DE3900577C2 - - Google Patents

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Description

Die Erfindung betrifft eine Bürstensaugdüse für ein Saug­ reinigungsgerät nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei einer bekannten Bürstensaugdüse dieser Art (US-PS 31 84 775) sind innerhalb des Gehäuses außer dem Elektromo­ tor für die rotierend angetriebene Bürste auch die den Motor speisende Batterie und ein Ladegerät zum Nachladen der Bat­ terie untergebracht. Wegen der begrenzten räumlichen Ver­ hältnisse ist die Größe der Batterie und damit deren Kapazi­ tät sehr beschränkt, zumal auch das Ladegerät Platz bean­ sprucht. Bei Verzicht auf ein eingebautes Ladegerät müßte die Bürstensaugdüse zum Nachladen der Batterie an ein ex­ ternes Gerät angeschlossen werden und wäre während der Auf­ ladung nicht einsetzbar. Die innerhalb der Bürstensaugdüse angeordnete Batterie ergibt insbesondere in Verbindung mit dem eingebauten Ladegerät eine ungünstige Schwerpunktlage bei hohem Gesamtgewicht des Gerätes, das dadurch unhandlich ist. Der Platzbedarf der Batterie und des eingebauten Lade­ gerätes beschränkt zudem die konstruktiven Gestaltungsmög­ lichkeiten des Saugreinigungsgerätes.
Es sind auch Sauggeräte mit Führungsstiel bekannt, die am Führungsstiel befestigte Halterungen für Staubsaugerzubehör aufweisen (DE-GM 18 35 522 und US-PS 46 83 607). Diese Hal­ terungen haben keinen funktionellen Zusammenhang mit dem Gerät und der Saugdüse.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Bürstensaugdüse so auszubilden, daß sie leicht und einfach zu handhaben ist.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Bürstensaugdüse befindet sich die den Elektromotor speisende Batterie außerhalb des die Bürste und den Motor umschließenden Gehäuses, wobei der Batterie­ raum von der Halterung gebildet ist, die an dem Führungs­ stiel leicht zugänglich ist. Eine entladene Batterie kann darum einfach gegen eine voll aufgeladene Batterie ausge­ wechselt und an einem separaten Ladegerät aufgeladen werden, so daß die Bürstensaugdüse stets betriebsbereit ist, ohne ein geräteeigenes Ladegerät zu benötigen.
Außerdem kann die Bürstensaugdüse ohne Rücksicht auf den Batteriebetrieb des Elektromotors in ihrer konstruktiven Ausbildung den Gebrauchserfordernissen angepaßt werden, ins­ besondere hinsichtlich ihres Gewichtes, der Schwerpunktlage und ihrer äußeren Gestaltung. Die Anordnung der Halterung am Führungsstiel erlaubt eine günstige Schwerpunktlage derart, daß das zusätzliche Gewicht der Batterien auf kurzem Weg auf die Stützrollen der Bürstensaugdüse abgetragen wird.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Zweckmäßig ist die Batterie in der Halterung kraftschlüssig, beispielsweise durch Klemmittel gehaltert. Die erforderli­ chen Klemmverbindungen sowie auch die elektrischen Kontakte für den Anschluß des Elektromotors an die Batterie können unmittelbar in der Halterung vorgesehen sein, derart, daß die Klemmverbindung und der elektrische Anschluß mit dem Einschieben der Batterie hergestellt werden. Die wiederholt aufladbare Batterie oder mehrere solcher Batterien lassen sich in die Halterung leicht einstecken und aus ihr wieder entfernen. Die Batterie-Aufnahme der Halterung und eine zum Aufstecken der Halterung auf den Führungsstiel vorgesehene Steckhülse können einteilig hergestellt sein, so daß die Halterung insgesamt problemlos auf den Führungsstiel aufge­ steckt werden kann. Die mit dem Saugreinigungsgerät verbun­ dene Saugleitung erfährt durch die erfindungsgemäße Anord­ nung der Batteriehalterung keine konstruktive Änderung ge­ genüber der üblichen Bauweise. Für eine günstige Schwer­ punktlage und damit leichte Handhabung ist es besonders zweckmäßig, die Halterung an der Außenfläche des als Führungsstiel ausgebildeten Teiles der Saugleitung unmittelbar in der Nähe des Anschlußstutzens vorzusehen.
Um die elektrische Kapazität zu erhöhen, können mehrere Hal­ terungen für mehrere Batterien am Führungsstiel vorgesehen sein. Durch eine Schalteinrichtung lassen sich die in der Halterung am Führungsstiel vorgesehenen, aufgeladenen Batte­ rien nacheinander, vorzugsweise durch eine automatische Schaltung, zuschalten. Es können auch mehrere Batterien zum Betrieb des Elektromotors parallelgeschaltet werden. Außer­ dem kann durch eine Anzeigeeinrichtung der jeweilige Lade- oder Betriebszustand für die Bedienungsperson leicht erkenn­ bar gemacht werden.
