DE389436C - Vorrichtung zum Anlassen und Regeln der Umdrehungsgeschwindigkeit von Motoren - Google Patents
Vorrichtung zum Anlassen und Regeln der Umdrehungsgeschwindigkeit von MotorenInfo
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- DE389436C DE389436C DEK82736D DEK0082736D DE389436C DE 389436 C DE389436 C DE 389436C DE K82736 D DEK82736 D DE K82736D DE K0082736 D DEK0082736 D DE K0082736D DE 389436 C DE389436 C DE 389436C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B27/00—Starting of machines or engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D17/00—Regulating or controlling by varying flow
- F01D17/20—Devices dealing with sensing elements or final actuators or transmitting means between them, e.g. power-assisted
- F01D17/22—Devices dealing with sensing elements or final actuators or transmitting means between them, e.g. power-assisted the operation or power assistance being predominantly non-mechanical
- F01D17/24—Devices dealing with sensing elements or final actuators or transmitting means between them, e.g. power-assisted the operation or power assistance being predominantly non-mechanical electrical
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anlassen und Regeln der
Umdrehungsgeschwindigkeit von Motoren (Elektromotoren, Turbinen, Explosionsmotoren),
bei denen in an sich bekannter Weise Antriebswelle und Motorgehäuse drehbar gelagert
sind. Die Regelung erfolgt in der Weise, daß Bremsen irgendwelcher Art auf
einen der drehbaren Teile wirken, so daß
ίο bei gleichbleibender relativer Umdrehungsgeschwindigkeit
der beiden Teile zueinander der andere nicht abgebremste Teil in seiner Umdrehungsgeschwindigkeit geregelt wird.
Derartige Regelvorrichtungen sind an sich bekannt, sie haben den Nachteil, daß die
Reibungskraft der Bremse einen Arbeitsverlust des Motors bedeutet, und daß daher solche
Vorrichtungen wohl auf kurze Zeit benutzbar, für Dauerbetrieb wegen der Verluste
so aber ungeeignet sind und vielmehr einen größeren Motor verlangen wurden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Bremsverluste zu vermeiden, indem die
zu bremsende Welle nach und nach zur Arbeitsleistung mit herangezogen wird.
Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Die eine Art besteht darin, daß man die
angetriebene Welle mit der zu bremsenden Welle durch einen Riemen, dessen Spannung
geändert, oder durch Reibungsrollen, deren Reibungsdruck geregelt werden kann, verbindet.
Die andere Art besteht darin, daß man auf der Welle, welche abgebremst werden soll, ein
Magnetgehäuse anbringt, das in einem. auf der Antriebswelle aufgekeilten Anker Ströme
erzeugt und so versucht, den Anker mitzunehmen.
In der Zeichnung sind die Ausführungsarten beispielsweise bei einem Elektromotor
näher erläutert.
In Abb. ι und 2 stellt 7 die gemeinsame Welle dar, mit welcher die Antriebswelle 2
durch die Riemenscheiben 6 und 8 und einen gekreuzten Riemen verbunden ist. Um das
Bremsrad 5 mit Bremsband 17 und Riemenscheibe 9 ist ein Riemen lose gelegt. Beim
Anlassen bleibt nun Welle 2 stehen unter dem Einfluß der Welle 7, welche angetrieben werden
soll. Gehäuse 4 mit Bremsrad 5 laufen an und drehen sich mit voller Geschwindigkeit.
Wird nun dadurch, daß die Rolle 11 in Pfeilrichtung bewegt wird, der Riemen gespannt,
so tritt eine Bremsung des Rades 5 ein, und die durch die Reibung entstandene
Kraft wird auf 9 übertragen. Je stärker der
Riemen ίο durch die Rolle 11 gespannt wird,
desto stärker ist die Bremsung. Durch das Bremsen wird die Umdrehung des Gehäuses 4
verlangsamt, und die auf Rad 9 übertragene Bremskraft hilft die Welle 7 drehen, also den
Anker 1 entlasten. Dieser wird nun, da Gehäuse und Welle immer gleiche Geschwindigkeit
zueinander haben müssenj anlaufen und sich mit einer der Spannung des Riemens entsprechenden
Geschwindigkeit umdrehen.
In Abb. 3 ist eine andere Art der Bremskraftübertragung dargestellt. Die Räder 5
und 9 sind konisch, Rad 12 wird keilförmig ;
hineingetrieben und überträgt je nach dem Druck der Reibungsrollen die Kraft auf
Welle 7 und versetzt diese in eine beliebige Umdrehungsgeschwindigkeit bis zur halben
Umdrehungszahl des feststehenden Motors. Hat man diese erreicht oder sonst eine bestimmte
Umdrehungszahl, kann man die Welle 7 mit der Gehäusewelle fest in einem !
beliebigen bestimmten Übersetzungsverhältnis kuppeln. Es ermöglicht also diese Vorrichtung
bei einem beliebigen Motor, dessen Umdrehungszahl sich nicht ändern läßt, _ die
Antriebswelle mit einer beliebigen Geschwin- ! digkeit stoßfrei anlaufen zu lassen und sie
auch längere Zeit mit beliebig veränderlicher Geschwindigkeit ohne besonderes Vorgelege
zu betreiben.
