DE396573C - Elektrisch beheizter Muffelofen - Google Patents

Elektrisch beheizter Muffelofen

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DE396573C
DE396573C DEST36570D DEST036570D DE396573C DE 396573 C DE396573 C DE 396573C DE ST36570 D DEST36570 D DE ST36570D DE ST036570 D DEST036570 D DE ST036570D DE 396573 C DE396573 C DE 396573C
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muffle
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resistance
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electrically heated
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D11/00Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
    • F27D11/02Ohmic resistance heating
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/62Heating elements specially adapted for furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)

Description

  • Elektrisch beheizter Zuffelofen. Bei elektrisch beheizten Muffelöfen hat man bereits die Muffel, die zumeist einen halbkreisförmigen Querschnitt hat, auf ihrem ganzen Umfang, also auf dem flachen Boden und dem Gewölbe, in eine gleich starke Widerstandsmasse, z. B. Kohlengrieß, eingebettet und die stromzuführenden Elektroden seitlich in der Höhe des Muffelbodens in die Koksgrießfüllung hineinragen lassen.
  • Die Beheizung der Muffel ist bei Öfen dieser Art nicht gleichmäßig, so daß sich trotz großen Stromverbrauchs keine höheren Temperaturen als etwa 1q.00° C erreichen lassen. Diese Nachteile sind offenbar darauf zurückzuführen, daß auf die verschieden langen Stromwege, die durch die eigenartige Gestalt der halbkreisförmigen Muffel bedingt sind, keine Rücksicht genommen wurde.
  • Nach der Erfindung ist eine gleichmäßige Beheizung der Muffel auf ihrem ganzen Umfangedadurch gewährleistet, daß der Miderstand der den Muffelboden bedeckenden Widerstandsmasse den Widerstand der das Muffelgewölbe umschließenden 3A4derstandsmasse um so viel übertrifft, wie der Stromweg am Boden kleiner ist als der Stromweg über das Gewölbe. Der an den Abzweigstellen der beiden Widerstandsmassen zugeleitete Strom kann -dann nichtin der Hauptsache den kürzeren Weg am Muffelbod'en nehmen, ist vielmehr gezwungen, sich gleichmäßig über den ganzen Umfang der Muffel zu verteilen, so daß diese an allen Stellen in gleichem Maße beheizt wird. Wie die Erfahrung gezeigt hat, lassen sich bei dieser Einbettungsart der 'Muffel Temperaturen bis zu 18oo° C erreichen, wobei sogar der Stromverbrauch geringer ist.
  • Führt man bei dieser Stromverteilung den Strom mittels der Elektroden in der Höhe des Muffelbodens nahe an den Stellen ein, an welchen die den Muff elÜoden und das Muffelgebäude beheizenden Widerstandsmassen von der zur Bettung der Elektroden dienenden Widerstandsmasse abzweigen, so ist der Verschleiß der Elektroden verhältnismäßig groß. Dieser Verschleiß ist erfindungsgemäß dadurch auf ein Mindestmaß gebracht, daß die beiden Elektroden in die Widerstandsmasse in einem gewissen Abstand von den Abzweigstellen der den Muffelboden und das Muffelgewölbe beheizenden Widerstandsmassen münden.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des elektrischen Muffelofens nach der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist ein Querschnitt nach der Linie A-B der Abb.2, die ein Längsschnitt nach der Linie C-D der Abb. i ist. Abb.3 ist eine Draufsicht der Abb. 2.
