DE39861C - Gummihaut-Pantograph - Google Patents

Gummihaut-Pantograph

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Publication number
DE39861C
DE39861C DENDAT39861D DE39861DA DE39861C DE 39861 C DE39861 C DE 39861C DE NDAT39861 D DENDAT39861 D DE NDAT39861D DE 39861D A DE39861D A DE 39861DA DE 39861 C DE39861 C DE 39861C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rubber skin
pantograph
skin
ring
clamps
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39861D
Other languages
English (en)
Original Assignee
FIRMA SlELAFF, Inhaber MAX SlELAFFi und die FIRMA Max Hocker & Co., Inhaber Siegmund Cohn in Berlin
Publication of DE39861C publication Critical patent/DE39861C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D7/00Shaping elastic or deformable material, e.g. rubber, plastics material, to form printing surfaces
    • B41D7/04Forming printing surfaces by covering printing forms with a thin elastic skin, e.g. rubber foil, and retaining the latter thereon; Obtaining reduced or enlarged printing surfaces by using thin elastic transfer foils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Druckerei.
Firma SIELAFF, Inhaber MAX SIELAFF
in BERLIN.
Gummihaut-Pantograph. ν
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1886 ab.
Der nachstehend beschriebene Apparat hat den Zweck, eine runde Gummihaut bezw. die auf dieselbe gedruckte Zeichnung behufs Um-" drucks gleichmäfsig auszudehnen bezw. zusammen zu lassen.
Derselbe, in Fig. 1 dargestellt, besteht aus zwei in einander geschliffenen Ringen A und B, von denen letzterer durch eine Schnecke F bezw. Kurbel J bewegt wird. Der äufsere Ring B trägt, wie in Fig. 2, 3 und 4 im Schnitt und von oben gesehen im Detail weiter ausgeführt ist, in gleichen Abständen Stifte s, während der innere Ring A ebenfalls in gleichen Abständen mit einer gleichen Anzahl Rollen r versehen ist. Auf die Stifte s des äufseren Ringes B ist eine Coulisse P gesteckt, an welcher ein Stahlband α mit Klammern K befestigt ist. In diese Klammern K wird eine runde Gummihaut in der bekannten Weise eingespannt.
Die Wirkungsweise des Apparates ist nun folgende: Wird der äufsere Ring durch eine Rechtsdrehung der Kurbel / bewegt, so legen sich die Stahlbänder α sämmtlich gleichmäfsig gegen die entsprechenden Rollen r des inneren, feststehenden Ringes A, infolge dessen die Klammern K sich gleichmäfsig vom Mittelpunkt entfernen, d. h. die Gummiplatte gleichmäfsig ausdehnen. In der linken Hälfte der Fig. ι ist durch punktirte Linien die Gummihaut in zusammengezogenem, in der rechten Hälfte der Figur dagegen in ausgespanntem Zustande dargestellt.
Was die weiteren Details des Apparates betrifft, so ist Coulisse P, an welcher das Stahlband α befestigt ist, mit einer Schraube q versehen, durch welche ein Verlängern und Verkürzen bezw. ein gleiches Einstellen der Stahlbänder ermöglicht ist. Sollte das Verstellen der Stahlbänder nicht erforderlich werden, so würde hierfür die Construction Fig. 8 gewählt werden, d. h. es würden auf die Stifte s einfach Rollen r gesteckt werden, an welchen das Stahlband direct befestigt würde.
Der oben beschriebene eigentliche Apparat, der noch mit Handgriffen G und einer Klemmschraube H zum Festklemmen des äufseren Ringes nach dem Ausspannen bezw. Zusammenlassen versehen ist, hängt mit vier Stiften η bis n'" (s. Fig. 2) auf dem Stativ 5 und wird, nachdem die Kurbel J von dem Vierkant der Schnecke herabgezogen ist, behufs Andruckes u. s. w. von dem Stativ S herabgenommen.
Der auf der Kurbelwelle J lose steckende doppelarmige Hebel D (s. Fig. 5) mit seinen drei Schrauben mm'm" dient zum genauen Einstellen des Apparates, d. h. zu einer minimalen Bewegung des äufseren Ringes B. Sobald nämlich ein Schenkel von D auf den Fufs des Stativs S gelegt und der Hebel durch seine Mittelschraube m' mit der Kurbelwelle J fest verbunden ist, wird durch Anziehen der auf dem Fufs des Stativs ruhenden Schraube (in Fig. 5 durch Schraube m") eine geringe lll etc. erzielt.
Fig. 6 und 7 zeigen eine Vorrichtung zum Einspannen der Gummiplatte in die Klammern, durch welche eine Eintheilung der Haut überflüssig, ein festes Anziehen der Klammerdeckel und zugleich eine genaue Justirung der Längen der Stahlbänder ermöglicht wird.
Diese Vorrichtung besteht aus einer genau in den inneren Ring A des Pantographen passenden Scheibe 2?, welche in ihrem Mittelkreise mit Einschnitten, der Form und Anzahl der Klammern K entsprechend, versehen ist. Diese Vorrichtung wird in den inneren Ring des Pantographen hineingelegt, dann werden die Klammern in ihre bezw. Einschnitte gesteckt, die Deckel der Klammern gelöst und, nachdem die Haut einfach zwischen die Klammern geschoben, wieder fest angezogen. Es ist somit ersichtlich, dafs die Klammern die Haut in regelmäfsigen Abständen fassen, dafs dieselben beim Anziehen der Schrauben sich nicht verschieben, dafs endlich durch ein Anziehen der Schrauben q, Fig. 3 und 4, die Länge der Stahlbänder regulirt ist, sobald alle Stahlbänder eben straff sind.
Zu erwähnen ist noch, dafs an Stelle der Schnecke eine Zahnradübersetzung treten, dafs diese Uebersetzung auch ganz fortfallen und die Bewegung durch einen directen Angriff der Kraft erzielt werden könnte; dafs ferner der äufsere Ring feststehen und der innere sich bewegen, dafs endlich beide Ringe sich um einander bewegen könnten, wodurch dieselbe Wirkung erzielt würde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Gummihaut-Pantograph, charakterisirt durch die beiden in einander liegenden Ringe A und B, von denen der eine, B, durch das Vorgelege JF bewegt wird, wobei eine Ausdehnung der Gummihaut durch die Stahlbänder α bewirkt wird, welche einerseits durch Stifte s und Coulissen P am Ringe B, andererseits mittelst der durch die Einspannvorrichtung R e gleichmäfsig vertheilten Klammern K an der Gummihaut befestigt sind und über Rollen r des Ringes A geleitet werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39861D Gummihaut-Pantograph Expired - Lifetime DE39861C (de)

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DENDAT39861D Expired - Lifetime DE39861C (de) Gummihaut-Pantograph

Country Status (1)

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DE (1) DE39861C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2795237A (en) * 1953-09-22 1957-06-11 Jr Elbert A Corbin Float valve
US3422669A (en) * 1966-06-08 1969-01-21 Gen Electric Film stretching device

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2795237A (en) * 1953-09-22 1957-06-11 Jr Elbert A Corbin Float valve
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