Eine solche Vorrichtung läßt sich mit Vorteil bei Hebezeugen, Spülen und beim Antrieb
von Werkzeugmaschinen benutzen, dort wo die Geschwindigkeit des Antriebes nur vorübergehend
nicht auf volle Umdrehungszahl kommt. Für Dauerbetrieb mit veränderter Geschwindigkeit ist die Vorrichtung nicht geeignet,
da die Abnutzung in den aufeinanderreibenden Teilen zu groß ist. Daher muß für solche Betriebe die mechanische Bremskraft
durch die magnetelektrische ersetzt werden.
In Abb. 4 ist eine solche Anordnung dargestellt.
An der bekannten Anordnung ist die Welle 2 verlängert, auf ihr sitzt ein Anker '
16 fest. Um Welle 2 ist drehbar ein Magnetgehäuse 15 gelagert, das mit dem Gehäuse 4
durch ein Getriebe 14 derart drehbar gekuppelt ist, daß das Gehäuse 15 sich umgekehrt
dreht wie 4, also gleiche Drehrichtung hat, wie Anker 1 und 16 erhalten sollen. Wird
der Motor angelassen, so bleibt Welle 2 stehen, und Gehäuse^ und 15 drehen sich
zwangläufig miteinander verbunden, aber in entgegengesetzter Richtung. Durch die Umdrehung
wird ein elektrischer Strom im Gehäuse erzeugt, sobald der Stromkreis ge- ι
schlossen wird. Dieser Strom versucht den Anker 16 mitzunehmen. Je mehr Widerstände
ausgeschaltet werden, desto größer ist der Strom und desto stärker die Anziehung,
desto stärker auch der Widerstand, der sich der Drehbewegung des Gehäuses 4 und 15 entgegensetzt. Das Gehäuse wird sich
laugsamer drehen, Welle 2 dagegen sich andrehen. Die Umdrehungsgeschwindigkeit der
Welle wird entsprechend dem durch den Widerstand geregelten elektrischen Strom und
dem Schlupf zwischen Anker 16 und Motorgehäuse 15 geregelt. Laufen 15 und 16 gleich
schnell, so hat die Welle 2 ihre volle Geschwindigkeit, Gehäuse 4 und Welle 2 drehen
sich dann mit gleicher, aber entgegengesetzter Geschwindigkeit und können nun fest miteinander
gekuppelt werden, indem sie z. B. mit fester Übersetzung auf dieselbe Welle arbeiten,
oder, wie in Abb. 5 dargestellt, durch ein Rädergetriebe bekannter Art miteinander
gekuppelt werden, dessen Rad 13, sobald es sich nicht mehr dreht, und das geschieht, sobald
Antriebs- und Gehäusewelle dieselbe Umdrehungsgeschwindigkeit haben, dann einfach
festgestellt wird.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Anlassen und Regeln der Umdrehungsgeschwindigkeit von
Motoren, bei denen Antriebswelle und Gehäuse um dieselbe Achse drehbar gelagert go
sind, und bei denen die eine Welle durch eine Bremse beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bremswirkung auf die zu bremsende Welle dadurch erfolgt, daß die Welle in entsprechendem wachsenden
Maße an der Kraftleistung beteiligt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung
der Kraftleistung von der Gehäusewelle auf die anzutreibende Welle durch
veränderliche Riemenspannung erfolgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung
der Kraftleistung durch kegelförmige Reibungsräder erfolgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremswirkung
auf die Gehäusewelle dadurch erreicht wird, daß die Umdrehung der Gehäusewelle
zur Erzeugung eines elektrischen Magnetfeldes dient, das, durch Widerstände geregelt, die Antriebswelle
in ihrer Kraftabgabe unterstützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK82736D DE389436C (de) | 1922-07-18 | 1922-07-18 | Vorrichtung zum Anlassen und Regeln der Umdrehungsgeschwindigkeit von Motoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK82736D DE389436C (de) | 1922-07-18 | 1922-07-18 | Vorrichtung zum Anlassen und Regeln der Umdrehungsgeschwindigkeit von Motoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE389436C true DE389436C (de) | 1924-02-01 |
Family
ID=7234576
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK82736D Expired DE389436C (de) | 1922-07-18 | 1922-07-18 | Vorrichtung zum Anlassen und Regeln der Umdrehungsgeschwindigkeit von Motoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE389436C (de) |
-
1922
- 1922-07-18 DE DEK82736D patent/DE389436C/de not_active Expired
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