DE3907478C2 - - Google Patents

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DE3907478C2 DE19893907478 DE3907478A DE3907478C2 DE 3907478 C2 DE3907478 C2 DE 3907478C2 DE 19893907478 DE19893907478 DE 19893907478 DE 3907478 A DE3907478 A DE 3907478A DE 3907478 C2 DE3907478 C2 DE 3907478C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Brückenwaage, insbesondere versenkbare Flachwaage für Straßenfahrzeuge, mit einer sich über Kraftmeßzellen abstützenden Wägebrücke, wobei die Kraftmeßzellen durch Öffnungen in der Wägebrücke in die Wägebrücke abstützende Rahmenträger einsetzbar sind sowie ein Verfahren zum Aufstellen einer derartigen Brückenwaage.
Eine derartige Brückenwaage ist aus der DE-PS 12 14 428 bekannt, wobei die Kraftmeßzellen von oben her in die Rahmenträger eingesetzt werden, so daß Montage- und Wartungsarbeiten bei aufgesetzter Wägebrücke durchführbar sind. Hierzu sind die die Längsträger des Tragrahmens verbindenden Querträger um mindestens den Durchmesser der Kraftmeßzellen auseinandergerückt, um das Einsetzen der Kraftmeßzellen, sowie einen gewissen Bewegungsspielraum für allseitige Pendelbewegungen der Wägebrücke zu ermöglichen. Für den seitlichen Ausgleich sind Kugeln zwischen Gegenlager und Kraftmeßzelle vorgesehen, die aufgrund der zulässigen Flächenpressung einen bestimmten Durchmesser aufweisen müssen, so daß sich die Bauhöhe der Brückenwaage um diesen Durchmesser erhöht. Zudem ist gerade die Abstützstelle durch die relativ große Öffnung geschwächt.
Nach dem Einsetzen der Kraftmeßzellen müssen weitere Übertragungsteile und Lagerplatten einzeln von oben her eingesetzt werden, die die Abstützung der Wägebrücke auf der Kraftmeßzelle sicherstellen. Die einzelnen Übertragungsteile sind in der Herstellung und Montage sehr aufwendig und schwierig abzudichten. Zudem ist die Kraftmeßzelle für eine Wartung oder Nachkalibrierung nur schwer zugänglich.
Weiterhin ist nachteilig, daß bei der Montage der bekannten Wägebrücke diese zunächst mit ihren vier Ecken auf gesonderten Auflagestützen aufgesetzt wird. Diese Auflagestützen müssen in dem Fundament gesondert ausgebildet werden. Auch die Montage nach dem Einsetzen der Kraftmeßzellen ist aufwendig, da hierzu Lagerplatten eingesetzt werden und anschließend so zentriert werden müssen, daß die Lagerplatten, Ausgleichskugeln und die Kraftmeßzellen vertikal übereinanderliegen. Sodann werden die Hebeschrauben möglichst gleichmäßig angezogen, so daß die Wägebrücke von den Auflagestützen angehoben wird. Das Anheben selbst kann dabei nur in sehr kleinen Schritten erfolgen, um ein Abrollen auf den genannten Kugeln oder ein Verkanten und damit Verspannungen der kraftübertragenden Teile zu vermeiden. Die pro Kraftmeßzelle vorgesehenen mindestens drei kreisförmig angeordneten Hebeschrauben sind somit sowohl herstellungs- als auch montageaufwendig.
Eine ähnliche Brückenwaage ist aus der FR-A- 26 17 967 bekannt, wobei die Kraftmeßzellen in die Rahmenträger der Wägebrücke durch seitliches Einschieben einsetzbar sind. Hierbei sind jedoch keine Einstellmöglichkeiten der Kraftmeßzellen bezüglich der Wägebrücke oder deren Abstützelemente vorgesehen, wie dies für die exakte horizontale Justage der Wägebrücke und die vertikale Justierung der Kraftmeßzellen erforderlich ist. Zudem sind die Kraftmeßzellen für eine Wartung oder eine Nachkalibrierung nur sehr schwer zugänglich, so daß sämtliche über den Kraftmeßzellen liegenden Teile, insbesondere auch die Wägebrücke abgehoben werden müßten, was jedoch sehr umständlich und zeitaufwendig ist.
