DE3932425A1 - Verpackung fuer wenigstens eine mit einem zentralen mittelloch versehene platte - Google Patents
Verpackung fuer wenigstens eine mit einem zentralen mittelloch versehene platteInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verpackung
für wenigstens eine mit einem zentralen Mittelloch
versehene Platte, wobei diese Verpackung mehrere
rechteckige, um parallele Schwenkachsen schwenkbar
miteinander verbundene Einzelteile umfaßt, worunter zwei an
einander gegenüberliegenden Außenseiten angeordnete Deckel
sind, sowie ein zwischen denselben angeordnetes
Zwischenteil, das als Plattenträger ausgebildet ist und
Klemmelemente trägt, die zur Befestigung einer Platte im
Mittellochbereich dienen.
Eine derartige Verpackung ist beispielsweise
aus der US Patentschrift 45 35 888 (PHD 83.476, durch
Bezeichnung als hierin aufgenommen betrachtet) bekannt.
Fig. 1 ist eine schaubildliche Ansicht der
bekannten Verpackung in einer Ausführungsform, wie diese
zur Verpackung digitaler, optisch auslesbarer Audio-
Platten, der sog. genormten Compact Discs, oder CD′s,
durchaus bekannt ist. In der Verpackung lassen sich zwei
bis vier CD′s 3 mit einem Mittelloch 1 verpacken. Die
Verpackung umfaßt drei um parallele Schwenkachsen 5 und 7
schwenkbar miteinander verbundene Teile, worunter zwei an
einander gegenüberliegenden Außenseiten vorgesehene Deckel
9, sowie ein zwischen denselben vorgesehenes Zwischenteil
11, das als Plattenträger wirksam ist. Die beiden Deckel 9
sowie der Plattenträger 11 weisen Klemmelemente 15 bzw. 13
auf, die Klemmvorrichtungen 19 bzw. 17 zugeordnet sind,
die mit je acht Klemmelementen versehen sind. Diese sind
derart in einem Kreis vorgesehen, daß sie leicht klemmend
in das Mittelloch 1 der Platte 3 passen, und zwar zum
klemmenden Festhalten der Platte.
Die dargestellte bekannte Verpackung,
nachstehend auch als Mehrfachverpackung bezeichnet, eignet
sich zum Verpackung von zwei, drei oder vier Platten. Der
Plattenträger 11 kann nämlich, je nach Bedarf, auf nur
einer Seite oder auf beiden Seiten mit einer
Klemmvorrichtung 17 versehen werden. Die Deckel 9 sind
immer mit Klemmvorrichtungen 19 versehen. Die Verpackung
ist zu einem wesentlichen Teil aus Einzelteilen aufgebaut,
die an sich auch bereits in der bekannten Verpackung zum
Unterbringen nur einer einzigen CD verwendet werden. Diese
ältere bekannte Verpackung ist in den Fig. 2 und 3
dargestellt, wobei Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht der
Verpackung mit geöffnetem Deckel und Fig. 3 eine
Explosionsansicht ist.
Die bekannte Verpackung nach den Fig. 2 und
3, nachstehend als Einzelverpackung bezeichnet, umfaßt
drei Kunststoffteile, und zwar einen Deckel 21, einen Boden
23, sowie ein mittels einer Rastverbindung in dem Boden
vorgesehenes Tragelement 25 für eine Platte 27 mit einem
Mittelloch 29. Auf dem Tragelement befinden sich wieder
Klemmelemente 27 einer Klemmvorrichtung 29. Der Deckel 21
und der Boden 23 sind aus einem transparenten Kunststoff
hergestellt. In dem Deckel kann eine bedruckte Beilage 31
untergebracht werden, in dem Boden eine Beilage 33. Die
beiden Beilagen sind durch den transparenten Deckel
hindurch von außen her sichtbar und bestimmen das Aussehen
der Verpackung. Dadurch ist die Verpackung an die auf der
Platte 27 aufgezeichnete Information, z. B. Musik,
anpaßbar. Die Beilage 31 wird unter die Nocken 35 und 37
des Deckels geschoben. Die Beilage 33 wird unter das
Tragelement 25 gesteckt und wird dadurch in dem Boden 23
eingeschlossen.
Die beiden Deckel 9 der Mehrfachverpackung
entsprechen dem Boden 23 mit dem darin vorgesehenen
Tragelement 25 der Einzelverpackung, so daß auf
wirtschaftliche Weise zum Teil vorhandene genormte
Einzelteile verwendet werden können. Hinzugefügt wird das
als Plattenträger 11 wirksame Zwischenteil, das, je nach
Bedarf, auf nur einer oder auf beiden Seiten mit einer
einzeln anzubringenden Klemmvorrichtung 17 versehen werden
kann. Auf diese Weise eignet sich die Mehrfachverpackung
zum Verpacken von zwei, drei oder vier Platten. Auch bei
der Mehrfachverpackung werden Beilagen entsprechend der
Beilage 33 der Einzelverpackung verwendet, so daß auch das
Aussehen der Mehrfachverpackung durch die Bedruckung der
verwendeten Beilagen nach Bedarf an die auf den CD′s
aufgezeichnete Musik angepaßt werden kann.
