DE39471C - Kaffee-Röstapparat - Google Patents

Kaffee-Röstapparat

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Publication number
DE39471C
DE39471C DENDAT39471D DE39471DA DE39471C DE 39471 C DE39471 C DE 39471C DE NDAT39471 D DENDAT39471 D DE NDAT39471D DE 39471D A DE39471D A DE 39471DA DE 39471 C DE39471 C DE 39471C
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DE
Germany
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lever
drum
flap
rod
connection
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39471D
Other languages
English (en)
Original Assignee
HEINR. GROSS und P. HESEMANN in Düsseldorf
Publication of DE39471C publication Critical patent/DE39471C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23N—MACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N12/00—Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts
    • A23N12/08—Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for drying or roasting
    • A23N12/10—Rotary roasters

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Trockenvorrichtungen.
Beim Brennen von Kaffee ist es ein Haupterfordernifs, dafs die Bohnen einige Zeit voider Beendigung des Brennens nochmals abgekühlt werden, und dafs dieselben, nachdem d;ts Brennen ganz vollendet ist, eine plötzliche und starke Abkühlung erfahren. Auf diese Weise bleibt den Bohnen das Aroma erhalten, da hierdurch der Verflüchtigung der feinen ätherischen OeIe Einhalt geboten wird und die Bohnen überhaupt vor dem Aufbrechen und Auseinandergehen geschützt werden. Man bediente sich bisher zur Abkühlung der Bohnen grofser Siebe; durch dieselben konnte aber die erste Kühlung gar · nicht und die zweite nicht schnell genug geschehen,, auch war es nöthig, die Bohnen aus der Trommel in das. Sieb'zu schütten, wodurch sehr viel von dem Aroma des Kaffees verloren ging. Es ist nun nachstehend ein Verfahren beschrieben und auf beiliegender Zeichnung eine Einrichtung dargestellt, wodurch die bisher vorhandenen Uebelstiinde vollständig .beseitigt werden; es wird der Kaffee ganz plötzlich abgekühlt, ohne dafs derselbe aus der Trommel entfernt zu werden braucht.
Zur Abkühlung dient ein Ventilator oder ein sonstiges Gebläse. Damit die Handhabung ■bequem und die Abkühlung möglichst schnell hervorgebracht wird, wurde die Trommel an der Feuerung mit dem Ventilator in ein und demselben Gehäuse angebracht. Die Trommel, welche aus durchlochtem Blech hergestellt ist, sitzt verschiebbar auf der Achse α und kann durch den Hebel b .bewegt werden. Derselbe ist vorn mit Schlitzen versehen, · in.' welchen die Zapfen c des drehbar auf der Radnabe sitzenden Ringes d sich befinden. Es kann jedoch auch die Einrichtung getroffen werden, dafs die Trommel auf der Welle festsitzt und mit dieser verschoben werden kann. Beim Brennen wird die Trommel vermittelst des Hebels b in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung über die Feuerung gebracht. Der Feuerungsraum ist nach oben durch die Platte e gegen die Trommel abgeschlossen, so dafs das Feuer nicht direct mit derselben in Berührung^ kommt. Die Platte e wird so eingerichtet, dafs sie leicht entfernt und durch eine andere ersetzt werden kann. Der Feuerungsraum ist gegen den Kühlraum unten durch die Isolirwand f und oben durch die Klappen g und ^'abgeschlossen. Damit nun die Klappen g und gl bei der Bewegung der Trommel entfernt werden und nach der Verschiebung die Räume wieder absperren und der Hebel vor der Trommel nicht im Wege ist, wurde folgende eigenthümliche Einrichtung getroffen. Es wurde der bei /2 drehbare Hebel mit dem Scharnier i versehen, so dafs sich derselbe aufklappen läfst.. Unter dem Hebel liegt die Kurbel Ic, welche mit der Stange / verbunden ist, die sich oben an dem Arm m der Klappe g befindet. Wird der Hebel b niedergezogen, so wird die Kurbel gedreht und die Klappe g aufgezogen. Mit dem Arm m ist die .Kette oder Schnur η verbunden, welche über die Rolle ο läuft und an dem Arm m1 der Klappe gl befestigt ist. Wird also der Arm m und die Klappe g bewegt, so bewegt sich der andere Arm und die Klappe in entgegengesetzter Richtung, so dafs die Trommel darunter hingezogen werden kann. Ist die Verschiebung vollendet und la'fst man
den Hebel fahren, so wird derselbe durch die Kurbel k vermöge der Schwere der Klappen g und gl in die Höhe gezogen und hindert dann vor der' Trommel nicht mehr. Durch die Bewegung der Trommel wird zugleich der Ventilator selbsttätig mit aus- und eingerückt. Der Hebel steht .mit der Stange p, Fig. 4, in Verbindung, welche oben am anderen Ende an dem Hebel q angebracht ist. Wird nun die Trommel über den Kühlraum geschoben, so wird die Stange ρ angezogen und der Hebel q so gedreht, dafs die verschiebbare Schnurscheibe mit den an der Nabe angebrachten Zahnen in die Zähne des Stellringes r, welcher auf der Welle festsitzt, eingreift. Es mufs sich somit die Schnurscheibe mit der Welle drehen und durch Seiltransmission den Ventilator mitbewegen. Es wird also äurch den Hebel die Trommel aus dem Heizraum in den Kühlraum und umgekehrt gebracht, rechtzeitig die Klappen g und gx geöffnet und geschlossen' Und endlich der Ventilator zur rechten Zeit aus- und eingerückt. Damit die Ventilatoröffnung, wenn der Kaffee fertig gebrannt und abgekühlt, ist, geschlossen werden kann, so dafs die auf dem schrägen Boden beim Oeffnen der Trommel herabfallenden Bohnen nicht in denselben ein-, fallen, wurde die Klappe 5 angebracht, Diese wird.durch die Stange s1 bewegt, welche mit dem an der .Ausfallklappe t angebrachten Hebel u verbunden ist. Wird vermittelst des Handgriffes ν die Ausfallklappe t geöffnet, so schliefst sich die Klappe s, und umgekehrt, so dafs nur ein Griff für die Bewegung beider Klappen nothwendig ist. Der Apparat erhalt oben Thüren, um zur Trommel, welche ebenfalls mit geeigneten Thüren versehen ist, kommen zu können. .

Claims (2)

Patent-Ansprüche: Bei Kaffee-Röst- und Kuhlapparaten:
1. Die Anordnung des Hebels b zum Verschieben der Trommel, sowie die Verbindung desselben mit der Kurbel £, welche den Hebel b an der Horizontalbewegungnicht: hindert, beim Niederziehen desselben um das Scharnier i aber mitgenommen wird, wodurch die Stange / die Klappe"g'■ und gl vermittelst der Hebel m und m',
: die durch die gezeichnete Kette η oder auch durch einen Hebel verbunden sind, aushebt, so dafs der Trommel freier Durchgang gewährt wird, und ferner die Verbindung des Hebels b mit der Stange ρ und dem Hebel q, durch welchen beim Vorrücken der Trommel in den Kühlraum der Ventilator eingerückt und beim Zurückschieben ausgerückt wird.
2. Die Verbindung der Klappen s für die Luftzuströmöffnung mit der Klappe t der Ausfallöffnung durch den Hebel u und die Stange v, so dafs, wenn die eine Klappe geschlossen, wie erforderlich, die andere stets geöffnet wird. . ;:··." ;. :
Hierzu ι Blatt Zeichnungen;'
DENDAT39471D Kaffee-Röstapparat Expired - Lifetime DE39471C (de)

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