Seitenansicht des Bürstenhalters der Figur 2 im am Wechselstromerzeuger montierten Zustand;
- Figur 9 eine perspektivische Ansicht eines bei dem in Figur 1 gezeigten Wechselstromerzeuger verwendeten hinteren Rahmens;
- Figur 10 eine perspektivische Ansicht einer beim Wechselstromerzeuger der Figur 1 verwendeten hinteren Abdeckung; die Figuren
- 11 und 12 perspektivische Ansichten von Dichtungselementen, die zusammen mit der in Figur 2 gezeigten Einheit verwendet werden;
- Figur 13 eine perspektivische Ansicht des in Figur 12 im an der Einheit der Figur 2 montierten Zustand gezeigten Dichtungselementes;
- Figur 14 eine Seitenansicht eines Bürstenhalters und einer Gleitringabdeckung, die bei einem Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung Verwendung finden;
- Figur 15 eine Seitenansicht der Dichtungselemente der Figuren 11 und 12 im an der in Figur 2 gezeigten Einheit montierten Zustand;
- Figur 16 eine perspektivische Teilansicht eines Bürstenhalters und einer Gleitringabdeckung, die bei einem Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger einer dritten Ausführungsform der Erfindung Verwendung finden; und
- Figur 17 eine Ansicht zur Erläuterung der Analyse von Problemen, die bei der Dichtungseinheit nach dem Stand der Technik auftreten, wobei diese Analysen einen Teil der Erfindung bilden.
- Zu Beginn werden Analysen von Problemen des Standes der Technik erläutert. Es versteht sich, daß diese Analysen einen Teil der Erfindung bilden.
- Wie in Figur 17 gezeigt ist, ist bei der vorstehend beschriebenen herkömmlich ausgebildeten Schutzeinheit ein halbzylindrischer Gleitringabdeckungsabschnitt 501 einstückig mit einem hinteren Rahmen 502 eines Wechselstromerzeugers mit Hilfe von Aluminiumdruckguß o.ä. ausgebildet. Ein Dichtungsgummi umfaßt einen Dichtungsabschnitt 505 zum Abdecken der axialen Endflächen des Gleitringabdeckungsabschnittes 501 und eines Bürstenhalters 503 und einen weiteren Dichtungsabschnitt 506, der sich vom Abschnitt 505 in Axialrichtung des Wechselstromerzeugers nach unten erstreckt. Bei dieser Konstruktion ist der Dichtungsabschnitt 505 zwischen die Endfläche des Gleitringabdeckungsabschnitt tes 501 und eine hintere Abdeckung des Wechselstromerzeugers eingesetzt und wird von der hinteren Abdeckung in Axialrichtung zusainmengepreßt, um den Wellenendabschnitt abzudichten. Auch der andere Dichtungsabschnitt 506 ist zwischen dem Gleitringabdeckungsabschnitt 501 und dem Bürstenhalter 503 angeordnet, und der Bürstenhalter 503 wird in Radialrichtung des Wechselstromerzeugers zusammengepreßt, um Abschnitte des Bürstenhalters 503 um eine Öffnung desselben herum für die Bürsten abzudichten.
- Da jedoch bei der vorstehend beschriebenen herkömmlichen Konstruktion die Dichtungsabschnitte 505 und 506 die Konstruktion zur gleichen Zeit in axialer und radialer Richtung abdichten müssen, können unter Umständen die Dichtungswirkungen an den Ecken 507 und 508 infolge von Schwankungen in der Größe der Bauteile der Konstruktion oder infolge von Abweichungen in der Position der Bürsten, des Dichtungsgummis o.ä., wenn diese an Ort und Stelle fixiert sind, nicht sichergestellt werden. Folglich besteht bei der herköminlich ausgebildeten Konstruktion das Problem, daß Öl o.ä. insbesondere durch diese Ecken in die Konstruktion eindringen kann, was zur Folge hat, daß die Bürste, der Schleifring u.ä. auf unnormale Weise verschleißen.
- Es werden nunmehr bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung in Verbindung mit den Figuren 1 bis 16 beschrieben.
- Ein in Figur 1 geezigter Wechselstromerzeuger gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung umfaßt einen vorderen Rahmen 1 und einen hinteren Rahmen 2, die aus einer Aluminiumlegierung bestehen und eine äußere Umhüllung bilden. Jeder dieser Rahmen ist im wesentlichen becherförmig ausgebildet. Die Rahmen sind über eine Vielzahl von Bolzen 3, von denen nur einer in Figur 1 gezeigt ist, miteinander verbunden, wobei ihre Öffnungsränder miteinander in Kontakt gehalten werden. Ein Stator 4 ist an einem inneren Umfangsabschnitt des vorderen Rahmens 1 montiert. Der Stator 4 besteht aus einem Statorkern 5 und einer Statorwicklung, die in bekannter Weise um den Statorkern 5 gewickelt ist.
- In den mittleren Abschnitten der Seitenwände der Rahmen 1 und 2 sind zylindrische Lagerboxen 7 und 8 einstückig ausgebildet, die jeweils vom Wechselstromerzeuger nach innen vorstehen. Lager 9 und 10 sind in den Lagerboxen 7 und 8 montiert und können eine Welle 11 drehbar lagern. Ein Rotorkern ist an der Welle 11 fixiert, so daß er im Stator 4 angeordnet ist. Der Rotorkern besitzt ein Paar von Polkernen 12 und 13, die jeweils mit einer Vielzahl von Klauenabschnitten versehen und so montiert sind, daß ihre Klauenabschnitte miteinander in Eingriff stehen. Eine Rotorspule 14 ist zwischen die Klauenabschnitte der Polkerne 12 und 13 geklemmt.