Aus der DE 33 30 532 A1 ist desweiteren eine Brückenwaage bekannt, bei der die Kraftmeßzellen nicht im Rahmenträger der Wägebrücke eingesetzt sind, sondern unter sich überlappenden Längsträgern mit Halterungen angeordnet werden. Hierdurch ergibt sich eine relativ große Bauhöhe, die der grundsätzlichen Forderung nach flacher Bauweise bei derartigen Flachwaagen für Straßenfahrzeuge entgegensteht.
Demzufolge liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Brückenwaage zu schaffen, die bei flacher Bauweise und hoher Stabilität eine gute Zugänglichkeit bei der Montage ermöglicht. Zudem soll ein entsprechendes Verfahren zum Aufstellen einer derartigen Brückenwaage angegeben werden.
Diese Aufgabe wird durch eine Brückenwaage bzw. ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 bzw. 8 gelöst.
Durch die seitlichen Einsetzöffnungen zum Einsetzen der Kraftmeßzellen von der Längs- bzw. Querseite der Wägebrücke her, können die Kraftmeßzellen mit zugehörigen Abstützteilen, wie Stützfüße, Hebeschrauben und dgl. als eine Einheit in die Quer- bzw. Längsträger eingesetzt werden. Dadurch ergibt sich eine erhebliche Reduzierung der Montagezeit. Zudem können die Kraftmeßzellen mit zugehörigen Teilen als eine Einheit vorgefertigt werden, so daß sich eine erhebliche Reduzierung der Bauteile ergibt.
Weiterhin ermöglicht die seitliche Einsetzöffnung insbesondere in der Längsseite einer Aufflur-Brückenwaage die Besichtigung der Kraftmeßzelleneinheit z.B. für Prüf- und Inspektionszwecke von der Seite her, ohne Bauteile demontieren zu müssen.
Von besonderem Vorteil ist, wenn der Übergang von der Kraftmeßzelle zum Stützelement im unteren Bereich des Längs- oder Querträgers angeordnet ist, da hierdurch lediglich ein schmaler Schlitz im Längs- oder Querträger vorgesehen werden muß, und zudem die Kraftmeßzelle selbst bei Abheben der Wägebrücke lose im Längs- oder Querträger verankert ist. Dies ermöglicht beispielsweise das Umsetzen einer derartigen Brückenwaage mittels eines Gabelstaplers oder eines Kranes an einen anderen Einsatzort, ohne die Kraftmeßzellen demontieren und wieder montieren zu müssen.
Von weiterem Vorteil ist, daß die Stützelemente für die Kraftmeßzellen besonders großflächig ausgebildet sein können, so daß die Brückenwaage auf lediglich leicht befestigtem Untergrund ohne Fundament eingesetzt werden kann. Bei dem bekannten Stand der Technik war die Fläche der Stützplatten durch die Größe der oberen Einsatzöffnungen begrenzt, so daß entweder nur kleinflächige Stützelemente und damit ein befestigtes Fundament oder andererseits bei großen Einsetzöffnungen nachteilige Folgen für die Herstellung und die Gesamtfestigkeit des Tragrahmens, da die obere Einsetzöffnung mit der Krafteinleitungsstelle übereinstimmt und somit besonders beansprucht ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung hinsichtlich einer einfachen Herstellung und Montage, sowie einer leichten Erweiterbarkeit ist dadurch gekennzeichnet, daß die Wägebrücke aus sich über die Breite der Wägebrücke erstreckenden Querträgern und daran lösbar befestigten Längsteilen gebildet ist. Hierdurch sind die Querträger und die Längsteile in höheren Losgrößen vorzuproduzieren und je nach erwünschter Brückengröße leicht zusammenzustellen und zu montieren. Dabei ist die Länge der Brückenwaage beliebig erweiterbar und durch die demontierbare Brücke leicht zu versetzen. Durch die relativ kleinen Einzelteile der Waagenbrücke sind diese beim Transport und bei der Lagerung raumsparend und kostengünstig unterzubringen. Dies gilt insbesondere, wenn die Längsteile in Breitenrichtung unter Bildung eines Zwischenraumes zwischen den Fahrspuren der Straßenfahrzeugwaage beabstandet sind, so daß die Querträger und die beiden Längsteile pro Brückenelement sehr handliche Einzelteile bilden, die beim Erstellen der Brückenwaage sehr leicht zu montieren sind.
