DE398043C - Photographische Kopiermaschine - Google Patents

Photographische Kopiermaschine

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DE398043C
DE398043C DEJ21893D DEJ0021893D DE398043C DE 398043 C DE398043 C DE 398043C DE J21893 D DEJ21893 D DE J21893D DE J0021893 D DEJ0021893 D DE J0021893D DE 398043 C DE398043 C DE 398043C
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DE
Germany
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rollers
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strip
roller pairs
image
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Expired
Application number
DEJ21893D
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English (en)
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AUGUST F JOBKE
Original Assignee
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/50Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera with slit or like diaphragm moving over original for progressive exposure

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 1. JULI 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 398043 -KLASSE 57a GRUPPE 5
(J 21893 VI\si<fi)
August F. Jobke in Pittsburgh, V. St. A.
Photographische Kopiermaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. August 1921 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni ig 11 die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 8. Mai 1919 beansprucht.
Die Erfindung betrifft eine photographische Wiedergabevorrichtung mit zwischen zwei durch Rollen bewegten Streifen befindlichem Objektiv, welches die bildlichen Darstellungen des einen (Bild-) Streifens auf den lichtempfindlichen (Kopier-) Streifen wirft. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Gattung wird der Filmstreifen ruckweise vorwärts bewegt: und hierbei das Licht ruckweise abgeblendet. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß zur Ermöglichung einer gleichförmig bleibenden Bewegung der Streifen diese durch zwei mit gleichförmiger Geschwindigkeit angetriebene Walzenpaare bewegt werden, und daß beim Verlassen des Endes eines Bildstreifens die ihn fördernden Walzenpaare durch ihre Berührung einen elektrischen Kontakt erzeugen, welcher die Reibung der den lichtempfindlichen Schichtträger fördernden Walzenpaare aufhebt und dessen Weiterförderung un-
terbricht. Außerdem bezieht sich die Erfindung auf die besondere Ausbildung der elektromagnetischen Vorrichtung zur Abhebung der Walzen von ihren Gegenwalzen. In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen dargestellt. Abb. ι ist ein wagerechter, Abb. 2 ein senkrechter Schnitt durch die Vorrichtung;
ίο Abb. 3 zeigt eine Ausrückvorrichtung für die Triebrollen des Bildbandes,
Abb. 4 eine Ansicht der Antriebvorrichtung für die Rollen,
Abb. 5 die Anordnung" zwischen einem Wechselrädersatz und den Anschlägen für das Objektivbrett, die verschiedene Reduktionsverhältnisse ermöglicht.
Eine Kamera 11 wird durch eine Wand 12 mit einem Objektiv 13 in zwei lichtdichte Teile geteilt. Eine transparente Zeichnung 14, welche vor der Lichtquelle 16 sich in der Richtung des Pfeiles bewegt, erzeugt auf dem sich in der Richtung des andern Pfeiles bewegenden lichtempfindlichen Papier 15 ein stillstehendes Bild. Ein Motor 17, welcher mit der Beleuchtungslampe an die gleiche Stromquelle angeschlossen ist, treibt durch Wurm- und Rädergetriebe 18 die beiden Reibrollensätze an. Das unmittelbar angetriebene Rollenpaar 19 ist so eingestellt, daß es die Zeichnung durch Reibung mitnimmt, während das zweite Paar 20 nur einen elastischen Druck auf die Zeichnung ausübt, so daß es bei einem bestimmten Zuge ein Gleiten zuläßt. Mit einem um einen Zahn vergrößerten j Radverhältnis an diesem Rollenpaar kann die Zeichnung immer gespannt gehalten werden. Eine ähnliche Einrichtung ist auch bei der; Rollen 21 bis 24 für die Fortbewegung des lichtempfindlichen Papiers getroffen, wobei hier die Rollen 23, 24 die geringere Reibung und die größere Geschwindigkeit erhalten.
