DE3889574T2 - Benutzerführung für Transaktionen. - Google Patents

Benutzerführung für Transaktionen.

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Description

    GEBIET DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und ein Gerät zur Steuerung der Anzeige gespeicherter Bilder, um eine Person, die eine Selbstbedienungs-Transaktionsvorrichtung wie einen Schalterautomaten benutzt, effektiv und effizient zu führen.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die Benutzung von Selbstbedienungs-Transaktionsmaschinen, um nach Bankschluß Bargeld zu erhalten, Flugtickets zu kaufen, sich in einem Hotel an- oder abzumelden und dergleichen, ist in den letzten Jahren dramatisch angestiegen. In den letzten Jahren hat sich auch herausgestellt, daß ein bestimmter Teil bzw. Prozentsatz der Bevölkerung ein hohes Maß an Widerstand gegenüber der Benützung von Selbstbedienungs-Transaktionsmaschinen aufweist. Jede dieser Personen hat ihre eigenen persönlichen Gründe dafür, darauf zu bestehen, mit menschlichen Schalterbeamten, Buchungsagenten oder Hotelangestellten zu verhandeln, während es in einigen Fällen auch wahrscheinlich ist, daß die für die Bedienung einer Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine vorgesehenen Anweisungen einem potentiellen Benutzer nicht genügend erklären, wie die Maschine zu bedienen ist. Das bekannte Verfahren, einen Anweisungstext auf einer Kathodenstrahlröhren-Bildschirm neben Funktionstasten anzuzeigen, mag einen potentiellen Benutzer nicht in jedem Fall genügend führen. Durch besondere Umstände wie einen Benutzer, der eine Brille trägt, einen Benutzer, der die bei der Transaktion verwendeten Fachausdrücke nicht genügend kennt, und so weiter, werden die Kommunikationsschwierigkeiten mit einem potentiellen Benutzer vergrößert. Das mag dazu führen, daß ein Benutzer durch die große Anzahl der zu betätigenden Tasten, Schaltern und Schlitzen eingeschüchtert wird. Nach dem Stand der Technik gibt es einen Bankautomaten mit einer Verbindung über Videokamera und Mikrofon mit einem Hilfe gebenden Mitarbeiter in einem Zentralbüro. Durch diese Video- und Sprachverbindung zwischen dem Hilfe gebenden Mitarbeiter und dem Benutzer kann der Hilfe gebende Mitarbeiter dem Benutzer dabei helfen, ihn mit dem erforderlichen Transaktionsverfahren vertraut zu machen, indem er ihn persönlich Schritt für Schritt führt. Diese Lösung für das Problem der Benutzerführung ist teuer, weil in die Schaltermaschine bzw. in die unmittelbare Nachbarschaft Videokameras und Sprachverbindungen eingebaut werden müssen und weil ein menschlicher Mitarbeiter im Dienst bleiben muß, damit das System wirksam ist. Es liegt auch in der menschlichen Natur, ungerne von einer anderen Person korrigiert zu werden, die wissen muß, was der Benutzer eingegeben hat oder nicht, damit sie helfen kann.
  • Es wurden auch grafische Abbildungen einer Magnetkarte oder von Geldscheinen am Bedienungspult einer Transaktionsmaschine angebracht, um einen Benutzer zu führen. Solche statischen Grafiken zeigen nicht an, wann der abgebildete Gegenstand vom Benutzer zugeführt oder entnommen werden muß. Werden grafische Abbildungen dieser gleichen Gegenstände zum richtigen Zeitpunkt auf einem CRT-Bildschirm angezeigt, so zeigen sie zwar an, wann die Handlung stattfinden muß, nicht jedoch, wo und wie, und häufig erfolgt ihre Anzeige langsam, sofern keine spezielle Hardware vorgesehen ist. Eine derartige Führung wird oft insofern störend, daß sie langsam und ungenau ist und daher leicht diejenigen potentiellen Benutzer frustiert, die einen hohen Erfahrungs- und Wissensgrad bei der Benutzung solcher Transaktionsmaschinen besitzen.
  • STAND DER TECHNIK
  • Die US-Patentschrift Re. 30 773, erteilt an Paul F. Glaser et al., unterrichtet über die Anzeige von Pfeilen auf einem Bildschirm, die auf die nebenstehende Taste zeigen, die ein Benutzer betätigen muß, um die Funktion auszuführen, die im Text beschrieben wird, der zusammen mit dem Pfeil angezeigt wird.
  • Die US-Patentschrift 3 876 864, erteilt an Robert W. Clark et al., beschreibt einen Schalterautomaten mit Mitteln, die es einem menschlichen Schalterbeamten erlauben, mit dem Benutzer der Maschine zu sprechen und ihm dadurch zu helfen.
  • Der Artikel "Software Sprites" von Michael Abrash und Dan Illowsky, veröffentlicht in der Ausgabe August 1986 des PC Tech Journal, Seiten 125-157, beschreibt eine Softwaresimulation einer Hardwareanimation. Die Sprites werden nach dem Wiederherstellen des Hintergrunds während der Rücklaufzeit durch komplexe Programme mit UND/ODER-Operationen bewegt, die eine beträchtliche Menge an Rechenzeit erfordern. Die Anmelder stellen eine effiziente Bibliotheksstruktur und ein effizientes Kompressionsverfahren zur Verfügung, die bei wesentlich weniger Rechenzeit und geringeren Speicheranforderungen adäquate Ergebnisse liefern.
  • Der Artikel "Animation Techniques" von Michael Abrash und Dan Illowsky, veröffentlicht in der Ausgabe Juli 1986 des PC Tech Journal, Seiten 47-71, beschreibt eine Vielzahl von Animations- Treiberprogrammen für den Einsatz mit dem IBM CGA-Farb-/Grafikadapter. Jeder dieser Treiber benötigt eine beträchtliche Menge an Rechenzeit, da sie nicht die synergetische Komprimierung gemäß der Erfindung der Anmelder verwenden. Es wird auf die Seiten 55-57 dieses Artikels hingewiesen, auf denen die Beschränkungen der Treiberprogramme erkannt werden und ein Treiber zum Bewegen von Bytes diskutiert wird.
  • Die Veröffentlichung "Creating a History of People and Machines", ein Firmenprofil der Omron Tateisi Electronics Co., zeigt auf dem CRT-Bildschirm ein Bild der Handlung, die der Benutzer der Maschine ausführen soll.
  • Die britische Patentschrift GB-A-2 137 792 beschreibt ein Selbstbedienungs-Transaktionssystem mit einer Benutzerführung über die grafische Anzeige.
  • Keines der oben genannten Patente und keine der oben genannten Veröffentlichungen unterrichtet über bzw. weist auf das Datenkompressionsverfahren für Animationen der Anmelder hin, das ein effizientes Speichern der Bilder und eine schnelle Anzeige zur Verfügung stellt. Die Effizienz des Verfahrens der Anmelder erlaubt es, daß ein einzelner Mikrocomputer die verschiedenen Funktionen unseres Schalterautomaten steuert und auch bewegte Bilder anzeigt, um den Dialog des Benutzers mit der Maschine zu verbessern.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung stellt gemäß den Ansprüchen 1 und 6 eine effiziente, animierte Anzeige grafischer Bilder zur Verfügung, um dem potentiellen Benutzer dabei zu helfen, sich auf eine erforderliche Handlung und auf den Teil der Maschine zu konzentrieren, an dem die Handlung des Benutzers erfolgen soll. Die Geschwindigkeit und Effizienz der Grafikdarstellung gibt der Maschine die Fähigkeit, ihre Bedienungsweise zu zeigen, indem eine beispielhafte Handlung in ein Bild der Selbstbedienungs- Transaktionsmaschine eingefügt wird, das gerade angezeigt wird. Die verschiedenen grafischen Bilder, die dem potentiellen Benutzer zeigen, was er tun soll, werden auf einem Personal Computer mittels eines beliebigen im Handel erhältlichen Grafik- Design-Programms, das auf Personal Computern läuft und eine Binärdatei des auf dem Personal Computer erstellten grafischen Bilds erzeugt, erstellt. Auf diese Weise kann der Besitzer der Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine leicht neue grafische Bilder erstellen, um die Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine gegenüber der Öffentlichkeit interessant und attraktiv erscheinen zu lassen. Die Binärdatei wird bearbeitet, um die Datei in eine spezielle Form zu bringen, die weniger Speicherplatz benötigt und einen Synergismus mit dem Gerät, das die Bilder anzeigt, hat, um so eine schnelle Anzeige jedes Bilds mit niedrigem Kostenaufwand zu gestatten. Durch das Anzeigen eines Grundbildes, das eine Anzahl von Bildfragmenten umfaßt, kann das Grundbild passend geändert werden, während ein Benutzer durch eine Transaktion geführt wird. Die Bildänderung erfolgt durch den gleichen Computer, der die Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine steuert, was den Bedarf nach teurerer Grafikanzeige-Hardware für Spezialanwendungen vermeidet. Die Animation erfolgt durch die sequentielle Anzeige einer Vielzahl von Bildfragmenten, gesteuert durch eine Animationsliste, die wiederum einen Zeitgeber steuert. Um grafische Bilder und Text passend miteinander zu verbinden, wird jedes Bildfragment auf die Position eines Textzeichens bezogen. Die Bildfragmente werden nach der Komprimierung in einem Speicher in der Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine abgelegt. Text und grafische Bilder werden zum Bildschirm geschickt, gesteuert durch das Transaktionsprogramm, das im Computer der Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine ausgeführt wird. Die Anzeige von Text und Grafikfragmenten wird durch Meldungen von einem Transaktionsprogramm gesteuert. Die Meldungen liegen in Form von Standard-Zeichenketten vor, bei denen ein spezieller Escape-Grafiksteuercode festgelegt worden ist, um zwischen Textzeichen-Codes und Anzeigebefehlen für grafische Bildfragmente zu unterscheiden.
  • Ein Merkmal dieser Erfindung besteht darin, die Effizienz der Kommunikation zwischen einer Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine und potentiellen Benutzern, bei denen es große Unterschiede in Erfahrung, Fähigkeit und Spezialwissen geben kann, zu verbessern.
  • Ein Vorteil dieser Erfindung besteht darin, daß dem potentiellen Benutzer animierte Bilder, die durch Beispiele zeigen, wie ein potentieller Benutzer mit der Maschine kommunizieren sollte, schnell und effizient angezeigt werden können, ohne die Kosten der Maschine wesentlich zu erhöhen.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß Bilder in Form von Bildfragmenten komprimiert werden, um mit einer minimalen Anzahl von Computertakten und ohne besondere Hardware effizient gespeichert und synergetisch angezeigt zu werden.
  • Noch ein weiterer Vorteil des Verfahrens und der Vorrichtung gemäß dieser Erfindung besteht darin, daß der Computer, der die Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine steuert, mittels einer Standard-Zeichenkette sowohl Text als auch bewegte Bilder auf einem Kathodenstrahlröhren-Rasterbildschirm anzeigen kann.
  • Noch ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in deren Fähigkeit, binäre Bilddateien zu verwenden, die auf einem Personal Computer mit einem beliebigen, im Handel erhältlichen Programm erstellt worden sind, was dem Besitzer der Transaktionsmaschine erlaubt, die Bilder leicht und kostengünstig zu ändern, um die Führung an wechselnde Bedingungen, Jahreszeiten oder spezielle Gruppen potentieller Benutzer anzupassen.