- Zentrifugalkühlgebläse 16 und 17 aus Metall sind an den Seitenflächen der Polkerne 12 und 13 koaxial zur Welle 11 befestigt. Die Flügel der Gebläse 16 und 17 sind in bezug auf die Polkerne 12 und 13 nach außen gerichtet. Bei dem Gebläse 16 handelt es sich um ein solches mit schrägem Durchsatz, bei dem die Flügel in Drehrichtung des Rotors gerichtet sind, um die Luft in die Polkerne 12 und 13 zu blasen und dadurch die Rotorspule 14 zu kühlen.
- Eine Riemenscheibe 21 ist über eine Mutter 22 an einem Endabschnitt der Welle 11, der vom vorderen Rahmen 1 nach außen vorsteht, montiert. Ein Motor eines Motorfahrzeuges steht über die Riemenscheibe und einen V-Riemen (nicht gezeigt) mit der Welle 11 in Triebverbindung. Schleifringe 25 und 26 aus Kupfer oder rostfreiem Stahl sind am anderen Endabschnitt der Welle 11, der vom hinteren Rahmen 2 nach außen vorsteht, befestigt. Die Schleifringe sind über Drähte 27 elektrisch an die Rotorspule 14 angeschlossen.
- An der Außenseite des hinteren Rahmens 2 sind ein Paar Bürsten 45 und 46 aus Elektrographit oder metallischem Graphit, ein Bürstenhalter 30 zum Halten dieser Bürsten und von an die Bürsten angeschlossenen Anschlußlitzen, ein Abdeckelement, d.h. eine Gleitringabdeckung 50 zum Abdecken der Gleitringe zusammen mit dem Bürstenhalter und andere Teile, wie beispielsweise ein Gleichrichter 62 und ein IC- Regler 65, angeordnet. Diese Bauteile werden von einer hinteren Abdeckung 63 abgedeckt, die über eine Vielzahl von Bolzen 61 am hinteren Rahmen 2 montiert ist.
- Die Bürsten 45 und 46 werden über Bürstenfedern 47 und 48, die im Bürstenhalter 30 angeordnet sind, gegen die Schleifringe 25 und 26 gepreßt und mit Außenflächen der Schleifringe 25 und 26 in Gleitkontakt gebracht, wenn die Schleifringe gedreht werden. Der Bürstenhalter 30 und die Schleifringabdeckung 50 werden montiert, eine einstückige Einheit zum Abdecken der Schleifringe 25 und 26 zu bilden, und werden, wenn die hintere Abdeckung 63 fixiert wird, durch die Dichtungselemente 70 und 71, die aus Gummi bestehen und auf gegenüberliegenden Endflächen in Axialrichtung der Welle 11, des Bürstenhalters 30 und der Gleitringabdeckung 50 angeordnet sind, gegen den hinteren Rahmen 2 gepreßt.
- Es werden nunmehr die Konstruktion und Montage des Bürstenhalters 30 und der Gleitringabdeckung 50 beschrieben.
- Ein Gehäuse des Bürstenhalters 30 besteht aus Kunstharz und ist im wesentlichen boxförmig ausgebildet mit einem vergrößerten Abschnitt an einem Ende an der Schleifringabdeckungsseite, wie die Figuren 2, 3 und 7 zeigen. Das Gehäuse des Bürstenhalters 30 besitzt erste Aufnahmeabschnitte 31 zur Aufnahme der Bürsten 45 und 46 und zweite Aufnahmeabschnitte 32 zur Aufnahme der Anschlußlitzen 49. Es sind zwei erste Aufnahmeabschnitte 31 und zwei zweite Aufnahmeabschnitte 32 vorgesehen, wie in Figur 4 gezeigt, so daß diese die Bürsten 45 und 46 Seite an Seite in Axialrichtung halten können. Der Bürstenhalter 30 ist mit einer Plusklemme 33 und einer Minusklemme 34 versehen, die aus Metallplatten bestehen und von gegenüberliegenden Umfangsseitenwänden 30a und 30b des Bürstenhalters vorstehen. Diese Plus- und Minuskleiniuen besitzen Löcher, die zur Montage des Bürstenhalters 30 am Wechselstromerzeuger perforiert sind.
- Der vergrößerte Abschnitt des Gehäuses des Bürstenhalters 30 besitzt eine Vorderfläche, die entlang den Umfangsflächen der Schleifringe 25 und 26 gekrümmt ist. Der erste und zweite Aufnahmeabschnitt 31 und 32 sind in der gekrümmten Fläche des vergrößerten Abschnittes offen. Wie die Figuren 4 und 5 zeigen, sind Ausnehmungen 35 und 36 im vergrößerten Gehäuseabschnitt eng benachbart zu den in Umfangsrichtung gegenüberliegenden Enden der gekrümmten Fläche ausgebildet. Jede Ausnehmung 35 und 36 besitzt einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt und erstreckt sich in Axialrichtung über die gesamte Länge des vergrößerten Abschnittes. Vier flache Nuten 37, die sich jeweils in Axialrichtung erstrecken, sind innerhalb der Ausnehmungen 35 und 36 in der gekrümmten Fläche des Bürstenhaltergehäuses ausgebildet.
