DE3907478C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Brückenwaage, insbesondere versenkbare
Flachwaage für Straßenfahrzeuge, mit einer sich über
Kraftmeßzellen abstützenden Wägebrücke, wobei die Kraftmeßzellen durch
Öffnungen in der Wägebrücke
in die Wägebrücke abstützende Rahmenträger einsetzbar sind sowie
ein Verfahren zum Aufstellen einer derartigen Brückenwaage.
Eine derartige Brückenwaage ist aus der DE-PS 12 14 428 bekannt,
wobei die Kraftmeßzellen von oben her in die Rahmenträger
eingesetzt werden, so daß Montage- und Wartungsarbeiten bei
aufgesetzter Wägebrücke durchführbar sind. Hierzu sind die die
Längsträger des Tragrahmens verbindenden Querträger um
mindestens den Durchmesser der Kraftmeßzellen
auseinandergerückt, um das Einsetzen der Kraftmeßzellen, sowie
einen gewissen Bewegungsspielraum für allseitige
Pendelbewegungen der Wägebrücke zu ermöglichen. Für den
seitlichen Ausgleich sind Kugeln zwischen Gegenlager und
Kraftmeßzelle vorgesehen, die aufgrund der zulässigen
Flächenpressung einen bestimmten Durchmesser aufweisen müssen,
so daß sich die Bauhöhe der Brückenwaage um diesen Durchmesser
erhöht. Zudem ist gerade die Abstützstelle durch die relativ große Öffnung
geschwächt.
Nach dem Einsetzen der Kraftmeßzellen müssen weitere
Übertragungsteile und Lagerplatten einzeln von oben her
eingesetzt werden, die die Abstützung der Wägebrücke auf der
Kraftmeßzelle sicherstellen. Die einzelnen Übertragungsteile
sind in der Herstellung und Montage sehr aufwendig und schwierig
abzudichten. Zudem ist die Kraftmeßzelle für eine Wartung oder
Nachkalibrierung nur schwer zugänglich.
Weiterhin ist nachteilig, daß bei der Montage der bekannten
Wägebrücke diese zunächst mit ihren vier Ecken auf gesonderten
Auflagestützen aufgesetzt wird. Diese Auflagestützen müssen in
dem Fundament gesondert ausgebildet werden. Auch die Montage
nach dem Einsetzen der Kraftmeßzellen ist aufwendig, da hierzu
Lagerplatten eingesetzt werden und anschließend so zentriert
werden müssen, daß die Lagerplatten, Ausgleichskugeln und die
Kraftmeßzellen vertikal übereinanderliegen. Sodann werden die
Hebeschrauben möglichst gleichmäßig angezogen, so daß die
Wägebrücke von den Auflagestützen angehoben wird. Das Anheben
selbst kann dabei nur in sehr kleinen Schritten erfolgen, um ein
Abrollen auf den genannten Kugeln oder ein Verkanten und damit
Verspannungen der kraftübertragenden Teile zu vermeiden. Die pro
Kraftmeßzelle vorgesehenen mindestens drei kreisförmig
angeordneten Hebeschrauben sind somit sowohl herstellungs- als
auch montageaufwendig.
Eine ähnliche Brückenwaage ist aus der FR-A- 26 17 967 bekannt,
wobei die Kraftmeßzellen in die Rahmenträger der Wägebrücke
durch seitliches Einschieben einsetzbar sind. Hierbei sind
jedoch keine Einstellmöglichkeiten der Kraftmeßzellen bezüglich
der Wägebrücke oder deren Abstützelemente vorgesehen, wie dies
für die exakte horizontale Justage der Wägebrücke und die
vertikale Justierung der Kraftmeßzellen erforderlich ist. Zudem
sind die Kraftmeßzellen für eine Wartung oder eine
Nachkalibrierung nur sehr schwer zugänglich, so daß sämtliche
über den Kraftmeßzellen liegenden Teile, insbesondere auch die
Wägebrücke abgehoben werden müßten, was jedoch sehr umständlich
und zeitaufwendig ist.
Aus der DE 33 30 532 A1 ist desweiteren eine Brückenwaage
bekannt, bei der die Kraftmeßzellen nicht im Rahmenträger der
Wägebrücke eingesetzt sind, sondern unter sich überlappenden
Längsträgern mit Halterungen angeordnet werden. Hierdurch ergibt
sich eine relativ große Bauhöhe, die der grundsätzlichen
Forderung nach flacher Bauweise bei derartigen Flachwaagen für
Straßenfahrzeuge entgegensteht.