Zur einfachen Herstellung und Montage einer Brückenwaage wird des weiteren ein Verfahren vorgeschlagen, das insbesondere dadurch gekennzeichnet ist, daß die Zentrierung der Abstützelemente in Bezug auf die obere Stützplatte vor dem Einsetzen der Kraftmeßzellen geprüft und eingestellt wird.
Durch dieses Verfahren sind aufwendige und platzraubende Ausgleichselemente, wie die Kugeln bei der DE-AS 12 14 428 entbehrlich, so daß sich eine Verringerung der Bauhöhe ergibt. Zudem ermöglicht dieses Montageverfahren mit Überprüfung der Fluchtung zwischen Abstützelement und Stützplatte relativ große Maßtoleranzen der Abstützelemente.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche und werden in der nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen erläutert und näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Brückenwaage zur Darstellung des grundsätzlichen Aufbaus;
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Brückenwaage gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Eckbereich der Brückenwaage gemäß Fig. 2 und
Fig. 4 einen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform des Eckbereiches einer Brückenwaage gemäß Fig. 2,
Fig. 5 eine Seitenansicht auf eine weitere Ausführung in Modulbauweise,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Brückenwaage gemäß Fig. 5,
Fig. 7 eine Einzelheit gemäß Fig. 6,
Fig. 8 eine Schnittdarstellung gemäß Fig. 7,
Fig. 9 eine Seitenansicht von Fig. 8,
Fig. 10 eine Ansicht gemäß Fig. 8 in Montagestellung.
Fig. 1 zeigt eine Brückenwaage 1 in Seitenansicht mit einer Wägebrücke 2, die sich über Kraftmeßzellen 3 und Stützelemente 4 auf einer Basis 5 abstützt. Die Wägebrücke 2 ist hier in Stahlkonstruktion mit einem Tragrahmen, bestehend aus Rahmenträgern 6, 7 nämlich Längsträgern 6, Querträgern 7 und einer Abdeckplatte 10 dargestellt. Die Brückenwaage 1 kann sowohl als Aufflur- oder auch als Unterflur-Flachwaage Verwendung finden, wobei im bevorzugten ersten Fall das Aufstellen auf einer Teerdecke als Basis 5 genügt. In diesem Falle sind an den Seiten, wie auf der linken Seite dargestellt Auffahrtsrampen 1′ für Straßenfahrzeuge nötig. Die Brückenwaage 1 kann aus einer einzigen Wägebrücke 2 bestehen, kann jedoch für längere Fahrzeuge auch beliebig verlängert werden, wie dies auf der rechten Seite von Fig. 1 dargestellt ist und in Fig. 5 und 6 näher erläutert ist. Dabei stützt sich die rechts anschließende Wägebrücke 2′ gemeinsam auf die hier rechten Kraftmeßzellen 3 ab.
In Fig. 2 ist die Brückwaage 1 in Draufsicht dargestellt, wobei die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 verwendet werden. Auf der rechten Seite ist dabei ein über die gesamte Breite durchgehender Querträger 7 vorgesehen, während auf der linken Seite der Querträger 7 um die zweifache Breite der Längsträger 6 kürzer ist und damit letztere die Kraftmeßzellen 3 abstützen. Im Eckbereich der Wägebrücke 2 sind an den Stirnöffnungen der Längsträger 6 bzw. Querträger 7 Einsetzöffnungen 8 vorgesehen, in die die Kraftmeßzellen 3 entsprechend den eingezeichneten Pfeilen 8 vom Umfang der Brückenwaage 1 her in die Längsträger 6 bzw. Querträger 7 einschiebbar sind. Das Einsetzen in die Längsträger 6 erfolgt dabei vor dem Anlegen der Rampe 1′, wie dies im linken unteren Bereich von Fig. 2 mittels des Pfeiles 8 angedeutet ist. Das Einsetzen der Kraftmeßzellen 3 von der Längsseite her in die Querträger 7 kann bei Aufflurwaagen im abgelassenen Zustand der Wägebrücke erfolgen. Ebenso können die Kraftmeßzellen 3 kurz vor dem Absetzen der Wägebrücke 2 beispielsweise mit einem Gabelstapler oder einem Kran in die Wägebrücke 2 eingesetzt und vorjustiert werden.