- Eine Stufe 30C&sub1; ist in einer der axialen Endflächen des Bürstenhalters 30 ausgebildet, wie in Figur 2 gezeigt, so daß die axiale Endfläche des vergrößerten Gehäuseabschnittes auf einem höheren Niveau liegt als die andere Endfläche 30C des Bürstenhalters. Ein erster kleiner Vorsprung 38 mit einer Höhe von etwa 0,5 mm ist auf der erhabenen Endfläche des vergrößerten Gehäuseabschnittes ausgebildet. Der kleine Vorsprung 38 besteht aus einem Paar von vorstehenden Abschnitten 38a, 38a, die jeweils eine U-Form besitzen und das axiale Ende der Ausnehmung 35 oder 36 umgeben, und aus einem bogenförmigen vorstehenden Abschnitt 38b zum Verbinden dieser vorstehenden Abschnitte 38a, 38a. Andererseits ist ein geringfügig erhabener flacher Steg 40 an der anderen axialen Endfläche 30d des Bürstenhalters 30 ausgebildet, wie in Figur 3 gezeigt. Der flache Steg 40 weist eine Fläche auf, die etwa 2/3 der Gesamtfläche der Endfläche 30d entspricht. Ein zweiter kleiner Vorsprung 39, der aus einem Paar von vorstehenden Abschnitten 39a, 39a und einem bogenförmigen vorstehenden Abschnitt 39b besteht, ist an dem flachen Steg in der gleichen Weise wie in der gegenüberliegenden Seitenendfläche des Bürstenhalters vorgesehen. Des weiteren ist ein Paar von Nasen 41 oder 42, die in Axialrichtung voneinander beabstandet sind, auf jeder der Umfangs seiten des vergrößerten Gehäuseabschnittes des Bürstenhalters 30 vorgesehen, wie am besten in Figur 7 gezeigt.
- Wie Figur 1 zeigt, sind die Bürsten 45 und 46 in den ersten Aufnahmeabschnitten 31 des Bürstenhalters 30 zusammen mit den Bürstenfedern 47 und 48 angeordnet. Auch die Anschlußlitzen 49 sind in den zweiten Aufnahmeabschnitten 32 vorgesehen, wobei ihre Enden an die Klemmen 33 und 34 gelötet sind. Hierdurch wird verhindert, daß die Bürsten 45 und 46 aus dem Halter herausfallen. Gleichzeitig wird eine elektrische Verbindung zwischen den Bürsten 45 und 46 und den Klemmen 33 und 34 hergestellt.
- Die Schleifringabdeckung 50 dient als Abdeckelement zum Abdecken und Schützen der Schleifringe 25 und 26 der Welle 11. Sie besteht aus einem thermoplastischen Harz, wie beispielsweise Nylon o.ä. Wie in Figur 6 gezeigt, umfaßt die Schleifringabdeckung 50 einen zylindrischen Abschnitt 52, der an seiner Seite mit einer Öffnung 51 zum Durchgang der Bürsten 45 und 46 versehen ist und die Schleifringe 25 und 26 über etwa 3/4 ihres Gesamtumfangs abdeckt. Vorsprünge 53 und 54, die sich jeweils in Axialrichtung erstrecken, sind an beiden Seitenrändern des zylindrischen Abschnittes 52 ausgebildet, so daß sie mit den Ausnehmungen 35 und 36 des Bürstenhalters 30 in Eingriff stehen. Wie in Figur 6 gezeigt, besteht jeder Vorsprung 53 und 54 aus einem Paar von vorstehenden Segmenten 53a, 53b oder 54a, 54b, die eine relativ geringe Dicke aufweisen und in V-Form angeordnet sind. Vorsprünge 55 mit hakenförmigem Querschnitt sind an den Außenseiten der Vorsprünge 53 und 54 des zylindrischen Abschnittes 55 ausgebildet. Diese Vorsprünge 55 sind mit den Vorsprüngen 41, 42 des Bürstenhalters 30 in Eingriff zu bringen, wenn die Gleitringabdeckung 50 und der Bürstenhalter 30 miteinander verbunden werden. An einem axialen Ende eines jeden Vorsprungs 55 befindet sich ein Halteabschnitt, wie durch das Bezugszeichen 56 in Figur 7 angedeutet, der mit der Nase 41 oder 42 des Bürstenhalters 30 in Anlage gebracht wird, um die Axialbewegung der Schleifringabdeckung 50 zu begrenzen.
- Innere Abschnitte 57, 57 der Vorsprünge 53 und 54 der Schleifringabdeckung 50 sind eben ausgebildet, um sich an die Innenflächen der Ausnehmungen 35 und 36 des Bürstenhalters 30 anzupassen und dadurch den Eingriff mit dem Bürstenhalter 30 zu erleichtern. Ferner ist eine Vielzahl von stabförmigen Vorsprüngen 58, die sich jeweils in Axialrichtung erstrecken, an der inneren Umfangswand des zylindrischen Abschnittes 52 ausgebildet.
- Des weiteren ist ein kleiner Vorsprung 59 oder 60, der eine Höhe von etwa 0,5 mm und eine Breite von etwa 0,5 mm besitzt, einstückig an und entlang jeder axialen Endfläche 52a des zylindrischen Abschnittes 52 in der gleichen Weise wie die kleinen Vorsprünge 38 und 390 des Bürstenhalters 30 ausgebildet. Auch die Vorsprünge 53 und 54 stehen um etwa 0,5 mm von beiden Endflächen 52a vor und verlaufen kontinuierlich mit den kleinen Vorsprüngen 59 und 60.
- Wie in den Figuren 5 und 6 gezeigt, ist die Breite a eines jeden Vorsprungs 53 oder 54 etwas größer als die Breite b einer jeden Ausnehmung 35 oder 36 des Bürstenhalters 30. Auch eine Strecke c zwischen einem distalen Ende eines jeden hakenförmigen Vorsprungs 55 und dem Spitzenende des zugehörigen Vorsprungs 53 oder 54 ist so dimensioniert, daß sie geringfügig größer als die Strecke d zwischen dem Boden einer jeden Ausnehmung 35 oder 36 und dem Ende der zugehörigen Nase 41 oder 42 ist.