Wegen der großen Bekanntheit der in den Fig. 1
bis 3 dargestellten Verpackungen, wird auf die Beschreibung
weiterer Einzelheiten verzichtet. Die Mehrfachverpackung
wird von den Schallplattengesellschaften in denjenigen
Fällen verwendet, in denen dem Konsumenten eine Menge
zusammengehörende Musik angeboten wird mit einer
Spieldauer, die die einer einzigen CD überschreitet. Dies
ist beispielsweise der Fall bei langen Musikwerken, wie
Opern, oder auch bei sog. Auswahlplatten u. dgl. Die Praxis
hat aber gezeigt, daß in etwa 70% der Fälle nur zwei CD′s
gleichzeitig angeboten werden. Verpackung von zwei CD′s in
der Mehrfachverpackung führt jedoch dazu, daß die Kosten
und das Volumen der Verpackung im Verhältnis zu den Kosten
und dem Volumen der angebotenen Platten relativ hoch sind.
Die Mehrfachverpackung besteht nämlich aus mindestens fünf
Einzelteilen, und zwar den beiden Deckeln 9 mit den darin
vorgesehenen Tragelementen 39 und dem Plattenträger 11. Zu
diesen fünf Kunststoffteilen kommen noch die zwei Beilagen
in den beiden Deckeln 9. Die Anzahl Einzelteile ist
folglich relativ hoch. Eine Folge der Verwendung der
Verpackung nach Fig. 1 ist ausserdem, daß die darin
verpackten CD′s nicht ohne weiteres in den branchenüblichen
Verkaufsständern angeboten werden können, da diese für die
viel üblichere Einzelverpackung entworfen sind.
Die Erfindung hat nun zur Aufgabe, eine neue
Verpackung zu schaffen, die sich zum Unterbringen zweier
Platten durchaus eignet, die aber auch für andere
Stückzahlen geeignet ist oder wenigstens dazu geeignet
gemacht werden kann und außerdem, im Vergleich zu dem
bekannten Stand der Technik, eine Anzahl wichtiger weiterer
Vorteile bietet. Dazu weist die erfindungsgemäße Verpackung
das Kennzeichen auf, daß die Schwenkachsen der zwischen den
Deckeln angeordneten Einzelteile sich wechselseitig
einander gegenüber befinden, so daß die Verpackung in
geöffnetem Zustand eine Zickzackform aufweist. Durch die
wechselseitige Anordnung der Schwenkachsen der Deckel
entstehen interessante neue Möglichkeiten zur
Formgestaltung der Verpackung, für die Abmessungen
derselben, sowie, je nach Anwendungsbereich, eine
interessante Verringerung der Anzahl verwendeter
Einzelteile oder der Anzahl verwendeter unterschiedlicher
Arten von Einzelteilen. Namentlich kann die Höhenabmessung
eines als Plattenträger wirksamen Zwischenteils einer
erfindungsgemäßen Verpackung dadurch verringert werden, daß
nicht länger die beiden Schwenkachsen auf derselben Seite
des Zwischenteils vorhanden sind. So könnte die
Höhenabmessung der bekannten Mehrfachverpackung nach Fig. 1
verringert werden, wenn die beiden Deckel 9 nicht auf
derselben Seite des Plattenträgers 11 befestigt wären.
Insbesondere zum Gebrauch der Verpackungen
nach der Erfindung zum Unterbringen von maximal zwei
Platten ist eine Ausführungsform der Erfindung
interessant, die das Kennzeichen aufweist, daß die beiden
Deckel klemmelementfrei ausgebildet sind. Für diese
Ausführungsform kann der Deckel eine geringere Höhe
aufweisen und eignet sich der Deckel unmittelbar dazu,
mehr oder weniger wie der Deckel 21 der bekannten
Einzelverpackung nach den Fig. 2 und 3, zum Unterbringen
einer Beilage.
In dieser Hinsicht wird eine weitere
Ausführungsform der Erfindung bevorzugt, die das
Kennzeichen aufweist, daß die Deckel transparent und
identisch sind und auf der Seite der Schwenkachse eine quer
verlaufende Ausdehnung ausreichender Dicke haben zur
Aufnahme einer Textbeilage mit einer entsprechenden
Rückseite und daß die Schwenkachse jedes Deckels in bezug
auf das, dem betreffenden Deckel zugeordnete Zwischenteil,
außermittig angeordnet ist. Für das Aussehen der Verpackung
und zur Gebraucherfreundlichkeit ist es von großer
Bedeutung, daß von der Rückseite der Verpackung die Titel
der verpackten Platten abgelesen werden können. Bei
Einzelverpackungen nach den Fig. 2 und 3 weist die Beilage
33 auf beiden Seiten einen Rücken 41 auf, der durch den
transparenten Boden 23 hindurch von außen her sichtbar ist.
Da die Deckel 9 der Mehrfachverpackung nach Fig. 1 auf
dieselbe Art und Weise ausgebildet sind wie der Boden 23
mit dem Tragelement 25 und der Beilage 33 der
Einzelverpackung nach Fig. 3, ist auch die
Mehrfachverpackung nach Fig. 1 auf beiden Seiten mit
Rückenschrifttexten versehen. Bei einer Verpackung nach der
gerade beschriebenen Ausführungsform der Erfindung weist
der Deckel auf der Seite der Schwenkachse eine
Höhenabmessung auf, die derart ist, daß darin ein Rücken
der Beilage untergebracht werden kann, so daß die
Verpackung wieder auf beiden Seiten mit einer
Rückenbeschriftung versehen sein kann.
