DE393220C - Antriebsvorrichtung fuer umlaufende Zugmittel - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer umlaufende Zugmittel

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DE393220C
DE393220C DEB100280D DEB0100280D DE393220C DE 393220 C DE393220 C DE 393220C DE B100280 D DEB100280 D DE B100280D DE B0100280 D DEB0100280 D DE B0100280D DE 393220 C DE393220 C DE 393220C
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traction
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2811/00Indexing codes relating to common features for more than one conveyor kind or type
    • B65G2811/09Driving means for the conveyors
    • B65G2811/091Driving means for the conveyors the conveyor type being irrelevant
    • B65G2811/092Driving means for the conveyors the conveyor type being irrelevant a single conveyor having more than one driving means

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Description

  • Antriebsvorrichtung für umlaufende Zugmittel. Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für umlaufende Zugmittel, insbesondere für mehrere auf der Strecke des Zugmittels verteilte Antriebsscheiben, deren jede für sich angetrieben wird. Der Zweck dieser Anordnung ist, bei Becherwerken, Becherketten oder unter ähnlichen Bedingungen arbeitenden umlaufenden Förderern eine zu hohe Beanspruchung der Kette zu vermeiden, die besonders dann auftreten würde, wenn eine Antriebsvorrichtung die hintereinander angeordneten Becher zu ziehen hätte, deren jeder einen erheblichen Widerstand, bei schweren senkrechten Schachtförderungen z. B. ein erhebliches Gewicht aufweist.
  • Zur Vermeidung solcher Überlastungen hat man Reibungsbremsen als Sicherheitsorgane eingeschaltet. Ordnete man mehrere Antriebsscheiben für den Strang an, so hatte man keine einwandfreien Ergebnisse, da es sich nicht erreichen ließ, diesen Scheiben mathematisch genau gleiche Umfangsgeschwindigkeiten zu geben, was für eine gute Wirkungsweise Bedingung sein würde.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß zwischen dem Antriebsritzel und der angetriebenen Scheibe ein Glied des Zahnräderwerkes in der gebremsten Scheibe liegt, so daß beim Nachgeben dieser Scheibe infolge Überlastung das Getriebe als Differentialgetriebe läuft. Ferner kommt eine besondere Anordnung des Differential- und Übersetzungsgetriebes in Betracht. Die Abb. x und -- der Zeichnung zeigen zwei Ausführungsformen der Erfindung, und Abb. 3 zeigt, wie der Lauf des Seiles zu erfolgen hat, wobei an ein in der Abb. 3 wiedergegebenes Becherwerk gedacht ist.
  • Bei den Becherwerken üblicher Ausführung (Abb. 3) läuft die mit Bechern 33 besetzte Kette 34 in der Pfeilrichtung um die Rollen 27 bis 32. Eine dieser Rollen, z. B. 27, sei die in bekannter Weise von einem Motor angetriebene Scheibe. Hierbei muß die Scheibe 27 sämtliche Widerstände, die in dem Kettenstrang a, b, c, d, e, f auftreten, überwinden. Im Punkte a ist infolgedessen eine Zugspannung vorhanden, welche der Gesamtsumme aller Widerstände in der Kettenstrecke entspricht. Die Kette muß so stark bemessen sein, däß sie die Höchstspannung im Punkte a aushalten kann.
  • Nimmt man nun an, daß die Rollen 27 und 32 Antriebsrollen seien, dann hat die Rolle 27 bei der angegebenen Drehrichtung die Widerstände der Strecke a, b, c zu überwinden und die Rolle 32 die Widerstände der Strecke d, e, f. Die Zugbeanspruchung der Kette in Punkt a ist also nur noch halb so groß wie bei Anordnung eines einzigen Antriebes, und die Stärke der Kette kann geringer gewählt werden.
  • Die beiden folgenden beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung bieten noch den besonderen Vorteil, daß das Zugmittel, z. B. eine Becherkette, eine Förderkette oder ein Zugseil, eine genau Einstellbarre, nicht zu über-,schreitende Belastung erfährt. Dies ist besonders wichtig, wenn das Zugmittel durch Unfälle auf der Strecke festgehalten wird, während der Antrieb : noch weiter läuft, da das Zugmittel auch in diesem Falle nur mit einer gewünschten Höchstbelastung belastet wird.
  • Bei der Anordnung nach Abb. i sitzt auf der Achse i die Greiferscheibe 2, mit der ein Innenzahnkranz 4. fest verbunden ist.
