DE3915902A1 - Mehrstufiger elektrischer betriebsschalter mit sicherheitsschluss - Google Patents
Mehrstufiger elektrischer betriebsschalter mit sicherheitsschlussInfo
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- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein mehrstufiger
elektrischer Betriebsschalter mit Sicherheitsschluß.
Auf zahlreichen Gebieten der Technik besteht der
Bedarf an derartigen elektrischen Betriebsschaltern,
bei denen die Schaltung der einzelnen Betriebszustände
mit irgendwelchen Bedingungen, z.B. aus Gründen der
Geheimhaltung bei Arbeitskreisen, Personen, Zeit usw.
verbunden ist.
Ein beispielsweises Verwendungsgebiet der Erfindung
kann die Dokumentationsabteilung der staatlichen
Personalevidenzführung sein, die bekanntlich ein
strenges Amtsgeheimnis bildet. Verschiedene Organe,
Ämter, entnehmen dieser Dokumentationsabteilung
Informationen, aber z.B. nur für die Evidenzführung
des Namens oder der Wohnadresse. Aus diesem Grund ist
es - insbesondere wegen der Geheimhaltung - nicht
nötig, auch die weiteren registrierten Daten der
einzelnen Personen zur Verfügung zu stellen.
Eine ähnliche Aufgabe bzw. ein ähnliches Problem
besteht im Falle der Zugänglichkeit der
Dokumentationsabteilungen von Banken oder von
militärischen Institutionen.
Die bekannte Lösung der oben beschriebenen Aufgabe
besteht darin, dass die einzelnen Teile des Speichers
der Computer-Dokumentation nur von durch Software
bestimmten Coden zugänglich sind.
Die zunehmende Verbreitung der Computer in
industriellen Handelseinrichtungen usw. wirft ähnliche
Probleme auf. Als Beispiel können kommunale
Dienstleistungseinrichtungen, elektrische energetische
Systeme, z.B. Fernwärmeversorgungs-,
Warentransportnetze usw., aber im extremen Fall auch
Kasseneinrichtungen in Erwägung gezogen werden. Auch
auf diesen Verwendungsgebieten entstehen ähnliche
Probleme, sofern die Zugänglichkeit zum ganzen
Informationsgehalt der Dokumentationsabteilung, bzw.
die Eingriffsmöglichkeit in jede Maschinenfunktion für
einige Organe, Ämter, oder Personen nicht gewünscht
wird.
Die letzterwähnten Aufgeben können praktisch ebenfalls
mit Hilfe von diskreten Coden verwirklicht werden, mit
denen nur bestimmte Felder der Memorie aktiviert
werden können.
Die Geheimhaltung auf bekannter Weise mit einer
Codierung hat aber Nachteile, wie zum Beispiel:
- - die Zulassungscode beanspruchen einen bedeutenden Teil des Programmspeichers,
- - im Falle von Personalveränderungen ist für die neue Geheimhaltung zumeist eine vollständige Umcodierung notwendig,
- - die Realisierung der obigen Aufgaben erfordert, angefangen von den Softwareherstellern bis hin zu den Anwendern aufwendige Spezialistenarbeit, ganz abgesehen vom Maschinenzeitausfall, der wegen Aufrechterhaltung der Geheimhaltung auftritt. Im Laufe dieser Operation kann die Verletzung der Geheimhaltung leicht vorkommen.