In Fig. 3 ist der rechte untere Eckbereich der Wägebrücke gemäß Fig. 2 im Schnitt näher dargestellt. Der Querträger 7 besteht aus zwei aufgestellten Kastenprofilen, die die Kraftmeßzelle 3 in sich aufnehmen. Entsprechendes gilt für den Längsträger 6 im linken Bereich von Fig. 2. Am oberen Bereich des Querträgers 7 ist eine durchgehende Abdeckplatte 10 vorgesehen, die die Oberseite der Wägebrücke 2 bildet und mit den Längs- und Querträgern verschweißt ist. Statt der Verschweißung der Längs- und Querträger kann auch die lösbare Befestigung gemäß Fig. 5 und 6 vorgesehen sein. Im unteren Bereich des Querträgers 7 ist ein Schlitz 9 vorgesehen, der hier durch den Abstand der beiden Kastenprofile gebildet ist. Ebenso kann bei einem geschlossenen Querträger 7 (z.B. Vierkant-Rohr) dieser Schlitz 9 für einen Schraubkörper 11 als Übertragungselement zwischen Kraftmeßzelle 3 und Stützelement 4 entsprechend der seitlichen Einschublänge der Kraftmeßzelle (vgl. Fig. 2) eingefräst sein. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die Kraftmeßzelle 3 beim Abheben der Wägebrücke 2 selbst in dem Querträger 7 (bzw. Längsträger 6) gehalten ist.
Über den Schraubkörper 11, der beispielsweise mittels eines Gabelschlüssels von der Seite her gut zugänglich ist, kann das Stützelement 4 in der Höhe verschraubt werden, so daß zum einen die Höheneinstellung auf die Basis 5 und zum anderen das Anheben der Wägebrücke 2 hierdurch in einfacher Weise erfolgen kann. Die Kraftmeßzelle 3 stützt sich dabei über eine Stützplatte 15 nach oben ab und weist zum erleichterten Einsetzen und ggf. als Verdrehsicherung einen Handgriff 14 auf. Die Stützplatte 15 ist bevorzugt fest mit dem Querträger 7 verbunden, so daß diese bei der Montage nicht mehr gesondert eingesetzt werden muß. Bei einem geschlossenen Tragprofil (Vierkant-Rohr) ist die Stützplatte 15 somit Bestandteil des Längs- bzw. Querträgers.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform gemäß Fig. 3 dargestellt, wobei hier der Schraubkörper 12 zur Höheneinstellung der Wägebrücke 2 oberhalb der Kraftmeßzelle 3 vorgesehen ist. Im Gegensatz zu den bekannten Lösungen ist die Einschrauböffnung der Stützplatte 15 für den Schraubkörper 12 im Durchmesser sehr gering, so daß sich keine wesentliche Festigkeitsreduzierung im Bereich der Krafteinleitungsstellen ergibt. Betätigt wird der Schraubkörper 12 von oben her, beispielsweise durch einen Innensechskant-Schlüssel, dessen Zugriffsöffnung durch eine kleine, nicht dargestellte Dichtplatte abgedeckt werden kann.
Die Höheneinstellung der Wägebrücke 2 erfolgt nach dem seitlichen Einschieben der Kraftmeßzelle 3 (zusammen mit dem Stützelement 4, die beispielsweise durch eine Manschette 13 als eine Einheit ausgebildet sind) vor dem Einsetzen in eine Waagengrube bei Unterflurausführung der Brückenwaage. Hierbei wird die Wägebrücke 2 sogleich auf die Stützelemente 4 abgesetzt, so daß keine gesonderten Auflagestützen am Fundament ausgebildet werden müssen. Dabei liegen die Querträger 7 unmittelbar auf den großflächigen Stützelementen 4 auf. Durch Einschrauben des Schraubkörpers 12 in die Stützplatte 15 (bis dessen Oberkante mit der Oberseite der Abdeckplatte 10 etwa bündig ist) wird die Wägebrücke 2 angehoben und einjustiert.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht auf eine Ausführung in Modulbauweise. Hierbei sind die Querträger 7 als gesonderte, vorgefertigte Bauelemente hergestellt, an die Längsteile 6′ mittels Verbindungsstellen 17 (vgl. Fig. 6, 8, 9) befestigt werden. In Fig. 5 ist rechts die Aufflurbauweise mittels einer Auffahrtsrampe 1′ angedeutet, während auf der linken Seite eine Unterflurbauweise angedeutet ist. In die Querträger 7 werden die Kraftmeßzellen 3 eingesetzt und stützen sich über Stützelemente 4 in Form von Fußplatten gegenüber der Basis 5 ab.
