DE393075C - Azetylenentwickler - Google Patents
AzetylenentwicklerInfo
- Publication number
- DE393075C DE393075C DEK83875D DEK0083875D DE393075C DE 393075 C DE393075 C DE 393075C DE K83875 D DEK83875 D DE K83875D DE K0083875 D DEK0083875 D DE K0083875D DE 393075 C DE393075 C DE 393075C
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- DE
- Germany
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- gas
- water
- carbide
- developer
- mouth
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H9/00—Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)
- Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)
Description
- Azetylenentwickler. Durch. das Hauptpatent ist ein Apparat zur Erzeugung von Azetylen mit Gasbehälter und davon getrenntem Gasentwicklungsraum geschützt, bei welchem zwischen dem in mindestens einem Korb frei hängenden Karbid und dem Entwicklerwasser durch ein vollständig außerhalb des Gasbehälters angebrachtes regelbares Gestänge eine Relativibe-,vegung hervorgebracht wird. Bei einem dort beschriebenen Beispiel wird diese Relativbewegung durch zwangsweise Verstellung des Z\Tasserspiegels zum Karbid unter Zuhilfenahme eines Wasserverdrängers herbeigeführt.
- Bei der Anwendung eines solchen Wasserverdrängers ist die Bauart und Anordnung des Wasserverdrängers für kleine Apparate umständlich. Für große Apparate aber erfordert der Wasserverdränger, wenn er als in das Wasser tauchendes Hohlgefäß ausgeführt ist, einen erheblichen Kraftaufwand. Um diesen zti umgehen, wird gemäß der Erfindung die Verstellung des Wasserspiegels zum Karbid durch -,Änderung der Höheneinstellung der Ausmündung der ganz außerhalb des Gasbehälters befindlichen Schlammwasserableitung erzielt, womit eine dauernde Speisung und Entschlarnmung des Apparates verbunden ist. Dies wird mittels eines hebbaren, biegsamen Schlauches, einer Gelenkröhre, einer Schwenkröhre, eines Ausziehrohres o. dgl. entweder von Hand oder in Abhängigkeit vom Gasbehälter erreicht.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Ein Korb, eine Trommel oder sonstiger Behälter zur Aufnahme von Karbid ruht auf einem Querträger f1 eines mit Wasser gefüllten Gasentwicklers d, der durch einen glockenförmigen Deckel k abgeschlossen ist. Durch eine Rohrleitung p wird der Gasentwickler d ständig mit Frischwasser gespeist. Am Unterteil des Gasentwicklers ist eine mit ihrer Ausmündung u1 in der Höhe verstellbare Abflußleitung ic für das Schlammwasser angeschlossen. Diese kann aus einem biegsamen, gelenkigen oder ausziehbaren Rohr bestehen. Das erzeugte Gas b wird unter einer Gasglocke gesammelt. Von dieser führt ein Seil v über Rollen v1 zur Rohrleitung ir, um deren Ausmündung in Abhängigkeit von den Bewegungen der Glocke b einzustellen. Statt des Seiles kann auch eine feste Stange, ein Hebelwerk o: dgl- zur--Einstellung der Rohrleitung it dienen. Das entwickelte Gas wird durch einen Gaswascher t geleitet.
- Nachdem der Karbidbehälter-f .eingesetzt und der Entwickler d verschlossen ist, wird in ihn durch Rohr ß dauernd Wasser in,-geregelter Menge eingeführt. Dieses steigt im Entwicklergefäß so hoch, daß die untersten Karbidstücke eingetaucht werden. In dem Maße, wie das Frischwasser- zuströmt, fließt das schlammhaltige Wasser durch die Rohrleitung u dauernd ab. Wird nun Gas aus der Gasglocke b entnommen, so sinkt diese. Bei steigerndem Gasverbrauch wird die Glocke b immer mehr sinken und infolgedessen mittels des 'Seiles v die Mündung iJ der Rohrleitung u entsprechend anheben, so daß der Wasserspiegel im Entwickler d um ein entsprechendes Maß höher steigt. Es wird dann mehr Karbid im Entwickler in Wasser eingetaucht, d. h. eine größere Gasentwicklung stattfinden. Nenn der Gasverbrauch dagegen kleiner wird, so wird- der Gasbehälter b vorerst etwas steigen und- dadurch das Rohr it gesenkt werden, was auch ein Niedergehen des Wasserspiegels im Entwickler d zur Folge hat. Es bleibt dann weniger oder gar kein Karbid im Wasser, und die Gasentwicklung wird also geringer oder hört -anz auf.
- Die Anordnung ist besonders vorteilhaft für große Apparate, weil die Steuerung eines \Vasserverdrängers einen verhältnismäßig großen Kraftaufwand bedingen würde.
- Es ist zweckmäßig, die Schlammal-)flußleitung it mit einem Regelungshahn s in der t@rasserspeiseleitung p zu verbinden, so daß mit Steigen der Glocke b und damit erfolgendem Niedergehen der Ausinündung iil des Rohres ir die Wasserzufuhr entsprechend verringert und umgekehrt mit Sinken der Glocke b oder Anheben der Ausmün.dung itl die Wasserzufuhr entsprechend gesteigert wird.
- Der Verschlußdeckel k des Entwicklers ist durch ein Galgengestänge N hebbar und durch dessen Drehen nach der Seite ausschwenkbar. Er ist glockenförmig über den inneren Teil des doppelwandigen Entwicklergehäuses gestülpt und taucht in den zwischen dessen Wänden befindlichen Wassermantel ein.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Apparat zur Erzeugung von Azetylen mit Gasbehälter und davon getrenntem Gasentwicklungsraum nach Patent 352457, bei welchem zur Regelung der Gasentwicklung der Wasserspiegel zum Karbid im Entwickler verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die.an sich bekannte Verstellung des Wasserspiegels zum Karbid durch Änderung der Höheneinstellung der Ausmündung (iil) eines die Schlammwasserableitung (u.) beeinflussenden biegsamen Schlauches, einer Schwenkröhre, eines Ausziehrohres o. dgl. llc:rbeigeführt wird.
- 2. Apparat nach Anspruch i mit Regelung des Wasserzuflusses, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausmündung (u1) des Schlammwasserableitungsrohres (v) mit dem vom Gasbehälter beeinflußten Regelungshahn- (s) gekuppelt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1921352457D DE352457C (de) | 1922-11-11 | 1921-03-25 | Apparat zur Erzeugung von Azetylen mit Gasbehaelter und davon getrenntem Gasentwicklungsraum |
| DEK83875D DE393075C (de) | 1922-11-11 | 1922-11-11 | Azetylenentwickler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK83875D DE393075C (de) | 1922-11-11 | 1922-11-11 | Azetylenentwickler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE393075C true DE393075C (de) | 1924-03-29 |
Family
ID=7234902
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921352457D Expired DE352457C (de) | 1922-11-11 | 1921-03-25 | Apparat zur Erzeugung von Azetylen mit Gasbehaelter und davon getrenntem Gasentwicklungsraum |
| DEK83875D Expired DE393075C (de) | 1922-11-11 | 1922-11-11 | Azetylenentwickler |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921352457D Expired DE352457C (de) | 1922-11-11 | 1921-03-25 | Apparat zur Erzeugung von Azetylen mit Gasbehaelter und davon getrenntem Gasentwicklungsraum |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE352457C (de) |
-
1921
- 1921-03-25 DE DE1921352457D patent/DE352457C/de not_active Expired
-
1922
- 1922-11-11 DE DEK83875D patent/DE393075C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE352457C (de) | 1922-04-27 |
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