- - Zielsetzung der Erfindung ist, die obigen Aufgaben auf neue Art zu lösen, wobei folgende Vorleistungen ermöglicht werden:
- - der erfindungsgemäße elektrische Betriebsschalter ist derart ausgebildet, daß die Zugänglichkeit zu den Schritten des vollständigen Betriebsprogramms den gegebenen Gesichtspunkten entsprechend zwecks Eingriff oder Ablesen ermöglicht wird, ohne daß für diesen Zweck das ganze Machinenprogramm oder der ganze Speicher in Anspruch genommen werden muß,
- - der erfindungsgemäße elektrische Betriebsschalter ist mit einem derartigen Schluß versehen, der so viele unterschiedliche Schlüssel hat, wie unterschiedliche Betriebsschalter erforderlich sind,
- - der erfindungsgemäße Betriebsschalter und die Schlüssel sind derart ausgebildet, daß der erste Schlüssel die 0-Stellung und die erste Betriebsart, der zweite Schlüssel die 0-Stellung und die erste sowie die zweite Betriebsart usw., und der letzte Schlüssel die 0-Stellung und die allen anderen Betriebsarten entsprechenden Schalterpositionen schalten kann,
- - die erwähnte erste, zweite . . . letzte Betriebsart entspricht nicht unbedingt den verschiedenen Stufen (z.B. Geschwindigkeitsstufen) einer einzigen Maschinenfunktion, sondern unter dem Ausdruck Betriebsart kann auch die Nebeneinanderanordnung der unterschiedlichen Maschinenaufgaben verstanden werden,
- - der erfindungsgemäße Betriebsschalter kann auch derart ausgebildet werden, dass einige Schlüssel in der einen Richtung die einer Betriebsart zugehörenden Stufen schalten, andere Schlüssel aber denselben Schalter nur in der entgegengesetzten Richtung betätigend eine abweichende Betriebsartreihe schalten können,
- - die Schlüssel des Betriebsschalters und der Schluss können auch derart ausgebildet werden, daß die einzelnen Schlüssel nur in der 0-Stellung, oder in der 0-Stellung und in einer beliebigen Betriebsartstellung aus dem Schlüsselloch herausgenommen werden können.
Die Neuheit des erfindungsgemäßen Betriebsschalters
besteht in der Erkenntnis, daß ein derartiger Schluß
- entweder mit mechanischem, oder mit magnetischem
oder elektronischem Schloßeinsatz - ausgebildet
werden kann, wobei dessen Achse mit dem Rotorteil
eines an sich bekannten elektrischen
Drehscheibenschalters verbunden werden kann.
Im Sinne der Erfindung kann die neue Maßnahme, daß
ein einziger Schloßeinsatz bei verschiedenen
Winkellagen in die zu diesen Winkellagen gehörenden
elektrischen Schalterlagen mit gesonderten Schlüsseln
eingestellt werden kann, auf die Weise verwirklicht
werden, daß die Enden der herkömmlichen
Schlüsseldoppel des Schloßeinsatzes mit zusätzlichen
Nuten und/oder Treppen unterschiedlicher Position und
Abmessung, bzw. mit deren Kombinationen versehen
werden. Am Zylinder des Schloßeinsatzes werden Ringe,
genauer gesagt Grenzlamellen derartiger innerer
Profilausbildung angeordnet, welche die Winkellage der
Verdrehung des Schloßeinsatzzylinders bzw. der
Schalterscheibe mit den ihnen zugeordneten, zusätzlich
ausgebildeten Schlüsselnuten bzw. -treppen gemeinsam
abgrenzen. Durch das Polen des elektrischen
Drehscheibenschalters ist die Möglichkeit der
Schaltung des den jeweiligen Ansprüchen entsprechenden
Programms gesichert.
Der Gegenstand der Erfindung ist also ein mehrstufiger
elektrischer Betriebsschalter mit Sicherheitsschluß,
dessen herkömmlicher zylindrischer Schloßeinsatz mit
dem Rotorteil eines elektrischen
Mehrstellungs-Drehscheibenschalters in
Zwangsverbindung steht.
Die Neuheit des erfindungsgemäßen Betriebsschalters
besteht darin, daß der Schlüssel des herkömmlichen
Schloßeinsatzes Schlüsseldoppel mit identischer
Anzahl der erwünschten Stufen des Betriebsschalters
aufweist, an deren Enden am Rand (an den Rändern)
derartige zusätzliche Treppen und/oder Nuten
unterschiedlicher Lage und Abmessung, bzw. derer
Kombinationen ausgebildet sind, die mit der inneren
Profilausbildung der am Schloßeinsatzzylinder
angeordneten - zweckmäßig mittels Zwischenringe
getrennten - abgrenzenden Ringlamelle(n) ausgebildeten
Schultern gemeinsam das Abgrenzelement der zu den
verschiedenen Schalterstellungen gehörenden
Winkelverdrehungen bilden.
Der erfindungsgemäße Betriebsschalter kann auch
derart ausgebildet werden, daß in der (in den)
verbotenen Schlüsselausnahmestellung(en) sich die
Schulter des Profils der Grenzlamelle in die an den
Schlüsseln ausgebildeten zusätzlichen Nuten einpaßt,
wobei die Schulter die Sperre der Schlüsselausnahme
bildet.
