DE3889883T2 - Verfahren zur Behandlung von Informationen, betreffend Fehler auf Speichermedien. - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von Informationen, betreffend Fehler auf Speichermedien.

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DE3889883T2
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B20/00Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
    • G11B20/10Digital recording or reproducing
    • G11B20/18Error detection or correction; Testing, e.g. of drop-outs
    • G11B20/1883Methods for assignment of alternate areas for defective areas
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B2220/00Record carriers by type
    • G11B2220/20Disc-shaped record carriers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft allgemein ein Verfahren zum Handhaben fehlerhafter Information, spezieller ein Verfahren zum Handhaben fehlerhafter Information zum Schützen und Handhaben von Information, die einen auf einem Speichermedium vorhandenen Fehler betrifft. Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Daten auf einem solchen Speichermedium.
  • Fig. 1 ist eine Darstellung, die die Spurstruktur eines Speichermediums zeigt, wie sie bei einer Speichervorrichtung gilt, die für die Erfindung hintergrundbildenden Stand der Technik darstellt. In Fig. 1 ist ein Speichermedium mit einem Fehlerinformationsblock 11, einem Ersatzbereich 12, einem Anwenderbereich 13 und dergleichen z.B. in der Reihenfolge von einer Innenspur zu einer Außenspur versehen. Information betreffend einen Fehler des Speichermdiums ist in jeder Spur des Fehlerinformationsblocks 11 gespeichert. Die einen Fehler betreffende Information beinhaltet z.B. Information darüber, welche Spur fehlerhaft ist. Ein fehlerhafter Abschnitt des Anwenderbereichs 13 wird durch den Ersatzbereich 12 ersetzt, in dem Information zum fehlerhaften Abschnitt abgespeichert ist. Im Speichermedium 10 wird der fehlerhafte Abschnitt der Spur im Anwenderbereich 13 durch den Ersatzbereich 12 auf Grundlage der Information ersetzt, die im Fehlerinformationsblock 11 abgespeichert ist, so daß die Zuverlässigkeit verbessert ist.
  • Indessen wird dann, wenn Digitalinformation auf eine Magnetplatte wie eine Festplatte oder eine Diskette geschrieben wird, die Information so abgespeichert, daß die Magnetisierung entsprechend Binärinformation vollständig umgekehrt wird, so daß neue Information über alte Information geschrieben werden kann, ohne die alte Information zu löschen. Im Fall einer magnetooptischen Platte muß jedoch die Information vor dem Schreiben zunächst gelöscht werden. Daher wird bei einer magnetooptischen Platte dann, wenn ein Fehlerfall wie ein plötzlicher Spannungsausfall auftritt, während Information betreffend einen Fehler im oben beschriebenen Fehlerinformationsblock 11 aktualisiert wird, die Information auf der Platte zerstört. Demgemäß kann im schlechtesten Fall das gesamte System nicht wiederhergestellt werden. Darüber hinaus besteht die Neigung, wenn Information betreffend einen Fehler gelöscht wurde, daß fehlerhaft eine Erkennung dahingehend erfolgt, daß keine Information betreffend einen Fehler eingetragen ist.
  • IBM Technical Disclosure Bulletin, Vol. 26, No. 10B, März 1984, die die Oberbegriffe der unabhängigen Ansprüche wiederspiegelt, offenbart auf den Seiten 5769-5770 das Bereitstellen einer magnetischen Platte mit einem "Fehlersektor- Kennfeld", das Plattenfehlerinformation abspeichert, und mit einem zweiten solchen Kennfeld, das eine genaue Kopie des ersten ist, und die so eine Sicherung für Datenwiederherstellung darstellt, falls das Originalkennfeld fehlerhaft werden sollte.
  • EP-A-0 272 029 (die für die benannten Länder DE und FR Stand der Technik gemäß Artikel 54(3) EPÜ bildet) offenbart das Bereitstellen einer optischen Platte mit lokalisierten Gruppierungen ("Blöcken") von Datensektoren, Ersatzsektoren und Kennfeldsektoren. Zwei Kennfeldsektoren sind in jedem Block vorhanden, so daß die aus dem zweiten Kennfeldsektor gelesenen Daten verwendet werden können, wenn der erste Datensektor einen Fehler aufweist.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, Information betreffend einen auf einem Speichermedium exisitierenden Fehler zu schützen, wenn beim Aktualisieren und erneuten Aufzeichnen der Information ein Störfall auftritt.
