DE398071C - Elektrischer Widerstands-Schweissapparat zum Anschweissen von Schneidenstuecken an die Schaefte von Schneidstaehlen und fuer aehnliche Zwecke - Google Patents

Elektrischer Widerstands-Schweissapparat zum Anschweissen von Schneidenstuecken an die Schaefte von Schneidstaehlen und fuer aehnliche Zwecke

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DE398071C
DE398071C DES62330D DES0062330D DE398071C DE 398071 C DE398071 C DE 398071C DE S62330 D DES62330 D DE S62330D DE S0062330 D DES0062330 D DE S0062330D DE 398071 C DE398071 C DE 398071C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
welding
pressure
welding apparatus
shaft
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Expired
Application number
DES62330D
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English (en)
Inventor
Friedrich Kalkner
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Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K31/00Processes relevant to this subclass, specially adapted for particular articles or purposes, but not covered by any single one of main groups B23K1/00 - B23K28/00
    • B23K31/02Processes relevant to this subclass, specially adapted for particular articles or purposes, but not covered by any single one of main groups B23K1/00 - B23K28/00 relating to soldering or welding
    • B23K31/025Connecting cutting edges or the like to tools; Attaching reinforcements to workpieces, e.g. wear-resisting zones to tableware

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

(S 62330
Die Erfindung betrifft einen Apparat für elektrische Widerstandsschweißung, der für das Anschweißen von Schneidenstücken an Schäfte von Schneidstählen und für ähnliche Zwecke verwendet werden soll. Er kennzeichnet sich durch' eine besondere Ausbildung und Anordnung der Elektroden. Es wird eine Stützelektrode benutzt, die bei der Arbeit den Schaft des Stahles unterstützt, und eine
ίο Deckelektrode, die das anzuschweißende Schneidenstück an das Ende des Schaftes andrückt. Diese Elektroden werden so geformt und angeordnet, daß der Schaft bei Einstellung seines Endes in den Angriffsbereich der Druckelektrode unter verschiedenen Winkeln gegen die' Druckrichtung dieser Elektrode eingestellt werden kann. Die Einrichtung wird dabei am vorteilhaftesten so getroffen, daß der Bereich der möglichen Einstellungen des Schaftes zunächst im wesentlichen auf eine 'zur Druckrichtung der Druckelektrode quer liegende Ebene beschränkt ist und daß der Schaft im Bedarfsfalle durch Verwendung besonderer Beilagen gegen diese Einstellungsebene geneigt wird.
Es ist gefunden worden, daß sich die Dreh- und Hobelstähle normalisieren lassen in solcher Weise, daß man für das Anschweißen der Schneidenstücke an die Schäfte mit einer Ausführungsform des Schweißapparates aus-
*} Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Friedrieh Kalkner in Nürnberg;
kommt, bei der die Einstellungsebene etwa unter 45 ° gegen die Druckrichtung der Druckelektrode geneigt ist. Dabei erhält der Schaft eine Kerbe, in die das anzuschweißende Schneidenstück mit ungefähr quadratischem Querschnitt eingelegt wird, und ebenso erhält die Druckelektrode eine Kerbe zum Erfassen der freistehenden Kante des in den Schaft eingelegten Schneidenstückes. Der Schweißdruck wird im wesentlichen in Richtung der Diagonale des Querschnitts des Schneidenstückes ausgeübt.
Der neue Schweißapparat kann so ausgeführt werden, daß er sich an eine Punkt- j schweißmaschine bekannter Bauart ansetzen läßt. Eine solche Ausführung wird durch Abb. ι der Zeichnung im Aufriß, teilweise im Schnitt, veranschaulicht, während Abb. 2 die tellerförmige Stützelektrode dieses Apparates in Draufsicht zeigt. Der Apparat kann auch in einer seiner Eigenart entsprechenden Weise mit dem Transformator zu einer neuartigen elektrischen Erhitzungsmaschine vereinigt werden. Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Maschine wird durch die Abb, 3 der | Zeichnung im Schnitt veranschaulicht.
Bei der Ausführung nach Abb. 1 und 2 hat die Stützelektrode 1 die Gestalt eines Tellers. Sie sitzt auf einer hohlen Säule 2, die mit ihrer Fußplatte 3 an die Aufspannplatte 4 der Schweißmaschine angeschraubt ist. Die Maschine ist von bekannter Bauart. Sie enthält einen Transformator mit einer Sekundärwicklung, von deren Enden das eine an die Aufspannplatte 4, das andere an die Fassung 5 des Tragarmes 6 der Druckelektrode 7 angeschlossen ist. Die Fassung 5 mit dem Arm 6 kann um eine Achse 8 geschwenkt werden mittels des Fußhebels 9, der «bei 10 im Maschinengestell gelagert und durch eine Lenkstange 11 mit dem Arm 12 der Fassung 5 verbunden ist.