- Die auf diese Weise konstruierten Bürstenhalter 30 und Schleifringabdeckung 50 werden in der nachfolgenden Weise zusammengebaut. Zuerst werden, wie durch einen Pfeil in Figur 7 angedeutet, die entsprechenden Vorsprünge 53 und 54 der Abdeckung 50 in die Ausnehmungen 35 und 36 des Bürstenhalters 30 eingesetzt. Zur gleichen Zeit laufen die Vorsprünge 55 der Abdeckung 50 über die Nasen 41 und 42 des Bürstenhalters 30. Da in diesem Fall die Breite a größer ist als die Breite b, wie vorstehend beschrieben, wird die Abdeckung 50 in den Halter 30 eingepreßt. Da ferner die Strecke c größer ist als die Strecke d, wenn die vorstehenden Segmente 53a, 53b, 54a und 54b in die Ausnehmungen 35 und 36 des Bürstenhalters 30 eingesetzt werden, werden die Spitzenenden der vorstehenden Segmente 53a, 53b, 54a und 54b durch Preßpassung mit einem vorgegebenen Druck an den Eckabschnitten der Böden der Ausnehmungen 35 und 36 befestigt.
- Da darüber hinaus die hakenförmigen Vorsprünge 55 der Abdeckung 50 mit den Nasen 41 und 42 des Bürstenhalters 30 in Eingriff treten, wird die Abdeckung 50 relativ zum Bürstenhalter 30 in einer exakten Lage gehalten. Auch die Halteabschnitte 56 der hakenförmigen Vorsprünge 55 werden mit Endflächen der Nasen 41 und 42 in Kontakt gebracht und führen auf diese Weise die Positionierung zwischen dem Bürstenhalter 30 und der Abdeckung 50 durch.
- Des weiteren entspricht im zusammengebauten Zustand die Axiallänge des Bürstenhalters 30 im wesentlichen der der Abdeckung 50. Die Höhe des ersten kleinen Vorsprungs 38 am Bürstenhalter 30 entspricht im wesentlichen der Höhe des kleinen Vorsprungs 59 der Abdeckung 50, und die Höhe des zweiten kleinen Vorsprungs 39 des Bürstenhalters 30 entspricht im wesentlichen der Höhe des kleinen Vorsprungs 60 der Abdeckung 50.
- Folglich werden die Ausnehmungen 35 und 36 des Bürstenhalters 30 in engem Kontakt mit den V-förmigen Vorsprüngen 53 und 54 der Schleifringabdeckuflg 50 gehalten. Hierdurch kann eine zufriedenstellende Dichtung zwischen den zusammengebauten Abschnitten des Bürstenhalters 30 und der Schleifringabdeckung 50 ohne irgendein weiteres Dichtungseiement sichergestellt werden.
- In Verbindung mit den Figuren 1 und 8 bis 12 wird nunmehr der Zusammenbau der auf diese Weise verbundenen Bürstenhal ter- und Abdeckelemente 30, 50 relativ zum Wechselstromer zeuger sowie deren Konstruktion beschrieben.
- Wie man Figur 9 entnehmen kann, ist ein Sitz 2b, gegen den der Bürstenhalter 30 und die Abdeckung 50 gepreßt sind, um ein mittleres Loch 2a des hinteren Rahmens 2, durch das sich die Welle 11 erstrecken soll, ausgebildet.
- Figur 11 zeigt ein erstes Dichtungselement 70, das zwischen dem hinteren Rahmen 2 und dem Bürstenhalter 30 sowie der Abdeckeinheit 50 angeordnet werden soll. Das Dichtungselement 70 besteht aus geschäumtem silikonkautschuk und besitzt einen Ringabschnitt 70a, der mit einer axialen Endfläche 52a der Abdeckung in Kontakt zu bringen ist, sowie einen rechteckförmigen Abschnitt 70b, der mit dem ebenen Steg 40 des Bürstenhalters 30 in Kontakt zu bringen ist.
- Ein zweites Dichtungselement 71, das zwischen der hinteren Abdeckung 63 und der Einheit aus dem Bürstenhalter 30 und der Abdeckung 50 angeordnet werden soll, ist in Figur 12 gezeigt. Das zweite Dichtungselement 71 besteht ebenfalls aus Gummi. Es besitzt einen zylindrischen Bodenabschnitt 71a zum Abdecken des Endabschnitts der Welle 11, eine Umfangsnut 71b, mit der der erste kleine Vorsprung 38 des Bürstenhalters und die andere Endfläche 52a der Abdeckung 50 in Kontakt stehen, einen Kanal 71c zum Verbinden der Innenseite und der Außenseite des zylindrischen Abschnitts 71a, wie mit gestrichelten Linien in Figur 12 angedeutet, und einen Abdeckabschnitt 71d zum Abdecken des Kanales 71c und eines Auslasses 71C&sub1; desselben.
- Figur 13 zeigt das zweite Dichtungselement 71 im am Bürstenhalter 30 und der Abdeckung 50 montierten Zustand. Wie aus Figur 13 hervorgeht, ist die axiale Öffnung der Abdeckung 50 vom zylindrischen Abschnitt 71a des Dichtungselementes 71 abgedeckt. Die Nut 71b des Dichtungselementes 71 steht mit der Stufe 30C&sub1; des Bürstenhalters 30 in Eingriff. Dann stehen die Innenseite und Außenseite der Abdeckung 50 durch den Kanal 71c des Dichtungselementes 71 miteinander in Verbindung. Das Mitführen oder Eindringen von Wasser, Öl o.ä. in den Kanal 71c kann durch den Abdeckabschnitt 71d verhindert werden.
