DE3915902A1 - Mehrstufiger elektrischer betriebsschalter mit sicherheitsschluss - Google Patents

Mehrstufiger elektrischer betriebsschalter mit sicherheitsschluss

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DE3915902A1
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DE
Germany
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key
switch
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stairs
lock
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Withdrawn
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DE3915902A
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English (en)
Inventor
Ernoe Molnar
Jozsef Nagy
Sandor Demy
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ELZETT CERTA ZARGYARTO PRESOEN
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ELZETT CERTA ZARGYARTO PRESOEN
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H27/00—Switches operated by a removable member, e.g. key, plug or plate; Switches operated by setting members according to a single predetermined combination out of several possible settings
    • H01H27/06—Key inserted and then turned to effect operation of the switch
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/08—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
  • Switches With Compound Operations (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein mehrstufiger elektrischer Betriebsschalter mit Sicherheitsschluß.
Auf zahlreichen Gebieten der Technik besteht der Bedarf an derartigen elektrischen Betriebsschaltern, bei denen die Schaltung der einzelnen Betriebszustände mit irgendwelchen Bedingungen, z.B. aus Gründen der Geheimhaltung bei Arbeitskreisen, Personen, Zeit usw. verbunden ist.
Ein beispielsweises Verwendungsgebiet der Erfindung kann die Dokumentationsabteilung der staatlichen Personalevidenzführung sein, die bekanntlich ein strenges Amtsgeheimnis bildet. Verschiedene Organe, Ämter, entnehmen dieser Dokumentationsabteilung Informationen, aber z.B. nur für die Evidenzführung des Namens oder der Wohnadresse. Aus diesem Grund ist es - insbesondere wegen der Geheimhaltung - nicht nötig, auch die weiteren registrierten Daten der einzelnen Personen zur Verfügung zu stellen.
Eine ähnliche Aufgabe bzw. ein ähnliches Problem besteht im Falle der Zugänglichkeit der Dokumentationsabteilungen von Banken oder von militärischen Institutionen.
Die bekannte Lösung der oben beschriebenen Aufgabe besteht darin, dass die einzelnen Teile des Speichers der Computer-Dokumentation nur von durch Software bestimmten Coden zugänglich sind.
Die zunehmende Verbreitung der Computer in industriellen Handelseinrichtungen usw. wirft ähnliche Probleme auf. Als Beispiel können kommunale Dienstleistungseinrichtungen, elektrische energetische Systeme, z.B. Fernwärmeversorgungs-, Warentransportnetze usw., aber im extremen Fall auch Kasseneinrichtungen in Erwägung gezogen werden. Auch auf diesen Verwendungsgebieten entstehen ähnliche Probleme, sofern die Zugänglichkeit zum ganzen Informationsgehalt der Dokumentationsabteilung, bzw. die Eingriffsmöglichkeit in jede Maschinenfunktion für einige Organe, Ämter, oder Personen nicht gewünscht wird.
Die letzterwähnten Aufgeben können praktisch ebenfalls mit Hilfe von diskreten Coden verwirklicht werden, mit denen nur bestimmte Felder der Memorie aktiviert werden können.
Die Geheimhaltung auf bekannter Weise mit einer Codierung hat aber Nachteile, wie zum Beispiel:
  • - die Zulassungscode beanspruchen einen bedeutenden Teil des Programmspeichers,
  • - im Falle von Personalveränderungen ist für die neue Geheimhaltung zumeist eine vollständige Umcodierung notwendig,
  • - die Realisierung der obigen Aufgaben erfordert, angefangen von den Softwareherstellern bis hin zu den Anwendern aufwendige Spezialistenarbeit, ganz abgesehen vom Maschinenzeitausfall, der wegen Aufrechterhaltung der Geheimhaltung auftritt. Im Laufe dieser Operation kann die Verletzung der Geheimhaltung leicht vorkommen.