In Fig. 6 ist die entsprechende Draufsicht auf die Brückenwaage gemäß Fig. 5 dargestellt. Hierbei ist die durchgehende Erstreckung der Querträger 7 über die Breite der Brückenwaage 1 ersichtlich. Die Längsteile 6′, die die Querträger 7 über Verbindungsstellen 17 verbinden, sind hier zweigeteilt ausgeführt, und zwar nur im Bereich der Fahrspuren eines Straßenfahrzeugs. Zwischen den beiden seitlichen Längsteilen 6′ ist somit jeweils ein Freiraum 16 gebildet (gepunktet dargestellt). Wie ersichtlich, kann die Brückenwaage durch Hintereinanderreihung von mehreren Längsteilen 6′ und zugeordneten Querträgern 7 in der Länge beliebig erweitert werden. Im rechten unteren Bereich von Fig. 6 ist die Aufhängung der Kraftmeßzelle 3 dargestellt, die in Fig. 7 vergrößert gezeigt ist. Hierbei ist im Unterschied zu den erstbeschriebenen Ausführungen die Einsetzöffnung für die Kraftmeßzelle 3 von oben her vorgesehen und mit 8′ bezeichnet. Als obere Abstützung der Kraftmeßzelle dient die Stützplatte 15, die im wesentlichen den Ausführungen in Fig. 3 und 4 entspricht.
In Fig. 7 ist in vergrößerter Darstellung des Eckbereiches der Fig. 6 die obere Einsetzöffnung 8′ mit der Stützplatte 15 dargestellt. Weiterhin sind an dem Abstützelement 4 eine Stellschraube 18 und Zentrierplatten 19 vorgesehen, die darüber in Fig. 8 in Schnittdarstellung gezeichnet sind. Im Unterschied zu dem in den Fig. 1 bis 3 beschriebenen Montageablauf werden die Querträger 7 zunächst auf die Fußplatte des Abstützelementes 4 gelegt und dann die Längsteile 6′ mit den Querträgern 7 an den Verbindungsstellen 17 verschraubt. Mittels der Stellschrauben 18 wird die gesamte Wägebrücke 2 auf gleiches Niveau gebracht. Noch vor dem Einsetzen der Kraftmeßzellen 3 wird ein in Fig. 10 dargestellter Meßdorn 20 in die Bohrung der Stützplatte 15 eingeführt. Dieser Meßdorn 20 gleicht mit Paßkörpern 21 einem Lehrdorn und prüft mit einer eingebauten Libelle 22 die vertikale Zentrierung der Zentrierplatten 19 mit der Bohrung in der Stützplatte 15. Nunmehr werden die beiden Zentrierplatten 19 mittels Langlöchern 19a eingerichtet und fest montiert, sowie der nötige Höhenausgleich zwischen den einzelnen Auflagerpunkten gemessen, wie dies mit dem Pfeil 27 in Fig. 10 dargestellt ist. Das notwendige Maß zum Höhenausgleich ergibt sich dabei durch den Abstand zwischen Oberseite des oberen Paßkörpers 21 zu der Oberseite der Stützplatte 15. Durch den hier beschriebenen Meßdorn 20 wird somit sowohl die vertikale Zentrierung als auch der Höhenausgleich geprüft und entsprechende Einstellmaße abgeleitet.