Demzufolge liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Brückenwaage zu schaffen, die bei flacher Bauweise und hoher Stabilität eine
gute Zugänglichkeit bei der Montage ermöglicht.
Zudem soll ein entsprechendes Verfahren zum
Aufstellen einer derartigen Brückenwaage angegeben werden.
Diese Aufgabe wird durch eine Brückenwaage bzw. ein Verfahren mit den Merkmalen des
Patentanspruches 1 bzw. 8 gelöst.
Durch die seitlichen Einsetzöffnungen zum Einsetzen der
Kraftmeßzellen von der Längs- bzw. Querseite der Wägebrücke her,
können die Kraftmeßzellen mit zugehörigen Abstützteilen, wie
Stützfüße, Hebeschrauben und dgl. als eine Einheit in die Quer-
bzw. Längsträger eingesetzt werden. Dadurch ergibt sich eine
erhebliche Reduzierung der Montagezeit. Zudem können die
Kraftmeßzellen mit zugehörigen Teilen als eine Einheit
vorgefertigt werden, so daß sich eine erhebliche Reduzierung der
Bauteile ergibt.
Weiterhin ermöglicht die seitliche Einsetzöffnung insbesondere
in der Längsseite einer Aufflur-Brückenwaage die Besichtigung
der Kraftmeßzelleneinheit z.B. für Prüf- und Inspektionszwecke
von der Seite her, ohne Bauteile demontieren zu müssen.
Von besonderem Vorteil ist, wenn der Übergang von der
Kraftmeßzelle zum Stützelement im unteren Bereich des Längs-
oder Querträgers angeordnet ist, da hierdurch lediglich ein
schmaler Schlitz im Längs- oder Querträger vorgesehen werden
muß, und zudem die Kraftmeßzelle selbst bei Abheben der
Wägebrücke lose im Längs- oder Querträger verankert ist. Dies
ermöglicht beispielsweise das Umsetzen einer derartigen
Brückenwaage mittels eines Gabelstaplers oder eines Kranes an
einen anderen Einsatzort, ohne die Kraftmeßzellen demontieren
und wieder montieren zu müssen.
Von weiterem Vorteil ist, daß die Stützelemente für die
Kraftmeßzellen besonders großflächig ausgebildet sein können, so
daß die Brückenwaage auf lediglich leicht befestigtem Untergrund
ohne Fundament eingesetzt werden kann. Bei dem bekannten Stand
der Technik war die Fläche der Stützplatten durch die Größe der
oberen Einsatzöffnungen begrenzt, so daß entweder nur
kleinflächige Stützelemente und damit ein befestigtes Fundament
oder andererseits bei großen Einsetzöffnungen nachteilige Folgen
für die Herstellung und die Gesamtfestigkeit des Tragrahmens, da
die obere Einsetzöffnung mit der Krafteinleitungsstelle
übereinstimmt und somit besonders beansprucht ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung hinsichtlich einer einfachen
Herstellung und Montage, sowie einer leichten Erweiterbarkeit
ist dadurch gekennzeichnet, daß die Wägebrücke aus sich über die
Breite der Wägebrücke erstreckenden Querträgern und daran lösbar
befestigten Längsteilen gebildet ist. Hierdurch sind die
Querträger und die Längsteile in höheren Losgrößen
vorzuproduzieren und je nach erwünschter Brückengröße leicht
zusammenzustellen und zu montieren. Dabei ist die Länge der
Brückenwaage beliebig erweiterbar und durch die demontierbare
Brücke leicht zu versetzen. Durch die relativ kleinen
Einzelteile der Waagenbrücke sind diese beim Transport und bei
der Lagerung raumsparend und kostengünstig unterzubringen. Dies
gilt insbesondere, wenn die Längsteile in Breitenrichtung unter
Bildung eines Zwischenraumes zwischen den Fahrspuren der
Straßenfahrzeugwaage beabstandet sind, so daß die Querträger und
die beiden Längsteile pro Brückenelement sehr handliche
Einzelteile bilden, die beim Erstellen der Brückenwaage sehr
leicht zu montieren sind.
Zur einfachen Herstellung und Montage einer Brückenwaage wird
des weiteren ein Verfahren vorgeschlagen, das insbesondere dadurch
gekennzeichnet ist, daß die Zentrierung der Abstützelemente in
Bezug auf die obere Stützplatte vor dem Einsetzen der
Kraftmeßzellen geprüft und eingestellt wird.