Bei der erfindungsgemäßen Verpackung können
dünne und dadurch einigermaßen zerbrechliche Deckel
verwendet werden, und zwar durch Verwendung einer wichtigen
Ausführungsform der Erfindung, die das Kennzeichen
aufweist, daß jeder Deckel in der geschlossenen Lage
seitlich durch Seitenteile des damit schwenkbar verbundenen
Zwischenteils abgedeckt wird. Abgesehen von dem Schutz der
Deckel führt diese Ausführungsform auch noch zu einem
ästhetisch interessanten Aussehen der Verpackung.
Eine weitere, zur Verringerung der Anzahl in
der Verpackung zu verwendender Einzelteile, interessante
Ausführungsform weist das Kennzeichen auf, daß jeder
vorhandene Plattenträger beidseitig mit Klemmelementen in
Form von Nocken versehen ist, die regelmäßig verteilt, mit
Zwischenräumen in einem Kreis angeordnet sind und daß sich
auf einer Seite ein Nocken befindet wo auf der anderen
Seite ein Zwischenraum vorgesehen ist. Bei dieser
Ausführungsform kann der Plattenträger, sogar wenn auf
beiden Seiten Klemmelemente vorhanden sein sollen, aus
einem einzigen, im Spritzgußverfahren hergestellten
Einzelteil bestehen. Dies im Gegensatz zu der bekannten
Mehrfachverpackung nach Fig. 1, bei der die
Klemmvorrichtungen 17 durch einzelne Teile gebildet werden,
die, je nach Bedarf, auf nur einer oder auf beiden Seiten
des Plattenträgers 11 angeordnet werden, beispielsweise
durch Verkleben oder Ultraschallschweißen.
Die Verpackung nach der Erfindung kann, zum
Verpacken mehrerer Platten, ggf. nach einer Ausführungsform
ausgebildet werden, die das Kennzeichen aufweist, daß die
Verpackung mehrere identische Plattenträger umfaßt und daß
sich zwischen jeweils zwei vorhandenen Plattenträgern ein
Zwischenteil befindet, das wenigstens annähernd eine Form
von zwei rückseitig diametral zusammengefügten Deckeln
aufweist und daß das Zwischenteil auf jeder der beiden
Seiten als Deckel für den benachbarten Plattenträger
wirksam ist. Im Grunde ermöglicht es die Erfindung, daß auf
diese Weise eine beliebige Anzahl Platten in einer einzigen
Mehrfachverpackung untergebracht wird, wobei die Verpackung
dennoch aus nur einer geringen Anzahl genormter Einzelteile
besteht, die schwenkbar miteinander verbunden sind. Es
dürfte jedoch einleuchten, daß eine derartige
Zickzackverpackung auch Beschränkungen aufweist, da die
Verpackung bei einer Vielzahl von Zwischenteilen unbequem
in der Handhabung und instabil wird. Diese Ausführungsform
der Erfindung eignet sich jedoch durchaus zum Unterbringen
von vier bis sechs und wahrscheinlich noch mehr Platten.
Eine andere, überraschend interessante
Ausführungsform der Erfindung weist das Kennzeichen auf,
daß die Verpackung nur einen einzigen Plattenträger mit
Klemmitteln auf nur einer Seite umfaßt und daß die andere
Seite des Plattenträgers zum Unterbringen einer
mehrseitigen und unüblich dicken Textbeilage verwendbar
ist. Diese Ausführungsform kann gewiss in denjenigen Fällen
von Bedeutung sein, in denen ein Hersteller es für wichtig
hält, einer einzigen Platte, z. B. einer CD-ROM-Platte, eine
eingehende Dokumentation hinzuzufügen. Eine CD-ROM-Platte
ist eine optische Platte gemäß der CD-Norm, worauf Daten
oder Programme abgespeichert sind. Zu einer derartigen
Anwendung ist die bekannte Einzelverpackung nach den Fig. 2
und 3 ungeeignet. Die bekannte Mehrfachverpackung nach Fig.
1 ist für eine solche Anwendung wenig interessant, weil
dazu die Anzahl verwendeter Einzelteile zu groß ist, die
Dickenabmessung der Verpackung zu groß ist und weil jeweils
die beiden Deckel 9 je mit Tragelementen 39 versehen sind.
Bei der Mehrfachverpackung nach Fig. 1 kann schwerlich
eines der beiden Tragelemente 39 fortgelassen werden, weil
das Tragelement notwendig ist zum am Platz Halten einer
Beilage. Weiterhin würde das Fortlassen eines
Tragelementes 39 dazu führen, daß in der geschlossenen Lage
die Verpackung auf der Außenseite nicht völlig geschlossen
ist. Auf der Seite der betreffenden Schwenkachse würde die
Verpackung eine schlitzförmige Öffnung aufweisen, was sehr
ungünstig ist. Der rippige Teil 43 des Tragelementes 39
liegt nämlich in der geschlossenen Lage eines Deckels 9
über einer Leiste 45 des Plattenträgers 11, wodurch beim
Vorhandensein eines Tragelementes 39 ein Abschluß entsteht.