  • Die zu beheizende, vorn offene Muffel i hat in der üblichen Weise einen halbkreisförmigen Querschnitt und besteht ans dem flachen Boden 2, dem Gewölbe 3 und der Rückwand q. Als Tragunterlage für die Muffel i dient ein Tisch aus Mauerwerk, der sich aus einer Platte 5 von etwa der Breite des Bodens 2 und einem Fuß 6 zusammensetzt. Das Mauerwerk 7 des Ofens ist mit einer den Heizraum bildenden Aussparung 8 versehen, die unten senkrechte \\ ände hat und etwa von der Höhe des Muffelbodens 2 ab halbkreisförmig ist. Der Fuß 6 izt wesentlich schmaler als die Tischplatte 5, so daß unter dieser erweiterte Räume 9 entstehen. An diese Räume schließen sich im Mauerwerk 7 vorgesehene Aussparungen io an, durch welche die beiden Elektroden ii bis in den Raum 9 hindurchgeführt sind.
  • Beim Einsetzen der Muffel i in den Heizraum 8 des Ofens wird auf die Tischplatte 5 eine dünne Schicht a aus Kohlengrieß als elektrische Widerstandsmasse aufgebracht und darauf die Muffel mit dem Boden 2 gesetzt. Sodann wird der Ofen vorn durch den Stöpsel 12 verschlossen und der ganze Heizraum 8 durch die mit dem Stöpsel 13 versehene obere Öffnung mit Kohlengrieß ausgefüllt.
  • Der Ringraum zwischen dem Muffelgewölbe 3 und dem Ofenmauerwerk 7 hat eine ganz bestimmte Breite, die im wesentlichen von der Leitfähigkeit der Widerstandsmasse abhängt und in einem ganz bestimmten Verhältnis zu der Stärke der Schicht a steht. Die Stärke der den Boden 2 beheizenden Kohlengrießschicht a ist um so viel kleiner, als die Stärke der den Ringraum ausfüllenden, das lluffelgewölbe 3 umschließenden Kohlengrießschicht b als der Stromweg am Boden 2 kürzer ist als der Stromweg über das Gewölbe 3. Demgemäß übertrifft der M iderstand der Schicht a den :\ iderstand der Schicht b um soviel, als der Stromweg am Boden kleiner ist als der Stromweg über das Gewölbe.
  • Bei Zuleitung durch die Elektroden ii verzweigt sich der Strom daher an der Abzweigstelle der beiden \i iderstandsmassenschichten a, b, so daß er trotz der verschiedenen Stromwege den Boden 2 und das Gewölbe 3 der 3luffel i an allen Stellen gleichmäßig erhitzt. Als bestes Verhältnis der Schicht a zur Schicht b hat sich in der Praxis ein Verhältnis von 1: 6 ergeben.
  • Infolge der Anordnung der Elektroden ii seitlich unterhalb des Bodens 2 der Muffel i sind die Elektroden aus den eigentlichen i-leizschicbten a, b herausgezogen und dadurch den Einwirkungen der höchsten Temperaturen entzogen. Die Lebensdauer der Elektroden ist hierdurch wesentlich vergrößert.
  • Die Elektroden ii sind ferner in den Räumen io von Kohlengrieß umgeben und ragen in die Räume 9 hinein, die gegenüber der Iäohlengrießschicht b Erweiterungen darstellen. In diesen sind die Elektroden ii von einer Miderstandsmasse umschlossen, die einen größeren Querschnitt hat als die Kohlengrießschicht b. Der Strom verteilt sich daher von der Elektrode: aus auf eine größere Masse, als wenn die Elektrode in gleicher Flucht mit dem Boden 2 in die Kohlengrießschicht b hineinragen- würde. Ein nennenswerter Verschleiß der Elektroden i i tritt bei dieser Anordnung und Einbettung nicht mehr ein.

Claims (2)

  1. PATEN'C-ANSPRÜCHE: i. Elektrisch beheizter Muffelofen mit auf ihrem ganzen Umfang in M iderstandsmassen eingebetteter Muffel, dadurch gekennzeichnet, daß der \', iderstand der den 'Muffelboden (2) bedeckenden Widerstandsmasse (a) den Miderstand der das Muffelgewölbe (;,) umschließenden \\ iderstandsmasse (b) um so viel übertrifft, wie der Stromweg amBoden kleiner ist als der Stromweg über das Gewölbe.
  2. 2. Muffelofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Elektroden (i i) in die Widerstandsmasse im Abstand von den Abzweigstellen der den Muffelboden und das Muffelgewölbe beheizenden Widerstandsmassen (a, b) münden.
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