Durch dieses Verfahren sind aufwendige und platzraubende
Ausgleichselemente, wie die Kugeln bei der DE-AS 12 14 428
entbehrlich, so daß sich eine Verringerung der Bauhöhe ergibt.
Zudem ermöglicht dieses Montageverfahren mit Überprüfung der
Fluchtung zwischen Abstützelement und Stützplatte relativ große
Maßtoleranzen der Abstützelemente.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der
Unteransprüche und werden in der nachfolgenden Beschreibung
der Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen erläutert und
näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Brückenwaage zur Darstellung des
grundsätzlichen Aufbaus;
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Brückenwaage gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Eckbereich der Brückenwaage
gemäß Fig. 2 und
Fig. 4 einen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform des
Eckbereiches einer Brückenwaage gemäß Fig. 2,
Fig. 5 eine Seitenansicht auf eine weitere Ausführung in
Modulbauweise,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Brückenwaage gemäß Fig. 5,
Fig. 7 eine Einzelheit gemäß Fig. 6,
Fig. 8 eine Schnittdarstellung gemäß Fig. 7,
Fig. 9 eine Seitenansicht von Fig. 8,
Fig. 10 eine Ansicht gemäß Fig. 8 in Montagestellung.
Fig. 1 zeigt eine Brückenwaage 1 in Seitenansicht mit einer
Wägebrücke 2, die sich über Kraftmeßzellen 3 und Stützelemente 4
auf einer Basis 5 abstützt. Die Wägebrücke 2 ist hier in
Stahlkonstruktion mit einem Tragrahmen, bestehend aus Rahmenträgern 6, 7
nämlich Längsträgern 6, Querträgern 7 und einer Abdeckplatte 10
dargestellt. Die Brückenwaage 1 kann sowohl als Aufflur- oder
auch als Unterflur-Flachwaage Verwendung finden, wobei im
bevorzugten ersten Fall das Aufstellen auf einer Teerdecke als
Basis 5 genügt. In diesem Falle sind an den Seiten, wie auf der
linken Seite dargestellt Auffahrtsrampen 1′ für Straßenfahrzeuge
nötig. Die Brückenwaage 1 kann aus einer einzigen Wägebrücke 2
bestehen, kann jedoch für längere Fahrzeuge auch beliebig
verlängert werden, wie dies auf der rechten Seite von Fig. 1
dargestellt ist und in Fig. 5 und 6 näher erläutert ist. Dabei
stützt sich die rechts anschließende Wägebrücke 2′ gemeinsam auf
die hier rechten Kraftmeßzellen 3 ab.
In Fig. 2 ist die Brückwaage 1 in Draufsicht dargestellt, wobei
die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 verwendet werden. Auf
der rechten Seite ist dabei ein über die gesamte Breite
durchgehender Querträger 7 vorgesehen, während auf der linken
Seite der Querträger 7 um die zweifache Breite der Längsträger
6 kürzer ist und damit letztere die Kraftmeßzellen 3 abstützen.
Im Eckbereich der Wägebrücke 2 sind an den Stirnöffnungen der
Längsträger 6 bzw. Querträger 7 Einsetzöffnungen 8 vorgesehen,
in die die Kraftmeßzellen 3 entsprechend den eingezeichneten
Pfeilen 8 vom Umfang der Brückenwaage 1 her in die Längsträger 6
bzw. Querträger 7 einschiebbar sind. Das Einsetzen in die
Längsträger 6 erfolgt dabei vor dem Anlegen der Rampe 1′, wie
dies im linken unteren Bereich von Fig. 2 mittels des Pfeiles 8
angedeutet ist. Das Einsetzen der Kraftmeßzellen 3 von der
Längsseite her in die Querträger 7 kann bei Aufflurwaagen im
abgelassenen Zustand der Wägebrücke erfolgen. Ebenso können die
Kraftmeßzellen 3 kurz vor dem Absetzen der Wägebrücke 2
beispielsweise mit einem Gabelstapler oder einem Kran in die
Wägebrücke 2 eingesetzt und vorjustiert werden.