Von großer Bedeutung ist eine bevorzugte
Ausführungsform der Erfindung, die das Kennzeichen
aufweist, daß die Verpackung nur einen einzigen
Plattenträger umfaßt und Hauptabmessungen hat von im
wesentlichen 142,2×124,6×10,4 mm, wodurch die
Verpackung dieselben Hauptabmessungen aufweist wie die
branchenüblich verwendete Compact-Disc-Einzelverpackung
und in den zur Ausstellung von Compact Discs branchenüblich
verwendeten Verkaufsständern in gleicher Weise verwendbar
ist. Diese Ausführungsform der Erfindung weist dieselben
Hauptabmessungen auf wie die bekannte Einzelverpackung nach
den Fig. 2 und 3. Dadurch ist diese auch ohne weiteres
gegen die bekannte Einzelverpackung in den branchenüblichen
Verkaufsständern austauschbar. Es ist nun also möglich, in
den in großen Stückzahlen bei der Branche vorhandenen
genormten Verkaufsständern die neue Verpackung nach der
Erfindung zu verwenden, mit nur einer oder mit zwei
Platten, wobei im ersten Fall eine extra dicke Textbeilage
beigefügt werden kann, ohne daß dazu in den
Verkaufsständern Sondermaßnahmen erforderlich sind, oder
daß mehr Platz benötigt wird als für die bekannten
Einzelverpackungen. Dies alles unter Beibehaltung eines
interessanten Aussehens der Verpackung, einer geringen
Anzahl Einzelteile und eines entsprechend niedrigen
Preises.
Bei Verwendung einer Verpackung nach der
Erfindung zum Verpacken nur einer einzigen Platte ist eine
weitere Ausführungsform von Bedeutung, die das Kennzeichen
aufweist, daß die Textbeilage Hauptabmessungen hat von im
wesentlichen 138×139×3,3 mm. Durch Verwendung dieser
letzten Ausführungsform wird der in der erfindungsgemäßen
Verpackung vorhandene Raum zum Unterbringen einer
Textbeilage bei einer CD optimal benutzt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht einer
Verpackung nach der Erfindung, wobei deutlichkeitshalber
nur eine einzige Platte in der Verpackung untergebracht ist
und wobei die Verpackung weiterhin keine Textbeilage
enthält,
Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht der
Verpackung nach Fig. 4 in geschlossener Lage und mit
eingesteckten Textbeilagen,
Fig. 6 eine Ansicht der Innenseite eines
Deckels für die Verpackung nach den Fig. 4 und 5,
Fig. 7 einen Schnitt durch den Deckel nach
Fig. 6 gemäß den Pfeilen VII-VII,
Fig. 8 einen Schnitt durch eine Einzelheit des
Deckels nach Fig. 6 gemäß den Pfeilen VIII-VIII,
Fig. 9 einen Schnitt durch eine Einzelheit des
Deckels nach Fig. 6 gemäß den Pfeilen IX-IX,
Fig. 10 eine Draufsicht des Plattenträgers für
die Verpackung nach den Fig. 4 und 5,
Fig. 11 eine Ansicht des Plattenträgers nach
Fig. 10 gemäß dem Pfeil XI,
Fig. 12 einen Schnitt gemäß den Pfeilen XII-XII
des Plattenträgers nach Fig. 10,
Fig. 13 einen Schnitt gemäß den Pfeilen XIII-XIII
in Fig. 12,
Fig. 14 einen Schnitt durch eine Einzelheit
gemäß den Pfeilen XIV-XIV in Fig. 12,
Fig. 15 eine Abwicklung für eine Beilage,
Fig. 16 eine schaubildliche Ansicht der
Beilage der Fig. 15 nach der Faltung,
Fig. 17 entsprechend Fig. 15, nun aber eine
mehrseitige Beilage,
Fig. 18 eine schaubildliche Ansicht der
Beilage nach Fig. 17 nach der Faltung,
Fig. 19 eine schaubildliche Ansicht einer
Textbeilage in Heftform zum Gebrauch in einer dargestellten
Verpackung für nur eine einzige Platte,
Fig. 20 eine Seitenansicht einer
Mehrfachverpackung für maximal sechs Platten,
Fig. 21 eine Seitenansicht einer anderen
Mehrfachverpackung,
Fig. 22 eine Ansicht der Verpackung nach Fig.
21 in abgewickelter Form.
Die jeweiligen Figuren sind in beliebigem und
nicht immer einheitlichem Maßstab gezeichnet.