  • Kurz gesagt, sind erfindungsgemäß ein erster und ein zweiter Fehlerinformation-Speicherbereich, in denen Information betreffend einen Fehler des Speichermediums abgespeichert werden kann, auf dem Speichermedium vorhanden, wobei vom ersten und zweiten Bereich auf dem Speichermedium ein ausgewählter aktualisiert wird, wenn Fehlerinformation aktualisiert wird.
  • Gemäß einer ersten Erscheinungsform der Erfindung wird ein Verfahren zum Handhaben von auf einem Datenspeichermedium (20) abgespeicherter Fehlerinformation geschaffen, die einen oder mehrere fehlerhafte Abschnitte des Datenspeicherbereichs (22, 23) des Mediums betrifft und im ersten und zweiten Speicherbereich (21a, 21b) des Mediums abgespeichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorgang des Aufzeichnens von Daten auf dem Speichermedium oder des Wiedergebens von Daten vom Speichermedium nur Fehlerinformation aus einem ausgewählten Bereich des ersten und zweiten Speicherbereichs verwendet wird und beim Vorgang des Aktualisierens der abgespeicherten Fehlerinformation die abgespeicherte Fehlerinformation nur in demjenigen Bereich des ersten und zweiten Speicherbereichs abgespeichert wird, der nicht ausgewählt wurde.
  • Gemäß einer zweiten Erscheinungsform der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Daten auf einem Datenspeichermedium geschaffen, die dazu in der Lage ist, Fehlerinformation durch das Verfahren gemäß der ersten Erscheinungsform der Erfindung zu handhaben.
  • Beim Verfahren gemäß der ersten Erscheinungsform kann der zu aktualisierende Bereich ein anderer Bereich als ein Bereich sein, in dem die neueste Information abgespeichert wird. Der zu aktualisierende Bereich kann ein Bereich sein, bei dem die Anzahl von Fehlerinformationseinträgen kleiner ist.
  • Erfindungsgemäß wird vom ersten und zweiten Fehlerinformation-Speicherbereich auf dem Speichermedium einer aktualisiert. So verbleibt selbst dann, wenn während des Aktualisierens ein Störfall auftritt, die Information betreffend einen Fehler immer in einem der Fehlerinformation-Speicherbereiche und verschwindet so nie.
  • Die Erfindung wird aus der folgenden detaillierten Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen deutlicher, in denen:
  • Fig. 1 eine Darstellung ist, die die Spurstruktur eines Speichermediums veranschaulicht, wie sie bei einer Speichervorrichtung verwendet wird, die in bezug auf die Erfindung hintergrundbildender Stand der Technik ist;
  • Fig. 2 ein schematisches Blockdiagramm ist, das die elektrische Struktur einer magnetooptischen Speichervorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
  • Fig. 3 eine Darstellung ist, die die Spurstruktur eines magnetooptischen Speichermediums gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt; und
  • Fig. 4A bis 4C Flußdiagramme zum Erläutern eines Vorgangs gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung sind.
  • Fig. 2 ist ein schematisches Blockdiagramm, das die elektrische Struktur einer magnetooptischen Speichervorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. In Fig. 2 sind ein Speicher 2, ein Aufzeichnungsabschnitt 3 und ein Wiedergabeabschnitt 4 mit einer CPU (Zentrale Verarbeitungseinheit) 1 verbunden. Der Speicher 2 weist einen ROM (Festwertspeicher), der ein Betriebsprogramm für die CPU 1 auf Grundlage der Flußdiagramme der Fig. 4A bis 4C, wie sie nachfolgend beschrieben werden, und einen RAM (Direktzugriffsspeicher) mit einem Arbeitsbereich auf. Der Aufzeichnungsabschnitt 3 wird dazu verwendet, Information auf eine magnetooptische Platte zu schreiben, und der Wiedergabeabschnitt 4 wird dazu verwendet, die aufgezeichnete Information von der magnetooptischen Platte zu lesen.
