DE3904457A1 - Zapfvorrichtung fuer getraenke - Google Patents

Zapfvorrichtung fuer getraenke

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DE3904457A1
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cylinder
cylinders
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DE19893904457
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Hans-Ullrich Prof Bitsch
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KUEPPERS KOELSCH GmbH
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KUEPPERS KOELSCH GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/06Mountings or arrangements of dispensing apparatus in or on shop or bar counters

Landscapes

  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Zapfvorrichtung für Getränke mit einer die Zuleitung(en) aufnehmenden Zapfsäule, an der wenig­ stens ein Zapfhahn angeordnet ist.
Zapfvorrichtungen für Getränke sind bekannt und werden in Gaststätten, Lokalen, Bars etc. zum Zapfen von diversen Ge­ tränken, beispielsweise Bier, eingesetzt. Die bekannten Zapf­ vorrichtungen bestehen aus einer im wesentlichen kastenför­ migen Zapfsäule, an der entsprechend der Anzahl der zu zapfen­ den Getränke Zapfhähne angeordnet sind. In der kastenförmigen Zapfsäule verlaufen die zu den jeweiligen Zapfhähnen geführten Zuleitungen, die die Getränke von Vorratsbehältern unterhalb der Theke den Zapfhähnen zuführen.
Bei den bekannten Zapfvorrichtungen ist zunächst von Nachteil, daß die kastenförmige Zapfsäule senkrecht steht, so daß beim Zapfen sehr leicht die Gefahr besteht, daß die Bedienungsper­ son aufgrund des geringen Abstandes zwischen dem Zapfhahn und der Vorderwand der Zapfsäule an dieser anstößt. Vor allem aber ist die bekannte Zapfvorrichtung wenig wartungsfreundlich, da bei einem Defekt die gesamte kastenförmige Zapfsäule auseinan­ dergenommen werden muß, um an das defekte Zapfelement heran­ kommen zu können. Dieser Auseinanderbau ist mit einem großen Aufwand verbunden, wobei für diesen Zeitraum die gesamte Zapf­ vorrichtung außer Betrieb ist.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zu­ grunde, die bekannte Zapfvorrichtung für Getränke derart wei­ terzuentwickeln, daß sie in ihrer Handhabung insgesamt verbes­ sert ist.
Als technische Lösung wird mit der Erfindung vorge­ schlagen, daß die Zapfsäule entsprechend der Anzahl der Zapf­ hähne aus voneinander unabhängigen, geneigten Zylindern be­ steht, innerhalb denen die jeweiligen Zuleitungen zu den Zapf­ hähnen geführt sind und an denen im Bereich des oberen Endes an der Unterseite der Schräge jeweils die Zapfhähne angeordnet sind.
Eine nach dieser technischen Lehre ausgebildete Zapfvorrich­ tung für Getränke zeichnet sich durch ihre einfache Handhabung aus. Dabei sind unter dem technischen Begriff "Zylinder" in äquivalenter Weise auch hohle Einzelsäulen zu verstehen, die keinen runden Querschnitt aufweisen, sondern beispielsweise einen ovalen oder polygonalen Querschnitt besitzen. Der Grund­ gedanke liegt insgesamt darin, jedem Zapfhahn einen eigenen, geneigten "Zylinder" zuzuordnen.
Durch die Schrägstellung der Zylinder ist eine leichte Bedie­ nung möglich, indem beim Zapfen des Getränks nicht die Gefahr besteht, daß die Bedienungsperson mit dem Glas an der Vorder­ seite der Zapfsäule anstößt. Die Zapfvorrichtung zeichnet sich somit durch ihre guten ergonomischen Eigenschaften aus, indem der Zapfvorgang insgesamt im Hinblick auf die herkömmlichen Zapfvorrichtungen verbessert ist. Darüber hinaus ist die er­ findungsgemäße Zapfvorrichtung vor allem auch wartungsfreund­ lich, da jedem einzelnen Zapfhahn gewissermaßen eine eigene Zapfsäule zugeordnet ist. Bei der Reparatur ist es lediglich erforderlich, diese jeweilige Zapfsäule zu reparieren und damit außer Betrieb zu setzen, während die anderen Zylinder mit ihren Zapfhähnen weiterbetrieben werden können. Schließ­ lich läßt sich die erfindungsgemäße Zapfvorrichtung leicht reinigen, da es keine Kanten und Ecken gibt, in denen sich Schmutz und Getränkereste festsetzen können.
Vorzugsweise beträgt der Neigungswinkel der Zylinder bezüglich der Senkrechten ca. 15°. Dieser Neigungswinkel ermöglicht eine optimale Bedienung beim Zapfen des Getränks.
In einer Weiterbildung der Zuordnung zwischen den Zapfhähnen und den Zylindern wird vorgeschlagen, daß die Zapfhähne senk­ recht am jeweiligen Zylinder angeordnet sind.
Um den Zugang ins Innere der Zylinder zu vereinfachen und damit die Wartung zu erleichtern, ist vorzugsweise das obere Ende der Zylinder jeweils durch einen abnehmbaren Deckel ge­ bildet. Dieser Deckel kann entweder aufgesteckt oder aufge­ schraubt werden.
In einer Weiterbildung der Zapfvorrichtung wird vorgeschlagen, daß die Zylinder an ihrem unteren Ende längs eines querliegen­ den Halbzylinders angeordnet sind, innerhalb dem sämtliche Zu­ leitungen zu den Zapfhähnen verlaufen. Auch hier ist unter dem technischen Begriff "Halbzylinder" nicht eine exakt halbkreis­ förmige Querschnittsform zu verstehen, sondern es sind darunter auch beispielsweise ovale oder polygonale Quer­ schnittsformen zu verstehen. Dieser Halbzylinder bildet den Installationsraum für die erforderlichen Zuleitungen zu den Zapfhähnen und stellt die Verbindung zum Thekenunterbau her.
Der Halbzylinder hat darüber hinaus den Vorteil, daß er je nach Anzahl der Anschlußstellen für weitere Getränkesorten er­ weitert werden kann, indem ein neuer Zylinder an eine noch freie Anschlußstelle angeschlossen wird. Entsprechend kann die Anzahl der Zylinder reduziert werden. Eine Variierung der An­ zahl der Zapfstellen kann somit auf technisch einfache Weise erreicht werden, ohne daß eine komplett neue Anlage instal­ liert werden muß.
Vorzugsweise bestehen die Zylinder sowie gegebenenfalls der Halbzylinder aus Metall, insbesondere Edelstahl und/oder Messing. Dadurch wird die Reinigung der Zapfvorrichtung ver­ einfacht.
Schließlich wird in einer Weiterbildung vorgeschlagen, daß die Zuleitungen innerhalb der Zylinder jeweils mit einer Kühlein­ richtung ausgestattet sind. Auf diese Weise ist eine indivi­ duelle Kühlung der jeweils zu zapfenden Getränke möglich.
Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zapfvorrich­ tung für Getränke wird nachfolgend anhand der Zeichnungen be­ schrieben. In diesen zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Zapfvor­ richtung mit vier Zapfstellen;
Fig. 2 eine Vorderansicht der Zapfvorrichtung in Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2.
Eine auf einer Theke 1 angeordnete Zapfvorrichtung besteht zunächst aus einem querliegenden, hohlen Halbzylinder 2 bei­ spielsweise aus poliertem Edelstahl. Auf der Mantelfläche die­ ses Halbzylinders 2 sind vier geneigte Zylinder 3 angeordnet, wobei die vier Zylinder 3 parallel zueinander ausgerichtet sind und wobei der Neigungswinkel zur Senkrechten ca. 15° beträgt. Diese Zylinder bestehen ebenfalls aus poliertem Edel­ stahl und sind vergoldet.
Das obere Ende der Zylinder 3 ist jeweils mit einem abnehmba­ ren Deckel 4 versehen, der beispielsweise abschraubbar oder abziehbar ist. Nach Abnahme des Deckels 4 ist das Innere des Zylinders 3 von oben her zugänglich.
Im Bereich des oberen Endes eines jeden Zylinders 3 ist je­ weils senkrecht zur Längserstreckung des Zylinders 3 abstehend ein Zapfhahn 5 angeordnet, und zwar an der Unterseite der Schräge.
Vom Thekenunterbau her ist zunächst durch den Halbzylinder 2 und anschließend durch den Innenhohlraum des Zylinders 3 je­ weils eine Zuleitung 6 zum jeweiligen Zapfhahn 5 geführt. Diese Zuleitung 6 ist an einen Vorratsbehälter für das jewei­ lige Getränk angeschlossen. In Fig. 3 ist schematisch darge­ stellt, wie die Zuleitung 6 mit einer Kühleinrichtung 7 ausge­ stattet ist, mittels der das die Zuleitung 6 durchströmende Getränke individuell gekühlt werden kann.
Der Halbzylinder 2 mit den geneigt darauf angeordneten Zylin­ dern 3, die die jeweiligen Zapfhähne 5 tragen, ist insgesamt eine Zapfsäule 8 gebildet, wobei für jedes der zu zapfenden Getränke eine individuelle Zapfstelle gebildet ist.
Bezugszeichenliste
1 Theke
2 Halbzylinder
3 Zylinder
4 Deckel
5 Zapfhahn
6 Zuleitung
7 Kühleinrichtung
8 Zapfsäule