Das Profil der Grenzlamelle kann auch mit rechts-
und/oder linksseitiger Verdrehbarkeit der den
Schlüssel abgrenzenden Anschlagschulter ausgebildet
werden. Die an den gleichen Stellen der
Schlüsselränder ausgebildete Treppe größter Abmessung
bildet für die an den gleichen Stellen der anderen
Schlüssel ausgebildeten Treppen geringerer Abmessung
das die Verdrehfreiheit des Schloßeinsatzes sichernde
Element.
Die wichtigsten Vorteile des erfindungsgemäßen
Betriebsschalters sind wie folgt:
- - die bisherigen Betriebsschalter für Computerprogramme können erfindungsgemäß auf einfachere, billigere und sehr zuverlässige Weise ohne Bedarf an einem gesondertem Programm und Programmspeicherkapazität verwirklicht werden,
- - der Gebrauch der die verschiedenen Programme realisierenden Schlüssel sichert eine zuverlässigere Geheimhaltung als die Verwendung von Coden. Die Verwendung und die Lagerung der Schlüssel können bestätigt werden,
- - im Falle von Personalveränderung ist die Umcodierung der Programmschritte zwecks Aufrechterhaltung der Geheimhaltung nicht erforderlich. Weiterhin können auch die Mehrarbeitsaufwände des Softwareherstellers und des Anwenders beseitigt werden.
Der erfindungsgemäße Betriebsschalter wird anhand
einer beispielsweisen Ausführungsform mit Hilfe der
beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die Explosionszeichnung der Bauteile des
erfindungsgemäßen Betriebsschalters in
perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 den erfindungsgemäßen Betriebsschalter als
komplette Armatur in Seitenansicht
schematisch.
Aus Fig. 1 ersichtlich ist der konstruktionelle Aufbau
des erfindungsgemäßen Betriebsschalters wie folgt:
Der Betriebsschalter verfügt über einen zylindrischen
Schloßeinsatz 2, der entweder mechanisch, magnetisch
oder elektronisch ausgebildet ist, und dessen
Abmessungen und Schließvariation den internationalen
Normvorschriften entsprechen. Der Schloßeinsatz 2 ist
im Schaltergehäuse 1 angeordnet und sichert mit ihm
gemeinsam die Schließfunktion. Die Montageschritte
sind wie folgt: am Ansatz, am der Schlüsselöffnung
gegenüberliegenden Ende des Schloßeinsatzes 2, werden
der Reihe nach die Grenzlamelle 4, der Zwischenring 6,
weiterhin die Grenzlamelle 5 angeordnet. Die auf diese
Weise zusammengestellte Armatur wird in die Bohrung
des Schaltergehäuses 1 eingeführt, und zwar auf die
Weise, daß sich die an den Grenzlamellen 4, 5
befindlichen Leitohren in die entsprechende Nut des
Schaltergehäuses 1 anpassen, wodurch ihre Position im
Schaltergehäuse 1 festgelegt wird. Die innere
Profilausbildung der Grenzlamellen 4, 5 ist den
jeweiligen Schalterfunktionen entsprechend einzelartig
derart ausgebildet, daß diese die von den einzelnen
Schalterstellungen des Betriebsschalters erwarteten
Funktionen in Zusammenklang mit der Nutausbildung der
ihnen zugeordneten Schlüssel 3/I-3/V sichern können.
Die im Schaltergehäuse 1 angeordnete, aus
Schloßeinsatz 2, aus der Genzlamelle 4, aus dem
Zwischenring 6 und aus der Grenzlamelle 5 bestehende
Armatur wird mit der Zwischenschaltung eines
Abstandhalters 7 mittels Anordnung eines
Befestigungsrings 8 zu einer kompakte Einheit
zusammengefügt. Die Befestigung der Bauteile der
Armatur wird durch eine in der Nut des
Schaltergehäuses 1 angeordnete Befestigungskugel 10
gewährleistet.
Die die elekrische Schaltung sicherstellende Armatur
wird so zusammengestellt, daß die Arretierfeder 16 in
die Schalterscheibe 15, dann die Schalterscheibe 15
mit den an deren zwei Seiten angeordneten
Arretierkugeln 17 in das Arretiergehäuse 14 gelegt
werden.