Anstatt das Gleiten zwischen dem Rollenpaar und der wiederzugebenden Lichtpause eintreten zu lassen, ist es vorteilhafter, eine kleine Reibungskupplung in den Antrieb der , Rollen einzuschalten, da hierdurch der Ver-< 1 schleiß der Lichtpause vermieden wird.
Da die Vorrichtung ohne Unterbrechung) laufen soll, so wird die Bewegung des Papierbandes durch die Bewegung der wiederzuge- ' benden Zeichnung bestimmt; hierzu ist fol- ' gende Einrichtung getroffen: Die Rollen 21 und 23 sind in einem Rahmen befestigt, der eine kleine Bewegung ausführen kann, um die Reibung der Rollen am Papier aufzuheben. Ein Elektromagnet 26 bewirkt diese Bewe- ' gung. Er ist in einem Stromkreis 25 über die Rollen 19,20 in Reihe geschaltet, der ent· weder an dem Hauptstromkreis angeschlossen oder aber mit einigen Zellen verbunden ist, I da hierdurch die Gefahr von Erdung oder : hoher Spannung über die Zeichnung vermieden wird.
Dieser Stromkreis wird durch einen Hauptschalter bedient. Wenn sich keine Zeichnung zwischen den Rollenpaaren 19,20 befindet. ·■ ist der Stromkreis durch den Magneten gej schlossen; dann bewegen die Rollen 21,23 ! das lichtempfindliche Papier nicht. Solange ! aber eine Zeichnung zwischen den Rollen- ; paaren 19 oder 20 sich befindet, ist der Stromkreis offen. Die Rollen 21, 23 drücken dann auf das lichtempfindliche Papierband 15 I und bewegen es weiter.
j Gemäß einer anderen x\usführungsform (Abb. 3 und 4) ist ein Topfmagnet 27 ange-I bracht, der eine Reibungskupplung auslöst I und dabei die Rollen 21 bis 24 freigibt, wenn j der Stromkreis geschlossen ist. Ein Wurm ■ auf der Welle 54 überträgt deren Bewegung I auf ein auf einer Welle 56 lose laufendes l Wurmrad 55, die, um einen achsialen Anzug durch den Magneten 27 zu vermeiden, durch dessen Kern hindurchgeführt ist. Ein auf einem Keil in der Welle 56 geführter magnetischer Reibungskonus 57 paßt in eine ko-ί nische Ausbohrung im Wurmrade 55. Eine Feder 58 hält den Reibkegel und das Wurmrad gekuppelt, solange der Außenpol des Maj gneten nicht den magnetischen Reibkegel ani zieht. In Abb. 4 ist der Reibkegel in einer Planansicht gezeigt sowie auch diagrammatisch die Verbindung mit dem Wurmrad und den Kegelrädergetrieben für die Reibrollen· i 21 bis 24.
Damit der Stromkreis durch die Rollen 19 und 20 isoliert bleibt, sind diese aus Isolierstoff, wie Holz, hergestellt und mit einem den Kontakt vermittelnden Metallzylinder versehen.
Zwischen einer Klarglasplatte 30 und einer Mattglasplatte 31, die in einiger Entfernung voneinander angebracht sind, wird die Lichtpause ohne Reibung in eine Ebene geführt, bis sie von dem nächsten Rollenpaar 20 erfaßt wird. Ihre Breite entspricht dem von dem Reflektor 32 ausgesandten Lichtbündel, damit möglichst viel Licht hindurchgeht.
In ähnlicher Weise ist eine Klarglasplatte
33 und vorzugsweise eine reflektierende Platte
34 aus poliertem Metall oder einer weißen Masse auf der Seite des Kopiermittels angebracht. Wenn es dessen Steifigkeit zuläßt, können Federn 35 mit einem leichten Druck das Papier in die genaue Bildweite bringen. Auf diese Weise läßt sich das Papier durchdringendes Licht wieder zurückwerfen, um auch dessen chemische Wirkung auszunutzen. Der Vorgang verläuft folgendermaßen:
Das lichtempfindliche Papier 15 wird aus dem lichtdichten Kasten in geeigneter Weise
in die Rollen 21 bis 24 geführt, wo es seine Belichtung von der Zeichnung 14 erhalt. Der Kasten der Kamera ist lichtdicht mit einem Entwickler- und Fixierkasten 3 8 verbunden, welche an dem Gestell 37 angebracht sind. Drahtführungen verhindern das Ankleben des Papiers an den Wänden, und die Rollen 40 dienen neben der Fortschaltung auch zum Abquetschen der Entwicklerflüssigkeit, damit to diese nicht in den nächsten Kasten getragen wird. Ein Fenster 41 mit rotem oder gelbem Glas erlaubt, das Papier zu beobachten; ein federnder Hebel 42, der in einen Stromkreis eingeschaltet ist, schaltet den Strom aus, sobald er die Metallhülse der Papierrolle berührt, nachdem alles Papier aufgebraucht ist. Dadurch kommt die Vorrichtung zum Stillstand.