  • Diese und andere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden dem Leser durch die folgende ausführliche Beschreibung in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen, die ein Beispiel für die vorliegende Erfindung zeigen, offensichtlich, wobei
  • Fig. 1 eine Perspektivansicht eines Schalterautomaten zeigt, bei dem die Erfindung Anwendung findet;
  • Fig. 2 ein Blockdiagramm der System-Hardware der Maschine aus Fig. 1 zeigt;
  • Fig. 3 ein übersichts-Blockdiagramm der Programme ist, die im Speicher 53 gespeichert sind und die Maschine steuern;
  • Fig. 4 ein detaillierteres Blockdiagramm des für die Textanzeige zuständigen Teils des Bildschirmprozessors 115 in Fig. 3 ist;
  • Fig. 5 ein detailliertes Diagramm des für die Grafikanzeige zuständigen Teils des erfindungsgemäßen Bildschirmprozessors 115 in Fig. 3 ist;
  • Fig. 6 das Format der Grafik-Attribut- und Steuerbytes in der Standard-Zeichenkette ist;
  • Fig. 7 ein Flußdiagramm der Betriebsweise des Blockdiagramms aus Fig. 5 ist;
  • Fig. 8 ein detaillierteres Flußdiagramm der Betreibsweise der Erfindung ist;
  • Fig. 9 ein Bild des Bedienungspults der Maschine zeigt, das dem Benutzer gezeigt werden soll;
  • Fig. 10 die Schritte zur Erstellung von in der Erfindung verwendeten Bildern zeigt;
  • Fig. 11 ein Flußdiagramm ist, das zeigt, wie ein Bild gemäß einem Aspekt der Erfindung komprimiert wird;
  • Fig. 12A bis Fig. 12G eine Anzahl von Bildern zeigen, die von einem Künstler zum Gebrauch in der Erfindung erstellt worden sind und einen Maschinenbenutzer bei der Verwendung der Maschine effizient führen;
  • Fig. 12H Bildfragmente zeigt, aus denen die Teile des Grundbilds entfernt worden sind; und
  • Fig. 12I und 12J ein Ablaufplan bzw. eine Animationsliste sind, die von der Erfindung zur Anzeige der Fragmente von Fig. 12H in einer bewegten Abfolge verwendet werden.
  • BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • Fig. 1 zeigt eine Perspektivansicht einer Selbstbedienungs- Transaktionsmaschine in Form eines Schalterautomaten zur Durchführung von Transaktionen finanzieller Art. Die Maschine enthält ein Grundgestell 11 mit einer Vielzahl von Kassetten, von denen jede eine unterschiedliche Sorte von Banknoten enthält. Auf Befehl eines Mikrocomputers führen die Kassetten Geldscheine einer Ablage im Gestell 11 einzeln zu, um die Ausgabe an den Benutzer durch Öffnung 13 vorzubereiten. Der Benutzer veranlaßt, daß die richtigen Geldsorten und -beträge ausgegeben werden, indem er als Antwort auf Anleitungsmeldungen, die in der Sprache des Benutzers auf dem Kathodenstrahlröhren-Bildschirm 25 angezeigt werden, über die Funktionstasten 15 und 17 Informationen eingibt, wobei alles durch Steuerung des in Fig. 2 gezeigten Mikroprozessors erfolgt. Wenn der Benutzer eine Magnetkarte in die Öffnung 21 einführt, die zu einem Magnetstreifen-Kartenleser führt, wird eine Transaktion eingeleitet. Nach dem Lesen der Karte verlangt der Mikrocomputer, daß der Benutzer eine persönliche Geheimzahl über das numerische Tastenfeld 19 eingibt, damit die Identität des Kartenbesitzers geprüft werden kann.
  • Bezug nehmend auf Fig. 2 wird ein Blockdiagramm der Systemhardware gezeigt. Der wesentliche Teil der Hardware wird durch den Mikroprozessor 51 gesteuert, der einen internen Interrupt-Zeitgeber besitzt. Der Mikroprozessor verwendet Nur-Lese-Programm- Speicher und Speicher mit wahlfreiem Zugriff 53 zur Steuerung der Transaktionen, die von der Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine durchgeführt werden, und zur Steuerung der verschiedenen Hardwareteile, aus denen die Maschine besteht. Außer dem Speicher 53 kann der Mikroprozessor 51 Programme lesen sowie mittels der Schnittstellenlogik 59 über den Verbindungsbus 55 Daten von dem bzw. auf das Diskettenlaufwerk 57 lesen bzw. schreiben. Gleichermaßen werden Informationen über ein Übertragungsnetzwerk zu und von einem oder mehreren Hostrechnern über das Übertragungsmodem 61 übertragen, das über die Schnittstelle 63 angeschlossen ist. Die Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine kommuniziert mit dem Benutzer über den Kathodenstrahlröhren- Bildschirm 25 und die Schnittstelle 65. Die Transaktionsmaschine erhält Benutzereingaben über die Tastatur und Schalter 15, 17 und 19, die über die Schnittstelle 69 verbunden sind. Außerdem wird der Kartenleser 71, der hinter der Öffnung 21 angebracht ist, über die Schnittstelle 73 gesteuert, um die Magnetkarte eines potentiellen Benutzers zu lesen. Unter Steuerung durch die Befehle des Mikroprozessors 51, die über die Schnittstellenlogik 77 weitergeleitet werden, wird Geld aus den Geldkassetten 75 ausgegeben, die die gleichen oder verschiedene Geldsorten enthalten. Nachdem das Geld - Schein für Schein - ausgegeben und gezählt worden ist, wird es mittels mechanischer Einheiten 79 unter der Steuerung des Mikroprozessors über die Schnittstellenlogik 81 transportiert und abgelegt.
  • Wenngleich zusätzliche Maschinenmerkmale in die Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine eingebaut und in der gleichen Weise gesteuert werden können, sind sie hier im Interesse der Übersichtlichkeit nicht abgebildet. Zu diesen Merkmalen könnten ein Magnetschrift-Leser oder eine Einzahlungsvorrichtung zählen.
  • Bezug nehmend auf Fig. 3 wird ein Blockdiagramm des Betriebssystems und der Transaktions-Steuerprogramme beschrieben, die im Mikroprozessor 51 ausgeführt werden, um die Selbstbedienungs- Transaktionsmaschine zu steuern.
  • Ein Ablaufplaner 101 ist die zentrale Stelle für die Verteilung der zu erledigenden Transaktionsaufgaben an die Hardware der Maschine in einer Reihenfolge, in der Prioritäten gesetzt sind, um die Transaktionen auszuführen, die der Benutzer der Maschine ausgewählt hat. Block 103 enthält eine Vielzahl von Programmodulen, von denen jedes die Logik für einen bestimmten Maschinenstatus definiert. Sie enthalten einen Modus, der laufend eine Mitteilung ausgibt, um Passanten auf die Maschine aufmerksam zu machen und sie dazu einzuladen, die Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine zu benützen. Der Ablaufplaner wählt andere Modi wie Kartenlesen, die ausgeführt werden, wenn ein Benutzer sie auslöst. Wenn beispielsweise eine Karte in den Schlitz 21 des Kartenlesers eingeführt wird, prüft ein Sensor am Eingang des Kartenlesers die Kartenbreite und ob ein Magnetstreifen vorhanden ist, um anzuzeigen, daß es sich um eine Magnetkarte handelt. Dies bewirkt wiederum, daß der Ablaufplaner das Kartenlese-Modul aktiviert. Andere Zustände wie das Abfragen der persönlichen Geheimzahl (PIN, personal identification number), das Abfragen von Daten und der Berechtigung usw. werden wiederum durch den Ablaufplaner aktiviert, damit eine vom Benutzer der Transaktionsmaschine gewählte Transaktion, wie die Überweisung von Geld vom Sparbuch auf das Girokonto, abgeschlossen wird.
  • Von besonderem Interesse ist der Betriebsmodus des Bildschirms der beschriebenen Transaktionsmaschine, bei der die vorliegende Erfindung Anwendung findet. Der Bildschirm ist eine Kathodenstrahlröhre 25, die über die CGA-Farb-/Grafikadapter-Karte eines IBM Personal Computers gesteuert wird, wobei die Adapterkarte auf mittlere Grafikauflösung, d. h. 320 Bildpunkte breit und 200 Bildpunkte hoch, eingestellt ist. Die Kathodenstrahlröhre wird von einem Bildschirmpuffer - einem Teil des Speichers 53 mit wahlfreiem Zugriff - ständig aufgefrischt. Die Übertragung von Daten aus dem Pufferbereich des Speichers 53 zur Kathodenstrahlröhre geschieht im direkten Speicherzugriffsmodus und dazu asynchron zum Mikroprozessor 51.
  • Standard-Textzeichen werden auf der Kathodenstrahlröhre in Textkästen mit entweder 8·16 oder 20·24 Bildpunkten ausgegeben. Die Daten werden über eine Zeichentabelle in einem Modus, bei dem alle Punkte adressierbar sind, in den Bildschirmpuffer geschrieben. Auf diese Weise können die Daten in der Zeichentabelle eine veränderliche Zeichengröße besitzen, damit die nebeneinander befindlichen Zeichen verbunden werden können, um Handschrift zu simulieren, oder damit grafische Bilder angezeigt werden können, die sich über viele Textkästen erstrecken. Diese Betriebsart der Text-/Grafikkarte wird Graphikmodus genannt. Erneut auf Fig. 3 Bezug nehmend, stellen die Programmodule 103 auf Transaktionsebene die Steuerlogik für den Dialog mit dem Benutzer zur Verfügung. Diese Programmodule rufen die Funktionsmodule 105, 107, 109 und 111 des Programms auf, um Funktionen wie die Ausgabe von Anleitungstexten und -bildern, das Lesen einer Magnetkarte, die Geldausgabe oder den Datentransfer mit dem Hostrechner auszuführen. Das Anleitungsfunktions-Programm 105 stellt die Schnittstelle zwischen der Transaktionsebene und dem Programm für den Bildschirmprozessor zur Verfügung. Seine Hauptfunktion besteht darin, festzustellen, ob für diese Transaktion ein Wechseln der Sprache erforderlich ist, und die entsprechenden Speicherzeiger einzurichten, um die Zeichen aus den richtigen Zeichenumsetztabellen, die die Zeichentabellen identifizieren, zu erhalten. Außerdem setzt dieses Funktionsprogramm die Hardware-Steuerregister auf monochrome Grafik mittlerer Auflösung, setzt die standardmäßige Hintergrundfarbe und Vordergrundfarbe und stellt die Zeiger auf die Übersetzungstabelle und die standardmäßige Zeichenumsetztabelle ein.
  • Der Bildschirmprozessor 115 empfängt eine Meldung, die vom Transaktionsprozessor 103 identifiziert wird. Die Meldung enthält Standard-Zeichenkettendaten vom Typ, wie er in der IBM Terminalfamilie 3270 verwendet wird. Der Bildschirmprozessor 115 interpretiert die hexadezimalen Steuercodes und nimmt die notwendigen Änderungen vor, um die EBCDIC Zeichencodes in der Standard-Zeichenkette anzuzeigen. Zeichen werden auf dem Bildschirm 25 erst angezeigt, nachdem der Bildschirmprozessor 115 den Zeichencode in das Bild des Zeichens übersetzt und in den Bildschirmpuffer 117 übertragen hat. Der Bildschirmprozessor löscht auch den Bildschirm und schaltet den Cursor ein und aus, was in Abhängigkeit von einer Marke geschieht, die durch einen Tastaturcode gesetzt wird.