Die Verpackung nach den Fig. 4 bis 14 eignet
sich für maximal zwei mit einem zentralen Mittelloch
versehene Platten 47 und umfaßt drei rechtwinklige um
parallele Schwenkachsen 49 und 51 schwenkbar miteinander
verbundene Einzelteile 53 bis einschließlich 57. Diese
Teile sind zwei einander gegenüberliegende auf der
Außenseite angeordnete Deckel 53 und 57, sowie ein zwischen
denselben angeordnetes Zwischenteil 55, das als
Plattenträger ausgebildet ist. Zum klemmenden Festhalten
einer Platte 47 weist der Plattenträger einer
Klemmvorrichtung 61 zugeordnete Klemmelemente 59 auf. Nach
der Erfindung befinden sich die Schwenkachsen 49 und 51 der
zwischen den beiden Deckeln 53 und 57 vorgesehenen
Plattenträgers 55 wechselseitig einander gegenüber, so daß
die Verpackung in der in Fig. 4 geöffneten Lage eine
Zickzackform aufweist. Die beiden Deckel 53 und 57 weisen
keine Klemmelemente auf, so daß nur der Plattenträger 55
Klemmelemente aufweist. Die Deckel sind identisch und aus
einem transparenten Kunststoff hergestellt. Der Deckel 53
ist auf der Seite der Schwenkachse 49 mit einer sich in der
Querrichtung erstreckenden Ausdehnung 63 ausreichender
Dicke zum Aufnehmen einer Beilage mit einem Rückentitel 65
versehen, wobei dieser Titel in Fig. 5 auf symbolische
Weise durch XXXX bezeichnet ist. Die Beilage selbst ist in
Fig. 4 nicht dargestellt, wird aber nachher noch
beschrieben. In Fig. 5 ist die Beilage durch 67
bezeichnet. Diese ist durch die transparente Oberseite des
Deckels 53 und durch die sich in der Querrichtung
erstreckende Ausdehnung 63 sichtbar. Der Deckel 57
entspricht, wie bereits erwähnt, dem Deckel 53 und weist
folglich ebenfalls eine in der Zeichnung nicht sichtbare,
sich in der Querrichtung erstreckende Ausdehnung für eine
Beilage mit Rückentitel auf. Die Schwenkachsen 49 und 51
jedes der beiden Deckel befinden sich gegenüber dem
Plattenträger 55 außermittig, d. h. daß gegenüber einer
Mittenebene des Plattenträgers die Schwenkachse 49 sich
weiter zur Seite des Deckels 53 befindet und die
Schwenkachse 51 sich weiter zur Seite des Deckels 57
befindet. Durch diese Maßnahme ist, zusammen mit dem
Vorhandensein der sich in der Querrichtung erstreckenden
Ausdehnung, eine völlig geschlossene äußere Form der
Verpackung möglich, wobei von der Außenseite her gesehen in
Ansichten der Deckel und der Rückenseiten der Verpackung
die Beilagen durch jeden der transparenten Deckel hindurch
immer sichtbar sind.
Jeder der Deckel 53 und 57 wird in der
geschlossenen Lage, siehe Fig. 5, auf der Seite durch
Seitenteile 67 des mit dem Deckel schwenkbar verbundenen
Plattenträgers 55 abgedeckt. Auf diese Weise sind die
einigermaßen verletzlichen Deckel in der geschlossenen Lage
vor Beschädigung durchaus geschützt. Die Seite der
Verpackung hat außerdem durch die Anwendung dieser Maßnahme
eine straffe und ästhetisch schöne Form.
Einige Einzelheiten des Deckels 53 werden
anhand der Fig. 6 bis 9 näher beschrieben.
Der Deckel besteht aus einem im wesentlichen
flachen Hauptteil 69, an den sich auf der Rückseite die
sich in der Querrichtung erstreckende Ausdehnung 63
anschließt. Quer zu diesem Teil - und folglich parallel zu
dem Hauptteil 69 - gibt es einen Streifen 71. Dadurch ist
der Deckel auf der Rückseite im Schnitt U-förmig. Dadurch
wird eine gewünschte Verstärkung des Deckels an der Stelle
der Schwenkachse 49 erhalten und ist zugleich eine
Einschlußmöglichkeit für einen Rückenteil einer noch zu
beschreibenden Beilage geboten. Quer zu dem Hauptteil 69
erstrecken sich über fast die ganze Länge Seitenwände 73.
Diese sind zum Einschließen einer Beilage auf an sich
bekannte Art und Weise mit durch Schlitze 75 von dem
Hauptteil 69 getrennte gekrümmte Streifen 77 versehen. Die
Höhe der Schlitze 75 ist derart, daß eine Beilage mit
gewissem Spielraum unter die gekrümmten Streifen 77
geschoben werden kann.
Auf der Rückseite ist zur schwenkbaren
Befestigung des Deckels in dem Plattenträger 55 auf beiden
Seiten des Deckels ein Schwenkzapfen 79 vorgesehen. In der
Nähe der Vorderseite des Deckels ist zum Einrasten des
Deckels ein Rastnocken 81 auf jeder der Seitenwände 73
vorgesehen. Die Seitenwände weisen etwa in der Mitte eine
dünnere Stelle auf, damit Kontakt zwischen Platte und
Verpackung vermieden wird.
Anhand der Fig. 10 bis einschließlich 14
werden einige Einzelheiten des Plattenträgers 55 näher
beschrieben. Der Plattenträger umfaßt einen im wesentlichen
flachen Hauptteil 83 mit sich quer dazu erstreckenden
Seitenwänden 67. In der Mitte des Hauptteils 83 befinden
sich die der zentralen Klemmvorrichtung 61 zugeordneten
Klemmelemente 59. Wie insbesondere in Fig. 12 dargestellt,
ist der Plattenträger auf beiden Seiten mit nockenförmigen
Klemmelementen versehen, die regelmäßig verteilt mit
Zwischenräumen 85 kreisförmig vorgesehen sind, wobei ein
Nocken 59 auf der einen Seite, sich an derjenigen Stelle
befindet, an der auf der anderen Seite ein Zwischenraum 85
vorgesehen ist. Dadurch läßt sich der Plattenträger 55 als
Spritzgußteil in einem einzigen Arbeitsvorgang aus einem
Kunststoff herstellen, ist aber trotzdem dazu geeignet, auf
beiden Seiten eine Platte zu haltern.
Zwecks einer einwandfreien Montage der
Schwenkzapfen 79 des Deckels 52 in dem Plattenträger ist
dieser an einem der Enden mit hindurchgehenden
Lageröffnungen 87 versehen. Damit die Deckel mittels einer
Schnappverbindung am Plattenträger montiert werden können,
sind keilförmige Schlitze 89 und 91 vorgesehen. Zwecks
eines Schnappverschlußes der Deckel mittels der Rastnocken
81 sind keilförmige Schlitze 93 und 95 vorgesehen sowie
Schnappräume 97 und 99.