  • - Zielsetzung der Erfindung ist, die obigen Aufgaben auf neue Art zu lösen, wobei folgende Vorleistungen ermöglicht werden:
  • - der erfindungsgemäße elektrische Betriebsschalter ist derart ausgebildet, daß die Zugänglichkeit zu den Schritten des vollständigen Betriebsprogramms den gegebenen Gesichtspunkten entsprechend zwecks Eingriff oder Ablesen ermöglicht wird, ohne daß für diesen Zweck das ganze Machinenprogramm oder der ganze Speicher in Anspruch genommen werden muß,
  • - der erfindungsgemäße elektrische Betriebsschalter ist mit einem derartigen Schluß versehen, der so viele unterschiedliche Schlüssel hat, wie unterschiedliche Betriebsschalter erforderlich sind,
  • - der erfindungsgemäße Betriebsschalter und die Schlüssel sind derart ausgebildet, daß der erste Schlüssel die 0-Stellung und die erste Betriebsart, der zweite Schlüssel die 0-Stellung und die erste sowie die zweite Betriebsart usw., und der letzte Schlüssel die 0-Stellung und die allen anderen Betriebsarten entsprechenden Schalterpositionen schalten kann,
  • - die erwähnte erste, zweite . . . letzte Betriebsart entspricht nicht unbedingt den verschiedenen Stufen (z.B. Geschwindigkeitsstufen) einer einzigen Maschinenfunktion, sondern unter dem Ausdruck Betriebsart kann auch die Nebeneinanderanordnung der unterschiedlichen Maschinenaufgaben verstanden werden,
  • - der erfindungsgemäße Betriebsschalter kann auch derart ausgebildet werden, dass einige Schlüssel in der einen Richtung die einer Betriebsart zugehörenden Stufen schalten, andere Schlüssel aber denselben Schalter nur in der entgegengesetzten Richtung betätigend eine abweichende Betriebsartreihe schalten können,
  • - die Schlüssel des Betriebsschalters und der Schluss können auch derart ausgebildet werden, daß die einzelnen Schlüssel nur in der 0-Stellung, oder in der 0-Stellung und in einer beliebigen Betriebsartstellung aus dem Schlüsselloch herausgenommen werden können.
Die Neuheit des erfindungsgemäßen Betriebsschalters besteht in der Erkenntnis, daß ein derartiger Schluß - entweder mit mechanischem, oder mit magnetischem oder elektronischem Schloßeinsatz - ausgebildet werden kann, wobei dessen Achse mit dem Rotorteil eines an sich bekannten elektrischen Drehscheibenschalters verbunden werden kann.
Im Sinne der Erfindung kann die neue Maßnahme, daß ein einziger Schloßeinsatz bei verschiedenen Winkellagen in die zu diesen Winkellagen gehörenden elektrischen Schalterlagen mit gesonderten Schlüsseln eingestellt werden kann, auf die Weise verwirklicht werden, daß die Enden der herkömmlichen Schlüsseldoppel des Schloßeinsatzes mit zusätzlichen Nuten und/oder Treppen unterschiedlicher Position und Abmessung, bzw. mit deren Kombinationen versehen werden. Am Zylinder des Schloßeinsatzes werden Ringe, genauer gesagt Grenzlamellen derartiger innerer Profilausbildung angeordnet, welche die Winkellage der Verdrehung des Schloßeinsatzzylinders bzw. der Schalterscheibe mit den ihnen zugeordneten, zusätzlich ausgebildeten Schlüsselnuten bzw. -treppen gemeinsam abgrenzen. Durch das Polen des elektrischen Drehscheibenschalters ist die Möglichkeit der Schaltung des den jeweiligen Ansprüchen entsprechenden Programms gesichert.
Der Gegenstand der Erfindung ist also ein mehrstufiger elektrischer Betriebsschalter mit Sicherheitsschluß, dessen herkömmlicher zylindrischer Schloßeinsatz mit dem Rotorteil eines elektrischen Mehrstellungs-Drehscheibenschalters in Zwangsverbindung steht.
Die Neuheit des erfindungsgemäßen Betriebsschalters besteht darin, daß der Schlüssel des herkömmlichen Schloßeinsatzes Schlüsseldoppel mit identischer Anzahl der erwünschten Stufen des Betriebsschalters aufweist, an deren Enden am Rand (an den Rändern) derartige zusätzliche Treppen und/oder Nuten unterschiedlicher Lage und Abmessung, bzw. derer Kombinationen ausgebildet sind, die mit der inneren Profilausbildung der am Schloßeinsatzzylinder angeordneten - zweckmäßig mittels Zwischenringe getrennten - abgrenzenden Ringlamelle(n) ausgebildeten Schultern gemeinsam das Abgrenzelement der zu den verschiedenen Schalterstellungen gehörenden Winkelverdrehungen bilden.