- Wie in Figur 9 gezeigt, sind drei Bolzen 61 am hinteren Rahmen 2 fixiert. Mit Hilfe dieser Bolzen 61 wird als erstes der Gleichrichter 61 am hinteren Rahmen 2 befestigt. Der IC- Regler 65 wird am Gleichrichter 62 mit Hilfe von Bolzen 64 befestigt. Danach wird das Dichtungselement 70 am Sitz 2b des hinteren Rahmens 2 positioniert. Wie in Figur 8 gezeigt, wird der mit der Abdeckung 50 zusammengebaute Bürstenhalter 30 an den Plus- und Minusklemmen 33 und 34 des Gleichrichters 62 und des IC-Reglers 65 über Schrauben 68 befestigt. Der Gleichrichter 62 dient zum Gleichrichten des Ausgangsstromes der Statorspule 6 und besteht aus einer Vielzahl von Dioden 66 und Kühlrippen 67. Der IC-Regler 65 dient zum Steuern der Ausgangsspannung des Wechselstromerzeugers durch Einstellung eines Erregerstromes für die Rotorspule 14.
- Das zweite Dichtungselement 71 wird am Bürstenhalter 30 und an der Gleitringabdeckung 50 angeordnet. Danach wird die hintere Abdeckung 63, die mit Kühlluftabsorptionslöchern 63a versehen ist (siehe Figur 10), darüber montiert. Wie in Figur 1 gezeigt, wird die hintere Abdeckung 63 zusammen mit dem Gleichrichter 62 über die Bolzen 61 und Muttern 69 am hinteren Rahmen 2 befestigt. Folglich preßt die hintere Abdeckung 63 das zweite Dichtungselement 71 in Axialrichtung zusammen und preßt ferner das erste Dichtungselement 70 über den Bürstenhalter 30 und die Abdeckung 50 zusammen.
- Das erste Dichtungselement 70 wird zwischen dem Sitz 2b des hinteren Rahmens 2 und dem ebenen Steg 40 des Bürstenhalters 30 sowie der axialen Endfläche 52a der Abdeckung 50 verformt und steht mit diesen Bauteilen in engem Kontakt, um diese abzudichten. Da der Niveauunterschied zwischen dem kleinen Vorsprung 60 der Abdeckung 50 und dem Bürstenhalter 30 durch Anordnung des ebenen Steges 40 am Bürstenhalter 30 verringert wird, ist es möglich, den Streifen zwischen dem Bürstenhalter 30 und der Abdeckung 50 zu reduzieren und den Dichtungseffekt durch das erste Dichtungselement 70 zu erhöhen, wenn der Bürstenhalter 30 und die Abdeckung 50 auf dem Sitz 2b des hinteren Rahmens 2 angeordnet sind. Auch das zweite Dichtungselement 71 wird zwischen dem Bürstenhalter 30 und der Abdeckung 50 sowie einem Sitz 63d (siehe Figur 10), der an der hinteren Abdeckung 63 vorgesehen ist, angeordnet, um eine Abdichtung herbeizuführen.
- Es ist somit möglich, die Umfangsabschnitte der Abdeckung 50 und des Bürstenhalters 30 nur mit Hilfe von Axialdruck vollständig abzudichten und auf diese Weise zu verhindern, daß Öl oder Wasser in den abgedichteten Abschnitt eindringt.
- Nachfolgend werden die Vorteile der vorstehend beschriebenen Ausführungsform erläutert.
- Da der erste und zweite kleine Vorsprung 38 und 39 und die kleinen Vorsprünge 59 und 60 anß den entsprechenden axialen Endflächen des Bürstenhalters 30 und der Abdeckung 50 ausgebildet sind, werden diese Vorsprünge 38, 39, 59 und 60 gegen den ersten und zweiten Dichtungsgummi 70 und 71 gepreßt, so da auf diese Weise das Eindringen von Öl oder Wasser in den zylindrischen Abschnitt 52 der Abdeckung 50 fehlerfrei verhindert werden kann.
- Da ferner die dünnen plattenförmigen Vorsprünge 53a, 53b, 54a und 54b, die in der Abdeckung 59 ausgebildet sind, unter einem vorgegebenen Druck mit den Ausnehmungen 35 und 36 des Bürstenhalters 30 in Eingriff stehen, ist es selbst dann, wenn Öl oder Wasser durch Lücken zwischen den hakenförmigen Vorsprüngen 55 und dem Bürstenhalter 30 eindringen, möglich, auf zuverlässige Weise durch die dünnen plattenförmigen Vorsprünge 53a, 53b, 54a und 54 zu verhindern, daß Öl oder Wasser in den Raum eindringt, in dem sich die Bürsten 45 und 46 etc. befinden.
- Da, wie in den Figuren 3, 4 und 5 gezeigt, die flachen Nuten 37 um die ersten Aufnahineabschnitte 31 ausgebildet sind, in die die Bürsten 45 und 46 eingesetzt sind, stagniert selbst dann, wenn eine kleine Menge an Öl oder Wasser durch die dünnen plattenförmigen Vorsprünge 53a, 53b, 54a und 54b in die Abdeckung 50 eindringt, das Öl oder Wasser in den flachen Nuten 37, so daß es auf diese Weise vollständig daran gehindert wird, an den Bürsten 45 und 46 zu haften.
- Wie in Figur 4 gezeigt, sind die Paare von Nasen 41 und 42 voneinander beabstandet, ohne auf die Plus- und Minusklemmen 33 und 34 zu weisen, wodurch der Bürstenhalter 30 auf zweigeteilte Weise in der durch den Pfeil A in Figur 5 angedeuteten Richtung einsatzgeformt werden kann. Es ist somit äußerst einfach, den Bürstenhalter 30 zu formen.
- Da ferner die Abdeckung 50 in der in Figur 6 gezeigten Art und Weise geformt ist und es möglich ist, die Abdeckung 50 auf zweigeteilte Weise in der Richtung senkrecht zur Papierebene dieser Figur spritzzugießen, kann die Abdeckung 50 auf einfache Weise geformt werden, wie dies bei dem Bürstenhalter der Fall ist.
- Dann ist es in einfacher Weise durch Zusammenbauen des Bürstenhalters und der Abdeckung 50 möglich, den Bürstenhalter 30, an dem die Abdeckung 50 montiert ist, die die Schleifringe 25 und 26 umgibt, sofort herzustellen.