Die Deckplatte 19 wird auf die in der Nut der
Schalterscheibe 15 angeordnete Verbindungszunge 18
gelegt, dann wird die Nut der Scheibe des
Rotierschalters 13 auf die Verbindungszunge 18
gezogen. Die Verbindungszunge 18 der auf diese Weise
zusammengestellten elektrischen Schalterarmatur wird
in die Nut des Ansatzes des Schloßeinsatzes 2
eingepaßt. Die zwei Armaturen werden mittels
Schrauben 12 aneinander befestigt. Die Abdrückmutter 9
und die Zwischenmutter 11 sind am Gewindemantel des
Schaltergehäuses 1 aufgeschraubt.
Die Ausbildung der in das Schlüsselloch des
Schloßeinsatzes 2 einführbaren Schlüssel ist
ausführlich in den Zeichnungen der Schlüssel 3/I-3/V
dargestellt.
Die Schlüssel 3/I-3/V und der Schloßeinsatz 2 sind im
Falle dieser beispielsweisen Ausführungsform als
herkömmliche magnetische Schloßeinsätze ausgebildet.
Die Schlüssel 3/I-3/V unterscheiden sich von den
herkömmlichen Schlüsseln des magnetischen
Schloßeinsatzes nur darin, daß die Enden der
Schlüssel 3/I-3/V mit unterschiedlichen, zusätzlich
ausgebildeten Nuten und Treppen versehen sind.
Von den Schlüsseln mit herkömmlichem glattem Ende ist
der Schlüssel 3/I mit Nut 3/ a ausgebildet. Der eine
Rand des Schlüsselendes 3/II ist mit einer Treppe 3/ b
versehen. Am einen Rand des Schlüsselendes 3/III sind
Treppen 3/ b und 3/ d, am anderen Rand ist eine Nut 3/ c
ausgebildet. Am einen Rand des Schlüsselendes 3/IV
sind die Treppen 3/ b und 3/ e, am anderen Rand die Nut
3/ c ausgebildet. Am einen Rand des Schlüsselendes 3/ V
sind die Treppen 3/ a und 3/ e, und am anderen Rand die
Nut 3/ c ausgebildet.
Der erfindungsgemäße Betriebsschalter funktioniert
wie folgt:
Wenn wir den Schlüssel 3/I in das Schlüsselloch des
Schloßeinsatzes 2 führen, wird sich die daran
ausgebildete Nut 3/ a in das Profil 3/ a′ der
Grenzlamelle 5 einpassen und in diesem Fall kann der
Schloßeinsatz 2 linkseitig um eine Schalterstellung
verdreht werden. Derselbe Schlüssel 3/ I, der am Profil
3/ a′ der an der Grenzlamelle 4 anstößt, verhindert
die Verdrehung des Schlüssels in entgegengesetzter
Richtung. Zugleich verhindert die erwähnte Verbindung
zwischen der Nut 3/ a und des Profils 3/ a′ in der
Schalterstellung das Herausnehmen des Schlüssels;
somit kann dieser Schlüssel 3/ I nur in der 0-Stellung
des Betriebsschalters entfernt werden.
Die Verwendung des Schlüssels 3/II ermöglicht die
Verdrehung um eine einzige Schalterstellung in der
entgegengesetzten Richtung, weil die am Ende des
Schlüsses 3/II ausgebildete Treppe 3/ b am Profil 3/ a′
der Grenzlamelle 5 anstoßend die linkseitige
Verdrehung verhindert. Zugleich begrenzt das Profil
3/ d′ der Grenzlamelle 5 die Schalterschritte nach der
ersten Schalterstellung. Die Treppe 3/ b ermöglicht das
Herausnehmen des Schlüssels 3/II auch in
Schalterstellung.
Bei der Verwendung des Schlüssels 3/III erfüllt die
Treppe 3/ b dieselbe Funktion wie bei dem Schlüssel
3/II, und zugleich ermöglicht die Treppe 3/ d an diesem
Schlüssel 3/III einen weiteren Schalterschritt, weil
in der Grenzlamelle 5 ein der Verdrehbarkeit der
Treppe 3/ d entsprechendes Profil ausgebildet ist. Der
Schlüssel 3/III kann aus dem Betriebsschalter in den
"0"- und "I"-Betriebsstellungen herausgenommen werden.