Der erfindungsgemäße Betriebsschalter kann auch derart ausgebildet werden, daß in der (in den) verbotenen Schlüsselausnahmestellung(en) sich die Schulter des Profils der Grenzlamelle in die an den Schlüsseln ausgebildeten zusätzlichen Nuten einpaßt, wobei die Schulter die Sperre der Schlüsselausnahme bildet.
Das Profil der Grenzlamelle kann auch mit rechts- und/oder linksseitiger Verdrehbarkeit der den Schlüssel abgrenzenden Anschlagschulter ausgebildet werden. Die an den gleichen Stellen der Schlüsselränder ausgebildete Treppe größter Abmessung bildet für die an den gleichen Stellen der anderen Schlüssel ausgebildeten Treppen geringerer Abmessung das die Verdrehfreiheit des Schloßeinsatzes sichernde Element.
Die wichtigsten Vorteile des erfindungsgemäßen Betriebsschalters sind wie folgt:
  • - die bisherigen Betriebsschalter für Computerprogramme können erfindungsgemäß auf einfachere, billigere und sehr zuverlässige Weise ohne Bedarf an einem gesondertem Programm und Programmspeicherkapazität verwirklicht werden,
  • - der Gebrauch der die verschiedenen Programme realisierenden Schlüssel sichert eine zuverlässigere Geheimhaltung als die Verwendung von Coden. Die Verwendung und die Lagerung der Schlüssel können bestätigt werden,
  • - im Falle von Personalveränderung ist die Umcodierung der Programmschritte zwecks Aufrechterhaltung der Geheimhaltung nicht erforderlich. Weiterhin können auch die Mehrarbeitsaufwände des Softwareherstellers und des Anwenders beseitigt werden.
Der erfindungsgemäße Betriebsschalter wird anhand einer beispielsweisen Ausführungsform mit Hilfe der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die Explosionszeichnung der Bauteile des erfindungsgemäßen Betriebsschalters in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 den erfindungsgemäßen Betriebsschalter als komplette Armatur in Seitenansicht schematisch.
Aus Fig. 1 ersichtlich ist der konstruktionelle Aufbau des erfindungsgemäßen Betriebsschalters wie folgt: Der Betriebsschalter verfügt über einen zylindrischen Schloßeinsatz 2, der entweder mechanisch, magnetisch oder elektronisch ausgebildet ist, und dessen Abmessungen und Schließvariation den internationalen Normvorschriften entsprechen. Der Schloßeinsatz 2 ist im Schaltergehäuse 1 angeordnet und sichert mit ihm gemeinsam die Schließfunktion. Die Montageschritte sind wie folgt: am Ansatz, am der Schlüsselöffnung gegenüberliegenden Ende des Schloßeinsatzes 2, werden der Reihe nach die Grenzlamelle 4, der Zwischenring 6, weiterhin die Grenzlamelle 5 angeordnet. Die auf diese Weise zusammengestellte Armatur wird in die Bohrung des Schaltergehäuses 1 eingeführt, und zwar auf die Weise, daß sich die an den Grenzlamellen 4, 5 befindlichen Leitohren in die entsprechende Nut des Schaltergehäuses 1 anpassen, wodurch ihre Position im Schaltergehäuse 1 festgelegt wird. Die innere Profilausbildung der Grenzlamellen 4, 5 ist den jeweiligen Schalterfunktionen entsprechend einzelartig derart ausgebildet, daß diese die von den einzelnen Schalterstellungen des Betriebsschalters erwarteten Funktionen in Zusammenklang mit der Nutausbildung der ihnen zugeordneten Schlüssel 3/I-3/V sichern können. Die im Schaltergehäuse 1 angeordnete, aus Schloßeinsatz 2, aus der Genzlamelle 4, aus dem Zwischenring 6 und aus der Grenzlamelle 5 bestehende Armatur wird mit der Zwischenschaltung eines Abstandhalters 7 mittels Anordnung eines Befestigungsrings 8 zu einer kompakte Einheit zusammengefügt. Die Befestigung der Bauteile der Armatur wird durch eine in der Nut des Schaltergehäuses 1 angeordnete Befestigungskugel 10 gewährleistet.