  • Das auf der Achse 6 sitzende Ritzel 5 kämmt mit dem Zahnrad 4 ; die Achse 6 ist an einer Bremsscheibe 3 gelagert und trägt auf der anderen Seite das Zahnrad 7, das mit dem Rad 8 zusammen arbeitet. Der Antrieb erfolgt durch die mit dem Zahnrad 8 fest verbundene Riemenscheibe g. Die Teile 2, 3, 8 und 9 drehen sich lose auf der Achse i. Auf den Umfang der Bremsscheibe 3 wirkt eine Band- oder Backenbremse beliebiger Bauart ein; das Belastungsgewicht ist so angeordnet, daß man es nach Belieben einstellen kann.
  • Die Drehbewegung der Riemenscheibe 9 wird durch die Zahnräder 8 und 7 auf das Ritzel 5 und den Zahnkranz 4 übertragen; auf diese Weise wird die Mitnehmerscheibe 2 mitgenomtuen, auf der das Zugmittel angebracht ist. Treten in dem Zugmittel Widerstände auf, welche die Bremskraft am Umfang der Scheibe 3 übertreffen, so wird diese durch den von der Achse 6 ausgeübten Lagerdruck um die Achse i gedreht. Das Zahnrad 7 kreist als Planetenrad um das Zahnrad 8, und die mit dem Zugmittel belastete Scheibe 2 bleibt entweder vollkommen stillstehen oder sie bewegt sich nur langsam. Die Zugbelastung des Zugmittels behält dabei dauernd die Größe, die durch die Belastung der Bremse auf der Bremsscheibe 3 gegeben ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 entsprechen die Teile 1o bis 18 im wesentlichen genau der Abb. i.
  • Der Antrieb erfolgt durch die Riemenscheibe 26. Diese ist mit dem Zahnrad 25 fest verbunden; beide sitzen lose drehbar auf einer Achse. Das Rad 25 kämmt mit dem Rad 24. Diese beiden Räder sitzen fest auf der Welle 22, die in der drehbaren Bremsscheibe 23 gelagert ist. Das Rad 2o treibt das innenverzahnte Rad 21 und das damit fest verbundene Rad 19 an. Dieser Teil des Getriebes ist sozusagen als ein Vorgelege zum eigentlichen Antrieb anzusehen.
  • Das Rad 19 treibt die fest miteinander verbundenen und lose auf ihrer Achse io sitzenden Räder 18 und 17. Vom Rad 17 wird die Drehbewegung auf die Räder 16 und 12 übertragen, die fest auf der Achse 15 sitzen. Diese ist in der einen Treibscheibe 14 gelagert. Das Rad 12 j treibt die mit der Innenverzahnung 13 versehene Treibscheibe ix an. Der Rückdruck auf die Zähne der Räder 12 und z3 wird von dem Lager der Welle 15 aufgenommen und auf die Treibscheibe 14 übertragen, wodurch diese in entgegengesetzter Richtung wie die Treibscheibe ii gedreht wird. Die Umfangsgeschwindigkeit des Zahnrades 12 kann sich nur zur Hälfte auf die Innenverzahnung 13 übertragen, weil das Lager der Welle 15 mit der Drehung der Scheibe 14 um die andere Hälfte zurückweicht. Es wird also durch diese Anordnung ohne Hinzufügung irgendwelcher Teile ohne weiteres eine Übersetzung von r : 2 ins Langsame erreicht.
  • Auf diese Weise ist es möglich, jedes beliebige Zugmittel -- Seil, Kette, Becherkctte - mit einmaliger oder zweimaliger Umschlingung der Treibscheiben an mehreren Stellen der Förderstrecke anzutreiben, wobei die Zugmittel und die Antriebsmotoren gegen jegliche Überlastung geschützt sind. Die Belastung der Zugmittel wird geringer, denn sie beträgt bei zwei Antrieben die Hälfte, bei drei Antrieben ein Drittel usw. gegenüber der Ausführung mit einem Antrieb. Da die Zugmittel und die Antriebe entsprechend schwächer gebaut werden können oder da bei gleicher Stärke der maschinellen Teile die Förderlage länger gebaut werden kann als bisher, so liegen die Vorteile ohne. weiteres auf der Hand.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Antriebsvorrichtung für umlaufende Zugmittel unter Verwendung einer Bremse als Sicherheitsvorrichtung, insbesondere für mehrere, auf der Strecke des Zugmittels verteilte Antriebsscheiben, deren jede für sich angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antriebsritzel (9) und der angetriebenen Scheibe (2) ein Glied (6) des Zahnräderwerkes in der gebremsten Scheibe (3) liegt, so daß beim Nachgeben dieser Scheibe infolge Überlastung das Getriebe als Differentialgetriebe läuft.
  2. 2. Antriebsvorrichtung für umlaufende Zugmittel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel um zwei Scheiben (11, 14) herumgelegt ist, von denen die eine (14) als Träger eines Differentialgetriebes ausgebildet ist, und daß vor dieser ganzen Vorrichtung ein Übersetzungsgetriebe gemäß dem ersten Patentanspruch vorgeschaltet ist, mit dem Unterschied, daß an Stelle der Treibscheibe (2) ein Zahnrad (19) tritt.
DEB100280D 1921-06-19 1921-06-19 Antriebsvorrichtung fuer umlaufende Zugmittel Expired DE393220C (de)

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