  • Bezug nehmend auf Fig. 4 sind die vom Bildschirmprozessor 115 verwendeten Schritte und Tabellen als Blockdiagramm dargestellt. Wie bereits beschrieben worden ist, enthält der Strom der Standardzeichen erfindungsgemäß die anzuzeigenden EBCDIC-Meldungsdaten, die hexadezimalen Steuercodes einschließlich Grafik- Attributsteuercodes und Bilddaten für die anzuzeigende Grafik. Fig. 4 zeigt, wie die Textzeichencodes vom Bildschirmprozessor 115 verarbeitet werden, um die Meldung auf dem Bildschirm 25 auszugeben. Fig. 4 zeigt, daß jeder EBCDIC-Zeichencode über die Übersetzungstabelle 201 in seinen entsprechenden EBCDIC-Code bzw. seine Bezugsnummer übersetzt wird. Die Bezugsnummer wird mit einem Umsetzungstabellen-Adreßzeiger kombiniert, um einen Zeiger auf die gewählte Umsetzungstabelle zu erzeugen und damit die Adresse des Zeichens zu erhalten, das zur Darstellung des EBCDIC-Codes verwendet wird, der in der Standard-Zeichenkette empfangen worden ist. Jedes Zeichen in Tabelle 211 benötigt 16 Byte, nämlich die 8·16 Bildpunkte, die zur Anzeige eines Zeichens benötigt werden. Die Zeichentabelle 211 enthält alle Zeichen, die für ein bestimmtes Gebiet der Erde benötigt werden. Für andere Gebiete gibt es andere Zeichentabellen, die durch unterschiedliche Einträge in die Tabelle 203 der Umsetzungstabellen-Adreßzeiger ausgewählt werden. Einige Gebiete auf der Erde, zu denen der Ferne Osten gehört, besitzen Zeichen, die mehr als 8·16 Bildpunkte brauchen. Die Zeichentabellen für diese Erdteile enthalten 72 Byte pro Zeichen. Die Verwendung des 72- Byte-Formats hilft auch dabei, in einer beliebigen Sprache große Zeichen anzuzeigen.
  • Nachdem die Daten für das Zeichen ausgewählt worden sind, wird das Zeichen über die IBM CGA-Farb-/Grafikadapter-Karte ausgegeben, die nach dem Stand der Technik gut dokumentiert ist, wozu auch eine Beschreibung im IBM Technical Reference Manual, Teile-Nr. 6139821, gehört.
  • Bezug nehmend auf Fig. 5 werden jene Teile des Bildschirmprozessors 115 näher beschrieben, die für die Anzeige von grafischen Bildern verwendet werden. Wiederum wird die Zeichenkette aus dem Anpassungsbild durch das Transaktionsanwendungsprogramm 103 erhalten und an den Scanner 251 geliefert, der die Zeichenkette nach Steuerbytes und Attributbytes durchsucht. Diese Bytes werden in der folgenden Reihenfolge abgesucht: Bildschirm löschen, dann Grafik-Attribut- und -Steuerbytes und schließlich Text. Das Steuerbyte für das Löschen des Bildschirms wird vom Scanner 251 erkannt und an die programmierte Logik im Bildschirmprozessor 115 geleitet, um den gesamten Bildschirm zu löschen. Das Steuerbyte für das Löschen des Bildschirms löscht den Bildschirmpuffer und verschiedene Steuermarken wie die Marke für den Eingangspunkt und den Positionsindex der Zeitgebertabelle.
  • Wenn Attributbytes für den Textmodus festgestellt werden, schaltet der Scanner 251 in den Textmodus und leitet danach die Informationen aus der Standard-Zeichenkette zum Logikverarbeitungsteil für Text des Bildschirmprozessors 115, der in Fig. 4 in näheren Einzelheiten dargestellt ist.
  • Wenn der Scanner 251 Escape-Grafik-Attributbytes feststellt, wird der Bildschirmprozessor in den Grafikmodus geschaltet. Nachdem der Prozessor in den Grafikmodus umgeschaltet hat, beginnt er damit, einen Grafik-Steuerblock 257 aus der Standardzeichenkette aufzubauen. Fig. 6 zeigt das Format der Standard- Zeichenkette, die Grafikdaten enthält. Nachdem die Escape- Grafik-Attributbytes festgestellt worden sind, stellen die folgenden sechs Byte in der Standard-Zeichenkette einen Code für die absolute Position dar, der von der Umwandlungslogik 255 in Zeilen- und Spaltenpositionswerte für die Zeichenanzeige umgewandelt wird. Dem Code für die absolute Position folgt unmittelbar eine Bild-ID aus zwei Bytes. Wird eine Bild-ID vorgefunden, der kein Code für die absolute Position in dem in Fig. 6 angegebenen Format vorausgeht, werden die vorhergehenden Werte für die absolute Position für diese Bild-ID von der Umwandlungslogik 255 verwendet. Die Logik 255 speichert die Bild-ID und die Zeilen- und Spaltenpositionswerte der Zeichenanzeige in aufeinanderfolgenden Datensätzen eines Grafik-Steuerblocks 257. Der Grafik-Steuerblock 257 ist ein temporärer Puffer, in welchem die oben beschriebenen Grafik-Steuerinformationen während der Untersuchung der Zeichenkette gespeichert werden. Nachdem die Standard-Zeichenkette vollständig abgesucht worden ist, verwendet die Bildschirm-Präsentationslogik die Steuerinformationen im Grafik-Steuerblock, um das Bild auf dem Kathodenstrahlröhren- Bildschirm 25 anzuzeigen. Die Präsentationslogik enthält die Bildbibliothek 261, den Steuerbyte-Prüfer 263 und den Bildschieber 265. Sie enthält auch die Warteschlange 267 für die Animationssteuerung und die Zeitgeberliste 269. Die Warteschlange 267 für die Animationssteuerung und die Zeitgeberliste 269 werden aufgebaut, wenn Bildcodes in direkten Listeneinträgen vom Bildbibliotheksverzeichnis erkannt werden. Die Präsentationslogik, die auf Signale des Zeitgebers 259 hin die Warteschlange 267 für die Animationssteuerung und die Zeitgeberliste 269 verwendet, bietet eine Art Animation, indem sie eine Folge von Bildern bzw. Bildfragmenten nacheinander darstellt.
  • STRUKTUR DER BILDBIBLIOTHEK
  • Die Bildbibliothek 261 ist in zwei Teile geteilt, ein Verzeichnis 271 und einen Bilddatenbereich 273. Sowohl das Verzeichnis 271 als auch der Datenbereich bestehen aus vier Byte langen Sätzen. Das Verzeichnis besteht aus 256 Sätzen, von denen jeder mit dem Zugriff auf die tatsächlichen Bilddaten verbunden ist, die im Bilddatenbereich gespeichert sind, dessen Datensatzanzahl variabel ist. Das Verzeichnis bietet auf Datensatzebene Zugriff auf die Daten im Datenbereich. Dieses Verzeichnis ist so aufgebaut, daß die Bildnummer oder -ID den Verzeichniszugriff bietet und der Verzeichnisinhalt dann einen sehr schnellen Zugriff auf die Bilddaten bietet. Die Bildnummer, multipliziert mit 4 und zur Startadresse des Verzeichnisses dazuaddiert, ist der Verzeichniseintrag für dieses Bild. Der Inhalt des Verzeichnisses bietet dann Zugriff auf den Datenbereich oder gibt die Bildsteuerung an.
  • Der Datenbereich besitzt eine variable Länge und ist an das Verzeichnis angefügt, wobei er eine PC-DOS-kompatible Datei namens PICLIB.DAT bildet. Aufgrund der PC-DOS-Kompatibilität kann diese Datei für die eventuelle Überarbeitung der darin gespeicherten Bilder auf die Diskette mit Maschinen-Mikrocode bzw. von ihr kopiert werden.
  • Das Verzeichnis besteht aus 256 Sätzen mit fester Länge, von denen jeder 4 Byte lang ist. Diese Verzeichniseinträge definieren sowohl die tatsächliche Position und Struktur der Bildinformationen als auch die Bildsteuerung. Das erste Byte "CONTROL" (Steuerung) dieses Datensatzes wird zur Definition des
  • Zwecks des Verzeichniseintrags und zur Auswertung der übrigen drei Byte verwendet. Das "CONTROL"-Byte ist in zwei Teile unterteilt, TYPE (Typ) und DETAIL (Einzelheit). Außerdem wird der Sonderfall, daß alle Bits gesetzt sind (X'FF'), verwendet, um eine leere Verzeichnisstelle zu definieren.
  • TYPE wird durch die zwei oberen Bits dieses CONTROL-Bytes definiert. Im folgenden sind die TYPE-Arten gegeben, die im Führungssubsystem für den erfahrenen Benutzer definiert sind.
  • 00 - bedeutet "DIRECT DATA REFERENCE" (direkter Datenbezug), d. h. der Rest des Datensatzes zeigt auf den Datenbereich des tatsächlichen Bilds.
  • 01 - ist für künftigen Gebrauch reserviert.
  • 10 - bedeutet "DIRECT LIST MEMBER" (direkter Listeneintrag), d. h. der Rest des Datensatzes stellt Bildsteuerung (z. B. Animationsschritt) dar.
  • 11 - bedeutet "INDIRECT LIST MEMBER" (indirekter Listeneintrag), d. h. der Rest des Datensatzes zeigt auf Bildsteuerungsinformationen im Datenbereich der Bibliothek.
  • STRUKTUR DES VERZEICHNISBEREICHS DER BILDBIBLIOTHEK Verzeichniseintrag DIRECT DATA REFERENCE ²CONTROL ²HEIGHT ²OFFSET²
  • Der Verzeichniseintrag Direct Data Reference (Steuerbyte hat den Wert 00xx xxxx) verwendet die unteren sechs Bit des CONTROL- Bytes, um das Feld DETAIL der Datenstruktur der Informationen im Datenbereich zu definieren.
  • 000001 - Bytegrenzen-Hintergrundunterdrückung.
  • 000010 - Bytegrenzen-Hintergrundunterdrückung mit einem Hintergrundrand.
  • 000111 - Byte-Zeichenketten-Komprimierung.
  • 001100 - Rechteckausfüllung.
  • Der Rest ist für mögliche künftige Verwendungen reserviert.
  • Die übrigen drei Byte in einem Verzeichniseintrag "Direct Data Reference" sind "HEIGHT" (Höhe) und "OFFSET" (relative Adresse).
  • Das Feld "HEIGHTVT" besteht aus einem Byte, das verwendet wird, um die Anzahl der Abtastzeilen anzugeben, die die Bilddaten benötigen. Die Bildschirm-Präsentationslogik verwendet diese Daten, um darüber zu entscheiden, wie viele Bilddatensätze des Bilds sie holen muß, um das Bild zu rekonstruieren, und um auch darüber zu entscheiden, ob das Bild über den unteren Rand des realen Bildschirms hinausgehen wird.
  • Das Feld "OFFSET" besteht aus zwei Byte, die dazu verwendet werden, auf den Anfang der Bilddaten zu zeigen.
  • Das Feld "OFFSET" enthält die Anzahl von vier Byte langen Datensätzen vom Beginn der Bibliothek bis zu den gewünschten Bilddaten. Daher gelangt man bei jedem Bild zum Anfang der Bilddaten dieses Bilds, indem man "OFFSET" mit vier multipliziert und zum Startwert der Bibliothek dazuaddiert.
  • Wenn die tatsächliche Speichergröße weniger als die maximalen 256K beträgt, wird OFFSET der Zugriffszeiger auf Erweiterungsspeicher, zum Beispiel in einer Diskettendatei.
  • Die Bilddaten sind in Blöcke aus Datensätzen mit 4 Byte Länge unterteilt, weshalb es nötig ist, daß die letzten Bilddaten jedes Bilds auf einer 4-Byte-Grenze liegen müssen oder bis zur nächsten Grenze aufgefüllt werden müssen.
  • Verzeichniseintrag DIRECT LIST MEMBER
  • Der Verzeichniseintrag Direct List Member (Steuerbyte hat den Wert 1000 0000) bietet die Steuerung für die sequentielle Vollbildanimation.
  • ²CONTROL ²SHOW ²NEXT ²TIME²
  • wobei CONTROL ein Feld aus einem Byte mit dem Hex-Wert X'80'ist, SHOW ein Feld aus einem Byte ist, das die Bild-ID des tatsächlich anzuzeigenden Bilds darstellt, NEXT ein Feld aus einem Byte ist, das die Bild-ID des nächsten Verzeichniseintrags in der Animationsliste darstellt,
  • TIME ein Feld aus einem Byte ist, das die Zeitverzögerung, bevor die nächste Animationsliste angesprochen wird, in Intervallen von fünfzig Millisekunden enthält.
  • Verzeichniseintrag INDIRECT LIST MEMBER ²CONTROL ²LENGTH ²OFFSET²
  • Der Verzeichniseintrag Indirect List Member (Steuerbyte hat den Wert 1100 0000) entspricht einer Liste von Direct List Member, außer daß die Liste statt im Verzeichnis im Bilddatenbereich gespeichert ist.