Bei Schaltung aus der Schalterstellung "I" in die
Schalterstellung "II" wird durch die am anderen Rand
des Schlüsselendes 3/III ausbebildete Nut 3/ c in
Verbindung mit dem Profil 3/ c′ der Grenzlamelle 5 die
Entfernung des Schlüssels 3/III in Schalterstellung
"II" verhindert.
Bei der Verwendung des Schlüssels 3/IV können in
rechtsseitiger Richtung drei Schalterstellungen
gedreht werden, aber in linksseitiger Richtung kann
dieser Schlüssel 3/IV nicht gedreht werden. Die
Schalterstellungen "I" und "II" können dem Schlüssel
3/III entsprechend betätigt werden, wogegen die
Schalterstellung "III" durch die Verbindung zwischen
der am einen Rand des Schlüsselendes 3/IV
ausgebildeten Treppe 3/ e und dem Profil 3/ e′ der
Grenzlamelle 5 derart bestimmt wird, daß der
Schlüssel nicht einmal in der Schalterstellung "III"
herausgenommen werden kann. Die Verdrehung in der
Betriebsschaltung "III" wird durch die Zusammenarbeit
der Treppe 3/ e und des Profils 3/ e′ in der
Grenzlamelle 5 ermöglicht.
Bei der Verwendung des Schlüssels 3/ V können in
linksseitiger Richtung eine einzige Schalterstellung,
und in rechtsseitiger Richtung drei Schalterstellungen
geschaltet werden. Die Abgrenzung wird durch das
Zusammenwirken zwischen den am einen Rand des
Schlüsselendes ausgebildeten Treppen 3/ b und 3/ a,
weiterhin der am anderen Rand ausgebildeten Nut 3/ e
und der ganzen Profilausbildung der Grenzlamellen 4
und 5 gewährleistet, da in der Profilausbildung keine
stufenbegrenzenden Profilausbildungen für die Treppen
3/ b und 3/ a und die Nut 3/ c angeordnet sind.
Anhand des obigen ausführlich dargestellten
Ausführungsbeispiels ist zu ersehen, daß in (in den)
verbotenen Schlüsselentfernungsstellung(en) des
Betriebsschalters sich die Schulter des Profils 3/ c′
der Grenzlamellen 4, 5 in die an den Schlüsseln
3/I-3/V ausgebildete zusätzliche Nut 3/ c einpaßt,
wobei diese die Sperre für die Entfernung der
Schlüssel 3/I-3/V bilden.
Das Profil der Grenzlamellen 4,5 ist auch mit einer,
die rechtsseitige und/oder linksseitige Verdrehbarkeit
der Schlüssel 3/I-3/V begrenzenden Profilschulter 3/ a′
versehen.
Die an den gleichen Stellen der Schlüsselränder
3/I-3/V ausgebildete Treppe 3/ e größter Abmessung
stellt für die anderen, an den gleichen Stellen der
Schlüssel 3/I-3/V ausgebildeten Treppen 3/ a, 3/ b, 3/ c,
3/d geringerer Abmessung das die Verdrehfreiheit des
Schloßeinsatzes 2 sicherstellende Element dar.
In Fig. 2 ist die aufgrund Fig. 1 zusammengestellte
Armatur, die in kompakter Einheit zusammengebaut ist,
in Seitenansicht schematisch dargestellt.
Ein mögliches Verwendungsgebiet des beispielsweise
beschriebenen erfindungsgemäßen Betriebsschalters ist
eine programmierte Kassenmaschine, bei der die
folgenden Betriebsvorschriften erfüllt werden sollen:
Der Betrieb der Kassenmaschine in verschiedenen
Betriebsarten kann mit Hilfe des neben dem
Kassenanzeiger angeordneten Steuerschlosses mit fünf
Stellungen aktiviert werden. Die Stellungen des
Steuerschlosses sind wie folgt:
| linke Seite Stellung 1 - | |
| Programmierung, Programmprotokoll | |
| Stellung 0 - | ausgeschalteter Zustand |
| Stellung I - | Kassierstellung, Behandlung der Transaktionen tagsüber (Verwertung, funktioneller Möglichkeiten) |
| Stellung II - | Ablesen, Verkehrs- und statistische Nachfrage ohne Möglichkeit der Löschung |
| Stellung III - | Ablesen, Verkehrs- und statistische Nachfrage mit Löschung |
Zum Schloß gehören vier unterschiedliche Schlüssel
für die Schaltung der verschiedenen Programmstellungen
wie folgt:
Schlüssel 3/I:
in Stellung 0 - einsteckbar, entfernbar;
in linker Stellung - verdrehbar, aber dort nicht entfernbar;
kann in die Stellungen I, II, III nicht gedreht werden.
in Stellung 0 - einsteckbar, entfernbar;
in linker Stellung - verdrehbar, aber dort nicht entfernbar;
kann in die Stellungen I, II, III nicht gedreht werden.