Wie Fig. 12 deutlich zeigt, befinden sich die
Lageröffnungen 86 und 87 außermittig. Die Form des
Plattenträgers 55 kann als Ganzes diametral symmetrisch
gegenüber der Mitte C des Hauptteils 83 betrachtet werden
(Fig. 11-12). Der Hauptteil 83 ist zur Erleichterung der
Entfernung einer Platte aus der Verpackung mit vier
Griffmulden 101 versehen. Wie Fig. 4 zeigt, handelt es
sich dabei um hindurchgehende Öffnungen. Gewünschtenfalls
können diese Öffnungen jedoch völlig oder teilweise mit
einem Boden versehen werden, z. B. zwei auf jeder Seite,
damit vermieden wird, daß durch eine Griffmulde ein auf der
anderen Seite des Plattenträgers vorhandene Platte berührt
werden kann. Eine vollständigkeitshalber zu erwähnende
weitere Einzelheit ist, daß die Klemmvorrichtung 61
ringförmige Vorsprünge 103 auf jeder der Seiten des
Hauptteils 83 des Plattenträgers aufweist, und zwar zur
Unterstützung einer angeordneten Platte in einem Bereich um
das Mittelloch und außerhalb des Informationsbereiches der
Platte. Auf der Seite der Vorderseite der Deckel sind
Ausnehmungen 105 vorgesehen zum mit Hilfe eines
Fingernagels oder einer Fingerspitze Öffnen des
betreffenden Deckels.
Die Fig. 15 bis 18 zeigen etwaige
Ausführungsformen von Beilagen mit Text bzw. Bildern für
eine Verpackung, wie diese in den Fig. 4 und 5 dargestellt
ist. Die Fig. 15 und 16 beziehen sich auf eine Beilage 107
mit zwei doppelseitig bedruckbaren Bögen 109 und 111 sowie
einem Rückenteil 113 für einen Rückentext. Zwischen den
Bögen 109 und 111 befindet sich eine Faltrille 115.
Zwischen dem Rückenteil 113 und dem Bogen 109 befindet sich
die Faltrille 117 und es gibt eine weitere Faltrille
zwischen dem Rückenteil 113 und einem weiteren Teil 121.
Der Rückenteil 113 und der weitere Teil 121 sind nicht so
breit wie die Bögen 109 und 111 und zwar derart, daß in
gefaltenem Zustand, siehe Fig. 16, der Rückenteil und der
weitere Teil das unter die gekrümmten Streifen 77 Anbringen
der Beilage nicht beeinträchtigen. Der Rückenteil 113 dient
zum Anbringen des Rückentextes 65, der weitere Teil 121
liegt an dem Streifen 61 des Deckels 53 an und kann
ebenfalls mit einer Bedruckung versehen werden.
Statt vier bedruckbarer Seiten kann als
Alternative die Beilage aus beispielsweise acht
bedruckbaren Seiten bestehen, siehe die Fig. 17 und 18. Bei
dieser Ausführungsform sind vier Bögen 123 bis 129
vorhanden, zwischen denen Faltrillen 131 bis 135 vorgesehen
sind. Weiterhin sind, ebenso wie bei der Ausführungsform
nach den Fig. 15 und 16 ein schmälerer Rückenteil 137 und
ein weiterer Teil 139 mit zugeordneten Faltrillen 141 und
143 vorhanden.
Würde man die in den Fig. 4 und 5 dargestellte
Verpackung für nur eine einzige Platte abändern, zu welchem
Zweck der Plattenträger 55 auf nur einer Seite
Klemmelemente 59 aufweisen müßte, so könnte mit Vorteil
eine Textbeilage 144, wie in Fig. 19 dargestellt, verwendet
werden, die eine Titelseite 145, einen Rücken 147 und eine
Anzahl Textseiten 149 aufweisen könnte. Zum Anbringen einer
Textbeilage 144 in dem Deckel 53 könnte die Breite der
Beilage derart gewählt werden, daß die Beilage als Ganzes
zwischen die gekrümmten Streifen 77 passen würde. Was die
Dicke anbelangt läßt sich dies derart durchführen, daß die
Beilage zwischen den Hauptteil 69 des Deckels 53 und dem
Streifen 71 paßt. Dadurch ist der Raum zwischen dem Deckel
und dem Plattenträger mit der Textbeilage nahezu ganz
gefüllt. Es ist auch möglich, die Titelseite 145 derart
auszubilden, daß sie unter die gekrümmten Streifen 77 paßt.
Dadurch wird die Textbeilage geöffnet in dem Augenblick, wo
der Deckel 53 geöffnet wird. Die Textbeilage 144 kann eine
zum Gebrauch in einer Plattenverpackung außergewöhnliche
Dicke aufweisen, wenn auf der betreffenden Seite des
Plattenträgers keine Platte angeordnet ist. Dadurch bietet
die Verpackung nach der Erfindung einen interessanten
Vorteil gegenüber der bekannten Einzelverpackung nach den
Fig. 2 und 3, wobei dies ja nicht möglich ist.