  • Die übrigen drei Byte in Verzeichniseintrag "Indirect List Member" sind die Felder LENGTH (Länge) und OFFSET.
  • Das Feld LENGTH besteht aus einem Byte, das dazu verwendet wird, die Anzahl der Datensätze anzugeben, die durch die im Bilddatenbereich gespeicherte Liste "direkter Listeneinträge" belegt werden.
  • Das Feld OFFSET besteht aus zwei Byte, die dazu verwendet werden, auf den Anfang der Liste im Datenbereich zu zeigen. Man gelangt daher zum Anfang der durch diese ID gekennzeichnete Liste, indem man bei jedem Bild eines indirekten Listeneintrags OFFSET mit vier multipliziert und es zum Beginn der Bibliothek dazuaddiert.
  • Wenn die tatsächliche Speichergröße weniger als die maximalen 256K beträgt, wird OFFSET der Zugriffszeiger auf Erweiterungsspeicher, zum Beispiel in einer Diskettendatei.
  • STRUKTUR DES DATENBEREICHS DER BILDBIBLIOTHEK Verzeichniseintrag DIRECT DATA REFERENCE
  • Der Verzeichniseintrag Direct Data Reference (Steuerbyte hat den Wert 00xx xxxx) verwendet die unteren sechs Bit des Steuerbytes, um das Feld DETAIL der Datenstruktur der Informationen im Datenbereich zu definieren.
  • 000001 - Bytegrenzen-Hintergrundunterdrückung.
  • 000010 - Bytegrenzen-Hintergrundunterdrückung mit einem Hintergrundrand.
  • 000111 - Byte-Zeichenketten-Komprimierung.
  • 001100 - Rechteckausfüllung.
  • Der Rest ist für eine eventuelle spätere Verwendung reserviert.
  • BYTEGRENZEN-HINTERGRUNDUNTERDRÜCKUNG
  • Wenn CONTROL = 0000 0001 (X'01') ist, werden die Daten wie folgt gespeichert.
  • 2 FIELD LENGTH 2 MAXWIDTH
  • 2 SKIP 1 ²LENGTH 1 ²DATA 1²
  • Die Bilddaten bestehen aus Datensätzen variabler Länge, die das anzuzeigende Bild angeben. Die Anzahl der Bildschirmzeilen pro Bild wird im Verzeichnis durch das Feld HEIGHT angegeben. Dies gestattet auch dem Wiederherstellungsprozeß, zu erkennen, daß das Bildfragment über die unterste Zeile des Bildschirms hinausgehen wird. Die ersten zwei Byte der Bilddaten ist FIELD LENGTH (Feldlänge), das zur Angabe der Gesamtzahl der Bytes in dem komprimierten Bild dient. Diese Information ist nicht sehr wichtig, vereinfacht aber das Programm, mit dem die Bildfragmente erstellt und editiert werden. Die nächsten zwei Byte geben die maximale Breite MAXWIDTH des Bildfragments in Bytes an, was dem Wiederherstellungsprozeß ermöglicht, festzustellen, daß ein "Umbruch" (ein Bild reicht über die Bildschirmkante) auftreten wird. Der restliche Teil des Bilds besteht aus aneinandergereihten, abgetasteten Bildschirmzeilen, bei denen der "Hintergrund unterdrückt ist". Jede dieser komprimierten Zeilen besitzt Daten im Format:
  • ²SKIP² LENGTH² d1² d2² . . . ² dn² , wobei n = LENGTH.
  • SKIP (Überspringen) ist ein Feld aus einem Byte, das die Zahl der Bytes vom Bezugsbeginn des Bilds bis zum ersten Byte angibt, das als Teil dieser Zeile des Bildfragments angezeigt werden soll.
  • LENGTH ist - wie oben gezeigt - die Zahl der Bildpunkt-Bytes, die als Teil des Bildelements angezeigt werden sollen.
  • In der Praxis werden sowohl SKIP als auch LENGTH durch die Bytes ganz links und ganz rechts, die einen Bildpunkt enthalten, der kein Hintergrund ist, bestimmt.
  • Die Zeilen des Bildfragments werden ohne Zeilensprung gespeichert, wobei Zeile Nummer n+1 auf Zeile Nummer n folgt.
  • Die Bilddaten sind in Blöcke aus Datensätzen mit 4 Byte Länge unterteilt, weshalb es nötig ist, daß die letzten Bilddaten jedes Bilds auf einer 4-Byte-Grenze liegen müssen oder bis zur nächsten Grenze aufgefüllt werden müssen.
  • Diese Art der Datenspeicherung bietet eine sehr effiziente Anpassung an die Schiebebefehle für Zeichenketten moderner Mikroprozessoren. Ferner führt diese Speicherart zusammen mit der Fragmentierung zu einer Speicherauslastung mit vernünftiger Effizienz. Insgesamt ist das Ergebnis eine sehr schnelle grafische Anzeige, ein geringer Verbrauch von Mikroprozessortakten und eine effiziente Speicherung von Anleitungsgrafiken. Diese Speicherart (und CONTROL = X'02') sind die bevorzugten Bildmodi bei der Verwendung bei Selbstbedienungs-Transaktionsschritten im Dialogbetrieb.
  • BYTEGRENZEN-HINTERGRUNDUNTERDRÜCKUNG MIT EINEM HINTERGRUNDRAND
  • Wenn CONTROL = 0000 0010 (X'02') ist, werden die Daten wie folgt gespeichert.
  • ²FIELD LENGTH² MAXWIDTH
  • ² SKIP 1 ²LENGTH 1 ² DATA 1² . . . ²
  • Die Definition ist genau gleich wie bei CONTROL = 0000 0001, aber in der Praxis sind das erste und letzte Byte im Datenfeld nicht das erste und letzte Byte, deren Bildpunkt keinen Hintergrund darstellt, sondern ein oder mehrere Bytes mit Nur-Hintergrund-Bildpunkten. Auf ähnliche Art und Weise werden die Daten in Zeilen über und unter farbigen Bildpunkten ebenfalls auf die Hintergrundfarbe gesetzt, um so den Rest eines Bilds zu löschen, wenn sich ein Bild auf nachfolgende Vollbilder verschiebt.
  • Dadurch kann ein Bildfragment ein vorhergehendes Fragment ersetzen, wobei das zweite gegenüber dem ersten wie bei einer Bewegungsanimation leicht versetzt ist, und somit löscht der Hintergrundrand das alte Bild. Es ist zu beachten, daß die beschränkte Animation bei der Benutzerführung nicht ein Vordergrund- und Hintergrundbild enthält. Wenngleich Systeme mit mehreren Ebenen, Hintergrund- und Spritesysteme nach dem Stand der Technik bekannt sind, so verbrauchen sie doch ziemlich viel Ressourcen und werden für die Führung eines Maschinenbenutzers nicht benötigt.
  • BYTE-ZEICHENKETTEN-KOMPRIMIERUNG
  • Wenn CONTROL = 0000 0111 (X'07') ist, werden die Daten folgendermaßen gespeichert.
  • ²FIELD LENGTH ² MAXWIDTH ²
  • ² SKIP ² TIMES oder LENGTH ² DATA 1 ² . . . ²
  • Die Bilddaten bestehen aus unterschiedlich langen Datensätzen, die das anzuzeigende Bild angeben. Die Zahl der Bildschirmzeilen pro Bild wird im Verzeichnis durch das Feld HEIGHT angegeben. Dies gestattet auch dem Wiederherstellungprozeß, festzustellen, daß das Bildfragment über die unterste Zeile des Bildschirms hinaus gehen wird.
  • Die ersten zwei Byte der Bilddaten werden dazu verwendet, die Gesamtzahl an Bytes im komprimierten Bild anzugeben. Diese Information ist nicht wesentlich, vereinfacht jedoch das Programm, das das Erstellen und Editieren von Bildfragmenten gestattet.
  • Die nächsten zwei Byte geben die Maximalbreite des Bildfragments in Byte an, was dem Wiederherstellungsprozeß gestattet) erkennen, daß ein Umbruch (ein Bild reicht über die Bildschirmkante hinaus) stattfinden wird. Der übrige Teil der Bilddatei besteht aus aneinandergereihten "Byte-Zeichenkettenkomprimierten" Anzeigeabtastzeilen. Jede dieser komprimierten Zeilen besitzt eine Datenform aus einer Kombination der folgenden zwei Arten komprimierter Bilder.
  • ² x,SKIP ²1,TIMES ² r ² , wobei r = das zu wiederholende Byte
  • SKIP ist ein Feld aus einem Byte, das die Zahl der Bytes von der aktuellen Position bzw. dem Bezugsursprung des Bilds bis zum nächsten als Teil dieser Zeile des Bildfragments anzuzeigenden Byte angibt. Wenn das höchstwertige Bit (x) des Bytes SKIP gleich NULL ist, bezeichnet dies den Beginn einer neuen Zeile. Ist es gleich EINS, zeigt dies eine Fortsetzung der aktuellen Zeile an.
  • 1,TIMES ist ein Feld aus einem Byte, das angibt, wieviele Male das Byte "r" zu wiederholen ist. Es ist zu beachten, daß das führende Bit eine "1" ist.
  • ²x,SKIP ² 0,LENGTH ² d1 2 d2 ² . . . ² dn ² , wobei n = Länge
  • SKIP ist ein Feld aus einem Byte, das die Zahl der Bytes von der aktuellen Position bzw. dem Bezugsursprung des Bilds bis zum nächsten als Teil dieser Zeile des Bildfragments anzuzeigenden Byte angibt. Wenn das höchstwertige Bit (x) des Bytes SKIP gleich 0 ist, zeigt dies den Beginn einer neuen Zeile an, ist es 1, wird die aktuelle Zeile fortgesetzt. Wie oben dargestellt, ist 0,LENGTH die Zahl der als Teil des Bildelements anzuzeigenden Bildpunkt-Bytes.
  • Die Bildfragment-Zeilen werden ohne Zeilensprung gespeichert, wobei Zeile Nummer n+1 auf Zeile Nummer n folgt.
  • Die Bilddaten werden in Datensätze von vier Byte unterteilt, was es erforderlich macht, daß die letzten Bilddaten jedes Bilds auf einer 4-Byte-Grenze liegen müssen bzw. bis zur nächsten Grenze aufgefüllt werden müssen.
  • RECHTECKAUFFÜLLUNG
  • Wenn CONTROL = 0000 1100 (X'0C') ist, werden die Daten folgendermaßen gespeichert.
  • ² FIELD LENGTH ² MAXWIDTH ²
  • ² CHAR COL 1 ² CHAR LINE 1 ² DATA ² frei ²
  • ² CHAR COL 2 ² CHAR LINE 2 ² frei ²
  • Die ersten zwei Byte der Bilddaten dienen dazu, die Gesamtzahl der Bytes des komprimierten Bilds anzugeben. Diese Information ist nicht wesentlich, vereinfacht jedoch das Programm, das das Erstellen und Editieren von Bildfragmenten gestattet.
  • Die nächsten zwei Byte geben die Maximalbreite des Bildfragments in Byte an, was es dem Wiederherstellungsprozeß gestattet, zu erkennen, daß ein Umbruch (ein Bild reicht über die Bildschirmkante hinaus) auftreten wird.
  • CHAR COL 1 und CHAR LINE 1 sind Felder aus einem Byte, die die obere linke Ecke des Textkastens, an der die Ausfüllung beginnen soll, bezüglich der der Bild-ID zugeordneten absoluten Position angeben.
  • CHAR COL 2 und CHAR LINE 2 sind Felder aus einem Byte, die die untere rechte Ecke des Textkastens angeben, an der die Ausfüllung aufhören soll.
  • DATA ist ein Feld aus einem Byte und enthält das im oben definierten Rechteck zu wiederholende Byte.