Schlüssel 3/II:
in Stellung 0 - einsteckbar, entfernbar;
in Stellung I - verdrehbar und dort entfernbar;
linke Stellung II und III sind verboten.
in Stellung 0 - einsteckbar, entfernbar;
in Stellung I - verdrehbar und dort entfernbar;
linke Stellung II und III sind verboten.
Schlüssel 3/III:
in Stellung 0 - einsteckbar, entfernbar;
in die Stellung I, II, III verdrehbar, aber kann nur in Stellung I entfernt werden;
linke Stellung verboten.
in Stellung 0 - einsteckbar, entfernbar;
in die Stellung I, II, III verdrehbar, aber kann nur in Stellung I entfernt werden;
linke Stellung verboten.
Schlüssel 3/IV:
in Stellung 0 - einsteckbar, entfernbar;
in die Stellungen I und II verdrehbar, aber kann nur in Stellung I entfernt werden;
linke Stellung und Stellung III verboten.
in Stellung 0 - einsteckbar, entfernbar;
in die Stellungen I und II verdrehbar, aber kann nur in Stellung I entfernt werden;
linke Stellung und Stellung III verboten.
Claims (4)
1. Mehrstufiger elektrischer Betriebsschalter mit
Sicherheitsschluß, dessen herkömmlicher
zylindrischer Schloßeinsatz mit dem Rotorteil eines
elektrischen Mehrstellungs-Drehscheibenschalters in
Zwangsverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schlüssel des herkömmlichen Schloßeinsatzes (2)
Schlüsselduplikate (3/I-3/V) in einer solchen Anzahl
hat, die der Anzahl der erwünschten Stufen des
Betriebsschalters entspricht, an deren Enden am Rand
oder an den Rändern derartige zusätzliche Treppen
(3/ a, 3/ b, 3/ d, 3/ e) und/oder Nuten (3/ a, 3/ c)
unterschiedlicher Position und Abmessung, bzw. deren
Kombinationen ausgebildet sind, die mit der inneren
Profilausbildung (3/ a′, 3/ c′ 3/d′) der am Zylinder
des Schloßeinsatzes (2) angeordneten - zweckmäßig
mittels Zwischenring (6) getrennten - Grenzlamelle
oder -lamellen (4, 5) mit den daran ausgebildeten
Schultern gemeinsam das Grenzelement für die den
verschiedenen Schalterstellungen zugehörenden
Winkelverdrehungen bilden.
2. Betriebsschalter nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß (in der) verbotenen
Schlüsselentfernungsstellung (oder den) verbotenen
Schlüsselentfernungsstellen des Betriebsschalters
sich in die an den Schlüsseln (3/I-3/V) ausgebildeten
zusätzlichen Nuten (3/ a, 3/ c) die Schulter (3/ c′) des
Profils der Grenzlamelle (4, 5) angepaßt, wodurch
diese die Sperre zur Entfernung der Schlüssel
(3/I-3/V) bilden.
3. Betriebsschalter nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das die rechtsseitige und/oder
linksseitige Verdrehbarkeit der Schlüssel (3/I-3/V)
begrenzende Profil (3/ a′) der Grenzlamellen (4, 5)
auch mit einer Anschlagschulter versehen ist.
4. Betriebsschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die an den gleichen
Stellen der Ränder der Schlüssel (3/I-3/V)
ausgebildete Treppe (3/ e) größter Abmessung für die
an den gleichen Stellen der anderen Schlüssel
(3/I-3/V) ausgebildeten Treppen (3/ a, 3/ b, 3/ c, 3/ d)
geringerer Abmessung das die Verdrehfreiheit des
Schloßeinsatzes (2) sicherstellende Element bildet.
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