Es hat sich herausgestellt, daß die
Verpackung, wie diese in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist,
also mit nur einem einzigen Plattenträger 55, mit
Hauptabmessungen von im wesentlichen 142,2×124,6×10,4 mm
ausgebildet werden kann. Dies bedeutet, daß die
Hauptabmessungen denen der bekannten Einzel-CD-Verpackung,
wie diese in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, genau
entsprechen. Zwecks einer Ausstellung in den
branchenüblichen Verkaufsständern ist die neue Verpackung
nach dieser Ausführungsform folglich ohne weiteres
austauschbar. Die Textbeilage 144 kann Abmessungen
aufweisen von im wesentlichen 138×130×3,3 mm, so daß
der Raum in der Einzelverpackung nach der Erfindung mit
Hauptabmessungen, die denen der bekannten Einzel-CD-
Verpackung entsprechen, optimal benutzt wird.
Die Verpackung nach Fig. 20 kann als
Erweiterung der Verpackung betrachtet werden, wie diese in
den Fig. 4 und 5 dargestellt ist. Dabei gibt es Deckel 151
und 153, die einander entsprechen und auch den Deckeln 53
und 57 der bereits beschriebenen Verpackung entsprechen
können. Es gibt mehrere Zwischenteile, worunter drei
identische Plattenträger 155-159, die dem Plattenträger
55 der beschriebenen Einzelverpackung völlig entsprechen
können. Zwischen jeweils zwei Plattenträgern befindet sich
ein Zwischenteil 161 bzw. 163. Diese haben wenigstens
annähernd die Form zweier rückenseitig diametral
zusammengefügter Deckel und sind ebenso wie die anderen
Teile als ein einziges Teil aus Kunststoff hergestellt.
Jedes der Zwischenteile 161 und 163 ist auf beiden Seiten
als Deckel für einen benachbarten Plattenträger wirksam.
Das Zwischenteil 161 ist also als Deckel für die
Plattenträger 155 und 157 wirksam und das Zwischenteil 163
als Deckel für die Plattenträger 157 und 159. Auf diese
Weise ist eine Verpackung erhalten worden, die sich zum
Verpacken von maximal sechs Platten eignet. Da die
Zwischenteile 161 und 163 als rückenseitig diametral
zusammengefügte Deckel ausgebildet sind, können in jedem
dieser Zwischenteile auf beiden Seiten Beilagen angebracht
werden. Insgesamt können auf diese Weise auch maximal sechs
Beilagen verwendet werden, beispielsweise für jede Platte
eine eigene Beilage. Von jeder Beilage ist der Rückentext
von der Außenseite der Verpackung her sichtbar, was als
einzigartig bezeichnet werden darf.
Wie in Fig. 4 dargestellt, kann eine
Verpackung nach der Erfindung aus nur drei Kunststoffteilen
aufgebaut werden, die nur zwei unterschiedlichen Arten
zugeordnet sind, und zwar aus zwei Deckeln, die einer
ersten Art von Einzelteilen zugeordnet sind und einem
einzigen Plattenträger, der einer zweiten Art von
Einzelteilen zugeordnet ist. Die Verpackung nach Fig. 20
läßt sich aus Einzelteilen aufbauen, die drei
unterschiedlichen Arten zugeordnet sind, und zwar aus zwei
Außendeckeln, die einer ersten Art von Einzelteilen
zugeordnet sind, Plattenträgern, die einer zweiten Art von
Einzelteilen zugeordnet sind, und Zwischenteilen, die einer
dritten Art zugeordnet sind. Mit drei verschiedenen Arten
von Einzelteilen lassen sich also Verpackungen für eine
beliebige Anzahl Platten zusammenstellen. Dabei ist es
möglich, Beilagen nur einer einzigen Art zu verwenden.
Im Rahmen der Erfindung sind viele andere
Verpackungen möglich, die alle aus auf der Außenseite
angeordneten Deckeln und zwischen denselben angeordneten
Zwischenteilen bestehen, Wobei diese Deckel und
Zwischenteile zu einer einzigen Verpackung wechselweise
gelenkig miteinander verbunden sind. So wäre beispielsweise
bei der Verpackung nach den Fig. 4 und 5 mindestens einer
der Deckel zugleich als Plattenträger dadurch verwendbar,
daß der Deckel zentral mit einer Klemmvorrichtung
entsprechend der Klemmvorrichtung 61 des Plattenträgers 55
versehen wird. Sollten die beiden Deckel als Plattenträger
wirksam sein, so könnte die dargestellte Verpackung zum
Verpacken von maximal vier Platten dienen. In dem Fall ist
es aber nicht gut möglich eine Verpackung zu bieten, deren
Dicke nicht größer ist als die der bekannten Einzel-CD-
Verpackung nach den Fig. 2 und 3.
Eine andere mögliche Ausführungsform einer
Mehrfachverpackung wird anhand des in den Fig. 21 und 22
dargestellten schematischen Beispiels noch näher
beschrieben. Bei dieser Verpackung sind zwei Deckel 165 und
167 mit drei zwischen denselben vorgesehenen als
Plattenträger wirksamen Zwischenteilen 169-173 vorhanden.
Die jeweiligen Teile der Verpackung sind wie die Glieder
einer Kette, siehe Fig. 22, schwenkbar miteinander
verbunden. Die Deckel 165 und 167 können identisch sein.
Auch die Plattenträger 169 und 173 können einander völlig
entsprechen. Sie weisen je auf nur einer Seite eine
Verjüngung 175 bzw. 177 auf, die an der Stelle einer
Schwenkachse in den Deckel paßt. Der mittlere Plattenträger
171 weist Verjüngungen 179 auf beiden Seiten auf, dies zur
Verbindung mit den Plattenträgern 169 und 173 in der Nähe
der betreffenden Gelenkachsen. Auch diese Verpackung läßt
sich im Grunde, ebenso wie die Verpackung nach Fig. 20, bis
ins Unendliche erweitern.