  • INDIRECT LIST MEMBER
  • Der Eintrag Indirect List Member (Steuerbyte = 1100 0000) zeigt an, daß eine tatsächliche Animationsliste an der bezeichneten Stelle im Datenbereich der Bibliothek gespeichert ist. Diese Listen basieren numerisch nur auf sich selbst und werden bei Aktivierung aus einem Hilfsverzeichnis ausgeführt und besitzen eine Nummer für die Zugriffsreihenfolge, die der "nächsten" dabei hilft, den nächsten zu aktivierenden Eintrag der Animationsliste vollständig zu definieren.
  • Die im Datenbereich gespeicherten Daten sind folgendermaßen aufgebaut 4 Byte FIELD LENGTH frei SHOW NEXT TIME
  • Die ersten zwei Byte, FIELD LENGTH, zeigen die Gesamtzahl der Bytes in der Liste an. Diese Information ist nicht wesentlich, vereinfacht jedoch das Programm, das das Erstellen und Editieren von Bildfragmenten gestattet.
  • Die nächsten zwei Byte werden nicht verwendet, dienen jedoch dazu, den Rest auf Bytegrenzen zu halten.
  • Der Rest der Daten ist eine Liste der Direct List Member. NEXT ist nur gegenüber anderen Einträgen in der Liste definiert, wobei die ID des ersten Eintrags gleich 00 ist.
  • Wenn die Liste von den Standard-Zeichenketten-Daten aufgerufen wird, wird sie zur Ausführung in ein "Hilfsverzeichnis" geschoben. TABELLE STRUKTUR DES HILFSVERZEICHNISSES 5 Byte EINTRÄGE CONTROL SHOW NEXT TIME
  • In obigem Beispiel definieren die Einträge 0-1 und 2-4 Animationsschleifen sequentieller Vollbilder. Das zweite Byte von jedem DIRECTORY ENTRY ist die tatsächliche ID für SHOW, und das dritte Byte definiert den NEXT DIRECTORY ENTRY mit derselben Folgennummer, auf den nach einer in Byte 4 des DIRECTORY ENTRY angegebenen Verzögerung TIME_X zugegriffen wird.
  • ERFINDUNGSGEMASSE BETRIEBSWEISE ZUR ANZEIGE STATISCHER BILDER
  • Wendet man sich nun Fig. 7 zu, so wird darin ein Flußdiagramm definiert, daß die Betriebsweise des Scanners 251 und der in Fig. 5 gezeigten Umwandlungslogik 255 zeigt. Der Prozeß beginnt bei Block 301 in Fig. 7, in dem der Scanner 251 die Standard- Zeichenkette auf ein Escape-Grafik-Attribut absucht. Das Attribut wird im Entscheidungsblock 303 erkannt. Bis es entdeckt worden ist, durchsucht der Prozeß weiter die Standard-Zeichenkette, bis es gefunden worden ist oder der Entscheidungsblock 303 das Ende der Zeichenkette feststellt. Wurde das Ende der Meldung erreicht, bevor ein Escape-Grafik-Attribut entdeckt worden ist, schaltet der Scanner 251 im Block 307 in den Textmodus, und die gesamte Zeichenkette wird von Block 253 in Fig. 5 als Text verarbeitet.
  • Nachdem die Grafikdaten verarbeitet worden sind, wird Block 305 auf dieselbe Art in Richtung 307 verlassen. Wenn eine Zeichenkette sowohl Grafik als Text enthält, geht die Steuerung über Pfad 309 an Block 301 zurück.
  • Wenn Block 303 ein Escape-Grafik-Attribut festgestellt hat, wird die Steuerung an Block 311 übergeben, wo die Umwandlungslogik 255 versucht, die Anzeigezeile und die Zeichenposition aus den nächsten sechs Bytes zu filtrieren, von denen erwartet wird, daß sie absoluten Positionscode darstellen. Die Koordinaten werden in Block 313 auf Gültigkeit untersucht. Wenn sie gemäß Fig. 6 kein gültiger Positionscode für den Anzeigebildschirm sind, verwendet Block 315 die letzte gültige Koordinate. Ist dies bei einem leeren Bildschirm das erste Grafik-Escape, wird Koordinate 1,1 verwendet.
  • Wurde eine gültige Koordinate entweder durch Erkennen in Block 313 oder durch Erzeugen in Block 315 erhalten, werden die Koordinaten und die dazugehörige Bild-ID in Block 317 im Grafik- Steuerblock 257 gespeichert. Der Prozeß fährt in Block 319 fort, der die Steuerung an Block 311 zurück gibt, sofern kein Rückkehr-zu-Text-Attribut gefunden wird. Auf diese Weise wird der Grafik-Steuerblock aufgebaut, der alle Bild-IDs mit ihren dazugehörigen Koordinaten für die Bildschirmposition enthält. Findet Block 319 das Rückkehr-zu-Text-Attribut, geht die Steuerung auf Block 321 über, der die Zahl der im Grafik-Steuerblock gespeicherten Bild-IDs in den ersten Datensatz des Grafik- Steuerblocks schreibt.
  • Die Steuerung geht an Block 323 über, wo die Bild-IDs für den direkten Datenbezug, für direkte Listeneinträge oder für indirekte Listeneinträge ausgewertet und weiter bearbeitet werden, wie es genauer in Fig. 8A bis 8E beschrieben ist.
  • Beginnend mit Fig. 8A, werden in Block 351 die verschiedenen Prozeßmarken, die den Prozeß steuern, einschließlich der Marke für den Eingangspunkt, die auf statische Eingabe gesetzt wird, gesetzt. Der folgende Schritt 353 holt aus dem ersten Datensatz des Grafik-Steuerblocks die Zahl der Einträge im Grafik-Steuerblock, der durch die Logik in Fig. 7 aufgebaut worden ist, die verarbeitet werden sollen.
  • Die Einträge werden tatsächlich bei 355 vom Grafik-Steuerblock geholt, und die Bildschirmausgabeposition wird aus den x- und y- Koordinaten - den ersten zwei Feldern des Eintrags - berechnet. In Block 357 wird die Bild-ID dann mit 4 multipliziert und zur Adresse des Anfangs der Bildbibliothek dazuaddiert. Dieser Wert wird als Zeiger auf die Adresse des 4 Byte langen Datensatzes im Bildbibliotheks-Verzeichnis 271 verwendet, der der Steuersatz für das anzuzeigende Bild ist.
  • Die zwei höchstwertigen Bits des Steuerbytes, das das erste Byte des soeben adressierten Datensatzes ist, werden dann in Block 359 dekodiert, um die Art des Verzeichniseintrags zu bestimmen. Es gibt vier mögliche Arten, die in den Blöcken 361, 363, 365 und 367 erkannt werden. Ist der Verzeichniseintrag eine 00, fährt der Prozeß mit Block 361 fort, was anzeigt, daß dieser Verzeichniseintrag vom Typ direkter Bezug (direct reference) ist. Der Rest des Verzeichniseintrags enthält die Bildhöhe in Abtastzeilen und den 2-Byte-Offset der tatsächlichen Bilddatensätze.
  • Danach wird in Block 369 das restliche Feld aus sechs Bit im Steuerbyte dekodiert, um das Format der Bilddaten im Bilddatenbereich der Bilddatenbibliothek zu bestimmen. Ein in Block 371 festgestelltes Feld 000001 zeigt den Datentyp Bytegrenzen- Hintergrundunterdrückung an. Ein in Block 373 festgestelltes Feld 000010 zeigt den Typ Bytegrenzen-Hintergrundunterdrückung mit einem Hintergrundrand an. Beide Arten von Bilddaten werden durch die Logik des Flußdiagramms in Fig. 8B bearbeitet.
  • Der erste Schritt 401 in Fig. 8B besteht darin, auf die nächsten drei Byte des Verzeichniseintrags der Bild-ID zuzugreifen, die im Grafik-Steuerblock 257 angegeben ist. In Block 403 wird geprüft, ob die Bildhöhe Null ist, was anzeigt, daß ein Bild aus der Bibliothek entfernt worden ist. Wird der Wert Null gefunden, gibt es nichts anzuzeigen, und die Steuerung geht in Block 415 an den nächsten Eintrag des Grafik-Steuerblocks über.
  • Besitzt die Höhe einen endlichen Wert, fährt die Logik mit Block 407 fort, wo die Zeigeradresse auf die Bilddaten durch Multiplizieren der Bild-ID mit vier berechnet wird. Der erste Datensatz, auf den in diesem Bild-Bibliotheksdatenbereich 273 zugegriffen wird, enthält eine 2-Byte-Definition der Maximalbreite des dekomprimierten Bilds. Block 409 verwendet Höhe und Maximalbreite zur Prüfung auf einen möglichen Bildschirmüberlauf. Träte ein Überlauf auf, geht die Steuerung auf Block 411 über, der Kürzungsparameter aufstellt, die später im Logikblock 413 für die Übertragung von Bildinformationen verwendet werden.
  • Es wird nun auf Fig. 8C verwiesen, wo die Logik von Block 413 in Fig. 8B ausführlich beschrieben wird. Block 451 greift auf die nächsten zwei Byte der Bilddaten zu, ein Byte als Sprungfeld und ein Byte als Feld für die Breite der geraden, anzuzeigenden Abtastzeile. In Block 452 gibt das Sprungfeld die Zahl an, die zur Ausgabeposition addiert werden muß, um die Zielposition für die Verschiebung der Zeichenkette zu ergeben. Das Feld für die Breite gibt die Länge der Zeichenkette an, die zur Zielposition bewegt werden soll. Die nächste Position im Bilddatenbereich der Bildbibliothek nach dem Breiten-Byte ist die Anfangsposition der zu bewegenden Quell-Zeichenkette.
  • Block 453 berechnet die Länge der zu bewegenden Zeichenkette, indem er vom Breiten-Byte den Wert für die Kürzung abzieht und die Bilddaten-Zeichenkette zum Bildschirmpuffer 117 schiebt. Der Schiebebefehl erhöht automatisch die Quelladresse, so daß sie am Schluß des Schiebevorgangs auf das nächste Sprungbyte zeigt. Wurde die Breite gekürzt, so muß der Wert für die Verkürzung in Block zur Quelladresse addiert werden, um dem verkürzten Schiebevorgang Rechnung zu tragen und auf den ungeraden Datensatz zu zeigen.
  • Dann dekrementiert Block 457 das Feld für die Höhe, das die Anzahl der noch anzuzeigenden Abtastzeilen enthält. Block 459 verwendet den korrigierten Wert für die Höhe, um zu entscheiden, ob es noch weitere anzuzeigende Abtastzeilen gibt. Falls nicht, geht die Steuerung an Block 415 in Fig. 8B über, damit das nächste Bild oder der nächste Text angezeigt werden. Falls es weitere Abtastzeilen gibt, fließt die Logik zu Block 461, der auf die nächsten zwei Byte der Bilddaten zugreift. Dies sind ein Byte als Sprungfeld und ein Byte als Feld für die Breite der ungeraden, anzuzeigenden Abtastzeile. Das Sprungfeld gibt die Zahl an, die zur Ausgabeposition addiert werden muß, damit man die Zielposition für die Verschiebung der Zeichenkette erhält.
  • Wenn ungerade Abtastzeilen in den Bildschirmpuffer 117 geschrieben werden, wird die Zielposition korrigiert, indem 8000 addiert wird, um die ungerade Hälfte des Puffers zu erreichen. Das Feld für die Breite gibt die Länge der zur Zielposition zu schiebenden Zeichenkette an. Die nächste Position im Bilddatenbereich der Bildbibliothek nach dem Breiten-Byte ist die Anfangsposition der zu verschiebenden Quell-Zeichenkette.
  • Der Prozeßblock 463 berechnet die Länge der zu verschiebenden Zeichenkette, indem er den Wert für die Kürzung vom Breiten-Byte abzieht und die Bilddaten-Zeichenkette in den Bildschirmpuffer 117 schiebt. Der Schiebebefehl inkrementiert automatisch die Quell-Adresse, so daß sie am Schluß des Schiebevorgangs auf das nächste Sprungbyte zeigt. Falls die Breite verkürzt worden ist, muß der Wert für die Kürzung in Block 465 zur Quell-Adresse addiert werden, um dem verkürzten Schiebevorgang Rechnung zu tragen und auf den geraden Datensatz zu zeigen.