  • Fig. 3 ist eine Darstellung, die die Spurstruktur eines magnetooptischen Speichermediums gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. In Fig. 3 ist ein magnetooptisches Speichermedium 20 mit einem Fehlerinformationsblock 21, einem Ersatzbereich 22, einem Anwenderbereich 23 und dergleichen in der Reihenfolge z.B. von einer Innenspur zu einer Außenspur versehen. Der Ersatzbereich 22 und der Anwenderbereich 23 sind dieselben wie die in Fig. 1 dargestellten, weswegen eine Beschreibung für sie weggelassen wird. Der Fehlerinformationsblock 21 ist in einen A-Block 21a und einen B-Block 21b unterteilt. Information betreffend einen Fehler umfaßt z.B. die Spurzahl einer fehlerhaften Spur im Anwenderbereich 23 sowie die Anzahl von Einträgen (oder die Anzahl von Eintragsvorgängen) der einen Fehler betreffenden Information. Wenn der Fehlerinformationsblock 21 aktualisiert oder neu eingetragen wird, werden der A-Block 21a und der B-Block 21b abwechselnd neu geladen, so daß Information immer von einem der Blöcke selbst dann verbleibt, wenn Information im anderen Block vor dem Schreiben gelöscht wird. Daher bleibt selbst dann, wenn ein Störfall wie ein plötzlicher Spannungsausfall während des Aktualisierens auftritt, die Information vor dem Störfall erhalten. So kann dann, wenn das System automatisch oder z.B. durch erneutes Einschalten der Spannungsversorgung wieder hergestellt wird, der schlechteste Fall verhindert werden, bei dem das System aufgrund der Unmöglichkeit der Wiedergabe fehlerhafter Information inaktiv bleibt und eine Fehlfunktion durch fehlerhafte Erkennung der Fehlerinformation hervorgerufen wird.
  • Die Fig. 4A bis 4C sind Flußdiagramme zum Erläutern eines Vorgangs gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei die Fig. 4A und 4B den Wiedergabevorgang zeigen und Fig. 4C einen Aufzeichnungsvorgang zeigt. Es erfolgt zunächst eine Beschreibung für den Wiedergabevorgang.
  • In einem Schritt S1 (in der Fig. mit S1 bezeichnet) werden der A-Block 21a und der B-Block 21B im Fehlerinformationsblock 21 im Speichermedium 20 gelesen. Anschließend wird in einem Schritt S2 ermittelt, ob das Lesen aus dem A-Block 21a normal erfolgt oder nicht. Wenn das Lesen nicht normal erfolgt, wird in einem Schritt S3 ermittelt, ob der A-Block 21a leer ist. Wenn das Lesen des A-Blocks 21a normal erfolgt, wird ein A-Block-Leseflag in einem Schritt S4 auf einen Wert gesetzt, der anzeigt, daß das Lesen normal erfolgt. Wenn der A-Block 21a leer ist, wird das Flag in einem Schritt 55 auf einen Wert gesetzt, der anzeigt, daß der Block A leer ist. Andererseits wird, wenn das Lesen nicht normal erfolgt, das Flag in einem Schritt S6 auf einen Wert gesetzt, der anzeigt, daß das Lesen nicht normal erfolgt. Anschließend wird in einem Schritt S7 ermittelt, ob das Lesen des B-Blocks 21b normal erfolgt oder nicht. Wenn das Lesen nicht normal erfolgt, wird in einem Schritt S8 ermittelt, ob der B-Block 21b leer ist oder nicht. Wenn das Lesen des B-Blocks 21b normal erfolgt, wird ein B-Block-Leseflag in einem Schritt S9 auf einen Wert gesetzt, der anzeigt, daß das Lesen normal erfolgt. Wenn der B-Block 21b leer ist, wird das Flag in einem Schritt 510 auf einen Wert gesetzt, der anzeigt, daß der Block B leer ist. Andererseits wird dann, wenn das Lesen nicht normal erfolgt, das Flag in einem Schritt S11 auf einen Wert gesetzt, der anzeigt, daß das Lesen nicht normal erfolgt.