- Obwohl bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform die Vorsprünge 53 und 54 an der Abdeckung 50 und die Ausnehmungen 50 und 36 im Bürstenhalter 30 ausgebildet sind, versteht es sich, daß die Ausnehmungen auch in der Abdeckung und die Vorsprünge am Bürstenhalter ausgebildet sein können, um den gleichen Effekt zu erreichen.
- Auch bestehen die Vorsprünge 53 oder 54 aus den beiden vorstehenden Segmenten 53a, 53b oder 54a, 54b. Die Zahl der vorstehenden Segmente kann jedoch auch 1, 3 oder mehr betragen.
- Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger gemäß einer zweiten und dritten Ausführungsform der Erfindung werden nunmehr in Verbindung mit den Figuren 14 bis 16 beschrieben. Die Konstruktion der ersten Ausführungsform kann für die der zweiten und driten Ausführungsform übernommen werden, mit Ausnahme des Bürstenhalters und der Schleifringabdeckung. Die nachfolgende Beschreibung betrifft daher nur die Unterschiede zwischen der zweiten oder dritten Ausführungsform und der ersten Ausführungsform, und es werden die gleichen Bezugszeichen wie bei der Beschreibung der ersten Ausführungsform zur Bezeichnung von gleichen Teilen der zweiten und dritten Ausführungsform verwendet.
- Wie in Verbindung mit der ersten Ausführungsform beschrieben, wird es bevorzugt, den Bürstenhalter und die Schleifringabdeckung in Anbetracht der Herstellkosten und Herstellschwierigkeiten aus Kunstharz zu formen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, daß die Kunststofformteile infolge der Formbedingungen, von Abweichungen in den Formwerkzeugen o.ä. geringfügige Abweichungen von den gewünschten Dimensionen aufweisen.
- Wie in Figur 15 gezeigt, sind in diesem Falle die Axiallänge hl der Ausnehmung 35 oder 36 des Bürstenhalters 30 und die Axiallänge h2 des Vorsprungs 53 oder 54 der Schleifringabdeckung 50 nicht gleich. Wenn daher die Ausnehmungen 35 und 36 des Bürstenhalters 30 mit den Vorsprüngen 53 und 54 der Schleifringabdeckung 50 in Eingriff treten, wird eine Stufe Δ h3 von beispielsweise etwa 0,4 mm in Axialrichtung erzeugt.
- Unter diesen Umständen kann Wasser oder Staub durch eine kleine Lücke der Stufe Δh3 eindringen, selbst wenn die Dichtungselemente 70 und 72 (das Dichtungselement 72 ist schematisch in Figur 15 dargestellt), die an den gegenüberliegenden axialen Endflächen der Halter- und Abdeckeinheit angeordnet sind, in Axialrichtung zusammengepreßt sind.
- Wie in Figur 14 gezeigt, ist bei der zweiten Ausführungsform eine Gleitringabdeckung 150 so dimensioniert, daß die Länge des zylindrischen Abschnittes 152 einschließlich von kleinen Vorsprüngen 159 und 160, die an axial gegenüberliegenden Endflächen des zylindrischen Abschnitts 152 ausgebildet sind, d.h. die Axiallänge H1 der auf beiden Seitenrändern des zylindrischen Abschnitts 152 ausgebildeten V-förmigen Vorsprünge, etwas größer ist als die Axiallänge H2 des Bürstenhalters 30 einschließlich der kleinen Vorsprünge 38 und 39, und zwar um beispielsweise etwa 0,4 mm. Wenn daher die Vorsprünge der Schleifringabdeckung 150 in die Ausnehmungen 35 und 36 des Bürstenhalters 30 eingesetzt sind, ist dazwischen ein Längenunterschied ΔH3 vorhanden.
- Bei der Montage des auf diese Weise ausgebildeten Bürstenhalters 30 und der Schleifringabdeckung 150 werden die Vorsprünge der Schleifringabdeckung 150 in die Ausnehmungen 35 und 36 des Bürstenhalters 30 gesetzt, um die beiden Bauteile in der gleichen Weise wie bei der vorhergehenden Ausführungsform miteinander zu verbinden. Danach wird der kleine Vorsprung 159 oder 160 der Schleifringabdeckung 150, der um die Strecke ΔH3 vom Vorsprung 38 oder 39 des Bürstenhalters 30 vorsteht, mittels Wärmebehandlung modifiziert oder abgetragen, so daß die Verbindung zwischen dem kleinen Vorsprung der Schleifringabdeckung und dem Bürstenhalter geglättet wird. Auf diese Weise werden die gegenüberliegenden axialen Endflächen im wesentlichen eben gemacht, wenn der Bürstenhalter 30 und die Schleifringabdeckung 150 miteinander verbunden werden. Wenn die Schleifringabdeckung 150 aus einem Material besteht, das einen niedrigeren Schmelzpunkt besitzt als das Material des Bürstenhalters 30, wird die Wärmebehandlung nach der Montage erleichtert.
- Bei dieser Ausführungsform ist es zusätzlich zu den Vorteilen der ersten Ausführungsform möglich, die gegenüberliegenden axialen Endflächen des Bürstenhalters und der Schleifringabdeckung nach deren Montage eben zu machen, und zwar unabhängig von Dimensionsschwankungen oder Fehlern, die während des Kunststofformvorganges auftreten, und den Kontakt dieser Bauteile mit den Dichtungselementen sicherzustellen. Daher kann die Dichtung der Schutzeinheit weiter verbessert werden, und der Bürstenhalter sowie die Schleifringabdeckung können mit niedrigen Kosten hergestellt werden.
