DE395193C - Fahrzeug, bei dem die Raeder jeder Fahrzeugseite an Langbaeumen drehbar gelagert sind - Google Patents

Fahrzeug, bei dem die Raeder jeder Fahrzeugseite an Langbaeumen drehbar gelagert sind

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DE395193C
DE395193C DEST36849D DEST036849D DE395193C DE 395193 C DE395193 C DE 395193C DE ST36849 D DEST36849 D DE ST36849D DE ST036849 D DEST036849 D DE ST036849D DE 395193 C DE395193 C DE 395193C
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trees
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G21/00Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces
    • B60G21/02Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected
    • B60G21/04Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected mechanically

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Fahrzeug, bei dem die Räder jeder Fahrzeugseite an Langbäumen drehbar gelagert sind. Die Erfindung bezweckt eine weitere Ausbildung von Fahrzeugen, bei denen die Räder jeder Fahrzeugseite an Langbäumen drehbar gelagert sind nach Patent 383622. Der Grundgedanke der Erfindung soll mit Hilfe einer einzigen Stange von änderbarer Länge verwirklicht werden, auf die sich der Fahrzeugrabmen abstützt, während die zwangläufige Abstandsführung der Langbäume in parallelen und voneinander Bleichweit abstehenden Schwingungsebenen durch Kulissen oder Führungsschlitze an den Seitenwänden oder in der Stirnwand des Fahrzeugrahmens bewirkt wird.
  • Gemäß der Erfindung sind die schwingenden Enden der Langbäume mittels zweier in ihrer Länge änderbarer Stangen verbunden, von denen die eine den Abstand der Langbäume gleichbleibend erhält, während die andere den Fahrzeugrahmen abstützt. Die Verwendung zweier Stangen bietet in manchen Fällen Vorteile gegenüber den Führungen von Zapfen u. dgl. in Führungsschlitzen oder Kulissen, weil die Stangen weniger dem Verschleiß und Störungen durch Verschmutzen usw. ausgesetzt sind.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf den Zeichnungen beispielsweise schematisch dargestellt. Abb. z ist ein Grundriß, Abb. 2 eine Seitenansicht, Abb. 3 eine Vorderansicht, wobei die beiden letzten Abbildungen die Stel- Jung der Vorderräder auf unebenem Gelände zeigen.
  • Die Langbäume ;, 3', in welche die Fahrzeugräder i, i' und 2, 2' gefaßt sind, schwingen mit ihren vorderen Enden 5, 5' um die Hinterachse 4., um welche sie mit ihren Hinterrädern drehbar gelagert sind. Die Vorderräder 2, 2' sind innerhalb der Langbäume auf den Zapfen der mit ihren Wellen gleichachsig ineinandergelagerten und voneinander unabhängig drehbaren Doppelkurbeln 6, 6' gelagert. Ein Flansch 7 verhindert eine Längsverschiebung der Wellen gegeneinander. Die Kurbelarme der Doppelkurbelwelle bewegen sich bei einer Relativdrehung der Wellenteile zwangläufig in zwei Bleichweit voneinander abstehenden parallelen Ebenen A-A bzw. A'-A' (Abb. 3). Da die Langbäume 3, 3' unverschiebbar zwischen den Kurbelzapfenköpfen 14, 1a' und den Kurbelarmen 6, 6' gehalten werden, so müssen sie sich ebenfalls in Ebenen parallel den Ebenen A-A bzw. A'-A' bewegen. Die absolute Entfernung der beiden Kurbelzapfenenden voneinander äniert sich bei jeder Änderung der Höhenstellung der Räder 2, 2' zueinander, wie dies aus Abb. 3 ersichtlich ist. Die Doppelkurbelwelle 6, 6' kann daher als eine in ihrer Länge veränderliche Stange betrachtet werden.
