DE392807C - Feinstufig regelbare Heizung eines von einer Heizspule umgebenen Lagers mit Drehzapfen und Schmelzmassenfuellung an UEberstrom-Zeitausloesern - Google Patents

Feinstufig regelbare Heizung eines von einer Heizspule umgebenen Lagers mit Drehzapfen und Schmelzmassenfuellung an UEberstrom-Zeitausloesern

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DE392807C
DE392807C DEST36598D DEST036598D DE392807C DE 392807 C DE392807 C DE 392807C DE ST36598 D DEST36598 D DE ST36598D DE ST036598 D DEST036598 D DE ST036598D DE 392807 C DE392807 C DE 392807C
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heating
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finely adjustable
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Starkstrom Apparatebau GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/14Electrothermal mechanisms
    • H01H71/20Electrothermal mechanisms with fusible mass
    • H01H71/205Electrothermal mechanisms with fusible mass using a ratchet wheel kept against rotation by solder

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  • General Induction Heating (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AI 25. MÄRZ 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE 58
(St 36598 VI1IJ2IC*)
Starkstrom-Apparatebau C. m. b. H. in Berlin.
Feinstufig regelbare Heizung eines von einer Heizspule umgebenen Lagers
mit Drehzapfen und Schmelzmassenfüllung an Überstrom-Zeitauslösern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Februar 1923 ab.
Bekannte, z. B. zum selbsttätigen Auslösen \ widerstand. Dieser verursacht häufig Ein-
von Überstromauslösern benutzte, in ihrem \ stellungsfehler zufolge ungewissen ÜberLager durch eine Schmelz- oder Lötmasse in gangswiderstandes an der Einstellklemme,
kaltem Zustande festgehaltene Drehzapfen , und seine Anwendung bedingt stets Watt-S benötigen zur Einstellung des Auslösestromes Verluste.
einen feinstufig regelbaren Nebenschluß- Die Erfindung vermeidet den regelbaren
592807
Nebenschluß dadurch, daß die Größe der für die Schmelzung wirksamen Heizfläche oder die Entfernung der Heizfläche von der Schmelzmasse sehr feinstufig verändert wird, und es kann der Wattverbrauch auf das geringstmögliche Maß eingeschränkt werden Abb. ι zeigt beispielsweise eine Ausführung der neuen Anordnung. S ist ein Sperrrad, an dessen Zähnen die Klinke des zu betätigenden Apparate zieht oder drückt. Das Sperrad 6" ist mit der metallischen Welle W verbunden, welche mittels der Schmelzmasse M in dem als Lager dienenden Metallrohr R festgehalten wird. Das Metallrohr R ist unten geschlossen und wird mit dem Stiel / in dem Halter H1 starr befestigt. Im Halter H2 lagert das obere Ende der Welle W. D ist der unter Zwischenlage von einer dünnen, wärmebeständigen Isolierschicht auf das so Rohr R gewickelte Heizdraht oder Heizband. Gemäß der Erfindung wird nun diese Widerstandsdrahtspule so ausgebildet wie die sogenannten Schiebewiderstände, indem ein Gleitkontakt K oder eine Klemme auf der Oberfläche der Heizdrahtspule verschiebbar angeordnet wird. An der verschiebbaren Klemme K kann der Strom zu- und bei E abgeführt werden, so daß ein feinstufig regelbarer Widerstand gebildet wird. Statt des um das Rohr R gewickelten Heizdrahtes oder Heizbandes kann der heizende Leiter auch als Heizrohr ausgebildet und an Stelle des Drahtes isoliert über das Rohr R geschoben werden, wobei auch wieder der Strom durch die verstellbare Klemme K zu- und am anderen Ende bei E abgeführt wird. Die verstellbare Klemme K gleitet dann auf dem Heizrohr. Es ist zu erkennen, daß bei dieser Regelung zufolge der Ab- oder Zuschaltung von Windungen bzw. von Leiterstrecken die Größe der Heizfläche verändert wird und daß die abgeschalteten Leiterstrecken keine Energie verbrauchen.