- Anstelle den bei der zweiten Ausführungsform gewählten Abmessungen kann auch die Axiallänge der Ausnehmungen 35 und 36 des Bürstenhalters 30 etwas länger sein als die Axiallänge der Vorsprünge der Schleifringabdeckung 150, so daß die Stufe ΔH3 durch Wärmebehandlung der axial vorstehenden Abschnitte des Bürstenhalters, die den Ausnehmungen 35 und 36 entsprechen, geglättet wird. In diesem Fall werden die gleichen Vorteile wie bei der zweiten Ausführungsform erreicht. In diesem Fall besteht der Bürstenhalter 30 vorzugsweise aus einem Kunststoff, der einen niedrigeren Schmelzpunkt als der der Schleifringabdeckung 150 besitzt.
- Ein Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger gemäß der dritten Ausführungsform unterscheidet sich von der zweiten Ausführungsform durch die Abmessungen der Eingriffsabschnitte, die im Bürstenhalter und der Schleifringabdeckung der Schutzeinheit ausgebildet sind. Wie in Figur 16 gezeigt, besitzt eine Ausnehmung 235, die im Ende eines vergrößerten Gehäuseabschnitts eines Bürstenhalters 230 ausgebildet ist, eine Breite f und eine Tiefe h, die allmählich in Richtung auf die axiale Innenseite, d.h. in Aufwärtsrichtung in Figur 16, abnehmen. Ein V-förmiger Vorsprung 253, der am Seitenrand eines zylindrischen Abschnitts 252 einer Schleifringabdeckung 250 vorgesehen ist, is so ausgebildet, daß seine Breite e und Höhe g von einem Spitzenende eines hakenförmigen Vorsprungs 255 komplementär zur Form der zugehörigen Ausnehmung 235 allmählich abnehmen. Die Breiten und Höhen der Ausnehmung 235 des Bürstenhalters und des Vorsprungs 253 der Schleifringabdeckung sind so ausgewählt, daß nach der Vervollständigung des Eingriffs zwischen diesen die Endspitzen des Vorsprungs 253 in engem Kontakt mit den Bodenecken der Ausnehmungsabschnitte 235 unter einem vorgegebenen Druck gehalten werden. Obwohl in der Figur nicht dargestellt, sind die andere Ausnehmung des Bürstenhalters und der andere Vorsprung der Schleifringabdeckung in entsprechender Weise ausgebildet.
- Wenn bei dieser Einheit der Bürstenhalter 32 und die Schleifringabdeckung 250 miteinander verbunden werden, ist es möglich, sofort die Vorsprünge 253 von den Enden der Ausnehmungen 235 einzusetzen. Danach wird der Bürstenhalter 230 in Richtung B in Figur 16 zusammengepreßt, so daß die Vorsprünge 253 und die Ausnehmungen 235 allmählich durch einen Keileffektfest miteinander in Eingriff treten. Daher ist es mit der dritten Ausführungsform möglich, den Bürstenhalter und die Schleifringabdeckung rasch zu montieren, die beiden Bauteile fest miteinander zu verbinden und auf diese Weise die Abdichtung der Schutzeinheit zu verbessern.
- Wie vorstehend beschrieben, wird erfindungsgemäß das Abdeckungsgehäuse zum Abdecken der Schleifringe mit dem Bürstenhalter verbunden, wobei die axialen Vorsprünge und Ausnehmungen der Schleifringabdeckung und des Bürstenhalters in engen Eingriff miteinander gebracht werden. Somit werden das Abdeckungsgehäuse und der Bürstenhalter durch Eingriff der Vorsprünge und Ausnehmungen vollständig abgedichtet. Der Bürstenhalter, an dem das Abdeckungsgehäuse montiert ist, wird über das erste und zweite Dichtungselement am Wechselstromerzeugergehäuse befestigt, wobei die Dichtungselemente axial komprimiert werden. Das hintere Ende des Abdeckungsgehäuses wird von der hinteren Abdeckung in Axialrichtung zusammengepreßt. Da die Dichtungselemente, die an den gegenüberliegenden Endflächen des Abdeckungsgehäuses angeordnet sind, durch die axiale Kompression elastisch verformt und in engem Kontakt mit dem hinteren Rahmen, dem Bürstenhalter u.ä. gehalten werden, können die axial gegenüberliegenden Endflächen des Abdeckungsgehäuses vollständig abgedichtet werden. Somit kann erfindungsgemäß mit einer einfachen Einheit, die durch Kombination der Abdeckung und des Bürstenhalters hergestellt wird, die Abdichtung der Einheit nur über die axiale Kompression, wenn der Bürstenhalter und das Abdeckungsgehäuse am Wechselstromerzeuger montiert werden, vollständig durchgeführt werden. Es ist somit möglich, die Abdichtung um die Schleifringe herum unabhängig von der Montagegenauigkeit sicherzustellen.
- Ein Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger oder eine Kraftfahrzeugwechselstromlichtmaschine besitzt eine Schutzeinheit 30, 50, 70, 71 zum strömungsmitteldichten Abdichten einer Bürsteneinheit und ihrer zugehörigen Bauteile, um auf diese Weise das Eindringen von Wasser oder Öl zu verhindern. Die Schutzeinheit umfaßt einen Bürstenhalter 30 zur Aufnahme von Bürsten 45, 46 und eine Schleifringabdeckung 50 zur Abdeckung von Schleifringen 25, 26. Der Bürstenhalter und die Abdeckung werden miteinander verbunden, wobei axiale Ausnehmungen mit zugehörigen Vorsprüngen in Eingriff gebracht werden. Die auf diese Weise gebildete Einheit aus Bürstenhalter und Schleifring wird fixiert, während sie in Axialrichtung durch eine hintere Abdeckung 63 gegen einen hinteren Rahmen 2 des Wechselstromerzeugers gepreßt wird, wobei ein Dichtungselement 70 zwischen den axialen Endflächen des Bürstenhalters und der Schleifringabdeckung sowie dem hinteren Rahmen und ein anderes Dichtungselement 71 zwischen den anderen axialen Endflächen des Bürstenhalters und der Schleifringabdeckung sowie der hinteren Abdeckung 63 angeordnet sind.
