DE393748C - Hackmaschine ohne Vorderwagen mit Automobilsteuerung der Tragraeder - Google Patents

Hackmaschine ohne Vorderwagen mit Automobilsteuerung der Tragraeder

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DE393748C
DE393748C DEG59100D DEG0059100D DE393748C DE 393748 C DE393748 C DE 393748C DE G59100 D DEG59100 D DE G59100D DE G0059100 D DEG0059100 D DE G0059100D DE 393748 C DE393748 C DE 393748C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B35/00Other machines for working soil
    • A01B35/02Other machines for working soil with non-rotating tools
    • A01B35/04Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power
    • A01B35/06Other machines for working soil with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power with spring tools or with resiliently- or flexibly-attached rigid tools

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 7. APRIL 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 a GRUPPE
(G59WO ΠΙ1450*)
Nicolaus Gagel in München.
Hackmaschine ohne Vorderwagen mit Automobilsteuerung der Tragräder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1923 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung der zweirädrigen, kleinbäuerlichen Hackmaschine ohne Vorderwagen mit Automobilsteuerung der beiden Tragräder. Bei landwirtschaftlichen Geräten ist die Anordnung, die Räder auf Achsschenkeln drehbar zu lagern und die beiden Achsschenkel durch Gestänge zu verbinden, damit dieselben gleichzeitig gesteuert werden, bekannt. Es sind auch Kleinhackmaschinen bekannt, welche von einem
zweirädrigen Fahrgestell getragen werden und bei welchen die Seitensteuerung des Hackrahmens dadurch erfolgt, daß der Hackrahmen auf der Achse der beiden Tragräder oder in der Hohlachse derselben seitlich bewegbar angeordnet ist.
Bei dem vorliegenden Typ einer zweirädrigen Hackmaschine mit Automobilsteuerung und großen Tragrädern soll der Hackrahmen wie bei ίο vierrädrigen Hackmaschinen auf einer besonderen, am Gestellrahmen der Hackmaschine in Auslegern angeordneten Führungswelle zum Zwecke der Feinsteuerung bzw. der Führung des Hackrahmens hin und her bewegbar sein. Bei einer starren Verbindung dieser Führungswelle mit dem Maschinenrahmen wird nun entweder die Deichsel durch die Last des Hackrahmens belastet oder aber bei verschieden großen Zugtieren die Arbeit des Hackrahmens ao insofern beeinträchtigt, als die vordere und hintere Hackmesserreihe verschieden tief eindringen und durch den Druck der Deichsel die Feinseitensteuerung des Hackrahmens erschwert und beeinträchtigt wird.
Diese Nachteile, welche besonders bei Hackmaschinen ohne Vorderkarren auftreten, sollen nun durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden, so daß die zweirädrige Maschine mit Automobilsteuerung in der hier vorliegenden Neukonstruktion den Hackmaschinen mit Vorderwagen in bezug auf ihre Arbeitsweise und die leichte Bedienbarkeit nicht nur vollkommen ebenbürtig, sondern in bezug auf Leichtzügigkeit und leichtes Feinsteuern wesentlich überlegen wird. Der Erfindungsgegenstand ist in Zeichnungen dargestellt, und zwar auf
Blatt ι im Längsschnitt durch die Maschine, auf
Blatt 2 in bildmäßiger Ansicht auf den Maschinenrahmen.
In dem aus Fassoneisen hergestellten Maschinenrahmen ι sind die Achsschenkellagerungen ia zum Zwecke der Verstellung der Spurweite der Maschine verschiebbar angeordnet. In diesen Achsschenkellagern ia sind die Achsschenkel 2a drehbar gelagert, wobei die nach oben ragenden Führungsenden derselben so verlängert sind, daß sie zugleich als Steuersäulen 2 nutzbar gemacht werden. Auf beiden Steuersäulen 2 sind Steuerhebel 2d für die Fahrräder angebracht, die drehbaren Achsschenkel sind mit Auslegern 2b versehen, welche durch eine verstellbare Stange 3, 3a, 3b so miteinander verbunden sind, daß durch die Betätigung eines Steuerhebels 2d beide Tragräder gleichmäßig gedreht werden.
An dem Maschinenrahmen 1 ist nun in Lagern 4a die Führungswelle 4, auf welcher der Hackrahmen 7, auf Rollen gleitend, seitlich bewegt wird, so gekröpft gelagert, daß durch einen Hebel 6, der in einem Stellsegment 6a in beliebiger Stellung festgestellt werden kann, über ein Hebelstück 5 die Führungswelle 4 beliebig zum Maschinenrahmen 1 eingestellt werden kann, zu dem Zwecke, sowohl die Deichselstellung der Größe der verwendeten Zugtiere anzupassen, als auch ein vollkommenes Freischwingen des Hackrahmens bei beliebiger Tiefeneinstellung desselben zu ermöglichen. Zu diesem Zweck sind an beiden Seiten des Hackrahmens 7 gleichfalls Gegengewichtshebel 9 so unter der Dreh- und Bewegungsachse 4 nach vorn durchgeführt, daß der Hackrahmen 7, um die Drehungsachse 4 schwingend, vermittels Einstellung der Gewichte 9a vollkommen ausgeglichen wird. Die Folge ist eine außerordentlich leichte Bewegungsmöglichkeit des Hackrahmens 7 und somit der Feinsteuerung der an den Hackrahmenquerschienen 7a befestigten, in Parallelogrammen geführten Hackhebel 8.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Hackmaschine ohne Vorderwagen mit Automobilsteuerung der Tragräder, dadurch gekennzeichnet, daß der Hackrahmen auf einer zum Maschinenrahmen einstellbaren Führungswelle seitlich beweglich und schwenkbar gelagert ist und die Gewichtshebel zur Ausbalancierung des eigentlichen Hackrahmens unterhalb dieser Führungswelle nach vorn geführt sind.
2. Hackmaschine ohne Vorderwagen mit Automobilsteuerung der Tragräder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Führungswelle zum Maschinenrahmen dadurch erfolgt, daß die Führungswelle in ihren Lagerstellen am Maschinenrahmen abgekröpft ist und, um die Lager der Kröpfung schwenkbar, durch ein Stellorgan gehoben oder gesenkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG59100D 1923-05-17 1923-05-17 Hackmaschine ohne Vorderwagen mit Automobilsteuerung der Tragraeder Expired DE393748C (de)

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