  • Der Prozeßblock 467 berechnet dann die Ausgabeposition der nächsten anzuzeigenden Abtastzeile, indem der Wert achtzig zur aktuellen Ausgabeposition addiert wird. Block 469 dekrementiert dann das Feld für die Höhe, das die Zahl der noch anzuzeigenden Abtastzeilen darstellt. Block 471 verwendet den korrigierten Wert für die Höhe, um zu entscheiden, ob es noch weitere Abtastzeilen anzuzeigen gibt. Falls nicht, geht die Steuerung an Block 415 in Fig. 8B über, damit das nächste Bild oder der nächste Text angezeigt werden. Falls es weitere Abtastzeilen gibt, fließt die Logik zu Block 452, der die nächsten zwei Byte der Bilddaten verwendet. Dies sind ein Byte als Sprungfeld und ein Byte als Feld für die Länge der geraden, anzuzeigenden Abtastzeile. Das Sprungfeld gibt die Zahl an, die zur Ausgabeposition addiert werden muß, damit man die Zielposition für die Verschiebung der Zeichenkette erhält. Das Feld für die Breite gibt die Länge der Zeichenkette an, die zur Zielposition geschoben werden soll. Die nächste Position im Bilddatenbereich der Bildbibliothek nach dem Breiten-Byte ist die Anfangsposition der zu verschiebenden Quell-Zeichenkette.
  • Block 471 benutzt den korrigierten Wert für die Hohe, um zu entscheiden, ob es weitere Abtastzeilen anzuzeigen gibt. Falls nicht, geht die Steuerung an Block 415 in Fig. 8B über, damit das nächste Bild oder der nächste Text angezeigt werden. In Fig. 8B dekrementiert Block 415 den Eintragszähler des Grafik-Steuerblocks, und Block 417 entscheidet, ob es weitere Einträge zu bearbeiten gibt. Falls es weitere Einträge gibt, geht die Steuerung an Block 355 in Fig. 8A über. Solche weiteren Einträge bewirken, daß der Logikfluß in Fig. 8A, 8B und 8C für jeden Eintrag im Grafik-Steuerblock wiederholt wird.
  • Falls Block 417 feststellt, daß alle Einträge im Grafik-Steuerblock verarbeitet worden sind, geht die Steuerung an Block 419 über. Block 419 untersucht die Marke für den Eingangspunkt. Ist sie auf statisch gesetzt, geht die Steuerung an Block 301 in Fig. 7 über, wo die Standard-Zeichenkette weiter abgesucht wird. Ist die Marke für den Eingangspunkt auf Animation gesetzt, um den Eingang in das Flußdiagramm bei Block 521 in Fig. 8E anzuzeigen, kehrt die Steuerung an das Leitsteuerprogramm der Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine zurück.
  • ERFINDUNGSGEMASSE BETRIEBSWEISE DER ANZEIGE ANIMIERTER BILDER
  • Zu Fig. 8A, Block 359, zurückkehrend ist - wie bereits erwähnt - eine der erkannten Steuerarten 10. Wird Steuerart 10 erkannt, geht die Steuerung an Block 365 über, was anzeigt, daß dieser Verzeichnis-Eintrag vom Typ direkter Listeneintrag ist. Der Rest des Verzeichniseintrags enthält eine ID eines anzuzeigenden Bilds und eine ID, die für den Zugriff auf den nächsten folgenden direkten Listeneintrag nach einer bestimmten Zeitspanne dient, die durch den Wert im vierten Byte bestimmt ist. Eine Gruppe direkter Listeneinträge umfaßt eine zu zeigende Bildfolge, die für die Animation sorgt.
  • Von Block 365 geht die Steuerung an Block 501 in Fig. 8D über. Block 501 prüft die Zahl der gegenwärtig verwendeten Positionen in der Zeitgebertabelle. Wenn das erste Animationsbild auf einem leeren Bildschirm angezeigt wird, ist die Zahl der verwendeten Positionen in der Zeitgebertabelle Null. Ist die Zahl der verwendeten Positionen in der Zeitgebertabelle gleich der Maximalzahl für Positionen in der Zeitgebertabelle - in diesem Ausführungsbeispiel acht - geht die Steuerung an Block 415 in Fig. 8B über, was bewirkt, daß dieser Animationsprozeß ignoriert wird. Diese Grenze acht übertrifft die Anforderungen für die Führung bei einer Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine. Unter der Annahme, daß Block 501 festgestellt hat, daß die Zeitgebertabelle nicht voll ist, geht die Steuerung an Block 503 über.
  • Der Vorgang in Block 503 besteht darin, das dritte Byte - das Feld für den nächsten Listeneintrag - des Bildbibliothek-Verzeichniseintrags und die entsprechenden X- und Y-Koordinaten vom Grafik-Steuerblock 257 zur Animations-Steuerwarteschlange 267 zu verschieben, wobei die Eintragsposition gleich der Position in der Zeitgebertabelle ist. Die Steuerung geht dann an Block 505 über.
  • In Block 505 wird das letzte Byte des Verzeichniseintrags - das Zeitverzögerungsbyte - an der aktuellen Position der Zeitgebertabelle in die Zeitgebertabelle 269 geladen. Die Steuerung geht nun an Block 507 über, wo die aktuelle in der Zeitgebertabelle inkrementiert wird.
  • Von Block 507 geht die Steuerung an Block 509 über, wo das zweite Byte des Bildbibliothek-Verzeichniseintrags als das anzuzeigende Bild an Block 357 in Fig. 8A weitergeleitet wird. Der Vorgang nach Block 357 führt dazu, daß das erste Bild in dieser Animationsfolge sofort angezeigt wird. Jedes darauffolgende Bildfragment dieser Animationsfolge wird angezeigt, wenn sein entsprechendes, in der Zeitgebertabelle gespeichertes Zeitintervall abgelaufen ist. Die Werte in der Zeitgebertabelle werden vom Supervisor dekrementiert. Wenn jede dieser Zeiten abgelaufen ist, übergibt der Supervisor die Steuerung an Block 521 in Fig. 8E. Die Positionszahl der Zeitgebertabelle des Zeitgebers, die abgelaufen ist, wird als Index gespeichert und für den Zugriff auf die Animationssteuerwarteschlange und die Zeitgebertabelle verwendet. Wird mittels dieses Index auf die Animationssteuerwarteschlange zugegriffen, erhält man die nächste Bezugs- ID des Verzeichnisses.
  • Block 523 verwendet diese Bezugs-ID des Verzeichnisses zum Zugriff auf den entsprechenden Verzeichniseintrag. Dieser Zugriff verwendet die Startadresse des Verzeichnisses und die ID multipliziert mit vier. Dann wird in Block 525 das dritte Byte des Verzeichniseintrags an der Position des Listeneintrags der Animationssteuerwarteschlange 267 an dem in Block 521 gespeicherten Index eingegeben. Die zuvor in den Positionen der Koordinaten im Eintrag der Animationssteuerwarteschlange an dem in Block 521 gespeicherten Index X- und Y-Koordinaten dienen als Koordinaten für die Bildschirmposition für die soeben eingegebene Bild-ID.
  • Dann wird in Block 527 dieser gespeicherte Index zur Speicherung des vierten Bytes, das aus dem Verzeichnis stammt, in der Zeitgebertabelle verwendet. Darauf wird in Block 529 das zweite Byte aus dem Verzeichniseintrag zusammen mit den X- und Y-Koordinaten aus der durch den Index angegebenen Position der Animationssteuertabelle an der ersten Position des Grafik-Steuerblocks 257 gespeichert. Der Eintragszähler des Grafik-Steuerblocks wird auf eins gesetzt. Der nächste Schritt in Block 531 setzt die Marke für den Eingangspunkt auf Animationseintrag. Von Block 531 wird die Steuerung zurück an Block 353 in Fig. 8A gegeben.
  • BETRIEBSWEISE DER ERFINDUNG MIT EINEM HILFSVERZEICHNIS
  • Zurück in Block 359 in Fig. 8A kann ein dritter Steuer-TYP erkannt werden, der Code 11 für INDIRECT LIST MEMBER. Diese Dekodierung bewirkt, daß die Steuerung an Block 367 übergeht.
  • Der Verzeichniseintrag mit einem Steuerbyte 1100 0000 zeigt an, daß eine Gruppe von Datensätzen, die eine Liste direkter Listeneinträge umfaßt, im Bilddatenbereich der Bildbibliothek 273 gespeichert ist. Byte zwei dieses Verzeichniseintrags ist die Zahl der auf diese Weise gespeicherten Datensätze, Byte drei und vier des Verzeichniseintrags sind der Offset, der mit vier multipliziert und zur Anfangsposition der Bildbibliothek addiert die Adresse der Gruppe gespeicherter direkter Listeneinträge liefern. Block 375 greift auf diese Einträge zu und speichert sie in einem Hilfsverzeichnis 272, wo sie genau wie im Bildbibliotheks-Verzeichnis 271 gespeicherte direkte Listeneinträge arbeiten, bis sie durch die nächste Dekodierung eines Steuercodes zum Löschen des Bildschirms durch Block 251 in Fig. 5 gelöscht werden. Nach diesem Block geht die Steuerung an Block 365 in Fig. 8A über, wo der erste Datensatz als direkter Listeneintrag bearbeitet wird.
  • ERSTELLUNG UND ANZEIGEN VON ANLEITUNGSBILDERN
  • Nach der Beschreibung der Vorrichtung und des Verfahrens für das effiziente Speichern, Dekomprimieren und Positionieren grafischer Bildfragmente auf einem Bildschirm, wird nun die Benutzungsweise dieser erfindungsgemäßen Merkmale zur wirksamen Führung des Benutzers einer Transaktionsmaschine mit Bezug auf Fig. 9 bis 12 beschrieben. Fig. 9 zeigt ein Grundbild 551 des Bedienungspults der Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine auf einem Anleitungsbildschirm 25 der in Fig. 1 gezeigten Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine. Die Rasterlinien dieser Figur stellen Anzeigepositionen von Textzeichen dar und sind auf dem Bildschirm nicht wirklich sichtbar, sondern sie sind hier eingezeichnet, um das Verständnis dafür, wie die Erfindung arbeitet, zu unterstützen.
  • Das Grundbild 551 zeigt nur soviele Details, wie nötig sind, um die verschiedenen Bestandteile der Maschine und ihre Position bezüglich der Position des Benutzers grafisch mitzuteilen. Aus diesem Grund wurde eine Strichzeichnung verwendet. Das Grundbild 551 ist in eine Anzahl von Bildfragmenten unterteilt, die in hexadezimaler Schreibweise mit 00 bis OB bezeichnet sind. Diese Kennungen werden die Bild-IDs in der Bildbibliothek 261 in Fig.
  • 5. Um die Kombination von Grafik und Text zu erleichtern, wird das Bild mit all seinen Bildfragmenten auf Positionsgrenzen für Textzeichen positioniert. Der Einfachkeit halber ist jedes Bildfragment auf einen gemeinsamen Ursprung bezogen. In diesem Beispiel wurde der Ursprung 553 als vierte Zeichenposition in der fünften Textzeile gewählt. Da die Fragmente des Grundbilds alle relativ zum gleichen Ursprung gezeichnet sind, kann das gesamte Bild beliebig auf dem Bildschirm positioniert werden, indem in der Standard-Zeichenketten-Meldung vom Transaktionsanwendungsprogramm nach der Bild-ID lediglich verschiedene X- und Y-Koordinaten für die Bildschirmposition gewählt werden.
  • Das Bild in Fig. 9 wird auf einem Personal Computer mittels eines beliebigen, im Handel erhältlichen grafischen Konstruktionsprogramms erstellt, das auf Personal Computern läuft und eine Binärdatei des auf dem Personal Computer erstellten Grafikbilds erzeugt. Auf diese Weise kann der Besitzer der Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine leicht neue Grafikbilder erstellen, um der Öffentlichkeit ein interessantes und attraktives Erscheinungsbild der Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine zu bieten.