Die Ebene der Stützelektrode 1 ist unter etwa 45 ° gegen die Druckrichtung der Druck elektrode 7, die bei Aufstellung der Maschine auf wagerechtem Boden mit der Lotrichtung zusammenfällt, geneigt. Die Stützelektrode 1 hat eine zentrale Vertiefung 13; sie bewirkt, daß das Stück 14 des Stahlschaftes 15, das der Schweißstelle zunächst liegt, außer Berührung mit der Stützelektrode bleibt. Der Stahlschaft wird auf der Stützelektrode festgeklemmt mittels einer Schraubzwinge 16, die mit einem Ring 17 in einer Nut der Säule 2 um die Stützelektrode schwenkbar gelagert ist. Zwei Schrauben 18 und 19 in einem am Zwingenbügel befestigten Teil 20 dienen als verstellbare Anschläge für den Stahlschaft. Die Stützelektrode ist für Wasserkühlung eingerichtet. 21 und 22 sind Rohrstutzen zum Anschluß von Gummischläuchen.
Die Druckelektrode 7 hat einen um die Längsrichtung der Elektrode drehbaren Kopf 23 mit einer Kerbe 24. Das anzuschweißende Schneidenstück 25 liegt in einer Kerbe 26 des Stahlschaftes. Der Schaft wird so eingestellt, daß die Flächen des Schneidenstückes 25 !die Wände der Kerben 24 und 26 gut berühren.
Da der Schweißdruck, der mittels des Fußhebels 9 ausgeübt werden kann, nicht ausreicht, so ist in unmittelbarer Nähe der Elektroden eine Schraubenspindel 27 mit einem Handrad 28 angeordnet, die es möglich macht, die Druckelektrode 7 mit großer Kraft an die f75 Stützelektrode 1 heranzuziehen. Die Mutter 29 der Spindel ist gelenkig in einem Bock an der Säule 2 gelagert, das Ende der Spindel greift an einem Gelenk 30 einer geteilten Schelle 31 an, die unter Zwischenschaltung von Isoliermaterial auf dem Kopf 32 des Armes 6 aufgebracht ist. Die Spindel geht durch ein Loch in der Stützelektrode.
Mit Hilfe dieser Einrichtung kann der Stahlschaft in der Ebene der Stützelektrode 1 unter Erhaltung seines Endes im Angriffsbereich der Druckelektrode 7 innerhalb eines Bereiches von etwa 240 ° beliebig eingestellt werden. Da die Einspannstelle des Schaftes infolge der Vertiefung 13 der Elektrode ein Stück weit von der Schweißstelle entfernt ist, wird eine schädliche Abkühlung des Schaftes in der Nähe der Schweißstelle verhütet.
Soll der Schaft gegen die Ebene der Stützelektrode geneigt werden, so kann dies durch Einlagen zwischen Schaft und Stützelektrode, die beide Teile gut berühren, erreicht werden. Die gezeichnete feste Stützelektrode kann man auch durch eine im Kreis um den Kopf der Druckelektrode schwenkbare Stützelektrode ersetzen, indem man den Elektrodenteller ι wegläßt, die Schraubzwinge 16 mit einem als Unterlage für den Schaft dienenden Backen ausstattet und den Ring 17, der die Schraubzwinge trägt, so ausführt, daß die Fuge zwischen dem Ring und seinem Lager an der Säule 2 dem Strom nur einen verschwindend kleinen Übergangswiderstand darbietet.
Bei der Maschine nach Abb. 3 ist die Stützelektrode 1 auf der Decke 23 eines Gehäuses 34 gelagert, das den Transformator enthält. Von dem Transformator ist der Eisenkern 35 und die Sekundärwicklung 36 gezeichnet. Die Enden der Sekundärwicklung sind durch eine Öffnung 37 in der Decke 33 herausgeführt. Das eine Ende 3S ist zu einer Platte geformt, die unter Zwischenschaltung einer Schicht 39 aus Isoliermaterial auf der Gehäusedecke 33 aufliegt. Sie trägt die Stützelektrode 1 mit der zentralen Vertiefung 13; mit einem Ring 17 ist wie-
der die Schraubzwinge 16 gelagert, die zum Festklemmen des Schaftes 15. an der Stützelektrode dient.
Auf der Gehäusedecke 23 sitzt ferner ein Bock 40, der die Druckelektrode 7 trägt. Der Kopf 23 'der Elektrode ist schirmartig gegen den Schaft 41 verbreitert. Das zweite Ende 42 der Sekundärwicklung 36 des Transformators liegt zwischen dem Kopf 23 und dem Flansch 43 eines Rohres 44, das den Schaft 41 der Elektrode dicht passend umschließt. Mittels eines Handrades 45 kann die Elektrode 7 gegen das Rohr 44 und das Ende 42 der Sekundärwicklung gedreht werden. Das. Rohr 44 wird dabei an der Drehung gehindert durch einen Stift 46 am Flansch 43, "der in einer Bohrung 47 im Kopf 48 des Bockes 40 geführt ist,. Dasj Rohr 44 steckt in einer Hülse 49, die mit einem Handrad 50 versehen ist; die Hülse hat außen Schraubengewinde und ist im Muttergewinde des Kopfes 48 gelagert. Durch Drehen des Handrades 50 kann die Druckelektrode 7 gehoben und gesenkt werden. Die Elektrode ist für Wasserkühlung eingerichtet, bei 51 ist ein Rohrstutzen zum' Anschluß eines Gummischlauches gezeichnet.
Die Achse der Druckelektrode 7 ist auch
bei dieser Maschine unter etwa 45 ° gegen die Ebene der tellerförmigen Stützelektrode 1 geneigt. Die Arbeitsweise der Maschine ist wesentlich dieselbe wie bei der Maschine nach Abb. ι und 2. Der Schweißdruck wird durch Senkung der Druckelektrode mittels des Handrades 50 hervorgebracht.