Die die elekrische Schaltung sicherstellende Armatur wird so zusammengestellt, daß die Arretierfeder 16 in die Schalterscheibe 15, dann die Schalterscheibe 15 mit den an deren zwei Seiten angeordneten Arretierkugeln 17 in das Arretiergehäuse 14 gelegt werden.
Die Deckplatte 19 wird auf die in der Nut der Schalterscheibe 15 angeordnete Verbindungszunge 18 gelegt, dann wird die Nut der Scheibe des Rotierschalters 13 auf die Verbindungszunge 18 gezogen. Die Verbindungszunge 18 der auf diese Weise zusammengestellten elektrischen Schalterarmatur wird in die Nut des Ansatzes des Schloßeinsatzes 2 eingepaßt. Die zwei Armaturen werden mittels Schrauben 12 aneinander befestigt. Die Abdrückmutter 9 und die Zwischenmutter 11 sind am Gewindemantel des Schaltergehäuses 1 aufgeschraubt.
Die Ausbildung der in das Schlüsselloch des Schloßeinsatzes 2 einführbaren Schlüssel ist ausführlich in den Zeichnungen der Schlüssel 3/I-3/V dargestellt.
Die Schlüssel 3/I-3/V und der Schloßeinsatz 2 sind im Falle dieser beispielsweisen Ausführungsform als herkömmliche magnetische Schloßeinsätze ausgebildet.
Die Schlüssel 3/I-3/V unterscheiden sich von den herkömmlichen Schlüsseln des magnetischen Schloßeinsatzes nur darin, daß die Enden der Schlüssel 3/I-3/V mit unterschiedlichen, zusätzlich ausgebildeten Nuten und Treppen versehen sind.
Von den Schlüsseln mit herkömmlichem glattem Ende ist der Schlüssel 3/I mit Nut 3/ a ausgebildet. Der eine Rand des Schlüsselendes 3/II ist mit einer Treppe 3/ b versehen. Am einen Rand des Schlüsselendes 3/III sind Treppen 3/ b und 3/ d, am anderen Rand ist eine Nut 3/ c ausgebildet. Am einen Rand des Schlüsselendes 3/IV sind die Treppen 3/ b und 3/ e, am anderen Rand die Nut 3/ c ausgebildet. Am einen Rand des Schlüsselendes 3/ V sind die Treppen 3/ a und 3/ e, und am anderen Rand die Nut 3/ c ausgebildet.
Der erfindungsgemäße Betriebsschalter funktioniert wie folgt:
Wenn wir den Schlüssel 3/I in das Schlüsselloch des Schloßeinsatzes 2 führen, wird sich die daran ausgebildete Nut 3/ a in das Profil 3/ a′ der Grenzlamelle 5 einpassen und in diesem Fall kann der Schloßeinsatz 2 linkseitig um eine Schalterstellung verdreht werden. Derselbe Schlüssel 3/ I, der am Profil 3/ a′ der an der Grenzlamelle 4 anstößt, verhindert die Verdrehung des Schlüssels in entgegengesetzter Richtung. Zugleich verhindert die erwähnte Verbindung zwischen der Nut 3/ a und des Profils 3/ a′ in der Schalterstellung das Herausnehmen des Schlüssels; somit kann dieser Schlüssel 3/ I nur in der 0-Stellung des Betriebsschalters entfernt werden.
Die Verwendung des Schlüssels 3/II ermöglicht die Verdrehung um eine einzige Schalterstellung in der entgegengesetzten Richtung, weil die am Ende des Schlüsses 3/II ausgebildete Treppe 3/ b am Profil 3/ a′ der Grenzlamelle 5 anstoßend die linkseitige Verdrehung verhindert. Zugleich begrenzt das Profil 3/ d′ der Grenzlamelle 5 die Schalterschritte nach der ersten Schalterstellung. Die Treppe 3/ b ermöglicht das Herausnehmen des Schlüssels 3/II auch in Schalterstellung.
Bei der Verwendung des Schlüssels 3/III erfüllt die Treppe 3/ b dieselbe Funktion wie bei dem Schlüssel 3/II, und zugleich ermöglicht die Treppe 3/ d an diesem Schlüssel 3/III einen weiteren Schalterschritt, weil in der Grenzlamelle 5 ein der Verdrehbarkeit der Treppe 3/ d entsprechendes Profil ausgebildet ist. Der Schlüssel 3/III kann aus dem Betriebsschalter in den "0"- und "I"-Betriebsstellungen herausgenommen werden.
