DE389936C - Verfahren zum Konservieren natuerlicher Blumen - Google Patents

Verfahren zum Konservieren natuerlicher Blumen

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DE389936C DEE22958D DEE0022958D DE389936C DE 389936 C DE389936 C DE 389936C DE E22958 D DEE22958 D DE E22958D DE E0022958 D DEE0022958 D DE E0022958D DE 389936 C DE389936 C DE 389936C
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  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

  • Verfahren zum Konservieren natürlicher Blumen. Die bisher üblichen.Verfahren zum Konser-%-ieren natürlicher Blumen führten zu keinem befriedigenden Ergebnis, weil entweder die Haltbarkeit der Blumen zu gering wurde, indem sie spröde wurden oder Farbe und Schönhe,it durch Zusätze zu den Konservierungsmassen litten oder schließlich ein Zusammenkleben der einzelnen Blütenblätter, besonders bei gefüllten Blumen, nicht vermieden werden konnte.
  • Das den Gegenstand der Erfindung bildendeVerfahren, hei dem in an sich bekannter Weise die Blumen mit einer Klebmasse behandelt und - hierauf mit einem Pulver bestäubt werden, beseitigt die Mängel der bisherigen Konservierungsverfahren und ermöglicht dile zuverlässige Herstellung einer genügend haltbaren Handelsware von schönem Aussehen.
  • Das Wesen des Konservierungsverfahrens nach der Erfindung beruht darauf, daß die zu konservierenden Pflanzenteile, insbesondere die einzelnen Blumenblätter, nur auf der Rü,clz,-4eite mit dem Klebmittel behandelt werden, worauf unmittelbar die Bestäubung der mit Klebmasse bestrichenen Flächen mit feinem Wollstaub oder Pflanzenmehl erfolgt.
  • Durch das Bestreuen der mit dem Klebmittel bestrichenen Flächen mit dem feinen Wollstaub oder Pflanzenmehl werden die bestrichenen Stellen sofort getrocknet, indem der Wollstaub alle überflüssige Flüssigkeit aufsaugt, so daß das Zusammenschrumpfen der Pflanzenteile beim Trocknen auf das dringendste Maß beschränkt wird. Hierbei ist. ferner ein Zusammenkleben der Blumenblätter während der Arbeit ausgeschlossen, und dig Blumenblätter können auch nicht mehr durch etwa nach der Vorderfläche der Blätter hindurchdringende Flüssige keit fleckig werden. Das Klebmittel bildet mit dem aufgestreuten Wollstaub oder Pflanzenmehl zusammen eine sehr widerstandsfähige, schmiegsame und der Blumenfarbe sich anpassende Schicht, die somit auch ein Sprödewerden der Blumenblätter verhindert.
  • Im einzelnen geht man bei Ausführung des Verfahrens am besten so vor, daß man als Klebmittel reine Gelatine verwendet. Die Gelatine wirdeinige Minuten in Wasser gelegt, worauf man sie, sobald sie etwas weich geworden ist, abtropfen und bei gelindem Feuer im Wasserbad unter fortwährendem Rühren vollständig auflösen läßt. Diese Masse wird alsdann mäßig warm, jedoch nicht zu hei&, weil sonst die Blumenblätter verbrennen würden, mittels eines Pinsels auf die Rückseiten bzw. unsichtbaren Seiten der Blumenblätter oder der sonstigen zu konservierenden Pflanzenteile sauber Blatt für Blatt aufgetragen und j,edes Blatt sofort nach dem Aufstreichen der Gelatineniasse mit Wollstaub oder Pflanzenmehl in einem solchen Maße bestreut, bis sämtliche Flüssigkeit aufgesogen ist.
  • Die Menge der zu verwendenden Gelatine und des Wollstaubes hängt von der Größe der zu behandelnden Blumen ab.
  • Nachdem sämtliche Blumenblätter und der Blumenstengel in der vorbeschriebenen Weise behandelt silld, wird die Blume mif ein Drahtgeflecht oder eine Trockenhorde zum Trockpen gestellt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH. Verfahren z11111 Konservieren natürlicher Blumen durch Behandeln mit einer Klebinasse und nachfolgen(Ic#s Bestäuben mit einem Pulver, dadurch gekenimeichnet, daß die zu konservierenden Pflanzenteile nur auf der Rückseite mit dem Klebmittel behandelt werden, worauf die Bestäubung unter Verwendung von feinem Wollstaub oder Pflanzenmehl erfolgt.
DEE22958D 1918-02-19 1918-02-19 Verfahren zum Konservieren natuerlicher Blumen Expired DE389936C (de)

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