  • Die künstlerische Gestaltung der Anleitungsmitteilungen beginnt normalerweise in einer Besprechung zwischen einem Künstler und einem für den Betrieb der Transaktionsmaschine zuständigen Mitarbeiter. Üblicherweise erfolgt das Layout ihrer Überlegungen auf einem Skizzenblock 601 in Fig. 10. Der für den Betrieb zuständige Mitarbeiter macht mit einer Kopie der skizzierten Anleitungsmitteilung mit Schritt 603 weiter. In Schritt 603 werden der Text, die Escape-Grafik-Attributsteuercodes, die Bild-IDs und die Positionskoordinaten auf dem Bildschirm als Standard-Zeichenkettenmeldungen aufbereitet. Diese Meldungen werden dem Personalisierungs-Speicherbereich der Transaktionsmaschine hinzugefügt, wo die Anwendungsprogramme, die jede Transaktion - zu denen die Benutzerführung gehört - steuern, auf sie zugreifen können. In Fig. 10 ist der Speicherbereich eine Diskette 605.
  • Der Künstler macht eine Kopie derselben skizzierten Anleitungsmitteilung und erstellt in Schritt 607 das Bildmaterial mittels eines im Handel erhältlichen Grafik-Konstruktionsprogramm auf einem Personal Computer. Das Grundbild 551 in Fig. 9 wird zum Beispiel als Einzelbild erstellt. Dieses Einzelbild wird im Personal Computer als Binärdatei gespeichert. Es kann dann dazu verwendet werden, das Grundbild zum Editieren erneut aufzurufen, um jedes der Bildfragmente 00-0B und Varianten von diesen zu erstellen, um bestimmte Handlungen, die an gewissen Positionen des Bedienungspults der Transaktionsmaschine vorzunehmen sind, hervorzuheben. Beispielsweise wird vom Bildfragment 0A eine Variante 0A' erstellt, bei der die Zifferntasten 555 im Fragment 0A hell ausgefüllt sind. Das als Umriß gezeichnete Fragment 0A wird später abwechselnd mit dem ausgefüllten Fragment 0A unter Verwendung des zuvor mit Bezug auf Fig. 8 beschriebenen Animationsverfahrens angezeigt.
  • Das Erstellen eines Bildfragments wie 00 wird auf mehrere verschiedene Weisen bewerkstelligt. Eine gute Möglichkeit besteht darin, eine Kopie der gespeicherten Datei mit dem Grundbild zu verwenden und das Bild so zu verschieben, daß der Ursprung 553 auf Koordinate 1,1 mit der Nummer 557 in Fig. 9 verschoben wird. Nachdem das gesamte Bild in die obere linke Ecke des Arbeitsbildschirms verschoben worden ist, kann es geeignet sein, der Fläche außerhalb des Bilds Bezugsmarken hinzuzufügen, die dabei helfen, die Ränder der Bildfragmente zu lokalisieren. Dann wird das Bild außerhalb des erstellten Fragments gelöscht, so daß nur die Hintergrundfarbe verbleibt. Dieses Fragment wird dann als Binärdatei gespeichert, bei der die Bildnummer im Dateinamen enthalten ist, um die spätere Verarbeitung des Fragments in die durch die Bildbibliothek 261 benötigte Form zu erleichtern. Jedes Fragment wird auf die gleiche Weise erstellt.
  • Zurück zu Fig. 10, werden in Schritt 609 die Binärdateien bearbeitet, um die Dateien durch Komprimieren in die zuvor beschriebene Struktur des Bildbibliotheks-Verzeichnisses und des Datenbereichs zu bringen. Dies wird durch die Logik bewerkstelligt, die im Flußdiagramm in Fig. 11 abgebildet ist. Die Bildbibliothek 611 wird nach ihrer Erstellung auf die Diskette 605, den Personalsierungs-Speicherbereich der Transaktionsmaschine, kopiert.
  • Bezug nehmend auf Fig. 11 wird darin der Vorgang der Komprimierung der Dateien in die Struktur des Bildbibliotheks-Verzeichnisses und des Datenbereiches beschrieben. Der Vorgang beginnt in Block 651, wo festgestellt wird, ob es eine Bildbibliothek gibt und aktualisiert werden muß, ob eine neue Bibliothek erstellt werden soll oder ob ein Fehler gemacht worden ist und die richtige Diskette gesucht und eingeschoben werden sollte. Dann werden in Block 655 der Dateiname der Bildfragment-Datei bzw. die Dateinamen der Bildfragment-Dateien von der Eingabediskette 657 und die Tastatureingabe des für den Betrieb zuständigen Mitarbeiters über die Tastatur 653 verwendet, um die gewünschten Aufbauvorgänge auszuwählen. Die Dateinamen von 657 geben sowohl den gewünschten Vorgang als auch die gewünschte Bild-ID an. Dateien mit dem Namen ATMuv.PIC zeigen Bytegrenzen-Hintergrundunterdrückung 659 und die ID uv an, Dateien mit dem Namen ANuvxyXY.PIC zeigen Bytegrenzen-Hintergrundunterdrückung mit einem Hintergrundrand, 661, begrenzt durch das Rechteck mit den Ecken xy und XY, und wiederum mit der Bild-ID uv an. Bildfragmente mit dem Namen BSCuv.PIC zeigen neben der Bild-ID uv an, daß eine Byte-Zeichenkettenkomprimierung 663 verlangt wird. Die Datentypen direkte und indirekte Animationslisten 665 bzw. 667 sowie Rechteck-Löschen 669 werden über die Tastatur 653 gewählt und eingegeben.
  • Binäre Bildfragmentdateien aus den Bildfragmentdateien 657 sind die Bildinformationen, die in die zuvor beschriebenen, erforderlichen Formate umgewandelt werden müssen und die dann dazu verwendet, das Bildbibliotheks-Verzeichnis und den Bildbibliotheks-Datenbereich auf der Diskette 611 zu aktualisieren. Diese Aktualisierungen werden von Block 671 bzw. 673 bewerkstelligt.
  • Wenn ein Eintrag in die Bildbibliothek gemacht worden ist, wird im Entscheidungsblock 675 geprüft, ob es weitere Bildfragment- Dateien oder vom für den Betrieb zuständigen Mitarbeiter angegebene Aufgaben zu erledigen gibt. Gibt es beides nicht, wird der Prozeß beendet, falls es weitere Aufgaben gibt, kehrt die Verarbeitung zu 655 zurück und arbeitet weiter.
  • Die Verarbeitung von Bildfragmenten, beispielsweise durch Block 659, Bytegrenzen-Hintergrundunterdrückung, besteht im Einlesen des Bildfragments von der Bildfragment-Eingabediskette 657 in ein Speicherfeld. Falls die Eingabedaten nicht in der Form der Speicherbelegung des CGA-Bildschirmadapters vorliegen, müssen die Daten in diese Form umgewandelt werden. Bei Eingaben in Form der Speicherbelegung ist es praktisch, Bereiche ungerader und gerader Abtastzeilen während des Einlesens zu vereinigen. Da das Bild nun als Vollbild (Zeile 1, Zeile 2, Zeile 3, . . . ) in einem Feld aus Abtastzeilen-Bildpunktdaten vorliegt, beginnt nun die Bildverarbeitung. Diese Verarbeitung besteht in der Auswertung des Speicherdatenfelds, um die Daten in der von der Bildbibliothek benötigten Form zu extrahieren. Zur Veranschaulichung des Vorgangs erfolgt nun eine Beschreibung.
  • Durch Suchen von unten nach oben wird zuerst wird die unterste Abtastzeile lokalisiert, die einen Bildpunkt enthält, der keinen Hintergrund darstellt. Die Gesamtzeilenzahl minus dieser Zahl ergibt den für das Bildbibliotheks-Verzeichnis erforderlichen Wert von HEIGHT. Dann wird jede Zeile Byte für Byte vom Zeilenanfang bis zum ersten Byte abgesucht, das einen oder mehrere Bildpunkte enthält, die keinen Hintergrund darstellen. Dies ergibt den erforderlichen Wert von SKIP. Die Abtastzeile wird nun vom anderen Ende wieder bis zum Byte mit dem Bildpunkt abgesucht, der keinen Hintergrund darstellt. Die Position dieses Bytes minus des Werts von SKIP ergibt den Wert LENGTH. Durch Aneinanderfügen von SKIP, LENGTH und den Daten der Abtastzeile, die bei SKIP beginnen und die nächsten Bytes von LENGTH enthalten, wird nun ein Datensatz mit variabler Länge erzeugt. Wenn jede Zeile der Bilddaten auf diese Weise abgesucht wird, wird die größte Zeilenlänge gefunden und wird MAXWIDTH. Dieser Vorgang geht so lange weiter, bis alle Bildzeilen in die Form SKIP,LENGTH,DATA gebracht worden sind, worauf die Steuerung an die Prozesse übergeht, die die verarbeiteten Daten in die Bildbibliothek schreiben. Diese Prozesse erzeugen den OFFSET und die Werte für die Bildlänge, um den Eintrag in die Bildbibliothek zu vervollständigen.
  • ERZEUGUNG ANIMIERTER GRAFISCHER ANLEITUNGSBILDER
  • Bezug nehmend auf Fig. 12 wird nun die Erzeugung animierter Anleitungsgrafiken zur Führung eines Benutzers beschrieben. Wenn ein Benutzer beispielsweise eine Transaktion durchführt, um Geld abzuheben, und den gewünschten Geldbetrag eingegeben hat, antwortet die Maschine mit dem Kommentar "SIE HABEN XX.00 EINGEGE- BEN". Der Benutzer muß dann entweder durch Drücken der Taste JA oder durch Drücken der Taste NEIN antworten, wenn ihm die anschließende Frage "IST DIESER BETRAG KORREKT?" gestellt worden ist.
  • Um den Benutzer auf dem Grundbild mit animierter Grafik zu führen, wird die Aufmerksamkeit des Benutzers auf das Bild der Tasten JA und NEIN gelenkt, das auf dem Bildschirm erscheint. Dies wird dadurch bewerkstelligt, daß die Tasten mit einem benachbarten Namen bzw. Symbol abwechselnd als Umriß bzw. ausgefüllt angezeigt werden. Während diese Schleife wiederholt wird, wird ein Bild eines Arms einer Person gezeigt, der auf die blinkenden Tasten zeigt, um eine von ihnen auszuwählen und zu betätigen. Der Arm wird in mehreren aufeinanderfolgenden Stellungen gezeigt, wobei er sich in Richtung des Bilds bewegt, das die Tasten der wirklichen Maschine symbolisiert, unter denen eine Auswahl getroffen werden muß.
  • In Fig. 12A wird ein Grundbild von Fig. 9 ohne die Zeichen- und Fragmentränder gezeigt. Ein Künstler lädt dieses Grundbild aus der vorher gespeicherten Datei in ein Grafikprogramm, wobei als Bezugspunkt wie zuvor die obere linke Ecke des Bildschirms verwendet wird.
  • Der Künstler verändert dann das Bild in Fig. 12A, so daß das Bild in Fig. 12B entsteht. Analog werden, ausgehend vom Bild in Fig. 12A, auf ähnliche Art und Weise die Fig. 12C bis 12F erstellt. Die vom Künstler tatsächlich verwendeten Arbeitstechniken hängen in einem gewissen Ausmaß von den Möglichkeiten des Grafikprogramms ab, das der Künstler zur Erstellung der Fig. 12B bis 12F verwendet.
  • Bezug nehmend auf Fig. 12H besteht der nächste Schritt darin, aus den Fig. 12B und 12C die Bildfragmente ID41 und ID42 auszuschneiden. Diese Fragmente werden beide an den gleichen Rändern ausgeschnitten, so daß sie einander ersetzen können, ohne daß dabei ein Rest des zuvor angezeigten Fragments zurückbleibt.