In Abb. 2, 2a und 3 ist ein Beispiel einer Anordnung zur Veränderung der Größe der wirksamen Heizfläche und zur Veränderung der Entfernung zwischen Heizfläche und Schmelzmasse angegeben. Hier werden Heizkörper und Lager gegeneinander verstellt. S ist das auf der Welle W befestigte Sperrad mit großer Zahnbreite. An dem Sperrad hält sich fest die Klinket des Auslösers. Die Welle W ist oben im Halter H2 gelagert und dreht sich in dem unten geschlössen«! Rohr R3 das wieder eine stielartige Verlängerung J, welche mit Gewinde vefsehen sein kann, trägt. Der Stiel / ist durch Muttern im Halter H1 festgespannt. Die ! Schmelzmasse M hindert die Welle W im kalten Zustande an der Drehung. Beheizt wird die Schmelzmasse durch die in einem strom- und wärmeisolierenden Mantel L liegende, aus Drahtwindungen bestehend angenommene Spule D mit den Stromzu- und -ahleitungen E1 bis E2. Rohr R und Heizkörper mit Mantel L und den Heizdrahtwindungen D sind im Schnitt gezeichnet und mögen zylindrisch angenommen werden. In der gezeichneten Stellung von Heizkörper und Lager wird etwa der Höchstwert der in Spule D erzeugten Wärmemenge auf die Schmelzmasse übertragen. Wenn jedoch der die Spule D enthaltende Heizkörper nach unten oder das Rohr R mit Schmelzmasse, Welle und Sperrad nach oben verstellt wird, etwa durch Verstellung der Muttern am Halter H1, so wird sowohl die für die Schmelzmasse wirksame Heizfläche wie die Entfernung der Gesamtheizflache des Heizkörpers von der Schmelzmasse verändert derart, daß die wirksame Heizfläche verkleinert und die Entfernung der Gesamtheizfläche von der Schmelzmasse vergrößert wird. In Abb. 3 ist diese Verstellung dargestellt. Es wird daher erst beim Auftreten eines stärkeren Stromes in der Drahtspule die Schmelztemperatur erzeugt und der Auslöser in Tätigkeit gesetzt. Der hier aus Drahtwindungen bestehende Heizkörper kann für große Ströme durch ein Metallrohr ersetzt werden. Körper aus Kohle, siliziumhaltiger Masse o. dgl. werden zweckmäßig für kleinere Ströme benutzt.
Eine Anordnung nach Abb. 2 und 3 drückt den Energieaufwand für das Schmelzen der Masse M nicht auf das gering- Lc Maß herab wie eine Anordnung nach Abb. I, jedoch kann der benötigte Energieaufwand bei weitem geringer gehalten werden als bei Benutzung von starken Nebenschlüssen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Feinstufig regelbare Heizung eines von einer Heizspule umgebenen Lagers mit Drehzapfen und Schmelzmassenfüllung an Überstrom-Zeitauslösern, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gleitkontakt auf den Spulenwindungen verstellbar oder die Heizspule und das Lager mit Drehzapfen achsial gegeneinander verschiebbar angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEST36598D 1923-02-09 1923-02-09 Feinstufig regelbare Heizung eines von einer Heizspule umgebenen Lagers mit Drehzapfen und Schmelzmassenfuellung an UEberstrom-Zeitausloesern Expired DE392807C (de)

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DE (1) DE392807C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931059C (de) * 1950-04-01 1955-08-01 Fkg Ag Thermischer Ausloeser
DE1006053B (de) * 1952-10-09 1957-04-11 Christian Buerkert UEbertemperatursicherung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931059C (de) * 1950-04-01 1955-08-01 Fkg Ag Thermischer Ausloeser
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