  • Die Führungen 8 und 9 gestatten ein Gleiten der Mitte der Doppelkurbelwelle 6, 6' in der Längsrichtung des Kraftfahrzeuges, wodurch auch der parallele und Bleichweit bleibende Abstand der Schwingungsebenen A-A und A'-A' von der senkrechten Längsmittelebene B-B des Fahrzeugrahmens io zwangläufig gewahrt bleibt. Die Führung 9 hat aber nur den Zweck, ein Herabfallen der Doppelkurbelwelle zu verhindern, so daß sie sich mit ihren beiden Kurbelarmen je nach der verschiedenen Höhenstellung der beiden Vorderräder 2, 2' zur wagerechten Mittelebene des Fahrzeugrahmens io, welcher bei ii, ii' auf der durchgehenden Hinterachse 4 drehbar gelagert ist, mit entsprechendem Öffnungswinkel verstellen kann. Der höchstmögliche Höhenunterschied der beiden vorderen Fahrzeugräcaer 2, 2 gegeneinander wird somit durch die Länge der Kurbelarme bedingt und beträgt die doppelte Kurbelarmlänge.
  • Das Gewicht des Fahrzeugrahmens ruht ausschließlich auf dem um seinen Zapfen 12 drehbaren zweiarmigen Hebel i,#", der sich mit seinen beiden zu Längsschlitzen ausgebildeten Enden auf die Endzapfen 5, 5' der Langbäume abstützt und dadurch das vordere Fahrzeugrahmenende immer in der Mittelhöhenstellung der beiden vorderen Fahrzeugräder 2, 2' hält. Die Führung 8 wird zum Tragen des Fahrzeugrahmengewichts nicht herangezogen.
  • An dem Wesen der Erfindung wird nichts geändert, wenn der zweiarmige Hebel 13 sich mit seinen Enden durch Rollenführung, 3urch universalgelenkige Kettenglieder, elastische Elemente oder ähnliche, seine Verlängerung zulassende Einrichtungen auf die Langbäume abstützt oder wenn der Hebel ganz zu einer in seiner Länge veränderlichen Feder ausgebildet ist. Ferner brauchen die Kurbelzapfen der Doppelkurbel 6, 6' nicht gleichzeitig als Tragzapfen für die Vorderräder 2, 2' ausgebildet zu sein, sie können vielmehr für sich in den Langbäumen besonders gelagert sein.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Fahrzeug, bei dem die Räder jeder Fahrzeugseite an Langbäumen drehbar gelagert sind, nach Patent 383622, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingenden Enden der Langbäume mittels zweier in ihrer Länge änderbarer Stangen verbunden sind, von denen die eine den Abstand der Langbäume gleichbleibend erhält, während die andere den Fahrzeugrahmen abstützt.
  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden Stangen aus einer gleichachsigen Doppelkurbelwelle mit unabhängig voneinander drehbaren Kurbelarmen besteht, deren Zapfen in den Langbäumen drehbar gelagert sind, während die andere Stange einen zweiarmigen Hebel bildet, dessen mittlerer Drehpunkt am Fahrzeugrahmen befestigt ist, während sich seine beiden Enden, eine Längenänderung zulassend, universalgelenkig auf die schwingenden Langbaumenden abstützen.
  3. 3. Fahrzeug nach Anspruch :2, dadurch gekennzeichnet, daß die den zweiarmigen Hebel bildende Stange elastisch biegsam ausgebildet ist.
  4. Fahrzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen der gleichachsigen Doppelkurbel gleichzeitig als Tragzapfen für die Fahrzeugräder ausgebildet sind.
  5. 5. Fahrzeug nach Anspruch 2, 3 oder -, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle der gleichachsigen Doppelkurbel am Fahrzeugrahmen in dessen Längsrichtung verschiebbar ist.
DEST36849D 1922-09-25 1923-05-09 Fahrzeug, bei dem die Raeder jeder Fahrzeugseite an Langbaeumen drehbar gelagert sind Expired DE395193C (de)

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DEST36849D DE395193C (de) 1922-09-25 1923-05-09 Fahrzeug, bei dem die Raeder jeder Fahrzeugseite an Langbaeumen drehbar gelagert sind
AT100268D AT100268B (de) 1923-05-09 1924-02-28 Fahrzeug mit in schwingbaren Langbäumen gelagerten Rädern oder sonstigen Fahrorganen.

Applications Claiming Priority (2)

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DEST36168D DE383622C (de) 1922-09-25 1922-09-25 Fahrzeug mit seitlichen Langbaeumen
DEST36849D DE395193C (de) 1922-09-25 1923-05-09 Fahrzeug, bei dem die Raeder jeder Fahrzeugseite an Langbaeumen drehbar gelagert sind

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