  • Um ein weiteres Merkmal der Erfindung verwenden zu können, werden die ebenfalls in Fig. 12H gezeigten Bildfragmente 1D43, ID44 und ID45 des Arms aus ihren jeweiligen Bildern in Fig. 12D bis 12F ausgeschnitten. Diese werden nicht auf den gleichen Rändern ausgeschnitten, was erfordert, daß ein Löschschritt und ein Schritt zur Wiederherstellung des Hintergrunds ausgeführt werden, bevor die Maschine ID43-ID45 anzeigt.
  • Fig. 12G zeigt die Fläche 701, die durch die Rechteckausfüllung des Bilds ID46 bestimmt ist. Fig. 12I zeigt ein Zeitablaufsdiagramm der Anzeigereihenfolge und des zeitlichen Ablaufs der Anzeige der Bilder ID41-ID45 durch die erfindungsgemäße Transaktionsmaschine. Fig. 12J ist die Liste der direkten Listeneinträge, die die Maschine steuern, damit die Bild-IDs in der in Fig. 12I gezeigten Reihenfolge und Zeitfolge angezeigt werden. Nach dem Lesen der vorstehenden Beschreibung der Animation hinsichtlich Fig. 5 und Fig. 8, wird verständlich, daß der Inhalt der Standard-Zeichenkette bewirkt, daß ein Grafik-Steuerblock an den Positionen A1 und A3 des Bildschirmverzeichnisses erzeugt wird. Danach wird der Grafik-Steuerblock 257 aktualisiert, um die nächste Position im Verzeichnis anzugeben, wenn die zugehörige Zeit abgelaufen ist.

Claims (9)

1. Computer mit:
einem Bildschirmpuffer und einem Bildschirm, um einem Benutzer auf dem Bildschirm im Bildschirmpuffer gespeicherte Informationen anzuzeigen;
einem Prozessor zum Empfangen einer Bildbibliothek und einer Zeichenkette, die eine Meldung angibt;
wobei die Bildbibliothek Datensätze mit Sprung-, Längen- und Datenfeldern enthält;
wobei die Bilder als Bildpunkt-Zeichenfolgen mit variabler Länge angezeigt werden;
wobei der Prozessor die eine Meldung angebende Zeichenkette und die Bilder in der Bibliothek in einer Zeichenfolgen verschiebenden Betriebsart bearbeitet;
Mitteln im Prozessor, die einen Grafiksteuercode in der eine Meldung angebenden Zeichenkette als einen Befehl erkennen, das folgende Feld in der eine Meldung angebenden Zeichenkette als Bild-ID-Code zu interpretieren;
Mitteln im Prozessor, die den Bild-ID-Code als einen Befehl erkennen, aus der Bildbibliothek Datensätze zu holen, die Informationen enthalten, die durch das Sprung-, Längen- und Datenfeld dieses Datensatzes ein Bild darstellen;
Mitteln im Prozessor, die einen Wert im Sprungfeld verarbeiten, um zu entscheiden, an welcher Stelle des Bildschirms das Bild angezeigt werden soll.
2. Computer gemäß Anspruch 1, wobei die Mittel im Prozessor, die den Bild-ID-Code erkennen, zuerst einen Verzeichniseintrag aus der Bildbibliothek holen, wobei der Verzeichniseintrag ein Höhenfeld und ein Offset-Feld hat, wobei das Höhenfeld die Anzahl von Bilddatensätzen enthält, die das anzuzeigende Bild umfassen und das Offset-Feld eine relative Adresse eines ersten Datensatzes enthält.
3. Computer gemäß Anspruch 1 oder 2 mit:
einer Benutzerschnittstelle zum Empfangen von Benutzereingaben als Antwort auf Anleitungen, die dem Benutzer durch einen Bildschirm in der Schnittstelle übermittelt worden sind;
wobei die Bildbibliothek eine externe Quelle ist und die eine Meldung angebende Zeichenkette außer dem Grafiksteuercode und dem Bild-ID-Code Textcodes hat;
Mitteln im Prozessor, die die Textcodes in der eine Meldung angebenden Zeichenkette als Befehle erkennen, Textzeichen- Fontinformationen in einen Bildschirmpuffer zu schieben;
den Mitteln im Prozessor, die den Grafiksteuercode als Befehl erkennen, ein nächstes Feld als Bildschirmposition und ein übernächstes Feld als den Bild-ID-Code zu interpretieren;
Mitteln im Prozessor, die eine Zahl im Feld für die Bildschirmposition zu einer Zahl im Sprungfeld addieren, um festzustellen, an welcher Stelle des Bildschirms die Daten mit veränderlicher Länge angezeigt werden sollen.
4. Computer gemäß Anspruch 1 mit:
den Mitteln im Prozessor, die den Bild-ID-Code als einen Befehl erkennen, der einen Verzeichniseintrag aus der Bildbibliothek holt, wobei der Verzeichniseintrag Informationen enthält, die eine Bildfolge darstellen, wobei der Verzeichniseintrag folgendes hat: ein Feld, das den ID-Code eines anzuzeigenden Bilds enthält, und ein weiteres Feld, das den ID-Code eines nächsten Bilds der Bildfolge enthält;
Mitteln im Prozessor, die den ID-Code des anzuzeigenden Bilds als einen Befehl zum Holen eines Verzeichniseintrags aus der Bildbibliothek erkennen, wobei der Verzeichniseintrag ein Höhenfeld und ein Offset-Feld besitzt, wobei das Höhenfeld die Anzahl von Bilddatensätzen enthält, die das zu zeigende Bild umfassen, und das Offset-Feld eine relative Adresse eines ersten Datensatzes enthält;
Mitteln im Prozessor, die den ID-Code für das nächste Bild als einen Befehl zum Holen eines weiteren Verzeichniseintrags aus der Bildbibliothek erkennen, wobei der weitere Verzeichniseintrag einen ID-Code für das nächste zu zeigende Bild umfaßt, wobei die Mittel im Prozessor, die den ID-Code für das zu zeigende Bild erkennen, auch den ID-Code für das nächste zu zeigende Bild als Befehl zum Holen eines Verzeichniseintrags aus der Bildbibliothek erkennen, wobei der Verzeichniseintrag ein Höhenfeld und ein Offset-Feld hat, wobei das Höhenfeld die Anzahl von Bilddatensätzen enthält, die das nächste zu zeigende Bild umfassen, und das Offset- Feld eine relative Adresse eines ersten Datensatzes enthält.
5. Computer gemäß Anspruch 1, 2, 3 oder 4, ferner umfassend:
eine Tastatur, die durch den Computer gesteuert wird, der einen Schiebebefehl für Zeichenketten hat;
die Bildbibliothek mit einer Vielzahl von Datensätzen aus Zeichenketten mit variabler Länge;
ein erstes Feld in jedem der Datensätze, das die Anzahl von Bildelementen ist, die übersprungen werden müssen, bevor die Anzeige von Bildelementen begonnen wird;
ein zweites Feld in jedem der Datensätze, das die Anzahl von anzuzeigenden Bildpunkten ist;
ein drittes Feld in jedem der Datensätze, das eine Zeichenkette aus binären Bits ist, deren Anzahl in Byte gleich dem Wert im zweiten Feld ist, wobei jedes der binären Bits einen Zustand eines anzuzeigenden Bildpunkts speichert;
wobei der Computer programmiert ist, die Zeichenkette aus binären Bits aus der Bildbibliothek mit einem Schiebebefehl für Zeichenketten zum Bildschirmpuffer zu schieben.
6. Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine mit:
einem Bildschirm und Schaltern für den Dialog mit einem Benutzer;
einer Vorrichtung zur Ausgabe von Gegenständen und Informationen an den Benutzer;
und einem Computer zur Steuerung des Betriebs der Maschine, wobei die Maschine mit einem Hostcomputer mittels einer Meldungs-Zeichenkette mit Escape-Codes, Textcodes und Daten kommuniziert, wobei der Computer weiter aufweist:
programmierten Befehlen, die auf die Textcodes in der Meldungs-Zeichenkette reagieren, um Informationen über Textzeichen in einen Bildschirmpuffer zu schieben;
programmierten Befehlen, die einen Escape-Code als Grafik- Steuercode interpretieren und den folgenden Code als Bild- ID-Code interpretieren;
programmierten Befehlen, die auf den Bild-ID-Code reagieren, um Datensätze mit Informationen, die ein Bild darstellen, zu holen, wobei diese Datensätze jeweils ein Sprungfeld, ein Längenfeld und ein Datenfeld besitzen;
programmierten Befehlen zum Verschieben einer Datenmenge, die in dem Längenfeld in jedem der Datensätze angegeben ist, aus dem Datenfeld in jedem der Datensätze in den Bildschirmpuffer an eine Stelle, die durch den Wert im Sprungfeld in jedem der Datensätze bestimmt ist;
Mitteln zum Anzeigen der Informationen im Bildschirmpuffer;
programmierten Befehlen, die auf Informationen reagieren, die der Benutzer über eine Tastatur als Antwort auf die Text- und Bildinformationen eingegeben hat, die auf dem Bildschirm angezeigt worden sind, um einen Schritt einer Transaktion auszuführen.
7. Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine gemäß Anspruch 6, wobei:
die programmierten Befehle, die auf den Bild-ID-Code reagieren, ferner umfassen: programmierte Befehle zum Erkennen des Bild-ID-Codes als Befehl zum Holen eines Verzeichniseintrags aus der Bildbibliothek, wobei der Verzeichniseintrag Informationen enthält, die eine Bildfolge darstellen, wobei der Verzeichniseintrag ein Feld, das den ID-Code eines anzuzeigenden Bilds enthält, und ein weiteres Feld hat, das den ID-Code für das nächste Bild enthält;
die programmierten Befehle, die auf den Bild-ID-Code reagieren, um Datensätze mit Informationen zu holen, die ein Bild darstellen, ferner folgendes enthalten: programmierte Befehle zum Erkennen des ID-Codes für ein anzuzeigendes Bild als einen Befehl zum Holen eines Verzeichniseintrags aus der Bildbibliothek, wobei der Verzeichniseintrag ein Höhenfeld und ein Offset-Feld hat, wobei das Höhenfeld die Anzahl von Bilddatensätzen enthält, die das zu zeigende Bild umfassen, und das Offset-Feld eine relative Adresse eines ersten Datensatzes enthält;
wobei die Selbstbedienungs-Transaktionsmaschine weiterhin folgendes enthält: programmierte Befehle zum Erkennen des ID-Codes für das nächste Bild als einen Befehl zum Holen eines weiteren Verzeichniseintrags aus der Bildbibliothek, wobei der weitere Verzeichniseintrag einen ID-Code für das nächste anzuzeigende Bild umfaßt, wobei die Mittel in dem Prozessor, die den ID-Code eines zu zeigenden Bilds erkennen, auch den ID-Code des nächsten zu zeigenden Bilds als Befehl zum Holen eines Verzeichniseintrags aus der Bildbibliothek erkennen, wobei der Verzeichniseintrag ein Höhenfeld und ein Offset-Feld besitzt, wobei das Höhenfeld die Anzahl von Bilddatensätzen enthält, die ein als nächstes zu zeigendes Bild umfassen, und das Offset-Feld eine relative Adresse eines ersten Datensatzes enthält.
8. Transaktionsmaschine gemäß Anspruch 7, wobei:
das zu zeigende Bild ein Bild des Bedienungspults der Transaktionsmaschine einschließlich eines Bilds der Schalter ist;
das nächste zu zeigende Bild ein Bild einer Hand ist, die eine Handlung bezüglich der Schalter anzeigt, die vom Benutzer auszuführen ist.
9. Transaktionsmaschine gemäß Anspruch 7, wobei: das zu zeigende Bild ein Bild einer Hand ist, die eine Handlung bezüglich der Schalter anzeigt, die vom Benutzer auszuführen ist;
das nächste zu zeigende Bild ein weiteres Bild der Hand in einer anderen Stellung ist.
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