Claims (11)

Patent-Ansprüche:
1. Elektrischer Widerstands-Schweißapparat zum Anschweißen von Schneidenstücken an die Schäfte von Schneidstählen und für ähnliche Zwecke, gekennzeichnet durch solche Ausbildung und Anordnung der Stützelektrode (1) für den Schaft (15) und der Druckelektrode (7) zum Anpressen des Schneidenstückes (25) an das Schaftende, daß der Schaft bei Einstellung seines Endes in den Angriffsbereich der Druckelektrode unter verschiedenen Winkeln gegen die Druckrichtung dieser Elektrode eingestellt werden kann.
2. Schweißapparat nach Anspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, daß der Bereich der möglichen Einstellungen des Schaftes im wesentlichen auf eine zur Druckrichtung der Druckelektrode quer liegende Einstellungsebene beschränkt ist.
3. Schweißapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellungsebene etwa unter 45 ° gegen die Sch weiß druckrichtung geneigt ist.
4. Schweißapparat nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine tellerförmige Stützelektrode.
5. Schweißapparat nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine um die Stützelektrode schwenkbare Schraubzwinge (16) zum Anpressen des Schaftes an die Elektrode.
6. Schweißapparat nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Einsenkung (13) des mittleren Teiles der tellerförmigen Stützelektrode, zum Zwecke, das der Schweißstelle zunächst liegende Ende des Schaftes außer Berührung mit der Stützelektrode zu halten. .
7. Schweißapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die 'Stützelektrode im Kreise um den Kopf der Druckelektrode schwenkbar ist.
8. Schweißapparat nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Einkerbung (24) des Kopfes der Druckelektrode, derart, daß die Druckelektrode und -der für Einlegung des Schneidenstückes (25) gleichfalls mit einer Kerbe (26) versehene Schaft das Schneidenstück je von zwei Seiten umfassen und der Schweißdruck der Richtung der Diagonale des Schneidenstückquerschnitts folgt.
9. Schweißapparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Stützelektrode auf einer Säule (2) mit einer Fußplatte (3), die das Anschrauben der Stützelektrode an die Aufspannplatte (4) einer gewöhnlichen Punktschweißmaschine ermöglicht.
10. Schweißapparat nach Anspruch g, gekennzeichnet durch eine zur Verstärkung rdes Schweißdruckes dienende Schraubenspindel (27) mit Handrad (28), die an der Säule (2) der Stützelektrode und am vorderen Ende des die Druckelektrode tragenden Armes (6) der Punktschweißmaschine angreift.
11. Schweißapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Decke (33) eines Transformatorgehäuses (34) in wagerechter oder annähernd wagerechter Lage eine tellerförmige Stützelektrode (1) und in einem Bock (40) mittels einer Schraube (49) in ihrer Längsrichtung verschiebbar die Druckelektrode (7) gelagert ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DES62330D 1923-03-08 1923-03-08 Elektrischer Widerstands-Schweissapparat zum Anschweissen von Schneidenstuecken an die Schaefte von Schneidstaehlen und fuer aehnliche Zwecke Expired DE398071C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0184784A1 (de) * 1984-12-14 1986-06-18 HAWERA Präzisionswerkzeuge GmbH Verfahren zur Herstellung von Bohrwerkzeugen

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