In Fig. 3 ist der rechte untere Eckbereich der Wägebrücke gemäß
Fig. 2 im Schnitt näher dargestellt. Der Querträger 7 besteht
aus zwei aufgestellten Kastenprofilen, die die Kraftmeßzelle 3
in sich aufnehmen. Entsprechendes gilt für den Längsträger 6 im
linken Bereich von Fig. 2. Am oberen Bereich des Querträgers 7
ist eine durchgehende Abdeckplatte 10 vorgesehen, die die
Oberseite der Wägebrücke 2 bildet und mit den Längs- und
Querträgern verschweißt ist. Statt der Verschweißung der Längs-
und Querträger kann auch die lösbare
Befestigung gemäß Fig. 5 und 6 vorgesehen sein. Im unteren
Bereich des Querträgers 7 ist ein Schlitz 9 vorgesehen, der hier
durch den Abstand der beiden Kastenprofile gebildet ist. Ebenso
kann bei einem geschlossenen Querträger 7 (z.B. Vierkant-Rohr)
dieser Schlitz 9 für einen Schraubkörper 11 als
Übertragungselement zwischen Kraftmeßzelle 3 und Stützelement 4
entsprechend der seitlichen Einschublänge der Kraftmeßzelle
(vgl. Fig. 2) eingefräst sein. Hierdurch ergibt sich der
Vorteil, daß die Kraftmeßzelle 3 beim Abheben der Wägebrücke 2
selbst in dem Querträger 7 (bzw. Längsträger 6) gehalten ist.
Über den Schraubkörper 11, der beispielsweise mittels eines
Gabelschlüssels von der Seite her gut zugänglich ist, kann das
Stützelement 4 in der Höhe verschraubt werden, so daß zum einen
die Höheneinstellung auf die Basis 5 und zum anderen das Anheben
der Wägebrücke 2 hierdurch in einfacher Weise erfolgen kann. Die
Kraftmeßzelle 3 stützt sich dabei über eine Stützplatte 15 nach
oben ab und weist zum erleichterten Einsetzen und ggf. als
Verdrehsicherung einen Handgriff 14 auf. Die Stützplatte 15 ist
bevorzugt fest mit dem Querträger 7 verbunden, so daß diese bei
der Montage nicht mehr gesondert eingesetzt werden muß. Bei
einem geschlossenen Tragprofil (Vierkant-Rohr) ist die
Stützplatte 15 somit Bestandteil des Längs- bzw. Querträgers.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform gemäß Fig. 3
dargestellt, wobei hier der Schraubkörper 12 zur
Höheneinstellung der Wägebrücke 2 oberhalb der Kraftmeßzelle 3
vorgesehen ist. Im Gegensatz zu den bekannten Lösungen ist die
Einschrauböffnung der Stützplatte 15 für den Schraubkörper 12 im
Durchmesser sehr gering, so daß sich keine wesentliche
Festigkeitsreduzierung im Bereich der Krafteinleitungsstellen
ergibt. Betätigt wird der Schraubkörper 12 von oben her,
beispielsweise durch einen Innensechskant-Schlüssel, dessen Zugriffsöffnung
durch eine kleine, nicht dargestellte Dichtplatte abgedeckt
werden kann.
Die Höheneinstellung der Wägebrücke 2 erfolgt nach dem
seitlichen Einschieben der Kraftmeßzelle 3 (zusammen mit dem
Stützelement 4, die beispielsweise durch eine Manschette 13 als
eine Einheit ausgebildet sind) vor dem Einsetzen in eine
Waagengrube bei Unterflurausführung der Brückenwaage. Hierbei
wird die Wägebrücke 2 sogleich auf die Stützelemente 4
abgesetzt, so daß keine gesonderten Auflagestützen am Fundament
ausgebildet werden müssen. Dabei liegen die Querträger 7
unmittelbar auf den großflächigen Stützelementen 4 auf. Durch
Einschrauben des Schraubkörpers 12 in die Stützplatte 15 (bis
dessen Oberkante mit der Oberseite der Abdeckplatte 10 etwa
bündig ist) wird die Wägebrücke 2 angehoben und einjustiert.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht auf eine Ausführung
in Modulbauweise. Hierbei sind die Querträger
7 als gesonderte, vorgefertigte Bauelemente hergestellt, an die
Längsteile 6′ mittels Verbindungsstellen 17 (vgl. Fig. 6, 8, 9)
befestigt werden. In Fig. 5 ist rechts die Aufflurbauweise
mittels einer Auffahrtsrampe 1′ angedeutet, während auf der
linken Seite eine Unterflurbauweise angedeutet ist. In die
Querträger 7 werden die Kraftmeßzellen 3 eingesetzt und stützen
sich über Stützelemente 4 in Form von Fußplatten gegenüber der
Basis 5 ab.
