DE392835C - Vorrichtung zum UEbertragen von Pigmentbildern auf Metallzylinder - Google Patents

Vorrichtung zum UEbertragen von Pigmentbildern auf Metallzylinder

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DE392835C
DE392835C DESCH67377D DESC067377D DE392835C DE 392835 C DE392835 C DE 392835C DE SCH67377 D DESCH67377 D DE SCH67377D DE SC067377 D DESC067377 D DE SC067377D DE 392835 C DE392835 C DE 392835C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F1/00Etching metallic material by chemical means
    • C23F1/08Apparatus, e.g. for photomechanical printing surfaces

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Description

  • Vorrichtung zum Übertragen von Pigmentbildem auf Betallzylinder. Bisher hat man fÜr das Aufquetschen der Pignientbogen auf die Metallzylinder zum Zwecke des späteren, Ätzens der Bilder einen Apparat verwendet, der außer den Aufquetschwalzen und Anlegevorrichtungen eine Mulde hat, in die der Zylinder mit einem Kran eingehoben werden muß. Zum Einbringen les Zylinders ist ein -Wegklappen des Anlegetisches samt Förder- und Quetschwalzen notwendig. Es ist indessen nicht möglich, die Gelenke, um die die Apparatur schwingt, so stabil auszubilden, daß jederzeit nach der Verriegelung die Quetschwalze wieder genau parallel zur Zylinderachse steht. Ein kleiner Unterschied in der Achsenrichtung beider Zylinder bedingt aber ein ungleichmäßiges, selbst faltiges Aufquetschen des Papiers, was unter allen Umständer verhütet werden muß » Dieser Fehler ist be-"onders bei Übertragungen, welche für den Drei- und Vierfarbendruck bestimmt sind, äußerst lästig.
  • Die Vorrichtung gemäß der. vorliegenden Erfindung hat gegenüber den bekannten Apparaten zum Übertragen der Piginentbogen zwei wesentliche Vorteile: i. ist es nicht mehr notwendig, den Zylinder aus dem Ätz- und Transportwagen herauszuheben und mittels Kranes in die Aufquetschwaschine einzuheben. Hierdurch ist außer der Vermeidung erheblicher Zeitverluste auch die Gefahr für Beschädigung der Pigmentschicht beseitigt.
  • 2. ist ein genau paralleles Ausrichten der Zylinderach',sen unbedingt gewährleistet. Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsforin der neuen Vorrichtung zusanimen in Seitenansicht mlit dem angefahrenen Ätz- und Transportwagen für den Zylinder.
  • a stellt den Wagen für den Zylinder dar, b die Bäderwanne, c den Zylinder, auf dem das Pigment aufgebracht werden soll, d die Kugellager, c die Klemmvorrichtung) f das Lineal, g die Quetsch- odei# Andrückwalze, h die Anlegemarken, i die Wasserbrause, k die örtlich feste Transportwalze, 1 die angetriebene abschwenkbare Transportwalze, wt den Anlegetisch für diei' Pigmentbogen, n die Seitenständer, o die beiden schwingenden Walzenträger, p Zwischenrädchen.
  • Die Arbeitsweise mit der neuen Vorrichtung ist folgende: Der Zylinder c wird auf dem Wagen a gleichzeitig mit der Wanne b, die zum Ätzen wieder gebraucht wird, eingefahren. Alsdann wird der Zylinder c mittels einer Vorrichtung am Wagen von Hand hochgekurbelt, bis er sich mit den auf der Zylinderwelle aufgesteckten Kugellagern d in die am Gestell n ausgedrehten Sitze einschmiegt. Darauf werden die Lagerdeckel e sorgfältig geschlossen und fest angezogen. Mittels eines Lineals f wird auf dem Zylindermantel der Druckanfang, vorgezeichnet und ebensch die Längseinteilung des Zylinders vorgenommen. Bei hochgeklappter Walze 1 wird der Pigmentbogen an die beiden Anlegemarken h angelegt und in Übereinstimmung mit den vorbeschriebenen Richtungslinien angequetscht. Die Bügel o mit der angetriebenen abschwenkbaren Gummiwalze 1 werden nun so weit gesenkt und erriegelt, daß Transportwalze k von Walze 1 innig berührt wird. Der Hahn zur Brause i wird geöffnet und der ##ylind#r c von Hand gedreht. Die durch das Zylinderrad zwangläufig angetriebene Quetschwalze g drückt null eler Piginentbogen innig an den Zylinder c an. Das Ausstreichen und Andrücken des Pigment-Ligens muß gleichheitlich bei jedem neuen Arbeit"vorgang erfolgen, da jeder Metallzyli#i#ier zur Aufquetschwalze stets die gleiche Lage einnimmt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANspRüciiE: i. Vorrichtung zum übertragen von Pigmentbildern auf Metallzylinder, zwecks der späteren Ätzung, gekennzeichnet durch ein aufklappbares Lager in der Übertragvngsvorr;chtung, in das der Metallzylinder von unten her eingeführt wird und einen Ätz- und Transportwagen, in dem das Stützl#ager für den Metallzylinder gehoben und gesenkt werden kann, so daß der Metallzylinder beim Einbringen in das Lager in der Übertragungsvorrichtung und beim übertragungsvorgang sein Stützlager im Transport- und Ätzwagen nicht verläßt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Ätzen vorgesehene Wanne während der übertragu#ng den Wasserfänger bildet. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallzylinder und das Übertragungsorgan, wie Gummiwalze oder Gummirakel, unverändert fest im Maschinengestell gelagert sind, wodurch dauernd die gegenseitig parallele Achsenrichtung gewährleistet ist.
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