Bei Schaltung aus der Schalterstellung "I" in die Schalterstellung "II" wird durch die am anderen Rand des Schlüsselendes 3/III ausbebildete Nut 3/ c in Verbindung mit dem Profil 3/ c′ der Grenzlamelle 5 die Entfernung des Schlüssels 3/III in Schalterstellung "II" verhindert.
Bei der Verwendung des Schlüssels 3/IV können in rechtsseitiger Richtung drei Schalterstellungen gedreht werden, aber in linksseitiger Richtung kann dieser Schlüssel 3/IV nicht gedreht werden. Die Schalterstellungen "I" und "II" können dem Schlüssel 3/III entsprechend betätigt werden, wogegen die Schalterstellung "III" durch die Verbindung zwischen der am einen Rand des Schlüsselendes 3/IV ausgebildeten Treppe 3/ e und dem Profil 3/ e′ der Grenzlamelle 5 derart bestimmt wird, daß der Schlüssel nicht einmal in der Schalterstellung "III" herausgenommen werden kann. Die Verdrehung in der Betriebsschaltung "III" wird durch die Zusammenarbeit der Treppe 3/ e und des Profils 3/ e′ in der Grenzlamelle 5 ermöglicht.
Bei der Verwendung des Schlüssels 3/ V können in linksseitiger Richtung eine einzige Schalterstellung, und in rechtsseitiger Richtung drei Schalterstellungen geschaltet werden. Die Abgrenzung wird durch das Zusammenwirken zwischen den am einen Rand des Schlüsselendes ausgebildeten Treppen 3/ b und 3/ a, weiterhin der am anderen Rand ausgebildeten Nut 3/ e und der ganzen Profilausbildung der Grenzlamellen 4 und 5 gewährleistet, da in der Profilausbildung keine stufenbegrenzenden Profilausbildungen für die Treppen 3/ b und 3/ a und die Nut 3/ c angeordnet sind.
Anhand des obigen ausführlich dargestellten Ausführungsbeispiels ist zu ersehen, daß in (in den) verbotenen Schlüsselentfernungsstellung(en) des Betriebsschalters sich die Schulter des Profils 3/ c′ der Grenzlamellen 4, 5 in die an den Schlüsseln 3/I-3/V ausgebildete zusätzliche Nut 3/ c einpaßt, wobei diese die Sperre für die Entfernung der Schlüssel 3/I-3/V bilden.
Das Profil der Grenzlamellen 4,5 ist auch mit einer, die rechtsseitige und/oder linksseitige Verdrehbarkeit der Schlüssel 3/I-3/V begrenzenden Profilschulter 3/ a′ versehen.
Die an den gleichen Stellen der Schlüsselränder 3/I-3/V ausgebildete Treppe 3/ e größter Abmessung stellt für die anderen, an den gleichen Stellen der Schlüssel 3/I-3/V ausgebildeten Treppen 3/ a, 3/ b, 3/ c, 3/d geringerer Abmessung das die Verdrehfreiheit des Schloßeinsatzes 2 sicherstellende Element dar.
In Fig. 2 ist die aufgrund Fig. 1 zusammengestellte Armatur, die in kompakter Einheit zusammengebaut ist, in Seitenansicht schematisch dargestellt.
Ein mögliches Verwendungsgebiet des beispielsweise beschriebenen erfindungsgemäßen Betriebsschalters ist eine programmierte Kassenmaschine, bei der die folgenden Betriebsvorschriften erfüllt werden sollen:
Der Betrieb der Kassenmaschine in verschiedenen Betriebsarten kann mit Hilfe des neben dem Kassenanzeiger angeordneten Steuerschlosses mit fünf Stellungen aktiviert werden. Die Stellungen des Steuerschlosses sind wie folgt:
linke Seite Stellung 1 -
Programmierung, Programmprotokoll
Stellung 0 - ausgeschalteter Zustand
Stellung I - Kassierstellung, Behandlung der Transaktionen tagsüber (Verwertung, funktioneller Möglichkeiten)
Stellung II - Ablesen, Verkehrs- und statistische Nachfrage ohne Möglichkeit der Löschung
Stellung III - Ablesen, Verkehrs- und statistische Nachfrage mit Löschung
Zum Schloß gehören vier unterschiedliche Schlüssel für die Schaltung der verschiedenen Programmstellungen wie folgt:
Schlüssel 3/I:
in Stellung 0 - einsteckbar, entfernbar;
in linker Stellung - verdrehbar, aber dort nicht entfernbar;
kann in die Stellungen I, II, III nicht gedreht werden.