In Fig. 6 ist die entsprechende Draufsicht auf die Brückenwaage
gemäß Fig. 5 dargestellt. Hierbei ist die durchgehende
Erstreckung der Querträger 7 über die Breite der Brückenwaage 1
ersichtlich. Die Längsteile 6′, die die Querträger 7 über
Verbindungsstellen 17 verbinden, sind hier zweigeteilt
ausgeführt, und zwar nur im Bereich der Fahrspuren eines
Straßenfahrzeugs. Zwischen den beiden seitlichen Längsteilen 6′
ist somit jeweils ein Freiraum 16 gebildet (gepunktet
dargestellt). Wie ersichtlich, kann die Brückenwaage durch
Hintereinanderreihung von mehreren Längsteilen 6′ und
zugeordneten Querträgern 7 in der Länge beliebig erweitert
werden. Im rechten unteren Bereich von Fig. 6 ist die Aufhängung
der Kraftmeßzelle 3 dargestellt, die in Fig. 7 vergrößert
gezeigt ist. Hierbei ist im Unterschied zu den erstbeschriebenen
Ausführungen die Einsetzöffnung für die Kraftmeßzelle 3 von oben
her vorgesehen und mit 8′ bezeichnet. Als obere Abstützung der
Kraftmeßzelle dient die Stützplatte 15, die im wesentlichen den
Ausführungen in Fig. 3 und 4 entspricht.
In Fig. 7 ist in vergrößerter Darstellung des Eckbereiches der
Fig. 6 die obere Einsetzöffnung 8′ mit der Stützplatte 15
dargestellt. Weiterhin sind an dem Abstützelement 4 eine
Stellschraube 18 und Zentrierplatten 19 vorgesehen, die darüber
in Fig. 8 in Schnittdarstellung gezeichnet sind. Im Unterschied
zu dem in den Fig. 1 bis 3 beschriebenen Montageablauf werden
die Querträger 7 zunächst auf die Fußplatte des Abstützelementes
4 gelegt und dann die Längsteile 6′ mit den Querträgern 7 an den
Verbindungsstellen 17 verschraubt. Mittels der Stellschrauben 18
wird die gesamte Wägebrücke 2 auf gleiches Niveau gebracht. Noch
vor dem Einsetzen der Kraftmeßzellen 3 wird ein in Fig. 10
dargestellter Meßdorn 20 in die Bohrung der Stützplatte 15
eingeführt. Dieser Meßdorn 20 gleicht mit Paßkörpern 21
einem Lehrdorn und prüft mit einer eingebauten Libelle 22 die
vertikale Zentrierung der Zentrierplatten 19 mit der Bohrung in
der Stützplatte 15. Nunmehr werden die beiden Zentrierplatten 19
mittels Langlöchern 19a eingerichtet und fest montiert, sowie der
nötige Höhenausgleich zwischen den einzelnen Auflagerpunkten
gemessen, wie dies mit dem Pfeil 27 in Fig. 10 dargestellt ist.
Das notwendige Maß zum Höhenausgleich ergibt sich dabei durch
den Abstand zwischen Oberseite des oberen Paßkörpers 21 zu der
Oberseite der Stützplatte 15. Durch den hier beschriebenen
Meßdorn 20 wird somit sowohl die vertikale Zentrierung als
auch der Höhenausgleich geprüft und entsprechende Einstellmaße
abgeleitet.
Nach Entfernen des Meßdorns 20 wird das durch das Maß 27
verkörperte Ausgleichsmaß durch Einlegen von Ausgleichsscheiben z. B.
Beilagscheiben 23 auf die zwischenzeitlich eingesetzte Kraftmeßzelle 3
ausgeglichen. Die Kraftmeßzelle 3 wird dabei durch die obere
Einsetzöffnung 8′ (vgl. Pfeil 8′) in die zwischen den
Zentrierplatten 19 gebildete Öffnung eingesetzt und die
Kraftmeßzelle 3 mittels eines Deckels 24 nach oben hin
abgestützt. Schließlich wird die Stellschraube 18 zurückgedreht
und somit die Wägebrücke 2 auf die Kraftmeßzelle 3 abgesenkt,
sowie die Einsetzöffnung 8′ mittels einer Abdeckung 26 und
Dichtung 25 verschlossen.