Die Zeichnungen zeigen zwei Ausführungsbeispiele:
Fig. 1 zeigt die Bürstensaugdüse in Seitenansicht in Arbeitsstellung mit der am Führungsstiel vor­ gesehenen Batteriehalterung;
Fig. 2 zeigt die Bürstensaugdüse in Ansicht von oben ebenfalls in Arbeitsstellung, jedoch mit einer Halterung für zwei Batterien.
Die Bürstensaugdüse 1 liegt mit den Stützrollen 2 auf einer zu reinigenden textilen Oberfläche 3 auf, in welche die Bebor­ stung 4 der rotierenden, walzenförmigen Bürste 5 eingreift. Die Bürste 5 wird durch einen Elektromotor 8 über einen Rie­ mentrieb 9 rotierend angetrieben. Am rückwärtigen Ende 10 der Bürstensaugdüse 1 ist ein Anschlußstutzen 11 um eine Achse 12 schwenkbar gelagert. Mit dem Anschlußstutzen 11 ist, vorzugsweise über eine Steckverbindung, ein Führungs­ stiel 15 als Teil einer Saugleitung 16 strömungsmäßig und kraftschlüssig verbunden. Die Saugleitung 16 verbindet die Bürstensaugdüse 1 mit dem nicht dargestellten Saugreini­ gungsgerät. Am Führungsstiel 15 nahe dem Anschlußstutzen 11 ist eine Halterung 17 zur Aufnahme einer oder mehrerer Batterien 18 angebracht. Die Halterung 17 ist mit nicht dargestellten Kontakten versehen, welche mit dem Einsetzen der Batterie 18 in die Halterung 17 mit Gegenkontakten der Batterie verbunden werden. Über eine Ver­ bindungsleitung 19 ist die Batterie 18 mit dem Elektro­ motor 8 elektrisch verbunden.
Um der Bedienungsperson anzuzeigen, wenn eine Batterie ent­ laden ist und aufgeladen werden muß, ist an geeigneter Stelle eine Signalleuchte vorgesehen. Die aufzuladende Batterie wird einfach aus der Halterung 17 herausgezogen und eine geladene Batterie an ihrer Stelle eingesteckt. Die Aufladung erfolgt in bekannter Weise an einem nicht näher dargestellten Ladegerät. Um die Arbeitskapazität der Bürstensaugdüse 1 zu erweitern, können zwei oder mehrere Halterungen für zwei oder mehr Batterien 18 am Führungs­ stiel 15 angeordnet werden. Die Halterung 17 hat eine Aufnahme 17′, in welcher die Batterie mittels Kraftschluß, beispielsweise durch nicht näher dargestellte Klemmittel, gehaltert ist und in der die - ebenfalls nicht dargestellten - elektrischen Kontakte vorgesehen sind. Die Aufnahme 17 ist vorzugsweise parallel und symmetrisch zur Achse 20 des Anschlußstutzens 11 angeordnet und im Querschnitt etwa U-förmig gestaltet, so daß die Bedienungsperson die Batterie oder die Batterien in einfacher Weise von oben in die Einstecköffnung 17c der taschenartigen Aufnahme 17′ einschieben und wieder herausziehen kann. Außer der Auf­ nahme 17′ weist die beispielsweise als Spritzteil herstell­ bare Halterung eine vorzugsweise einteilig mit der Aufnahme 17′ ausgeführte Steckhülse 17′′ auf, die am Außenumfang des Führungsstieles 15 durch Aufschieben oder einfaches Aufklemmen befestigt werden kann. Durch diese Ausbildung ist ein einfaches Aufstecken und eine einfache Handhabung beim Ein- bzw. Ausstecken der Batterien ermöglicht.
Infolge der symmetrischen Anordnung der Aufnahme 17′ zum Anschlußstutzen 11 ergibt sich eine optimale Gewichts­ verteilung und ebenso eine leichte Zugänglichkeit zur Handhabe für die Bedienungsperson. Die Ausgestaltung ermöglicht es, die Batterie 18 nach Erreichen der Ent­ ladungsgrenze dem Kontaktteil der Halterung 17 leicht zu entnehmen und sie durch eine aufgeladene Batterie 18 zu er­ setzen. Diese kann aus einem Vorratsteil entnommen werden, das mit der Halterung 17 aus einem Teil besteht und in der Zeichnung nicht näher dargestellt ist. Es handelt sich dabei um Abschnitte der Halterung, bei denen die Anordnung stromführender Kontakte oder Verbindungsleitungen nicht erforderlich ist. Sie dienen lediglich dazu, nicht im Gebrauch befindliche Batterien zu Reservezwecken zu hal­ tern. Eine oder mehrere der am Führungsstiel 15 in Hal­ terungen 17 bevorrateten, aufgeladenen Batterien 18 können durch eine manuelle oder automatisch gesteuerte Schaltung in der Reihenfolge ihrer Entladung abgeschaltet werden; gleichzeitig kann durch dieselbe Steuerung eine aufgeladene Batterie zugeschaltet werden.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführung zeigt eine seitliche Anordnung von zwei Batterien 18 in der Halterung 17, die in zugeordnete Abschnitte 17a und 17b unterteilt ist. Die parallel liegenden Abschnitte 17a und 17b sind gleichfalls symmetrisch zur Achse 20 des Anschlußstutzens 11 angeordnet, vorzugsweise derart, daß sie in einer zur Senkrechten ge­ neigten Ebene liegen, die durch die Achse 20 gelegt ist.