Schlüssel 3/II:
in Stellung 0 - einsteckbar, entfernbar;
in Stellung I - verdrehbar und dort entfernbar;
linke Stellung II und III sind verboten.
Schlüssel 3/III:
in Stellung 0 - einsteckbar, entfernbar;
in die Stellung I, II, III verdrehbar, aber kann nur in Stellung I entfernt werden;
linke Stellung verboten.
Schlüssel 3/IV:
in Stellung 0 - einsteckbar, entfernbar;
in die Stellungen I und II verdrehbar, aber kann nur in Stellung I entfernt werden;
linke Stellung und Stellung III verboten.

Claims (4)

1. Mehrstufiger elektrischer Betriebsschalter mit Sicherheitsschluß, dessen herkömmlicher zylindrischer Schloßeinsatz mit dem Rotorteil eines elektrischen Mehrstellungs-Drehscheibenschalters in Zwangsverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüssel des herkömmlichen Schloßeinsatzes (2) Schlüsselduplikate (3/I-3/V) in einer solchen Anzahl hat, die der Anzahl der erwünschten Stufen des Betriebsschalters entspricht, an deren Enden am Rand oder an den Rändern derartige zusätzliche Treppen (3/ a, 3/ b, 3/ d, 3/ e) und/oder Nuten (3/ a, 3/ c) unterschiedlicher Position und Abmessung, bzw. deren Kombinationen ausgebildet sind, die mit der inneren Profilausbildung (3/ a′, 3/ c′ 3/d′) der am Zylinder des Schloßeinsatzes (2) angeordneten - zweckmäßig mittels Zwischenring (6) getrennten - Grenzlamelle oder -lamellen (4, 5) mit den daran ausgebildeten Schultern gemeinsam das Grenzelement für die den verschiedenen Schalterstellungen zugehörenden Winkelverdrehungen bilden.
2. Betriebsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß (in der) verbotenen Schlüsselentfernungsstellung (oder den) verbotenen Schlüsselentfernungsstellen des Betriebsschalters sich in die an den Schlüsseln (3/I-3/V) ausgebildeten zusätzlichen Nuten (3/ a, 3/ c) die Schulter (3/ c′) des Profils der Grenzlamelle (4, 5) angepaßt, wodurch diese die Sperre zur Entfernung der Schlüssel (3/I-3/V) bilden.
3. Betriebsschalter nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die rechtsseitige und/oder linksseitige Verdrehbarkeit der Schlüssel (3/I-3/V) begrenzende Profil (3/ a′) der Grenzlamellen (4, 5) auch mit einer Anschlagschulter versehen ist.
4. Betriebsschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an den gleichen Stellen der Ränder der Schlüssel (3/I-3/V) ausgebildete Treppe (3/ e) größter Abmessung für die an den gleichen Stellen der anderen Schlüssel (3/I-3/V) ausgebildeten Treppen (3/ a, 3/ b, 3/ c, 3/ d) geringerer Abmessung das die Verdrehfreiheit des Schloßeinsatzes (2) sicherstellende Element bildet.
DE3915902A 1988-05-19 1989-05-16 Mehrstufiger elektrischer betriebsschalter mit sicherheitsschluss Withdrawn DE3915902A1 (de)

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LU (1) LU87507A1 (de)
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SE (1) SE8901743L (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29802552U1 (de) * 1998-02-14 1998-04-23 Klöckner-Moeller GmbH, 53115 Bonn Bedieneinrichtung für Befehlsgeräte

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NL8901206A (nl) 1989-12-18
IT8920494A0 (it) 1989-05-15
GB2218850A (en) 1989-11-22
IT1229716B (it) 1991-09-07
ATA112189A (de) 1992-05-15
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GB8910626D0 (en) 1989-06-21
LU87507A1 (de) 1989-09-12
FR2631737A1 (fr) 1989-11-24
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