Claims (8)
1. Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger mit einem Rotor, um
den eine Rotorspule (14) gewickelt ist und der eine
Welle (11) aufweist, die von einem Motor des
Kraftfahrzeuges angetrieben werden kann, einem Rahmen (2) zur
Aufnahme des Motors, Schleifringen (25, 26), die an
einem Ende der Welle (11) vorgesehen und elektrisch an
die Rotorspule (14) angeschlossen sind, einem
Bürstenhalter (30; 230), der Aufnahmeabschnitte (31) zur
Aufnahme von Bürsten (45, 46) aufweist, die in
Gleitkontakt mit den Schleifringen (25, 26) stehen, einem
Abdeckungsgehäuse (50; 150; 250), das in einer Seite eine
Öffnung aufweist, durch die sich die Bürsten (45, 46)
erstrecken, und das um den Außenumfang der Schleifringe
(25, 26) angeordnet ist, um die Schleifringe (25, 26)
in Zusammenwirkung mit dem Bürstenhalter (30; 230)
abzudecken, wobei
der Bürstenhalter (30; 230) ein Paar Ausnehmungen oder
Vorsprünge (35, 36; 235) besitzt, die sich in
Axialrichtung der Welle (11) erstrecken und auf beiden
Seiten der Aufnahmeabschnitte (31) ausgebildet sind, das
Abdeckungsgehäuse (50; 150; 250) einen zylindrischen
Abschnitt (52; 252) aufweist, der im wesentlichen die
gleiche Axiallänge besitzt wie der Bürstenhalter (30;
230) und wobei der zylindrische Abschnitt (52; 252)
Ausnehmungen oder Vorsprünge (53; 54; 253) umfaßt, die
in dichtenden Eingriff mit den Ausnehmungen oder
Vorsprüngen (35; 36; 235) des Bürstenhalters (30, 230)
bringbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
Dichtungselemente (70, 71) zwischen dem Rahmen (2) und
dem Bürstenhalter (30; 230) und dem Abdeckungsgehäuse
(50; 150; 250) und zwischen dem Bürstenhalter (30; 230)
und dem Abdeckungsgehäuse (50; 150; 250) sowie einer
hinteren Abdeckung (30) angeordnet sind, wobei der
Bürstenhalter (30; 230) und das Abdeckungsgehäuse (50;
150; 250) über die Dichtungselemente (70, 71) zwischen
den Rahmen (2) und die hintere Abdeckung (63) geklemmt
sind, um diese zu positionieren.
2. Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (35, 36; 53,
54; 235; 253), die im Bürstenhalter (30, 230) oder im
Abdeckungsgehäuse (50; 150; 250) ausgebildet sind, aus
verformbaren dünnen Elementen (53a, 53b., 54a, 54b)
hergestellt sind.
3. Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Vorsprünge (53, 54;
235) des Abdeckungsgehäuses (50; 150; 250) an einem
Ende (53a, 53b, 54a, 54b) gegabelt ist, so daß er mit
zwei Eckabschnitten eines Bodens einer jeden Ausnehmung
(35, 36; 235) des Bürstenhalters (30; 230), die.einen
rechteckigen Querschnitt aufweist, in engen Kontakt
treten kann.
4. Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß kleine Vorsprünge (38, 39,
59, 60; 159, 160) auf axialen Endflächen (52a) des
Abdeckungsgehäuses (50; 150; 250) und auf axialen
Endflächen des Bürstenhalters (30; 230) ausgebildet sind,
wobei das Abdeckungsgehäuse und der Bürstenhalter an
diesen axialen Endflächen mit den Dichtungselementen
(70, 71) in Kontakt stehen und wobei die kleinen
Vorsprünge als Ganzes geschlossene Schleifen bilden, wenn
das Abdeckungsgehäuse und der Bürstenhalter miteinander
verbunden sind.
5. Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß Axialnuten (37) zwischen den
Ausnehmungen oder den Vorsprüngen (35, 36; 235) des
Bürstenhalters (30; 230) und ihren Aufnahmeabschnitten
(31) ausgebildet sind.
6. Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Ausnehmung (2b) in einer
äußeren Seitenfläche des Rahmens (2) zur Aufnahme des
Bürstenhalters (30; 230) ausgebildet ist, daß ein
erhabener ebener Steg (40), der eine geringere Höhe als die
kleinen Vorsprünge (39) aufweist, an einer Seitenfläche
(30d) des Bürstenhalters, die zu der Ausnehmung (2b)
des Rahmens weist, ausgebildet ist und daß eines (70)
der Dichtungselemente zwischen die Ausnehmung (2b) des
Rahmens und den erhabenen ebenen Steg (40) des
Bürstenhalters sowie die axiale Seitenfläche des
Abdeckungsgehäuses gepreßt ist.
7. Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß Nasen (41, 42) an beidan
axialen Seitenflächen des Bürstenhalters vorgesehen
sind und daß der zylindrische Abschnitt hakenförmige
Vorsprünge (55; 255) aufweist, um zu bewirken, daß die
Vorsprünge und die Ausnehmungen in engen Kontakt
miteinander treten.
8. Kraftfahrzeugwechselstromerzeuger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß einer der Ausnehmungen oder
Vorsprünge (35, 36; 235) und der Eingriffsabschnitte
(53, 54; 253) eine größere axiale Länge als der andere
besitzt, wobei eine vorgegebene Stufe (ΔH3) dazwischen
vorgesehen ist, und daß mindestens einer davon aus
einem thermoplastischen Harz hergestellt wird, wodurch
die Stufe (ΔH3) geglättet wird.
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ID=26444047
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