Die in Fig. 2 gezeigte seitliche Anbringung der Halterung 17 hat den Vorteil, daß beim Unterfahren von Möbeln oder dgl. mit der Bürstensaugdüse die Halterung 17 keinen zu­ sätzlichen Raum wegnimmt, so daß die Arbeit mit der Bürstensaugdüse nicht behindert wird, wobei zugleich vermieden ist, daß die Halterung 17 auf der textilen Bodenfläche 3 aufliegt.
Zum Zu- und Abschalten der in die Halterung 17 einge­ drückten Batterie 18 ist innerhalb der Halterung 17 eine Schalteinrichtung eingebaut, welche die Batterie 18 beim axialen Eindrücken zuschaltet und bei der durch nochmaliges axiales Hineindrücken der Batterie 18 in die Aufnahme 17′ bzw. 17a, 17b die Batterie wieder abgeschaltet werden kann. Eine derartige Schalteinrichtung bietet den Vorteil, daß die Schaltelemente in einfacher Weise auf den verhältnismäßig hohen, einen starken Lichtbogen ziehenden Gleichstrom abgestimmt werden können.
Bei den beiden Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 und Fig. 2 ist der Führungsstiel 15 Teil der Saugleitung 16; es ist jedoch auch denkbar, daß die Halterung bei durchgehendem, flexiblen Schlauch und einer hiervon getrennten Führung entweder in einem unteren, weniger flexibel ausgebildeten Teil des Schlauches oder auf einem vom Schlauch und der Bürstensaugdüse getrennten Gestellteil angeordnet ist.

Claims (17)

1. Bürstensaugdüse für ein Saugreinigungsgerät mit einem von einer Batterie gespeisten Elektromotor für die ro­ tierend angetriebene Bürste, die mit dem Saugreinigungs­ gerät über eine Saugleitung strömungsverbunden ist, und mit einem als Handhabe dienenden Führungsstiel, für den am Gehäuse der Bürstensaugdüse ein Anschlußstutzen vor­ gesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß für die den Elektromotor (8) speisende Batterie (18) im Bereich des Führungsstieles (15) eine Halterung (17) angebracht ist, an die eine elektrische Leitung (19) zur Verbindung der Batterie (18) mit dem Elektromotor (8) angeschlossen ist.
2. Bürstensaugdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (17) in der Nähe des Anschlußstutzens (11) angeordnet ist.
3. Bürstensaugdüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterie (18) kraft­ schlüssig in der Halterung (17) gehaltert ist.
4. Bürstensaugdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Halterung (17) ein elektrischer Schaltkontakt derart angeordnet ist, daß die Batterie (18) mit dem Einführen in die Halterung (17) über die elektrische Leitung (19) mit dem Elektro­ motor (8) verbunden ist.
5. Bürstensaugdüse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Halterung (17) minde­ stens eine Feder zur Rückfederung der Batterie bei Tren­ nung der elektrischen Kontaktverbindung zum Motor (8) vorgesehen ist.
6. Bürstensaugdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Halterungen (17) zur Aufnahme mehrerer Batterien (18) am Führungsstiel (15) angeordnet sind.
7. Bürstensaugdüse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils entladene Batte­ rie (18) abschaltbar und eine geladene Batterie (18) durch eine Schalteinrichtung zuschaltbar ist.
8. Bürstensaugdüse nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine automatische Steuereinrichtung für die Ab- und Zuschaltung der Batterien.
9. Bürstensaugdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Signalleuchte für den Batterieladezustand.
10. Bürstensaugdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine Schaltanordnung zum gleichzeitigen Anschalten mehrerer in der Halterung (17) aufgenommener Batterien (18) an den Elektromotor (8).
11. Bürstensaugdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterung (17) min­ destens eine zusätzliche Halterung für entladene oder aufgeladene Batterien zugeordnet ist.
12. Bürstensaugdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch die Verwendung wiederholt auf­ ladbarer Batterien.
13. Bürstensaugdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (17) eine dem Querschnitt der Batterie (18) angepaßte Aufnahme (17′) und eine Steckhülse (17′′) zum Aufstecken auf den Führungs­ stiel (15) aufweist.
14. Bürstensaugdüse nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (17′) und die Steckhülse (17′′) einteilig ausgebildet sind.
15. Bürstensaugdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Batterie (18) vorgesehene Aufnahme (17′) der Halterung (17) parallel zur Achse (20) des Anschlußstutzens (11) vorgesehen ist.
16. Bürstensaugdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (17) minde­ stens zwei symmetrisch zur Achse (20) des Anschlußstut­ zens (1) angeordnete Batterie-Aufnahmen (17a und 17b) aufweist.
17. Bürstensaugdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterie-Aufnahme (17′) der Halterung (17) im Querschnitt U-förmig mit oben lie­ gender Einstecköffnung (17c) für die Batterie (18) aus­ gebildet ist.
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