Die Erfindung ist im Vergleich zu den in den
Fig. 1, 2 bzw. 3 dargestellten bekannten Verpackungen für
CD′s beschrieben. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, daß
die erfindungsgemäße Verpackung im Vergleich zu anderen
bekannten Verpackungen noch weitere, bisher nicht genannte,
Vorteile aufweist, und zwar abhängig von der Konstruktion
dieser anderen Verpackungen. Im Vergleich zu allen anderen
bisher bekannten Plattenverpackungen bietet die Erfindung
den Vorteil, daß sie auch für eine beliebige Anzahl Platten
geeignet gemacht werden kann, daß sie aus einer geringen
Anzahl genormter Einzelteile aufgebaut werden kann, geringe
Außenabmessungen aufweist, preisgünstig ist und bei
Verwendung kristallklaren Kunststoffs für die Deckel in
Kombination mit Beilagen mit geschmackvoller Bild- und/oder
Textbedruckung ein ästhetisch befriedigendes Aussehen
aufweisen kann. Außerdem ist es bei keiner einzigen bisher
bekannten Verpackung möglich, für jede verpackte Platte
eine einzelne Beilage zu verwenden, von der der Rückentext
bei geschlossener Verpackung von außen her lesbar ist.
Claims (9)
1. Verpackung für wenigstens eine mit einem
zentralen Mittelloch versehene Platte (47), wobei diese
Verpackung mehrere rechteckige, um parallele Schwenkachsen
(49, 51) schwenkbar miteinander verbundene Einzelteile
umfaßt, worunter zwei an einander gegenüberliegenden
Außenseiten angeordnete Deckel (53, 57) sind, sowie ein
zwischen denselben angeordnetes Zwischenteil (55), das als
Plattenträger ausgebildet ist und Klemmelemente (59) trägt,
die zur Befestigung einer Platte im Mittellochbereich
dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachsen (49,
51) der zwischen den Deckeln (53, 57) angeordneten
Einzelteile sich wechselseitig einander gegenüber befinden,
so daß die Verpackung in geöffnetem Zustand eine
Zickzackform aufweist.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Deckel (53, 57)
klemmelementfrei ausgebildet sind.
3. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Deckel (53, 57) transparent und
identisch sind und auf der Seite der Schwenkachse (49, 51)
eine quer verlaufende Ausdehnung (63) ausreichender Dicke
haben zur Aufnahme einer Textbeilage (107) mit einer
entsprechenden Rückseite (65) und daß die Schwenkachse
jedes Deckels in bezug auf das, dem betreffenden Deckel
zugeordnete Zwischenteil (55), außermittig angeordnet ist.
4. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Deckel (53, 57) in der
geschlossenen Lage seitlich durch Seitenteile (67) des
damit schwenkbar verbundenen Zwischenteils (55) abgedeckt
wird.
5. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder vorhandene Plattenträger
beidseitig mit Klemmelementen (59) in Form von Nocken
versehen ist, die regelmäßig verteilt, mit Zwischenräumen
(85) in einem Kreis angeordnet sind und daß sich auf einer
Seite ein Nocken (59) befindet wo auf der anderen Seite ein
Zwischenraum (85) vorgesehen ist.
6. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verpackung mehrere identische
Plattenträger (155-159) umfaßt und daß sich zwischen
jeweils zwei vorhandenen Plattenträgern ein Zwischenteil
(161, 163) befindet, das wenigstens annähernd eine Form von
zwei rückseitig diametral zusammengefügten Deckeln
aufweist und daß das Zwischenteil auf jeder der beiden
Seiten als Deckel für den benachbarten Plattenträger
wirksam ist.
7. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verpackung nur einen einzigen
Plattenträger mit Klemmitteln auf nur einer Seite umfaßt
und daß die andere Seite des Plattenträgers zum
Unterbringen einer mehrseitigen und unüblich dicken
Textbeilage verwendbar ist.
8. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verpackung nur einen einzigen
Plattenträger (55) umfaßt und Hauptabmessungen hat von im
wesentlichen 142,2×124,6×10,4 mm, wodurch die
Verpackung dieselben Hauptabmessungen aufweist wie die
branchenüblich verwendete Compact-Disc-Einzelverpackung
und in den zur Ausstellung von Compact Discs branchenüblich
verwendeten Verkaufsständern in gleicher Weise verwendbar
ist.
9. Verpackung nach den Ansprüchen 6 und 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Textbeilage (144)
Hauptabmessungen hat von im wesentlichen 138×139×3,3 mm.
Priority Applications (7)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE3932425A DE3932425A1 (de) | 1989-09-28 | 1989-09-28 | Verpackung fuer wenigstens eine mit einem zentralen mittelloch versehene platte |
Publications (1)
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Family Applications (2)
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| DE3932425A Withdrawn DE3932425A1 (de) | 1989-09-28 | 1989-09-28 | Verpackung fuer wenigstens eine mit einem zentralen mittelloch versehene platte |
| DE69009371T Expired - Lifetime DE69009371T2 (de) | 1989-09-28 | 1990-09-25 | Verpackung für mindestens eine Platte mit Mittelöffnung. |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE69009371T Expired - Lifetime DE69009371T2 (de) | 1989-09-28 | 1990-09-25 | Verpackung für mindestens eine Platte mit Mittelöffnung. |
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