Zur Herstellung von Kopien verschiedener Größe ist ein offener Kasten 43 angebracht, der sich lichtdicht am offenen Ende der Kamera 11 verschieben läßt und die Führung und Rollen für die Lichtpause sowie die Lichtquelle trägt. Entsprechende Gegenstandsweiten werden durch Marken festgestellt. Eine Triebwelle 44 für die Rollen 19 und 20 ist auf einer Welle 50 verschiebbar und arbeitet deshalb in jeder Stellung. Ein mit der Welle 50 gegenüber einem auf einer Welle 59 befestigten Satz Räder verschiebbarer Wechselrädersatz 45 ermöglicht die Änderung der Geschwindigkeit in bestirhmten Verhältnissen, entsprechend den Reduktionsverhältnissen. Zur Erzielung einer größeren Geschwindigkeit kann auch das Feld des Motors verändert werden.
Zur Veränderung der Bildweite ist das Objektivbrett 12 verschiebbar; zu seiner Einstellung ist ein drehbarer Anschlag 46 mit Stiften verschiedener Länge und Richtung angebracht, die eine unrunde Scheibe ersetzen. Die Einstellung der Stifte wird durch einen Hebel 47 und eine Kurbel 61 bewirkt, deren Bewegung auch die Einstellung der Wechselräder 45 bestimmt. In Abb. 5 sind der Deutlichkeit halber die Wechselräder um 90 ° gedreht dargestellt. Eine in einer Führung 48 bewegliche Schneidvorrichtung trennt das belichtete Papierband ab, das in die Behälter 38,39 zur Entwicklung und weiteren Behandlung des Bildbandes überführt wird.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Photographische Wiedergabevorrichtung, bei welcher der wiederzugebende Bildstreifen und der lichtempfindliche Schichtträger sich gegenüber dem Objektiv nach entgegengesetzten Richtungen bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildstreifen (14) und der Kopierstreifen (15) durch je zwei mit gleichförmiger im Verhältnis der Vergrößerung oder Verkleinerung stehender Geschwindigkeit angetriebene Walzenpaare (19, 20 bzw. 21, 22 und 23, 24) bewegt werden, und daß beim Verlassen des Endes eines wiederzugebenden Bildstreifens die ihn fördernden Walzenpaare durch ihre Berührung einen elektrischen Kontakt erzeugen, welcher die Reibung der den lichtempfindlichen Schichtträger fördernden Walzenpaare aufhebt und dessen Weiterförderung unterbricht.
  2. 2. Photographische Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Walze (21, 23) von zwei den Schichtträger fördernden Walzenpaaren auf einem Rahmen angebracht sind, der beim Stromschluß durch die den Bildstreifen fördernden Walzenpaare (19, 20) mittels eines Elektromagneten von den Gegenwalzen (22, 24) abgehoben wird.
  3. 3. Photographische Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den wiederzugebenden Bildstreifen fördernden, beim Leerlauf einen Kontakt gebenden Walzenpaare (19, 20) eine elektromagnetische Reibungskupplung beeinflussen, welche die Walzenpaare für den lichtempfindlichen Schichtträger freigibt und dessen weitere Förderung aufhebt.
  4. 4. Photographische Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige zweite Paar der hintereinanderliegenden Rollenpaare geringere Reibung, aber größere Geschwindigkeit hat als das jeweilige erste Paar, um die Streifen zwischen den Rollenpaaren ständig gespannt zu halten.
  5. 5. Wiedergabevorrichtung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Objektiv (13), durch verschieden lange Stifte an einer drehbaren Scheibe (46) verstellt wird, welche mit einer Kurbel (64) versehen ist.
  6. 6. Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbel (61) einen Hebel (47) beeinflußt, welcher mit seinem anderen Ende ein Wechselrädergetriebe (45) einwirkt, das die Geschwindigkeit des Bildträgerbandes und des lichtempfindlichen Bildbandes zueinander bei verschiedenen Reduktionsverhältnissen regelt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEJ21893D 1919-05-08 1921-08-26 Photographische Kopiermaschine Expired DE398043C (de)

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ID=21907426

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