Claims (7)

1. Zapfvorrichtung für Getränke mit einer die Zuleitung(en) (6) aufnehmenden Zapfsäule (8), an der wenigstens ein Zapfhahn (5) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfsäule (8) entsprechend der Anzahl der Zapfhähne (5) aus voneinander unabhängigen, geneigten Zylindern (3) besteht, innerhalb denen die jeweiligen Zuleitungen (6) zu den Zapfhähnen (5) geführt sind und an denen im Bereich des oberen Endes an der Unterseite der Schräge jeweils die Zapfhähne (5) angeordnet sind.
2. Zapfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel der Zylinder (3) bezüglich der Senk­ rechten ca. 15° beträgt.
3. Zapfvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Zapfhähne (5) senkrecht am jeweiligen Zy­ linder (3) angeordnet sind.
4. Zapfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende der Zylinder (3) jeweils durch einen abnehmbaren Deckel (4) gebildet ist.
5. Zapfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder an ihrem unteren Ende längs eines querliegenden Halbzylinders (2) angeordnet sind, innerhalb dem sämtliche Zuleitungen (6) zu den Zapf­ hähnen (5) verlaufen.
6. Zapfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (3) sowie gegebenenfalls der Halbzylinder (2) aus Metall, insbesondere Edelstahl und/oder Messing, bestehen.
7. Zapfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungen (6) innerhalb der Zy­ linder (3) jeweils mit einer Kühleinrichtung (7) ausge­ stattet sind.
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