In Fig. 9 ist in Seitenansicht die innerhalb des Querträgers 7
fertig montierte Kraftmeßzelle 3 dargestellt. Dabei ist
ersichtlich, daß für Prüfzwecke die Kraftmeßzelle 3 weiterhin
von der Seite her besichtigt werden kann bzw. zugänglich ist.
Obwohl die Kraftmeßzelle 3 hier durch eine obere Einsetzöffnung
8′ unter gleichzeitiger Seitwärtsbewegung in den Querträger 7
eingesetzt wird, ergibt sich keine wesentliche Schwächung der
Krafteinleitungsstelle (etwa im Bereich der Ausgleichsscheiben
23), da die Bohrung in der Stützplatte 15 durch die zumindest
teilweise seitliche Einsetzbewegung (Pfeil 8′) kleiner als der
Durchmesser der Kraftmeßzelle 3 gewählt werden kann.
Claims (9)
1. Brückenwaage, insbesondere versenkbare Flachwaage für
Straßenfahrzeuge, mit einer sich über Kraftmeßzellen
abstützenden Wägebrücke, wobei die Kraftmeßzellen durch
Öffnungen in der der Wägebrücke abstützende
Rahmenträger einsetzbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Einsetzöffnung (8 jeweils von den
Kraftmeßzellenpositionen angeordnet sind, daß sich die
Kraftmeßzellen (3) über seitlich justierbare
Zentrierplatten (19 auf einem ebenen Stützelement (4)
unten abstützen, während auf ihrem oberen Ende eine
Stützplatte (15) der Wägebrücke (2) über eine
Höhenjustierung ruht.
2. Brückenwaage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
an der Unterseite der Rahmenträger (6, 7) in der Nähe der
Kraftmeßzellenpositionen Stellschrauben (18) vorgesehen
sind, die zur Anfangsniveauregulierung vor dem Einsetzen
der Kraftmeßzellen und zum Anheben der Wägebrücke (2) beim
Einsetzen der Kraftmeßzellen (3) dienen.
3. Brückenwaage nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Höhenjustierung durch Beilagscheiben (23) erfolgt.
4. Brückenwaage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Höhenjustierung über eine mittels Deckel (24)
verschließbare Öffnung in der Stützplatte (15) erfolgt,
wobei der Durchmesser der Öffnung geringer ist als der
maximale Durchmesser der Kraftmeßzelle (3).
5. Brückenwaage nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen
Meßdorn (20), der vor dem Einsetzen der Kraftmeßzelle (3)
durch die Öffnung in der Stützplatte (15) eingeführt ist
und zur Zentrierung der Zentrierplatten (19) sowie zur
Feststellung der notwendigen Höhenjustierung dient.
6. Brückenwaage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Wägebrücke (2) aus sich über die Breite der Wägebrücke
erstreckenden Querträgern (7) und daran lösbar befestigten
Längsteilen (6′) gebildet ist und daß an die Querträger (7)
- in Längsrichtung - beidseitig über Verbindungsstellen
(17) Längsteile (6′) anschließbar sind..
7. Brückenwaage nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Längsteile (6′) - in Breitenrichtung - unter Bildung
eines Freiraumes (16) zwischen den Fahrspuren beabstandet
sind.
8. Verfahren zum Aufstellen einer Brückenwaage nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
vor dem Einsetzen der Kraftmeßzellen (3) die Zentrierung
der Abstützelemente (4) in Bezug auf die obere Stützplatte
(15) geprüft und eingestellt wird und daß zugleich mit dem
Prüfen der Zentrierung das Höhenmaß (27) zwischen oberer
Stützplatte (15) und Abstützelement (4) geprüft und
ausgeglichen wird.
9. Verfahren zum Aufstellen einer Brückenwaage nach Anspruch
8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kraftmeßzellen (3) vor dem Absetzen der Wägebrücke (2)
bei frei schwebender Wägebrücke (2) von oben seitlich
eingeschoben werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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| DE3907478A1 DE3907478A1 (de) | 1990-09-13 |
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Family
ID=6375831
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3907478A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU238428U1 (ru) * | 2025-03-09 | 2025-10-29 | Александр Анатольевич Шалыгин | Устройство для крепления и защиты от перегрузки рабочей платформы подъёмника |
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1989
- 1989-03-08 DE DE19893907478 patent/DE3907478A1/de active Granted
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