  • Danach wird in Schritten S12 bis S17 der Block, der zu verwenden ist, wenn fehlerhafte Information aufgezeichnet ist, d.h. ein Block, der den abgespeicherten Inhalt aufbewahrt, auf Grundlage des vor stehend beschriebenen A-Block-Leseflags und des B-Block-Leseflags ermittelt. Wenn sowohl der A-Block 21a als auch der B-Block 21b leer sind, existiert keine Fehlerinformation. So wird in einem Schritt S18 ein Fehlerf lag rückgesetzt. Anschließend wird in einem Schritt S19 der B- Block 21b verwendet. Selbstverständlich kann auch der A- Block 21a verwendet werden. Wenn das Lesen des A-Blocks 21a normal erfolgt und der B-Block 21b leer ist, wird in einem Schritt S20 der A-Block 21a verwendet. Wenn der A-Block 21a leer ist und das Lesen des B-Blocks 21b normal erfolgt, wird in einem Schritt S21 der B-Block 21b verwendet. Wenn das Lesen des A-Blocks 21a normal erfolgt und das Lesen des B- Blocks 21b nicht normal erfolgt, wird in einem Schritt 522 der A-Block 21a verwendet. Wenn das Lesen des A-Blocks 21a nicht normal erfolgt und das Lesen des B-Blocks 21b normal erfolgt, wird in einem Schritt S23 der E-Block 21b verwendet. Wenn das Lesen sowohl des A-Blocks 21a als auch des BBlocks 21b normal erfolgen, wird die Anzahl von Aufzeichnungen von Information betreffend einen Fehler, wie in jedem Block abgespeichert, in einem Schritt S24 in ein Register eingetragen, und die jeweiligen Aufzeichnungsanzahlen werden in einem Schritt S25 miteinander verglichen. Wenn die Aufzeichnungsanzahl im A-Block 21a der Aufzeichnungsanzahl im B-Block 21b entspricht oder größer ist, wird in einem Schritt S26 der A-Block 21a verwendet; andernfalls wird in einem Schritt S27 der B-Block 21b verwendet. In anderen Fällen als den vorstehend beschriebenen wird in einem Schritt S28 ein Fehlerinformation-Lesefehlerflag, das anzeigt, daß das Lesen von Information betreffend einen Fehler anomal erfolgt, gesetzt.
  • Es erfolgt nun eine Beschreibung für einen Aufzeichnungsvorgang des Fehlerinformationsblocks. Wenn Information betreffend einen Fehler aktualisiert und neu aufgezeichnet werden muß, wird der andere Block als der beim vorstehend beschriebenen Wiedergabevorgang verwendete aktualisiert und aufgezeichnet. Zunächst wird in einem Schritt S31 ermittelt, ob der A-Block 21a verwendet wird oder nicht. Wenn der A-Block 21a verwendet wird, wird die neue Aufzeichnungsanzahl zur Aufzeichnungsanzahl von Information betreffend einen im A- Block 21a abgespeicherten Fehler, wie im B-Block 21b aufzuzeichnen, in einem Schritt S32 hinzugefügt. Andererseits wird dann, wenn der B-Block 21b verwendet wird, die neue Aufzeichnungsanzahl in einem Schritt S33 zur Aufzeichnungsanzahl von Information betreffend einen im B-Block 21b abgespeicherten Fehler, wie im A-Block 21a aufzuzeichnen, hinzugefügt. Anschließend wird in einem Schritt S34 ermittelt, ob das Aufzeichnen normal abgeschlossen wurde oder nicht. Wenn das Aufzeichnen normal abgeschlossen wurde, wird der Vorgang beendet. Andererseits wird dann, wenn die Aufzeichnung nicht normal abgeschlossen wurde, in einem Schritt S35 ermittelt, ob der Aufzeichnungsvorgang erneut auszuführen ist oder nicht. Zu diesem Zeitpunkt der Ermittlung, wird, wenn einer der Blöcke noch nicht neu geladen wurde, dieser Block neu geladen. Genauer gesagt, wird in einem Schritt S37 eine Neuausführung des Aufzeichnungsvorgangs festgelegt und es erfolgt ein Umschalten des verwendeten Blocks, so daß in einem Schritt S38 der Block neu geladen wird. Wenn beide Blöcke neu geladen werden, da beide Blöcke fehlerhaft sind, wird in einem Schritt S36 ein Aufzeichnungsfehlerflag gesetzt, um die Tatsache mitzuteilen, daß der Vorgang abgeschlossen ist.
  • Indessen wird dann, wenn sowohl der A-Block 21a als auch der B-Block 21b zum Wiedergabezeitpunkt leer sind und keine Fehlerinformation vorhanden ist, das Fehlerflag rückgesetzt. So wird kein Auf zeichnungsvorgang ausgeführt.
  • Auf die vorstehend beschriebene Weise werden, wenn der in Fig. 3 dargestellte Fehlerinformationsblock 21 neu aufgezeichnet oder aktualisiert und aufgezeichnet wird, beide Blöcke gelesen und einer der Blöcke wird aktualisiert und aufgezeichnet und dann erfolgt ein Umschalten der Blöcke, so daß der verbliebene Block neu geladen wird. So bleibt selbst dann, wenn der Inhalt des aufzuzeichnenden Blocks während der Aufzeichnung gelöscht wird, der Inhalt des anderen Blocks aufrechterhalten, so daß der abgespeicherte Inhalt aufbewahrt bleibt.

