DE391458C - Rostanlage fuer Heizoefen - Google Patents

Rostanlage fuer Heizoefen

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DE391458C
DE391458C DET26835D DET0026835D DE391458C DE 391458 C DE391458 C DE 391458C DE T26835 D DET26835 D DE T26835D DE T0026835 D DET0026835 D DE T0026835D DE 391458 C DE391458 C DE 391458C
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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

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  • Rostanlage für Heizöfen. Die Erfindung betrifft eine Rostanlage für Heizöfen für minderwertige, wasserreiche Brennstoffe, wie Braunkohle, Lignit, Torf u. dgl., welche einen @duxch eine Schei.ctewand von dem Feuerraum getrennten und beheizten Füllschacht haben. Die Erfindung, welche den Zweck hat, eine genaue Regelung des Verbrennungsvorganges und dadurch eine wirtschaftliche Ausnutzung des Brennstoffes zu ermöglichen, besteht darin, daß auf dem wagerecht verschiebbaren Grundrost an seinem der Feuertür abgewendeter< Ende ein Schrägrost wagerecht verschiebbar ist, der bei seiner Verschiebung mittels eines plattenartigen Ansatzes am oberen Ende und eines wagerechten, kammartigen Fortsatzes am unteren Ende die Brennstoffzufuhr aus dem Fülltrichter und gleichzeitig die freie Rostfläche des Grundrostes vermindert oder vergrößert.
  • Auf der Zeichnung ist ein solcher Ofen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar in Abb. i in senkrechtem Schnitt durch Verbrennungsraum und Füllschacht und in Abb. 2 im Querschnitt nach 1-1 in Abb. i.
  • Es ist i der im vorderen Teile des Ofens ausgebildete Verbrennungsraum, der mit einem zwischen sich und der Vorderwand des Ofens einen zur unmittelbaren Einführung von Verbrennungsluft dienenden Zwischenraum 2" belassenen, wagerechten (;rundrost 2 mit querliegenden Roststäben sowie finit Anheizöffnung 3 und mit regelbarer Luftzuführungsöffnung 4 in der Aschenfalltür versehen ist. Hinter dein Verbrennungsraum liegt, durch die Scheidewand 6 getrennt, der Füllschacht mit dem gegen den Rost 2 schräg nach vorn geneigten Boden 7. Ein die Fortsetzung des Bodens 7 bildender schräger Rost 9 leitet den Brennstoff aus der Mündung 8 des Füllschachtes auf den Rost 2. Der schräge Rost 9 ist oben mit dem nach hinten ragenden, wagerechten plattenförmigen Fortsatz i o und unten mit :dem wagerecht nach vorn ragenden, auf dem Rost :2 ruhenden, kammartigen Fortsatz i i versehen, dessen Roststäbe die Stäbe des Rostes 2 senkrecht kreuzen. Der schräge Rost 9 ist mittels der Stange 12 in wagerechter Richtung nach vorn oder hinten verschiebbar, so daß damit die untere Mündung 8 des Füllschachtes 5 durch den oberen Fortsatz io des schrägen Rostes 9 und gleichzeitig die freie Rostfläche des Grundrostes 2 mehr oder weniger verringert werden kann. Der Füllschacht kann, wie in Abb. i strichpunktiert angedeutet, äuch ganz geschlossen werden. Auch der Rost .2 kann mittels einer Stange 13 in gleicher Richtung wagerecht hin und her gezogen werden, und dessen vordere Roststäbe sind mit senkrecht emporragenden Zähnen 14 versehen, welche bei Verschiebung des Rostes :2 oder des Schrägrostes 9 zwischen die Roststäbe des Fortsatzes i i des Rostes 9 eindringen und so eine gegenseitige Reinigung der beiden Roste i i und 2 von Schlacke und Asche ermög-1.ichen, die über den vorderen bordartigen Rand 2' in den Aschenfall 4' gestoßen werden. An der einen Seite des Ofens sind hintereinander senkrechte, unten und oben offene Luftschächte 15 (Abb. 2) für die Raumheizung mit Doppelwänden ausgebildet, deren Hohlräume 16 als Feuerzüge dienen, die einerseits durch eine öffnung i' mit dem Verbrennungsrauin i und anderseits mit dem Essenstutzen 17 in Verbindung stehen. Der Füllschacht 5 ist an seiner höchsten Stelle mit den Feuerzügen 16 durch eine öffnung 5' verbunden, durch welche die aus dem Brennstoff entweichende Feuchtigkeit mit den Feuergasen in die Esse abzieht.
  • Nachdem die untere Mündung 8 des Füllschachtes durch Vorschieben des schrägen Rostes 9 :in die strichpunktiert gezeichnete Stellung geschlossen und der Füllschacht durch die Beschickungstür 18 hindurch mit Brennstoff gefüllt worden ist, wird durch die Anheiztüre 3 hindurch auf dein Rost 2 Feuer ,gemacht und dann durch geringes Zurückziehen des Schrägrostes 9 .die Mündung 8 des Füllschachtes ein wenig geöffnet, so daß etwas Brennstoff über den Rost g auf dessen Fortsatz i i und auf den Rost :2 herabrollt. Durch entsprechende Einstellung des Rostes 9 und gegebenenfalls des Rostes 2 kann der Gang der '\":erbrennung nach Bedarf geregelt werden.

Claims (2)

  1. PATFNT-ANSPRÜCIIF: i. Rostanlage für Heizöfen für minderwertige, wasserreiche Brennstoffe, bei welchem der Füllschacht durch eine vom Feuer bestrichene Wand von dein Verbrennungsraum getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dein wagerecht verschiebbaren Grundrost (2) an seinem der Feuertür abgewendeten Ende ein Schrägrost (9) wagerecht verschiebbar angebracht ist, der bei seiner Verschiebung mittels eines plattenartigen Ansatzes (io) an seinem oberen Ende und eines wagerechten, kammartigen, auf dem Grundrost ruhenden Fortsatzes (i i) an seinem unteren Ende die Brennstoffzufuhr aus dem Fülltrichter und gleichzeitig die freie Rostfläche des Grundrostes (2) vermindert oder vergrößert.
  2. 2. Rost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Roststäbe des Grundrostes (2) finit senkrecht nach oben ragenden Zähnen (1a.) versehen sind, welche bei Vor- und Rückbewegung des Schrägrostes (9) oder Rück- und Vorbewegung des Grundrostes (2) oder .gleichzeitiger entgegengesetzter Hin- und Herbewegung beider Roste zwischen die Roststäbe des kammartigen Schrägrostfortsatzes (i i) eindringen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995007437A1 (en) * 1993-09-07 1995-03-16 Kvaerner Pulping Technologies Ab Steam boiler
US5755187A (en) * 1993-09-08 1998-05-26 Gotaverken Energy Ab Steam boiler with externally positioned superheating means

Cited By (3)

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