Nach Entfernen des Meßdorns 20 wird das durch das Maß 27 verkörperte Ausgleichsmaß durch Einlegen von Ausgleichsscheiben z. B. Beilagscheiben 23 auf die zwischenzeitlich eingesetzte Kraftmeßzelle 3 ausgeglichen. Die Kraftmeßzelle 3 wird dabei durch die obere Einsetzöffnung 8′ (vgl. Pfeil 8′) in die zwischen den Zentrierplatten 19 gebildete Öffnung eingesetzt und die Kraftmeßzelle 3 mittels eines Deckels 24 nach oben hin abgestützt. Schließlich wird die Stellschraube 18 zurückgedreht und somit die Wägebrücke 2 auf die Kraftmeßzelle 3 abgesenkt, sowie die Einsetzöffnung 8′ mittels einer Abdeckung 26 und Dichtung 25 verschlossen.
In Fig. 9 ist in Seitenansicht die innerhalb des Querträgers 7 fertig montierte Kraftmeßzelle 3 dargestellt. Dabei ist ersichtlich, daß für Prüfzwecke die Kraftmeßzelle 3 weiterhin von der Seite her besichtigt werden kann bzw. zugänglich ist. Obwohl die Kraftmeßzelle 3 hier durch eine obere Einsetzöffnung 8′ unter gleichzeitiger Seitwärtsbewegung in den Querträger 7 eingesetzt wird, ergibt sich keine wesentliche Schwächung der Krafteinleitungsstelle (etwa im Bereich der Ausgleichsscheiben 23), da die Bohrung in der Stützplatte 15 durch die zumindest teilweise seitliche Einsetzbewegung (Pfeil 8′) kleiner als der Durchmesser der Kraftmeßzelle 3 gewählt werden kann.

Claims (9)

1. Brückenwaage, insbesondere versenkbare Flachwaage für Straßenfahrzeuge, mit einer sich über Kraftmeßzellen abstützenden Wägebrücke, wobei die Kraftmeßzellen durch Öffnungen in der der Wägebrücke abstützende Rahmenträger einsetzbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsetzöffnung (8 jeweils von den Kraftmeßzellenpositionen angeordnet sind, daß sich die Kraftmeßzellen (3) über seitlich justierbare Zentrierplatten (19 auf einem ebenen Stützelement (4) unten abstützen, während auf ihrem oberen Ende eine Stützplatte (15) der Wägebrücke (2) über eine Höhenjustierung ruht.
2. Brückenwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Rahmenträger (6, 7) in der Nähe der Kraftmeßzellenpositionen Stellschrauben (18) vorgesehen sind, die zur Anfangsniveauregulierung vor dem Einsetzen der Kraftmeßzellen und zum Anheben der Wägebrücke (2) beim Einsetzen der Kraftmeßzellen (3) dienen.
3. Brückenwaage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenjustierung durch Beilagscheiben (23) erfolgt.
4. Brückenwaage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenjustierung über eine mittels Deckel (24) verschließbare Öffnung in der Stützplatte (15) erfolgt, wobei der Durchmesser der Öffnung geringer ist als der maximale Durchmesser der Kraftmeßzelle (3).
5. Brückenwaage nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen Meßdorn (20), der vor dem Einsetzen der Kraftmeßzelle (3) durch die Öffnung in der Stützplatte (15) eingeführt ist und zur Zentrierung der Zentrierplatten (19) sowie zur Feststellung der notwendigen Höhenjustierung dient.
6. Brückenwaage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wägebrücke (2) aus sich über die Breite der Wägebrücke erstreckenden Querträgern (7) und daran lösbar befestigten Längsteilen (6′) gebildet ist und daß an die Querträger (7) - in Längsrichtung - beidseitig über Verbindungsstellen (17) Längsteile (6′) anschließbar sind..
7. Brückenwaage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsteile (6′) - in Breitenrichtung - unter Bildung eines Freiraumes (16) zwischen den Fahrspuren beabstandet sind.
8. Verfahren zum Aufstellen einer Brückenwaage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einsetzen der Kraftmeßzellen (3) die Zentrierung der Abstützelemente (4) in Bezug auf die obere Stützplatte (15) geprüft und eingestellt wird und daß zugleich mit dem Prüfen der Zentrierung das Höhenmaß (27) zwischen oberer Stützplatte (15) und Abstützelement (4) geprüft und ausgeglichen wird.
9. Verfahren zum Aufstellen einer Brückenwaage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftmeßzellen (3) vor dem Absetzen der Wägebrücke (2) bei frei schwebender Wägebrücke (2) von oben seitlich eingeschoben werden.
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