Claims (10)

1. Verfahren zum Handhaben von auf einem Datenspeichermedium (20) abgespeicherter Information, die sich auf einen fehlerhaften Abschnitt des Datenspeicherbereichs (22, 23) des Mediums oder auf mehrere bezieht und die in einem ersten und zweiten Speicherbereich (21a, 21b) des Mediums abgespeichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorgang des Aufzeichnens von Daten auf dem Speichermedium (20) oder des Wiedergebens von Daten vom Speichermedium nur Fehlerinformation aus einem ausgewählten Bereich des ersten und zweiten Speicherbereichs (21a, 21b) verwendet wird, und beim Vorgang des Aktualisierens der abgespeicherten Fehlerinformation die abgespeicherte Fehlerinformation nur in demjenigen Bereich des ersten und zweiten Speicherbereichs (21a, 21b) abgespeichert wird, der nicht ausgewählt wurde.
2. Verfahren zum Handhaben von Fehlerinformation nach Anspruch 1, bei dem der eine Bereich des ersten und zweiten Speicherbereichs (21a, 21b), der zu aktualisieren ist, ein anderer Bereich als der Bereich ist, in dem die neueste Fehlerinformation abgespeichert ist.
3. Verfahren zum Handhaben von Fehlerinformation nach Anspruch 1, bei dem die Aufzeichnungsanzahlen von Fehlerinformation jeweils im ersten und zweiten Speicherbereich (21a, 21b) abgespeichert werden, wobei die jeweiligen Aufzeichnungsanzahlen in diesen Bereichen miteinander verglichen werden und der Speicherbereich mit der kleineren Aufzeichnungsanzahl aktualisiert wird.
4. Verfahren zum Handhaben von Fehlerinformation nach Anspruch 1 mit den folgenden Schritten beim Wiedergabe- oder Aufzeichnungsvorgang: Ermitteln, für den ersten und den zweiten Speicherbereich (21a, 21b), ob der Speicherbereich keine Fehlerinformation, normale Fehlerinformation oder anomale Fehlerinformation speichert, und Auswählen desjenigen Bereichs des ersten und zweiten Speicherbereichs, der normale Fehlerinformation speichert.
5. Verfahren zum Handhaben von Fehlerinformation nach Anspruch 4, bei dem dann, wenn sowohl der erste als auch der zweite Speicherbereich (21a, 21b) normale Fehlerinformation speichern, derjenige Speicherbereich ausgewählt wird, der die größere Zahl von Fehleraufzeichnungen speichert.
6. Verfahren zum Handhaben von Fehlerinformation nach Anspruch 5, bei dem der beim Aufzeichnungs- oder Wiedergabevorgang ausgewählte Speicherbereich (21a, 21b) die neueste Fehlerinformation speichert.
7. Verfahren zum Handhaben von Fehlerinformation nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem der Vorgang des Aktualisierens der abgespeicherten Fehlerinformation die Schritte des Lesens der Fehlerinformation, die in dem beim Wiedergabe- oder Aufzeichnungsvorgang ausgewählten Speicherbereich (21a, 21b) abgespeichert wurde, und des Abspeicherns der gelesenen Fehlerinformation zusammen mit irgendeiner neuen Fehlerinformation im Speicherbereich, der beim Aufzeichnungs- oder Wiedergabevorgang nicht ausgewählt wurde, beinhaltet.
8. Verfahren zum Handhaben von Fehlerinformation nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem nach dem Aktualisieren beim Fehlen einer Verfälschung der abgespeicherten Fehlerinformation derjenige Speicherbereich (21a, 21b) zur Verwendung beim Aufzeichnungs- oder Wiedergabevorgang ausgewählt wird, der die aktualisierte Fehlerinformation speichert.
9. Vorrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Daten auf einem Datenspeichermedium (20) mit einem ersten und einem zweiten Speicherbereich (21a, 21b), in denen Fehlerinformation betreffend einen fehlerhaften Abschnitt des Datenspeicherbereichs (22, 23) des Mediums (20) oder betreffend mehrere solche Abschnitte abgespeichert ist, welche Vorrichtung dazu in der Lage ist, die fehlerhafte Information durch ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zu handhaben.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, die dazu in der Lage ist, Daten auf einer magnetooptischen Platte als Datenspeichermedium (20) aufzuzeichnen und Daten davon wiederzugeben.
DE3889883T 1987-12-15 1988-12-15 Verfahren zur Behandlung von Informationen, betreffend Fehler auf Speichermedien. Expired - Lifetime DE3889883T2 (de)

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